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Die Haarteppichknüpfer von A. Eschbach

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  • Die Haarteppichknüpfer von A. Eschbach

    Es gibt doch tatsächlich noch keinen Thread über Eschbach's ersten Roman. Dem möchte ich Abhilfe schaffen. Besagter Roman erschien im Jahre 1995.


    Inhalt

    Schon seit jeher fertigen die Haarteppichknüpfer kostbare Teppiche aus den Haaren ihrer Frauen. Diese Kunstwerke sind so komplex, dass es ein ganzes Menschenleben braucht, um einen Teppich herzustellen. Sie alle werden später zum Palast des Kaisers gebracht und sollen seiner Verschönerung dienen. So geht es auf vielen Welten zu. Plötzlich erscheint aber ein Fremder und behauptet, der Kaiser wäre gestürzt worden und das Knüpfen der Teppiche unnötig...

    Ich will nicht zu viel verraten, denn das Buch lebt von der Tatsache, dass man bis zuletzt nicht weiß, wofür diese Teppiche überhaupt gebraucht und wohin sie letzten Endes geliefert werden. Die Geschichte wird in lose mit einander verbundenen Einzelepisoden erzählt, welche sich im Nachhinein aber gut zusammenfügen. Diese Episoden sind für sich genommen recht spannend, somit macht es nichts, dass die Auflösung 300 Seiten auf sich warten lässt. Die dann folgende Überraschung ließ mich beinahe taumeln.



    Fazit: Sein erster Roman wurde von der Kritik sehr gut aufgenommen - zu Recht. "Die Haarteppichknüpfer" erzählt in sehr gelungener Weise die Geschichte von Normen und Dogmen, deren Funktionen schon längst abhanden gekommen sind. Ich kann dieses Buch nur eindringlich empfehlen.
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Mir hat das Buch ebenfalls sehr gut gefallen und auch mir ging es bei der Auflösung ähnlich. Auch ich kann das Werk jedem wärmstens empfehlen, der an Geschichten mit Tiefgang interessiert ist.
    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
    endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
    Klickt für Bananen!
    Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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    • #3
      Das Ende ist einfach so abartig fies, sinnlos und traurig und zumindest aus Lesersicht in positiver Hinsicht ein Stein im Magen. Ein tolles Buch, was auch ohne durchgehende Hauptfiguren auskommt und lieber zig kleine Geschichten erzählt, die jeweils ein Puzzleteil des Zentralgeheimnisses offenbahren.

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      • #4
        Parallel zu diesem Buch gibt es noch "Quest", welches im gleichen Universum spielt.
        Weiß jemand, ob Eschbach noch andere Bücher geschrieben hat, die in dieser Welt
        spielen oder sind es nur diese beiden?
        "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
        die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
        (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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        • #5
          Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
          Weiß jemand, ob Eschbach noch andere Bücher geschrieben hat, die in dieser Welt
          spielen oder sind es nur diese beiden?
          In seiner Kurzgeschichtensammlung "Eine unberührte Welt" spielt eine Geschichte in demselben Universum

          Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
          die Internationale erkämpft das Menschenrecht


          das geht aber auch so

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          • #6
            Das Buch habe ich schlicht verschlungen! Es ist ausgesprochen originell, es ist genau so wie E.A. Loyalist beschreibt. Ja, es ist sehr düster und deprimierend. Ich habe richtig mit gelitten. Aber wenn man kapiert, worauf es hinausläuft ... irre! Den Folgeroman "Quest" fand ich noch besser.

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            • #7
              Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
              Parallel zu diesem Buch gibt es noch "Quest", welches im gleichen Universum spielt.
              Weiß jemand, ob Eschbach noch andere Bücher geschrieben hat, die in dieser Welt
              spielen oder sind es nur diese beiden?
              Ich habe nur dieses Buch von A. Eschbach gelesen und kann mich noch daran Erinnern, dass ich gemischte Gefühle zu diesem Buch hatte. Einerseits ist "Quest" äusserst Spannend geschrieben und auch die Geschichte, ist sehr gut gelungen. Was mich aber sehr gestört hat, waren diese doch etwas allzu Blumigen und Fantasievollen Namen. Ansonsten ein toller Abenteuer Roman in der Zukunft.

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