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Neue SF-Reihe (Der Iril-Konflikt - Ulli Schwan)

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  • Neue SF-Reihe (Der Iril-Konflikt - Ulli Schwan)

    Kennt jemand das Buch schon:

    Ist das erste Buch von einem Ulli Schwan (bis jetzt noch nix veröffentlicht). War hin und weg von dem Buch und freue mich schon auf den nächsten teil, weil (wie soll es auch anders sein) der Schluss natürlich offen ist (ziemlich zumindest).
    Alles drin was man zum leben braucht bei einem SF-Buch. Zudem noch angenehm dick, so hat man was zum lesen.
    Also mein Tipp: Ulli Schwan - Der Iril-Konflikt, erster Teil des Trickser Zyklus.
    ISBN: 3866080565

    Fehlt was?

  • #2
    Ja, Infos über den Inhalt, was passiert, worum geht es, was ist so toll daran?

    Dein Text liest sich zwar wie ein Verkaufsprospekt, (bzw die kleinen Ausrisse "New York Times: Megabegeisternd" darin) aber er sagt rein gar nichts über das BUCH.
    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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    • #3
      berechtigter Einwurf. Sorry, manchmal denke ich sehr weit

      Hier mal der Klappentext:
      Seit Jahrhunderten regieren die Merdianer ein gewaltiges Sternenreich. Nur das legendäre Nomadenvolk der Iril konnten sie noch nicht unterwerfen. Als jedoch ein havariertes Schiff der Iril gefunden wird, sehen die Merdianer ihre Zeit gekommen: Endlich werden sie das Geheimnis der Iril-Technologie lüften und somit die Freiheit der Iril beenden.

      In diesen Konflikt geraten Blaine DeVere, seine Schwester Scyna und ihr Pilot Ega Rix; Glücksritter, die mit List und Unverfrorenheit ihren Weg jenseits der Legalität finden. Sie wittern eine Chance auf schnelles Geld und bieten den Iril an, die aus dem Wrack gestohlene Technologie wiederzubeschaffen. Zu spät erkennen sie, dass sie sich ein lebensgefährliches Wettrennen liefern mit den Agenten des mächtigsten Reiches – und einem mysteriösen Orden, der an den Iril Rache nehmen will.

      Als die Merdianer in den Besitz der Iril-Technologie gelangen, droht der Konflikt zu eskalieren. Doch nicht Kriegsschiffe und Staatsmänner werden über die Zukunft entscheiden, sondern die kleine Gruppe von Trickbetrügern um Blaine DeVere. Am Vorabend des Krieges führen die Trickser einen spektakulären Raubzug durch, um das Wettrennen zwischen Unterdrückung und Freiheit zu entscheiden.

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      • #4
        toll dran finde ich, dass die Hauptpersonen so ganz normal sind und ihre ganz natürlichen Schwächen haben. Es sind mehr Anti-Helden als Helden.

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        • #5
          Bei Amazon habe ich folgende Rezi dazu gefunden (sehr ausführlich)

          Was eine Inhaltsangabe betrifft, möchte ich der oben angeführten Kurzbeschreibung nichts hinzufügen, da ich mich selber über die mit nassforscher Unbedarftheit vorgetragenen General-Spoiler in Besprechungen oder auch in Klappentexten immer wieder ärgere ("Als er erfährt, dass er selber zu den Toten gehört, findet seine Suche eine dramatische", "Nur dass sich am Schluss der Gärtner als Mörder herausstellt, fand ich wenig schlüssig, weil, das hab ich nicht verstanden"). Diese Zusammenfassung des "Iril-Konflikts" ist durchaus treffend und sie enthält alles, was man als potentieller Leser inhaltlich über diese Geschichte wissen müsste ? und sollte.
          Was erwartet den Leser von "Der Iril-Konflikt"?
          Die spontane Antwort wäre wahrscheinlich: eine Space Opera. Mit dem Wiederaufflammen dieses Genres wurde der Begriff so sehr geweitet, dass ein Großteil der derzeitigen SF-Produktion in diese Kategorie eingeordnet werden kann. Bei dem vorliegenden Buch fehlt hierfür die "kosmische" Komponente. Hier steht nicht das Schicksal des gesamten von Menschen besiedelten Kosmos auf der Kippe und es muss auch kein vom Schicksal erwählter Erbe des Universums herbeieilen, den Tag und alle denkenden und fühlenden Wesen der Galaxis vor Kreaturen zu retten, die im Inneren von Sonnen wohnen, die sich aus dem Hyperraum gesehen zu ungeheuren Clustern zusammenballen, die unfassbare Weiten umfassen, und somit eine gigantische mehrere Galaxien große lodernde 37-dimensionale Ultrasonnen bilden, die als Artefakt einer Rasse vor 259 Milliarden Jahren zurückgelassen wurden, als die das Multiversum verließen, um heute im siebten Band des Zyklus als Deus ex Machina zurückzukehren. Hier geht es um überschaubarere Dimensionen, und das meine ich durchaus positiv, denn hier heißt überschaubar, dass wir uns mit den Konflikten identifizieren können und diese nicht rettungslos unserer Lebenswirklichkeit entzogen sind. Sie sind eben nur auf ein anderes Spielbrett projiziert - ein exotischeres und interessanteres, wenn wir dieses Genre lieben - und verfremdet, nicht zu didaktischen Zwecken sondern zu unserer Unterhaltung.
          Ich würde ganz einfach sagen, "Der Iril-Konflikt" ist ein Zukunftsroman, denn da spielt er: in der Zukunft. Er ist SF, und damit ist in diesem Fall Space Fiction gemeint und nicht Science Fiction.
          Und dies ist für mich ein weiterer Aspekt, der diesen Romans charakterisiert und ihm mein Wohlwollen einbringt. Technik steht hier nicht im Vordergrund. Der Begriff "SCIENCE Fiction" ist eine Erblast, die genauso überkommen und irreführend ist, wie der des "COMIC Book". Ein Roman, der in der Zukunft spielt, muss nicht von Technik handeln, genauso wenig wie eine Text-Bild-Geschichte komisch sein muss. Die Welt unserer Zeit wird in dominierendem Maße von der Technik bestimmt, doch niemand käme auf die Idee zu fordern, dass ein Roman, der in der Gegenwart spielt, notwendigerweise die Technik zum Thema haben müsste. Das (anzweifelbare) Argument, dass die Dominanz der Technik in der Zukunft eklatant und allumfassend zunehmen wird, erscheint fragwürdig, könnte man doch mit Blick auf dieselbe (oder noch eklatantere) Dominanzsteigerung zwischen Mittelalter und Gegenwart vom in der heutigen Zeit angesiedelten Roman, wenn man ihn in Relation zum historischen Roman sieht, erneut fordern, dass er essentiell die Technik zum Thema habe. Dennoch lesen wir in einem solchen Roman "Er machte das Licht an." und nicht "Er beleuchtete den Raum, indem er durch Betätigen eines Knopfes einen Stromkreis schloss, der Elektrizität durch einen Metallwendel fließen ließ.". Mit dem gleichen Selbstverständnis spielt dieser Roman in der Zukunft, in der Staaten sich über sich über mehrer Sonnensysteme und nicht über einen Teil der Fläche eines Kontinents ausdehnen, und setzt zukünftige Techniken mit eleganter Beiläufigkeit voraus.
          Worum es geht sind die alten Konflikte, die uns Menschen seit eh und je betreffen, besonders seit wir in der Moderne leben mit den uns bekannten Konflikten zwischen Staatsgebilden, vulgo: "Der Iril-Konflikt" ist eine spannende Geschichte, die in der Zukunft spielt. Nicht zufällig in der Zukunft, sondern weil der Autor offenbar die Welt der SF mag - das lässt die Widmung erkennen, die solche Leute erwähnt, die ihn inspiriert haben, und das sind einige der üblichen Verdächtigen aus der SF.
          Kommen wir zu den Schwachpunkten der Geschichte.
          Sie fängt konventionell an, mit typischen Szenen, die uns als SF-Lesern schon oft begegnet sind. Und sie enthält einige Slapstick-Elemente, die mir als ein Bruch im Fluss der Geschichte erschienen. Aber da mögen andere Leute - Lucas sei gescholten - unterschiedlicher Meinung sein.
          Aber mit dem Voranschreiten des Buches baut der Autor eine zunehmend komplexe und interessante Welt und Figurenkonstellation auf, die mir - und hier liegt der stärkste Grund für meine positive Wertung - wie das Bereiten eines Spielfeldes vorkommt. Die Figuren werden in Position gebracht.
          Es spricht entscheidend für den Roman, welche Perspektiven er aufbaut.
          Die kurzfristige Perspektive: Wäre der Verfasser kein Deutscher - wie ich aus dem Namen und dem Fehlen eines Übersetzers schließe - würde ich annehmen, dass der Verlag wieder einmal der verbreiteten deutschen Praxis gefolgt ist, einen Originalroman in zwei deutsche Bände aufzuteilen. Dieses Buch erscheint wie eine erste Hälfte und gibt mir den starken Eindruck, dass das Beste erst noch kommt. Wie gesagt, der Autor stellt seine Figuren auf. Auf die Züge, die sich andeuten und die noch kommen mögen, bin ich nach diesem Roman sehr gespannt. Im Untertitel heißt es folgerichtig auch: "Erster Roman des Trickser-Zyklus". Dies bringt uns zum nächsten Punkt.
          Die langfristige Perspektive: Der Roman macht den Eindruck, als hätte man aus diesem Kosmos noch viel mehr zu erwarten und als würde hier nur vorsichtig eine erste Seite geöffnet. Als würden hier die ersten tastenden Schritte unternommen, eine komplexe und faszinierende Welt aufzubauen.
          Fazit: Ich denke hier hat ein deutscher Autor seinen Debütroman veröffentlich (auf meine Recherche hin habe ich unter dem Autorennamen keine weiteren Veröffentlichungen gefunden), der spannend und stringent erzählt ist, der ohne Zweifel einige kleinere Mängel aufweist, wie sie eben Schriftstellern am Beginn ihrer Karriere unterlaufen, die aber zum Lernen und Reifen notwendig sind. Dass er diesen Prozess erfolgreich durchlaufen wird, und das von ihm im Laufe der Zeit - und im Laufe dieses Trickser-Zyklus - noch viel Interessantes zu erwarten ist, und das Beste erst noch auf uns zukommt, darauf weckt dieser Roman Hoffnungen.
          Wer die Firefly-Serie und auch den folgenden Kinofilm Serenity mag und wer sich mehr Geschichten dieser Art wünscht - ebenso wer Fan von Star Wars oder ähnlichen Space Operas ist - dem wird dieser Roman gefallen. Er ist Teil einer Tradition dieses Genres, das den Weltraum als eine Bühne nimmt - so wie Autoren wie Melville das Meer als Bühne wählten -, auf der die Handlung, losgelöst vom Koordinatengitter der Faktizität unserer Welt und enthoben von festlegender, einengender, kleinlicher Konkretisierbarkeit der Interpretation, ablaufen kann. Schön zu sehen, dass sich ein weiterer deutscher Autor aufmacht, dem Ruf, es gäbe in diesem Land keine guten Erzähler, die Stirn zu bieten, einfach indem er gut erzählt.
          Ich zumindest freue mich auf die Fortsetzung dieses Buches und bin gespannt, was mich noch an Überraschendem und Faszinierenden im Trickser-Universum erwarten wird. Hoffentlich müssen wir auf den nächsten Band nicht allzu lange warten.
          Ein unterhaltsamer, spannender, viel versprechender Debütroman. Wo bleibt der Nächste?!!

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          • #6
            Klingt nicht uninteressant. Vielleicht wär das was wo ich mal reinschauen würde, wenn ich endlich Otherland durchbekomme (lese eindeutig zu wenig -.-).

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            • #7
              looool... noch einer der an Otherland "knabbert"?! Willkommen im Club!

              Grüße
              Mic
              -=Wir sind alle einmalig, für alle Zeiten... sollten wir uns nicht auch so behandeln?=-
              -= ... warum das so ist? ...weis Gott, oder weis der Geier!... ich bete nur, dass es sich dabei um zwei verschiedene Instanzen handelt!=-

              Die seltsame Welt des Herrn B.

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