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[Buchbesprechung] Andreas Eschbach - Eine Billion Dollar

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  • [Buchbesprechung] Andreas Eschbach - Eine Billion Dollar

    Ohne eine Inhaltswidergabe anzugeben (wer es gelesen hat, der weiss, worum es geht. Und wer es nicht gelesen hat, kann eh nichts dazu sagen.)

    Ein junger Amerikaner ist von heute auf morgen der reichste Mann der Welt - durch ein Erbe, das vor 500 Jahren angelegt wurde und das durch Zins und Zinseszins auf eine Billion Dollar ange-wach-sen ist. Doch welcher Plan steckt hinter diesem Erbe, und ist er wirklich ausersehen, ihn zu erfüllen?
    (Kurzinhaltsangabe von Data eingefügt)

    Wie fandet Ihr das Buch?

    Meiner Ansicht nach eines der genialsten Bücher, die ich gelesen habe (trifft auch auf "Das Jesus Video" zu).
    Eschbach hat zu dem so viele Informationen über die Wirtschaft und Geschichtsfakten in das Buch gepackt, dass man dabei ohne weiteres einiges lernen konnte, ohne das Gefühl zu haben, von Informationen erdrückt zu werden.
    Und es blieb spannend bis zum Ende.


    (Falls es diesen Thread schon einmal gab, einfach löschen )
    25
    Ausgezeichnet
    52.00%
    13
    Gut
    28.00%
    7
    Mittelmäßig
    12.00%
    3
    Unterdurchschnittlich
    8.00%
    2
    Sehr schlecht
    0.00%
    0
    Zuletzt geändert von Data; 12.06.2003, 18:53.
    "Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter.
    Im Krieg die Väter ihre Söhne."


    (Herodot)

  • #2
    Da kann ich nur zustimmen!

    Er (Eschbach) hat es wirklich sehr gut verstanden eine sehr spannende und faszinierende Geschichte mit vielen sehr interessanten und mindestens ebenso faszinierenden Fakten und Informationen zu verbinden.
    Neben der fesselnden Story regt das Buch also auch noch zum Nachdenken an!

    Von mir erhält es deswegen das Prädikat "besonders wertvoll"
    Why do you like metal: It's the most honest music form, and it communicates directly with my heart. (Joacim Cans, HammerFall)

    Kommentar


    • #3
      Umfrage

      Umfrage hinzugefügt...

      ---

      Ich finde das Buch ebenfalls äußerst lesenswert und v.a. sehr intelligent geschrieben. Möglicherweise wird sich an einigen Stellen der ein oder andere "Wirtschaftsweise" an den Kopf langen - keine Ahnung. Auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, daß der Autor das, was er schreibt, äußerst gut recherchiert hat.

      Über den Schreibstil Eschbachs verliere ich nicht viele Worte - wie schon in "Das Jesus Video" oder "Quest" mag ich einfach seine flotte Feder und die Art, die Geschichten, die er zu erzählen hat, aufs Papier zu bringen.

      Über das Ende des Romans bin ich mir nicht so ganz 100% im Klaren, ob ich dieses "Super", "Gut" oder wie auch immer halten soll...
      Bei Eschbachs "Das Jesus Video" war ich begeistert, daß es ein Fantasy-/Horror-/o.ä.-Autor ENDLICH einmal geschafft hat, eine spannende Geschichte WIRKLICH überzeugend und gelungen auch zu Ende zu führen (was z.B. bei Wolfgang Hohlbein in regelmäßigen Abständen auch mal in die Hose geht...) - bei "Eine Billion Dollar" bin ich mir - wie gesagt - nicht absolut sicher. Hat der Autor sich da evtl. doch ein wenig aus der Verantwortung gestohlen und einen Kunstgriff angewandt...
      Ich finde das Ende durchaus überzeugend - aber eben nicht so ganz 100% "erfüllend", wie ich es mir hätte vorstellen können. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.

      Auf jeden Fall ist "Eine Billion Dollar" eine sehr unterhaltsame und intelligente Lektüre!

      Viele Grüße,
      Data
      Zuletzt geändert von Data; 12.06.2003, 18:50.
      "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

      "Das X markiert den Punkt...!"

      Kommentar


      • #4
        Ich hab meine Meinung ja schon in dem Eschbach-Thread bekannt gegeben und kann es nur wiederholen. Das Buch ist absolut genial. Ich habs vor kurzem erneut gelesen. Beim Ende muss ich Data zustimmen, das ist irgendwie ... hm ... uncool . Lässt einen etwas unbefriedigt zurück. Aber nichtsdestotrotz ein geniales Buch. Es hat mich sogar veranlasst mir das Buch "Kauf dir einen Kaiser" über die Fugger zuzulegen. Also was die Fugger damals schon gerissen haben ist echt genial. Wir können bloss froh sein, das heute kein Konzern alleine soviel Macht hat (mal von den Gerüchten über die Ölkonzerne und die Illuminati abgesehen).

        WarpJunkie

        Kommentar


        • #5
          HAb ja auch schon im Eschbach Thread was dazu gesagt und das deckt sich zu weiten Teilen mit dem was Data und WJ geschrieben haben. Klasse Buch, Lauer Schluss, dennoch Höchstnote...
          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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          • #6
            Re: Umfrage

            Original geschrieben von Data

            Auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, daß der Autor das, was er schreibt, äußerst gut recherchiert hat.

            [/B]
            die recherchen sollen angeblich fünf jahre gedauert haben.
            "Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter.
            Im Krieg die Väter ihre Söhne."


            (Herodot)

            Kommentar


            • #7
              Habe das Buch jetzt auch gelesen und kann es nur empfehlen. Es ist gut recherchiert, beruht auf einer interessanten Idee, ist gut zu lesen und spannend geschrieben. Nur das Ende fand ich etwas enttäuschend. Aber es gibt auch sehr nette Punkte, z.B. als Fontanelli erkennt, dass nicht Geld arbeitet, sondern Menschen für die Vermehrung (seines) Geldes arbeiten müssen. Diese eigentlich banale Erkenntnis ist bis heute nicht zu den Wirtschaftsliberalen durchgedrungen! Auch der Teil, wie Fontanelli aufgrund der Erzählungen über die Revolution in der DDR 1989 klar wird, dass die "Herrschaft des Geldes" auf die Zustimmung des Volkes angewiesen ist und durch dieses auch beendet werden kann. Nur wie gesagt, wie diese Erkenntnis umgesetzt wird, finde ich etwas naiv und das Ende ist halt abrupt und bleibt offen. Ok, was vielleicht dann angesichts der "Lösung" besser ist.
              Resistance is fertile
              Für die AGENDA 3010! 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich und 10 Euro gesetzlichem Mindestlohn!
              The only general I like is called strike

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              • #8
                Ich war enttäuscht von dem Buch.
                Hatte von Eschenbach bereits Das Jesus Video gelesen und habe mir mehr vorgestellt.

                Sage mir was du von mir hälst und ich sage dir was du mich kannst

                Kommentar


                • #9
                  Also das war mein erstes Eschbach Buch und ich bin sehr begeistert.
                  Das Buch hat eine tolle Story und war fesselnd bis zum Schluss, der vielleicht besser sein könnte, aber auch nicht so schlecht ist.
                  Höchstpunktzahl.

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                  • #10
                    mir hat das buch sehr gut gefallen...auch das ende! was mir an eschbach immer wieder unheimlich gut gefällt, sind die recherchen die er anstellt um seine bücher auch möglichst wahrheitsgetreu widerzugeben. wenn ich mich nicht irre, sind am ende auch alle personen aufgeführt, die ihm bei seinen recherchen weitergeholfen haben...da zieh ich nur noch den hut!

                    lg Ungolianth
                    ...Keine Erzählung berichet von Ungolianths Schicksal. Doch manche haben gesagt, vor langer Zeit habe sie ihr Ende gefunden, als sie im schlimmsten Hunger sich selbst verschlang. ~Silmarillion (J.R.R. Tolkien)

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                    • #11
                      Zitat von Data Beitrag anzeigen
                      Ich finde das Buch ebenfalls äußerst lesenswert und v.a. sehr intelligent geschrieben. Möglicherweise wird sich an einigen Stellen der ein oder andere "Wirtschaftsweise" an den Kopf langen - keine Ahnung. Auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, daß der Autor das, was er schreibt, äußerst gut recherchiert hat.
                      Ich habe bisher nur einen Ausschnitt aus dem Buch gelesen, aber dieser Ausschnitt war gut eigentlich möchte ich das Buch auch noch ganz lesen.
                      Aber nochmal zu dem "gut recherchiert": ich habe den Ausschnitt im Powi-Lk gelesen/zusammengefasst und unser Lehrer war auch der Meinung, dass zumindest dieser Abschnitt unterichtstauglich ist, also müsste es schon zutreffend sein.

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                      • #12
                        Das war Eschbach's zweiter Roman, den ich gelesen habe.

                        Mit dem Jesus-Video kann man dieses Buch finde ich nur sehr schwer vergleichen, dafür spielen beide auf zu unterschiedliche Themen an. Der Anfang und der Hauptteil des Buches ist genial geschrieben. Besonders der Beginn, im dem Fontanelli das Erbe eröffnet und in dem seine anfängliche Begeisterung plötzlich von der epischen Breite dieses Erbes erschlagen wird. Mal wieder jedenfalls hat Eschbach bewiesen, dass er umfangreich recherchiert und ebenso hat es sich mal wieder gelohnt. Der Schluss...er hätte etwas besser sein können, aber was solls? Bis dorthin hat man eine extrem spannende Handlung mit vielen Wendungen hinter sich.

                        Ich gebe dem Buch auch mal ein "Ausgezeichnet".
                        To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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                        • #13
                          Am schluss störte mich eigentlich nicht, dass er "schlecht" gewesen wäre, nein, es war IMO ein sehr bösartiger Schluss, der an der spannendsten Stelle, da wo die Geschichte den Leser endgültig im Bann hatte, aufgehört hat und alle Fragen unbeantwortet liess... für mich ist das kein Abgeschlossener Roman sondern ein lediglich beendeter, deshalb finde ich es so schade.
                          Ich hätte gerne noch 200 Seiten weiter gelesen was dann, an diesem Punkt wo die ganze Erbschaftssache wirklich entscheidend voran kommt, passieren wird... Stattdessen würgt er es ab. Schade halt.

                          aber mittlerweile nach vielen Büchern und etlichen Jahren hat Eschbach es auch drauf das Ende seiner Romane deutlich besser zu gestalten... die letzten haben mir alle gut gefallen (Obwohl beim Nobelpreis ein heftiger Tiefschlag für den Leser mit enthalten war )
                          »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                          • #14
                            Ich habe das Buch grade erst gelesen und bin recht zwiegespalten.
                            Die Idee an sich ist super, und die Erklärung warum das Zinseszinssystem in regelmässigen Abständen kollabieren muss ist richtig ( wie die aktuelle Krise auch zeigt )

                            Ein solches Vermögen ist ( oder besser war damals ) wirklich groß genug, wie ein schwarzes Loch alles an Geld und Vermögenswerten anzusaugen bis nichts mehr da wäre.
                            Das ist genau das was wir heute sehen.

                            Was mir allerdings nicht gefällt ist dieses Friede- Freude - Eierkuchendenken.
                            Klar, alle Menschen werden Brüder, fassen sich an den Händen und alles wird gut.
                            DAS halte ich wirklich für SCIFI.

                            Auf jeden Fall ein Buch das sich zu lesen lohnt.
                            Dr. Manhattan: "A live human body and a deceased human body have the same number of particles. Structurally there's no difference. "

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                            • #15
                              Noch ein Punkt für unserer Verschwörungsecke.

                              Vorn in meinem Buch steht :
                              "Unverkäufliches Leseexemplar,

                              Bitte beachten Sie, dass Rezesionen nicht vor dem Erstverkaufstag
                              11. September 2001 erscheinen sollen"

                              Komischer Zufall....
                              Dr. Manhattan: "A live human body and a deceased human body have the same number of particles. Structurally there's no difference. "

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