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Xaarsil Subraum-Störplatform

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  • Xaarsil Subraum-Störplatform

    Eine im Weltraum positionierte Platform zur Erzeugung eines Subraum-Störfelds.
    Dieses Störfeld blockiert Subraum-Langsstreckenkommunikation und behindert Langstreckenscans.

    Die Platform ist vollautomatisch und bietet Wartungscres keine Lebenserhaltung.
    Neben Schilden und 3 leichten Disruptorbänken ist die Platform mit einem Phasen-Fluxgenerator geschützt, der die ganze Platform für eine begrenzte Zeit zum restlichen Raum-Zeitgefüge ausser Phase bringen und damit für Angriffe fast völlig immun machen kann.
    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

    - Florance Ambrose

  • #2
    [21.9.2380, 5:22]


    Thandi materialisierte nur 200 Meter von der Platform entfernt.
    Sie aktivierte die Rückstossdüsen und begann sich auf die Platform zuzubewegen.

    "Brücke, Hearns. Transport erfolgreich, ich beginne mit der Annäherung. Erwarten Sie Verbindungsverlust beim durchfliegen des Phasen-Felds."

    Der Trikorder übertrug seine Daten auf ein Head-Up Display in ihrem Helmvisier.
    Den Daten zu Folge hatte sie das Feld beinahe erreicht.
    Als sie in das Feld eindrang, fielen alle Anzeigen in ihrem HUD für eine Sekunde aus. Sie selbst fühlte sich, als würde ihr Innerstes nach Aussen gekehrt.
    Dann war es auch schon vorbei.
    Ein Symbol auf dem HUD meldete den erwarteten Verbindungsverlust mit der Valiant, sonst schienen alle Systeme einwandfrei zu funktionieren.
    Die Übelkeit und den kalten Schweiss auf ihrem Rücken ignorierend aktivierte Thandi die Schubdüsen um ihren Flug vor dem Aufprall abzubremsen.

    Einmal angekommen benutzte sie die Magnetsohlen ihrer Stiefel um sich auf der Aussenhülle der Platform zu verankern.
    Ein kurzer Scan half ihr sich zu orientieren. Auf der Hülle verteilt befanden sich drei leichte Disruptorbänke - derzeit auf Stand-By.
    Weiter unten, beinahe am "Südpol" der Konstruktion befand sich eine Quelle von anormalen Graviton- und Chronitonemmissionen. Vermutlich der Phasen-Feldgenerator, oder zumindest dessen Emmiterphalanx.
    Ganz am Nadir der Platform befand sich ein Energiegenerator.

    Thandi nahm fünf Plasmaladungen aus ihrer Ausrüstung und stellte deren Timer auf 10 Minuten, ohne den Zünder scharf zu machen.
    Dann lief sie der Hülle entlang, um an jedem der drei Disruptoren eine der Ladungen zu plazieren.
    In der Schwerelosigkeit und mit den Magnetsohlen kostete sie diese Arbeit mehr als fünf Minuten.
    Schweissgebadet erreichte sie schliesslich das was sie als den Phasen-Feldgenerator identifiziert hatte. Zur Sicherheit plazierte sie zwei Sprengladungen an dessen Gehäuseabdeckung.
    Dann wandte sie sich dem Energiegenerator zu.
    Eine kurze Betrachtung ergab, dass der Generator so konstruiert war, dass er sich leicht vom rest der Platform abmontieren und gegen ein Reserveagregat auswechseln liess.
    Thandi befestigte die Anti-Materieladung am Verbindungsmechanismus, allerdings auf der Platform-Seite.
    Nur um sicher zu gehen schweisste sie die Befestigungsplatte der Ladung mit ihrem Phaser an ihrem Platz fest.
    Dann aktiverte sie den Zünder.

    "Tickticktick.." flüsterte sie zu sich selbst. "Das Feuerwerk ist bestellt."

    Mit dem erledigt konnte sie die nächste Phase der Mission in Angriff nehmen:
    Dem Eindringen in die Platform. Sie hatte nur noch weniger als zwei Minuten bis die Plasmaladungen detonierten. Bis dahin wollte sie lieber hinein gekommen sein.
    Während dem sie zu der Struktur herüber stiefelte, die sie für die Zugangsluke hielt, fragte sich ein Teil ihres Verstandes wie es in der Zwischenzeit wohl der Valiant ergangen war.
    So schnell wie der Gedanke gekommen war, verdrängte sie ihn auch wieder.
    Die Valiant war im Moment nicht ihre Sorge.
    Und wenn der alte Eimer bereits als strahlendes Trümmerfeld durch das Vakuum driftete, ihre Mission berührte das nur peripher.

    Thandi stellte den Timer einer ihrer drei letzten Plasmaladungen auf 7 Sekunden, klatschte die Ladung gegen die Zugangsluke und eilte so schnell sie konnte in Deckung.
    Durch das Übertragungsmedium der Hülle und ihres Raumanzugs klang die Detonation dumpf und irgendwie sureal.
    Auch gab es keine Wolke von Atemluft und Wasserdampf, die aus der aufgerissenen Luke strömte.
    Also gab es keine Lebenserhaltung im Innern.

    Mit dem Phaser schussbereit hangelte sich Thandi in die Eingeweide der Platform.
    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

    - Florance Ambrose

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    • #3
      [21.9.2380, 05:34]

      Thandi hatte gerade einen kleinen Raum - Nische traf es wohl besser - erreicht, den sie für den Kontrollraum hielt, als eine Serie von dumpfen Schlägen durch die Platform ging.
      An den Kontrollkonsolen gingen üerall bunte Lichter an. Vermutlich Schadensalarme. Gleichzeitig fühlte Thandi wieder das äusserst unangenehme Gefühl komplett umgekrempelt zu werden. Nur wurde sie dieses mal davon überrascht und die Nachwirkungen vom letzten mal waren noch nciht ganz verflogen. So war es nur dem Anti-Brechmittel zu verdanken, dass sie sich nicht in ihren Helm übergab.

      Ein Symbol in HUD ihres Helms zeigte ihr an, dass ihr Komm-System wieder eine Verbindung zur Valiant hatte.

      "Valiant, Hearns hier. Können Sie mich empfangen?"
      ...
      Valiant, antworten Sie."
      Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

      - Florance Ambrose

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      • #4
        [21.9.2380, 5:34]

        http://www.scifi-forum.de/intern/sff...ml#post2253452
        "V....nt hi... Beri..., L...t..a.t."

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        • #5
          [21.9.2380, 5:34]


          Thandi konnte zwischen dem Rauschen kaum eine Stimme ausmachen, geschweige denn den Innhelt des Funkspruchs verstehen.

          "Nicht verstanden, [i]Valiant[i]. Wiederhohlen, wiederholen."
          Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

          - Florance Ambrose

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          • #6
            [21.8.2380, 5:34]

            http://www.scifi-forum.de/intern/sff...ml#post2254667
            "Valiant hi... Bericht, Lieut..nan."

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            • #7
              [21.8.2380, 5:34]


              Inzwischen liess sich der Innhalt des Funkspruchs wenigstens erahnen.

              "Valiant, Hearns hier. Phasenverschiebung und Waffen der Platform neutralisiert, Sprengladung platziert. Verbleibende Zeit bis zur Detonation..."
              ie sah auf die Zeitanzeige ihres HUDs
              "siebzehn Minuten. Wiedehole: Sprengladung platziert, T minus siebzehn Minuten.
              Ich bin in die Platform eingedrungen und versuche mich mit dem Trikorder in einen ihrer Computer zu hacken."
              Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

              - Florance Ambrose

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              • #8
                [21.9.2380, 5:35]

                http://www.scifi-forum.de/intern/sff...ml#post2257087
                "Ver.....en. .ir beamen ... raus, ..bald Sie fertig si..."

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                • #9
                  [21.9.2380, 5:35]

                  Thandi arbeitete einige Minuten weiter.
                  Der Trikorder hatte keine Probleme die Sicherheitssysteme des Computers zu überwinden.
                  Offenbar hatten die Xaarsil nicht mit diesem Szenario gerechnet.
                  Sie liess den Trikorder den Massnespeicher nach interessant aussehenden Dateien durchforsten.
                  Bald schon hatte ihr kleiner Freund den Grossteil seines Speichers mit Datenpaketen gefüllt.

                  "Na wenn da mal nichts unterhaltsames drin steckt..."

                  Sagte Thandi zu sich selbst.

                  "Valiant, Hearns hier.
                  Ich glaube mehr krieg' ich hier nicht raus.
                  Mit Ihrer Erlaubniss mache ich mich an den Rückweg."
                  Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                  - Florance Ambrose

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                  • #10
                    [21.9.2380, 5:42]

                    Thandi hatte sich wieder zurück zur Zugangsluke gearbeitet.
                    Sie hatte noch fast 10 Minuten bis die Ladung hoch ging.
                    Genug Zeit also für die Valiant sie raus zu hohlen.
                    Zur Not konnte sie auch den Rückstosstornister verwenden um die Platform zu verlassen. Dabei würde sie aber vermutlich eine ernste Dosis Strahlung von der Antimaterieladung abkriegen.

                    "Valiant, Hearns. Bereit zur Evakuierung. Neun Minuten bis zur Detonation. Erbitte weitere Instruktionen."
                    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                    - Florance Ambrose

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                    • #11
                      [21.9.2380, 5:42]

                      http://www.scifi-forum.de/intern/sff...ml#post2268552
                      "Wir haben Transporterprobleme und holen Sie per Shuttle zurück. Halten Sie sich bereit."
                      [5:44]
                      http://www.scifi-forum.de/intern/sff...ml#post2269675
                      "Hier Shuttle Ob. Bereit zum Beamen."
                      Zuletzt geändert von Dax; 21.12.2009, 22:50.

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                      • #12
                        [21.09.2380, 5:44]

                        "Denkbar blöde Idee." Dachte Thandi in Anbetracht des mit einem Transportersensor gesicherten Sprengsatzes ein paar Meter von ihr entfernt.

                        Natürlich würde die Pilotin des Shuttles dies wahrscheinlich nicht wissen.

                        "Stand by, Ob." Antwortete sie.
                        "Ich muss mich erst von der Platform entfernen."

                        Die Offizierin deaktivierte die magnetsohlen ihrer Stiefel und stiess sich von der Luke ab.
                        Nachdem sie einige Meter von der Platform weg gedriftet war, sprach sie erneut:

                        "Hearns an Shuttle Ob.
                        Ich hoffe Ihr Schlitten ist stabil gebaut. Das hinter mir ist kein Knallfrosch.

                        Bereit zum Beamen."
                        Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                        - Florance Ambrose

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