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Probert über seine Arbeit bei Star Trek

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  • Probert über seine Arbeit bei Star Trek

    Andrew Probert ist der Mann, dem wir Picards Enterprise-Version verdanken. Nachdem der Zeichner schon bei "The Motion Picture" an der neuen Fassung der ursprünglichen Enterprise gearbeitet hatte, kam er zehn Jahre später wieder zu Star Trek zurück. Doch eigentlich war es gar nicht geplant, daß er die Enterprise-D entwerfen sollte. "Sie wollten mich schon so früh dabei haben, damit ich Zeichnungen von der Brücke machen konnte. Da die Brücke das Hauptset sein würde, wollten sie sicherstellen, daß sie damit auch vollkommen zufrieden waren, und sie wollten genug Zeit haben, um daran noch Änderungen durchführen zu können." Nachdem er schon Kirks Enterprise gekannt hatte, interessierte sich Probert natürlich auch dafür, wie wohl die D-Version des Schiffes aussehen würde und fertigte spaßeshalber ein paar Entwürfe an, die er an die Wand seines Arbeitszimmers hängte. Eines Tages kam dann David Gerrold, der auch zum damaligen Stab gehörte, herein und sagte mit Blick auf das Bild: "Das ist die neue Enterprise." Probert antwortete: "Ich weiß nicht, ich hätte es eben gerne, daß sie so aussieht." Gerrold lieh sich die Zeichnung für ungefähr eine halbe Stunde aus, kam dann zurück und sagte: "Das ist die neue Enterprise." Probert wußte nicht genau, was er damit meinte. Gerrold erklärte ihm, daß er gerade bei einer Sitzung allen Produzenten dieses Bild gezeigt hatte und es ihnen allen gefallen habe.

    Das waren Proberts erste Schritte bei Star Trek: The Next Generation, das er jedoch nach einer Staffel wieder verließ. "Solange Gene noch verantwortlich war, kamen wir prima miteinander aus. Wir verstanden uns. Und ich mochte ihn, weil er Star Trek geschaffen hatte und genau wußte, was mit der Serie passieren sollte. Und trotzdem war er für alle Ideen offen, die wir ihm vorschlugen, und er sprach mit uns darüber [...]. Als Rick Berman ungefähr in der Mitte der ersten Season Verantwortlicher wurde, antwortete er stets auf unsere Designkonzepte 'Nein, das können wir nicht machen, weil es mich an etwas erinnert, das ich schon einmal irgendwo gesehen habe', 'Nein, das sieht wie ein Handrasierer aus', 'Nein, das sieht aus wie etwas, das ich in einem Möbelgeschäft gesehen habe.'" Probert geht sogar noch einen Schritt weiter: "Ich habe bei Rick Berman die Erfahrung gemacht, daß er nicht versteht, was er tut, daß er Science-Fiction nicht versteht. [...] Ich glaube, daß Star Trek starb, als Gene starb."

    Seine Meinung ist, daß Rick Berman sich vor allem des Geldes wegen um Star Trek sorgt; "[...], weil er sicher ist, daß - egal, was sie produzieren - sich die Leute etwas, bei dem 'Star Trek' draufsteht, trotzdem anschauen werden. Vielleicht beschweren sie sich darüber, aber trotzdem kann man mit den Zuschauern noch Geld machen. Aber das ist nur meine Meinung."

    Quelle: TrekOnline
    "...To boldly go where no man has gone before."
    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...


  • #2
    Harte Meinung hat der von unserem Rick, das muss man schon sagen...
    Kann sein, dass es Berman nur ums Geld geht, aber ich finde, dass er seinen Job prima macht (wie schon an anderer Stelle gesagt). Seit er (Chef-)Produzent ist, ist meiner Meinung nach Star Trek besser geworden. Vielleicht würde ich das nicht sagen, wenn ich nicht ohnehin zu den Star-Trek-Guckern der "neuen Generation" gehören würde, aber dass mich das "Berman-Trek" erst zum Fan gemacht hat, zeigt doch, dass er seine Aufgabe gut erfüllt.
    Macht's gut, euer Jonathan Archer

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