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[Buchbesprechung] Der Wüstenplanet

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    Recht darf nie Unrecht weichen.

  • #2
    [Buchbesprechung] Der Wüstenplanet

    Wer kennt Dune nicht? Dune das ist Arrakis, der Wüstenplanet. Es ist zugleich der einzige Ort im bekannten Universum, auf dem die Gewürzdroge "Melange" wächst, die lebensnotwendig für die Raumfahrer-Gilde und ihre Navigatoren ist.
    Die Geschichte beginnt mit der Ankunft des Hauses Atreides auf dem Planeten. Paul, der Sohn von Herzog Leto und Konkubine Lady Jessica, ist zu diesem Zeitpunkt noch ein kleiner Junge. Schon bald beginnen Verhandlungen mit dem eingborenen Wüstenvolk, den Fremen, um mit ihnen ein Bündnis zu schließen. Doch dann kommt der harte Schlag für die Familie: Dem langjährige Feind der Familie, dem Haus Harkonnen, gelingt es, den Wohsitz der Atreides einzunehmen.
    Mit letzter Kraft schaffen Jessica und Paul es, in die Wüste zu flüchten, wo sie das erste Mal auf einen der riesigen Kreaturen des Planeten treffen, einen großen Sandwurm. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit den Fremen, werden die beiden jedoch in den Stamm aufgenommen und können sich dort auch behaupten. Dort kommt die Wahrheit über das Schicksals Jessicas, des Gewürzes, der Würmer und vor allem Pauls ans Licht. Zusammen mit den Wüstenkriegern beginnt der Kampf gegen die Harkonnen und den Imperator mit seiner Elite-Armee, den gefürchteten Sardaukar...


    Fazit: Wer die Filme kennt (mir gefallen beide Versionen nicht so besonders), wird vom Buch von Frank Herbert begeistert sein. Nirgends wird sonst die Beziehung zwischen den Fremen und der Ökologie so gut beschrieben wie dort (wo auch sonst?). Auch die Wichtigkeit von Wasser und wie die Fremen es mit allen Mitteln schützen und verehren, wird dort in jedem Detail geschildert. Auch die Frage nach der Schwesternschaft der Bene Gesserit und ihrem Zuchtprgramm wird beantwortet... Meiner Meinung ist das Buch um einiges besser als die Filme (und Spiele) und sind ein Muß für jeden, der gute Science-Fiction mag...
    ERDE: Größtenteils harmlos
    aus dem Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis"

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    • #3
      Ich weiß gar nicht, warum bisher so wenig in diesem Thread geantwortet wurde. Meiner Meinung nach ist der Dune-Zyklus mit das Beste, was man an SciFi kriegen kann. (die Bücher)
      OK, die Bücher sind nicht leicht und nichts "für zwischendurch", aber wenn man sich damit beschäftigt, erkennt man ihre Qualität.
      Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen, was die Geschlossenheit des Dune-Universums angeht. Die Reihe hat von Buch zu Buch viele Wendungen, die es immer wieder interessant machen, weiterzulesen.

      CU

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      • #4
        das einzige, was mich stört, ist, dass in den büchern geschehen von galaktischen rahmen zwischen einzelnen protagonisten abgehandelt werden und es fast nur dialoge gibt (fast wie im klassischen drama). besonders schlimm ist "Der Gottkaiser", wo es fast nur um leto, idaho und dieses mädel geht, deren namen ich vergessen habe. ansonsten aber nicht schlecht!
        können wir nicht?

        macht nix! wir tun einfach so als ob!

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        • #5
          Ich finde die Reihe von H. Frank gut, aber man muß sich bei jedem Buch erst hinein lesen. Der Afang fällt einem immer schwer. Dieses Problem hab ich jetzt beim vorletzten Band "Die Ketzer des Wüstenplaneten". Ich lese die Bände in Abständen von 1 - 2 Jahren, sonst wird die Dosis zu groß, da der Schreibstil doch gewöhnungsbedürftig ist, besonders die letzteren Bücher.
          Die letzten Fetzen der Existenz hoben sich im hellen Lichtdunst von ihm und enthüllten alles, was dahinter lag und noch kommen würde.
          "Die Rückkehr"

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          • #6
            Genau diese Gründe sind es, die mich an diesen Büchern faszinieren. Sie sind wirklich nicht "im Vorbeigehen" zu lesen. Man muß sich reinarbeiten. Ich finde das Klasse. Das gibts leider (außer in Fachbüchern ) zu selten in solcher Qualität mit so einem Thema.

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            • #7
              Jetzt meld ich mich auch mal zu Wort:
              Ich hab vor einiger Zeit Dune gelesen (ausgeliehen von Shoogar) und hab es förmlich verschlungen. Zwar gibt es einige Pasagen, die langatmig und schwer zu lesen sind (wie auch im Herr der Ringe), aber das kann den positiven Gesamteindruck nicht trüben. Es ist im Buch sehr gut die "Zuchtarbeit" der Bene Gesserit dargestellt. Die Zusammenhänge erkennt man erst spät und deswegen geht die Spannung nicht verlohren. Die kurzen Texte vor jedem Kapital heben die Spannung zusätzlich noch, weil sie aus der Sicht der Zukunft geschrieben sind und die meisten Ereignisse, die der Leser noch nicht als selbstverständlich ansieht...

              Fazit: 4* für Dune...
              Opa fuhr den Hasen tot und brät ihn zum Abendbrot. | Goodbye Galaxy!

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              • #8
                Ich hab den Dune-Zyklus schon vor einiger Zeit gelesen und er hat mich schon sehr fasziniert. Ein bisschen gestört hat mich dass Arrakis zerstört wird und besonders die letzten beiden Bände doch etwas wirr sind. Das mindert aber nicht das großartige Gesamtbild und die philosophische und epische Kraft. Irgendwann werd ich sicher alles noch mal lesen. Wahrscheinlich krieg ich dann die Zusammenhänge gegen Ende noch besser auf die Reihe.

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                • #9
                  Ich habe die Bücher von Frank Herbert schon lange vorher gelesen, als die erste Kinoversion rauskam. Die Bücher sind wirklich nicht mal so nebenbei im Zug zu lesen. Ich fand sie anfangs seltsam, aber als ich nach Jahren noch einmal gelesen habe und somit älter war, konnte ich die Bücher besser verstehen. Ich sah sogar wie Leto zum Wurm wurde vor meinem inneren Auge.

                  Die Filme kommen nicht annähernd an die Bücher ran. Wobei mir die erst Fassung noch am Besten gefällt.
                  >>> Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gerne hätten. <<<
                  http://www.burg-kurzweyl.de.vu

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                  • #10
                    Der DUNE-Zyklus gehört zu dem Besten, was ich jemals gelesen habe.

                    Es handelt sich um eine spannend erzählte Geschichte, in der zudem noch einige gesellschaftliche und polititsche Problematiken betrachtet werden. Das ganze erhebt den Zyklus über pure Unterhaltung hinaus und bringt einen zum Nachdenken.

                    Die letzten beiden Bände fand ich besonders interessant. Ich mochte seit jeher die Bene Gesserit und daher war ich sehr fasziniert davon, dass sich diese beiden Bücher um den Orden drehen.

                    Sehr schade finde ich, dass Frank Herbert es nicht geschafft hat, noch den 7ten Band des Zyklus zu schreiben. Von den beiden Prequel-Trillogien habe ich noch nichts gelesen. Der Mitautor Kevin J. Anderson hält mich ein wenig davon ab. Von ihm kenne ich 3 recht seichte Star Wars Romane und ich kann mir nicht vorstellen, dass er es schafft, den DUNE-Prequel-Romanen die inhaltliche Tiefe der Originalbücher zu geben.

                    Whyme
                    "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
                    -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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                    • #11
                      zu diesen ganzen spin-offs, die nicht von herbert sind:
                      lohnt es sich die zu lesen. diese bücher sind zwar von autoren die ich mag (besonders anderson), aber passen die zu dune? ich möchte nämlich nicht ein buch lesen müssen, dessen inhalt mich ärgert oder enttäuscht!
                      This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
                      "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
                      Yossarian Lives!

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                      • #12
                        Zitat von Zocktan
                        zu diesen ganzen spin-offs, die nicht von herbert sind:
                        lohnt es sich die zu lesen. diese bücher sind zwar von autoren die ich mag (besonders anderson), aber passen die zu dune? ich möchte nämlich nicht ein buch lesen müssen, dessen inhalt mich ärgert oder enttäuscht!

                        Also, ich habe "Haus Atreides" und "Haus Harkonnen" gelesen. Man kann sie nicht mit Frank Herbert's Büchern vergleichen. Sie sind nur halb so anspruchsvoll und die Erzählstruktur ist einfacher, also Bücher zum lesen "im Vorbeigehen". Interessant ist eigentlich nur, wie sich die Geschichte und die Personen bis zum eigentlichen Dune-Zyklus entwickeln und die ist wirklich gut.

                        Wenn Du aber Bücher vom Kaliber Frank Herbert's lesen willst, solltest Du die Finger davon lassen.
                        Dummheit und schlichtes Gemüt sind der genetisch bedingte Normalzustand der menschlichen Spezies.
                        -Georg Schramm-

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                        • #13
                          "Die Legenden" sind noch schlimmer. Ich hab mich durch die ersten beiden Bände gekämpft (gehört zum schlechtesten, was ich je an SF gelesen hab und das ist eine Menge). Das dritte hab ich nach unter 100 Seiten aufgegeben.

                          Der eigentliche Dune Zyklus ist wirklich ein Meisterwerk. Doch auch die anderen Bücher von Frank Herbert sind eine Wucht.
                          Die Zukunft hat begonnen, wenn Geräte intelligent genug sind, um die Dummheit ihrer Nutzer auszugleichen.

                          Caprica City

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                          • #14
                            Die originale von von Frank Herbert sind einfach genial. Die Charaktere haben tiefe. Das Universum verändert sich, im gegensatz zu Star Trek (Dort würde die Föderation doch irgnendwann die ganze Galaxis umfassen, und dann Friede Freude Eierkuchen bis zum Untergang des Universums.). *schwärm...* Die Quintessenz der Bücher sind, wie ich finde, die philosopischen Gespräche.

                            Die Prequels? Was soll man denn dazu großes sagen? Sie sind grausam! Sie gehören aber volle Kanne in Die Tonne getreten. ENT wirkt im Vergleich dazu sogar halbwegs erträglich.

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                            • #15
                              Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
                              Der DUNE-Zyklus gehört zu dem Besten, was ich jemals gelesen habe. Es handelt sich um eine spannend erzählte Geschichte, in der zudem noch einige gesellschaftliche und polititsche Problematiken betrachtet werden. Das ganze erhebt den Zyklus über pure Unterhaltung hinaus und bringt einen zum Nachdenken.
                              Mir wäre es lieb, wenn mir jemand beim Nachdenken helfen könnte. Dass das nur auf dem Wüstenplaneten zu erntente Spice eine Analogie zum Erdöl und dessen wirtschaftlicher Bedeutung darstellt, ist mir ehrlich gesagt, zu platt. Was lerne ich denn da nun jetzt aus "Dune"? Gibt es denn nicht irgendwo etwas, das die Bedeutung von "Dune" erklärt? Ich meine, ich lese immer wieder, wie toll und anspruchsvoll Dune ist, aber eben nie wirklich was Konkretes, das ich nachvollziehen könnte.
                              Zitat von Leto Beitrag anzeigen
                              Die originale von von Frank Herbert sind einfach genial. Die Charaktere haben tiefe. Das Universum verändert sich, im gegensatz zu Star Trek (Dort würde die Föderation doch irgnendwann die ganze Galaxis umfassen, und dann Friede Freude Eierkuchen bis zum Untergang des Universums.). *schwärm...* Die Quintessenz der Bücher sind, wie ich finde, die philosopischen Gespräche.
                              Mir geht diese philosophische Quintessenz der Bücher noch nicht wirklich auf. Was genau im Einzelnen ist denn so toll? Was wäre ein konkretes Beispiel? Also wirklich mal was Konkretes, was an den Romanen so toll ist, z.B. eine konkrete Textpassage oder eine Interpretation.

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