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Der futurologische Kongreß von S. Lem

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  • Der futurologische Kongreß von S. Lem

    Als ich dieses Werk zu lesen anfing, erwartete ich eine Reihe von Essays, die sich als Roman tarnen – so ähnlich wie bei „Die Stimme des Herren“. Der Titel ist aber irreführend (wie der Rest des Werkes auch). Man erlebt hier ein Spiel mit allen Ebenen der Wahrnehmung und mit der Sprache.
    Ja, beinahe mühelos schüttelt Lem so viele neue Wörter aus dem Ärmel, dass man über seinem Erfindungsreichtum nur staunen kann. Das Buch umfasst nur 140 Seiten, aber es enthält an Ideen und Seitenhieben mehr, als manch ein Schriftsteller in seinem gesamten Leben hervorbringt.
    Bitterer Spott, subtiler Humor und einige (heftige) Schockmomente sorgen für ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle beim Lesen.

    Es würde zu weit gehen, alles zu verraten, aber eine Vorwarnung muss ich dennoch einbauen:

    Filme wie „Matrix“ oder auch „eXistenZ“ kommen einem nach diesem Buch nicht mehr ganz so genial vor.


    Fazit: Ein Buch, genial bis ins Detail – unbedingt lesen!
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Ich glaube, ich habe es mal gelesen. Wenn ich mich richtig erinnere, funktioniert die virtuelle Realität dort mit Duftstoffen. Und irgendwie bricht das große Chaos aus. Ion Tichy flieht in die Kanalisation, mehr weiß ich nicht mehr. Aber leicht und flüssig zu lesen war es wohl. Woran ich mich jedoch insbesondere nicht mehr erinnere, sind die Schockmomente

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