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[Tal Shiar] Task Force Ra'kholh

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  • [Tal Shiar] Task Force Ra'kholh

    Geheimer Einsatzverband des Tal Shiar



    Task Force Ra'kholh schwärmt aus

    Traditionell unterhält der Tal Shiar keine eigene Flotte, sondern benutzt für seine Operationen die Schiffe der Imperialen Sternenmarine.
    Der geheime Einsatz von Warbirds des Tal Shiar an der Seite von Keldon-Klasse-Schlachtkreuzern des Obsidianischen Ordens der Cardassianischen Union beim Präventivschlag von 2371 gegen die Gründer-Heimatwelt im Omarion Nebel (Gamma Quadrant) hat diese Politik bereits einmal in Frage gestellt.

    Nach der Shinzon Krise im Jahr 2379 gelang es dem Tal Shiar, seine vor dem Dominion Krieg erheblich geschwächte Position innerhalb des Sternenimperiums zu Lasten des Militärs wieder auszubauen und unter Praetorin Tal'auras Administration sogar zu erweitern.
    In Folge dessen erhielt der Tal Shiar eine ganze Flotte moderner Kampfschiffe zu seiner freien Verfügung, die allesamt im Zuge des Neral-Tal'aura-Wehrsonderbeschlusses während des oder nach dem Dominion Krieg konstruiert worden waren.


    Der Verband im Anflug auf eine M-Klasse-Welt - ein unheilvoller Anblick für die indigene Bevölkerung

    Das Direktorium des Tal Shiar hat diese - offiziell streng geheime - Flotte in verschiedene Einsatzverbände aufgeteilt, die Missionen von höchster Brisanz in den Alpha- und Beta-Quadranten ausführen sollen.
    Ein verborgener Stützpunkt im Haakona-System dient dem Ra'kholh-Verband als Heimathafen.

    Task Force Ra'kholh umfasst insgesamt 14 Warbirds und ist damit die größte und schlagkräftigste Task Force des Tal Shiar.
    Sie wird von Sub-General Rhian i-Rhanella t'Illrun von ihrem Kommandoschiff Redeemer aus kommandiert, einer hochdekorierten Agentin der Sondereinsatzabteilung, die während ihrer Laufbahn bereits in den Abteilungen für Militärische Angelegenheiten, Forschung und Entwicklung, sowie Psionische Kriegsführung mitgearbeitet hat. Sie gilt als gemäßigte Nationalistin, die auf taktische Innovation setzt.


    Auch Raumer der neuesten Schiffsklasse des Sternenimperiums, die enigmatischen Kerchan-Warbirds, dienen als Teil der Task Force

    Zusammensetzung von Task Force Ra'kholh:

    Kerchan-Klasse:

    T.S.W. Redeemer
    T.S.W. Liviana
    T.S.W. S'task

    D'deridex-Klasse:

    T.S.W. Che'srik Tal
    T.S.W. El'eyla
    T.S.W. Trevek
    T.S.W. Avonyeh
    T.S.W. Deshirai

    Norexan-Klasse:

    T.S.W. Lanarien
    T.S.W. Vreenak
    T.S.W. Dharvanek
    T.S.W. S'harien
    T.S.W. Talok
    T.S.W. Nanclus
    Zuletzt geändert von Space Marine; 20.06.2013, 21:40.
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  • #2
    T.S.W. Redeemer - Transporterraum - unbekannter Zeitrahmen

    Ethara fand sich auf dem Boden kniend wieder.
    Keine Sekunde länger hätte das Beamen auf sich warten lassen dürfen, und sie wären alle nicht mehr am Leben.
    Dosheen hatte es geschafft und ein Selay.
    Alle anderen? Sie waren wohl tot.
    All die Geschehnisse forderten ihren Tribut. Selbst der starke Körper der Vulkanierin war ausgebrannt und sie sah etwas verschwommen.
    Sie sah einige Personen im Transporterraum, die sie wohl "entgegennehmen" sollten, darunter eine Frau mit schneeweißem Haar.
    Doch sie konnte in diesem Augenblick kaum noch klar denken.
    "Wo sind wir?"
    flüsterte sie müde.
    Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
    Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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    • #3
      [T.S.W. Redeemer, Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen]

      Ein romulanischer Mann mittleren Alters mit dunkelbraunem Haar und tiefblauen Augen in der Uniform eines Tal Shiar Majors deutete auf den bewusstlosen Selay, der eine Partikelwaffenverbrennung an der rechten Schulter aufwies.
      Zwei Romulaner mit medizinischer Ausrüstung nahmen sich des Föderationswissenschaftlers umgehend an.
      "Sie sind in Sicherheit. Das hier ist der Warbird Redeemer. Sie sind jetzt Gäste des Tal Shiar.", richtete der Offizier dann an die Vulkanierin.
      Er verschränkte die Arme hinter dem Rücken und trat langsam, mit fast schon raubtierhaften Bewegungen, zwei Schritte näher an die Transporterplattform heran.
      "Mein Name ist D'rusus, Major in der Sondereinsatzabteilung. Sie sind?".
      Professor Dosheen hatte Mühe, sich auf den Beinen zu halten und überließ Ethara das Antworten.
      Der Schock saß dem Rigelianer tief in den Knochen, aber er hielt sich aufrecht und schüttelte müde den Kopf.
      Tal Shiar? Wieso begann er bereits jetzt, sich die Tholianer zurückzuwünschen?
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      • #4
        T.S.W. Redeemer, Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen

        Ethara kam langsam auf die Beine.
        Sie merkte nicht, daß ihr vor Schock die Tränen über die Wangen liefen.
        Die Wissenschaftlerin versuchte einfach nur die Fassung zu wahren. Oder zumindest den Anschein zu wahren...
        Sie hob die Hand zum traditionellen vulkanischen Gruß.
        "Ethara von Vulkan." stellte sie sich vor.
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        • #5
          [T.S.W. Redeemer, Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen]

          "Dosheen.", raffte der Rigelianer sich auf, Etharas Antwort hinterherzuschicken.
          "Professor Dosheen, Experte für Transdimensionale Mathematik, primär Erweiterte Subraumgeometrie.".
          D'rusus sah zu einer sichtlich jungen Romulanerin mit schulterlangem, schwarzem Haar und hellbrauner Haut, die eine Datentafel in Händen hielt. Ihre Rangabzeichen wiesen sie als Sublieutenant aus.
          Sie nickte dem Tal Shiar Major knapp zu.
          Auf Romulanisch sagte sie:
          "Sie sind auf der Liste, Sir.".

          Dosheen verstand die Worte der Junior-Offizierin nicht, schlussfolgerte aber, dass eine Überprüfung ihrer Identität stattgefunden hatte.
          Anscheinend suchten diese Romulaner gezielt nach den Wissenschaftlern, die beim tholianischen Überfall auf Starbase 234 entführt worden waren.
          Auf ein Zeichen D'rusus' hin steckte der Sublieutenant ihre Datentafel weg und reichte Ethara und Dosheen jeweils zwei kleine Ohrstöpsel - Universalübersetzer.
          Auch wenn das Föderationsstandard des Majors ausgezeichnet gewesen war, schien er der Sprache bereits überdrüssig. Den rigelianischen Akademiker wunderte das nicht. Romulaner hielten alles für minderwertig, was nicht von ihnen kam.

          Während die Sanitäter den Selay-Wissenschaftler auf eine Antigravitationstrage hievten, steckte Dosheen sich die Übersetzungsgeräte in die Ohren und tippte dann zwei Mal kurz gegen den rechten Gehörgang, um sie zu aktivieren.
          Major D'rusus, hinter dem eine große Frau mit weißem Haar und vulkanoiden Merkmalen stand, die zwar als Colonel den höchsten Rang im Raum innehielt, bisher jedoch geschwiegen hatte, sprach ab jetzt Romulanisch.
          "Willkommen an Bord, Hochmagisterin. Professor. Sie stehen ab sofort unter unserem Schutz.".
          Zuletzt geändert von Space Marine; 23.06.2013, 19:47.
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          • #6
            T.S.W. Redeemer, Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen

            Ethara wußte nicht, ob sie dieses Willkommen wirklich in Sicherheit wiegen konnte, doch gerade war ihr alles lieber, als eine tholianische Starbase.
            "Haben Sie dank."
            antwortete sie also, denn zuerst wollte sie einfach das Beste annehmen.
            "Aber bitte verzeihen Sie, ich fürchte jeder von uns ist geschwächt und bräuchte etwas Ruhe."
            erbat sie nun für sich und all die anderen, die gerettet worden waren.
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            • #7
              [T.S.W. Redeemer, Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen]

              "Wenn Sie mich dann bitte begleiten würden?", fragte der Major höflich und machte eine einladende Geste in Richtung Türe.
              Der verletzte Selay wurde auf der schwebenden Trage gerade durch die selbige abtransportiert.
              "Ich bringe Sie auf die Krankenstation. Einige ausgiebige Tests und Untersuchungen werden nötig sein, bevor Sie ihre wohlverdiente Ruhe bekommen, Hochmagisterin.".
              Er sah mit einem Blick zu Dosheen der aussagte, dass das auch für ihn galt.
              Prinzipiell hätte der Rigelianer ja nichts gegen eine anständige ärztliche Kontrolle einzuwenden gehabt, aber mussten es ausgerechnet Mediziner des Tal Shiar sein?
              Er unterdrückte einen Stoßseufzer und fügte sich schweigend in sein Schicksal.
              "Sie sind eine der letzten Gruppen, die wir an Bord transportiert haben. Leider haben es nicht alle Gefangenen geschafft, so wie es aussieht. Unsere Truppen haben einige tot in ihren Quartieren gefunden. Es war Ihr Glück, dass wir rechtzeitig dazu fähig waren, die Verschlussmechanismen in Ihrer Sektion zu überbrücken.", merkte D'rusus an, während sie mit einer Sicherheitseskorte bestehend aus zwei schwarz gerüsteten Tal Shiar Trupplern auf den Gang hinaustraten.
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              • #8
                T.S.W. Redeemer, Transporterraum - Unbekannter Zeitrahmen

                Ethara folgte dem Mann.
                Als sie den Bericht vernahm, mußte sie schlucken.
                "Das Paragonprojekt war eine friedliche Mission."
                flüsterte sie.
                "Sonst hätte sich die Wissenschaftsakademie gar nicht bereit erklärt, dafür zu forschen.
                Und nun sehen Sie sich an, was daraus wurde.
                Was ist nur geschehen? Womit haben wir all das Leid und die Schrecken verdient?"

                Hinter ihnen verließ die weißhaarige Tal Shiar die Gruppe und fand sich wenig später auf der Flaggbrücke ein.

                T.S.W. Redeemer, Flaggbrücke - Unbekannter Zeitrahmen

                "Sub-General, nun sind alle Wissenschaftler extrahiert."
                merkte sie kühl an.
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                • #9
                  [T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen]

                  "Machtpolitik und Kalkül.", antwortete Major D'rusus.
                  "Das hat nichts damit zu tun, wer etwas verdient oder nicht verdient hat, Hochmagisterin.".
                  Die Gruppe betrat die Hauptkrankenstation des Warbirds.
                  Dutzende andere Föderationsangehörige saßen oder lagen hier bereits auf den Biobetten, medizinisches Personal huschte beschäftigt durch den großen Raum.
                  Der Tal Shiar Offizier zeigte knapp auf zwei freie Betten.
                  Dosheen nahm auf dem einen Platz, das andere war für Ethara vorgesehen.
                  "Ich hätte gedacht, eine Vulkanierin würde das auch so sehen.".
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                  • #10
                    T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen

                    Ethara nahm auf dem Bett Platz und schloß müde die Augen.
                    Wahrscheinlich hatte er recht. Sie würde erst mühsam wieder lernen müssen, wie ein Vulkanier zu denken...
                    Doch im Augenblick war sie einfach nur zu erschöpft von den letzten Tagen und den Qualen, um sich darüber Gedanken zu machen.
                    Sie wollte einfach nur keine Angst mehr verspüren, das war vorerst alles.
                    So nickte sie nur stumm.
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                    • #11
                      [T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen]

                      Zwei romulanische Ärzte nahmen sich Etharas und Dosheens sodann an.
                      Major D'rusus verabschiedete sich knapp von ihnen, um den Zustand der restlichen Wissenschaftler zu überprüfen, die hier gerade versorgt wurden.
                      Dem rigelianischen Professor versicherte man rasch, dass nichts Ungewöhnliches oder gar Beunruhigendes an seinem Zustand festgestellt werden könne.
                      Bei der Hochmagisterin aber benötigte eine Überprüfung deutlich länger.
                      "Es wurden Restspuren einer akuten Trellium-D-Vergiftung in Ihrem Kreislauf gefunden.", informierte der ihr zugeteilte Mediziner, ein mittelgroßer Romulaner mit gelblicher Haut und kurzgestutztem Haar, die Vulkanierin schließlich.
                      "Wir haben erweiterte Tests Ihrer neuralen Funktionen durchgeführt. Die Chemikalien haben die Nervenstrukturen Ihres Gehirns verändert, aber soweit wir es beurteilen können, sind die Schäden nicht unbedingt gesundheitsschädlich oder irreparabel. Wegen der psychologischen Folgen empfehlen wir Ihnen, einen Therapeuten zu Rate zu ziehen, sobald wir Sie der Föderation übergeben haben.".

                      [T.S.W. Redeemer, Flaggbrücke - Unbekannter Zeitrahmen]

                      Sub-General Rhian war eine außerordentlich schlanke, auch für vulkanoide Verhältnisse sehr hochgewachsene Frau.
                      Anders als die meisten Romulaner, die im Geheimdienst oder dem Militär dienten, hatte sie langes, schwarzes Haar, das sie vorschriftskonform hochgesteckt trug, um es zu bändigen.
                      Ihre Haut war blass, beinahe so weiß wie frischgefallener Schnee in den Hochlanden von Valkarja auf der Heimatwelt.
                      Am auffälligsten jedoch mochten ihre Augen erscheinen, groß und mandelförmig und von einem sehr hellen Blau, das bei jedem Betrachter nach einer Weile den Eindruck vermittelte, den Kopf in einen Eimer mit Eiswasser getaucht zu haben.
                      Die Aura der kühlen Beherrschtheit, mit der die Tal Shiar sich umgab, konnte nicht verleugnet werden.
                      Sie führte ein straffes Regiment und galt als unbarmherzig gegenüber den Feinden des Sternenimperiums, jedoch außerordentlich gerecht im Umgang mit ihren Untergebenen.
                      Wer den Weg von Rhian i-Rhanella t'Illrun kreuzte, der war nirgendwo in der bekannten Galaxis sicher.
                      Wer ihr aber gut diente, der konnte damit rechnen, von ihr mit all ihrer Macht beschützt und gefördert zu werden.
                      Sie beherrschte das Spiel der Intrigen innerhalb des Tal Shiar und des Imperiums sehr gut, ansonsten wäre sie nicht so weit gekommen, aber ihre Abscheu gegenüber Streitigkeiten unter Romulanern war bekannt - und bei Spaltern gefürchtet.
                      Die Generalin verlangte zwar Disziplin, aber sie baute ihre Autorität auch auf einem Verhältnis des gegenseitigen Vertrauens auf.
                      Loyalität gegenüber Romulus und den eigenen Kameraden war von absoluter Bedeutung.

                      Ihre langen Finger hatte Rhian ineinandergefaltet, als die Kommandantin ihres Flaggschiffs an ihren Sessel im Zentrum der geräumigen Flaggbrücke herantrat.
                      Hinter dem Platz der Generalin befand sich ein großer Holotisch, vor ihr eine Reihe von Kontrollstationen und ein ovaler Hauptschirm, der in die vordere Brückenwand eingelassen worden war.
                      Der Stab Rhians - ihr persönlicher Zirkel - war mit Routineaufgaben befasst, die bei einer gut vorbereiteten und geplanten Operation wie dieser eben anfielen.
                      "Sehr gut, Colonel. Akzeptable Leistung der Truppen, hinnehmbare Kollateralschäden. Wir werden die Wissenschaftler einzeln befragen, nachdem die medizinischen Untersuchungen abgeschlossen worden sind.", ließ die blasse Romulaner ihre weißhaarige Kollegin wissen.
                      "Die tholianische Asteroidenstation?".
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                      • #12
                        T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen

                        "Die Tholianer injizierten mir diese Droge, um mich gefügig zu machen."
                        antwortete Ethara und sah im Liegen starr nach oben an die Decke.
                        "Sie wollten, daß ich erfahre was Angst ist. Damit zerstörten sie meine gesamte Persönlichkeit."
                        sie seufzte kurz.
                        "Ich bin erfreut zu hören, daß der Schaden nicht irreversibel ist." fügte sie noch an.

                        T.S.W. Redeemer, Flaggbrücke - Unbekannter Zeitrahmen

                        "Diese Station gehört uns."
                        Die Garidianerin schien kurz zu lächeln.
                        Es war noch nicht lange her, dass sich beide Frauen aufs Tiefste mißtraut hatten. Doch das war nicht verwunderlich.
                        Sie war zu den Romulanern übergelaufen, als sich ihr Volk weigerte, gegen das Dominion zu kämpfen. Sie war übergelaufen, um ihr Volk zu schützen.
                        Doch sie war damit zu einer Verräterin geworden.
                        Und die Generalin konnte Verräter nicht leiden. Das war nicht verwunderlich...
                        Heute hatten sie sich allerdings angenähert. Lucan-Hitar hatte mehrfach bewiesen, daß sie nicht um des Verrates Willen übergelaufen war. Sie hatte ihre Loyalität unter Beweis gestellt.
                        "Wir haben einige Tholianer gefangen genommen.Die Konsolen werden bereits nach verwertbaren Daten untersucht."
                        Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                        Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                        • #13
                          [T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen]

                          Der Romulaner ließ sich von einem Pfleger ein Hypospray und ein kleines, scheibenförmiges Gerät reichen.
                          "Wir sind mit Trellium-Vergiftungen vertraut. Ich würde Ihnen gerne dieses Gegenmittel verabreichen, das die letzten Spuren der Chemikalie in Ihrem Organismus abbauen sollte. Wenn Sie es regelmäßig nehmen, wird es die Heilung der angegriffenen Neuralbahnen stimulieren. Sie selbst werden jedoch entsprechende Geistesübungen durchführen müssen, um Ihren alten Zustand wieder zu erreichen.", informierte der Arzt die Hochmagisterin.
                          Dosheen hörte mir sorgenvoller Miene zu.
                          Wirklich gewusst, was die Tholianer mit Ethara angestellt hatten, hatte er bis zu diesem Zeitpunkt nicht.
                          "Und das hier ist ein Kortikalmonitor. Wenn Sie mir gestatten, Ihn anzubringen, wird er Ihre Gehirnwellenmuster überwachen und es uns ermöglichen, ein vollständiges encephalographisches Profil anzufertigen. Das wird den Föderationsärzten helfen, möglichst rasch eine passende Langzeittherapie zu entwickeln.".
                          Der Mediziner hob die kleine Scheibe hoch, die er neben dem Hyposrpay in Händen hielt.

                          [T.S.W. Redeemer, Flaggbrücke - Unbekannter Zeitrahmen]

                          Rhian nickte der garidianischen Überläuferin kurz zu.
                          "Übernehmen Sie die Verhöre der Tholianer persönlich, Colonel.", befahl sie ihr.
                          Das war ein Ausdruck des Vertrauens, das in den letzten Jahren des gemeinsamen Dienstes im Tal Shiar zwischen den beiden ungleichen Frauen gewachsen war.
                          Ihre Geschichte war verwunden und kompliziert, reichte bis in die Anfangsphase des Dominion Krieges zurück, doch sie gipfelte in einer guten Arbeitsbeziehung, in der sie beide von einer gegenseitigen Synergie profitieren konnten.
                          "Informieren Sie mich, sobald Sie etwas Relevantes in Erfahrung gebracht haben. Ansonsten erwarte ich Sie in vier Stunden in Transporterraum Zwei. Ich will mir diese Station näher ansehen.".
                          Die Generalin hatte die ganze Zeit auf ein holografisches Display gesehen, das vor ihr in der Luft schwebte und ihr als persönlicher Schirm diente.
                          Die Informationen auf dieser Darstellung wechselten wie von Geisterhand, ohne dass Rhian einen Finger rühren musste.
                          Erst jetzt richtete sie die kalten, blauen Augen auf Lucan-Hitar.
                          "Weggetreten.".
                          Coming soon...
                          Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
                          For we are the Concordat of the First Dawn.
                          And with our verdict, your destruction is begun.

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                          • #14
                            T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen

                            "Das Gegenmittel nehme ich gerne."
                            antwortete die Hochmagisterin dankbar.
                            "Allerdings möchte ich den Kortikalmonitor ablehnen. In meinen Gedanken wurde in den letzten Tagen so viel herumgepfuscht, daß ich auf weiteres darauf verzichten möchte. Ich muß generell erst einmal wieder zu mir finden."
                            Am Firmament der Greifer gleitet, durch Feld und Wald sein Herrscher schreitet. Sein Herrscher? Nun so scheint es wohl.
                            Die Freiheit ists, die beide lieben, doch nur der Vogel kann sie fliegen. So reist in seinem Geiste mit: Der Falkner.

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                            • #15
                              [T.S.W. Redeemer, Hauptkrankenstation - Unbekannter Zeitrahmen]

                              Der romulanische Arzt sah alles andere als zufrieden mit dieser Entscheidung aus, nickte aber letztendlich.
                              "Wie Sie wünschen.".
                              Er gab dem Pfleger den Kortikalmonitor zurück und injizierte der Vulkanierin den Inhalt des Hyposprays.
                              "Sie könnten bald leichte Kopfschmerzen oder Übelkeit verspüren, aber diese Nebenwirkungen sind lediglich von kurzer Dauer. Sie gehen mit der Rekonstruktion Ihrer Neuralbahnen einher. Wenn Sie vulkanische... Praktiken zur mentalen Stabilisierung beherrschen, dann sollten Sie sie so bald wie möglich als unterstützende Maßnahme ausüben.".
                              Major D'rusus, der seinen Rundgang abgeschlossen hatte, kehrte zu Ethara und Dosheen zurück.
                              "Die Untersuchung ist abgeschlossen, Sir. Die beiden sind fertig.", meldete der Mediziner seinem vorgesetzten Offizier.
                              Dieser bedeutete ihm mit einer knappen Handbewegung, sich um andere Patienten zu kümmern.
                              "Ich hoffe, dass die Behandlung nicht allzu unangenehm war?", erkundigte D'rusus sich.
                              Er wirkte nicht so, als interessiere die Antwort ihn wirklich.
                              "Sublieutenant Valis wird Ihnen jetzt ihre Quartiere zeigen.".
                              Die junge Romulanerin mit der hellbraunen Haut und dem schulterlangen Haar, die im Transporterraum die Identität der Wissenschaftler gegengeprüft hatte, stand schweigsam und recht steif hinter dem Major und musterte die Vulkanierin und den Rigelianer wie unberechenbare Raubtiere, gegen die es sich jeden Augenblick zu wehren galt.
                              Coming soon...
                              Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
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