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[FSG] Wadlo

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  • [FSG] Wadlo

    « Sehen Sie etwas,Sir ? »
    « Leider nein » antwortete Keres, ein blauhäutiger Humanoid, Wadloraner, wie alle anderen Mitglieder seines Teams. Er wusste ganz genau, dass das Ueberleben seiner Heimat, oder besser der Bewohner von Wadlo, seines Heimatplaneten, davon abhing, dass sein Team möglichst schnell ein fremdes Schiff aufspüren würde.
    Er befand sich mit seinem Team in einer sogennanten Sternwarte auf der höchsten Erhebung des relativ flachen Planeten, dem Mount Sun. Wenn er einen Blick durch eines, der nach unten gerichteten Fenster warf, konnte er einen Teil der Hauptstadt seines Heimatplaneten erblicken.
    « Glücklicherweise wissen die meisten dort unten nicht in welch tödlicher Gefahr sie sich befinden .»
    « Es ist auch gut so, denn sonst hättem wir bestimmt noch mit einer Massenpanik zu kämpfen .» antwortete sein Gegenüber Blonski, auch blauhäutig, wie alle männlichen Wadloraner.
    Wadlo ist ein kleiner Klasse M-planet im Sternsystem Orphio im Deltaquadranten. Trotz einer fortgeschrittenen Technologie wird die Gesellschaft von einem Königspaar regiert, denen eine Reihe Berater, vor allem Wissenschaftler und Militärs zur Verfügung stehen. Neben diesen beiden Gruppen, gibt es noch die sogennanten Bauern, die nicht nur landwirtschaftliche Arbeiten erledigen, sondern alle anfallenden Tätigkeiten.
    « Meine Sensoren erfassen ein fremdes Schiff », schrie plötzlich Kimba, die einzige Frau des Teams. Im Gegensatz zu den Männern hatten die Frauen verschiedene Hautfarben. Kimba gehörte zu den günen Typen, die relativ häufig vorkamen.
    Plötzlich kam Hektik in der kleinen Gruppe auf und alle sahen sich das Schiff auf dem Schirm an, das in einigen Lichtjahren entfernt am Sternsystem Orphio vorbeiflog.
    Sie warteten auf den Befehl, ob ihr Signal gezündet werden sol. In grosser Höhe über Wadlo hatten sie eine grosse Lichtbombe vorbereitet, um eventuell vorbeifliegende Schiffe auf sich aufmerksam zu machen.
    Während Keres eine kurze Nachricht an das Herrscherpaar, sowie an seinen Vorgesetzten verfasste, sagte er : « Also los, wenn sie nur einigermassen gute Sensoren haben, müssten sie uns erkennen .»

    « Mr Chekotay, die Sensoren haben eine riesige Lichtquelle in einem nur einige Lichtjahre entfernten Sternsystem ausgemacht. »
    Da Captain Janeway sich auf dem Holodeck entspannte, führte Chekotay die Brücke : « Bringen Sie uns in die Umlaufbahn Mr. Paris »…

  • #2
    Nach dem Zünden der Lichtbombe lief bei den Wadloranern alles ab, wie schon mehrfach vorher besprochen. Obwohl sie nicht die Möglickeit interstellarer Reisen hatten, da sie über kein entsprechendes Antriebssystem verfügten, hatten sie dennoch die Möglichkeit mit Shuttles in ihrem Orbit herumzufliegen.
    "Schnell, Major", rief Sabus, Pilot des designierten Shuttles, das den ersten Kontakt mit dem fremden Raumschiff herstellen sollte. Nachdem der Major das Shuttle betreten hatte starterte Sabus sein Schiff und öffnete sofort eine Komverbindung, damit der Major mit den Fremden in Kontakt treten könne.

    "Sir" meldete sich Tuvok zu Wort. "Es sieht aus wie ein Lichtsignal, um sich auf uns aufmerksam zu machen."
    "Brücke an Janeway. Bitte kommen Sie sofort auf die Brücke."
    Danach wandte sich Chekotay an seine Crew:"Bitte versuchen Sie mit den Langstreckensensors Informationen zu sammeln. Mr. Paris wahren Sie einen Sicherheitsabstand beim Anfliegen dieses uns unbekannten Planeten, denn es könnte sich ja auch um eine Falle halten."

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    • #3
      "Sir, da steigt etwas vom Planeten auf. Ein kleines Raumschiff." Kim starrte wie gebannt auf seine Anzeigen. "Auf den Schirm." Dies kam jedoch nicht von Chakotay. In diesem Moment war Janeway aus dem Turbolift getreten. "Öffnen Sie einen Kanal." "Ist offen." "Hier spricht Captain Kathryn Janeway vom Raumschiff Voyager. Identifizieren Sie sich bitte." "Ich bin Major Demmi vom Shuttleschiff Igna, und das ist Sabus, mein Pilot. Wir grüßen Sie."
      "Major, wir haben eine Art Leuchtsignal empfangen. Stammt es von Ihnen?" "Ja allerdings. Den Göttern sei Dank, dass Sie darauf reagiert haben." "Benötigen Sie Hilfe?" "Unserer Welt steht Schlimmes bevor, etwas das wir nicht zu bewältigen wissen. Auch fehlt uns die Zeit. Aber besprechen Sie das mit König Meturu. Er und sein Team können es Ihnen erklären. Sabus und ich haben lediglich den Auftrag Kontakt aufzunehmen." "Ich verstehe. Wie können wir König Meturu erreichen?" "Wenn er Sie zu empfangen wünscht, werden Sie nach einigen Sicherheitschecks gleich nach Ihrer Ankunft auf Wadlo zu ihm gebracht. Wenn Sie Fragen haben zögern Sie nicht sie zu stellen und wir werden sie nach bestem Wissen beantworten." "In Ordnung. Wir warten, bis der König uns empfängt." "Gut, bald wird eine Botschaft unsererseits Sie erreichen."
      Das blaue Gesicht des Wadloraners verschwand von dem Schirm. Sofort prusteten Paris, Chakotay und Kim los. Auch Janeway erlaubte sich ein Grinsen. "Ich verstehe nicht, was es da zu lachen gibt." Tuvoks Miene war so ausdruckslos wie immer. "Der hat ja ärgstens geschwollen geredet." erklärte Paris den Lachanfall.
      Laut Chronometer hatte es zweieinhalb Stunden gedauert, bis sich Major Demmi wieder meldete, wie Janeway feststellte, als sein blaues Gesicht erneut auf dem Hauptschirm auftauchte...
      Wie weit ist es bis man den Himmel berührt? Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn! You will see those better days!

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