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[Azure-Nebel] Subraumphänomen FGC-1293/30-17/ Tholianische Asteroidenstation

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  • [Azure-Nebel] Subraumphänomen FGC-1293/30-17/ Tholianische Asteroidenstation



    Geheime tholianische Forschungseinrichtung


    Die Peripherie des Azure-Nebels

    Der Azure-Nebel ist ein Mikronebel der Klasse 11 der sich an der Grenze zwischen der Vereinigten Föderation der Planeten, dem Romulanischen Sternenimperium und dem Klingonischen Reich befindet.
    Er besteht hauptsächlich aus Sauerstoff und Argon. Es sind aber auch Spurenelemente von Theta-Xenon, Fluorin und Sirillium vorhanden.
    In den innersten Regionen weist der Azure-Nebel auch weitaus exotischere Elemente auf. Vermessungen des Subraums vor Ort haben ergeben, dass die Kerngebiete des Nebels eine Art transdimensionalen Nexus darstellen, der unterschiedliche räumliche, temporale und sogar extradimensionale Koordinaten miteinander verknüpft.
    Stabile Subraumpassagen oder Wurmlöchern konnten von Forschungsschiffen der Anrainerstaaten nicht lokalisiert werden.


    Interspatiale Spalten zählen zu den seltsamen Subraumanomalien im schwer zugänglichen Inneren des Nebels

    Die Tholianische Versammlung andererseits hat eine geheime Forschungseinrichtung in einem in den Azure-Nebel transportieren Asteroiden errichtet. Diese Station liegt in der Nähe eines interspatialen Risses, der den Mikronebel direkt mit dem tholianischen Territorium verbindet.
    Die Station dient den Tholianern als Horchposten und Forschungszentrum für ihre interdimensionalen Ambitionen.


    Die tholianische Asteroidenstation dient der Versammlung als vorgeschobener Posten nahe der drei Großmächte
    Coming soon...
    Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
    For we are the Concordat of the First Dawn.
    And with our verdict, your destruction is begun.

  • #2
    Tholianische Asteroidenstation - Unbekannter Zeitrahmen

    Wenige Sekunden später rematerialisierte sich Ethara in Begleitung des rigelanischen Professors und den tholianischen Bewachern auf der Asteroidenstation.
    Die Vulkanierin stand mit auf dem Rücken verschränkten Armen auf der Transporterplattform und wartete ab. Sie konnte nur hoffen, daß dem Professor jetzt nicht die Nerven durchgingen und er etwas Unüberlegtes tat...
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #3
      [Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen]

      Dosheen tat nichts dergleichen.
      Sein Gesicht war zu einer undeutbaren Maske geronnen, als er von der Transporterplattform heruntertrat.
      Vier Tholianer hielten sich in dem überschaubaren Raum auf, nur der Bewacher, der die beiden Wissenschaftler begleitet hatte, trug ein Exoskelett und sichtbare Bewaffnung.
      Sie wurden auf einen Gang mit sechseckigem Querschnitt geführt, wo sie drei weiteren gerüsteten Tholianern begegneten.
      Fünf humanoide Personen, alle in goldenen Schutzanzügen, wurden gerade von den sechsbeinigen Wesen an Ethara und Dosheen vorbeigetrieben.
      Auch die zwei Neuankömmlinge sollten sich den Gesten ihres Aufpassers zufolge wohl in diese Richtung in Bewegung setzen.
      Coming soon...
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      • #4
        Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen

        Ethara versuchte einen Blick auf die Humanoiden zu erhaschen, die allem Anschein nach ebenfalls Gefangene der Tholianer waren. Sie hätte gerne gewußt, wen dieses Schicksal noch ereilt hatte.
        Doch je mehr Personen es waren, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, daß die Föderation einen Rettungstrupp sandte.
        So fügte sie sich und folgte diesen Humanoiden durch den sechseckigen Gang.
        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
        Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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        • #5
          [Versammlungsraum - Unbekannter Zeitrahmen]

          Die Gruppe war eine ganze Weile unterwegs, wobei die Gänge hier aus dem gleichen, texturlosen Metall gemacht waren, wie noch auf dem Raumschiff, welches Ethara und Dosheen hergebracht hatte.
          Unterbrochen wurde das Grau in Grau lediglich durch einige fremdartig aussehende Gerätschaften an den Wänden.
          Die extrem heiße Umgebungstemperatur ließ die lokale Atmosphäre rötlich glühen und beständig flirren.
          Vor ihnen öffnete sich automatisch eine weitere Türe, die in eine große Halle mit hoher Decke führte, die außer grell leuchtenden, in die Wände eingelassenen Lampen und einigen großen Sichtschirmen keine nennenswerten Eigenschaften aufzuweisen schien.
          Wahrscheinlich handelte es sich um eine Art Versammlungsraum.
          Dutzende Humanoide in goldenen Schutzanzügen standen hier in Reih und Glied, umstellt von schwer bewaffneten tholianischen Wachen in Exoskeletten.
          "Dorthin.", befahl die mittlerweile wohl bekannte mechanisch-kalte Stimme den Angehörigen jener Gruppe, welcher auch Ethara angehörte.
          Sie drängten die Wissenschaftler in Richtung eines noch freien Bereichs.
          Aus allen Richtungen drang das beunruhigende Geklacker und Gezirpe der tholianischen Muttersprache.
          Die Soldaten unterhielten sich angeregt, was für die Gefangenen jedoch nicht übersetzt wurde.
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          • #6
            Versammlungsraum - Unbekannter Zeitrahmen

            Ethara warf einen kurzen Blick auf die Versammlung. Sie war erstaunt, wie viele Humanoide hier her entführt worden waren.
            Sie versuchte durch die Visiere zu erkennen, um wen es sich handelte, doch es blieb ihr nicht genug Zeit dazu.
            Sie begab sich auf den ihr zugewiesenen Bereich und verschränkte die Arme hinter dem Rücken.
            Sicher würde man sie nun darüber aufklären, was das hier zu bedeuten hatte.
            Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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            • #7
              [Versammlungsraum - Unbekannter Zeitrahmen]

              Dosheen war in der Masse der identisch aussehenden Humanoiden in den goldenen Schutzanzügen ebenso rasch verschwunden, wie Ethara auch.
              Unter den verspiegelten Helmvisieren waren keine charakteristischen Züge auszumachen, wahrscheinlich hatte keiner der Wissenschaftler eine Ahnung, wer direkt neben ihm stand.
              Die Tholianer nutzten diese Ungewissheit aus, um die Psychen der Gefangenen zu beeinflussen und sie einzuschüchtern. Sie hatten die vollkommene Gewalt über alle Informationen, welche den Forschern zukamen. Tatsächlich wussten diese nicht einmal, wo sie sich aufhielten.
              War das hier ein Raumschiff, eine Station, eine bodengebundene Basis?
              "Sie sind hier, um der Tholianischen Versammlung zu dienen. Benötigen Sie Nahrungsmittel und Flüssigkeit, müssen Sie zu unserer vollsten Zufriedenheit kooperieren.", meldete sich eine verstärkte Maschinenstimme, die aus allen Richtungen kam.
              "Verweigern Sie die Zusammenarbeit oder versuchen, unsere Anstrengungen auf andere Art zu behindern, werden Sie bestraft werden.".
              Die Sichtschirme an den Wänden erwachten alle gleichzeitig zum Leben und zeigten verschiedene Darstellungen eines Subraumphänomens, das den Entführten sehr gut bekannt sein sollte: der Paragon Spalt.
              "Ihre Säugetier-Regierungen versuchen, die Anomalie zu entschlüsseln und verweigern der Tholianischen Versammlung uneingeschränkten Zugang. Sie werden all Ihr Wissen mit uns teilen. Ihr Überleben soll Ihnen Lohn genug sein.".
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              • #8
                Versammlungsraum - Unbekannter Zeitrahmen

                Das war keine Überraschung für Ethara.
                Natürlich ging es den Tholianern um nichts anderes.
                Doch sie hatte keinen Anlaß, eine Kooperation in Erwägung zu ziehen. Die Tholianer waren sicher keine Spezies, die sie unterstützen würde und sie ging stark davon aus, daß Rettung von Seiten der Föderation nicht weit war.
                Und wenn nicht...ihr Überleben hatte in diesem Fall keine Priorität. Die Sicherheit jener, die den Spalt bald passieren würden lag ihr eher im Sinn.
                Rein logisch gesehen mußte sie ihr Leben also für das von vielen aufgeben.
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                • #9
                  [Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen]

                  Nach dieser kurzen Ankündigung kam Bewegung in die Gruppe.
                  Die tholianischen Wachen drängten die Gefangenen auseinander. Eine der Kreaturen stieß Ethara rücksichtslos den gepanzerten Arm in den Rücken, um sie auf eine der Türen zuzutreiben, welche aus dem großen Saal herausführten.
                  Eine zweite Gestalt in goldenem Schutzanzug wurde ebenfalls von dem Häscher vorwärtsgetrieben.
                  Beide Gefangenen fanden sich bald darauf einmal mehr in einer Zelle wieder, die noch kleiner war als jene auf dem Raumschiff, das Ethara hergebracht hatte.
                  Hier befand sich auch lediglich eine Pritsche. Ein Computerterminal war in die gegenüberliegende Wand eingelassen worden, und ein unbequem wirkender Stuhl war direkt davor mit dem Boden verschweißt.
                  "Sie haben 24 Ihrer Stunden, um eine Übersicht über alle Ihnen bekannten Informationen den sogenannten Paragon Spalt betreffend in diese Datenbank einzutragen. Das Interface wurde auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Weigern Sie sich, müssen Sie die vollen Konsequenzen Ihres Handelns tragen.", informierte der Tholianer Ethara und ihren Mitgefangenen.
                  Die Zellentür wurde hinter ihnen versiegelt, zischend eine für die vulkanoide Physiologie geeignete Atmosphäre in den Raum gepumpt.
                  "Wir sind wohl wieder Zellengenossen.", seufzte Professor Dosheen, der seinen Helm absetzte, sobald es sicher war.
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                  • #10
                    Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen

                    Ethara entledigte sich ebenfalls ihrer Schutzkleidung und nahm am Fußende der Pritsche Platz, so dass sich der Professor ebenfalls setzen konnte, wenn er wollte.
                    "In der Tat, wir sind weiterhin Zellengenossen."
                    stellte sie fest und sah stirnrunzelnd auf die Konsole.
                    "Und es wird Sie wohl kaum überraschen, daß ich keine Informationen preisgeben werde. Hier geht es um sehr viel mehr, als nur mein Wohlergehen.
                    Wie werden Sie handeln?"
                    erkundigte sich die Hochmagisterin.
                    Der Platzmangel und auch das immer noch fehlende Wasser schienen sie gerade nicht zu kümmern.
                    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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                    • #11
                      [Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen]

                      Ihr rigelianischer Kollege setzte sich nicht.
                      "Und was glauben Sie, wird großartiger Widerstand bringen? Verweigern wir die Zusammenarbeit, sterben wir. Ich bin kein Sternenflottenoffizier, ich kann nicht einfach meine Dienstnummer herunterbeten, wenn die mit ihrer Folter beginnen. Darauf bin ich nicht vorbereitet, und ob es Ihnen gefällt oder nicht... Sie sind das auch nicht. Oder denken Sie wirklich, dass Wasser- und Nahrungsentzug alles sind, was die Spinnenbeine auf Lager haben?".
                      Er klang nicht mehr so hysterisch, wie noch auf dem Weg hier her, aber dafür wirkte Dosheen emotional ausgezehrt. Er war blass und dunkle Ränder hatten sich unter seinen Augen gebildet.
                      Der Stress forderte anscheinend seinen physischen Tribut.
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                      • #12
                        Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen

                        "Ich weiß es nicht."
                        gab Ethara ehrlich zu.
                        "Aber ich weiß, was auf dem Spiel steht. So viele Leben, Raumschiffe, Familien...."
                        sie pausierte kurz und überlegte.
                        "Wir dürfen nicht nur an jene denken, die den Spalt passieren werden, sondern auch an jene, die dahinter sind. Können wir es verantworten, sie den Tholianern auszuliefern?
                        Sagen Sie...haben Sie Familie?"
                        erkundigte sie sich.
                        Auch sie wirkte müde. Das zusammengesteckte Haar löste sich langsam und ihre Haut war blaß. Doch ihre Körperhaltung war wie eh und je diszipliniert.
                        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
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                        • #13
                          [Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen]

                          "Nein. Ich bin Wissenschaftler durch und durch.", gestand Dosheen.
                          "Ich habe niemals Zeit für eine Familie gefunden, und ich werde wohl auch nie mehr Zeit für eine finden.".
                          Er erlaubte es seiner rechte Augenbraue, fragend in die Höhe zu schnellen.
                          "Das klingt nach einer recht persönlichen Frage. Beinahe nach einer emotionalen. Sind Sie sicher, dass die Tholianer nicht mehr mit Ihnen angestellt haben?".
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                          • #14
                            Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen

                            "Ja ich bin sicher."
                            gab sie zurück.
                            "Ich will Ihnen etwas klar machen. Wir beide sind nur zwei Individuen. Uns braucht niemand, uns vermisst niemand. Aber wir können tausende Leben ins Verderben reissen durch unseren Egoismus.
                            Also was sollen wir tun? Ich denke, wir sollten unser Wissen für uns behalten."
                            war ihr Resumee.
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                            • #15
                              [Zellensektion - Unbekannter Zeitrahmen]

                              Dosheen nahm nun doch auf der freien Seite der Pritsche Platz.
                              Er vergrub das Gesicht in den Händen und wirkte schwächer als jemals zuvor, als er die Vulkanierin wieder fixierte.
                              "Ich glaube nicht, dass ich die Kraft habe, das durchzustehen.", flüsterte er mit zitternder Stimme.
                              "Sie haben ja Recht... aber ich bin kein seelenloser Androide und auch kein Vulkanier. Ich... habe... Angst, Hochmagisterin.".
                              Coming soon...
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