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Elric von Melnibone

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  • Elric von Melnibone

    Der Autor Michael Moorcock hat mit Elric einen facettenreichen und faszinierenden Anti-Helden der dunklen High-Fantasy entworfen. Elric ist ein Albino-König, den nur Magie am Leben hält. Von seinem Cousin wird er vom Thron gestoßen und beinah umgebracht. Doch anstatt zu sterben, erhält er eine neue Chance. Er erhält zwei Schwerter mit einem gefährlichen Eigenleben, die ständig nach Blut dürsten. Die Bücher sind dunkel, blutvoll und dennoch humorreich, dabei tiefgründig.

    Wie findet ihr die Reihe und die Figur des Elric? Oder fasziniert euch sein Cousin mehr? Wer ist eurer Ansicht nach der faszinierenste Charakter der Saga?

  • #2
    Ich habe die Reihe "Der Ewige Held" gelesen und mir hat sie damals gefallen. Allerdings kann ich mich nicht mehr so genau an den Inhalt und die Handlung erinnern... es wird Zeit die Bücher wieder rauszukramen und zu lesen!

    Grüße
    Mic
    -=Wir sind alle einmalig, für alle Zeiten... sollten wir uns nicht auch so behandeln?=-
    -= ... warum das so ist? ...weis Gott, oder weis der Geier!... ich bete nur, dass es sich dabei um zwei verschiedene Instanzen handelt!=-

    Die seltsame Welt des Herrn B.

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    • #3
      Ich habe die Elric-Reihe vor ewigen Zeiten mal gelesen und weil ich sie ganz gut fand, im Anschluss auch noch eine andere, weiß aber nicht mehr welche.
      Vor einige Zeit habe ich mal wieder angefangen, dabei fiel mir auf, dass der Stil doch etwas eigenartig ist. Es kommt mir so vor, als seien die Geschichten irgendwo als Fortsetzung in einer Zeitschrift oder so erschienen und erst anschließend als Romane veröffentlicht worden.
      Auf jeden Fall hat Michael Moorcock ein interessante Fantasy-Welt und mit Elric einen einmaligen, düsteren Charakter geschaffen.
      Zuletzt geändert von Mondkalb; 17.12.2006, 11:15.
      "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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      • #4
        Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
        ... Es kommt mir so vor, als seien die Geschichten irgendwo als Fortsetzung in einer Zeitschrift oder so erschienen und erst anschließend als Romane veröffentlicht worden.
        Das ist richtig. Ursprünglich bestand die Reihe aus vielen kurzen Fortsetzungsromanen. Erst die/der deutsche Verlag hat sie zu größeren Bänden zusammen gefasst.

        Ich habe damals 4 Zyklen gelesen, bei denen es immer um den "Ewigen Helden" in seinen verschiedenen Inkarnationen ging, Elric ist nur eine davon...

        Die deutschen Bücher hießen
        "Elric von Melniboné"
        "Das Buch Corum"
        "Der Ewige Held"
        "Der Runenstab"

        Alleine die Elric Reihe bestand aus mehreren Büchern... und Moorcock schreibt anscheined an dieser Reihe immer noch. Der letzte Band in deutsch ist 2001 erschienen und die deutschen Ausgaben hinken in der Regel bis zu 3 Jahren hinterher (je nach dem, wie die Printrechte liegen).


        Beste Grüße
        Mic

        Ich muss die Serie wirklich noch einmal anfangen.... *grübel*
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        • #5
          Interessant, das wusste ich nicht. Aus der Reihe des Ewigen Helden habe ich bislang nur die Elric-Reihe (einschließlich "Tochter der Traumdiebe") gelesen. Elric mit seinen Empfindungen und Gedankengängen, die sich so sehr von denen seines Volkes unterscheiden, ist ein faszinierender Charakter.

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          • #6
            Michael Moorcock ist mein liebster Fantasy Autor...mit Abstand
            ich habe jedes Fitzelchen das von ihm auf deutsch erschienen ist gelesen.

            Begonnen hat es mit Hawkmoon (ich glaub fast das war mein erstes SF/Fantasy Buch überhaupt)
            ...dann Corum...dann Elric....undundund

            Elric von Melnibone ist eine sehr faszienierende Gestalt...mal Held..mal Antiheld
            oft mächtig und doch meist nur Spielball...

            ich denke an das Schlusswort "...und ich war doch 1000mal verderbter als du" und bekomme eine
            Gänsehaut.

            Michael Moorcock hat mit seinem Multiversum (keiner den ich kenne hast diese Idee
            weiter getrieben) und seinem ewigen Helden ein echtes Meisterwerk geschaffen.

            Mich wundert nur warum es so ruhig um ihn in Deutschland geworden ist...keine Neuauflangen seiner alten Bücher und das Filmprojekt "Elric" ist nun wohl auch wieder in der Schublade gelandet...
            Aus jeden Müll (aber echt aus jedem) wird heutzutage ein Hörbuch gemacht..warum nicht aus diesen genialen Büchern.

            ps...Corum hab ich nun wieder angefangen (das Buch ist mittlerweile schon total vergilbt )...daher die Idee im Forum mal "Moorcock" als Suchwort einzugeben...und daher bin ich auf dieses Uralt-Topic gestossen.
            http://www.titanic-magazin.de/news/e...der-witz-7003/

            https://www.campact.de/ttip/

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            • #7
              Ich lese auch gerade wieder ein bisschen in den Elric-Romanen(hatte mir ein paar im Original in UK bestellt), immer wieder faszinierend. Ich komme aber nur langsam voran, weil ich noch so viel anderes in der pipeline habe.
              "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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              • #8
                Ich bin etwas zwiegespalten, was Elric angeht. Meine erste Bekanntschaft mit den Elric Romanen, sind die chronogisch früher angesiedelten, aber tatsächlich später geschriebenen. Die fand ich eigentlich so ziemlich alle recht spannend, und vor allem vom World-Building war ich recht angetan. Mir gefiel auch der leicht schwafelnde, etwas melancholische und von Metaphern schwere Schreibstil.

                Als ich nur diese Bände kannte, hatte ich mich immer gewundert, wieso das Internet so über Moorcocks schlechte Schreibe geschimpft hab. Dann hatte ich mir auch endlich mal, ein paar Jahre später, die zuerst publizierten Elric Geschichten besorgt, und, alter Schwede, da musste ich mich regelrecht durchkämpfen. Das Worldbuilding war noch immer interessant, aber Schreibstil, Dialoge und Charaktere waren mir einfach zu stumpf. Als würde man einen 60er-Fantasy-Trash-Actionfilm lesen. Zum Glück hat sich der Autor ja ein bisschen entwickelt.

                Man kann allerdings nicht leugnen, dass Elric als Charakter für die Entwicklung des Fantasy-Genres wichtig war. Kein kräftiger Kämpfer, kein strahlender Ritter, sondern kränklich und stets in Furcht vor seiner eigenen grausamen Natur. Ein Krieger-Magier, der mehr mit seinem Kopf arbeiten muss, als mit seinen Muskeln, und erst, wenn das versagt, kommt das Dämonenschwert zum Einsatz, für dessen Hilfe er einen mächtigen Preis zahlen muss.
                Los, Zauberpony!
                "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                • #9
                  Mich hat das Gesamtwerk um das Schicksal des "Drachenkönigs" auf dem Rubinthron sehr fasziniert, muss ich sagen.
                  Der Anfang der sechs Bände ist zugegebener Weise etwas merkwürdig geschrieben doch das wird schnell besser. Richtig genießen wird man dieses Werk aber IMO erst dann, wenn man auch "Der Runenstab", "Das Buch Corum" und "Der Ewige Held" kennt, ansonsten verpasst man doch eine Menge, was in "Elric von Melniboné nur angedeutet oder am Rande erzählt wird.

                  Sehr interessant ist in dieser Hinsicht der Kampf gegen Agak und Gagak - da er in "Der Runenstab" aus der Sicht von Dorian Falkenmond erzählt wird, und in "Elric von Melniboné" aus der Sicht Elrics. Denselben Vorgang aus zwei sehr unterschiedlichen Sichtweisen zu erleben war für mich ein Genuss.

                  Als Figur hat mir Elric einen Tick besser gefallen, als Falkenmond, da ich mehr auf die tragischen Helden oder auch die düsteren Gestalten, a la Hagen von Tronje stehe. Dass Elric, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Frieden zu finden, letztlich selbst im Tod nicht zur Ruhe kommt, ist bei dieser Geschichte die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

                  Grundsätzlich kann ich zu Michael Moorcock Folgendes sagen:
                  Wer sich Actionfeuerwerke erhofft, oder gern leichte Fantasy-Kost liest, der ist bei MM ganz sicher falsch aufgehoben, denn MM schreibt sehr viel lieber über die seelischen Abgründe und die inneren Dämonen seiner Helden, und darüber was sie antreibt. Es gibt zwar auch faszinierende Massenschlachten (zumindest in DER RUNENSTAB) aber dies ist bei MM eher schmückendes Beiwerk, denn das Hauptthema.
                  Und das ist gut so.
                  Selten haben mich Fantasy-Geschichten mehr fasziniert, als die um die ewigen Helden aus MM´s Feder.
                  Natürlich ist die New-Wave-Fantasy nicht Jedermanns Sache - wen sie jedoch packt, der erlebt eine Reise durch die Emotionen, die Ihresgleichen woanders oft vergeblich sucht...
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