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[Buchbesprechung] Philip K. Dick - Ubik

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  • [Buchbesprechung] Philip K. Dick - Ubik

    Ich lese eigentlich kaum SF-Literatur, bin aber in der Buchhandlung Kürzlich auf diesen Roman gestoßen und hab ihn halt mitgenommen. "Wird schon nicht so schlecht sein", dachte ich mir und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Ich hab selten sowas Spannendes, Witziges und Irres gelesen .


    Inhalt:

    Joe Chip ist Angestellter bei Runciters Anti-PSI-Gesellschaft, deren Telepathen engagiert werden, um andere Telepathen zu überwachen, sie davon abzuhalten, die Konsumwelt einer nahen Zukunft mit schmutzigen Tricks zu manipulieren. Runciter selbst vertraut noch immer auf den Rat seiner verstorbenen Frau Ella, die er regelmäßig aus ihrer Stasis in eine Art Halbleben zurückruft. Jetzt steckt er allerdings in Schwierigkeiten: Anscheindend verschwinden die Telepathen weltweit, und niemand weiß wohin. Runciters Ermittlungen stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe: Bei einer Explosion kommt er ums Leben, eindeutig kein Unfall. Von diesem Zeitpunkt an gerät die Welt für Joe Chip aus den Fugen. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, und immer wieder tauchen rätselhafte Botschaften seines verstobenen Arbeitgebers auf. Das wiederkehrende Schlüssewort ist Ubik -– doch was ist Ubik?

    (quelle: amazon.de)


    Die Frage hat sich mir am Ende auch gestellt. Was ist dieses Ubik nun genau? Aber eine eindeutige Antwort kann ich nach wie vor nicht finden.
    Die Geschichte hat mich sehr gefesselt. Als sich die gesamte Realität beginnt, auf so seltsame Weise zu verändern, konnte ich das Buch bis zum Schluss nicht mehr weglegen. Die ganzen Details und Wendungen sind perfekt und absolut nicht vorhersehbar, die Charaktere sympatisch und teils rätselhaft (Was ist zB mit Pat los? Was haben die PSI-Talente mit der ganzen Misere zu tun? Haben sie überhaupt was damit zu tun?) Zum Glück wird vieles - wenn auch nicht alles - am verblüffenden Ende beantwortet.
    Außerdem finde ich Dick's vorstellung der Zukunft genial. Besonders die Sache mit dem "Halbleben" ist einerseits abstoßend, andereseits faszinierend. Und nicht zu vergessen, die geldgierigen Türen .

    Hat das Buch sonst noch jemand gelesen? Wie fandet ihr es? Was hat es mit dem letzten Kapitel wirklich auf sich ?
    3
    Ausgezeichnet
    33.33%
    1
    Gut
    33.33%
    1
    Mittelmäßig
    33.33%
    1
    Unterdurchschnittlich
    0.00%
    0
    Sehr schlecht
    0.00%
    0
    Wer nähmlich mit h schreibt, ist dähmlich!

  • #2
    Ich kann dir leider nicht weiterhelfen, da ich zwar schon eine Handvoll PKD Bücher gelesen habe (siehe dieses Forum ) aber UBIK nicht darunter war...

    Allerding muss ich sagen, dass auch bei den Büchern die ich schon kenne der Eindruck nicht viel anders war, so dass es durchaus "normal" sein könnte, nicht zu verstehen was UBIK jetzt genau ist Eben Dick
    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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    • #3
      Original geschrieben von Sternengucker
      Ich kann dir leider nicht weiterhelfen, da ich zwar schon eine Handvoll PKD Bücher gelesen habe (siehe dieses Forum ) aber UBIK nicht darunter war...

      Allerding muss ich sagen, dass auch bei den Büchern die ich schon kenne der Eindruck nicht viel anders war, so dass es durchaus "normal" sein könnte, nicht zu verstehen was UBIK jetzt genau ist Eben Dick
      #2

      Ich denke da nur an die VALIS-Triologie...
      Streichle niemals einen brennenden Hund !

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      • #4
        Ich hab das erste Buch der Valis Trilogie gelesen. Das heisst ich habe mich durchgeschleppt... verstand aber nicht die hälfte von dem was PKD darin herum philosophiert...
        Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
        die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
        den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
        und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

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        • #5
          So, habe dieses Buch nun auch ausgelesen. Ein typischer Dick halt würd ich sagen. Aber hat mir nicht so gut gefallen wie andere Bücher, wie etwa Warte auf das letzte Jahr, Das Orakel vom Berge, Zeit aus den Fugen.....
          Irgendwie ist es mir etwas schwer gefallen, der Story zu folgen, am Anfang zumindest. Mit den ganzen Talenten und Antitalenten. Auch ist es wieder ein typisches Merkmal seiner Bücher, dass die Realität ganz verschwimmt und die Protagonisten nicht mehr wissen, was nun real und ist und was nicht.
          Der Schluss dann war wieder ziemlich genial, und es wurde auch noch schön erklärt, was UBIK nun ist.
          Dick hat einfach einen eigenen Schreibstil, mir gefällt er. Aber man muss beim Lesen doch stets konzentriert sein, um seinen Gedankengängen auch wirklich folgen zu können.
          Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
          die Internationale erkämpft das Menschenrecht


          das geht aber auch so

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