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[Buchbesprechung] R. C. Wilson: Darwinia

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    Sehr schlecht
    20,00%
    1
    Recht darf nie Unrecht weichen.

  • #2
    [Buchbesprechung] R. C. Wilson: Darwinia



    Inhalt/Rezension (von www.amazon.de ):
    Guilford Law ist 14, als das Unglaubliche geschieht: Im Jahre 1912 verschwindet der europäische Kontinent über Nacht; an seine Stelle tritt eine fremdartige Wildnis. Die Geschichte der Menschheit nimmt ab da einen anderen als den uns bekannten Gang: Anstelle des Ersten Weltkriegs entbrennt ein Streit zwischen den europäischen Exilregierungen und den Vereinigten Staaten um die neue Welt namens Darwinia. Gleichzeitig wird unser modernes Weltbild auf den Kopf gestellt -- nach der vorherrschenden Meinung handelt es sich bei dem Wunder um ein göttliches Eingreifen. Viele Fragen bleiben allerdings offen: Sind die Spuren der darwinischen Evolution nur ein unverständliches Täuschungsmanöver des Allmächtigen?

    Jahre später reist Guilford Law nach Darwinia; er lässt Frau und Kind in einer schmuddeligen Hafensiedlung zurück, um an einer Expedition ins Landesinnere teilzunehmen. Schon zu Beginn der Reise suchen ihn seltsame Träume heim: Er sieht sich selbst als Soldat im Schützengraben eines fremden Krieges. Die Reise ins Herz von Darwinia gerät bald selbst zum Alptraum und stellt die Überzeugungen aller Beteiligten auf eine harte Probe. Denn mit dem Rätsel um Darwinia ist eine dunkle Wahrheit unserer Realität verknüpft.

    Wilson ist ein begnadeter Erzähler, der seinen Figuren von der ersten Seite an Leben einhaucht und sie mit viel Sinn für Dramatik durch die Handlung führt. Die haarsträubende Geschichte versieht er mit so viel historischer Authentizität, dass man zeitweilig fast vergisst, einen SF-Roman zu lesen -- um so beunruhigender wirkt das Bröckeln der Realität. Der Überraschungserfolg des Kanadiers gewann zu Recht den Philip K. Dick Award: Darwinia ist ein mitreißender Ideenroman voll geistreicher philosophischer Exkurse. --Birgit Will


    ---------------------------------------------------------------------------

    Eines vorweg - ich habe dieses Buch (noch) nicht gelesen, jedoch einige Kritiken gelesen, in denen das Buch sehr gut (z.B. SpaceView) oder auch eher mäßig (Userbewertung(en) bei Amazon) wegkommt.

    Hat jemand von Euch das Buch schon gelesen?!
    Wenn ja, würde ich mich über eine kurze (oder auch längere) Info sehr freuen!

    Viele Grüße,
    Data
    "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

    "Das X markiert den Punkt...!"

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    • #3
      Nun, es wird ja auf Philip Dick verwiesen und wenn "Darwina" auch nur an annähernd an Dicks "Orakel vom Berge" heranreicht, wird sich diese Anschaffung lohnen! Immerhn war Dick der erste Alternativwelt-Autor und wenn Wilson nach Meinung der Jury in dessen Fusstapfen treten kann...

      Empfehlenswert!
      Recht darf nie Unrecht weichen.

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      • #4
        Bis auf den doch etwas kreativlosen Schluss war es ein ausgezeichnetes Buch! Die Geschichte wird spannend erzählt und man kann sich auch sehr gut in die Charaktere hineinfühlen! Und was so langsam ans Licht kommt ist ziemlich erstaunlich, wenn auch nicht neu, und verurteilt eigentlich die komplette Rasse Mensch!

        Ein super Buch was man nur empfehlen kann! KAUFEN und LESEN!
        <<I brought back a little surprise for the Dominion.>> (Benjamin Sisko)

        Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird.
        (René Wehle)

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        • #5
          Also ich hab mir auf Grund dieses Threads mal das Buch bestellt und gelesen. Na ja .. ich kann die teils mässigen Bewertungen bei Amazon nachvollziehen. So der Überhammer ist das Buch nicht. Ok die Storyidee an sich ist faszinierend, nur wurde es in der Mitte irgendwie langatmig. Grade als versucht wurde das Phänomen zu erklären. Da hab ich teilweise nur Bahnhof verstanden und musste mich regelrecht zwingen weiterzulesen. Aber ansonsten eine schöne Alternativweltstory.

          Gruss
          WarpJunkie

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          • #6
            Cool, ein Thread über dieses Buch. Ich habe es vor ein paar Monaten gelesen, der Klappentext hört sich ja sehr spannend an.
            Aber leider hat mir das Buch dann gar nicht gefallen, die Idee war wie gesagt sehr gut, aber für meinen Geschmack hat der Autor den Part rund um Darwinia, die Besiedelung der Neuen Welt dann nur als Nebenplot laufen lassen, der Hauptteil der Geschichte drehte sich um den Kampf zwischen Gut und Böse, und der war sehr kompliziert und verwirrend geschrieben, außerdem kam nicht wirklich viel Spannung auf. Kurz gesagt, diesen Teil des Buches fand ich einfach blöd.
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Huch, ist schon ein paar Jahre her seit ich das Buch gelesen habe. Mal sehen was ich noch zusammenkratzen kann.
              Das Buch fängt sehr faszinierend an, die Reaktion der Menschen auf die Veränderung der Welt wird sehr detailreich erzählt. Dem Autor gelingt es den Zeitgeist um 1912 glaubwürdig einzufangen und die Erforschung der "neuen" Welt spannend zu gestalten.
              Leider ändert sich das, als der Grund für die Veränderung zum Thema wird. So originell dieser Grund auch ist, wird daraus leider nur ein simpler Kampf zwischen zwei Fraktionen. Das worauf man als Leser vom Anfang des Buches an richtig heiß gemacht wurde, die Erforschung der neuen Welt, findet ab diesen Punkt praktisch nicht mehr statt.
              Als Leser hat mich dieses Buch recht frustriert zurückgelassen, die erste Hälfte Top, die zweite dagegen ein ziemlicher Flop.
              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
              Dr. Sheldon Lee Cooper

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