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Buchbesprechung: "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

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  • Buchbesprechung: "Der letzte Tag der Schöpfung" von Wolfgang Jeschke

    Dieses etwas ältere, aber immer noch aktuelle Werk suchte man hier bisher vergeblich.

    In Jeschkes Roman geht es um eine Zeitreise, welche den Geschichtsverlauf zu Gunsten der USA ändern soll.

    Eine kurze Inhaltsangabe findet man bei Amazon: Der letzte Tag der Schöpfung: Wolfgang Jeschke: Amazon.de: Ursula Bergenthal, Jürgen Rogner: Bücher

    Die Parallelen zwischen dem Schreibstil von Jeschke und Schätzing sind nicht zu übersehen. Man bemerkt gut wie Schriftsteller sich untereinander beeinflussen.

    Das Buch selbst hat einen sehr langsamen und ruhigen Erzählstil, welcher ungeduldigen Lesern einiges abverlangen wird. Ich hatte kein Problem damit. Insgesamt ein grundsolider Roman über eine Zeitreise aus deutschen Landen. Die erbitterten Kämpfe die im Buch um das Öl geführt werden, bekommen im Angesicht des 2. Irakrieges schon fast eine prophetische Note.

    Ich würde die Moderatoren bitten eine Umfrage zu diesem Werk hinzuzufügen.
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Habe das Buch vor ein paar Jahren gelesen. Mir hat es sehr gut gefallen, bisher mein erstes und einziges Werk von Jeschke.
    Der Anfang war etwas verwirrend, wo die Entdeckung der 3 Relikte aus vergangenen Tagen erzählt wird, aber als sich dann am Ende herausstellt, wie sie dahinkommen, gibts nen großen Aaahhhh-Moment.
    Würde auch sagen, es ist ein sehr solider Zeitreise-Roman, der obwohl schon älter ist absolut in die heutige Zeit passt, auch die Probleme von Zeitreisen werden gut erläutert.
    Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
    die Internationale erkämpft das Menschenrecht


    das geht aber auch so

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    • #3
      Ich fand das Buch anfangs zu langatmig und später sehr verwirrend, besonders schräg war am Ende auch

      Spoiler
      das Auftauchen eines Kreuzritters im UFO, der in die Kämpfe eingreift
      Ansonsten erinnert vieles auch an Passagen aus "Zeitschiffe" von Stephen Baxter, und natürlich kann man auch an den Temporalen Krieg in "Star Trek: Enterprise" denken. Insgesamt hatte ich mir von dem Buch aber mehr Humor erhofft, ich fand es langatmig, verwirrend und auch zu ernst. Zeitreisen eignen sich meiner Ansicht nach nicht für ernste Science-Fiction, sondern eher für Komödien wie "Zurück in die Zukunft".

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