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[Buchbesprechung] Der Dunkle Turm: Wolfsmond

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  • [Buchbesprechung] Der Dunkle Turm: Wolfsmond

    hats jemand gelesen?
    wie findet ihr die dunkler turm reihe?
    4
    Ausgezeichnet
    25.00%
    1
    Gut
    75.00%
    3
    Mittelmäßig
    0.00%
    0
    Unterdurchschnittlich
    0.00%
    0
    Sehr schlecht
    0.00%
    0
    "Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter.
    Im Krieg die Väter ihre Söhne."


    (Herodot)

  • #2
    ich habe wolfmond vor circa einem halben jahr gelesen. habe die dunkle turm reihe von anfang an mitverfolgt. bin gespannt wie die story in den letzten beiden teilen ausgehen wird....

    eigentlich fand ich wolfsmond gar nicht so schlecht. auch wenn die handlung manchmal ein bisschen konfus wirkt... aber das ist ja typisch king. das hat man ja auch beim letzten gefecht gemerkt.

    gruss fröschli
    Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
    die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

    Kommentar


    • #3
      Wolfsmond is geil... wenns auch schon in King's -Muss-Dunklen Turm-fertig-schreiben-bevor-ich-sterbe-Phase geschrieben wurde. Daher find ich, weicht es schon ein bisschen vom alten Schema der Geschichte ab. Ich mein in Schwarz, Drei, tot, Glas zieht das Ka-Tet umher und in Wolfsmond sitzen sie dann die ganze Zeit nur in dieser Stadt und zermatern sich den Kopf wie sie die Wölfe töten können. Deshalb find ich ist es einer der unpassendsten Teile der dunklen Turm Reihe. Aber dennoch sehr lustig, wie er am Ende gelöst wird bezüglich Bestrafung des Verräters... der Andy is cool, und am amüsantesten ist überhaupt die Sache mit den wilden Tellerwerferinnen der Calla...

      Kommentar


      • #4
        Ich habe mir Anfang letzten Jahres den gesamten "Dunkler Turm"-Zyklus von Stepen King quasi am Stück reingezogen.

        Ich muss sagen, dass ich insgesamt sehr beeindruckt bin.

        Allerdings merkt man eine deutliche Zäsur zwischen dem vierten ("Glas")und dem fünften Buch ("Wolfmond"). Hier wird deutlich, dass Stephen King zwischen diesen Büchern nicht nur eine längere Pause eingelegt hatte, sondern dass er auch durch seinen beinahe tödlichen Unfall in dieser Zeit gründlich traumatisiert worden ist.

        Er beginnt ab "Wolfsmond", immer mehr Teilaspekte seines früheren Schaffens in die Handlung einzubauen und bedient sich auch relativ ungeniert bei anderen Autoren und Werken - das hat mich zunächst etwas verwirrt.

        Was bei vielen Leuten auf Ablehnung stößt, ich jedoch als einen genialen Schachzug betrachte, ist dass Stephen King sich ab dem sechsten Band selber als Person der Realwelt in die Handlung des "Dunklen Turm" mit einbezieht und dabei eine Aufarbeitung seines früheren Alkoholproblems und seines schicksalhaften Unfalls mit einflechtet.

        Insgesamt ist der "Dunkle Turm" ein grandioses, episches Fantasy-Werk von enormer Komplexität und Dichte, das jedoch leider in Teilen nicht das erzählerische Niveau seiner anderen Meisterwerke, insbesondere "Es", zu erreichen vermag: Manchmal hat man den Eindruck, King hat sich die Latte selber etwas zu hoch gelegt und musste dann rudern, um sie nicht zu reißen. Er schafft es mit Wackeln.

        Gruß,

        Frank
        "Wenn das deutsche Fernsehen ein Pferd wäre, hätte man es schon längst erschossen" (Oliver Kalkofe)
        "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann ist es das Recht Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen"
        (George Orwell)

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