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Utopisches Buch mit Gravitationsbeeinflussung gesucht

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  • Utopisches Buch mit Gravitationsbeeinflussung gesucht

    Hallo Freunde der Zukunft, ich bin schon eine Weile auf der Suche nach einem Buch, das ich in den 80er gelesen habe und vmtl. von einem bulgarischen oder rumänischen Autor stammt. Da wurde viel mit Gravitation gearbeitet, ganze Galaxien verschoben (um den eigenen Weg durchs Universum abzukürzen) und dergleichen. Es ist mit Abstand das Werk, das am weitesten in der Zukunft spielt. So wurde dort auch die These vertreten, daß Kugelsternhaufen einfach nur Zweck zum Mittel sind, die Reiseverbindungen zwischen den einzelnen Sternen so klein wie möglich zu gestalten; also mit anderen Worten, Kugelsternhaufen wurden künstlich angelegt (daher mein Mitgliedsname). Das nenne ich doch mal weitsichtig gedacht. Kann aber auch sein, das mit den Kugelsternhaufen stammt aus anderer Quelle. Also wenn jemand eine Idee hat, wo schon mal von massiven Gravitations-Arbeiten geschrieben wurde, das wäre super. Ganz nebenbei: Wie lange wird es dauern, bis die Menschheit auch das Thema in den Griff bekommen hat (Beeinflussung der Gravitation); 10.000, 100.000 oder 1 Mio Jahre ? Ich bin mir sicher, bis zum Ausbrennen der Sonne hat die Menschheit dieses Problem längst gelöst und erschafft sich einfach eine neue Sonne oder läßt die "alte" Sonne einfach weiter am Leben. Positiv denken !

  • #2
    Tja...
    "Ring" von Stephen Baxter spielt sowohl weit in der Zukunft (einige Mio. Jahre) und es geht auch um die Manipulation des Universums auf großen Skalen, aber das machen nicht die Menschen sondern die Xeelee. Und "Ring" wurde 1994 veröffentlicht.
    Aber Stephen Baxters Werke spielen häufig in fernster Zukunft. Wenn du vielleicht Interesse hast, schau dir doch mal meine Bücherliste an:

    Baxter-Bücher
    Ever danced with the devil in the pale moonlight?
    -- Thug --

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    • #3
      Zitat von M31-Fan Beitrag anzeigen
      ...Wie lange wird es dauern, bis die Menschheit auch das Thema in den Griff bekommen hat (Beeinflussung der Gravitation); 10.000, 100.000 oder 1 Mio Jahre ? Ich bin mir sicher, bis zum Ausbrennen der Sonne hat die Menschheit dieses Problem längst gelöst und erschafft sich einfach eine neue Sonne oder läßt die "alte" Sonne einfach weiter am Leben. Positiv denken !
      Naja, da denkst Du aber wirklich seeehr "positiv". Daß wir unsere Sonne vom Lebenszyklus her so stark beeinflussen oder gar eine neue "basteln" können, dürfte auch mit der positivsten Einstellung außerhalb unserer (auch zukünftigen) Möglichkeiten liegen. Da ist die Besiedlung anderer Planeten eher eine greifbare Option.

      Die Schwerkraft wird uns schon noch einige Zeit beschäftigen, denn man kenn zwar ihren Ursprung (Masse) und ihre Wirkung und kann sie auch in gewissem Rahmen messen (Waage), aber was Schwerkraft letztlich "ist" (Welle, Teilchen etc.), da beißen sich selbst die besten Wissenschaftler noch die Zähne aus.

      Man kann das in etwa mit einem Magneten Vergleichen:
      Stell Dir vor, Du hast einen Magneten der in 10cm Entfernung ein Metallteil anzuziehen vermag. Jetzt kann kann man natürlich die Kraft messen, weil das Metallteil sich ja in Richtung des Magneten bewegen möchte, ebenso kann man diese Kraft am Magneten messen, weil dieser sich zum Metallteil hinbewegen möchte. Außerdem sind uns inzwischen die Magnetfelder bekannt, die man messen kann und auch deren induktive Wirkungen etc. kennt. Und nachdem Magnetismus eben auch elekrische Effekte hat, können wir aus diesem Wissen heraus unsere Magneten selber bauen und somit Magnetfelder erzeugen.

      Und genau dieser Umfassende Zusammenhang ist uns in Sachen Schwerkraft noch nicht bekannt, man kann zwar heutzutage problemlos ein Gerät bauen, daß einMagnetfeld erzeugt, aber eben kein Gerät das Schwerkraft "ausstrahlt" oder erzeugt... Wir können Schwerkraft eben nur mit entsprechender Masse oder mit entsprechender Beschleunigung (Zentrifuge) erzeugen - auf den Magneten bezogen wäre das in etwa so, als ob wir immer einen Dauermagneten und ein Stück Metall benötigen um deren Wirkung aufeinander zwar erkennen zu können, aber keine Ahnung hätten "was" zwischen den beiden Teilen passiert.
      Grüße,
      Peter H

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      • #4
        Das einzige, das mir dazu einfällt, ist "Avatar" von Poul Anderson. Das ist 1978 erschienen.
        Da ging es darum, dass eine fortschrittliche Rasse ganze Sonnen in einer bestimmten Weise angeordnet hat, um als Kursbestimmung für den Flug durch ein Gravitationportal zu fungieren.
        Die Menschen sind irgendwie auf der Suche nach dieser Rasse, indem sie durch diese Portale immer weiter ins All fliegen. Als sie sie schließlich finden, stellt sich heraus, dass eines der Expeditionsteilnehmer ein Avatar der Aliens ist, bestimmt dazu, über Generationen hinweg Informationen in seinen Genen zu sammeln.
        "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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