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Im Gespräch mit Ethan Phillips

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    Quelle: http://www.sf-radio.de

    Im Gespräch mit Ethan Phillips

    Ethan Phillips hat es auf der NexusCon gut gefallen. "Die Deutschen sind unheimlich herzlich, freundlich und ein sehr aufmerksames Publikum. sie sind etwas ernsthafter als anderswo und zeigen großes Interesse an der Show und daran, was mit den Charakteren geschieht. Wirklich Klasse!"

    Obwohl Phillips nun seit sechs Jahren den immer freundlichen Moraloffizier an Bord der Voyager verkörpert, glaubt er dennoch nicht, auf einen bestimmten Rollentyp festgelegt zu werden. "Seit ich Neelix spiele, habe ich auch eine Vielzahl anderer Rollen übernommen, die gar nicht wie Neelix sind. In Chicago Hope habe ich einen Mann mit sexuellen Problemen dargestellt. In einem Film mit dem Namen 'Ensville', der im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird, spiele ich ein Mitglied einer Sekte. Ich glaube, ich werde nicht festgelegt, weil man mich als Neelix nicht erkennt." - So wie ihn die meisten in ST8: FIRST CONTACT nicht erkannt haben.

    Läßt ein Job bei Star Trek einem Schauspieler überhaupt noch Zeit für andere Projekte? Phillips gibt zu: "Nur in den Pausen zwischen den Staffeln. In der letzten Pause habe ich einen Film gedreht, aber ansonsten habe ich kaum Zeit. Das sind immer nur 2,5 Monate und dann geht es wieder weiter. Ich hatte schon Glück, dass ich Zeit für diesen einen Film hatte. Ansonsten kann ich nur ein paar andere Sendungen im Jahr machen und das wars.

    Der talentierte Schauspieler hat für die Zeit nach Star Trek nur vage Pläne: "Naja, ich würde gerne wieder zum Theater zurück gehen. Als ich für Voyager gecastet wurde, hatte ich gerade in New York auf der Bühne gestanden, dahin möchte ich gerne zurück. Vielleicht aber auch ein Film, was eben so ansteht. Hauptsache ich kann davon leben."

    Phillips sieht sich jedenfalls nicht als Regisseur, und hat anders als einige seiner Kollegen auch nie die Chance ergriffen, am Set von Star Trek Regie zu führen. "Das habe ich nie angestrebt. Es ist zu schwierig, zu spielen und gleichzeitig die Karriere als Regisseur voranzutreiben. Schauspielern ist schon schwer genug. Aber Robbie McNeil [Robert Duncan McNeil (ST:VOY Paris), anm. d. Red.] beispielsweise wollte unbedingt Regie führen und hat das auch viel getan, seit er bei Voyager damit angefangen hat. Ich glaube, ihm macht das mehr Spaß als das Spielen. Bei Tim Russ (ST:VOY Tuvok) ist es glaube ich auch so. Ich finde, Bob Picardo (ST:VOY Holodoc) und Roxann Dawson (ST:VOY Torres) haben bei ihren Regie-Arbeiten tolle Arbeit geleistet, aber ihnen scheint das Spielen wichtiger zu sein."

    Auf eine Autobiographie oder einen Roman von Ethan Phillips werden seine Fans wohl ebenfalls lange warten müssen: "Ich schreibe gerne, ich habe Theaterstücke geschrieben, produziert und verlegt, aber für eine Autobiographie habe ich einfach nicht genug zu erzählen."

    Autor: Corona
    URL's:
    "...To boldly go where no man has gone before."
    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...

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