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[Buchbesprechung] Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

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  • [Buchbesprechung] Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

    Suzanne Collins:
    Suzanne Collins wurde am 10. August 1962 in New Jersey (USA) geboren und ist eine in US-amerikanische Autorin von Cartoons sowie von Kinder- und Jugendliteratur.
    Das Time Magazine wählte Suzanne Collins auf die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2010. In Deutschland wurde Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele für den Jugendliteraturpreis 2010 nominiert. Suzanne Collins lebt mit ihrer Familie in Connecticut (USA).

    Kurzbeschreibung - Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele:
    Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf und vor allem nicht, was sie selbst empfindet. Quelle
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ID: 4289671

    Teil 2 der Reihe - Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe
    Teil 3 der Reihe - Die Tribute von Panem - Flammender Zorn



    Mein Fazit:
    Die Story wird sehr spannend und fesselnd erzählt, was es schwer macht eine Pause einzulegen. Weiters ist die Story flüssig zu lesen und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf.
    Dem Leser wird der Einstieg in die Handlung gut erklärt und die Charaktere werden gelungen eingeführt. Mit der Zeit wachsen einem die beiden Hauptfiguren Katniss Everdeen und Peeta Mellark ans Herz. Aber auch alle Nebenfiguren sind sehr interessant und tragen ihren Teil zu einem gelungenen Roman bei. Weiters finde ich die Kombination der verschiedenen Generes wie Science Fiction, Liebesgeschichte, Thriller und Drama besonders gut gemacht.
    Ein wenig erinnert der Roman ans alte Rom, wo das römische Reich auch Spiele veranstaltete um so von politischen Problemen abzulenken bzw. das Volk ruhig zu halten. Dies wurde im Roman sehr gut mit dem Überlebenskampf der Tribute aus den 12 Distrikten in der Arena gezeigt, welcher als Reality-Unterhaltung herangezogen wurde.
    Alles in allem ein sehr spannender Roman, den man auf alle Fälle gelesen haben muß.
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 21.07.2012, 19:17.
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  • #2
    "The crowd draws a collective breath and then you can hear a pin drop, and I’m feeling nauseous and so desperately hoping that it’s not me, that it’s not me, that it’s not me.[…]
    And it’s not me. It’s Primrose Everdeen."

    Ich hatte bereits den Trailer zur Verfilmung von The Hunger Games gesehen bevor ich das Buch gelesen hatte, daher wusste ich, dass sich Katniss auf den folgenden Seiten nun an Stelle ihrer Schwester Prim als Tribut melden würde. Der Cliffhanger funktionierte emotional für mich dennoch hundertprozentig, da es Autorin Collins einfach toll gelingt den Leser auf nur wenigen Seiten die Welt von Panem und insbesondere District 12 vorzustellen, die wichtigsten Charaktere einzuführen und zu erklären was bei der Auslosung für unsere Ich-Erzählerin und ihrer Familie auf dem Spiel steht. Katniss nahm mich auch so schnell für sich ein, so dass ich schon am Ende des ersten Kapitels an quasi jedem ihrer Worte klebte.
    Und sie ließ mich auch nicht mehr los. Ich wollte so schnell wie möglich erfahren, wie sich Katniss durch die Vorbereitung und ihre Präsentation im Capitol schlägt, wer ihre Gegner sind, wie sich ihre Beziehung zu Peeta entwickelt und ob sie die Hunger Games erfolgreich bewältigt. Collins Prosa schafft es, dass man eine echte Bindung zu Katniss entwickelt und in der Arena entsprechend mit ihr leidet und genauso ihre Triumphe feiert.
    Man sollte von The Hunger Games nun keine literarischen Wunderdinge erwarten (schließlich ist es ein Jungendbuch), aber Collins erzählt ihre Geschichte sehr flott und durchweg spannend. Eine klare Leseempfehlung.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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    • #3
      Ich bin auf diese Buchreihe auch erst durch den Kinotrailer der Verfilmung aufmerksam geworden, der mein Interesse an der Geschichte geweckt hat. Den Film habe ich damals zwar nicht gesehen, aber ich hatte beschlossen, die Romanvorlage zu lesen. Und "Tödliche Spiele" hat mir wirklich ausgezeichnet gefallen!

      Meine ausführliche Rezension gibt es hier:
      Rezension: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele |

      Aber vorweg: Suzanna Collins hat mit Panem wirklich eine interessante Welt erschaffen und mit Katniss Everdeen auch einen starken Charakter erschaffen, dem der Leser durch diese so abwechslungsreiche Welt - das arme Distrikt und das schillernde dekadente Kapitol - folgt. Und die Hungerspiele selbst waren von Anfang bis Ende spannend und mitreißend. Von mir gibt es 5 von 6 Sterne. Das zweite Buch der Trilogie werde ich gleich im Anschluss lesen.

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      • #4
        Zitat von MFB Beitrag anzeigen
        Als einzigen wirklich nennenswerten Kritikpunkt würde ich mal den Schluss nennen. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Aufbegehren gegen das System gewünscht oder zumindest eine gewisse Absicht, dass hier in den folgenden Romanen noch etwas passieren wird.
        Also aus der Sicht von Katniss und Peetas kann ich es nachvollziehen das sie erst eimal das Erlebte verarbeiten müssen und die Gefühle des Überlebens überwiegen, als an ein Aufbegehren gegen das System zu denken.
        Das die Stimmung nach den Spielen aus den Distrikten nicht wirklich beschrieben wird, stimmt schon, jedoch führe ich das auf den Erzählstill (nämlich aus der Sicht von Katniss) zurück.

        Ich bin schon auf deien Bericht zum zweiten Buch gespannt!
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        • #5
          "Tödliche Spiele" ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe, dann der dritte Teil "Flammender Zorn" und "Gefährliche Liebe" zuletzt, vobei zweite Bände oft einen recht undankbaren Platz in einer Reihe ein nehmen.
          Ich habe alle Bände in vier Wochen gelesen, und das nur weil der dritte Band erst noch erschienen musste.

          Neben den Reality-Show-Thema und der dystopischen Welt, fand ich Katniss als Charakter sehr angenehm. Für einen weiblichen Charakter ist sie ziemlich kalt und "romantisch wie Dreck". Das scheint mir realistischer als ewig selbst reflektierte, Song-Texte schreibende, Teenager, die in der Jugendliteratur oft vorkommen.
          Katniss denkt über vieles nach und finde zum Teil auf kreative Umschreibungen, doch Collins dchreibt so, dass diese Umschreibungen sehr natürlich wirken und nicht wie eine Metapher der Metaphers Willen.
          Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
          Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

          Kommentar


          • #6
            "Die Tribute von Panem" ist mittlerweile die am besten verkaufte Buchserie beim Onlinehändler Amazon:
            "Tribute von Panem" entzaubern Harry Potter

            Mich wundert es nicht, da die Buchreihe sehr spannend ist.
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            • #7
              Ich hab die Reihe auch vorgehabt zu lesen, aber irgendwie weiger ich mich jetzt, da so ein Hype drum gemacht wird...
              keine Ahnung warum...
              Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
              Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
              Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
              was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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              • #8
                Zitat von Sandy88 Beitrag anzeigen
                Ich hab die Reihe auch vorgehabt zu lesen, aber irgendwie weiger ich mich jetzt, da so ein Hype drum gemacht wird...
                keine Ahnung warum...
                Diese Weigerung wirst du sicherlich noch bereuen!
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                • #9
                  Zitat von Rommie's Greatest Fan Beitrag anzeigen
                  Diese Weigerung wirst du sicherlich noch bereuen!
                  Mal sehen, wie lange ich diese "Weigerung" durchhalte
                  Bist nicht die einzige, die sowas sagt Ich hab jetzt jedenfalls noch ein paar andere Bücher, die ich als nächstes Lesen möchte und wer weiß, vielleicht wag ich mich dann an dann doch noch an diese Reihe ran
                  Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
                  Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
                  Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
                  was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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                  • #10
                    Ich bin mir auch unsicher, was den Hype angeht. Den Film hab ich auch noch nicht geschaut.

                    Einerseits will ich herausfinden, was daran alle so begeistert. Andererseits hasse ich Dystopien und muss immer lachen wenn ich "Panem" lese. Das ist sogar schlimmer als der Manga, der in einem Land namens "Kuchen" spielt, weil ungleich prätentiöser und deutet auf einen Holzhammer-Stil hin. :/ UND dann ist das ganze noch Young-Adult-Fiction, aus dem Alter bin ich ja eigentlich raus.

                    Bleibt da also noch etwas übrig, was mich als Leser reizen könnte?
                    Los, Zauberpony!
                    "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                      Ich bin mir auch unsicher, was den Hype angeht. Den Film hab ich auch noch nicht geschaut.

                      Einerseits will ich herausfinden, was daran alle so begeistert. Andererseits hasse ich Dystopien und muss immer lachen wenn ich "Panem" lese. Das ist sogar schlimmer als der Manga, der in einem Land namens "Kuchen" spielt, weil ungleich prätentiöser und deutet auf einen Holzhammer-Stil hin. :/ UND dann ist das ganze noch Young-Adult-Fiction, aus dem Alter bin ich ja eigentlich raus.

                      Bleibt da also noch etwas übrig, was mich als Leser reizen könnte?
                      Als Holzhammer-Dystopie würde ich Panem nun wahrhaftig nicht bezeichnen wollen. Wäre es eine, hätte es
                      1.) garantiert nicht diesen Erfolg gehabt - und den nicht nur in der avisierten Zielgruppe der Unter-25-Jährigen, sondern auch beträchtlich darüber hinaus - und
                      2.) nicht die Art an (englischsprachiger) Sekundärliteratur nach sich gezogen, die inzwischen dazu erschienen ist (zum Beispiel
                      "The Girl who was on fire" oder
                      "The Hunger Games and Philosophy: A Critique of Pure Treason" )

                      Also trau Dich, Moogie - Dich erwartet eine ausgesprochen faszinierende und nachdenklich machende Geschichte mit weit mehr Tiefe als man einem "Jugendbuch" gemeinhin zubilligen würde ...
                      Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
                      (Dr. Samuel Johnson)

                      Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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                      • #12
                        Na ja, also Sekundärliteratur zur Philosophie von X gibt es auch zu Harry Potter und Star Trek. Das ist noch kein Qualitätsmerkmal. Bei uns an der Uni werden auch Seminare über Twilight gehalten.

                        Ich würde lieber etwas darüber hören, wie das Buch die in brennender Liebe zum Buch entflammten Leser beeinflusst, und nicht irgendwelche Kulturforscher zum Essay-schreiben veranlasst.

                        Twilight hat auch unheimlich Erfolg und das nicht nur bei Teenies. Und dem Buch spreche ich tatsächlich die meisten literarischen Qualitäten ab. Das Problem dieser ganzen Hype-Literatur ist eben, dass sie von ansonsten wenig lesenden Massen verschlungen werden, denen die Erfahrung fehlt die Spreu vom Weizen zu trennen. Darum trifft es auch häufig so genannte Jugendliteratur mit einem verkleinerten Vokabular, da einfach zu lesen.

                        Also wie sehen die Vielleser das Buch? Darum frage ich lieber hier, sonst könnte ich mir auch beliebige Amazon-Reviews angucken.
                        Los, Zauberpony!
                        "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                        • #13
                          So gesehen ... Es ist extrem spannend - von Anfang bis Ende. Die Charakterisierung der Figuren (nicht nur der Haupt- sondern auch der Nebenfiguren) ist sehr, sehr gut gelungen - wobei mir bei den Nebenfiguren insbesondere Cinna (der Modemacher, der Katniss für die Präsentationen vor den Spielen einkleidet - Mode kann eine gefährlichere Waffe sein als jedes explizit dafür geschaffene Objekt, und Cinna führt diese Waffe mit absoluter Brillanz) und Haymitch (Katniss' und Peetas 'Mentor' bei den Spielen; der einzige Mensch aus Distrikt 12, der je die Hunger Games 'gewonnen' hat - und den 'Sieg' teuer bezahlte) haften geblieben sind; ebenso hat mir das "Worldbuilding" der Bücher sehr gut gefallen: die Distrikte; das Kapitol, die Arena; die Historie, die zur Schaffung Panems führte; der unterschwellig brodelnde Aufruhr, der nur einen Funken braucht, um zu explodieren... alles in sich stimmig und logisch.

                          Und natürlich die ganzen Fragen, die die Serie aufwirft: Was definiert einen Menschen? Wie bewahrt man sich seine Menschlichkeit unter extremsten Stress? Wo liegen die Grenzen der Unterhaltung? Wo liegen die Grenzen der Kontrolle über andere Menschen? Und und und ... Das Ganze ist dabei so kunstvoll in die Handlung verwoben, daß man die ganzen Feinheiten vermutlich erst beim 2. oder 3. Lesen richtig würdigen kann ...
                          Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
                          (Dr. Samuel Johnson)

                          Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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                          • #14
                            @Sandy88
                            Das kenne ich!
                            Der Hype will einem immer alles vorne und hinten reindrücken. Man kann sich garkeine eigene Meinung bilden, weil man von allen Seiten schon gesagt bekommt, welche Meinung man haben sollte.
                            Für mich ist es oft mit Überwindung verbunden über fiktionale Charaktere zu reden, weil sie für mich "privat" sind.
                            Warte einfach ein Jahr und lies es dann. Der Hype wird sich totgelaufen haben und das Buch wird nicht schlechter.
                            Ich versuche meinen Status und meine Beitragszahl in diesem Forum durch sinnvolle Beiträge zu erhöhen.
                            Neues Ziel: Weniger Tippfehler...Das geht so nicht weiter!

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                            • #15
                              So, werde ich es vermtulich auch machen, aber auch schon deswegen, weil ich vorher noch zig andere Bücher lesen möchte...

                              Aber bin dennoch total neugierig auf diese Buchreihe
                              Spürst du nicht diesen Schmerz in mir?
                              Oh siehst du nicht, ich kann nicht mehr.
                              Hilf mir! Schau mich an, ich bemüh mich sehr,
                              was muss noch geschehen, dass du mich erhörst?

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