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[Buchbesprechung] Der Krieg der Welten (H.G. Wells)

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  • [Buchbesprechung] Der Krieg der Welten (H.G. Wells)

    Möchte hierzu nochmal einen Thread eröffnen... für diesen wunderbaren gesellschaftskritischen Klassiker vom vorletzten Jahrhundert.



    Der Inhalt: Die Mars-Menschen können auf dem Mars nicht länger überleben, sie wählen die Erde als neues Ziel aus. So landet auf der Erde ein als Meteorit vermutetes Objekt. Dieses entpuppt sich jedoch als Raumschiff der Marsleute. Mit der Zeit landen mehr und mehr dieser Raumschiffe auf der Erde, die Menschen führen den Krieg weiter, bis zum bitteren Ende... irgendwann sind die Menschen dieser vermutlich höheren Intelligenz ausgeliefert....

    Dieses Buch ist einfach unbeschreiblich genial. Man merkt, dass es von Wells geschrieben wurde, denn dieser Mann ist wahrhaftig einer der größten Gesellschaftskritiker aller Zeiten... die Personen in dem Buch sind sehr realistisch dargestellt und besonders das Gespräch mit dem Artilleristen gegen Ende des Romans ist sowas von spitze... (Vergleich der Menschen mit Ameisen, etc.)

    Es ist auch eigentlich ganz anders als der Film "Kampf der Welten" (dieser ist natürlich vor allem auch "modernisiert"). Dieser war zwar spitze, aber jetzt kann ich nur noch sagen, dass das Buch von Wells doch das bessere Werk ist.

    Wer noch nichts von Wells gelesen hat, sollte übrigens mal anfangen, falls ihn das Genre interessiert, besonders zu empfehlen sind auch: "Wenn der Schläfer erwacht" und "Die Zeitmaschine", die ich leider immer noch nicht im Fernsehen gesehen hab.
    3
    Ausgezeichnet
    33.33%
    1
    Gut
    66.67%
    2
    Mittelmäßig
    0.00%
    0
    Unterdurchschnittlich
    0.00%
    0
    Sehr schlecht
    0.00%
    0
    Zuletzt geändert von Orange; 14.08.2003, 13:22.
    Traum und Realität verschmelzen zu einer absoluten, höheren Realität oder Surrealität.

    (Andrè Breton)

  • #2
    Das Werk heißt doch "Krieg der Welten" , frapos ?
    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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    • #3
      Mann, war das jetzt peinlich.... Bitte verzeiht mir, es war spät gestern abend... war wohl nicht mehr recht bei der Sache...

      Jetzt hab ich den Thread-Tiel geändert und er erscheint aber trotzdem nicht richtig.
      Traum und Realität verschmelzen zu einer absoluten, höheren Realität oder Surrealität.

      (Andrè Breton)

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      • #4
        [Bezaubernde Jeannie]

        *zwinker*

        [/Bezaubernde Jeannie]
        "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

        "Das X markiert den Punkt...!"

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        • #5
          Endlich habe ich auch einmal die Zeit gefunden um das Buch zu lesen. Mir hat es gut gefallen, besondes die dokumentarische und sehr realistisch rüberkommende Erzählweise. Auch klasse fand ich die Storyteile des Hauptcharakters mit dem Artilleristen und dem Kuraten, besonders die Diskusion am Ende des Buches mit dem Artilleristen.
          Weiters finde ich die für die damalige Zeit gelungene futuristische Darstellung der Marsmänner und deren Technologie einfach klasse. Die Story wurde fesselnd erzählt, jedoch war für mich leider ein wenig die Spannung weg, da ich den Ausgang der Story von den Filmen kenne.
          Alles in allem ein klasse Buch, das von mir ein "Gut" bekommt.
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          • #6
            Die Darstellung der Alientechnologie hat mir auch recht gut gefallen. Vor allem wurde die Überlegenheit der Aliens viel besser dargestellt als in den Filmen. Die waren nicht einfach unverwundbar für die meisten Waffen sondern allgemein taktisch überlegen. Man konnte sie mit den zur Verfügung stehenden Waffen relativ gut zerstören. Das Problem war nur, dass man um sie zu treffen sehr nah ran musste, was die Aliens natürlich nicht zugelassen haben. Die Bewaffnung ist auch gar nicht so exotisch (für unsere heutige Verhältnisse. Damals als das Buch erschienen ist, war das sicher anders). Die Dinger haben einen Infrarotlaser als Hauptwaffe (Hitzestrahl) und Giftgasgranaten.
            Wenn ich mich recht erinnere ist es sogar gelungen 2 der Walker erfolgreich zu bekämpfen. Einer hat sich zu nah an die Küste gewagt und ist einem Kriegsschiff in die Breitseite gelaufen, wodurch er zerstört wurde. Einem anderen wurde durch ein Feldgeschütz ein Bein weggeschossen, was aber später repariert wurde.
            Wenn man bedenkt, jedes heutige Militär währe mit den Walkern Schlitten gefahren.
            Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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