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Auch Berman sagt: Lebewohl

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  • Auch Berman sagt: Lebewohl

    Sollte es eine weitere Star Trek TV-Serie geben, so müsste sie wohl ohne Rick Berman auskommen. Dem Star Trek Magazine sagte Berman, dass wenn Star Trek auf den Fernsehbildschirm zurückkehren würde, es wohl mit jemand neuem passieren wird.

    "Als Roddenberry The Next Generation erschaffen hat, ähnelte es in vielen Dingen The Original Series, aber es war eine vollkommen neue Crew und es gab viele Neuheiten bei im Weltraum und bei den Raumschiffen.", so Berman. "Aber seit dem haben wir 700 Stunden Star Trek produziert." Eine neue Show müsste frische Idee beinhalten und wird wohl von jemandem der noch nichts mit Star Trek zu tun hatte, erschaffen werden.

    Über den neuen Film, an dem er immer noch beteiligt ist, sagte Berman: "Der Film hängt noch in der Luft. Eigentlich war geplannt, den Film zwischen Enterprise und TOS anzusiedeln. In welcher Zeit er nun auch spielen wird, das Studio will eine Crew die vorher nicht im Fernsehn gezeigt wurde. Allerdings kann man dazu noch nicht viel sagen. Der Film befindet sich immer noch in einem sehr frühen Stadium."


    Quelle: Trektoday

    Yipppiieeeee!

    Die Meldung hab ich von sf-radio.net. Dort habe ich auch den folgenden Kommentar reingeschrieben:

    Also ich sehe ja nicht in dem Interview, dass Berman sagt, er WILL nicht mehr. Er formuliert es ja offensichtlich so, dass ER GLAUBT, dass wenn ST zurückkehrt, dass ER VERMUTLICH nicht dabei sein wird.
    Sprich: Er glaubt (oder weiß?!), dass er wenn es soweit ist, von Paramount wohl nicht in Erwägung gezogen wird.

    Von daher werde ich erst total aufatmen, wenn ST angekündigt und die daran beteiligten Personen fest genannt sind!
    Aber bis dahin bin ich schonmal zu einem größeren Teil erleichtert.
    Das der Film sich kein bisjen bewegt hat (im englischen Interview wird er dazu noch etwas deutlicher), lässt für mich vermuten, dass der Film so oder so später als sowieso schon kommen wird.
    Und das lässt noch wahrscheinlicher werden, was der ein oder andere schonmal theoretisiert hat: Der neue Film und dessen Crew , sollte er erfolgreich sein, wird die neue Serie sein. Wobei ja vielleicht die Crew nicht immer ein und dieselbe sein muss.

    Berman und Braga sind weg. Neue Autoren werden es sein, die ST wiederbringen. Ich habe große Hoffnung! P weiß, dass nur (wie Berman ja schon preisgibt) mit RICHTIG frischen neuen Ideen zurüczubringen ist. Sie wissen, dass sie sich nun wirklich Mühe geben müssen.
    Ich hoffe nicht, dass es 10 Jahre oder mehr dauert. Aber es wäre eine (längere/ausreichend lange) Pause, um wieder neues Interesse zu entfachen, da man ST und seinen derzeit negativen Touch bis dahin nicht mehr so im Gedächtnis haben wird.
    Eine Ankündigung für die 1,5 Jahre später startende Serie im Jahre 2008 oder 2009 wäre mir lieb und das ist auch meine feste Vermutung! :-)
    Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

  • #2
    Was geht denn jetzt ab? Jetzt aber alles auf einmal, oder wie? Dann sind ja fast alle Wege geebnet Star Trek mal richtig wiederzubeleben

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    • #3
      Wunderbar !
      Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für den Intensivpatienten ST. Wenn man jetzt die richtigen Leute finden kann, dann hat die Franchise sicher noch einiges an Potenzial.
      “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
      They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
      Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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      • #4
        Yes!!!

        Endlich ist auch die letzte Altlast weg!!!
        Schlimm genug das Paramount das so lange tatenlos mitangesehen hat.

        Aber Gott sei Dank war die Ignoranz von Bermaga gegenüber den Fans wohl doch nur teils gespielt und man hat endlich eingesehen, das sie nun besser ihren Hut nehmen sollten.

        Es war soooo überfällig. Meiner Meinung nach haben sie die Absetzung von Enterprise zu verantworten.
        Man kann über das Konzept der Serie denken wie man will, aber die miese Umsetzung bzw. miesen Stories sind ihre Verantwortung.
        Und Manny Coto kam da einfach zu spät.

        Ich bin jedenfalls erleichtert!
        Was auch immer Paramount nun mit ST machen wird, es gibt zumindest nun endlich wieder die Chance das etwas Gutes dabei rauskommen kann.
        Wenn man neue gute Leute engagiert.

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        • #5
          Irgendwie werde ich bei dem Originaltext das Gefühl nicht los, dass er nur sagen will, dass er nicht erwartet, dass ihn das Studio an einer weiteren ST Serie beteiligen will. Egal. Jetzt haben wir endlich eine Chance auf eine neue gute Show. ...da warte ich auch gerne noch ein paar Jahre bis sich jemand findet, der den Fanansprüchen gerecht werden kann.
          “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
          Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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          • #6
            NAja, is ja typisch wie schön hier alle Berman die PEst an den Hals wünschen!
            Da fällt mir echt nix mehr ein!

            Das ist typisch!

            Ich persönlich finds sehr primitiv wie einseitig hier der Abgang von B&B "gefeiert" wird!
            Aber so ist das durchschnittspublikum halt. brüllt immer schön mit der Menge mit, ohne zu überlegen was vorher alles passiert ist.

            Viel spaß weiterhin beim lästern und freuen.....
            Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Steve Coal
              Aber so ist das durchschnittspublikum halt. brüllt immer schön mit der Menge mit, ohne zu überlegen was vorher alles passiert ist.
              Schön vorsichtig ! Ich bin sicher kein Mitläufer, ich weiß sehr wohl was Sache ist und ich bin auch sicher kein Durchschnittpublikum, dennoch bin ich froh das diese beiden dann nicht mehr mit dabei sind.
              "...To boldly go where no man has gone before."
              ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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              • #8
                Zitat von Scotty
                Schön vorsichtig ! Ich bin sicher kein Mitläufer, ich weiß sehr wohl was Sache ist und ich bin auch sicher kein Durchschnittpublikum, dennoch bin ich froh das diese beiden dann nicht mehr mit dabei sind.
                Völlig richtig! Die meisten hier sind exzellent über ST und seine Hintergründe informiert und wissen um die vielen tollen Folgen, die wir durch Braga und Berman bekommen haben, mal abgesehen vom Schaffen der Serien und der langen ST-Zeit. Dies haben wir im Braga-Thread auch schon ausreichend bekundet.
                Nur weil das jetzt hier nicht direkt gesagt wird, heißt es nicht, dass es nicht so ist. Und freuen dürfen wir uns gerne. Das hat Hintergrund und zwar zu Recht!
                Mit solchen Äußerungen wäre ich an Deiner Stelle eher vorsichtig Steve Coal.
                Solch starke Fans müssen sich sicher nicht als Durchschnittszuschauer beschimpfen lassen. Denn das sind ja eher nur Sympathisanten oder Nicht-Fans, die "mal reinschauen." So definiere ich jedenfalls diese Bezeichnung.
                Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                • #9
                  Mal ehrlich, was nützt es, wenn Berman & Braga noch so tolle Arbeit geleistet haben in Relation zu dem, was sie in den letzten Stunden abgeliefert hatten? Das hatte einfach nicht's mehr mit dem zu tun, was noch zu Zeiten von TNG geschrieben wurde. Abgesehen davon zähle ich mich persönlich ebenfalls nicht zum "Durchschnittspublikum". Für meine Begrifflichkeiten definiere ich dies ein wenig anders, mal davon abgesehen, dass dieses Wort sehr negativ klingt und mich eher an "breite Masse" erinnert, an die man normalerweise keine hohe Anforderungen stellt, die ggf. den Einsatz von Hirnmasse erfordern könnte.

                  Und wenn man sich gerade bei "Star Trek: Enterprise" so einiges ansieht (mit Ausnahmen), könnte ich als "Alt-Trekkie", der vor allem durch "Star Trek: The Next Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine" stets ein hohes bzw. übersurchschnittliches Niveau an ST setzte (ohne das anderen SciFi-Serien absprechen zu wollen), den Eindruck gewinnen, das genau dies zum Fall wurde. Wenn Braga soetwas verlauten lässt wie "die Fans sind heute nicht mehr ausreichend, um den Fortbestand und Erfolg von 'Star Trek' zu garantieren", dann empfinde ich dies persönlich schon als Dreistigkeit. Gerade von jemandem der vor allem durch die Fans sein täglich Brot verdient hat. Und das sehr gut, will ich meinen.

                  "Star Trek" darf ruhig frisch und von neuen Ideen profitieren, aber das habe ich in "Star Trek: Enterprise" zu Beginn nicht gesehen. Dass die Serie dabei direkt vor allen anderen gelagert wurde, empfand ich nie als Problem. Nein, gerade weil man auf die Gründung der Föderation hinarbeitete, sah ich persönlich sehr viel Potential in der Serie. Stattdessen wurde es aber zu einem riesigen Experiment, dass zum einen jede Staffel mit "Neuerungen" (wie es von Berman und Braga schön genannt wurde) geändert wurde und zum anderen zu anfangs einerseits nie wirklich "Star Trek" sein wollte, anderseits es dann aber doch anstrebte. Und das Interessanteste: dem neuen Publikum, das ja eigentlich im "Quotenrausch" B&B's angestrebt wurde, gefiel ENT auch nicht. Was machen B&B, als die Serie wieder an Qualität zunimmt (zumal es nicht ihnen, sondern jemand anderen zu verdanken ist)? Sie schreiben ein meiner Meinung nach absolut unwürdiges Finale und vor allem schreiben sie es selbst, obwohl doch Coto mittlerweile die Verantwortung hatte. Aber klar, dass B&B das nicht auf sich sitzen lassen wollten (oder konnten, weil sie mit der Tatsache, dass es ein andere besser machte, nicht zurecht kamen). Das Ganze wird dann auch noch getoppt, indem sie das ENT-Finale auch noch "Valentinsgruß an die Fans" bezeichnen. (Wobei hier die Frage offen bleibt, welche Fans denn da wohl gemeint sind?).
                  Nach meiner ganz persönlichen Einsätzung finde ich das Finale absolut misslungen. Das habe ich vor dem Ansehen empfunden und das empfinde ich auch nach dem Ansehen noch immer so. Für mich ist das kein "Valentinsgruß" gewesen, sondern ein "Willkommensgruß zum Totensonntag", welches einem Nachtrauern B&Bs an vergangene, bessere Tage gleich kam (und was deutlich wird, wenn Berman über TNG und ST8 spricht).

                  Dass Braga zu TNG interessante und auch gute Stories geschrieben hat, ist ihm natürlich anzurechnen. Aber meines Erachtens wird diese Leistung nicht gewürdigt, in dem man auf Grund von "Quotenlust" ferengische Adern entwickelt, alles über Bord wirft und "Star Trek" nach 35/40 Jahren auf etwas reduziert, das nicht mehr dem entspricht, was es davor aber so besonders gemacht hat - wenngleich es natürlich nur eine Fernsehshow war (was trotz allem natürlich nicht vergessen werden sollte). Noch dazu in weiten Teilen einer Pro-Bush/Amerikanischen Art und Weise.
                  Zudem muss man sich fragen, was in Brannon Braga gefahren sein muss, wenn man sich Interviews vor Sommer 2001 ansieht oder liest, in denen er "Star Trek" genau so definiert, wie es auf Grund seiner bis dahin entwickelten Charakterzüge war?!
                  "Star Trek" war eben nie nur einfach Science-Fiction, sondern wurde seinerzeit von Roddenberry zu niveauvollerem gemacht. Natürlich muss man dabei auch in sofern realistisch bleiben, dass TOS im Großen und Ganze eine Show mit Wild-West-Elementen gewesen ist (und TNG irgendwo von einer verblumten, friedlichen Zukunft für die Menschheit erzählte; was mir persönlich aber ganz gut gefallen hat). Dennoch zeigte "Star Trek" bzw. TOS seinerzeit schon Aspekte, die es bislang nirgendwo sonst in der Science-Fiction gegeben hatte, mal davon abgesehen, dass man Wege gegangen ist, die gerade in Zeiten der US-amerikanischen 60-er Jahre gewagt und provokativ waren. Das Ganze mit einer ordentlichen Portion Weitsicht und Friedfertigkeit gemischt. Für mein Befinden waren TOS und TNG in vielem ihrer Zeit weit voraus.
                  Zu TNG muss man zudem sagen, dass die Serie größtenteils unter dem eisernen Auge Roddenberrys lief, die Zielrichtung und Machart somit klar war und sich die Serie daher kaum veränderte bzw. ihrer eigenen Linie treu blieb - außer das sie nach wie vor die Tendenz hatte, von der ersten Stunde an stetig an Qualität zuzunehmen. "Gestern, Heute, Morgen" zählt auch zu den besten Folgen der ST-Geschichte, zumal immerhin alleine in den USA 14 Milllionen Menschen das Ende der TNG-Serienreise verfolgten. Solche Dinge sind Berman und auch Braga durchaus positiv anzurechnen.

                  Dann aber kam der erste Film. Ohne Roddenberry, dafür mit dem "selbsternannten" ST-Chef Berman. Das wurde schon nicht zu dem, was es hätte sein können. Vielleicht hätte man sich in jener Zeit lieber nur auf eines konzentrieren sollen und nicht Serie und Film parallel zu produzieren. Dagegen muss man aber auch sagen, dass "Star Trek: Der erste Kontakt" umsobesser wurde und wie eine Bombe einschlug. Vielleicht ist es genau ab da um Berman geschehen. Denn "Star Trek" wurde seit seiner allerersten Stunde (1966) immer erfolgreicher und beliebter. Möglicherweise gerät man da doch unter Druck zu versuchen, dieser Tendenz weiter nachzugehen - zumal aus dem eifrigen Geschäftsmann Berman immerhin ein gutbetuchter Produzent geworden ist; ebenso wie aus Braga ein gutbetuchter Autor wurde.

                  "Star Trek: Voyager" empfand ich nicht mal als schlecht. Natürlich kam es an das Niveau von DS9 nicht mehr heran, aber hier sollte man sich eventuell auch selbst mal fragen, ob es u.a. auch daran lag, dass man eben auf Grund von DS9 und dem stetig besserwerdenen ST die persönliche Maßlatte für den Anspruch an ST zu hoch gelegt hat und daher von VOY enttäuscht wurde? Okay, es bleibt in dieser Hinsicht auch zu betonen, dass "Star Trek: Voyager" in der Tat in vielem fragwürdig war und einfach nicht mehr an die Qualitäten rankam, die TNG und DS9 vorgelegt hatten. Möglichweise war gerade das das Problem. Ebenso ist es für meine Begriffe sehr verständlich, wenn Fans u.a. die Aktion Janeways bemängelten und hart kritisierten, als Tom Paris beispielsweise im Glauben an eine gute Sache Befehlsverweigerung begeht, den Wasserplaneten vor dessen Vernichtung retten will und dafür von seinem Captain nicht nur degradiert, sondern auch noch 30 Tage Einzelhaft erhält. Andernorts wäre er sicherlich mit solch einer innovativen Sache gelobt worden. Gut, aber weiter möchte ich hier jetzt gar nicht ausschweifen.

                  Dass nach DS9 eine stetig fallendende Tendenz in Qualität und Anspruch zu spüren war, bleibt dennoch kein Geheimnis. Vielleicht liegt es auch nur daran, das Berman und Braga zu lange schon an ST gearbeitet haben und auf Grund seines damaligen Erfolgs und der anschließenden Unzufriedenheit mit Voyager bei ENT zu "quotenbringerenden" Mitteln griffen. In der Hoffnung, wieder erfolgreicher zu werden, vollig gleichgültig dem, was "Star Trek" mittlerweile aber geworden ist. Ein Ansprechen und Gewinnung neuer Fans hätte sicherlich da nicht im Wege gestanden. Denn irgendwie sind wir doch alle mal irgendwie Fans geworden.
                  Vor allem nach dem "Nemesis-Desaster“ hätte es den beiden Herren ein absolutes Warnsignal für ihren Kurs sein müssen. Gerade wenn die scheinbar die Helden der beliebtesten ST-Serie plötzlich in ihrem vierten Leinwandabenteuer zum Flopp werden.

                  Bei all dem, kann man meines Erachtens mal schnell vergessen, was die beiden für "Star Trek" davor getan und geleistet haben. Wenn ein Trainer die Mannschaft aus dem Loch zieht, erfolgreich wird, sogar einen Titel gewinnt und dann plötzlich wieder einbricht und scheinbar nur noch schlechtes fabriziert, dann will ihn auch keiner mehr. Egal, ob er davor noch die Meisterschaft gewonnen hat oder nicht.
                  Und dass ST ohne Berman & Braga funktionierte (und das dazu auch noch sehr hervorragend, wenngleich an "Star Trek: Deep Space Nine" sicherlich nicht immer alles akzeptabel war), ist durch Ira Steven Behr (und zuletzt auch durch Coto) bewiesen worden; Berman hatte sich hier schließlich vollends zurückgezogen und die Jungs um Behr "einfach mal machen lassen".

                  Abschließend bleibt mir nur zu sagen: So wirklich hervorragende Leistungen habe ich von Rick Berman nie gesehen. Denn er hat nicht wirklich dazu beigetragen, dass "Star Trek" zu dem wurde, was es heute... besser gesagt, was es vor 2001 war. Die wahren "Trainer" ST's bleiben für mich u.a. Roddenberry und Steven Behr.

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                  • #10
                    Zitat von AKB
                    Was machen B&B, als die Serie wieder an Qualität zunimmt (zumal es nicht ihnen, sondern jemand anderen zu verdanken ist)? Sie schreiben ein meiner Meinung nach absolut unwürdiges Finale und vor allem schreiben sie es selbst, obwohl doch Coto mittlerweile die Verantwortung hatte. Aber klar, dass B&B das nicht auf sich sitzen lassen wollten (oder konnten, weil sie mit der Tatsache, dass es ein andere besser machte, nicht zurecht kamen).
                    War es nicht so, dass das Finale eigentlich schon für Staffel 3 geschrieben wurde, weil Bermaga eigentlich gar nicht mehr damit gerechnet hatten, dass es noch eine Staffel geben würde? (War wohl auch der Grund, warum sie ausgestiegen sind, vermtl. in der Hoffnung, Coto würde es den Fans auch nicht mehr recht machen und dann die ganzen Prügel kriegen )
                    Insofern kann man nicht sagen, dass TATV geschrieben wurde, um es Coto "noch mal so richtig zu zeigen", was Vermaga drauf haben.

                    Um mal etwas auschweifend zu werden: Ich persönlich fand bis auf "Gestern, Heute, Morgen" kein Finale wirklich gut. IMO geht man immer zu sehr auf die Handlung ein und zu wenig auf die Charaktere. Wobei Bermaga zusätzlich das Problem haben, nicht einmal die Handlung abzurunden und gäznlich am Thema vorbeischreiben. IMO.
                    (Fairerweise muss man aber sagen, dass die letzten ~60-80 Sekunden von Enterprise wirklich toll waren!)


                    Vor allem nach dem "Nemesis-Desaster“ hätte es den beiden Herren ein absolutes Warnsignal für ihren Kurs sein müssen. Gerade wenn die scheinbar die Helden der beliebtesten ST-Serie plötzlich in ihrem vierten Leinwandabenteuer zum Flopp werden.
                    Ohne jetzt irgendwelche Zahlen zu kennen: Ansonsten höre ich immer, dass ST:V noch erfolgloser war, als ST:X.
                    Naja egal, was ich eigentlich sagen will ist: Auch unter Roddenberry gab es nach dem bis dato erfolgreichsten Streifen einen ganz großen Flopp im Kino, auf den wiederum ein bombastischer Erfolg folgte. Im Falle von Nemesis sollte man die Schuld IMO nicht so sehr bei Bermaga suchen, sondern mehr am Regiesseur (Welcher ja nun wirklich NULL Ahnung von ST hat) und an Logan, welcher AFAIR auch nicht unbedingt Ahnung von der Materie hatte.
                    OK, man kann jetzt wieder auf B&B eindreschen, warum sie so dumm waren, solche Leute so entscheidend an einem Film mitmachen lässt, der immerhin 4 Serien und 9 Filme als Vorgeschichte hatte. Aber ich finde, die unmittelbare Schuld kann man in dem Falle nicht unbedingt Berman in die Schuhe schieben.
                    "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                    • #11
                      Zitat von Steve Coal
                      NAja, is ja typisch wie schön hier alle Berman die PEst an den Hals wünschen!
                      Da fällt mir echt nix mehr ein!

                      Das ist typisch!

                      Ich persönlich finds sehr primitiv wie einseitig hier der Abgang von B&B "gefeiert" wird!
                      Aber so ist das durchschnittspublikum halt. brüllt immer schön mit der Menge mit, ohne zu überlegen was vorher alles passiert ist.

                      Viel spaß weiterhin beim lästern und freuen.....
                      Also ich verbitte mir ebenfalls solche primitiven Pauschalisierungen.
                      Kannst ja gerne Pro-Berman Argumente liefern (wenn dir welche einfallen sollten ).

                      Aber gerade wer sich mit ST näher beschäftigt hat und auskennt, kommt nunmal zum Schluss, den hier alle gezogen haben.

                      Insofern zeugt dein, unnötigerweise fast schon beleidigender, Kommentar nicht gerade davon, das du dich mit ST oder Bermans Arbeit besonders beschäftigt hättest.
                      Hier geht es eben gerade nicht um blindes Lästern ohne Grund und Sinn.
                      Es gibt sehr gute Gründe für die hier vorherrschende Meinung.

                      Kommentar


                      • #12
                        Ich fand B&B wirklcih damlals gut, doch dann sind ihnen langsam die ideen und das gewisse etwas verloren gegangen...

                        Ich finde es von beiden einen guten Schritt das sie gehen werden...

                        Sie merkten halt das ihre Zeit gekommen war, sie sind die "alten Hasen", die man auch ehrt aber sie wissen das eine "neue Generation" von Produzenten für Star Trek wichtig sind...

                        Sozusagen ist es wie folgt

                        Generation 1 : Gene Roddenberry
                        Generation 2 : B&B
                        Generation 3 : ??????????????

                        Auch Gene Roddenberry war letzendlich am Schluß eine "Bremse" für TNG...
                        Dabei vergesse ich auch bei Gene nicht seine tollen Leitstungen ! Die waren zumteil wirklich und auch der grundsetin für Star Trek !!!!!!
                        so wie auch die leistung von B&B zumteil waren,
                        aber nun müssen neue ans werk, wenn es nochmal etwas von ST geben sollte

                        "Frischer Wind" nennt man sowas auch, neue Köpfe, neue Ideen, neue Konzepte, Fans integrieren & auch die Reaktionen der Fans ernst nehmen....

                        Es grüßt euch

                        Dominion
                        Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
                        Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von SF-Junky
                          Im Falle von Nemesis sollte man die Schuld IMO nicht so sehr bei Bermaga suchen, sondern mehr am Regiesseur (Welcher ja nun wirklich NULL Ahnung von ST hat) und an Logan, welcher AFAIR auch nicht unbedingt Ahnung von der Materie hatte.
                          Da muß ich widersprechen! Brent Spiner sagt auf der Nemesis DVD im Interview, dass Logan ein riesiger ST-Fan sei und weit mehr Ahnung als er selber davon habe!
                          Logan selbst spricht auch von ST und was er in Nemesis drin haben wollte. Dabei spricht er auch über Picard. Auch dort merkt man, dass er ihn sehr gut kennt!

                          So bleibt nur der Regisseur. Aber ehrlich: Wenn's Drehbuch von nem Fan und Könner geschrieben wurde, wieviel anders kann der Film dann werden?
                          Antwort: Bedingt anders, mit definitiven Schwächen. Aber Nemesis ist ein guter Film ansonsten!
                          Aber lassen wir das.


                          Ich möchte hier noch AKB für sein tolles Post gratulieren! Sehr ausführlich, analytisch und in weiten Teilen meiner Meinung nach auch korrekt!
                          Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Atlantia
                            Also ich verbitte mir ebenfalls solche primitiven Pauschalisierungen.
                            Siehst du und das ist der unterschied! Ich verbitte mir gar nichts, ich äussere mich nur zu dem was hier passiert!

                            Zitat von Atlantia
                            Insofern zeugt dein, unnötigerweise fast schon beleidigender, Kommentar nicht gerade davon, das du dich mit ST oder Bermans Arbeit besonders beschäftigt hättest.
                            Mir gings lediglich darum, dass hier einige einfach so tun als hätte Berman ST nur ins verderben gestürzt.
                            Er hat seinen Teil dazu beigetragen und der war nicht unerheblich, aber Das ist ein Abschnitt seiner Arbeit be Star Trek und der ein oder andere scheint zu vergessen was er davor gutes für ST getan hat

                            Zitat von Atlantia
                            Hier geht es eben gerade nicht um blindes Lästern ohne Grund und Sinn.
                            Gut dass du das sagst, denn das hat der ein oder ander hier nicht verstanden!
                            Denn einige (nicht alle) machen genau das!
                            Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Steve Coal
                              Mir gings lediglich darum, dass hier einige einfach so tun als hätte Berman ST nur ins verderben gestürzt.
                              Er hat seinen Teil dazu beigetragen und der war nicht unerheblich, aber Das ist ein Abschnitt seiner Arbeit be Star Trek und der ein oder andere scheint zu vergessen was er davor gutes für ST getan hat
                              Ich denke es ist so, dass wir alle hier, schon sooo oft in so vielen Threads das ausreichend klargestellt haben, was wir im Detail zu B&B zu sagen haben. Und das beinhaltet eben auch unseren Respekt vor dem Geschaffenen, dem Antrieb für ST und die dadurch entstandenen vielen Episoden, sowie die wirklich qualitativ guten vielen Folgen!
                              Und gerade weil wir das schon so oft durchexerziert haben, ist das für uns mittlerweile (wir sind ja eigentlich unter uns hier, wir kennen uns fast alle gut genug) mehr mühselig als notwendig, dass jedes Mal und somit auch hier, wieder darzulegen.
                              Insofern erfreuen wir uns nun alle dem längst überfälligen Abgangs von B&B. Ganz einfach so! Zumal wir alle, Fans wie wir sind, nach wie vor von neuem tollen ST träumen und damit schonmal der Weg frei ist (wenn auch nicht sicher) für gutes neues ST!
                              Das Fehlen des Lobes an B&B hier schließt gleiches aber nicht aus!


                              Zitat von Steve Coal
                              Gut dass du das sagst, denn das hat der ein oder ander hier nicht verstanden!
                              Denn einige (nicht alle) machen genau das!
                              Wobei Du mit einige wohl nicht gerade wenige meinst. Aber (aufgrund der Erklärung oben) denke ich eher, dass es sehr sehr wenige sind, die B&B einfach alles in die Schuhe schieben.
                              Dazu kenne ich die Gemeinde hier mittlerweile einfach zu gut.
                              Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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