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Book on Demand - was haltet ihr davon?

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  • Book on Demand - was haltet ihr davon?

    Hallo, zusammen! Gerade eben bin ich auf eine interessante Diskussion über Books on Demand gestossen. Bislang habe ich selber noch keines gelesen (aber in spätestens zwei Wochen, nach meinem Geburtstag, werde ich eines gelesen haben), so dass ich es - noch - nicht beurteilen kann. Habt ihr Erfahrungen mit diesen Büchern, und was haltet ihr davon?

  • #2
    Was außer der Tatsache, dass man dieses Buch auf Anfrage gedruckt bekommt, ist denn so besonderes daran, dass man sie lesen muss um den Unterschied zu bemerken?

    Whyme
    "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
    -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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    • #3
      Die Frage kann ich bislang noch nicht beantworten, da ich noch keins gelesen habe. Meine Frage kam auf, weil ich in einem Autorenforum auf eine Diskussion gestossen bin, in dem diskutiert wird, ob und wenn ja, wie sie sich - zumeist unter dem qualitativen Gesichtspunkt - sie sich von "normalen" büchern unterscheiden. Mich interessiert einfach, ob ihr ähnliche oder ganz andere Erfahrungen gemacht habt.

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      • #4
        das problem dürfte sein, dass da jeder mist gedruckt wird, so dass die inhaltliche qualität der bücher sehr stark schwankt.
        dass es diese "book on demand"-geschichte überhaupt gibt, finde ich aber richtig gut!
        This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
        "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
        Yossarian Lives!

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        • #5
          Wirklich jeder? Nach welchen Kriterien beurteilen denn die Verleger, ob sie ein Buch on demand veröffentlichen? Unterscheiden sich deren Massstäbe so sehr den anderer Verlagen? Ich frag nur, weil ich auf dem Gebiet absolut Null Ahnung habe und jetzt zugegebenermassen fürchte, einen Fehlgriff getan zu haben.

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          • #6
            Book on Demand ist erstmal nur eine Erscheiungsweise von Büchern. Dabei gibt es keine feste, auf Vorrat gedruckte Auflage sondern das Buch wird bei Bedarf gedruckt.

            Auch traditionelle Verlage machen sowas. Als ich mir das erste Mal DUNE von Frank Herbert geholt habe, war es ein Book on Demand vom Heyne-Verlag.

            Es gibt aber Verlage für Jungautoren, die rein im Book on Demand-Verfahren veröffentlichen. Hat für die Autoren den Vorteil, dass das Buch nicht im Schreibtisch vergammelt sondern tatsächlich käuflich zu erwerben ist. Dem Verlag entsteht nur ein kleines finazielles Risiko, da die Bücher nur dann gedruckt werden, wenn sie bestellt wurden, die Kosten also gedeckt sind.

            Bei vielen dieser Verlage muss man übrigens dafür bezahlen, dass man dort veröffentlichen darf. Daher kann dort jeder veröffentlichen, der es sich leisten kann. Ein Lektorat gibt es kaum.

            Allerdings...

            ... ein Buch ist immer so gut, wie sein Autor es geschrieben hat, unabhängig davon, wo es erschienen ist. Book on Demand macht keinerlei Aussage über die inhaltliche Qualität.

            Whyme
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            -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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            • #7
              Hallo, Whyme!

              Das erklärt schon mal manches...Danke für die Aufklärung! Ich lasse mich einfach mal überraschen. In dem betreffenden Forum klang das, als seien Books on Demand grundsätzlich mieser Qualität, was ich mir wiederum nicht vorstellen kann. Aber vielleicht urteilt ein erfahrener Autor auch einfach kritischer oder anders als ein "nur"-Leser.

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              • #8
                Das schlechte Image von Books on Demand mag auch daran liegen, dass nur der eigenen Geldbeutel darüber entscheidet, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht. Wer also hier veröffentlicht, muss wohl von den großen Verlagen abgelehnt worden sein, war also zu schlecht.

                Tatsächlich aber gibt es viele Gründe, warum ein Verlag ein Manuskript ablehnt. Die äußere Form war vielleicht nicht korrekt, das Genre oder die Textform passen nicht zum Verlagsprogramm, es gibt nur eine begrenzte Anzahl von neuen Autoren, die schon erreicht ist...

                Eine Ablehnung von einem etablierten Verlag muss also nicht bedeuten, dass das Manuskript wirklich schlecht ist. Auch wenn die, die von etablierten Verlagen veröffentlicht werden, das gerne anders sehen.

                Whyme
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                -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                • #9
                  vielleicht wird ja bemängelt, dass diese bücher schlecht gebunden wurden und einem beim lesen die seiten immer entgegen fallen?
                  This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
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                  • #10
                    Was kostet denn ein Book on Demand (so in etwa)?
                    Und wo krieg ich sowas her? Schreib ich den Verlag an, geh ich zum Buchhändler um die Ecke und der hat nen Drucker da stehen....?
                    Die Händler hier im Ort haben sowas jedenfalls nicht

                    War das nicht ursprünglich gedacht, um vergriffene Bücher wieder verfügbar zu machen? Gibts solche jetzt auch als BoD oder nur neue?

                    Ihr seht, ich hab auch keine Ahnung


                    Edit: Ich seh grade, bei Wikipedia ist auch ein Artikel vorhanden.

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                    • #11
                      Man geht zum Buchhändler.
                      Der bestellt es beim Verlag.
                      Der läßt es drucken und schickt es an den Buchhandel.
                      Da kaufst Du das Buch.

                      Whyme
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                      • #12
                        Mein BoD-Experiment muss ich als Fehlschlag einordnen. Zwar hab ich das Buch bislang nur angelesen, aber ehrlich gesagt auch kein Interesse an mehr. Der Schreibstil und Inhalt bewegt sich qualitativ doch deutlich unter dem, was ich sonst lese. Es will kein richtiger Spaß aufkommen.

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