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Quartier 01/03 [Lt. Commander Chetter Hummin]

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  • Quartier 01/03 [Lt. Commander Chetter Hummin]

    Nach der doch recht "Glitschigen" Arbeit an den Warpspulen der Steuerbordgondel und dem erfolgreihem abschluss der Arbeit entledigte sich Chetter in seinem Quartier zunächst seiner verschmutzten Kleidung.

    'Nichts mehr zu Retten' dachte Chetter und legte alles zusammen in den Replikator. Diesem schien die Mischung aus Syntetischen Fasern und Kühlmittel ausgezeichnet zu schmecken, jedenfalls lösten sie sich ohne anzeichen einer ablehneung auf und die Atome wurden dem allgemeinem Vorrat der Replikatoren zugeführt.

    Unter der Schalldusche löste sich allmählich die Verspannung in Chetters Rücken und nach wenigen Minuten war ein lauter, aber nicht sonderlich Melodischer Gesang zu vernehmen, die einzige Erinnerung an seine eigentliche Heimat, selbst Chetter kannte die Worte, wenn es denn welche waren, nicht und bisher hatte er diese Lied noch nie im besein eines Universaltranslator Gesungen.

    Danach meldete sich Hummin für seine Schlafphase auf der Brücke ab.
    O' mein Gott!....es ist voller Sterne.
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    Streite nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann machen sie dich mit ihrer Erfahrung nieder!

  • #2
    Der Weckruf kam für Chetter viel zu früh und von unerwarteter seite.

    Nach einer kurzen, mürrischen bestätigung bestellte Chetter Hummin am Replikator eine neue Uniform und einen riesigen Pott extrastarken Milchkaffee's, danach begab er sich auf die Krankenstation
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    • #3
      Chetter hatte die letzten Stunden weitgehend damit verbracht sich auf das Essen mit Ce'Regga vorzubereiten. Nach Ihrer Einwilligung zu einem formlosen Treffen wuselte Hummin zunächst etwas Gedankenverloren durch das Schiff, konnte sich aber auf keine Arbeit wirklich Konzentrieren.

      Die "Erlösung" kam nach etwa 3 Stunden, nun war es höchste Zeit sich um das Versprochene Has'berat zu kümmern.

      Da die Valiant über keinerlei frische Lebensmittel verfügte, war Chetter gezwungen die benötigten Zutaten zu Replizieren.

      'Es wird schon gehen, die eigentliche Zubereitung wird über den Mangel an frischen Zutaten, wie sie in der benötigten Qualität eigentlich nur auf Bajor zu bekommen sind, schon hinweghelfen' seufzte Chetter und verwandelte mithilfe einiger Replizierter Küchengeräte sein halbes Quartier in eine Bajoranische Kleinküche.

      Somit bot sein Quartier einen wirklich seltsamen Eindruck. In der einen Ecke stand, vielmehr lag, ein haufen Porösen Vulkanischen Gesteins, das eine Höhlung aufwies, der eigentliche "Backofen" für das Has'berat. Daneben schloss eine lange Platte an, auf der die benötigten Zutaten gereinigt, geschnitten, geraspelt, verquirlt, vermengt, kurz _zubereitet_ wurden.

      In diesem, für Augen, die an Replikatoren gewöhnt waren, doch sehr Chaotischem Zustand, wirbelte ein sichtlich gutgelaunter Zwerg herum, mal hier in einen Topf fassend, mal dort etwas in eine Schüssel werfend und hier etwas ausrollend, dann dort wieder etwas durchknetend und trällerte ein seltsammes Lied.

      Nach und nach nahm die anzahl der gefüllten Schüsseln und Schüsselchen ab und am ende standen zwei kleine unscheinbare flache Tonschalen am ende der Arbeitsfläche. Chetter stellte sie in die Steinöffung und verloss diese mit einer passenden Steinplatte.

      "Transporter", Chetter wählte eine Kommverbindung über sein persönliches Terminal, "Transport Chetter 2 durchführen!"

      Kurz darauf verschwanden die Arbeitsfläche und alle auf ihr lagernden Gegenstände und wurden dem Kreislauf der normalen Replikatoren wieder zugeführt.

      Eine kurze Schalldusche später, stand Chetter wieder mitten in seinem Raum. Ein angenehmer Duft durchwaberte den Raum.

      'Gepolsterte Stühle, oder lieber nicht? Spreche ich Ihre Menschliche, oder besser Ihre Klingonische seite an?! fragte sich Hummin, als er sich letzte Gedanken über die gestaltung seines Tisches machte.
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      • #4
        Genau in dem Moment stand Ce'Rega vor der Tür. Unsicher lief sie von links nach rechts, trat zitternd näher an die Tür heran und drehte sich dann wieder um.
        Die Verunsicherung stand ihr breit ins Gesicht geschrieben, sie hatte die Hände zu Fäusten geballen und verschränkte sie vor der Brust, ihr Blick ging immer wieder zum Türmelder und dann den Gang des Korridors entlang. Sie könnte Chetter sagen, sie hätte die Grippe erwischt oder würde sich nicht wohl fühlen... aber ihr war selber klar, dass das eine der kläglichsten Ausreden war.

        Noch etwas unsicher und mit klopfendem Herzen betätigte sie so den Türmelder und hoffte inständig den Abend so gut es ging zu überleben. Ein letztes Mal zupfte sie an ihrem Hemd, doch dann glitt die Tür auf und Chetter stand, ebenfalls etwas nervös drein schauend, vor ihr.

        "Hi Chetter!"
        "Hallo Ce'Rega!"

        Die Klingonin schritt schweigend in Chetters Quartier ein und sah sich um. Der Blick Chetter, welcher sie hierbei zögernd und erwartungsvoll verfolgte, störte sie dabei eher weniger. Das Quartier war sehr gemütlich und auf gewisse Weise recht geheimnisvoll und romantisch. Ce'Rega gestand es sich selbst lieber selten ein, aber sie mochte es, wenn ihre menschliche Seite durchkam und sie Freude am romantischen hatte.

        Ihre frerudig glitzernden Augen blickten sich wieder zu Chetter um.

        "Sie haben ein wunderschönes Quartier, Chetter! Wie haben Sie es nur so schnell so furchtbar gemütlich herrichten können?"

        Sie lächelte Chetter an, welcher anscheind allgemein mit den Worten zu kämpfen schien.
        "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

        „And so the lion fell in love with the lamb“

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        • #5
          "Wie ich es geschafft habe mein Quartier..?", Chetter stockte kurz und wechselte vom Plauderton zu einer Stimmlage, die mehr wie Verbitterung erkennen lies, "... nun, ich verbrachte einen großteil meines bisherigen Lebens in Räumlichkeiten deren Einrichtung oftmals nichteinmal das nötigste enthielt."

          Wieder wechselte Chetter schlagartig seine stimmlage und die dunkelen Wolken, welche kurzeitig sein Gemüt umwaberten, machten einer wesentlich Sonnigeren Stimmung Platz.

          "Es scheint wohl so zu sein, das es ein natürliches bedürfniss meiner Rasse ist, sich mit Dingen zu umgeben, die sie als "Gemütlich" bezeichnen!" bei diesen Worten zeigte Hummin sein breitestes Lächeln

          "Allerdings", Chetter neigte leicht seinen Kopf zur seite, zeigte so das er ein wenig unschlüssig vor einer Entscheidung stand, "allerdings bin ich unschlüssig wie sie es bevorzugen das Essen mit mir zu verbringen. Möchten sie lieber Bequem und entspannt sitzen", Chetter deutete auf eine Sitzgelegenheit, welche sich automatisch den Ergonomischen bedürftnissen des Benutzers anpasste, "oder bevorzugen sie die etwas, ähm, Robustere Art der Sitzgelegenheit?" er deutete dabei auf einen ungepolsterten Stuhl mit sichtlich harter Sitz und Rückenfläche.

          Ein leichtes Zischen aus dem Steinernem "Ofen" lies Chetter nicht länger auf eine antwort warten

          "Bitte, nehmen sie doch Platz, das Has'Berat ist fertig, wenn es noch ein wenig länger der Hitze ausgesetzt wird, dann..."

          Chetter beendete den Satz nicht, er hatte inzwischen die Verschlussplatte entfernt und die beiden "Kunstwerke" hervorgeholt, ein Duft verbreitete sich im Raum der selbst einem eben vom Tisch aufgestandenen wieder dazu brachte sich zu setzten und trotz des reichlichen vorangegangenen Mahls zu Riskieren, das das Dehnungsvermögen des Magens überbeansprucht wurde. Kurz, es roch einfach köstlich!
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          • #6
            Ce'Rega drehte sich etwas im Kreis herum und beäugte das Quartier intensiver. Die Farben waren eigentlich dieselben wie in ihrem, nur wirkten sie hier warm und vertrauter, als bei ihr. Sie entschloss sich zu der weichen, gemütlichen Sitzgelegenheit und nahm mit einem leisen seufzen Platz.
            Das ganze Quartier nahm immer mehr den Geruch des köstlich duftenden Has'Berat ein und Ce'Rega begann zu lächeln. Es musste Jahre her sein, seit sie zum letzten Mal einer Einladung gefolgt war. Eigentlich war sie lieber für sich allein und mied den Kontakt zu anderen Personen, insbesondere den der Männer. Dennoch fühlte sie sich wohl. Chetter war ja ein netter Kerl und bestimmt würde er ein guter Freund werden. Sie hatte nur etwas Angst, er würde "mehr" wollen. Vor nichts scheute die Halbklingonin sich mehr, als dem, was man Beziehung nannte. Der ewige Streit, die Auseinandersetzungen und das ständige Eingehen auf den Partner schienen ihr nicht gerade sonderlich zu liegen und die wollte es lieber vermeiden sich zu schnell und gerade unüberlegt in eine hinein zu begeben.

            "Nehmen Sie sich ruhig schon etwas zu trinken, ich komme gleich!" rief Chetter aus dem Nebenzimmer.

            Ce'Rega wurde immer nervöser, sah leider nichts greifbares zum herunten spülen und liess es so sein.

            "Nein danke... Das Has'Berat riecht köstlich!" rief sie statt dessen in die Küche.

            Sie steckte ihre Hände verkrampft unter den Oberschenkel und wippte etwas mit dem Oberkörper. 'Wenn er nun mehr will als ich...?' dachte sie fortlaufend, doch gerade als sie sich die schlimmsten Horrorszenarien ausmalte, erschien Chetter mit dem Has'Berat, freudig strahlend in der Tür und lächelte sie an.
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            • #7
              Das Licht wechselte auf ein dunkles Rot. Die Stimme des Captains war zu hören:

              "Alarmstufe Rot, alle Mann auf Gefechtsstation."

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              • #8
                Ce'Rega bekam große, rote Augen und blickte wehleidig auf das duftende Has'Berat. Sie war geistig bereits dabei den roten Alarm zu ignorieren und einfach auf Chetters Quartier sitzen zu bleiben, als dieser ihr zuvor kam und das Has'Berat auf einen kleinen Tisch neben der Tür abstellte.

                "Sieht so aus, als müssten wir unsere Zusammenkunft ein andermal vorsetzen!" hauchte er mit trauriger Stimme.

                Ce'Rega nickte ebenfalls und seufzte hörbar laut. Der Gedanke nun wieder zum Doktor auf die Krankenstation zu müssen, durchbohrte ihren Bauch förmlich mit Löchern.

                "Schade auch um das gute Has'Berat!" meinte sie mit einer Kopfbewegung zu der duftenden Speise. Ihre Mägen schienen plötzlich den Hunger von Grizzlibären zu entwickeln und sie spurtete sich zur Tür zu kommen, bevor ihr Magenknurren all zu stark auffiel.

                "Wir müssen unser Treffen unbedingt nachholen, ich melde mich bei Ihnen, Chetter!"

                Mit diesem Worten verschwand Ce'Rega aus Chetters Quartier und ging flotten Schrittes und starkem Hungergefühl zur Krankenstation.
                "Archäologie ist nicht das, was sie glauben. Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert."

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                • #9
                  Den roten Alarm anscheinend immer noch Ignorierend, blickte Chetter mit wehmütigem Blick auf das Has'Berat.

                  "Schade darum!" Entschlossener und mit fester Stimme fügte Chetter ein "Computer, transfrriere das Hasberat zur Krankenstation, direkt in Ce'Rega's Büro!"

                  Die Chancen das es unbeschädigt dort ankam, zumindest in einer Kampfsituation, waren zwar gering aber nicht unmöglich und die Halbklingonin schien wirklich einen ähnlich wehmütigen Blick auf das Essen geworfen zu haben.

                  Mit einem leisem Summen löste sich ein Gedeck auf und Chetter verlies, das zweite vor sich hertragend sein Quartier mit Ziel Maschinenraum.
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