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Der Preis der Sterne (Trilogie von Debra Doyle und James D. MacDonald)

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  • Der Preis der Sterne (Trilogie von Debra Doyle und James D. MacDonald)

    Beka Rosselin-Metadi will nicht so enden wie ihre Mutter, die berühmte Politikerin und Herrin des vernichteten Planeten Entibor. Stattdesen beschafft sie sich ihr Geld als Pilotin auf mehr oder weniger fragwürdigen Schiffen. Doch als sie die Nachricht von der Ermordung ihrer Mutter erfährt, und ihr Vater ihr sein berüchtigtes Raumschiff Warhammer überlässt, machtg sie sich auf, um die Mörder und ihre Hintermänner zu finden. Sie wird begleitet von ihrem bei saurierähnlichen Außerdirdischen aufgewachsenen Bruder Ari, dem Arzt und Meisterschützen Nyls Jessan, dem geheimnisvollen ,,Professor" und der jungen Adeptin Llannat Hyfid, die bedrohliches Herausfindet. Denn bei dem Attentat ging es um weit mehr als bloß um Politik. Eine alte, dunkle Macht erstarkt wieder, und Beka und die anderen befinden sich genau in ihrem Fadenkreuz

    Vieles an den Romanen erinnert an Star Wars. Da wären die Adepten, die die Strömungen des Universums spüren und mit Stäben kämpfen, und ihrer Gegenspieler, die Magier. Beka ist eine Art weiblicher Han Solo. Sie ist cool und sehr taff, wenn auch etwas zu blutrünstig für meinen Geschmack. Ihr Schiff erinnert leicht an den Millenium Falcon. Aber mir persönlich gefallen die Bücher sogar ein wenig besser als Star Wars. Vieles, was mich dort störte, wurde hier besser gemacht: Zwar gibt es wie dort ungewöhnlich wenige Aliens in wichtigen Positionen (ich stelle mir allerdings vor, dass sowohl Klea Santray als auch Nyls Jessan keine Menschen sind), aber die Gegenspieler sind hier nicht einfach nur böse, im Gegenteil. Und die Adepten setzen sich nicht nur fast aus Männern der oberen Zehntausend zusammen, hier spielen auch Frauen eine wichtige Rolle. Llannat Hyfid ist mein Lieblingscharacter der Buchreihe. Sie ist eine relativ unerfahrene Adeptin, zweifelt an ihren Fähigkeiten, aber zögert dennoch nicht, sich mutig den Magierlords zu stellen, als Erste nach fast einem halben Jahrhundert. (Spoiler für Buch zwei)

    Spoiler
    Und im zweiten Teil misstrauen ihr sogar die eigenen Leute, da sie bedrohlich viel über dunkle Magie erfuhr und die intuitiv einsetzte
    Und Klea Santray aus dem zweiten Teil, eine magisch begabte Hure, deren Schicksaal einem wirklich an die Nieren geht, könnte sogar eine der mächtigsten Adepten überhaupt werden.

    Im zweiten Teil läuft die Handlung an mehr unterschiedlichen Orten ab als im ersten, und er ist meiner Meinung nach sogar noch besser. Während Beka und Jessan nähmlich in den streng von der Republik abgeschnittenen Magierwelten nach den Dratziehern des Attentats, sieht sich Ari nähmlich auf dem Schiff, auf das er abkommandiert wurde, einer Verschwörung gegenüber. Klea trifft auf Bekas anderen Bruder, den Adepten Owen der einer gefährlichen Gruppe von Magiern auf der Spur ist. Kann er ihr helfen? Comodore Gil, den wir aus dem ersten Teil als General Metadis Adjudanten kennen, muss sich einem aussichtslosen Kampf stellen. Und Llannat wird zu einem unheimlichen, verlassenen Schiff der Magier gerufen.

    Spoiler
    Richtig gut gefiel mir auch die Idee, wie die Kampfflotte der Magierwelten die Republik angreift. Deren Raumflotte ist nähmlich abhänig von Hyperraumkommunikation, die so gut gesichert und zuverlässig ist, dass niemand erwartete, sie würde einmal lahmgelegt werden. Aber genau das tun die Magierlords, und die Republik ist hilflos. Geniale Idee.


    Diese Buchreihe empfehle ich jedem, der gerne SciFi liest, besonders aber Star Wars Fans. Kennt ihr die Buchreihe? Wie findet ihr sie?
    Zuletzt geändert von Tally Youngblood; 13.09.2014, 19:38.
    Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)
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