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(Buchbesprechung) Der Clan der Otori

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  • (Buchbesprechung) Der Clan der Otori

    Hallo!

    Kürzlich habe ich "Der Clan der Otori" von Lian Hearn gelesen. Was haltet ihr davon? Mir sagt sowohl das Setting als auch die Entwicklung der Charaktere sehr zu, und das Ende ist gut gestaltet.

  • #2
    Beziehst Du dich auf die ganze Reihe oder nur auf den ersten Band?
    "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
    -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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    • #3
      Ich meine die ganze Reihe.

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      • #4
        Oh! Clan der Otori
        Die hab ich damals gleich gekauft als die Hardcover erschienen sind.
        Das warten auf den nächsten Band war immer eine Quälerei.
        Wunderschöne Bücher. Nett geschrieben, obwohl mich die Ich-Perspektive anfangs irritiert hat. Sowas les ich für gewöhnlich nicht so gerne, hab mich aber schnell dran gewöhnt.
        Das Setting ist auch wunderbar. Feudales Japan mit ein paar Fantasy-Anstrichen. Besser kann man meinen derzeitigen Geschmack kaum treffen.
        Noch dazu nette Charaktere (was hab ich bei Shigerus Tod gelitten. Tragisch! ) eine spannende Story und wie gesagt ein tolles Setting. Sehr schön gemacht.
        Find ich insgesamt ne sehr empfehlenswerte Reihe, auch wenn sie als Jugendbücher konzipiert sind.
        Bin mal gespannt was die geplante (US-)Verfilmung bringen wird.
        Los, Zauberpony!
        "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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        • #5
          Ich habe auch erst mit dem Lesen begonnen, als ich alle Bände zusammen hatte. Schon das Cover hat mich angesprochen: schlicht und elegant. Genau wie die Sprache, die man wirklich als lyrisch bezeichnen kann. Um Shigeru tat es mir auch leid. Für Jugendbücher finde ich sie stellenweise zu grausam, aber es wundert mich sowieso, was heut zu Tage alles als "Jugendbuch" deklariert wird.

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          • #6
            Es geht weiter!

            Zitat von Wiki
            Überraschenderweise kündigte Lian Hearn an, dass zwei weitere Buchteile folgen werden. "The Harsh Cry of the Heron" (zu Deutsch: "Der raue Schrei des Reihers"), der 16 Jahre nach dem Ende des dritten Teils spielt und "Heaven’s Net is Wide" (zu Deutsch: "Des Himmels Netz ist weit"), welches in Takeos Geburtsjahr beginnt und das Leben von Shigeru und den Ablauf der Schlacht von Yaegahara schildert.
            bzw. "Harsh Cry of the Heron" ist bereits erschienen: Link

            Ich hielt zwar das Ende vom dritten Band gut so, wie es ist, als Abschluss für die Reihe, aber es reizt mich doch schon zu wissen, wie sich die Sache mit Takeos Sohn jetzt auflöst.
            Los, Zauberpony!
            "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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            • #7
              Ich muss sagen so toll fand ich die Reihe jetzt nicht,aber mich würde es auch sehr interessieren wie es wieter geht.Ob der Sohn wirklich Takeo's Ende bedeutet.

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              • #8
                Ich finde die Reihe wundervoll, das Setting, die Charaktere, und besonders das Ende des dritten Teils - hoffnungsvoll, aber kein Happy End im eigentlichen Sinne.

                Das Ende des dritten Bandes war ein runder Schluss, der keiner weiteren Bücher mehr bedurft hätte, aber ich bin sehr daran interessiert, mehr über Shigeru und Takeos Sohn zu erfahren. Sigeru ist ein faszinierender Charakter, er hat, obwohl er nur kurze Zeit präsent war, einen tiefen Eindruck hinterlassen - vielleicht gerade, weil nicht mehr über ihn bekannt ist.

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                • #9
                  Der vierte Band ist jetzt endlich auf deutsch erschienen.



                  Seit sechzehn Jahren herrschen Takeo und Kaede gemeinsam über die Drei Länder. Ihre Liebe und Harmonie, aber auch die perfekte Balance zwischen männlicher und weiblicher Kraft haben ihrem Land dauerhaften Frieden und großen Reichtum beschert. Das bleibt auch dem Kaiser im fernen Miyako und seinem obersten General, Saga Hideki, nicht verborgen. Der General fordert Takeo zu einem Wettkampf heraus: Wenn er verliert, muss er nicht nur abdanken und sein Land verlassen, sondern auch in eine Heirat seiner schönen Tochter Shigeko mit Saga einwilligen. Mit seinen treusten Gefolgsleuten reist Takeo nach Miyako. Und schon bald überschlagen sich die Ereignisse, denn ein schwerer Verrat droht das zu zerstören, wofür Takeo sein Leben lang gekämpft hat …
                  Bin ja mal gespannt.

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                  • #10
                    Das Buch ist definitiv draußen.
                    Ich hab es zum Geburtstag bekommen, hab aber noch nicht angefangen zu lesen.
                    Zur Zeit lese ich noch ein anderes Buch, aber am Wochenende werde ich wohl mal mit dem Ruf des Reihers beginnen.
                    Los, Zauberpony!
                    "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                    • #11
                      Ich hab ihn grad ausgelesen, ist grandios.Wer hat ihn denn noch gelesen?

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                      • #12
                        Zitat von the gate Beitrag anzeigen
                        Ich hab ihn grad ausgelesen, ist grandios.Wer hat ihn denn noch gelesen?
                        hmm... du fandest ihn grandios?
                        Wirklich?
                        Ich hab ihn am Samstag ausgelesen und war ehrlichgesagt nicht begeistert. Es ist kein furchtbar schlechtes Buch, aber im Nachhinen wollte ich lieber, die Reihe hätte mit Band 3 geendet.

                        Das erste was auffällt, ist, dass das Buch mit der Erzählstruktur der ersten Bände bricht.
                        auf Takeos Ich-Perspektive wird verzichtet und es sind nicht mehr nur Takeo und Kaede die Erzählenden Charaktere.
                        Das ansich ist noch nichts schlechtes. Ich lese eh lieber in der dritten Person, und auch viele Erzählende Charaktere können unterhaltsam sein, aber insgesamt fand ich es ein bisschen zu viele Charaktere.
                        Vorallem, in Rückschau auf das Buch und die Tatsache, dass ich es gerade zu Bgeginn ziemlich langatmig fand, hätte man die Zwillinge z.B. als solche erzählende Charaktere herauslassen können.

                        Spoiler
                        Zumal, wenn man im Auge behält, dass die Auflösung der Geschichte um die Zwillinge wenig zum Ganzen beigetragen hat (Maya hatte keinen Einfluss auf Hisaos Charakter, man ihn auch anders dazu bringen können seiner Mutter zuzuhören und somit das Buch erheblich ausdünnen können) und Maya am Ende lediglich ziemlich sinnlos stirbt und Miki sowieso so gut wie keinen Einfluss auf die Handlung oder einen Charakteraufbau erfahren hat.

                        Desweiteren bin ich mit dem Ausgang des Buches sehr unglücklich. Musste das wirklich sein? Das Ende von Band 3 war in meinen Augen perfekt, aber Band 4 hat da in der Dramatik IMO zu sehr übertrieben.

                        Spoiler
                        Da geht ja wirklich alles den Bach runter, kaum dass es so aussieht, als ob Takeo und Shigeko ihr Lebensglück erreichen könnten.
                        Die letzten 2 Kapitel versöhnen einen als dann zwar wieder mit Kaede und der Gesamtsituation, aber dass die Autorin die Houou, das Symbol für Frieden und Hoffnung in der Reihe, verschwinden lässt, lässt einen dann doch mit einem sehr bitteren Gefühl zurück.
                        Ich hab nichts gegen Dramatik und "böse Enden" im Allgemeinen, aber hier hat Frau Hearn IMO übertrieben.
                        Los, Zauberpony!
                        "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                        • #13
                          Was du da sagst leuchtet mir ein.Ich fand das ende auch total übertrieben aber die unklarheit finde ich sehr reizvoll,
                          da sie einem ermöglicht das muster für sich weiterzustricken ohne mit viel gemunkel anzufangen.Ich finde es zudem etwas trauriger als du offensichtlich, dass takeos erzählperspektive sich geändert hat da sich für mich das verhältniss zum leser ändert,wass nach den anderen büchern dann stark auffällt.Ausserdem war so ein nun...... etwas komisches ende zu erwarten so wie sich das buch entwickelt hat.
                          Zuletzt geändert von the gate; 05.02.2007, 21:37.

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                          • #14
                            Jetzt habe ich den "Ruf des Reihers" auch gelesen. Das Buch hat einen zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen. Einerseits habe ich mich gefreut, dass die Geschichte fortgesetzt wurde, andererseits...Musste sie so enden? Das Ende war für meinen Geschmack zu übertrieben und würdigt das wirklich sehr gut gestaltete Ende des dritten Bandes etwas herab. Hoch interessant finde ich die Entwicklung der Kinder Takeos, die ja sehr unterschiedlich und in allen Fällen sehr schicksalhaft verlaufen ist. Dass die Erzählperspektive gegenüber den ersten Bänden geändert wurde, fällt auf, stört mich aber nicht, da es sehr gut zum Stil des "Reihers" passt. Auch ich finde das Buch nicht schlecht, aber eben nicht mehr so herausragend wie die drei ersten Bände. Leider! Es hätten drei bleiben sollen.

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                            • #15
                              Hmm...

                              Ich habe alle 3 Bücher gelesen und bin jetzt beim vierten ca. bei der hälfte und ich muss sagen das ich kaum noch lust hab weiter zu lesen da ich sehr um kenji trauere und zumal ich kaum mehr durchblicke wer jetzt wer ist , ich finde es sind viel zu viele characktere und das sich zenko und die anderen gegen ihn stellen find ich auch nicht schön die vorgänger waren sehr schön und ich fande ganz besonders den schluss vom dritten sehr gut aber das es dann noch einen nachfolger gibt fande ich etwas viel des guten!

                              Mfg Paul
                              Mutomeister Kenji und Konohas White Flag war hier ;)

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