Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[Buchbesprechung] "Der 21. Juli" von Christian von Ditfurth

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • [Buchbesprechung] "Der 21. Juli" von Christian von Ditfurth

    Der 21. Juli (Christian von Ditfurth)

    Deutschland, 20. Juli 1944:
    Stauffenbergs Bombe tötet Hitler und einige seiner engsten Mitarbeiter

    21. Juli:

    Carl Friedrich Goerdeler (Reichskanzler), Hermann Göring (Reichspräsident) und Heinrich Himmler (Reichsinnenminister) übernehmen die Macht in Deutschland.

    Winter 44/45:

    Die Wehrmacht zieht sich kampflos bis zum Rhein zurück, im Osten kann der sowjetische Vormarsch stark gebremst werden. Das V-Waffen-Programm wird eingestellt, im Gegenzug wird die Luftwaffe mit Me262-Düsenjägern und Flakraketen ausgestattet um die Alliierten Bomberflotten aufzuhalten. Im Geheimen beginnt ein Mammutprogramm zum Bau einer Atombombe.

    6. Mai 1945:

    Die westalliierten bereiten die Überquerung des Rheins vor, die Sowjets stehen an der Oder. In der Nacht wirft eine deutsche Heinkel 111 eine Uranbombe über Minsk ab – hunderttausende sterben.

    9. Mai 1945:

    Die Kriegsparteien kommen in Genf zu Friedensverhandlungen zusammen. Die deutsche Drohung weitere Atombomben einzusetzen schüchtert die Alliierten soweit ein, das sie Deutschland weitreichende Konzessionen machen. Ein insgeheim von der SS beherrschtes Deutsches Reich in den Grenzen von 1940 entsteht.........


    Ein absolutes Alptraumszenario und meiner Meinung nach einer der besten Parallelweltromane überhaupt. Gut recherchiert (Ditfurth ist Historiker), spannend geschrieben und lehrreich, aber auch sehr beängstigend – Absolut Empfehlenswert.

    P.S.
    Zur Zeit lese ich vom selben Autor „Die Mauer steht am Rhein“, sein zweiter Parallelweltroman, die deutsche Einheit andersherum, die DDR schluckt die BRD....
    Mehr dazu demnächst.

  • #2
    Hm ... klingt äusserst interessant. Ich steh ja irgendwie auf so Parallelweltromane und hab auch schon "Vaterland" von Richard Harris gelesen, welches ein ähnliches Thema behandelt. Aber das hier klingt auch einer Anschaffung wert.

    WarpJunkie

    Kommentar


    • #3
      Na ja...aber von der Atombombe waren Heisenberg und Co wirklich meilenweit entfernt...also das geht dann doch mehr ins phantastische!

      tut dem Buch sicher kein Abbruch, aber das ist IMO nicht sehr wirklichkeitsgetrau recherchiert...das mit dem V-Programm find ich aber interessant, AFAIK hätte man mit den Mitteln, die in die V2 gepumpt wurde 40.000(!) Jäger bauen können...vielleicht keine Me262, aber Me (oder Bf. ganz wie man mag)109 und so schlecht waren die ja nun nicht...

      Ist das mehr als Tatsachenbericht aufgemacht oder mehr als Romam?
      "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
      "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

      Member der NO-Connection!!

      Kommentar


      • #4
        Ist ein Roman, der die Ereigniße aus der Sicht des Jahres 53 erzählt (Reichswirtschaftsminister Ludwig Erhard....) Im Buch ist von 10.000 Jägern die Rede, was auch schon eine enorme Zahl ist, wenn man bedenkt das etwa von der wesentlich simpleren Spitfire unter sehr viel günstigeren Bedingungen "nur" 20.000 Stück gebaut wurden....
        Die Bombe haben die Deutschen übrigens wegen des ungünstigen Kriegsverlaufes nicht mehr fertigstellen, sie waren aber gleich weit wie die Amerikaner, teilweise sogar weiter. Am Ende wurde das Uran und die Baupläne dann auf ein U-Boot verladen und Richtung Japan geschickt. Die Besatzung hat sich aber den Amis ergeben. Mit dem Uran aus dieser Ladung wurde dann, nehmen zumindest viele Historiker an, die Hiroshima-Bombe gebaut...

        Kommentar


        • #5
          Original geschrieben von Kopernikus

          Die Bombe haben die Deutschen übrigens wegen des ungünstigen Kriegsverlaufes nicht mehr fertigstellen, sie waren aber gleich weit wie die Amerikaner, teilweise sogar weiter.
          Wo hast Du denn das her?
          1945 waren die Deutschen gerade mal soweit, nen kleinen Atomreaktor in Betrieb nehmen zu wollen (Fermi hatte das schon AFAIR 1932 gemacht, also 3 Jahre früher, was in der Wissenschaft eine Ewigkeit ist), allerdings waren die alliierten Spezialisten über die mangelnden Sicherheitsvorkejrungen entgeistert...wahrscheinlich wäre das Ding in die Luft geflogen, wenn er angemacht worden wäre.
          Überdies hinaus existieren Tonbandaufnahmen von Gesprächen dt. Wissenschaftler in England (sie wurden dorthin nach ihrer Gefangenahme transportiert), in denen klarwird, das sie meilenweit von dem Bau der Bombe entfernt waren (AFAIR dachte Heisenberg, man brauche 500kg 235Uran für eine Bombe...es sind 50Kg notwendig, also nur ein Zehntel).
          Mag sein, das die Deutschen in der Anreicherung weiter waren als die Amis, dazu kann ich nix sagen, aber zu behaupten sie wären knapp vor dem Bau der Bombe gewesen ist falsch...1941 wurden dem Projekt auch die Gelder zusammengestrichen, als klar wurde, das die ersten Erfolge erst in 8-10 Jahren zu erwarten wären, das dauerte Hitler einfach zu lange...


          Original geschrieben von Kopernikus

          Am Ende wurde das Uran und die Baupläne dann auf ein U-Boot verladen und Richtung Japan geschickt. Die Besatzung hat sich aber den Amis ergeben. Mit dem Uran aus dieser Ladung wurde dann, nehmen zumindest viele Historiker an, die Hiroshima-Bombe gebaut...
          das hab ich auch mal bei "History" gesehen...der Transport von U235 auf U237 oder so...wat nen Brüller
          Das mit den Bauplänen ist mir aber auch neu.

          edit: Hab nochmal nen bißchen rumgestöbert und was gefunden: http://www.hausarbeiten.de/rd/faeche.../phy/5178.html

          Kurzer Auszug:
          ,,Die Deutschen, die man stets im Vorsprung geglaubt hatte", lagen mindestens zwei Jahre hinter der Atomforschung der Amerikaner zurück. ,,Sie besaßen weder die Fabriken zu Herstellung des für eine Kettenreaktion in der Bombe notwendigen U 235 oder U 239 (Plutonium) oder auch Uran-Brenner", die mit amerikanischen Anlagen zu vergleichen gewesen wären.
          Zuletzt geändert von notsch; 05.09.2003, 18:56.
          "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
          "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

          Member der NO-Connection!!

          Kommentar


          • #6
            Naja, von diesen kleinen Details mal abgesehen, hapert das Szenario auch an anderen Stellen.
            Wäre der Putsch gelungen und wäre es zu einer neuen Regierung gekommen, so wären weder Himmler noch Göring in der neuen Mannschaft gewesen. Himmler schon mal gar nicht und erst recht nicht als Innenminister.
            Zudem hätte die Wehrmacht keine Chance gehabt, sich kampflos bis zum Rhein zurückzuziehen, da die Westmächte sicher keinen zweiten Sitzkrieg veranstaltet hätten.
            Republicans hate ducklings!

            Kommentar


            • #7
              @notsch
              U 239 (Plutonium)
              Sicherlich NICHT.

              Pu 239, eventuell, wobei Plutonium eigentlich eher 244 als Kerngewicht hat.

              Wenn der Rest der Informationen genauso "fundiert" wie diese Angabe ist, kannste das getrost vergessen.

              @endar, es dürfte wohl eher daran liegen, dass der Autor als "aufhänger" ein paar wirklich bekannte Namen haben wollte, als daran, dass dein Herr Kollege wirklich glaubt diese Besetzung wäre realistisch. Man beugt sich da sicher gern dem Publikum.... und das kennt ja nur die Knopp-Dokus
              »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

              Kommentar


              • #8
                Gibt es zu diesem Buch nciht auch eine Verfilmung, oder so?
                Ich habe mal eimen Film gesehen, welcher in den Sechziger Jahren im sog. Germanien (Deutschland wurde umbenannt...), welches von Nazis regiert wurde, spielte.

                Im vorzeitigen Ruhestand.

                Kommentar


                • #9
                  @Sternengucker: ebend.

                  Aber naja, wenn das Buch zu lesen ist...
                  Das Problem dürfte dann nur sein, dass viele Leute denken, dass Goerdeler und Himmler gern zusammengearbeitet hätten und dabei arbeiteten ja noch nichteinmal Göring und Himmler gern zusammen.
                  Richtig ist, dass sowohl Göring, wie auch Himmler sich um Kontakte mit dem West bemüht haben, Göring bereits 1940, Himmler um 1944.
                  Republicans hate ducklings!

                  Kommentar


                  • #10
                    Die Prämisse des Buches ist die, das die SS von dem bevorstehenden Putsch wußte und den Verschwörern klargemacht hat, entweder mit uns (Himmler war anschließend der wahre Herrscher im Land, Goerdeler seine Marionette und Göring nur zu repräsentativen Zwecken) oder gar nicht.
                    Die Annahme ist bei näherer Betrachtung auch gar nicht so verkehrt, den die SS war zu dem Zeitpunkt die einzige Organisation mit genug Einfluß, um den Putsch am Leben zu erhalten, den in den Augen der Bevölkerung und insbesondere der Wehrmacht war das ganze Verrat (Gefahr einer zweiten Dolchstoßlegende)

                    @ Will Riker:
                    Du meinst Vaterland von Robert Harris, wurde mal mit Rutger Hauer in der Hauptrolle verfilmt, war für einen schlichten Fernsehfilm gar nicht mal so schlecht, acuh wenn bei weitem nicht mit dem Buch mithalten konnte.

                    @ Alle anderen:

                    Befrag fünf Historiker zu dieser Zeitepoche und du kriegst sechs verschiedene Meinungen zu hören. Letztendlich ist es relativ wurscht wie weit diese Barbaren mit der Atombombe waren, ob kurz davor wie einige behaupten oder weit entfernt, das kann keiner voin uns beurteilen, wir waren allesamt nicht dabei. Das ganze tut dem Buch aber keinen Abbruch, es ist trotzdem ziemlich klasse.

                    Kommentar


                    • #11
                      @Kopernikus: Bei 5 Historikern erhältst du im höchsten Fall fünf Meinungen.

                      Ansonsten ist das kein Argument, sondern nur eine Ausrede, um sich nicht mit den Fakten auseinanderzusetzen.

                      Zeig mir den Historiker, der ein solches Szenario anhand der Aktenlage zu wahrscheinlich hält. Im Rahmen eines Romanes ist alles möglich, aber einer ernsthaften Prüfung muss es deswegen noch nicht standhalten.

                      Und tut es auch nicht:
                      Der Blick in die Literatur zeigt, dass dem nicht so ist. Zudem erscheint das Szenario in seiner innerer Logik auch nicht plausibel.

                      Wozu hätte Himmler als wahrer Machthaber Goerdeler benötigt? Um die Westmächte zu besänftigen? Bereits im Januar 1943 haben die Alliierten in Casablanca das Kriegsziel der absoluten Kapitulation Deutschlands beschlossen. Es spricht nichts dafür, dass sich nach einem Putsch an dieser Haltung geändert hätte, schon gar nicht mit Himmler als wahrem starken Mann.
                      Wozu hätte Himmler ihn also gebraucht? Für das Volk?
                      Hätte Himmler überhaupt die SS auf einen derartigen Kurs einschwenken können - eine Zusammenarbeit mit den Mördern Hitlers? - ? Immerhin war die SS auf Hitler eingeschworen, nicht auf Himmler.

                      Außerdem hätte der Kreisauer Kreis nicht mit Himmler zusammengearbeitet.
                      Vgl. dazu z.B. den Maschinentext von General Roon vom 23. Juli 1943 betr. die "Bestrafung von Rechtsschändern" (Bleistein, Roman, Dossier: Kreisauer Kreis. Dokumente aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Frankfurt 1987, S. 306ff.)
                      Dort wird folgende Feststellung angestellt:
                      "Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus sind zahlreiche Verletzungen des Rechts begangen worden. Sie sind nach Art, Ausmaß und Willensrichtung schwerwiegend und verabscheuenswert. Ihre Bestrafung ist zur Wiederaufrichtung des Rechts und damit des äußeren und inneren Friedens ein dringendes Gebot. Wenn dem Recht wieder zum Siege verholfen werden soll, so kann das nur auf dem Wege des Rechts selbst und nicht durch Maßnahmen geschehen, die von politischen Zwecken oder von der Leidenschaft bestimmt werden."
                      Es handelte sich bei der Beseitung der Herrschaft der SS also um ein zentrales Ziel des Putsches.

                      Insgesamt erscheint die Vorstellung des schnellen Aufbaus einer neuen politischen Ordnung unter einer Kompromissfindung zwischen versch. Kräften sehr unwahrscheinlich.
                      Noch unwahrscheinlicher ist, dass sich die ohnehin zusammenbrechenden Fronten unter diesen Umständen gehalten hätten. Selbst wenn man annehme, dass die Wehrmacht - durch innere Zwistigkeiten gelähmt - sich den Rang von der SS ablaufen lassen würde, wie kann man dann davon ausgehen, dass sich die Fronten bis weit nach 1945 hinein halten ließen? Das ist in sich alles zutiefst unlogisch. Eine gelähmte Armee stoppt keine Vormärsche.

                      Wie gesagt: Vielleicht ist es nett geschrieben und zu lesen, aber als ernsthaftes Szenario/Projektion ist es nach Stand der Wissenschaft abzulehnen. Und solange man das beim Lesen auseinanderhalten kann, ist das ja auch in Ordnung.

                      endar
                      Republicans hate ducklings!

                      Kommentar


                      • #12
                        Original geschrieben von Sternengucker
                        @notsch


                        Sicherlich NICHT.

                        Pu 239, eventuell, wobei Plutonium eigentlich eher 244 als Kerngewicht hat.

                        Wenn der Rest der Informationen genauso "fundiert" wie diese Angabe ist, kannste das getrost vergessen.
                        Das würd ich nciht so sagen!! Leider funzt der Link gerade nicht, aber das war ja ein Zitat oder ein Auszug aus einem Dokument was ich da gepostet habe (Die Gänsefüßchen) und ich kann mir gut vorstellen, das man Plutonium damals U239 genannt hat (war ja gerade frisch entdeckt und stand ja nicht Plutonium drauf...)...also nur weil das heute nen Fehler ist, kann das damals äuißerst korrekt gewesen sein. Ich würd mich nichtmal gegen verwehren, wenn man in bestimmten physikalischen BEreichen immer noch von U239 spricht (für die Astronomen sind ja auch alle Elemente nach Helium Metalle), also das haöte ich für keinen Fehler, wenn natürlich auch nicht ganz korrekt, aber nicht ganz korrekt muss nicht immer gleich falsch heißen, besonders in der Physik (außerdem haben die doch auch in meinem Quote extra noch in Klammern Plutonium geschrieben..also bitte, was willste denn noch mehr )!
                        Und was die Angaben über die dt. Reatkorforschung angeht...hier gibts auch noch ne Menge interessanter Infos (allerdings mehr über den Bohr-Heisenberg-Konflikt), aber da kann man auch sowas lesen wie

                        Obwohl die Deutschen weiterhin sehr hart an Atomreaktoren und der Isotopentrennung arbeiteten, konnten sie erst am Ende des Krieges die Ergebnisse vorweisen, zu denen Amerikaner und Briten bereits im Sommer 1942 gelangt waren.

                        ...

                        Bei Kriegsende wurden die meisten dieser Wissenschaftler verhaftet und von der Alsos-Mission verhört, einer wissenschaftlichen Geheimdiensttruppe der amerikanischen Streitkräfte. Ironischerweise glaubten die Deutschen, daß ihre Errungenschaft – die vollständige Trennung kleinster Mengen von 235Uran und ein Atomreaktor bestehend aus natürlichem Uran und schwerem Wasser, welche fast kritisch wurde (d.h. er ermöglichte beinahe eine Atomspaltungskettenreaktion und hielt diese aufrecht) – die Alliierten überflügelt hätte.

                        Die deutschen Wissenschaftler änderten abrupt ihre Meinung, als die Nachricht des Angriffs auf Hiroshima enthüllte, daß die Amerikaner Atomwaffen gebaut und eingesetzt hatten. Zehn dieser Wissenschaftler waren in England interniert. Sie wollten die Nachricht zunächst nicht glauben. Sogar nachdem sie überzeugt waren, daß die Amerikaner eine Atombombe gebaut hatten, hielten die Deutschen in Farm Hall untereinander an ihrer Argumentation fest, daß einige Aspekte ihrer Arbeit der Arbeit der Amerikaner überlegen sein könnten.

                        Nach und nach, als immer mehr Informationen über das amerikanische Projekt zu ihnen durchdrangen, mußten sie zugeben, daß die Amerikaner sie übertroffen hatten
                        Da ich selbiges auch schon öfters woanders her gehört habe (im Haus der Deutschen Physikalaischen Gesellschaft hier in Berlin hatte darüber mal ne Ausstellung) halte ich das doch für sehr fundiert...

                        @endar
                        Ist es wirklich unwahrscheinlich, das sich die Dt. im Winter 44 relativ ruhig zum Rhein hätten zurückziehen können...also weit waren die ja nicht mehr vomn selbigen entfernt und hätte man massive Kräfte nicht zur Ardennenoffensive verbraten...also ich bin da natürlich kein Militähistoriker, aber das erscheint mir schon noch irgendwo realistisch...

                        und wenn das mit der (Uran-)Bombe wirklich passiert wäre...also bist Du sicher, das dann die Briten nicht doch einglenkt hätten und Casablanca Casablanca hätten sein lassen (jetzt mal abgesehen von Hitlers tod, der ist dafür ja nicht wichtig)?
                        Ist natürlich hochspekulativ und steht auch nicht zur Debatte, aber man kann das ja mal fragen

                        @kopernikus
                        Also wir können das vielleicht nicht beurteilen, aber andere sicher schon, das halt ich für kein Argument.
                        Aber das tut dem Buch natürlich keine Abbruch, wenn es gut geschrieben ist...
                        Zuletzt geändert von notsch; 06.09.2003, 23:09.
                        "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                        "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                        Member der NO-Connection!!

                        Kommentar


                        • #13
                          @notsch: Wenn, wenn, wenn...
                          Sicher hätten sich die Deutschen zurückziehen können - im Sommer 1944. Das ist doch gar nicht die Frage.
                          Die Frage ist, wieso dann die alliierten Truppen im Westen bis Januar 1945 hätten warten sollen, um erst dann vorzudringen.
                          Das würde bedeuten, dass die Truppen sechs Wochen nach dem D-Day einfach Lager aufgeschlagen hätten, um dort in Frankreich zu campieren. Wie hätte es an der innenpolitischen Front in Amerika und Großbritannien wohl gewirkt, wenn man einfach nicht weitergemacht hätte? Wie gesagt, es bräuchte einen stichhaltigen Grund dafür.
                          Zuletzt geändert von endar; 07.09.2003, 00:46.
                          Republicans hate ducklings!

                          Kommentar


                          • #14
                            Is natürlich richtig, warum hätten die Alliierten ihren Vormarsch drosslen sollen, das ist natürlich richtig...und über spekulative Ereignisse zu reden ist vielleicht wirklich nen bißchen zu spekulativ und zuviel hätte wäre wenn...
                            "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                            "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                            Member der NO-Connection!!

                            Kommentar


                            • #15
                              Hier gehts nicht um die Geschichte, wie sie passiert ist, sondern um das fiktive Buch von "Chrisitan von Dithfurth". Habe es vor ca. einem Jahr gelesen, und war wirklich sehr begeistert. Es ist total spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Gute Unterhaltung fürs Lesen, natürlich sind die Ereignisse in der realen Welt nicht wirklich nachvollziehbar, aber egal.
                              Wer einen spannenden Agententhriller lesen will, und sich dazu noch für Geschichte interessiert, ist bestens bedient mit diesem Buch.
                              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                              das geht aber auch so

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X