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Fan-Drehbücher werden nicht mehr akzeptiert

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  • Fan-Drehbücher werden nicht mehr akzeptiert

    Wer würde nicht einmal davon träumen, daß der eigene Name im Vorspann einer Star Trek-Folge zu lesen wäre? "Story by ..." wäre toll, nicht wahr? Jedoch wird Paramounts Politik, die eingesandten Drehbücher der Fans unter Umständen auch zu einer Episode zu machen, nun laut www.TrekWeb.com auf unbestimmte Zeit nicht mehr fortgesetzt. Schon 1997 wurden solche Schritte in Betracht gezogen, wie Ron Moore (der auch - wie sein Kollege René Echevarria - durch das unaufgefroderte Einschicken von Drehbüchern bei TNG und später DS9 "einsteigen" konnte) damals schon mitteilte. "Alles, was ich sagen kann, ist, daß es neu bewertet wird. Es gibt einen Punkt, an dem die rechtlichen Kosten dafür, all diese Ansprüche (ob gerechtfertigt oder nicht, alle müssen von den Paramountanwälten durchgesehen werden) zu überprüfen, und der notwendige Papierkram (um nicht von den verwaltungstechnischen Kosten für so einen großen Andrang zu sprechen) zu hoch für uns werden, als daß wir das fortsetzen würden."
    Die einzige Möglichkeit, Drehbücher auch jetzt noch an Paramount weiterzuleiten, wäre über einen registrierten Agenten der Writer's Guild of America (WGA).

    Quelle: TrekOnline
    "...To boldly go where no man has gone before."
    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...


  • #2
    irgendwie bescheuert.

    wo es doch fans gibt, die im gegensatz zu den autoren mal RICHTIG gute ideen haben.

    es gab zu VOY bessere fanstorries, als folgen....

    tja, damit entfernt sich ST wieder ein großes stück vom fandom..

    schade, das die paramount leute so sture, dumme, uneinsichtige und kurzsichtige idioten sind

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    • #3
      naja verständlich. Der Verwaltungsaufwand ist riesig und dementsprechend auch die Kosten. Schließlich muss jedes Drehbuch bis zum Ende durchgelesen werden, denn sobald man später irgendetwas umsetzt, was bereits in einem Fan-Drehbuch stand (ob es dem Studio bewusst ist oder nich), muss man diesen Fan schon wieder im Vor-/Nachspann erwähnen. Wenn man das überieht, kann es teuer für das Studio werden. Und es gibt wahrscheinlich nicht wenige Fans, die da Drehbücher einsenden. Und die wenigsten werden wahrscheinlich sogar gut sein.

      Wenn man das Einsenden der Drehbücher verbietet bzw. keine mehr akzeptiert, fällt der ganze Verwaltungskram weg. Denn unaufgeforderte Einsendungen sind irrelevant.
      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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      • #4
        Unaufgefordert waren die Einsendungen ja vorher schon
        Und es hat IIRC sowieso noch nie einen Fall gegeben, wo ein Fandrehbuch wirklich in größerem Ausmaß als nur als Anregung für einen B-Plot Berücksichtigung gefunden hätte... komplett gabs da jedenfalls nichts, auch wenn manche Folge es vermuten lassen könnte. (soviel zu "entfernt sich vom Fandom")

        Es dürfte also grundsätzlich hauptsöchlich um die Verminderung des Verwaltungsaufwands gegangen sein...
        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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        • #5
          OK, Die rechtliche Seite ist halt so ne Sache. Ich kann gut verstehen, dass die Leutz erstmal auf Nummer sicher gehen wollen, bevor ihnen noch Millionenklagen ins Haus flattern. Auf der anderen Seite ist das natürlich schade, aber wenn man es anders anpackt, quasi eine Bewerbung auf eine Festanstellung als Autor schreibt und dazu eine Story als Probe, könnte es ja dennoch klappen
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
          Klickt für Bananen!
          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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          • #6
            Wundert mich eigentlich, dass die das nicht schon längst so handhaben.
            Bei Fox wandert jede Zuschrift an die Autoren ungelesen in den Müll.

            Sprüche wie "man entfernt sich vom Fandom" sind da eher unangebracht.
            "I'll say one thing Spock. You never cease to amaze me."
            "Nor I myself."

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            • #7
              Warum man man nicht eigentlich folgende Regelung.
              Unter allen Einsendungen werden nur die berücksichtigt, wo der Autor auf alle rechte verzichtet. So brauch Paramount niemanden zu erwähnen und kann die Ideen (oder auch teilweise) ganz verwerten - ohne Verwaltungsaufwand.
              Die, die auf Copyright bestehen werden dann meist aussortiert.

              Ist vielleicht die einzigste Lösung um noch gehört zu werden.

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              • #8
                Zitat von Troublegum
                Wundert mich eigentlich, dass die das nicht schon längst so handhaben.
                Bei Fox wandert jede Zuschrift an die Autoren ungelesen in den Müll.

                Sprüche wie "man entfernt sich vom Fandom" sind da eher unangebracht.
                Was heißt längst?
                Die Meldung ist von 2001

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                • #9
                  Argh, da antwortet einer auf den Käse und wir alle fallen drauf rein.
                  "I'll say one thing Spock. You never cease to amaze me."
                  "Nor I myself."

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                  • #10
                    Eigentlich Schade!
                    Wäre echt ne tolle Sache den eigenen Namen auf ner Serie zu sehen

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                    • #11
                      Ich finde das verständlich.

                      Fans schreiben die Dinge, die sie sehen wollen, allerdings aus ihrem sehr subjektiven Blickwinkel auf "ihre" Serie. Professionelle Autoren können ihren Blickwinkel und persönlichen Wünsche herauslassen und ihre Kreativität mit den offiziellen Vorgaben vereinbaren.

                      Fan-Autoren haben auch nicht das Hintergrundmaterial, dass anderen Autoren zur Verfügung gestellt wird, wie z.B. die "Bibe" in dem die Regeln für das Verfassen einer Episode enthalten sind.

                      Whyme
                      "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                      -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                      • #12
                        Du hast aber schon ein wenig Star Trek gesehen in den sagen wir letzten 12 Jahren?
                        Da haben sich etliche Autoren bewußt nicht an Dinge gehalten, die im "Canon" drin stehen (mit den Technical Manuals haben wir ja zumindest Teile davon einsehen können!) und widersprechen sich teilweise selbst von einer Folge zur Nächsten.

                        Da sind Fan"Drehbücher" auch nicht zwingend schlechter. Wobei es hauptsächlich am wirklichen "Technischen" liegen dürfte, also Szenenaufbau. Den Szenenanweisungen für die Crew usw. Andererseits schickt man NIEMALS komplette Drehbücher mit fertigen Dialogen udn sowas ein, wer da glaubt Gehör zu finden macht sich nur was vor, Starten tut da alles mit "Treatments" und Exposees. Also kurzen, knackigen Inhaltszusamenfassungen ohne dass da Dinge tiefer ausgearbeitet werden usw.

                        D machst es dir IMO zu leicht, wenn du Fans als zu subjektiv abtust. Immerhin kennen viele Fans die Charaktere inniger und besser als jeder Profiautor, der nur für ein einziges Drehbuch engagiert wurde, es je können wird.

                        Manni Coto ist da für mich ein gutes Beispiel. Wo B&B 3 Jahre lang Fehler an Fehler gereiht haben und krampfhaft versuchten, auch noch den letzten Alt-Trek-Fan zu vergraulen, hat er bewusst Plots aufgegriffen, die man wiedererkennen konnte (und die wegen des größeren Platzes der zwei- und dreiteiler genug Raum für auch Nicht-Fan geeignete Behandlung eines Themas boten. Niemand musste fragen "wer ist denn dieser Soong", man bekam es gezeigt und erklärt. SO muss der Mittelweg aus Profi und Fan aussehen.
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Wenn ihr meint. Also ich hätte kein Problem damit, dass die drehbücher von Fans sind.

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