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Kate Mulgrew unterstützt Kampagne

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  • Kate Mulgrew unterstützt Kampagne

    Kate Mulgrew (ST: VOY Janeway) mag zwar nicht länger Captain des Raumschiffs Voyager sein, dennoch plant sie, ihre Rolle zu benutzen, um ihren Mann Tim Hagan bei seiner Gouverneur-Kampagne unter die Arme zu greifen.

    "Wenn die Leute mich als Captain Janeway sehen wollen, dann werden sie mich hoffentlich nicht mehr Mrs. Timothy Hagan nennen," erzählte Mulgrew dem Columbus Dispatch. "Was kann ich besseres mit diesem Vermächtnis tun? Das Raumschiff ist schließlich gelandet."

    Mit Mulgrew an seiner Seite erklärte der Demokrat Hagan in der letzten Woche seine Absicht, den amtierenden Republikaner Gouverneur Bob Taft für das Amt des Gouverneus in Ohio nächstes Jahr herauszufordern.

    Die Schauspielerin erklärte, welche Art von First Lady sie abgeben würde. "Die schönste, sexieste, eloquenteste und das alles mit einer Menge Spaß," sagte sie. "Ich denke, ich würde ein wenig Sinn für Humor und Offenheit hineinbringen."

    Mulgrew erklärte, dass sie ihre Beziehungen zur Unterhaltungsindustrie nutzen möchte, um ihren Mann bei seiner Kampagne zu unterstützen. "Wir haben eine Menge Freunde in Hollywood und es wird Spendenaktionen geben."

    Letztes Jahr trieb die Schauspielerin den Demokratischen Gedanken während einer ihrer Auftritte in einer Talkshow voran. In der "Late Late Show With Craig Kilborn" erklärte sie drollig, dass "Captain Janeway ein Demokrat ist. Sie wissen das, oder?"

    Ein spezieller Cocktail-Empfang und ein Dinner am 2. November diesen Jahres wird die Spendenaktionen starten. Fans können eine Eintrittskarte für 250 Dollar kaufen, um an dem Cocktail-Empfang mit dem Paar teilzunehmen oder sogar 2500 Dollar für das Dinner ausgeben, an dem jedoch nur sechs Personen teilnehmen dürfen.

    Quelle: SF-Radio
    "...To boldly go where no man has gone before."
    ...BASED UPON "STARTREK" CREATED BY GENE RODDENBERRY...


  • #2
    Ich finde es nicht schlimm, wenn sich Schauspieler politisch betätigen, aber seine Figur dafür einzusetzen finde ich nicht so toll.
    Das bestätigt meine Eindrücke von dieser Frau.

    CU

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    • #3
      @ OP42:
      Bei Frauen ist Schönheit nunmal auch Macht. Das war schon zur Zeit von Kaiserin Elisabeth so und wird wohl auch noch ein Weilchen so bleiben.

      Greetz
      Wie weit ist es bis man den Himmel berührt? Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn! You will see those better days!

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      • #4
        Bisher hatte ich eigentlich nur was gegen Janeway aber was die Einschätzung der Sache angeht kann ich op42 nur zustimmen. Einen Charakter für politische Zwecke zu missbrauchen ist IMO nicht in Ordnung.
        “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
        They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
        Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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        • #5
          Da stimme ich zu. Hoffen wir mal das Paramount da was dagegen hat

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          • #6
            Ich finde es wirklich toll von Kate Mulgrew, dass sie Voyager und Star Trek allgemein derart populär macht, auch in der Politik! Das macht einen positiven Eindruck auf die momentan wirklich nicht gerade rosige Lage in den USA. Stark, Kate!

            Viele Grüsse von Matt Bluefox.

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            • #7
              Ich finde auch, man sollte den Seriencharakter aus der Politik heraushalten. Das kann der Serie (auch wenn sie schon zu Ende ist) nur schaden. Was ist mit den Fans die Republikaner sind. Die fühlen sich vielleicht dadurch vor den Kopf gestossen. Und gibts da nicht auch rechtliche Probleme mit Paramount? Also ich glaub schon das die da was dagegen haben.

              Gruss
              WarpJunkie

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              • #8
                Warum sollte da jemand was dagegen haben, wenn Werbung gemacht wird für starke Frauen in den USA? Der Staat?

                Viele Grüsse von Matthew Bluefox.

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                • #9
                  PARAMOUNT soll was dagegen haben, das die mit Janeway für was anderes wirbt.

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                  • #10
                    Gut, das kann ich verstehen. Aber für alles, was Mulgrew Paramount verholfen hat mit ihrer tollen Darstellung von Janeway, finde ich es daneben, wenn sich Paramount jetzt beschweren würde. Echt.

                    Viele Grüsse von Matthew Bluefox.

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                    • #11
                      Ich find's traurig und ethisch reichlich fragwürdig. Daß die Schauspielerin Kate Mulgrew für die Demokraten wirbt - okay. Daß *Janeway* für die Demokraten wirbt - das ist doch grotesk. Hallo, Ms. Mulgrew: Janeway gibt's nicht!! Wer soll da eigentlich gewählt werden? Ein demokratischer Politiker oder eine fiktive Figur?

                      Ich fand es schon etwas unschön, wie Avery Brooks seine Rolle instrumentalisiert hat, um *seine* persönlichen Anliegen zu fördern, so tadellos das Anliegen selbst sein mag. Das hier ist eins schlimmer. Das ist schon richtig armselig.

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                      • #12
                        Ich schließe mich euch an. ich finde es nicht sehr gut, dass Kate Mulgrew ihre Rolle nutzt um politische Werbung zu machen.
                        Ich finde im allgemeinen, dass Seriencharktere (egal ob das nun Janeway oder ein anderer ist) für keine Werbung "missbraucht" werden sollen. Aber das hängt auch ein wenig mit dem beworbenen Produnkt ab. So stört es mich nicht sonderlich, dass Robert Picardo in einem Spot für das Mars Millenium Projekt sein MHN Kostüm Projekt trug (Er stellte sich dort auch nicht als MHN sondern als Robert Picardo vor - ich weiss allerdings nicht wie das in Mulgrews Fall ist).

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                        • #13
                          Originalnachricht erstellt von Aurell

                          Ich fand es schon etwas unschön, wie Avery Brooks seine Rolle instrumentalisiert hat, um *seine* persönlichen Anliegen zu fördern, so tadellos das Anliegen selbst sein mag. Das hier ist eins schlimmer. Das ist schon richtig armselig.
                          Ich weiß nicht ganz, wovon du sprichst bzw. was Avery Brooks damals gemacht hat mit seiner Rolle... ...kann mir da mal einer genaueres sagen...?

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                          • #14
                            @Zefram - sorry, hat ein bißchen gedauert.

                            Avery Brooks setzt sich sehr für die Rechte farbiger Amerikaner ein. Offenbar hat er eine Weile versucht, die Figur Sisko ganz speziell zu einer *farbigen* Identifikationsfigur zu machen, etwa wie Hawk in "Spenser" (eine Rolle, die Brooks sehr gern gespielt hat) - zB indem er Textstellen abgeändert oder eingeschoben hat, Sisko bei sich bietender Gelegenheit von "our people" reden ließ, wenn es um farbige Amerikaner ging, etc. Offenbar ist die Episode "Jenseits der Sterne", bei der Brooks ja auch Regie geführt hat, ein Stück weit das Ergebnis davon. Aber auf die Dauer wollte man bei DS9 keinen Hawk-in-space, und Brooks hat daraufhin ziemlich das Interesse an der Rolle verloren.

                            Damit es hier keine Mißverständnisse gibt: ich habe absolut kein Problem damit, daß Trek-Schauspieler ihren Namen in den Dienst einer guten Sache stellen. (Patrick Stewart unterstützt Amnesty International, Gates McFadden Ärzte ohne Grenzen.) Nur finde ich, sie sollten ihre spezifischen Figuren aus der Sache raushalten und nicht versuchen, eine Verbindung zwischen einer Kunstfigur in der Serie und einem persönlichen Anliegen in der Realität zu schaffen. Das ist einerseits unaufrichtig - (Brooks ist nun mal nicht Sisko) und andererseits ziemlich anmaßend. Kann sein, daß ich da ein bißchen überidealistisch bin (doch, doch, ich *weiß*, daß es bei Star Trek zunächst mal um sehr viel Geld geht) - aber ich finde nach wie vor, daß man nicht eine ganze Trek-Serie benutzen darf, um die Belange einer Einzelperson oder auch -gruppe zu vertreten (und damit natürlich auch zu implizieren, daß die Belange anderer Gruppen weniger wichtig sind). Zumindest theoretisch ist es bei Trek immer um ein bißchen mehr gegangen.

                            Und was Kate Mulgrew da gerade treibt, finde ich deshalb wirklich übel, weil es da nicht mal mehr um eine gute Sache geht, sondern nur noch um eine politische Karriere. Nur keine Hemmungen, Ms. Mulgrew.

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                            • #15
                              Originalnachricht erstellt von Aurell
                              Offenbar ist die Episode "Jenseits der Sterne", bei der Brooks ja auch Regie geführt hat, ein Stück weit das Ergebnis davon. Aber auf die Dauer wollte man bei DS9 keinen Hawk-in-space, und Brooks hat daraufhin ziemlich das Interesse an der Rolle verloren.
                              Sorry, aber ich kann Brooks Verhalten sehr gut verstehen diesbezüglich! Er trat in die Fussstapfen von Nichelle Nichols, die für die Schwarzen in den USA nunmal eine Vorreiterrolle spielte! AUf ihm lag ein besonderes Augenmerk!
                              Soll er etwa zu allem, was die Produzenten und Autoren machen "ja und Amen" sagen? Eben weil er so viel beachtet wurde, war es finde ich fast schon seine Pflicht, sich dafür einzusetzen! Hätte er dies nicht getan, dann hätte man das Gefühl bekommen können, dass sogar die StarTrek Menschen davon ausgehen, dass das was bis vor kurzem war und heute zum Teil immer noch ist schon längst vergessen ist! Aber so ist es eben nicht!
                              Des weiteren passt das, wofür er sich eingesetzt hat, doch absolut in die Weltanschauung von StarTrek...deswegen verstehe ich dein Problem damit nicht!

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