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Deutsche Kritik an Nemesis meist positiv - Patrick Stewart: Das ideale Abschlusswerk

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  • Deutsche Kritik an Nemesis meist positiv - Patrick Stewart: Das ideale Abschlusswerk

    Im Gegensatz zu den Filmbewertungen in den Staaten fällt die deutsche Kritik für das zehnte Leinwandabenteuer von „Star Trek - Nemesis“ überwiegend positiv aus. Die TV Spielfilm, die im selben Haus wie Europas größtes Kinomagazin „CINEMA“ produziert wird, schreibt dazu folgendes:


    » Zustände wie im alten Rom

    Im zehnten Sci-Fi-Abenteuer gerät die Enterprise-Crew in den Machtkampf der Zwillingsplaneten Romulus und Remus



    Star Trek: Nemesis, ab 16.1.
    Laut einer Faustregel sind die ungeraden Symphonien von Beethoven die besseren. Für die „Star Trek“ – Reihe gilt das Gegenteil: die Filme mit gerader Zahl hinter dem Titel sind gelungener, und der zehnte Teil macht da keine Ausnahme. „Star Trek – Nemesis“ ist nach dem mehr als mauen „Der Aufstand“ ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn gemunkelt wird, dass nach fast vierzigjähriger „Star Trek“ – Geschichte nun wirklich Schluss sein könnte. [...]
    Ein spannendes, gut konstruiertes Sci-Fi-Abenteuer ist den Enterprise-Machern gelungen, auch wenn man sich bei aller Gravität der handelnden Weltraumprofis ein bisschen mehr Augenzwinkern wünscht. Der Humor der Reihe bleibt betulich. Eher langweilig sind die Raumschiffkampfszenen, aber das war schon immer so bei „Star Trek“. Dass es optisch besser geht, beweist die rasante Wüstenjagd im Jeep, die an „Three Kings“ oder „Mad Max 2“ erinnert. Drehbuchautor John Logan ( „Gladiator“ ) bediente sich für seine Story von Herrschaft und Tyrannei in der Antike und Regisseur Baird orientierte sich an Murnaus „Nosferatu“: „Ich wollte dem Film meinen Stempel aufdrücken“. Mission erfüllt, mein Captain. Text: V. Bleeck «



    Desweiteren war neben der Kritik und Storybeschreibung auch ein Kurzinterview von Patrick Stewart mit abgedruckt worden:

    » TV Spielfilm: Der Untertitel lautet „die letzte Reise“. War das wirklich Ihre letzte Fahrt als Captain Picard?
    Patrick Stewart: Das war für uns alle eine Überraschung, sogar für Produzent Rick Berman. Ich habe ihn sofort gefragt: Was soll das denn bedeuten? Er konnte mir auch nichts Schlaues dazu erzählen. Dann habe ich mit den Leuten vom Studio gesprochen und die sagten, die Betonung läge auf Reise, nicht auf letzte.

    Sie würden also gern weitermachen?
    Wenn dieser Film wirklich der letzte sein sollte, dann wäre es das ideale Abschlusswerk. Ich bin sehr zufrieden damit. Sollte er nicht der letzte sein – und das hängt wesentlich davon ab, wie viel der Film am Startwochenende in den USA einspielt – wäre ich sofort wieder dabei, wenn John Logan noch einmal das Drehbuch schreiben würde.

    Mit welchen Gefühlen blicken Sie zurück auf sechzehn Jahre „Star Trek“?
    Mir kommt es nie vor wie etwas Vergangenes. „Star Trek“ ist ein wesentlicher Teil meines Lebens. Wir sind eine große Familie. Schließlich habe ich sogar eine Ex-Produzentin der Serie geheiratet!

    Picard wird in diesem Film mit seiner dunklen Seite knfrontiert. Haben Sie auch Ihre eigenen Abgründe erforscht?
    Als Schauspieler sehe ich oft in meine Abgründe. Wenn ich bestimmte Rollen glaubhaft spielen will, ist das ein Teil meines Jobs.

    Was haben Sie mit Picard gemein?
    In Ermangelung eines Raumgleiters fahre ich irrsinnig gern Achterbahn, das ist ja so ähnlich. Meine derzeitige Lieblingsbahn ist übrigens „Superman – The Escape“.

    Haben Sie ein Händchen für Technisches?
    Ich arbeite daran. Im Moment beschäftige ich mich mit dem Internet. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man ein Dokument an eine E-Mail hängt. Interview: Christian Aust «


    Quelle: TV Spielfilm, 02/03, Seite 206/207
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