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Mein Sci-Fi Buchkonzept - Eure Meinung?

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  • Mein Sci-Fi Buchkonzept - Eure Meinung?

    Ich hoffe dass ich hier richtig bin, aber seit einigen Monaten schwebt ein Konzept in meinen Kopf, in dessen Bezug ich auch immer wieder Ideen bekomme... mein Konzept ist sowas wie eine First-Contact Space Opera, die ein ziemliches Gegenteil des üblichen Invasionsthemas sein soll...

    Sieht in ca. so aus:

    Die Erde wird seit 2010 mit großwiegenden Umweltkatastrophen umhäuft (da beziehe ich die Realität mitein, und fiktive Katastrophen ab 2012), immer mehr hat die Erde mit Katastrophen zu tun, die meist mit unserer Umweltunfreundlichen Energiegewinnung zu tun und deren Folgen (2 weitere Atomumfälle, viele "natürliche" Umweltkatastrophen), desweiteren stürzt die Welt in eine weitere Weltwirtschaftkrise... desweiteren gewinnen die Rechten in jeden westlichen Staat an die Zugewinnen und sämtliche Staatenbündnisse gehen zu Grunde (die EU, die UNO und sogar die USA - welche sich wieder auf Süd und Nord trennen, unter Druck der Tea Party).

    Also ist es bis zu dieser Stele eine Distopie mit Realitätsbezug.

    Im Jahre 2018 wird nach jahrelangen UFO Sichtungen die Erde von Außerirdischen besucht, ihr Vorhaben ist gutmütig, sie wollen mit ultramodernen Technologien die Erde reinigen (das ist von einen Ufo-Schreiber inspiriert der gemeint hat dass in den nächsten Jahren die Menschen von einer Außerirdischen Allianz besucht wird die unseren Planeten reinigen - halte ich für unglaubwürdig aber eine gute Science-Fiction Idee).
    Jedoch hat die Sache einen Haken, damit das schnell ergehen kann müssen sätmliche Bewohner der Erde den Planeten verlassen und auf Entwicklungsreisen auf die Planeten der vielen vereinten Außerirdischen Völker, va. damit die Menschheit dazu inspiriert werden friedlicher und vereinter zu leben. Da beginnt auch das Abentteuer des Hauptcharakters (der zu Zeiten vor des Kontaktes ein Außenseiter war der die nationalistischen Antworten auf die Probleme nie verstanden hat), auf einen der Planeten - bewohnt von einer sehr fortschrittlichen und friedlichen Alienrasse die an den Plänen die Erde zu säubern mitgeholfen hat - bemerkt er dass eine kleine Allianz an Menschen vorhat die Waffenlosigkeit der besagten Rasse auszunutzen und sich den Planeten samt der fortschrittlichen Technologie unter den Nagel zu reißen, gemeinsam mit anderen gutmütigen Menschenversucht er die Verschwörung - welche sich schon über mehrere Planeten breitgemacht hat - zu verhindern und dafür zu kämpfen dass die Menschheit ein neuer Teil dieser galaktischen Gemeinschaft ist und nicht dafür berühmt dass eine Gruppe versucht hat die Macht an sich reißen.
    Space is the Place!

    www.last.fm/user/Zaphbot

  • #2
    Ich sags mal so:

    Die Idee hat sicher potential, aber einige Punkte würde ich auf jeden fall nochmal überarbeiten. Missfallen hat mir vor allem:

    das ist von einen Ufo-Schreiber inspiriert der gemeint hat dass in den nächsten Jahren die Menschen von einer Außerirdischen Allianz besucht wird die unseren Planeten reinigen - halte ich für unglaubwürdig aber eine gute Science-Fiction Idee
    Das ist ein wiederspruch in sich. Eine Handlung die unglaubwürdig ist, kann nicht "gut" sein, sie ist scheiße.
    Verwechsel das bitte nicht mit der "künstlerischen Freiheit" die sich viele Autoren in der Sci-Fi nehmen, wenn es um technologien geht. Wenn eine Person eine Handlung ausführt, dann MUSS diese Handlung für den leser glaubhaft sein, sonst versteht er nicht, was eigentlich vor sich geht. Das ist, als wenn du eine Geschichte schreibst, in der ein 15 Jähriger Wildfang plötzlich ohne erkennbaren Grund zum Musterkind mutiert, freiwillig hausaufgaben zu machen, zu lernen, und die Oma im Altenheim zu besuchen.
    Wenn etwas unglaubwürdig ist, ist es deine Aufgabe als Autor, es glaubwürdig zu machen. Erst DANN ist es eine gute Idee, vorher nicht.

    Das wichtigste was du brauchst, ist erstmal eine Motivation dieser Aliens.

    der zu Zeiten vor des Kontaktes ein Außenseiter war der die nationalistischen Antworten auf die Probleme nie verstanden hat
    Nächster Punkt. Warum unbedingt ein Außenseiter? Warum deinen Protagonisten von Beginn an zum Sympatieträger machen? Glaubst du nicht, dass du mit einem Arschloch als Protagonisten, einem überzeugten Neo-Nazi, der langsam anfängt, seine Überzeugungen zu überdenken, mehr wirkung erzielst?

    zu verhindern und dafür zu kämpfen dass die Menschheit ein neuer Teil dieser galaktischen Gemeinschaft ist und nicht dafür berühmt dass eine Gruppe versucht hat die Macht an sich reißen.
    Gefährlich!
    Hier wirft dir das Schlagwort "Prämisse" jede Menge Stolpersteine in den Weg, vor allem wenn deine Aliens nicht die Bösen sein sollen. Du thematisierst in der Geschichte eine Nationalistisch geprägte, menschliche Gesellschaft. Eine solche Weltordnung wird nicht kapitulieren, nur weil da jemand von einem anderen Planeten steht und "Du-du-du!" macht. Man sollte nicht vergessen werden, dass die Nazis anno dazumal nichtmal davor zurückgeschreckt sind, Kinder in den Krieg zu schicken.
    Eine solche Weltordnung müsste seitens der Aliens mit Gewalt zur kooperation gezwungen werden. Und das führt mich zu einer Prämisse die da behauptet: "Es ist legitim, anderen Lebewesen meinen Willen aufzuzwingen, wenn ich glaube, dass es ihnen dadurch besser geht." Das ist eine Prämisse, die eine Volle Breitseite gegen das Grundrecht zur "Selbstbestimmung" abfeuert und dich ethisch in eine Ecke mit den Befürwortern von z.B. Religionskriegen oder Polizeitstaaten schiebt.

    Das muss deshalb nicht stimmen, aber eine Prämisse, die das Recht auf individuelle Selbstbestimmung einem "höheren Zweck" opfert, kann leider von anderen menschen genau so ausgelegt werden.

    Als Äquivalent müsste ich hierbei jetzt an die Besiedelung Nordamerikas durch die Europäer denken. Die Europäer landen auf den neuen Kontinent, und zwingen den dort ansässigen Indianern ihren Lebensstil auf, weil sie glauben, dass er dem der Idianer überlegen ist.
    Auf deine Geschichte bezogen, würdest du die "Verräter", die von den Indianern zu den Europäern übergewechselt sind, die sich gegen ihr eigenes Volk gestellt haben, als Helden darstellen.

    Meiner Ansicht nach ein gefährliches Terrain, auf das du dich da begibst.
    Zuletzt geändert von caesar_andy; 14.07.2011, 12:43.
    Was ist Ironie?
    Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
    endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

    Kommentar


    • #3
      Erstmal danke fürs Feedback nun zu den Punkten... (dazu ist vorher noch zu sagen dass es ohnehin unmöglich ist ein Science Fiction Buch zu schreiben das jeden gefällt, weswegen ich einfach eins schreiben werde das mir gefällt... aber selbstverständlich bin ich für Verbesserungsvorschläge offen, aber der Thread dient mal vorallen dazu zu sehen wieviele Leute "sowas" interssiert und va. Sci-Fi Leser.

      Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
      Ich sags mal so:

      Das ist ein wiederspruch in sich. Eine Handlung die unglaubwürdig ist, kann nicht "gut" sein, sie ist scheiße.
      Verwechsel das bitte nicht mit der "künstlerischen Freiheit" die sich viele Autoren in der Sci-Fi nehmen, wenn es um technologien geht. Wenn eine Person eine Handlung ausführt, dann MUSS diese Handlung für den leser glaubhaft sein, sonst versteht er nicht, was eigentlich vor sich geht. Das ist, als wenn du eine Geschichte schreibst, in der ein 15 Jähriger Wildfang plötzlich ohne erkennbaren Grund zum Musterkind mutiert, freiwillig hausaufgaben zu machen, zu lernen, und die Oma im Altenheim zu besuchen.
      Wenn etwas unglaubwürdig ist, ist es deine Aufgabe als Autor, es glaubwürdig zu machen. Erst DANN ist es eine gute Idee, vorher nicht.

      Das wichtigste was du brauchst, ist erstmal eine Motivation dieser Aliens.
      Zu den Punkt gilt zu sagen dass mein Buch eher mehr auf Fantasy aufgebaut werden wir (wie zB Star Wars) als auf Hard Sci-Fi und meiner Meinung nach klingen diese "Prophezeiungen" schön, aber nicht mal wirklich unglaubwürdig (nichts ist unmöglich in unseren großen Universum), die Unglaubwürdigkeit beziehe ich eher grundsätzlich auf Prophezeiungen.
      Und mMn gefällt mir dieses "Aliens sind gewollt die Erde und Menschheit zu retten" Szenario, weil ich angesichts dieser Alien Rassen eben auch viel Fantasie einbringen kann, aber auch Realismus... wie oben beschrieben wird es eher Fantasy-Sci-Fi (was ist der reale Begriff dafür ) lastig und daher werd ich versuchen die Rassen vielfältig und interessant zu gestalten mitsamt ihrer Technologie, da wird nicht sehr viel wissenschaftlich sein... allein ein Gerät dass die Atmosphäre einer Erde säubert, das ist natürlich schwer sich vorzustellen dass es in der Realität möglich ist. Kann mir schon vorstellen dass viele ein Wert auf realistische Technik legen, aber andere mögen in ihren Sci-Fi Büchern auf viel Fantasie (ein Grund warum "Per Anhalter durch die Galaxis" so beliebt ist, neben den Humor natürlich).
      Was die Motivation betrifft viel mir eine Sache ein... eine der Beteiligten Rassen (das ganze wird in einen Art Rat besprochen, ähnlich dem von Mass Effect, nur dass sowohl spirituelle als auch politische Vertreter von mind. 12 Rassen beteiligt sind) hatte eine ähnliche - eher blutige Geschichte - wie die Menschheit und damit ihren Planeten zerstört, da sie nicht wollen dass es noch einen Planeten so ergeht, setzen sie sich im "Rat" dafür ein dass den Menschen geholfen wird, da er aufgrund der vergangenen Ereignisse glaubt dass es zu spät ist wenn die Menschheit selbst hinter ihre Fehler gerät.

      Nächster Punkt. Warum unbedingt ein Außenseiter? Warum deinen Protagonisten von Beginn an zum Sympatieträger machen? Glaubst du nicht, dass du mit einem Arschloch als Protagonisten, einem überzeugten Neo-Nazi, der langsam anfängt, seine Überzeugungen zu überdenken, mehr wirkung erzielst?
      Hab mir da zwei Sachen überlegt, ein Außenseiter der dem Leser symphatisch ist (und mit den ich mich selbst identifizieren kann).... allerdings hab ich mir auch deine Variante überlegt (schon länger, an dieser Stelle hab ich mich noch nicht entschieden), das zweite Szenario ist nämlich dass es ein Mensch ist der mit den Rechten Strömungen der Vergangenen 6 Jahre mitgeschwommen ist und auf den Alienplaneten diese Sache in Frage stellt weil er sich in eine Außerirdische verliebt die ihn die Augen für die Lebensweise auf den Planeten öffnet, gegenüber der er im Vorhinein skeptisch war und ohnehin wie viele andere Menschen Anti-Alien eingestellt sind... jedoch ist eine eingebaute Lovestory in einen Sci-Fi Buch immer umstritten, allerdings kann ich damit Dramatik einbauen.

      Gefährlich!
      Hier wirft dir das Schlagwort "Prämisse" jede Menge Stolpersteine in den Weg, vor allem wenn deine Aliens nicht die Bösen sein sollen. Du thematisierst in der Geschichte eine Nationalistisch geprägte, menschliche Gesellschaft. Eine solche Weltordnung wird nicht kapitulieren, nur weil da jemand von einem anderen Planeten steht und "Du-du-du!" macht. Man sollte nicht vergessen werden, dass die Nazis anno dazumal nichtmal davor zurückgeschreckt sind, Kinder in den Krieg zu schicken.
      Eine solche Weltordnung müsste seitens der Aliens mit Gewalt zur kooperation gezwungen werden. Und das führt mich zu einer Prämisse die da behauptet: "Es ist legitim, anderen Lebewesen meinen Willen aufzuzwingen, wenn ich glaube, dass es ihnen dadurch besser geht." Das ist eine Prämisse, die eine Volle Breitseite gegen das Grundrecht zur "Selbstbestimmung" abfeuert und dich ethisch in eine Ecke mit den Befürwortern von z.B. Religionskriegen oder Polizeitstaaten schiebt.

      Das muss deshalb nicht stimmen, aber eine Prämisse, die das Recht auf individuelle Selbstbestimmung einem "höheren Zweck" opfert, kann leider von anderen menschen genau so ausgelegt werden.

      Als Äquivalent müsste ich hierbei jetzt an die Besiedelung Nordamerikas durch die Europäer denken. Die Europäer landen auf den neuen Kontinent, und zwingen den dort ansässigen Indianern ihren Lebensstil auf, weil sie glauben, dass er dem der Idianer überlegen ist.
      Auf deine Geschichte bezogen, würdest du die "Verräter", die von den Indianern zu den Europäern übergewechselt sind, die sich gegen ihr eigenes Volk gestellt haben, als Helden darstellen.

      Meiner Ansicht nach ein gefährliches Terrain, auf das du dich da begibst.
      Diesen Part werde ich natürlich ausarbeiten und auch einen umfangreichen Teil des Buches ausmachen (es wird eine Space Opera, daher lang, kann sogar sein dass ich es mehrteilig mache, aber das entscheide ich wenn ich es schreibe), allerdings sind die Menschen auf Grund der vielen Naturkatastrophen nach einer Zeit gewillt auf andere Planeten zu übersiedeln, ich sagte ja auch eher dass die Bevölkerungen sehr nationalistisch eingestellt sind, aber es wird nun mal so sein - auch durch die Begeisterung des Erstkontaktes willigen sie ein, was aber nicht heißt dass es keine Probleme gibt auf den "Gastheimaten" der Menschen (die auf den 12 Planeten und einigen Kolonien der 12 Ratsrassen sein wird, wo sich jeder Mensch aussuchen kann welchen Schiff er sich anschließt um zum Planeten zu reisen)... was das Verhalten der Aliens betrifft, die sind zwar sehr entwickelt und politisch gewollt den Menschen zu helfen, das heißt dann aber nicht dass es gleich rund läuft... und was die Menschen betrifft so ist die Aufteilung von den jenigen die sich über dieses neue Leben freuen und denen die skeptisch sind und sich nur anschließen weil sie das ohnehin müssen 50 zu 50... generell ist so auch die Situation auf der Erde 2012-2018, etwas knapp über die Hälfte haben sich dazu entschieden sich national abzuspalten, die andere (etwas weniger als die Hälfte) ist darüber eher unglücklich gewesen, weswegen es auch Spannungen oder gar Bürgerkriege gibt.

      Wie ich schon erwähnt hab, sind die Aliens und deren Welten sehr auf Fantasy ausgelegt, wesewegen ich auch spirituelle Sachen einfließen lasse, fiktive Religionen, eigene Bräuche auf jede der Welten usw. usf...

      Aber das ist noch nicht fix, es kann auch sein dass ich es tatsächlich realistischer Mache, weil ich auch realen Bezug habe, aber lieber wär es mir dass ich es schaffe ein Fantasievolles Universum zu erschaffen und das ganze ist auch sowas wie Distopie (Geschichte der Menscheit von 2012 - 2018, der 21. Dezember spielt dabei keine Rolle das ist Zufall) als auch Utopie (die neue Chance für die Menschheit und funktionierende sowie armuts und krieglose Alien Gesellschaften des "Rates").

      Dass es gefährliches Terrain ist, das weiß ich schon und ich weiß auch dass es nicht etwas für jeden sein wird, aber ich versuche es frisch wirken zu lassen.
      Space is the Place!

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      • #4
        Zitat von rattlesnake87 Beitrag anzeigen
        Zu den Punkt gilt zu sagen dass mein Buch eher mehr auf Fantasy aufgebaut werden wir (wie zB Star Wars) als auf Hard Sci-Fi und meiner Meinung nach klingen diese "Prophezeiungen" schön, aber nicht mal wirklich unglaubwürdig (nichts ist unmöglich in unseren großen Universum), die Unglaubwürdigkeit beziehe ich eher grundsätzlich auf Prophezeiungen.
        Kaaaalt ... ganz kalt

        Mir ist egal, ob du Hard-Sci-Fi oder Fantasy schreibst, denn ich habe mitnichten den Realismus dahinter kritisiert, sondern die Nachvollziehbarkeit.
        Ein fliegendes Auto mag unrealistisch sein, je nach technischer Entwicklung deiner Zivilisation aber nachvollziehbar.

        Ein pubertäres Kind das heute in zerissenen Jeans am Küchentisch sitzt und die Mutter anbrüllt weil es zur schule soll und morgen brav und zivilisiert im Anzug zur Schule geht und am nachmittag freiwillig im Altenheim hilft, ist für den Leser NICHT nachvollziehbar. Zumindest es es das so lange nicht, wie kein Motiv für die Verhaltensweisen des Kindes ersichtlich wird.

        Und hier ist der springende Punkt: Eine außerirdische Zivilisation die irgendwo landet und mal ebend den Planeten "reinigen" will und dazu die dort ansässige Zivilisation wegholt ist ebenfalls nicht logisch nachvollziehbar.
        Hier brauchst du ein starkes - vermutlich philosophisches oder religiöses - Motiv der Aliens damit der Leser nicht denkt: "Was iss'n dass für Müll?"

        Das hier:
        Was die Motivation betrifft viel mir eine Sache ein... eine der Beteiligten Rassen (das ganze wird in einen Art Rat besprochen, ähnlich dem von Mass Effect, nur dass sowohl spirituelle als auch politische Vertreter von mind. 12 Rassen beteiligt sind) hatte eine ähnliche - eher blutige Geschichte - wie die Menschheit und damit ihren Planeten zerstört, da sie nicht wollen dass es noch einen Planeten so ergeht, setzen sie sich im "Rat" dafür ein dass den Menschen geholfen wird, da er aufgrund der vergangenen Ereignisse glaubt dass es zu spät ist wenn die Menschheit selbst hinter ihre Fehler gerät.
        halte ich persönlich für ein eher schwaches Motiv, weil nur 1/12 der Ratsmitglieder wirklich motiviert wären. Die anderen werden hier zu Mitläufern ohne Gesicht.




        allerdings sind die Menschen auf Grund der vielen Naturkatastrophen nach einer Zeit gewillt auf andere Planeten zu übersiedeln, ich sagte ja auch eher dass die Bevölkerungen sehr nationalistisch eingestellt sind, aber es wird nun mal so sein - auch durch die Begeisterung des Erstkontaktes willigen sie ein
        Jetzt wird es leider wieder unglaubwürdig. Der nationalismus stellt ja im großen und ganzen eine politische Rückbesinnung auf eher "bodenständige" Werte wie Heimat, Familie und Nationalität dar. Jemand der bereit ist, seine Heimat "aufzugeben" kann damit per definition nicht nationalistisch sein, ebendso wie jemand der nationalistisch ist kaum außerirdische Besucher mit offenen Armen empfangen wird.
        Du bekommst hier einfach ein Problem mit der Ideologie deiner Leute. Denn du sagst zwar, die Leute seien sehr nationalistisch, du lässt sie aber nicht danach handeln. Ich weise nur mal darauf hin, das es selbst heute - Jahrzehnte nach dem dritten Reich - immer noch Stimmen gibt, die darauf pochen das die Gebiete, die deutschland im WK2 verloren hat, trotzdem deutsches Staatsgebiet sind.
        Leute die so denken, geben nicht mal eben freiwillig ihren ganzen Planeten auf.

        was das Verhalten der Aliens betrifft, die sind zwar sehr entwickelt und politisch gewollt den Menschen zu helfen, das heißt dann aber nicht dass es gleich rund läuft... und was die Menschen betrifft so ist die Aufteilung von den jenigen die sich über dieses neue Leben freuen und denen die skeptisch sind und sich nur anschließen weil sie das ohnehin müssen 50 zu 50...
        Und hier ist der springende Punkt. Wenn 50% der leute die Heimat verlassen MÜSSEN, dann werden diese Leute von den Invasoren dazu "gezwungen". Du stellst die moralische Sichtweise der Aliens also über das Recht auf Selbstbestimmung der Erdbewohner.
        Und genau DAS ist eine Sichtweise mit der man von einem Abtreibungsverbot über einen Überwachungsstaat bis hin zum Völkermord eine ganze Palette an moralisch fragwürdigen Handlungen unterstützen könnte.

        Die Frage - die du dir hier stellen musst - ist also nicht etwa ob alle leute dein Buch gut finden. Die Frage ist, ob du WILLST, das dein Buch vom Leser als "Pro Überwachungsstaat" interpretiert werden kann.

        Wenn du das nicht nicht willst, solltest du diese Interpretation bereits im Vorfeld ausschließen indem du das Buch anders schreibst.
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        • #5
          Ich glaube ich habe eine Lösung für das von dir angesprochene Problem... tatsache ist dass die beiden Bestände (also Bestand 1: Auf der Erde kriselts, Umweltkatastrophen und gespaltete Nationen, Bestand 2: Aliens wollen Erde reinigen, Menschen müssen weichen)... ich kann es jedoch so lösen - und das hab ich mir auch schon öfter gedacht als Szenario, wie gesagt das Konzept ist in den Anfangsschuhen - dass die Menschen mit der Zeit, so in den Jahren 2017, 2018 bemerkt haben dass der Weg den sie eingeschlagen haben der falsche war, dass der Nationalismus nicht zu Lösungen sondern zu noch mehr Problemen geführt hat, da tauchen die Aliens auf (wie ich erwähnt hab, der "Rat der 12" ist ein Rat hochentwickelter und gutmütiger Rassen, weswegen sie auch helfen) und bieten den Menschen die Chance an, die sich auch annehmen, mit einer Befürwörtung des Großteils... jedoch gibt es dann natürlich noch weiterhin den Bestand "Machtgier" und "Kolonosierung" in der Menschlichen Natur (bedingt durch die Geschichte) und da kommen die Leute ins Spiel die es ausnützen wollen... wie es ab da weiter geht, steht noch komplett in der Luft... jedoch sag ich nicht dass sie einfach sagen "hey erobern wir das", von da aus geht dann eine Kriegskonspiration aus, inkl. der Versuch deren Technologie zu ergattern bzw. zu bezwingen, natürlich stehen die Alien-Völker nicht ohne Verteidigung da, auch wenn es bei den meisten seit Tausenden von Jahren keine Kriege mehr gab.

          Das ist eine der wenigen Lösungen, oder ich mach es auf "unnachvollziehbarer Weise" wie vorher, oder es ist doch so dass die Aliens uns zwingen den Planeten zu verlassen.
          Ich denke wenn ich beginne zu schreiben, werden mir ohnehin noch einige Varianten einfallen, aber auf das kurze Grundkonzept bestehe ich, das ist nun mal die Hauptidee (selbst wenn die Sache mit der "gesäuberten Erde" aufgegriffen ist, aber irgendwo her hat man seine Ideen ohnehin immer.)
          Die Frage ist aber auch va. welche Variante spannender ist, mMn ist es mit einer teils aufsässige Menschheitsbevölkerung spannender als wenn alle "Hurra" schreien, aber dann müssten sie nun mal gezwungen werden, allerdings wäre das dann schon ein bisschen zuviel Alien-Invasion... wenn ein Großteil dafür ist, weil sie von den Fehler gelernt haben und bereit sind von Aliens zu lernen, quasi als "Schüler", dann ist das vielleicht ein wenig weniger spannend, die Konspiration der wenigen auf einen Planeten ist dann der Spannungshalter... weil eine alles ist Bunt Welt, das wäre dann vl. eine schöne Utopie aber langweilig zu lesen.
          Die Distopie bis 2018 setze ich auf jeden Fall voraus, wie auch die Geschichte dass alle Menschen auf andere Planeten reisen (dass alle Menschen weg müssen ist auch meine Idee, aufgegriffen ist nur das mit der "Planetensäuberung" über moderne Technologie).
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          • #6
            Warum lässt du die sache mit dem Nationalismus dann nicht einfach ganz weg?

            Der nationalismus ist für die Menschen ja ohnehin meistens nur die "Wundermedizin", wenn sie glauben, ihr eigenes Leid wäre von Menschen anderer nationalität verursacht. Wenn es aber der ganzen Welt scheiße geht, wegen Naturkatastrophen etc. halte ich es irgenmdwie für unwahrscheinlich, dass sich eine größere Nationalistische Bewegung bildet.
            Was ist Ironie?
            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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            • #7
              Weil es ein Thema ist, das ich behandeln will, auch auf Grund der aufkommenden Rechten in den westlichen Ländern, würde das gerne in einer Distopie bearbeiten, nicht falsch verstehen, es ist ja keine Hauptstory, viel mehr etwas was zwischen 2012 und 2018 passiert, als Reaktion auf eine neue Wirtschaftskrise... das wird natürlich nicht in die Länge gezogen... das mir wichtige ist dass sich die Welt in einer sowohl ökologischen als auch politischen Krise befindet und die Menschheit eine neue Chance bekommt, mit den "First Contact" und dann eben mit den Angebot der durch Technologie gereinigten Erde... neben den spirituellen (aber nicht religiös) und Fantasy Ansätzen (welche sich va. auf die Aliens und deren Welten auswirken werden) möchte ich es auch politisch gestalten.
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              • #8
                Zitat von rattlesnake87 Beitrag anzeigen
                Weil es(Nationalismus) ein Thema ist, das ich behandeln will, möchte ich es auch politisch gestalten.
                Wie soll denn Politik aussehen ohne Nationalstaaten? Du nennst sie dann eifach nicht mehr so? Die Föderation und das Kligonenreich und die Cardassianische union, die Republik in Star Wars jede politische Ordnung läuft auf staatenbildung raus wie willst du das lösen?

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