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Retrospektive in die Zukunft - Deutsche Kino-SF in Freiburg

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    Hallo zusammen,

    das Kommunale Kino Freiburg präsentiert im September und Oktober die "Retrospektive in die Zukunft". Gezeigt werden SF-Klassiker der BRD und DDR, und auch andere Veranstaltungen sind angekündigt.

    Hier die Auflistung der Vorführungen und Veranstaltungen:

    EOLOMEA
    | DDR/UdSSR/Bulgarien 1972 | 90 Min. |

    Ein Rätsel für die Weltraumbehörde: Acht Schiffe sind verschwunden. Hat das Verschwinden etwas mit den geheimnisvollen Signalen zu tun, die vom Sternbild Cygnus empfangen werden?

    Fr 11.09., 21:45, Di 06.10., 19:30

    SIGNALE – EIN WELTRAUMABENTEUER
    Regie: Gottfried Kolditz
    | DDR/Polen 1970 | 91 Min. |


    2020: Ein Forschungskreuzer verschwindet. Nach zwei erfolglosen Suchen macht sich Raumkapitän Veikko unter einem Vorwand auf den Weg, die Vermissten zu finden.

    Mi 09.09., 21:30, So 04.10., 21:30

    IM STAUB DER STERNE
    | DDR 1976 | 100 Min. |

    Hilferuf von TEM 4: Raumschiffcommanderin Akala und ihre Crew machen sich auf den Weg. Nach einigen schrägen Parties mit der dekadenten Planetenbevölkerung finden sie die schreckliche Wahrheit: Ein Großteil der Einwohner wird brutal unterdrückt und muss in den Minen schuften ...

    Mi 23.09., 21:30 , Mi 07.10., 21:30

    WILLY TOBLER UND DER UNTERGANG DER SECHSTEN FLOTTE
    Regie und Buch: Alexander Kluge
    | BR Deutschland 1969 | 96 Min. |


    2040: Bürgerkrieg im All. Willi Tobler glaubt nur im Zentrum der Macht sicher zu sein und wird Pressesprecher der 6. Flotte, arbeitet sich nach oben, muss aber die Niederlage erleben. Wilder Stilmix, in dem Kluge u. a. auf Ereignisse des Zweiten Weltkriegs anspielt.

    Fr 25.09., 21:30 , Fr 09.10., 21:30

    DIE KATHEDRALE DER NEUEN GEFÜHLE
    Regie: Helmut Herbst
    | Deutschland 2008 | 60 Min. |


    Da hocken sie, die einstigen Mitglieder einer Berliner Wohngemeinschaft. Seit 33 Jahren. In träumerisch-traumatischen Grafiken gleiten sie durchs All, starren schweigend in den Weltraum oder vertiefen sich in das pulsierende Licht des Fusionsreaktors. Sie sind auf der Suche nach Matthew Madson. Nach dem Scheitern der Studentenrevolte soll er im All untergetaucht sein, um dort seine »KDNG Kathedrale der neuen Gefühle« zu errichten. Und dann entdecken sie beim Öffnen der monatlichen Versorgungsrakete einen attraktiven jungen Mann mit Gedächtnisschwund ... Der Film beruht auf DIE PHANTASTISCHE WELT DES MATTHEW MADSON, der 1974 vom ZDF gesendet wurde.

    Sa 26.09., 21:30, Vorfilm: EINE REGNERISCHE NACHT IN POTSDAM, zu Gast: Helmut Herbst

    DIE POESIE DER REALEN RAUMFAHRT:
    WERKSTATTGESPRÄCH MIT DANA RANGA


    Über sechzig Menschen, die im Weltall waren, hat die Berliner Filmemacherin Dana Ranga bereits interviewt, zwei Porträts sind bislang entstanden: Über den Langzeit-Kosmonauten Valery Polyakow und den US-Astronauten Story Musgrave, der bislang sechsmal im All war.

    »Sie leben unsere Träume. Raumfahrt ist poetisch«, sagt Dana Ranga im Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit. »Was Raumfahrer an persönlichen Erfahrungen mitbringen, ist der wertvollste kulturelle Schatz. Aber wir fragen sie nicht danach. Wir haben sie rausgeschickt, aber wir nehmen sie nicht wieder auf. Nicht ein einziges großes Gedicht oder Gemälde, nicht eine Metapher ist aus diesem atemberaubenden Akt hervorgegangen, nichts, was den Erzählungen von der Befreiung des Prometheus, von Ikaros oder von Phaethon im Flug zu den Sternen vergleichbar wäre. Die Poesie ist verloren gegangen und ich will sie wieder zurückholen.«

    Di 15.09., 20:00, im Anschluss: STORY

    COSMONAUT POLYAKOV
    Regie, Buch und Schnitt: Dana Ranga
    | Deutschland 2007 | OmU | 110 Min. |


    Der russische Kosmonaut Valery Polyakov trägt die Nummer 66 in der Reihe der sowjetischen und später russischen Raumflieger. Als Bordarzt verbrachte er genau 438 Tage non-stop im All und steht damit im Guinness-Buch der Rekorde. Er schildert das große Dilemma des Kosmonauten, der sich mit all seinen Hoffnungen der Präzisionsmaschine des strategischen Raumfahrt-Planungssystems unterwerfen muss.

    Erst in der Einsamkeit im All werden die Träume dees Kosmonauten wahr, wenn sein Geist in der Schwerelosigkeit auf die Unendlichkeit trifft und sein Körper eine neue Dimension erfährt.

    Do 17.09., 19:30, Sa 03.10., 19:30

    HörBAR
    NOTLANDUNG


    Während einer Raummission verlässt ein amerikanischer Raumfahrt-Commander, dem Beispiel anderer folgend, seinen Körper. Aus Protest gegen seine Manipulation und die ausbeuterische Zerstörung der Lebensgrundlagen auf der Erde existiert er nur noch als sein sprechender Geist. In seinem Körper fährt der Geist einer früheren Kapitalismus-Kritikerin auf die Erde zurück.

    Ein Science Fiction-Hörspiel des DDR-Rundfunks aus dem Jahre 1973 von Rolf Schneider, 45 Min.

    Mi 16.09., 20:00, Eintritt: 5,00/4,00 Euro

    GALERIEGESPRÄCH
    FANKULTUR IN OST UND WEST


    Wie war das in den 70ern als Science-Fiction-Fan? Ein Gespräch mit Helmut Ehls (Freiburg, in den 70ern Mitherausgeber des Fanzines PHALANX) und René Moreau (Köln, Herausgeber des Fanzines EXODUS, in dem seinerzeit auch eine Kolumne »Neues aus der DDR« erschien)

    Sa 26.09., 20:00

    AUSSTELLUNG
    SCHNELLER ALS DAS LICHT IST DOCH DER GEDANKE


    Mehr zu den DEFA-Produktionen erfährt man vom 9.9. bis 9.10. in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof: Als zentrale Objekte werden zwei Raumschiffmodelle aus IM STAUB DER STERNE und SIGNALE zu sehen sein. Darüber hinaus informieren Texttafeln zu den einzelnen Produktionen, zum historischen Hintergrund, zur Rezeption und zur filmhistorischen Einordnung in das Science-Fiction-Genre. Eine Fan-Ecke mit Fernseher und zeitgenössischen SciFi-Fanzines lädt zum Verweilen ein.

    Wir danken dem Filmmuseum Potsdam für die Raumschiffmodelle sowie dem Planetarium Freiburg für Dekorationselemente.

    Mi 09.09., 20:00, Vernissage

    BEGLEITPROGRAMM IM PLANETARIUM
    DER MOND DER ERDE


    Der Mond der Erde war einer unserer wichtigsten Bezugspunkte und Wegbegleiter auf der langen Reise aus dunklen Urzeiten in das Licht der Zivilisation und Kultur: Er inspirierte zu Mythen, Sagen, Legenden. Und dank seiner Nähe zu uns, bot er sich an als der erste außerirdische Hafen, den wir bei unserem Aufbruch hinaus in den Kosmos anlaufen konnten...
    Spieldauer ca. 1 Stunde

    Do 24.09., 19:30

    Karten können unter 0761. 3 89 0630 (Mo–Fr von 08.00 bis 12.00 Uhr) oder über die Internetseite des Planetariums reserviert werden)


    Da wird also ordentlich was geboten.

    Kommunales Kino in Freiburg - September 2009 - Retrospektive in die Zukunft
    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
    Stalter: "Nope, it's all bad."
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