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[Comicbesprechung] Batman

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  • [Comicbesprechung] Batman

    Da Comics jetzt auch endlich einen offiziellen Platz im Forum haben, wollte ich die Möglichkeit nutzen, einen ersten themenspezifischen Thread aufzumachen. Nach diesem Vorbild sollen alle Comics besprochen werden, die in den jeweiligen Bereich fallen.
    An dieser Stelle noch einmal ein Dank dafür an das Team und vor allem an Matze

    Da wir im allgemeinen Comicthread grade über Arkham Asylum sprechen, hier mein Review:

    Batman wird nach Arkham Asylum gerufen. Offenbar ist es dem Joker und anderen Gefangenen gelungen, die Kontrolle über die Anstalt an sich zu reißen. Sie verlangen nur eine Sache: Batman im Austausch gegen alle Geißeln. Dieser willigt schließlich ein, ohne zu wissen, dass der Joker ihm einen Alptraum bereiten will, den er nicht vergessen soll...
    Zuerst mal stimm ich transportermalfunction zu: Die Zeichnungen sind absolut nicht meine Sache. Vor allem ist es schwer sich an den Farbenrausch zu gewöhnen, nachdem man ein Comic wie "The Long Halloween" oder "The Killing Joke" gelesen hat.
    Die Story ist ziemlich gut. Am meisten hat mir die Geschichte von Amadeus Arkham gefallen. Batmans Teil driftet an einigen Stellen doch sehr ins Surreale ab.
    Harvey Dent tat mir Leid. Er gibt ein gutes Beispiel dafür ab, dass die falsche Therapie manchmal eine ohnehin schon gebrochene Persönlichkeit nur noch mehr zerstören kann. Sein Fall hinterläßt regt zum Nachdenken an, wie es den Gefangenen in Arkham ergehen muss.

    Ein merkwürdiger, aber in seiner Art und Weise auch einzigartiger Comic.
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Ich mag Arkham Asylum nicht besonders.

    Da sind zum einen die Zeichnungen, zum anderen kann ich mich mit der Art wie Morrison die Charaktere darstellt nicht wirklich anfreunden.
    I can not live without my life I can not live without my soul

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    • #3
      Ich halte ihn für einen der besten Batsie-Comics ever, vor allem und gerade wegen der graphischen Gestaltung. Da passt einfach alles - der reine Wahnsinn.
      Kreative Grüße,
      Uschi
      http://www.fabylon-verlag.de

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      • #4
        Batman - Joker

        Der Joker wird aus Arkham entlassen und muss feststellen, dass die Mobster seinen Besitz untereinander aufgeteilt haben. Um ihn zurückzubekommen, geht er über Leichen. Immer an seiner Seite: Johnny Frost, seine neue rechte Hand...
        Aus der Sicht von eben jenem Johnny Frost wird die Geschichte auch erzählt. Ein Kleingauner, der zufällig in den Reihen des Jokers aufsteigt.
        Was an dem Comic auffällt: Die Zeichnungen haben sehr viele Parallelen zum Film "The Dark Knight". U.a. tauchen mehrere von Jokers Schlägern aus dem Film auf und auch das Make Up des Jokers ist eindeutig von dort inspiriert. Harley Quinn taucht auf, allerdings ist sie in diesem Comic eine Stripperin und sagt kein einziges Wort.
        Auch Auftritte haben der Riddler, der Pinguin, Killer Croc und Two-Face. Batman taucht nur am Ende auf und spielt insgesamt nahezu keine Rolle.

        Eine faszinierende Geschichte. Nicht die beste Joker-Story (für mich ist das weiterhin "The Killing Joke"), aber als Fan von Heath Ledgers Darstellung und der eindeutigen Inspiration an ihm hier muss ich sagen, mir gefällt es.
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        • #5
          Woah, Dark Victory:

          Fast drei Monate sind vergangen, seit die Serienmorde des Holiday Man mit dem Tod von Carmaine Falcone endeten. Nun treibt ein neuer Serienkiller sein Unwesen, der von den Medien Hang Man genannt wird. Sein Ziel sind Polizisten. Batman steht vor einem neuen Rätsel. Nur bei einer Sache ist er sich sicher: Harvey Dent hat seine Finger im Spiel...
          Dark Victory ist der direkte Nachfolger von "The Long Halloween" und das Erlebnis ist am besten, wenn man beide hintereinander liest.

          Eine großartige Fortsetzung der Holiday-Geschichte mit Gastauftritten von vielen Charakteren aus eben jener Story. Auch liefert "Dark Victory" die Entstehungsgeschichte von Robin im Frank Miller-Universum. Doch liegt der Fokus der Handlung eindeutig bei Batman und seinen Ermittlungen mit Gordon.
          Letzterer tut mir übrigens am meisten Leid. Er hat hier einige private Probleme, die er einfach nicht los wird.

          Tim Sale liefert mal wieder fantastische Zeichnungen zur Story, allerdings hab ich mit seinem Joker ein Problem. Diese Riesenfratze ist schon fast zu überzeichnet. Viel zu übertrieben, wenn man sie mit dem Joker aus "The Dark Knight returns" vergleicht.

          Wie gesagt: Wer "Dark Victory" liest, sollte vorher "The Long Halloween" gelesen haben, sonst fehlt einfach ein gutes Stück Verständnis.
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          • #6
            Batman - A Death in the Family
            Story: Jim Starlin
            Zeichnungen: Jim Aparo

            Weil er immer wieder viel zu hitzköpfig handelt und keine Pläne einhält setzt Batman den jungen Jason Todd vorübergehend von seinem Titel des neuen Robin ab. Jason gefällt das gar nicht. Als er schmollend durch Gothams Straßen wandert, findet er sich bald in seiner alten Nachbarschaft wieder. Eine alte Nachbarin seiner Familie erkennt ihn wieder und übergibt ihm eine Kiste mit alten Habseligkeiten seiner Eltern.

            Zurück auf Wayne Manor durchforstet Jason die Kiste und macht bei der Sichtung seiner Geburtsurkunde eine unglaubliche Entdeckung: Der Name seiner Mutter beginnt mit S, der Rest ist durch einen Wasserschaden unleserlich. Die Frau, die er für seine verstorbene Mutter hielt, Catherine Todd, war also nicht seine leibliche Mutter. Dem Jungen wird klar, dass seine wirkliche Mutter noch am Leben sein könnte.

            Mithilfe des Adressbuchs seines Vaters macht sich Jason auf die Suche nach ihr. Batman erfährt erst von Jasons Ausriss, als Alfred ihm den Abschiedsbrief des Wunderknaben überreicht.
            Obwohl Batman nichts lieber tun würde, als Jason zu suchen, muss er die Verfolgung des Jokers aufnehmen, der mit einer Cruise Missile in den Nahen Osten aufgebrochen ist, um die Massenvernichtungswaffe an Terroristen zu verkaufen.

            Die Überraschung (bei den Charakteren, nicht beim Leser) ist groß, als er feststellt, dass auch Jason bei der Suche nach seiner leiblichen Mutter in den Nahen Osten reisen musste.

            Es macht wohl kaum einen Sinn, diesen Spoiler geheimzuhalten: Jason Todd stirbt!

            Tatsächlich ist der Tod des zweiten Robin das Kernstück dieses Comics, und dieser Umstand macht ihn zu einem Stück Comicgeschichte. Die Redaktion überließ es den Lesern, per Telefonwahl über das Schicksal des Jungen an Batmans Seite zu entscheiden, der das Lager der Fans in zwei Lager spaltete. Es waren also die Leser, die Robin töteten. Auf diesen Umstand wird im redaktionellen Teil des Sammelbandes geradezu prenetrant hingewiesen.

            Und auch das Vorwort, welches als pseudo-historischer Artikel innerhalb des fiktiven DC-Universums präsentiert wird, ist eher ein Kind der Zeit. Ende der 1980er wurden auch Sammelbände noch verstärkt auf eine jugendliche Leserschaft ausgerichtet. Auf die heutige, deutlich ältere Leserschaft, wirkt ein solches Gimmick eher kindisch.

            Doch all das ist ja nur Beiwerk. Der Comic selbst ist von Jim Starlin spannend erzählt und vom leider bereits verstorbenen Jim Aparo großartig gezeichnet. Es ist eine der wenigen Gelegenheiten, Batman auf Reisen zu sehen, denn die Jagd nach dem Joker führt in von Gotham nach Libanon, Äthiopien und zum Finale im UN-Gebäude in New York.
            Dabei ist natürlich klar, dass einige weltpolitische Einflüsse herauszulesen sind, so hat etwa der Ayatollah Khomeini einen kurzen Auftritt (wenn er auch nicht namentlich genannt wird).
            Für Superman-Fans ist dann noch der Gastauftritt des Mann aus Stahl im letzten Akt der Geschichte interessant, allerdings wird er (ähnlich wie schon bei Frank Miller) hier ein bisschen zu sehr als Laufbursche der US-Regierung dargestellt (zumindest für meinen Geschmack), etwas, dass seitdem glücklicherweise nicht mehr allzu oft vorgekommen ist.

            Alles in Allem also ein sehr lesenswerter Comic. Für die Historie der Comics, des DC-Universums und besonders der von Batman interessant, als eigenständiger Comic auf gesundem Niveau und ein bisschen auch ein Einblick in die weltpolitischen Vorstellungen der amerikanischen Trivialcomics der 1980er. 8/10
            Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
            Stalter: "Nope, it's all bad."

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            • #7
              Wie fandet ihr eigentlich den Batman R.I.P Zyklus der momentan in Deutschland bei Panini zu Ende gebracht wurde? Ich bin irgendwie nicht so begeistert. Das Ganze war irgendwie Stückwerk und ich hatte nach einem Monat Pause immer wieder Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzukommen. Am Ende habe ich sicher nur die Hälfte richtig verstanden aber Lust das Ganze noch einmal zu lesen hab ich auch irgendwie nicht. *g* Was meint ihr?

              @ Kai:

              A Death in the Family ist noch eine Lücke die ich in meiner Sammlung schließen muss.
              "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
              Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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              • #8
                Catwoman: When in Rome

                Autor: Jeph Loep
                Zeichner: Tim Sale

                Selina Kyle fliegt mit "Riddler" Edward Nigma nach Italien um herauszufinden, wer ihre Eltern sind. Dort angekommen erwartet sie erst einmal eine Reihe von Problemen: Ihr Gepäck verschwindet am Flughafen, sie wird von Alpträumen um Batman geplagt und dann wird sie auch noch mit dem Tod eines einflussreichen Mafiapaten in Verbindung gebracht. Nicht nur muss sie ihren Namen reinwaschen, sie muss zusätzlich herausfinden, wer hinter den Anschlägen steckt...
                "When in Rome" ist ein Tie-in zu "The Long Halloween" und "Dark Victory" und man kann froh sein, dass die selben kreativen Köpfe daran gearbeitet haben. Es beschreibt die vier Monate, in denen Selina nach Carmaine Falcones Tod aus Gotham verschwindet. Anders als in den normalen Batman-Comics gibt es hier einen großen Fokus auf Komik, sei es mit dem Riddler im Catwoman-Kostüm oder diverse Gelegenheiten, in denen Selina ihre beiden Männer (den Riddler und den Mafiakiller "Blondie" Castillio) aus der Fassung bringt.
                Trotzdem hält der Comic einen insgesamt recht dunklen Ton. Kleines Detail am Rande: Tim Sale nutzte die Sache mit Selinas Gepäck, um sie in einem selbstgeschneiderten Kostüm zu zeigen, das sie Jahre später auch regulär tragen sollte.

                Auch hier liegen hab ich grad "Batman - Hush", Teil 1 und 2. Review folgt später mal.
                To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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                • #9
                  Batman - Hush

                  Autor: Jeph Loeb
                  Zeichner: Jim Lee

                  Bei einem Einsatz als Batman wird Bruce so schwer verletzt, dass nur ein professioneller Arzt sein Leben retten kann. Seine Wahl fällt auf Thomas Elliot, seinem besten Freund aus Kindestagen und inzwischen einem der besten Chirugen des Landes. Tatsächlich gelingt es ihm, Bruce das Leben zu retten. Doch der zeigt sich sonst äußerst verschlossen gegenüber seinem Retter, denn ihn beschäftigt etwas anderes: Catwoman hat wieder mit dem Stehlen angefangen und steht offenbar unter der Kontrolle von Poison Ivy. Und sie ist nicht das Ende der Befehlskette. Als auch diverse andere seiner Feinde anfangen sich ungewöhnlich zu verhalten, weckt dies Batmans Ermittlergeist...
                  Hush ist eine Story mit vielen Überraschungen und Storywendungen. Und ähnlich wie in "The Long Halloween" wird keine definitive Antwort gegeben, wer nun am Ende der Täter ist.

                  Es passiert einiges und viele Leute sind darin involviert: Der Joker, Harvey Dent, Harley Quinn, sogar Superman und Lois Lane haben einen Auftritt.
                  Auf den Plot will ich nicht weiter eingehen. Er ist voll mit Spoilern, lohnt aber grade deswegen. Eine Überraschung jagt die nächste.

                  Jim Lees Zeichnungen sind fantastisch. Kannte seinen Stil bis dato nicht, aber es ist beeindruckend, wie viel Liebe ins Detail er in seine Panels legt.

                  Sehr empfehlenswert. 8/10 Punkten.
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                  • #10
                    Zitat von Ductos Beitrag anzeigen
                    Batman - Hush

                    Autor: Jeph Loeb
                    Zeichner: Jim Lee



                    Hush ist eine Story mit vielen Überraschungen und Storywendungen. Und ähnlich wie in "The Long Halloween" wird keine definitive Antwort gegeben, wer nun am Ende der Täter ist.

                    Es passiert einiges und viele Leute sind darin involviert: Der Joker, Harvey Dent, Harley Quinn, sogar Superman und Lois Lane haben einen Auftritt.
                    Auf den Plot will ich nicht weiter eingehen. Er ist voll mit Spoilern, lohnt aber grade deswegen. Eine Überraschung jagt die nächste.

                    Jim Lees Zeichnungen sind fantastisch. Kannte seinen Stil bis dato nicht, aber es ist beeindruckend, wie viel Liebe ins Detail er in seine Panels legt.

                    Sehr empfehlenswert. 8/10 Punkten.
                    Ich fand Hush Vol. 1 richtig klasse. Interessante Story, klasse Charaktere und einen phantastischen Zeichenstil. Leider konnte IMHO die Qualität bei Vol. 2 nicht gehalten werden. Aber insgesamt ist das Werk trotzdem gut bis sehr gut.
                    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                    Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                    • #11
                      Ich hab mal eine allgemeine Frage:

                      Im Moment bin ich auf der Suche nach Comics, die speziell die Stadt Gotham City an sich als Fokus haben. Ich meine das in Kategorien wie Architektur, Städteplanung und -bau, soziale Situationen...eben allgemein Comics, in denen man mehr über Gotham City als Stadt erfährt.
                      Am allerbesten wäre, wenn sie aus verschiedenen Jahrzehnten stammen.

                      Kennt da wer Beispiele?
                      To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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                      • #12
                        Batman: Mad Love

                        Autor: Paul Dini
                        Co-Autor/Zeichner: Bruce Timm

                        Als Harley Quinn aus Versehen einen Attentatsversuch von Joker auf Commissioner Gordon ruiniert, wirft dieser sie raus. Während sie alleine vor sich hin vegetiert, reflektiert sie über ihr bisheriges Leben, ihren Liebsten Joker und über den Mann, den sie für ihren Wahnsinn verantwortlich macht: Batman.
                        Um dem Joker zu beweisen, dass sie ihn doch braucht, schmiedet sie den perfekten Plan, um Batman endgültig auszuschalten...
                        Dieser Comic ist nichts anderes als die Hintergrundgeschichte für den erfolgreichsten Charakter der Batman Animated Serie: Harley Quinn. Eigentlich von Paul Dini für die Show konzipiert, nach dem Vorbild ihrer US-Sprecherin Arleen Sorkin, war sie erfolgreich genug, auch in den Comics den Platz an der Seite des Jokers zu füllen.

                        Wir erfahren hier einiges über Harley: Wieso sie überhaupt an der Uni landete, wie sie ihre Promotion aufpolierte und natürlich, wie sie von einer einfachen, Publicity-geilen Psychiaterin zum mörderischen Fangirl in Rot, Schwarz und Weiß wurde.
                        Batman spielt hier nur eine Nebenrolle. Das ist eindeutig der Comic, der Harleys Beziehung mit dem Joker umschreibt und zeigt was sie in Wirklichkeit ist: Eine arme verlorene Seele, die völlig vom Joker besessen ist und der sie manipulieren und traktieren kann wie er will.

                        Gewann nicht umsonst 1994 den Eisner-Award für Bestes abgeschlossenes Einzelcomic.

                        1999 wurde Mad Love für die Animated Serie adaptiert, dann schon im neuen Artdesign.
                        Jetzt um Nachhinein bin ich erstaunt, dass es ein Satz wie "Don't you wanna rev up your Harley." 1:1 in die Zeichentrickfolge geschafft hat

                        Und auch erwähnt werden sollten Harleys Patienteninterviewbänder aus dem Videospiel Batman: Arkham Asylum, die komplett auf den Dialogen von Mad Love zwischen ihr und dem Joker aufbauen.
                        To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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                        • #13
                          Batman: Arkham City

                          Autor: Paul Dini
                          Zeichner: Carlos D'Anda

                          6 Monate nach Jokers Arkham-Aufstand wird der ehemalige Anstaltsleiter Quincy Sharp zum Bürgermeister von Gotham City gewählt. So gleich verkündet er die Errichtung des neuen Supergefängniskomplexes Arkham City, einem eigenen Stadtteil Gothams, in dem die Kriminellen größtenteils sich selbst überlassen werden sollen. Batman durchschaut schnell, dass Sharp nicht mehr als eine Marionette für jemanden ist. Schon bald macht eine private Sicherheitstruppe Jagd auf ihn...
                          Dieser Tie-in ist Teil des Batman-Arkhamverse, einer eigenen Kontinuität, die sich um die beiden Videospiele Arkham Asylum und Arkham City gebildet hat. Deswegen nimmt die Geschichte sich auch einige Freiheiten heraus, ohne je von der klassischen Batman-Form abzuweichen.
                          Insgesamt vergehen 18 Monate zwischen beiden Spielen und die werden hier näher beleuchtet, aus verschiedenen Blickwinkeln: Einmal aus der Sicht des Jokers, der seit seiner Niederlage in Arkham Asylum an einer schweren Titanvergiftung leidet, die ihn langsam aber sicher töten wird, wenn er sie nicht behandelt. Andererseits aus Batmans Sicht, der ohne es zu wollen zu einer Schachfigur wird für den wahren Drahtzieher hinter Bürgermeister Sharp: Hugo Strange, der zum neuen Leiter von Arkham City ernannt wird.

                          Paul Dini beweist mal wieder sehr gute Autorenarbeit und das er Batman verinnerlicht hat. Die Zeichnungen hingegen haben mir nicht so zugesagt. Sie wirken irgendwie als ob man sich bei Image Comics bedient habe. Man hätte eher Jim Lee dafür kriegen sollen.

                          Arkham City ist kein schlechter Comic. Vor allem dann nicht, wenn man sich für das Arkhamverse interessiert, aber jeder Non-Gamer wird hoffnungslos verloren sein, wenn man beide Spiele nicht kennt.
                          Zuletzt geändert von Ductos; 22.11.2011, 17:34.
                          To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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