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[Buchreihe]James Bond - Ian Fleming & andere

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  • [Buchreihe]James Bond - Ian Fleming & andere

    Mich verwundert etwas, dass es hierzu tatsächlich noch keinen Thread gibt. Ich habe dieses Jahr angefangen, die Bond-Romane zu lesen und möchte nun Rezensionen dazu schreiben. Natürlich können auch andere gerne eigene Rezis posten und es darf (soll) auch diskutiert werden.

    Hier nun meine erste Rezi:

    Ian Fleming - Casino Royale

    Amazon-Link

    Der MI-6-Agent James Bond hat einen ungewöhnlichen Auftrag: Er soll einen Mann namens Le Chiffre beim Baccarat schlagen.

    Le Chiffre arbeitet verdeckt für den KGB, um die Gewerkschaften und linken Parteien in Frankreich zu Sowjet-Sympathisanten zu machen. Für diese Aufgabe bekam er vom sowjetischen Geheimdienst ein größeres Budget. Heimlich hatte Le Chiffre einen größeren Teil des Geldes in eine Reihe von Bordellen investiert. Es wäre eine kluge Investition gewesen, hätte die französische Regierung nicht kurz darauf den Freudenhäusern den Kampf angesagt und ebendiese per Gesetz verboten.

    Um das veruntreute Geld wiederzubeschaffen, mietet Le Chiffre den Baccarat-Tisch im Casino des kleinen südfranzösischen Ortes Royale-les-Eaux. Und genau dort trifft er auf James Bond. Der beste Baccarat-Spieler im Geheimdienst ihrer Majestät will Le Chiffre auflaufen lassen, um so den Bemühungen des KGB in Frankreich einen schweren Schlag zu versetzen.

    Ihm zur Seite stehen René Mathis vom französischen Geheimdienst Deuxieme Bureau, der CIA-Agent Felix Leiter und Vesper Lynd von der MI-6 Sektion S.

    Doch noch bevor das Spiel beginnen kann, muss Bond feststellen, dass seine Tarnung aufgeflogen ist, und so wird er schnell zum Ziel von Killern im Auftrag der KGB-Sondereinheit SMERSH. Und er muss sich auch der Frage stellen, ob er seinen Freunden vertrauen kann.

    ****

    Viel braucht man über die Bedeutung von "Casino Royale" nicht zu schreiben. Ian Flemings "Spy novel to end all spy novels" revolutionierte das Genre nicht nur, es gab ihm auch seinen bis heute größten Star, James Bond 007. Bei seiner Arbeit konnte Fleming auf seine Erfahrungen bei der Naval Intelligence, dem Nachrichtendienst der Royal Navy während des zweiten Weltkriegs, zurückgreifen.

    Der Roman ist spannend und schnell zu lesen. Fleming beweist ein Händchen für Details ohne Ausuferung. Man sagte ihm nach, er würde genau die Anzahl an Worten verwenden, die nötig ist, nicht mehr und nicht weniger. Diese Aussage stimmt im Großen und Ganzen. Dadurch mag "Casino Royale" vielleicht ein wenig kurz erscheinen, erzählt aber die Geschichte und beleuchtet die Charaktere absolut ausreichend.

    Ein wenig fühlt sich die Geschichte wie der Pilot für die Romanserie an, da Bond während der Handlung eine gewisse Sinnkrise bezüglich seiner Arbeit hat, am Ende jedoch motivierter denn je zur Sache geht und speziell Jagd auf SMERSH machen will.

    Für jeden Fan des Spy-Genres ein absolutes Muss (für Bond-Fans sowieso) und absolut lesenswert.

    Sehr gelungen ist die aktuelle Auflage des britischen Labels Penguin007 mit ihrem wunderschönen Cover.

    Wertung: 7/10
    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
    Stalter: "Nope, it's all bad."

  • #2
    Ian Fleming - Live and Let Die


    James Bond ist in New York, um den Verkauf von Goldmünzen aus dem 17. Jahrhundert zu untersuchen, die von Jamaica in die USA geschmuggelt werden. Unter Verdacht steht der Führer der Harlemer Unterwelt, Mr. Big, der auch verdächtigt wird, als Agent von SMERSH tätig zu sein. Außerdem hat er erfolgreich einen Voodoo-Kult um seine Person aufgebaut, indem er die schwarze Bevölkerung glauben macht, er sei der Zombie des Baron Samedi, Gott des Todes und der Finsternis.

    Gemeinsam mit Felix Leiter geht Bond nach Harlem, um sich dort umzusehen und über Mr. Big schlau zu machen. Doch dabei geraten sie in eine Falle und Bond wird Mr. Big selbst vorgeführt. Dabei begegnet er der jungen, exotischen Schönheit Solitaire, die für Mr. Big als Gedankenleserin tätig ist.

    Mit Müh und Not (und ein wenig Hilfe von Solitaire) gelingt es Bond, nur leicht verletzt zu entkommen. Auch von Felix erfährt er, dass diesem die Flucht gelungen ist. Nun müssen sie schnell die Stadt verlassen, und das Ziel ist Florida, denn dort werden die Goldmünzen in die USA geschleust.

    Bevor 007 aber zum Bahnhof kommt, nimmt Solitaire mit ihm Kontakt auf. Sie will Mr. Big verlassen und sieht in Bond ihre beste Chance, dies zu überleben. Doch ist sie ehrlich oder will sie ihn für Big in eine Falle locken?

    ****

    Der zweite Bond-Roman ist sehr spannend geraten. Bond ist immer in Bewegung und lässt dem Leser kaum eine Atempause. Und Fleming hat in diesem Roman so viele großartige Ideen eingebaut, dass die Macher der Bond-Filme in mehreren Streifen auf das Buch zurückgreifen konnten.

    Obwohl es schon deutlich dicker ist als "Casino Royale" bleibt "Live and Let Die" ähnlich schnell gelesen, wie der Vorgänger.

    Ein Thema muss man in der heutigen Zeit in einer Rezension dieses Romans allerdings ansprechen: Einige Stellen wirken, besonders aus heutiger Sicht, rassistisch, an anderer Stelle wird Fleming aber relativierend und merkt an, dass die schwarze Bevölkerung zur Zeit des Romans (1950er) nach und nach immer mehr aufstrebende Persönlichkeiten in Medizin, Wissenschaft und vielen anderen Gebieten hervorbringt. Wenn Bond und Leiter aber in einem Harlemer Restaurant das Gespräch eines schwarzen Paares mithört und Fleming diesen Dialog komplett in Harlemer Dialekt niederschreibt, so wirkt das sogar unfreiwillig komisch.

    Alles in allem ein spannender Roman, der nach "Casino Royale" zeigt, wie sich Bond und seine Abenteuer dem nähern, was ihn zur popkulturellen Ikone werden ließ.

    Wertung: 7,5/10
    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
    Stalter: "Nope, it's all bad."

    Kommentar


    • #3
      Ian Fleming - Moonraker


      Als persönlichen Gefallen gegenüber M hat James Bond zugestimmt, ein Mitglied des exklusiven Londoner Clubs Blades zu beobachten, das unter Verdacht steht, systematisch beim Bridge zu betrügen. Bei diesem Mitglied handelt es sich ausgerechnet um Hugo Drax, Multimillionär, Weltkriegsveteran, Volksheld und Finanzier des neuen britischen Atomwaffenprogramms "Moonraker". Bald hat Bond Drax' Trick durchschaut und lässt ihn nach Absprache mit M und dem Clubvorsitzenden haushoch verlieren.

      Am nächsten Tag bekommt Bond einen Auftrag, der äußerst ungewöhnlich für einen MI-6-Agenten ist, da er innerhalb Englands operieren soll. Der Sicherheitsoffizier des "Moonraker"-Projektes wurde ermordet - der Mörder selbst hatte daraufhin Selbstmord begangen - und Bond soll ihn bis zum groß angekündigten Raketentest ein paar Tage später ersetzen. So bald sieht er Hugo Drax in völlig neuem Verhältnis wieder.

      Bond arbeitet in diesem Fall mit Gala Brand, Agentin des Special Branch, zusammen, die seit Monaten verdeckt als Drax' Sekretärin operiert.
      Als er den Aktenschrank seines Vorgängers studiert, stellt 007 fest, dass dieser geknackt wurde. Und bald erwischt er Drax' Assistenten Krebs dabei, wie er sein Zimmer durchsucht.

      Nun hegt Bond den Verdacht, dass mehr hinter dem Mord an seinem Vorgänger steckt. Und als Gala und er beinahe ein ähnliches Schicksal erleiden, wird aus Verdacht grausame Gewissheit.

      ****

      Nachdem in den vorigen beiden Romanen bereits allerlei klassische Bond-Zutaten eingeführt wurden (schöne Frauen, Autoverfolgungsjagden, Casinos, markante Schurken, exotische Handlungsorte) wird mit "Moonraker" ein weiteres bond-typisches Story-Element vorgestellt: Eine unmittelbare Bedrohung, bei der Millionen von Menschenleben auf dem Spiel stehen.

      Darüber hinaus liefert das dritte Bond-Abenteuer natürlich auch wieder eine schöne Frau, eine Autoverfolgungsjagd, Glücksspiel und einen markanten Schurken. Nur auf exotische Handlungsorte muss man diesmal verzichten, es sei denn, man findet die britische Ostküste sonderlich exotisch.

      Auch in zwei weiteren Aspekten unterscheidet sich "Moonraker" stark von den zwei zuvor erschienenen Romanen.
      Zum Einen versucht Fleming diesmal, die Identität des Schurken recht lange geheim zu halten. Ob er dies erfolgreich tut, werden wohl nur jene einschätzen können, die den Kinofilm nicht seit Kindesalter an die Hundert Mal gesehen haben.
      Zum Anderen endet der Roman ... Nein, das verrate ich lieber nicht.

      Als Fazit bleibt zu sagen, nicht ganz so spannend, wie "Live and Let Die", aber fast.

      Wertung: 7,5/10
      Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
      Stalter: "Nope, it's all bad."

      Kommentar


      • #4
        Jeffrey Deaver – Carte Blanche


        James Bond, Agent eines noch recht jungen britischen Geheimdienstes abseits von MI-5 und MI-6, kann nur knapp einen Anschlag auf einen serbischen Zug verhindern. Der Täter, ein Ire, kann unerkannt entkommen.

        Zurück in London bekommt Bond den Auftrag, mit einem Inlands-Agenten zusammenzuarbeiten, um die Auftraggeber des Anschlags zu finden und Anzeichen für einen weiteren, weit schwerwiegenderen Anschlag, mit dem Code-Namen „Incident Twenty“ nachzugehen. Innerhalb von Großbritannien kann Bond jedoch nicht auf seine Carte Blanche setzen und muss sich den Regeln des MI-5 unterwerfen.

        Schließlich findet er in dem Recycling-Magnaten Severan Hydt den Auftraggeber des Anschlags, und an seiner Seite den kühlen und berechnenden Iren Niall Dunne. Mithilfe seiner Kollegin Ophelia „Philly“ Maidenstone kann Bond den engstirnigen MI-5-Agenten Osborne-Smith austricksen und Hydt ins Ausland folgen. Erste Station ist Dubai, wo offenbar ein weiterer Anschlag, noch vor Incident Twenty, geplant ist. Von da aus geht es weiter nach Südafrika, wo Hydts Projekt „Gehenna“ sich voll entfalten soll.

        ****

        „Carte Blanche“ stellt einen Reboot innerhalb der Bond-Romane dar. Und es ist absolut gelungen. Deaver, ein Bond-Fan seit frühen Kindheitstagen, versteht es vorzüglich, Bond dem 21. Jahrhundert anzupassen, ohne dabei die bond-typischen Charaktereigenschaften über Bord zu werfen.

        Der Roman ist eine gesunde Mischung aus dem Roman- und dem Film-Bond. Die Einflüsse der Kinoreihe wird z.B. durch die Actionsequenz gleich zu Beginn der Geschichte spürbar, welche klar an die Pre-Title-Sequenzen der Filme erinnert. Auch ist ein schönes Beispiel von Bond-Moneypenny-Geflirte im Roman enthalten.

        Von den klassischen Bond-Charakteren sind fast alle in dem Roman enthalten, wenn auch viele nur in kurzen Auftritten. M, Moneypenny, Mary Goodnight, Bonds Haushälterin May Maxwell, Rene Mathis und Felix Leiter. An der Spitze der Q-Division steht der indischstämmige Sanu Hirani. Für mich eine kleine Enttäuschung, hätte ich doch lieber den guten alten Major Boothroyd dort gefunden, aber ich bin wohl etwas zu sehr Traditionalist.

        Der Roman an sich kann sich absolut sehen lassen. Eine bond-typische Geschichte um die Pläne eines größenwahnsinnigen Schurken, der natürlich einen schrägen Namen und – auch das ganz im Stil der Bond-Romane – einen abartigen Fetisch hat. Ein gefährlicher Handlanger. Exotische Schauplätze und viele schöne und aufregende Frauen mit Namen wie Felicity Willing. Und doch fühlt es sich nie nach einer Formel an. Deaver setzt sein ganzes Können als Thriller-Autor ein, um in relativ kurzen Kapiteln viele Wendungen einzubauen, so dass der Leser bis zum Schluss über die Pläne des Schurken im Dunkeln bleibt.

        Einen weiteren Pluspunkt bekommt Deaver für seinen Sinn für Ironie, den Reboot der Bond-Romanserie rund um das Thema Recycling aufzubauen.

        Fazit: Ein Bond-Roman, wie er sein soll. Ich hoffe, Deaver wird noch weitere Romane zur Serie beisteuern.

        Wertung: 9/10
        Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
        Stalter: "Nope, it's all bad."

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        • #5
          Habe alle von Flemings Romanen gelesen. Ist allerdings schon ne Weile her, so dass ich keine aktuellen Rezessionen schreiben kann. Auf alle Fälle gefällt mir der Buch-Bond sehr gut, ebenso die Kontinuität innerhalb der Bücher. Nett, dass man mit der Craig-Reihe versucht sich dem anzunähern. Die Brosnan-Bonds haben sich ja bereits WEIT vom Original entfernt.

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          • #6
            Ian Fleming - Diamonds are Forever


            Das Vereinigte Königreich profitiert in gewaltigem Maße vom Diamantenhandel, da die meisten Diamantenminen auf britischem Territorium liegen. Verständlicherweise ist man daher nicht gut auf Diamantenschmuggel zu sprechen.

            Um einem Ring von Diamantenschmugglern auf die Schliche zu kommen, wird MI-6-Agent James Bond an der Stelle eines kürzlich verhafteten Kleinganoven in die Organisation eingeschleust. Dabei trifft er auf die unnahbare, aber äußerst attraktive Tiffany Case und fliegt mit ihr nach New York. Die Spur führt, mit Hilfe von Bonds altem Freund Felix Leiter, über Betrug beim Pferderennen bis zu einem Casino in Las Vegas.

            Doch plötzlich wenden sich die Gangster, die ihn eben noch akzeptiert zu haben schienen, gegen ihn. Hilfe kommt von einer unerwarteten Quelle: Die unnahbare Tiffany Case.

            ****

            Bevor Fleming diesen Roman schrieb, verfasste er ein Sachbuch über Diamanten und deren Schmuggel. Entsprechend gut kannte er sich auf diesem Gebiet aus.

            Der Roman liest sich sehr flott, Fleming kann hier sogar eher actionarme Szenen wie ein Fachgespräch über Pferderennen interessant schreiben. Und an Action mangelt es auch nicht.

            Auch Tiffany Case ist eine sehr interessante Figur (viel sympathischer und selbständiger als ihre Filmversion), möglicherweise sogar die interessanteste der vier bisherigen weiblichen Hauptfiguren der Reihe.

            Fazit: Spannender Thriller in gewohnt hoher Bond-Qualität. Deutlich besser als der Film

            Wertung: 7,5/10
            Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
            Stalter: "Nope, it's all bad."

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            • #7
              Ian Fleming - From Russia with Love


              Die russischen Geheimdienste mussten einige Niederlagen hinnehmen. Deshalb konferiert man über eine Möglichkeit, ein mögliches Ziel, es den westlichen Geheimdiensten heimzuzahlen. Schließlich einigt man sich auf den britischen Agenten James Bond, welcher der russischen Geheimorganisation SMERSH schon mehrmals ein Dorn im Auge war.

              SMERSH-Oberhaupt Rosa Klebb und der geniale Stratege Kronsteen tüfteln gemeinsam einen Plan aus, um Bond auf möglichst gerissene Art und Weise zu erwischen. Ihre Werkzeuge sind der SMERSH-Killer Red Grant, die unscheinbare Nachrichtendienstlerin Tatiana Romanova und eine präparierte SPEKTOR-Dechiffriermaschine.

              Nach Monaten des öden Büroalltags wird Bond in Ms Büro gerufen. Das Oberhaupt des türkischen MI-6-Außenpostens Darko Kerim hat eine ungewöhnliche Geschichte zu erzählen. In Istanbul wurde er von einer schönen russischen Agentin kontaktiert, die behauptet, sich in Bond verliebt zu haben.

              ****

              Mit diesem Roman begann die tatsächliche Erfolgsgeschichte von James Bond. Eigentlich hatte Fleming "From Russia with Love" als Ende der Bondreihe geschrieben, da er mit dem mäßigen Erfolg der vorigen Romane nicht zufrieden war. Doch es kam die Wende, als der damalige US-Präsident John F. Kennedy in einem Interview von 1961 nach seinen zehn Lieblingsbüchern des Jahres gefragt wurde und in dieser Liste eben "From Russia with Love" auftauchte. Binnen kürzester Zeit war die US-Ausgabe vergriffen.

              Zum Roman selbst: Tatsächlich beginnt Fleming dieses Bond-Abenteuer auf recht unerwartete Weise, denn auf den ersten hundert Seiten taucht Bond überhaupt nicht auf. Stattdessen beschreibt er ausführlich die russischen Charaktere, ihre Hintergründe und ihre Vorbereitungen für die Falle.

              So richtig in Fahrt kommt der Roman, sobald Bond in Istanbul angekommen ist und Darko Kerim begegnet. Mit diesem Nebencharakter hatte Fleming tatsächlich einen Volltreffer gelandet, denn Bonds vorige Kameraden waren zwar stets sympathisch, aber immer auch etwas blass. Kerim Bey jedoch ist eine sehr interessante Figur geworden, der eine sehr aktive Rolle einnimmt und Bond den Großteil des Romans herumführt, wobei er stets seine eigenwilligen Lebensweisheiten zu verkünden hat.

              Richtig spannend wird es dann, sobald Bond, Tatiana und Kerim mit dem Orient Express von Istanbul nach Paris fahren.

              Tatsächlich ist "From Russia with Love" eine Spur besser als die vorigen Romane. Die Charaktere sind greifbarer und selbst der Bond-freie Anfang ist nie langweilig.

              Wertung: 8/10
              Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
              Stalter: "Nope, it's all bad."

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              • #8
                Ian Fleming - Dr. No


                Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wird James Bond ein scheinbar ruhiger Auftrag erteilt, um ihn zu schonen. M schickt ihn nach Jamaica, um das Verschwinden des dortigen MI-6-Agenten Strangways und dessen Assistentin zu untersuchen. Bond denkt jedoch nicht daran, sich auf die faule Haut zu legen, denn er glaubt nicht daran, dass die beiden Verschwundenen miteinander durchgebrannt sind.

                Sein Verdacht scheint sich zu bestätigen, kaum dass er in Kingston angekommen ist. Er und sein Gehilfe Quarrel, mit welchem er und Strangways einst gegen Mr. Big vorgegangen waren, werden per Auto verfolgt, eine Fotografin scheint sich verdächtigerweise für ihn zu interessieren und schließlich gibt es auch noch Anschläge auf sein Leben.

                Seinen Hauptverdächtigen glaubt Bond in dem mysteriösen Dr. No gefunden zu haben, der von Strangways wegen einer scheinbaren Lappalie um eine bedrohte Vogelart untersucht wurde. Der Halb-Chinese kommt nie von seiner Privatinsel Crab Key und scheint sehr auf Privatssphäre zu achten. Mit tödlichen Mitteln.

                Bond entscheidet, gemeinsam mit Quarrel nach Crab Key zu segeln. Dort begegnet er einigen Dingen, mit denen er nicht gerechnet hat. Unter anderem dem schönen Waisenmädchen Honey Rider.

                ****

                Nach dem sehr in der Realität des Kalten Krieges angesiedelten "From Russia with Love" kehrt Fleming mit "Dr. No" zur Überlebensgröße zurück, an der er sich schon in "Moonraker" versucht hatte. Dies, in Kombination mit der Ansiedelung auf Jamaica und vor allem der größtenteils wilden Insel Crab Key, lässt den Roman mehr wie einen Abenteuerkrimi als wie einen Spionage-Thriller wirken.

                Das kommt auch nicht von ungefährt. Fleming wurde bei diesem Roman sehr von Sax Rohmers "Fu Manchu"-Romanen inspiriert.

                In diesem Roman findet sich auch der erste Auftritt von Major Boothroyd, der in der Bond-Filmreihe als "Q" zum festen Bestandteil des Bond-Mythos wurde. Hier überreicht er Bond zwei neue Waffen, die seine bisherige Beretta 418 ersetzen sollen: Ein Smith & Wesson Centennial Revolver und die legendäre Walther PPK. Dies hat seinen Ursprung im wahren Leben, der Fleming-Fan Geoffry Boothroyd riet dem Autor, die Beretta wegen mangelnder Praktikabilität fallen zu lassen und stattdessen die erwähnten Pistolen zu verwenden. Dafür benannte Fleming seine Figur nach dem Fan.

                Obwohl "Dr. No" der erste Bond war, der für's Kino verfilmt wurde, eignet er sich weniger für Neuleser als andere Romane wie "Moonraker". Zu viele Charaktere aus früheren Romanen und zu viele Verweise auf eben diese könnten dem geneigten Leser einiges vorweg nehmen.

                Fazit: Typisch Bond!

                Wertung: 7,5/10
                Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                Stalter: "Nope, it's all bad."

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                • #9
                  Ian Fleming - Goldfinger


                  Als James Bond nach einer Mission in Mexiko wegen einer Verschiebung seines Fluges in Miami festsitzt, begegnet er Mr. DuPont wieder, einem Millionär, der mit seiner Ehefrau ebenfalls am Chemin de Fer-Tisch von Le Chiffre gesessen hatte (siehe: "Casino Royale"). Dieser heuert den Agenten an, um einen Canasta-Gegner, welchen er des Betruges verdächtigt, zu entlarven.
                  Bond gelingt es, den Trick des superreichen Auric Goldfinger zu erkennen und lässt ihn auflaufen. Dabei macht er die Bekanntschaft von Goldfingers Assistentin Jill Masterton, welche ihn auf seiner Zugfahrt nach New York als "Geisel" begleitet.

                  Wochen später erlebt Bond einen Zufall, als er den Auftrag erhält, ausgerechnet Auric Goldfinger zu beschatten, da er von der Bank of England des Goldschmuggels verdächtigt wird. Außerdem sieht M mögliche Verbindungen zu SMERSH.

                  Bond trifft Goldfinger bei einem Golfspiel wieder, und entlarvt ihn auch hier als Betrüger. Dabei lernt er Goldfingers Bodyguard, den massigen Koreaner Odd-Job, kennen, welcher sich als lebende Waffe herausstellt.

                  Dank einem Sender in Goldfingers Wagen folgt Bond dem Großindustriellen durch Frankreich bis nach Genf. Dabei kommt ihm die schöne Tilly Soames in die Quere, die ebenfalls hinter Goldfinger her zu sein scheint. Als sie beide in Goldfingers Gewalt geraten, offenbart sich Bond, dass Goldfinger weit größere Ziele hat als den Goldschmuggel oder die Finanzierung von SMERSH-Operationen. Denn das kriminelle Genie hat ein Auge auf das größte Gold-Depot der Welt geworfen: Das uneinnehmbare Fort Knox.

                  ****

                  "Mr Bond, they have a saying in Chicago: the first time is happenstance; the second time is coincidence; the third time, it's enemy action..."
                  Dieses Zitat aus seinem vorliegenden Roman hat Fleming herausgepickt, über das Inhaltsverzeichnis gesetzt und seine drei Akte "Happenstance", "Coincidence" und "Enemy Action" genannt. Und tatsächlich fühlt sich dieser Roman sehr nach einem klassischen Drei-Akter an.

                  In diesem Roman gibt es etwas, was ich von Fleming sonst nicht gewohnt bin: Eine erhebliche Länge. So ikonenhaft das Golfspiel zwischen Bond und Goldfinger in der Verfilmung mit Sean Connery und Gert Fröbe ist, so langweilig ist es im Roman geraten. Anders als bei den Beschreibungen von Kartenspielen oder Pferderennen erklärt der Autor dem Leser nicht die Feinheiten des Spiels, so dass dieser dem Geschehen folgen kann, sondern wirft größtenteils mit Fachbegriffen um sich und beschreibt, wie jedes einzelne Loch verläuft. Wenn man sich nicht gerade mit Golf auskennt, sehnt man sich hier sehr schnell das Ende herbei.

                  Ein weiterer negativer - bzw. aus heutiger Sicht eher unfreiwillig komischer - Aspekt ist die Darstellung der lesbischen Charaktere in dem Roman und Bonds Gedankengänge zu diesen. Dies mag ein Gesellschaftsbild jener Zeit sein, aus heutiger Sicht ist es jedenfalls kaum ernst zu nehmen.

                  Und als dritten Fehlschlag Flemings muss ich Goldfingers Motivation betrachten, Bond und Tilly am Leben zu lassen. Weil er für seinen Plan Sekretäre brauchen kann? Dies ist nun wirklich nicht überzeugend.

                  Von diesen drei Fehlern abgesehen bleibt Fleming jedoch gut in Form. Auric Goldfinger ist nicht nur einer der besten Bond-Schurken in der Filmreihe, sondern auch in den Romanen. Das Charisma der Figur fesselt den Leser, was bei einem Fehlen von Bildern eine echte Glanzleistung ist. Und auch Odd-Job ist der eindrucksvollste Henchman der Romane. Hier hat sich Fleming selbst übertroffen.

                  Fazit: Große Schwächen und große Stärken gehen hier Hand in Hand und machen ein endgültiges Urteil schwierig. Alles in allem ein (größtenteils) spannender Roman, leider nicht ganz so gut wie gewohnt.

                  Wertung: 7/10
                  Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                  Stalter: "Nope, it's all bad."

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                  • #10
                    Ian Fleming - For your Eyes only


                    In diesem Band sind fünf Kurzgeschichten um 007 enthalten.

                    In "From A View To A Kill" muss Bond das Attentat auf einen NATO-Boten untersuchen. Leichte und oberflächliche Kost. Wer mir gegenüber noch ein einziges Mal darauf beharrt, dass die neuen "realistischen" Filme viel näher an Flemings Geschichten seien, den lasse ich das Ende dieser Geschichte, besonders den Teil mit dem Versteck der Gegenagenten, lesen und das noch einmal behaupten.

                    In "For Your Eyes Only" gibt M Bond den inoffiziellen Auftrag, den Mörder eines befreundeten Ehepaares zu töten. Doch 007 muss feststellen, dass es noch jemand anderes auf sein Zielobjekt abgesehen hat.

                    In "Quantum of Solace" lehnt Bond sich zurück und lässt sich eine Geschichte erzählen, die rein gar nichts mit Spionage zu tun hat. Unterhaltsam, nur bleibt mir ein Rätsel, warum dass eigentlich eine Bond-Story sein soll.

                    In "Risico" soll Bond einen Drogenschmuggler dingfest machen. Doch kann er seinem Informanten vertrauen?

                    In "The Hildebrand Rarity" ist Bond zu Gast bei einem stinkreichen, aber auch unausstehlichen Amerikaner, der nach einem äußerst seltenen Fisch sucht. Fragt sich, wie lange Bond die ständigen Provokationen und das Mitansehen der Misshandlung der Millionärsfrau zusehen kann.

                    Insgesamt ein gutes Buch. Alle Geschichten sind unterhaltsam und thematisch vielfältig, wenn man bei sowas wie QoS irgendwo das Gefühl hat, diese Story unter den Titel "James Bond" zu packen sei irgendwo Etikettenschwindel. Langweilig wird es jedenfalls nie.

                    Wertung: 6,5/10
                    Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                    Stalter: "Nope, it's all bad."

                    Kommentar


                    • #11
                      Ian Fleming - Thunderball


                      James Bond in einer Kurklinik. Das fängt ja gut an. 007 muss auf Ms Befehl hin zwei Wochen bei dünner Gemüsesuppe und Massage vor sich hindarben. Der Tee, den er für gewöhnlich hasst wie die Pest, wird zu seinem Tageshöhepunkt. Der Tee und die Pflegerin Patricia Fearing. Dies ändert sich erst durch ein kleines "Spy vs. Spy"-Spiel mit seinem Mitpatienten Graf Lippe, den Bond als Mitglied einer chinesischen Verbrecherorganisation identifiziert.

                      Zurück bei der Arbeit erwartet Bond eine schwerwiegende Nachricht. Die Organisation SPECTRE hat zwei Atombomben von einem entführten NATO-Flugzeug gestohlen und droht, sowohl eine größere Einrichtung einer westlichen Nation sowie eine westliche Stadt mit mindestens 2 Millionen Einwohnern zu vernichten, wenn die USA und Großbritannien nicht innerhalb weniger Tage ein hohes Lösegeld für die Bomben bezahlen.

                      M schickt Bond aufgrund eines Verdachts nach Nassau. Dort wird der Agent schnell auf eine Gruppe von angeblichen Schatzsuchern unter der Führung von Emilio Largo aufmerksam. Bond gewinnt schnell das Gefühl, dass die Schatzsuche lediglich ein Alibi für Largos Truppe darstellt. Sein Verdacht wird schwerer, als er herausfindet, dass Largos bezaubernde Geliebte Domino die Schwester eines der Piloten des entführten Flugzeuges ist. Gemeinsam mit seinem Kumpel von der CIA Felix Leiter nimmt Bond die Ermittlungen auf. Doch die Zeit wird knapp, und die angebliche Schatzsuche scheint ein perfektes Alibi zu sein.

                      ****

                      Eine weltweite Bedrohung, exotische Schauplätze, schöne und starke Frauen, charismatische Schurken und ein actionreiches Finale. Kein Zweifel, "Thunderball" ist der Roman, der die spätere Formel, nach der die Filmreihe funktionierte, am meisten beeinflusste.

                      Kein Wunder, denn tatsächlich ist "Thunderball" nicht allein auf Flemings Mist gewachsen. Für seinen neunten Roman um 007 verwendete der Autor einen Plot, den er 1958 gemeinsam mit seinem Freund Ivar Bryce und dem Filmemacher Kevin McClory für einen möglichen Bond-Film erarbeitete. Aus dem Film wurde nichts und Fleming schrieb den Roman stattdessen. McClory verklagte daraufhin Fleming wegen Urheberrechtsverletzung und bekam die Filmrechte und einen Vermerk über seinen Beitrag in jeder Veröffentlichung des Romans zugesprochen.

                      "Thunderball" stellt auch den ersten Auftritt der Organisation SPECTRE (Special Executive for Counter-intelligence, Terrorism, Revenge and Extortion) und deren Gründer und Anführer Ernst Stavro Blofeld dar. Sie sollten in den kommenden Romanen die Rolle einnehmen, die SMERSH in den frühen Bond-Abenteuern einnahm, und auch die Filmreihe griff stark auf SPECTRE zurück.

                      Zum Roman an sich: Die Formel ist da. Und sie wurde zur Formel, weil sie so gut funktioniert. Der Roman ist aufregend, fantastisch und mitreißend. Mehr gibt es kaum zu sagen.

                      Fazit: Einer der besten Bond-Romane.

                      Wertung: 9/10
                      Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                      Stalter: "Nope, it's all bad."

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                      • #12
                        Ian Fleming - The Spy Who Loved Me


                        Eigentlich wollte die junge Kanadierin Vivienne Michel nur eine Reise durch die USA zu ihrem neuen Leben in Florida machen. Eigentlich wollte sie sich nur ein bisschen was hinzuverdienen, als sie einen zwei-wöchigen Job in einem Motel in den Adirondack Mountains annahm. Als sie aber am Ende der Urlaubssaison allein die letzte Nacht im Motel verbringen soll, um die Schlüssel am nächsten Tag dem Besitzer zu übergeben, wird diese letzte Nacht zur schlimmsten Nacht ihres Lebens.

                        Zwei furchterregende Gestalten, der hochgewachsene und schweigsame Sol "Horror" Horowitz und der kleine, dicke und komplett haarlose "Sluggsy" Morant, tauchen auf und behaupten, vom Besitzer Mr. Sanguinetti aus Versicherungsgründen geschickt worden zu sein. Bald stellt Vivienne jedoch fest, dass die beiden keineswegs harmlose Angestellte sind. Während Sluggsy sich ständig an sie heranmacht, schweigen beide zu den tiefergehenden Fragen der jungen Frau. Schließlich wird sie von den beiden offen bedroht, und Vivienne muss erkennen, dass sie in der Gefangenschaft zweier Gangster ist, die zwar eindeutig Pläne für sie haben, diese jedoch streng verschweigen.

                        Nach mehreren fehlgeschlagenen Flucht- und Wehrversuchen sieht sich Vivienne noch immer in der Gewalt der beiden Gangster, als plötzlich ein fremder Mann auftaucht. Ein Engländer, der sich als eine Art Polizist ausgibt. Sein Name ist Bond. James Bond.

                        ***

                        Fleming war offensichtlich in Experimentierlaune, denn "The Spy Who Loved Me" weicht krass von der Formel seiner sonstigen Bond-Abenteuer ab. Tatsächlich ist Bond hier nur eine Nebenfigur, denn die Hauptperson ist Vivienne Michel, aus deren Sicht der Roman auch in der Ich-Perspektive geschrieben ist.

                        In drei Akten Wird ihre Geschichte erzählt. Der erste Akt "Me" befasst sich mit Viviennes Vergangenheit und macht den Leser so vertraut mit der Figur. Der zweite Akt "Them" bringt die Geschichte ins Laufen, als Horror und Sluggsy auftauchen und Vivienne bedrohen. Und im dritten Akt "Him" taucht schließlich Bond auf, um das Mädchen zu retten.

                        Dies macht diesen Roman zu etwas besonderem in der Reihe, denn weniger handelt es sich um einen Spionage-Thriller oder ein SpyFi-Abenteuer, als um einen sehr persönlichen Psychothriller. Es ist eine interessante Abwechslung, und es funktioniert außerordentlich gut.

                        Fazit: Experiment gelungen. Ein Bond-Roman ohne Epik, ohne exotische Schauplätze, ohne Martinis und Casinos, ohne Erzschurken und fast ohne Bond, aber dennoch mit viel Spannung.

                        Wertung: 7,5/10
                        Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                        Stalter: "Nope, it's all bad."

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                        • #13
                          Erstmals auf Deutsch: James Bond in New York

                          Hallo Kai,

                          im neuen Erzählband Die Großstädter aus dem Septime Verlag, zu dem ich eine Kurzgeschichte zu Las Vegas beisteuern durfte, ist auch die bislang letzte noch nicht auf Deutsch erschienene James Bond-Erzählung James Bond in New York zu finden.

                          Die Zukunft ist kein ungeschriebenes Blatt
                          http://www.miriam-pharo.com

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                          • #14
                            Ohne jetzt dieses Buch madig machen oder meiner eigenen Rezi von "Octopussy & The Living Daylights" vorgreifen zu wollen, aber ich hoffe doch, dass sich niemand dieses Buch nur wegen "007 in New York" anschafft. Denn sonst wird diese Person eher enttäuscht werden, die Kurzgeschichte ist nämlich sehr, sehr kurz und wohl auch eher als Seitenhieb Flemings auf den Big Apple denn als ernsthafte Bond-Story anzusehen.
                            Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                            Stalter: "Nope, it's all bad."

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                            • #15
                              Gute Neuigkeiten für alle Bond-Fans, die der englischen Sprache nicht mächtig sind!

                              Die Ausgaben, die ich hier rezensiere sind die englischsprachigen Ausgaben des britischen Penguin007-Labels. Auf deutsch gab es diese Romane seit Jahrzehnten nicht mehr (abgesehen von "Casino Royale", der 2006 zum Filmstart neu aufgelegt wurde).

                              Zum 50. Filmjubiläum von James Bond hat der gute bekannte Cross Cult Verlag angekündigt, die Romane neu übersetzt und ungekürzt wieder auf den Markt zu bringen, und man nimmt sich offenbar der wunderschönen Cover von Penguin007 an. Los geht's im September mit den ersten drei Romanen "Casino Royale", "Leben und Sterben lassen" und "Moonraker". CR wird €11,80, die Folgebände werden €12,80 kosten.

                              Cross Cult| 2012 ist James-Bond-Jahr
                              Waldorf: "Say, this Thread ain't half bad."
                              Stalter: "Nope, it's all bad."

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