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    Nachdem ich mittlerweile so gut wie alle Bücher der von mir bevorzugten Autoren gelesen habe bin auf der Such nach neuen.

    Gefallen haben mir z.B. Bücher von
    Andreas Eschbach (SciFi, übrw. Setting Erde + Gegenwart)
    Daniel Suarez (SciFi, überw. Setting: Erde + Nahe Zukunft)
    Marc Elsberg (SciFi, überw. Setting: Erde + Gegenwart)
    Joane K. Roaling (Fantasy, Setting: England + Magie + 90iger)
    Drew Karpyshn (SciFi, überw. Setting: Weltraum + Zukunft)

    Weniger gefallen haben mir
    George R. R. Martin (Fantasy)
    Neal Town Stephenson (Cyberpunk)

  • #2
    Mmh, du kennst die Klassiker der Scifi`?

    Larry Niven ist klassiche Space Opera

    etwas opulenter wären die Hyperiongesänge. von Dan Simmons. Klingt etwas komisch, ist aber ein recht episches Scifi Werk.

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    • #3
      Hm ... 3 Fragen: Darf es gerne auch Englisch sein? Hast Du einen ebook-reader? Und magst Du militärisch orientierte SciFi/Fantasy?

      Wenn Du alle 3 Fragen mit ja beantworten kannst, dann würde ich Dir zum Beispiel die CDs der Baen Free Library ans Herz legen. Die Images (auf die Du auch direkt online zugreifen kannst) findest Du (völlig legal übrigens!) an verschiedenen Orten, z.B. hier.

      Zu den dort versammelten Autoren gehören u.a. David Weber, Eric Flint, John Ringo, David Drake, Lois McMaster Bujold, Mercedes Lackey ... und viele mehr.

      Eine andere (komplett leider auch nur auf Englisch vorliegende) Serie wäre die "Liaden"-Series von Sharon Lee und Steve Miller. Hier findest Du mehr darüber. Die ist übrigens eher in Richtung Space Opera anzusiedeln.
      Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
      (Dr. Samuel Johnson)

      Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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      • #4
        @ Feydaykin Von Hyperiongesänge hab ich schon mal gehört. Nur dass es um Götter und Religionen, Philosophie und Dichtung, Ethik und Moral gehen soll schreckt mich ein bisschen ab. (Ich hatte letztes Jahr ein Buch gelesen, wo ich mit alten Sumerermythen gelangweilt wurde, die einen erheblichen Teil des Buches eingenommen hatten.)

        @ Eagleeye Die ersten 2 Fragen muss ich mit nein beantworten.

        Die 3. Frage kann ich nicht so klar beantworten. In den meisten Büchern die ich gelesen habe ging es weniger um das Militär in der Heldenrolle. Allerdings mag ich TV-Bereich SG1 und die 1. Hälfte von BSG.

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        • #5
          Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
          Joane K. Roaling (Fantasy, Setting: England + Magie + 90iger)
          Da würde ich dir gerne die Urban-Fantasy Buchreihe um den Polizisten/Zauberlehrling Peter Grant von Ben Aaronovitch ans Herz legen. Gibt derzeit fünf Bücher (wobei ich nicht weiß ob das fünfte schon auf Deutsch raus ist. Wenn dein Englisch sehr gut ist, solltest du ruhig orginal lesen), angefangen mit "Die Flüsse von London" (Originaltitel "Rivers of London"). Setting ist zwar nicht England in den 90ern, sondern England in der Jetztzeit, aber der Erkennungswert wenn Reales und vor allem Aktuelles mit Magischem vermischt wird, sollte ähnlich sein. Das Worldbuilding und Magiesystem sind aber wesentlich überzeugender als bei HP, wo man ja öfter mal auf Widersprüche stößt. Nebenbei sind die Bücher auch extrem humorvoll und die Charaktere sind einfach stark (leider erheblich stärker als die meisten Plots, aber schlecht sind die Kriminalhandlungen jetzt auch nicht... nur eben nicht so interessant wie die magischen Aspekte oder die Charakterentwicklung). Und gleichzeitig sind die Bücher, wie auch bei Rowlings Werk, extrem britisch. Wenn dir an der Kultur was liegt, bist du hier genau richtig.

          Vom Ton her ist das so ziemlich das genaue Gegenteil von Martins Fantasy, die dir ja nicht zugesagt hat.
          Los, Zauberpony!
          "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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          • #6
            @Moogie: Im September kommt der 5. Peter Grant-Roman "Fingerhut-Sommer".
            Fingerhut-Sommer: Roman: Amazon.de: Ben Aaronovitch, Christine Blum: Bücher

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            • #7
              Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
              Nachdem ich mittlerweile so gut wie alle Bücher der von mir bevorzugten Autoren gelesen habe bin auf der Such nach neuen.

              Gefallen haben mir z.B. Bücher von
              Andreas Eschbach (SciFi, übrw. Setting Erde + Gegenwart)
              Daniel Suarez (SciFi, überw. Setting: Erde + Nahe Zukunft)
              Marc Elsberg (SciFi, überw. Setting: Erde + Gegenwart)
              Joane K. Roaling (Fantasy, Setting: England + Magie + 90iger)
              Drew Karpyshn (SciFi, überw. Setting: Weltraum + Zukunft)

              Weniger gefallen haben mir
              George R. R. Martin (Fantasy)
              Neal Town Stephenson (Cyberpunk)
              Da die meisten ja nur die Großen Publikumsverlage auf dem Schirm haben, hier mal ein paar Links zu den Verlagsshops einiger fleißiger, kleiner Genre-Verlage:

              Cross Cult:
              Science-Fiction Comics & Romane - Cross Cult
              Sicherlich recht bekannt durch seine Star Trek Veröffentlichungen, man ist dort aber auch dabei ein eigenständiges SF-Programm aufzubauen, prominentestes Zugpferd: Stephen Baxter

              Wurdack-Verlag:
              Wurdack - Bücher für Leute mit Fantasie - Wurdack - Bücher für Leute mit Fantasie
              Ein kleiner, relativ unbekannter Verlag, der aber ein sehr hochwertiges Programm mit vielen einheimischen Autoren fährt, sehr empfehlenswert ist bspw. die neue Reihe Die Neunte Expansion

              Atlantis:
              http://www.mallux.de/shop-Freebird.html
              Auf die Neuerscheinungen vom Atlantis-Verlag sollte man immer ein Auge haben, der hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der besten Anlaufstellen für gute SF in Deutschland entwickelt, zunehmend werden dort auch internationale Sachen übersetzt. Highlights: Dirk van den Boom (Kaiserkrieger-Zyklus, Tentakel-Zyklus) und Oliver Henkel (Alternativwelt-Romane)

              Golkonda:
              Golkonda Verlag
              Klein aber fein, wer eher auf literarische SF mit Niveau steht findet hier einige echte Perlen, die Anthologien mit den Kurzgeschichten von Ted Chiang bspw. haben mich umgehauen.

              Zum Thema ebooks ein kleiner Hinweis:
              Heyne ist im Moment dabei, seine Backlists Stück für Stück digital zugänglich zu machen, über den Shop auf diezukunft.de findet man ein schier unerschöpfliches Reservoir an SF, vieles davon seit Jahren, teilweise sogar Jahrzehnten nicht mehr neu aufgelegt.

              Und zum Thema Dan Simmons: Wer die Hyperion-Gesänge nicht gelesen hat, darf sich m.M nach nicht SF-Fan nennen, dieses sprachgewaltige Monster, gehört zu den beeindruckendsten Werken der SF, sicherlich das wichtigste Werk der letzten 30 Jahre, das man zweifelsfrei zur selben Liga wie den Wüstenplaneten oder Foundation zählen darf - Ein absoluter Pflichttermin für jeden SF-Fan.

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              • #8
                Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen
                Die 3. Frage kann ich nicht so klar beantworten. In den meisten Büchern die ich gelesen habe ging es weniger um das Militär in der Heldenrolle. Allerdings mag ich TV-Bereich SG1 und die 1. Hälfte von BSG.
                Dann ne klare Empfehlung: Die Honor Harrington Reihe von David Weber. Der erste Band "Auf verlorenem Posten" funktioniert auch gut als Standalone und bietet einen guten Einstieg ins Honorverse. Und wenn das Buch dich so begeistern sollte wie mich, dann hast du eine Menge zu lesen, denn mittlerweile ist die Reihe auf an die 30 Bücher angewachsen und weitere kommen noch nach.

                Zitat von Kopernikus Beitrag anzeigen
                Und zum Thema Dan Simmons: Wer die Hyperion-Gesänge nicht gelesen hat, darf sich m.M nach nicht SF-Fan nennen, dieses sprachgewaltige Monster, gehört zu den beeindruckendsten Werken der SF, sicherlich das wichtigste Werk der letzten 30 Jahre, das man zweifelsfrei zur selben Liga wie den Wüstenplaneten oder Foundation zählen darf - Ein absoluter Pflichttermin für jeden SF-Fan.
                Das soll doch wohl ein Scherz sein? Muss man anderen, nur weil sie etwas nicht mögen oder nicht gesehen/gelesen haben, sofort absprechen, sie wären kein Fan von einem Genre?
                "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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                • #9
                  Zitat von Moogie Beitrag anzeigen
                  Da würde ich dir gerne die Urban-Fantasy Buchreihe um den Polizisten/Zauberlehrling Peter Grant von Ben Aaronovitch ans Herz legen.
                  Ähnlich zu der Empfehlung würde ich die "Dresden Files"-Reihe in den Raum werfen wollen.
                  Protagonist ist Harry Dresden, ein im modernen Chicago als Privatdetektiv arbeitender Zauberer.
                  Auch hier wird die reale Welt sehr stark mit übernatürlichen Elementen angereichert, von Vampiren und Werwölfen über Feen bis hin zu Drachen und Engeln findet sich alles an der einen oder anderen Stelle. Gleichzeitig spielen die "Normalos", zumeist in Form von Polizei und organisiertem Verbrechen, wesentlich direkter mit in die Geschehnisse als in Rowlings Büchern und die "Maskerade" der übernatürlichen Welt ist längst nicht so perfekt.

                  Wenn ich das was mir persönlich an der Reihe am besten gefällt in einem Wort zusammenfasst, dann wäre das wohl "Konsequenz". Egal ob bei Handlungssträngen, Charakterentwicklung und -reaktionen, dem Worldbuilding oder Magiesystem, man merkt wie durchdacht alles ist. Die Welt ist unheimlich stimmig und die Konzepte und Begrifflichkeiten bauen Schritt für Schritt aufeinander auf.

                  Stilistisch habe ich die Reihe mal sehr schön als "Romane mit der Seele eines Comicbuchs" beschrieben gehört, was ganz gut passt. Der Stil ist sehr detailliert in seinen Beschreibungen der Umgebung und von Aktionen der Charaktere, aber trotzdem sehr zweckmäßig, keine Szene (teilweise fühle ich mich versucht zu sagen kein SATZ), die nicht einen oder mehrere Plots in irgendeiner Form voranbringt.
                  Es gibt eine Menge an Action, die aber bewusst "realistisch" gehalten wird, soweit das für eine Reihe über einen Zauberer zutreffen kann. Die Charaktere werden regelmäßig an ihre physischen und psychischen Belastungsgrenzen (oder darüber hinaus) geführt und die Reihe beschäftigt sich sehr intensiv mit den Auswirkungen davon.
                  Trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz, gerade Hauptcharakter und Ich-Erzähler Harry reißt in seinen Monologen öfter mal Witze (selbst in todernsten Situationen).

                  Die Reihe umfasst derzeit 15 Bände (bis auf den aktuellsten sind alle auch auf deutsch übersetzt) und ist vom Autoren auf 20 Bände plus eine abschließende "apokalyptische" Trilogie angelegt. Und bisher sieht es sehr danach aus, als würde er das auch durchziehen können. Sich durch diese Menge Material zu beißen lohnt sich in meinen Augen allein deswegen, weil man wie gesagt merkt, dass Butcher die Reihe auch wirklich geplant hat und man umso neugieriger wird, wo er damit letztendlich hin will.

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                  • #10
                    Zitat von Amaranth Beitrag anzeigen
                    Das soll doch wohl ein Scherz sein? Muss man anderen, nur weil sie etwas nicht mögen oder nicht gesehen/gelesen haben, sofort absprechen, sie wären kein Fan von einem Genre?
                    Nicht gleich durch die Decke gehen, das war nur eine kleine Übertreibung Aber trotzdem, die Hyperion-Gesänge sollten in keiner gut sortierten SF-Sammlung fehlen, das Buch gehört zu einer Klasse von Werken, nach deren erscheinen nichts mehr im Genre so ist, wie es vorher war und das die Nachfolgenden Generationen von Autoren maßgeblich prägt. Z.B. Kaliber wie "Die Linke Hand der Dunkelheit" von LeGuin, "Ringwelt" von Niven oder auch "Neuromancer" von Gibson.

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                    • #11
                      Danke für die vielen Empehlungen.

                      Ich werde wohl zunächst Codex Alera und Dresden Files von Jim Butcher anfangen. Irgendwann gehe ich dann aber auch den anderen Empfehlungen nach.

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