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[FanFiction] Star Trek 2301

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  • [FanFiction] Star Trek 2301

    So hier kommt jetz ma meine St Fan Fiction, wie der NAme schon sagt spielt es anfang des 24 Jahrhunderts, es ist noch die allererste Fassung des Piloten, demnächst wird es vielleicht eine Seite dazu geben, also über konstruktive Kritik würde ich mich sehr freuen

    Kapitel 1


    Der junge Fähnrich McCarter ging den großen Gangway der Sternenbasis 9 entlang, er war ziemlich nervös und kaute auf seinen Fingernägeln herum. Auf der Akademie war er zwar auf diesen Tag vorbereitet worden, aber es war halt nur die Akademie gewesen „Das hab ich doch immer gewollt, Steuermann eines großen Schiffes zu sein, und außerdem hab ich eine gute Ausbildung bekommen, schließlich war ich der viertbeste Steuermann an der Akademie.“ Für kurze Zeit war er beruhigt. Plötzlich gab es einen dumpfen Gonglaut, mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt er sich den Kopf fest. „Die Tür ist einen halben Meter weiter rechts Fähnrich.“ Mit der Hand vor dem Kopf drehte sich McCarter um, vor ihm stand eine junge Frau mit halblangen dunklen Haaren „ Tracy Aegi, was zum Teufel machst du denn hier?“ Die junge Frau grinste, sie musterte McCarter „Siehst gut aus Alan. Na, immer noch scharf auf mich?“ McCarter gestikulierte wild herum „Das du das nicht vergessen kannst Tracy, wie oft hab ich dir schon gesagt das nur der Synthehol aus mir gesprochen hat Tracy.“ Das war zwar gelogen, aber McCarter hasste es wenn sie das immer wieder erzählte. Er liebte sie schon seit er sie damals bei einem Seminar für Feldmechanik auf der Akademie kennen gelernt hatte, sie hatte das wunderbarste Lächeln das er jemals gesehen hatte und ihre halblangen dunklen Haare fesselten McCarter immer wieder, ihre Figur war toll…kurz: Sie war einfach atemberaubend. „Was machst du jetzt hier Trace?“ Sie lächelte wieder „Ich arbeite jetzt hier McC. Was dachtest du denn? Das ich dich zum Schiff eskortieren soll?“ „Naja, ich weiß nicht so recht, aber ich dachte du seiest auf die Enterprise versetzt worden, hast du doch damals gesagt.“ Zum ersten Mal seit er sie wieder gesehen hatte verzog sie ihr Gesicht zu einer grimmigen Miene. „Ich hatte wohl damals zu viel erwartet gleich auf das Flagschiff der Flotte versetzt zu werden. Es ist so, Captain Harriman wollte jemanden mit mehr Erfahrung haben. Deshalb bin ich jetzt der Taktische Offizier an Bord der Gandhi.“ McCarter lachte laut „Was ist daran so witzig McC?“ fragte Tracy nicht ohne wütenden Unterton. „Naja“, antwortete McCarter, „Auf wen willst du denn schießen? Es herrscht im Moment Friede, mehr denn je würde ich sagen.“ „Lass das mal meine Sorge sein, außerdem muss ich vorerst auch den Posten als Chefin der Sicherheit übernehmen. Sollen wir nicht erstmal an Bord gehen?“ McCarter nickte.

    „Entschuldigung Sir, sind sie Commander Reiden, erster Offizier der Gandhi?“ Der große alte Mann drehte sich um, sein Bart und seine Haare waren wohl schon seit Jahren ergraut „Genau der bin ich, und wer sind sie?“ „Sir, ich bin Lt. Commander Raoul, Wissenschaftsoffizier der Gandhi, bloß…naja wie soll ich es sagen.“ Der alte schien ein wenig genervt zu sein „Kommen sie zur Sache Lieutenant, worum geht es denn?“ „Also…“ „Drucken sie nicht so herum verdammt noch mal.“ Der junge Offizier kam endlich zu Wort „Wissen sie wo das Schiff ist?“ Der alte Reiden lachte laut „Ach so Lieutenant, warten sie, ich möchte nur rasch mein Bier austrinken. Möchten sie auch etwas?“ Raoul setzte sich „ Nein danke, ich mag dieses Syntehol Zeug nicht.“ Reiden klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter „Keine Sorge, das hier ist echtes Bier, frisch gebraut und garantiert ohne Chemie.“ Raouls blicke hellten sich auf „Na wenn das so ist…“ Er bestellte schnell ein Bier und redete rasch weiter „Sagen sie Commander, wie lange dienen sie schon in der Flotte?“ Der Alte kratzte sich seinen Bart „Seit ungefähr 40 Jahren, mit 22 hab ich die Akademie abgeschlossen, und seitdem Gondel ich auf den verschiedensten Schiffen durchs All.“ Raoul nahm einen kühlen Schluck von dem Bier das er grade bekommen hatte „Auf welchen wenn ich fragen darf?“ Reiden dachte nach „Da waren so einige: Die Lightning, die Constitution, die Reliant…“ Raoul unterbrach ihn hastig „Moment… sie waren auf der Reliant? Dem Schiff das von Khan Noonien Sing übernommen wurde?“ „Ja, damals war ich Sicherheitschef… ich rede nicht gerne darüber, eigentlich hätte ich das damals verhindern müssen, als Sicherheitschef meine ich. Seit damals ist für mich nichts mehr so wie es war… aber was erzähle ich, die Gandhi ist ohnehin das letzte Schiff auf dem ich dienen werde.“ „Tut mir leid wenn ich da eine alte Wunde geöffnet habe.“ „Haben sie nicht Lieutenant, haben sie nicht, lassen sie uns jetzt gehen, sonst finden sie ihr Schiff nie Lieutenant.“

    „He Doc, haben sie mal ne Spritze für mich?“ Lieutenant Gunvad fasste sich an den Arm, eine klaffende Wunde lief vom Ellenbogen bis zum Handansatz, Dr. Ruval sah sich die Wunde erstaunt an „Wehren sich die Plasmainjektoren neuerdings mit Bath’leths gegen ihre Reparatur?“ Gunvad biss sich auf die Zähne, die Wunde schmerzte „Ich wusste ja gar nicht das Tarellianerinnen so überaus witzig sein können.“ Die Tarellianerin nahm sich eines der Geräte „Das kriegen wir wohl wieder hin, kann ich ihnen sonst noch irgendwie helfen?“ „Ja, sie können mal zum Abendessen in mein Quartier kommen Doc.“ Sie presste das Medizinische Gerät auf die Wunde des Chefingenieurs, er gab einen wütenden Laut von sich „Bevor ich mich mit ihnen treffe müssen sie erstmal einem Gewebe Stimulator widerstehen ohne dabei zu schreien. Aber woher haben sie denn die Verletzung gehabt?“ Gunvad fasste seinen wieder geheilten Arm an um zu überprüfen ob auch alles in Ordnung war „Statt mit Bath’leths haben die Plasmainjektoren meinen Arm mit Plasma angegriffen.“ Doktor Ruval lachte „Haben sie nicht gesagt die Injektoren seien in Ordnung?“ „Das waren sie auch, bis einer ein Leck hatte und mein Arm das Ausbaden musste. In ein paar Stunden kommt der Captain an Bord und ich will das das Schiff bis dahin läuft.“ „Auf der medizinischen Station ist auch nicht alles so wie ich das gerne hätte, wir sollten jetzt beide weiterarbeiten denke ich.“ „Ja, sonst funktioniert der Warpantrieb nicht wenn wir Losfliegen wollen.“

    Admiral Chainman stand auf dem Aussichtsdeck der Sternenbasis und schaute auf die Erde „Captain ich hoffe sie wissen das sie eine außerordentliche Verantwortung übernehmen, der Bau der Gandhi war extrem aufwendig, sie ist eines der modernsten Schiffe der Sternenflotte, und sie wissen bestimmt das es große Widerstände gab ihnen das Kommando zu geben…Captain Saavik.“ Saavik sah ihren Gönner ausdruckslos an „Ich weiß Admiral. Was damals vor 5 Jahren auf Galandi 4 passiert ist wird niemals wieder vorkommen Sir.“ Chainman sah Saavik mit einem herausfordernden Blick an „Das Leben von Botschafter Spock schwebte damals in Lebensgefahr, und nur weil sie ihren Gefühlen gefolgt sind.“ Saavik erinnerte sich, ja sie hatte damals wirklich den Pfad der Logik verlassen, sie hatte sich der trügerischen Sicherheit allzu menschlicher Gefühle hingegeben. Sie hätte es niemals zulassen dürfen das Spock, der für sie auch eine Art Mentor war auf den Planeten herunterbeamt um mit den Kolonisten zu verhandeln. „Ich hätte den Hinterhalt der Arianer damals ahnen müssen.“ Saavik dachte an das Bild das sich ihr später auf dem Planeten gezeigt hatte, alle Kolonisten waren von den Arianern getötet worden, nur weil sie sich geweigert hatten Dilithiumkristalle an die Arianer zu liefern, damals hatten sie vorgegeben zu Verhandlungen bereit zu sein, Spock wollte damals vermitteln. Doch als er materialisiert war die Kolonie bereits zerstört gewesen. „Hätte Spock damals nicht so schnell reagiert wäre er jetzt tot… und es wäre meine Schuld gewesen.“ Sagte Saavik mit einer Stimme als ob sie im Halbschlaf wäre. Der Admiral sah sie mit einem leidigen Blick an, er schien sich seiner Entscheidung nicht mehr so sicher wie noch vor 5 Minuten zu sein „Captain sie sollten diesen Vorfall endgültig vergessen. Ich halte es immer noch für eine Fehlentscheidung das man ihnen damals das Kommando über die Victory entzogen hat, und deshalb gebe ich ihnen diese zweite Chance, sie sollten sie nutzen Captain, es wird ihre letzte Chance sein.“ Saavik hatte sich wieder gefasst, ihre Stimme war nun entschlossener denn je „Machen sie sich keine Sorgen Admiral, ich werde ihr Vertrauen nicht enttäuschen, in den letzten Jahren habe ich auf dem Vulkan meine mentale Stärke zurückgewonnen.“ Admiral Chainman lächelte „Aber glauben sie nicht das es zu leicht wird Captain. Ihre erste Mission führt sie in das Milorek System, im Klingonisch – Föderierten Grenzgebiet, Sektor 023, vielleicht haben sie schon etwas von den Spannungen dort gehört.“ Saavik nickte „Natürlich Sir, wenn ich mich nicht irre wurden Außenposten und Kolonien auf beiden Seiten der Grenze vernichtete oder Überfallen, die Klingonen vermuten natürlich das wir dahinter stecken.“ „Ich bin beeindruckt Saavik, der Angreifer ist jedoch unbekannt. Wir vermuten das es ein Schiff mit Tarnvorrichtung ist, aber seien sie bitte vorsichtig Saavik, es hat sogar einen klingonischen Schlachtkreuzer der K’Tinga Klasse vernichtet“ Saavik schwieg, sie wusste das die K’Tinga Klasse die modernsten Schiffe des Imperiums darstellten, ebenso wie die Excelsior Klasse auf Seiten der Föderation „Ach ja, der Klingonenkreuzer hatte nicht einmal Zeit ein Notsignal zu senden.“ „Sir bei allem Respekt, das klingonische Schiff hatte wahrscheinlich eine höhere Feuerkraft als die Gandhi, wie sollen wir sie dann aufhalten?“ Der Admiral sah aus dem Fenster der Sternenbasis, die Gandhi lag friedlich im Raumdock „Sie haben recht Captain, sie alleine schaffen es nicht, obwohl die Gandhi über extrem starke Schilde verfügt. Die Martin Luther King, ein Schiff der Constitution Klasse wartet im Milorek System, sie werden das Schiff das uns terrorisiert aufspüren, und falls nötig vernichten sie es.“ „Es ist nicht logisch ein solches Schiff zu vernichten, die Technologie an Bord könnte uns von großem Nutzen sein.“ Der Admiral schüttelte den Kopf „Mag sein, aber wir können keine weiteren Spannungen zwischen uns und dem klingonischen Imperium riskieren, der Friedenskurs den wir seit Jahren halten muss unter allen Umständen beibehalten werden.“ Saavik nickte „Ich verstehe, wann breche ich auf?“ „Wenn sie wollen schon in 3 Stunden, je eher desto besser.“
    „Gerne Sir, ich werde in 3 Stunden Starten.“ Der Admiral sah bedächtig zu Boden so als würde er die richtigen Worte für etwas suchen „Da ist noch etwas Captain. Die Klingonen haben gefordert an ihrer Jagd teilzunehmen, und wir konnten ihnen diesen Wunsch ja schlecht abschlagen.“ Saavik antwortete in typischer monotoner Vulkanischen Stimme „Was soll das heißen Admiral? Werden wir einen Klingonen an Bord nehmen der unsere Operation überwacht?“ der Admiral runzelte seine Stirn „Nein Captain, ein klingonisches Schiff wird sie…unterstützen, es ist das klingonische Flagschiff, die Kahless.“ Saavik war überrascht, mit den Klingonen zusammenarbeiten? „Sir…sind sie sicher, dass wir ihnen vertrauen können?“ Admiral Chainman stand auf und ging einige Schritte „Man kann viel über die Klingonen sagen, das sie grausam und gnadenlos sind, vielleicht. Aber sie werden ihnen mit Sicherheit nicht in den Rücken fallen wenn sie uns vorher versichert haben mit uns zusammenzuarbeiten. Saavik atmete die kalte Luft des Raums ein, die Filterluft auf Stationen empfand sie schon immer als unangenehm obwohl sich Vulkanier normalerweise sehr gut an ihre Umwelt anpassen können. „Das war es nicht was ich meinte Admiral, in diesem Punkt vertraue ich darauf, dass die Sternenflotte eine Zusicherung der Klingonen hat, aber werden sie auch wirklich mit uns zusammenarbeiten Sir?“ Der Admiral antwortete ließ seine Antwort bewusst kurz ausfallen, denn auch er hatte mehrfach darüber nachgedacht „Wollen wir es hoffen Captain.“
    Man sagt das die Rache ein Gericht ist das am besten kalt serviert wird....es ist sehr kalt im Weltraum

  • #2
    Kapitel 2


    „Captain auf der Brücke!“ Commander Reiden und der Rest der Brückencrew sowie Doktor Ruval und Lieutenant Gunvad hatten Haltung bezogen „Computer, übertrage sämtliche Kommando Codes auf Captain Saavik übertragen, Autorisiert durch Commander Reiden.“ Der Computer piepste „Das Kommando der Gandhi wurde an Captain Saavik übergeben bei Sternzeit 63189,7.“ Saavik musterte ihre neue Crew, viele junge Offiziere waren unter ihnen, auch ein, ihrer Meinung nach, äußerst attraktiver junger Mensch, diesen Gedanken verbannte Saavik jedoch wieder direkt aus ihrem schmerzenden Hirn, seit dem Vorfall vor 5 Jahren konnte sie ihre Gedanken immer schlechter kontrollieren, sie hatte oft die Kontrolle verloren, sie hatte sogar Angst empfunden, mit Meditationen konnte sie sich zwar über Wasser halten aber, niemandem hatte sie davon erzählt. „Geht es ihnen nicht gut Captain?“ Doktor Ruval sah sie sorgenvoll an, Saavik konnte immer noch nicht ihre Gedanken kontrollieren, es war als ob ein unkontrollierter Gedanke zu einem Effekt führte der alles lahm legte und sie zu keinem klaren Gedanken mehr kommen ließ „Nein, es ist alles in Ordnung, danke Doktor.“ Erst jetzt bemerkte sie, dass sie sich an die Stirn gefasst hatte „Sie sehen aber nicht gut aus Captain, haben sie Kopfschmerzen?“ Saavik riss ihre Hand abrupt weg „Ja, ein wenig vielleicht.“ Ruval lächelte verständnisvoll „Kommen sie einfach gleich auf Krankenstation.“ „Bestätigung des neuen Captains erfordert.“ Saavik sah sich, was hatte das zu bedeuten, woher kam diese Stimme „Captain, sie sollten dem Computer bescheid sagen.“ Reiden sah sie an, Saavik verstand erst jetzt was los war „Computer, Kommandoübernahme bestätigt.“ Der Computer piepste wieder „Das Kommando wurde an Captain Saavik übertragen.“ „Tut mir leid, aber ich habe an dieses System immer noch nicht gewöhnt.“ „Sollten wir nicht Losfliegen Sir?“ Gunvad lächelte sie an. Saavik setzte sich auf ihren Kommandosessel „Beziehen sie ihre Posten, wir fliegen ins Milorek System.“ Gunvad und Ruval verließen die Brücke, McCarter nahm Platz, das Gefühl ein gewaltiges Raumschiff zu steuern erfühlte ihn mit Stolz. Er war fast wie ein kleines Kind das ein neues Spielzeug hat. Voller Ehrfurcht sah er sich die Kontrollen an, ja er hatte es geschafft, er war da wo er immer hinwollte, an der Steuerkonsole eines Raumschiffs, nur eins wurmte Ihn: Das Tracy Aegi auch an Bord war. Er fühlte sich immer angreifbar in ihrer Nähe, er hatte Angst das sie auf dem ganzen Schiff erzählen würde das er ihr wie ein verliebter kleiner Junge hinterhergelaufen war, das er ihr im Syntheholrausch ein Liebesgeständnis gemacht hatte und sie nur ein Lachen für ihn übrig hatte, doch das schlimmste an der Sache war: er liebte sie noch immer.
    „Fähnrich McCarter, setzen sie einen Kurs für das Milorek System, Warp 6.“ McCarter nickte „Aye Sir, Kurs gesetzt.“ „Starten sie.“

    „He Commander, setzen sie sich doch, bei mir ist noch Platz.“ Der Commander drehte sich langsam, tief ausamtend um, offensichtlich gefiel ihm der Gedanke nicht an einem Tisch mit diesem jungen Lieutenant zu sitzen, da ihm jedoch keine Ausrede einfiel nickte er „In Ordnung Raoul, wenn sie auf meine Gesellschaft Wert legen.“ Esteban Raoul machte eine ruhige Handbewegung „Naja, ich keine hier halt noch niemanden, außer ihnen. Und ich esse ungern alleine müssen sie wissen.“ Reiden nickte schweigend „Ihnen scheint es wohl nichts auszumachen alleine zu sein, oder Commander?“ Von der Offenheit Raouls getroffen zuckte Nuerto Reiden zusammen „Wie bitte?“ Raoul musste unwillkürlich lachen „Nun, meinen sie etwa ich merke nicht das sie überhaupt keine Lust haben mir Gesellschaft zu leisten?“ Auch Reiden musste lachen „So offen war lange niemand mehr zu mir, aber sie haben recht. Gewöhnlich esse ich lieber alleine. Gewöhnlich bin ich allgemein lieber alleine.“ Raoul nickte und schwieg für eine Weile „Hab ich mir gedacht.“ , brachte er nach kurzer Zeit heraus. „Etwas worüber sie reden wollen?“ , fragte er mit einem freundschaftlichen Unterton als ob sie sich schon seit Jahren kennen würden. Reiden fuchtelte mit seinen Händen herum „Ich kenne sie erst seit 7 Stunden, meinen sie etwa ich rede mit ihnen über Probleme die mich schon seit Jahren belasten und mir schlaflose Nächte bereiten?“ Reiden brüllte so laut das man es im ganzen Raum hören konnte, die anderen Offiziere die gerade in der Mittagspause waren sahen irritiert zu den beiden herüber, einige tuschelten schon „He ganz ruhig Commander. Muss ja nicht gleich jeder wissen das sie psychische Probleme haben.“ Gerade als Raoul das Wort haben gesagt hatte bemerkte er seinen fatalen Fehler und wollte sich gerade entschuldigen als Nuerto Reiden den größten Wutanfall hatte den ein Schiff der Excelsior Klasse wohl jemals gesehen hatte „Wer sind sie verdammt noch mal, das sie sich ein verdammtes Urteil über mich erlauben? Sind sie Hobby Counselor oder was? Ich werde ihnen verdammt noch mal in den Arsch treten wenn sie sich nicht sofort entschuldigen.“ Im nächsten Moment hatte Reiden auch schon den kleinen Esstisch des Freizeitdecks umgeworfen und würgte Raoul, der nur noch nach Luft rang und gar keine Möglichkeit mehr hatte sich zu entschuldigen. Die anderen Offiziere waren sekundenlang wie paralysiert und sahen sich das Geschehen fassungslos an bis McCarter von seinem Tisch aufsprang und auf Reiden einredete „Commander lassen sie ihn los, er hat ihnen doch nichts getan.“ Reiden lockerte den Griff etwas und sah zu McCarter herüber „Willst du etwa auch ne tracht Prügel kleiner?“ McCarter sah ihn mit erstaunlicher Entschlossenheit an „Wenn sie ihn nicht sofort los lassen dann werden sie mit meiner Faust Bekanntschaft machen. Verdammt noch mal, wollen sie ihn denn umbringen?“ Bei den letzten Worten McCarters riss Reiden seine Augen weit auf und ließ Raoul unwillkürlich fallen, es war wie bei einem Roboter der auf bestimmtes Stichwort hin jemanden angreift und bei einem anderen deaktiviert wird. Fassungslos starrte Reiden auf seine Hände „Töten…“ war das einzige was er für lange Zeit hervorbrachte, es kam ihm vor wie Äonen voller Dunkelheit und Grausamkeiten, wahrscheinlich waren es nur 2 Minuten. Mittlerweile hatten sich sämtlich Offiziere und Crewman um den Tisch gesammelt McCarter schrie nach Doktor Ruval. Doch das alles nahm Reiden nur wie den dumpfen Schrei aus einer anderen Welt war, es war als ob sie alle unter Wasser wären und nach ihn schreien würden, doch nichts von dem war für ihn real. Tränen liefen sein Gesicht herunter. Erst jetzt wurde ihm bewusst was er getan hatte. Er hatte beinahe einen Menschen umgebracht, vielleicht war es ja nicht nur beinahe gewesen, vielleicht war er ja tot. „Oh mein Gott, mein Junge wie geht es dir?“ Doch im selben Moment als er mit seinen Augen Raoul suchte hatten ihn 2 Sicherheitsleute gepackt um ihn abzuführen.


    „Commander. Was ist da passiert?“ Saavik sah mit einem gestochenen und todernstem Blick in die Arrestzelle in der Nuerto Reiden seit nunmehr 5 Stunden saß. Reiden suchte immer noch Antworten. Warum? Diese Frage konnte er nur mit einer Aussage beantworten die ihm selbst Angst machte „Weil er die falschen Fragen gestellt hat.“ Saavik wurde wütend „Er hat sie nur gefragt ob sie reden wollen, ist das ein Grund jemanden anzugreifen und ihn fast umzubringen?“ Saavik merkte erst jetzt das sie ihre Emotionen wieder einmal nicht unter Kontrolle hatte, sofort wurde sie ruhiger „Ich werde sie nicht fragen, aber sie sollten mit Raoul reden. Und sie sollten ihm wirklich erzählen was sie so bedrückt. Immerhin hätten sie ihn ja deshalb fast umgebracht.“ Reiden sah auf, sein Gesicht wirkte nun hoffnungsvoller „ Er lebt Captain?“ Saavik nickte „Ja, Doktor Ruval hat ihn retten können. Obwohl er immer noch im Sauerstoffkraftfeld liegt.“ Reiden atmete tief aus, er mochte diese Frau allein schon deswegen weil sie ihm diese gute Nachricht überbracht hatte. „Gott sei dank. Wann kann ich nach ihm sehen?“ „Später, ich brache sie auf der Brücke, schließlich braucht dieses Schiff einen ersten Offizier.“ Reiden war fassungslos „Sie wollen mich nicht suspendieren?“ Saavik machte eine abwehrende Handbewegung „Nein, das werde ich nicht. Wie ich bereits sagte: Sie werden gebraucht.“ Reiden suchte nach Worten „Sir, ich glaube sie haben mich nicht verstanden: Ich WILL suspendiert werden. Ich glaube nicht das ich ihnen im Moment eine allzu große Hilfe sein kann.“ „Hören sie auf in Selbstmitleid zu versinken. Sie haben einen Fehler gemacht. Das ist zwar unlogisch, aber menschlich. Sie werden sich diesmal nicht wie vor 5 Jahren auf der Lantree. Wunsch auf Suspendierung ist abgelehnt.“ Saavik verließ den Raum ohne weitere Kommentare. Damals vor 5 Jahren…

    McCarter stand auf. Er war verwirrt. Noch nie hatte er einen Menschen erlebt der so die Kontrolle verloren hatte, der sich vom einen auf den anderen Moment so verändert hatte. Die Luft im Raum kam ihm auf einmal unwirklich kalt vor, alles kam ihm unwirklich vor. Plötzlich fasste ihn eine Hand an der Schulter und drehte seinen gesamten Körper ruckartig, McCarter gab nur ein erschrecktes „Huuu“ von sich. „Für einen Angsthasen hast du ziemlich kleine Ohren McC.“ Vor ihm stand Tracy mit einem breiten Grinsen und einem lauten Lachen „Das ist nicht komisch Trace, der Commander hätte gerade fast jemanden mit bloßen Händen erwürgt.“ Aegi schreckte ein wenig zurück, mit einer solchen Reaktion McCarters hatte sich nicht gerechnet, sie lächelte ihn an „Ich weiß. Aber mal im ernst, ich hätte nicht gedacht das du so mutig bist. Alle Achtung.“ McCarter war wie erstarrt „Wie bitte? Tracy, kannst du nicht einmal ernst sein und deine verdammten Späße mit mir lassen Trace? Das hier ist ernst verdammt noch mal.“ McCarter drehte sich auf der Stelle um und verließ das Casino ohne weitere Worte, doch Tracy rief ihm etwas hinterher das ihn abrupt zum stehen brachte „Mein Gott, das du es nicht akzeptieren kannst das ich nicht hasse, verdammt noch mal, ich habe es ernst gemeint. Aber fahr doch zur Hölle!“ Und wieder war die Aufmerksamkeit der restlichen Crewmitglieder auf dem Freizeitdeck 2 Personen zu Teil geworden. McCarter war wie erstarrt von Aegis Bemerkung, alles fühlte sich noch unwirklicher an als vorher, es war als sei für eine Welt zusammengebrochen. Seine kleine eigene Welt die er sich mühsam während seiner Zeit auf der Akademie aufgebaut hatte war mit diesen Worten zusammengebrochen. Nie hatte auch nur an die Möglichkeit gedacht das Tracy ihn vielleicht leiden könnte, er wollte etwas sagen, doch er brachte nichts außer einem „Hä?“ hervor, und als er sich wieder gefasst hatte merkte er das Aegi den Raum schon verlassen hatte. Einige Offiziere starrten immer noch auf ihn, einige deuteten auf ihn und lachten „Ganz schön weggetreten der Junge.“ war nur einer der Kommentare die er heraushören konnte. Doch McCarter ging einfach nur an die Bar ohne ein weiteres Wort zu sagen, und er tat was schon viele getan hatten in seiner Situation „Geben sie mir was zu trinken!“ Der Barkeeper sah ihn fragend an „Geht’s auch n bisschen genauer kleiner.“ McCarter sah zu Boden „Ja, geben sie mir einen Long Island!“ der Barkeeper sah ihn überrascht an „Wenn Leute so was sie erlebt haben bestellen sie bei mir normalerweise keine Cocktails sondern nen doppelten Whisky.“ „Wenn man was erlebt hat?“ „Wenn man von einer schönen Frau eine solche Abfuhr bekommen hat.“ „Tja, ich bin schon ein ganz schöner Idiot, was?“ „Kennen sie die Lady schon lange?“ „Seit ich auf der Akademie angefangen habe. Ne tolle Frau, was?“ der Barkeeper nickte mit einem grinsen „Da haben sie recht Fähnrich…?“ kam mit einem fragenden Unterton als Antwort „McCarter…“und sie sind?“ „Crewman Meierbrandt. Felix Meierbrandt. Wenn sie mich fragen, sie sollten unbedingt mit ihr reden. So eine können sie nicht vergessen, und offensichtlich scheint sie ihnen auch nicht abgeneigt zu sein.“ McCarter sah zum ersten Mal während der Unterhaltung auf, sein Gesicht ließ Hoffnung erkennen „Meinen sie?“

    „Commander, wie ich sehe sind sie meinem Rat gefolgt.“ Reiden nickte „Ja, sie hatten Recht. Ich werde auf der Brücke gebraucht. Aber nach dieser Mission müssen sie sich einen neuen ersten Offizier suchen.“ „Darüber reden wir später noch.“ Reiden setzte sich auf seinen Sessel. McCarter drehte sich um „Sir, wir haben soeben das Milorek System erreicht.“ Saavik sah auf den Schirm „Setzen sie Kurs auf die Rendezvous Koordinaten Fähnrich McCarter, Voller Impuls. Misses Aegi, Sensorabtastung.“ Tracy Aegi tippte auf ihrer Konsole herum, sie hielt schlagartig inne. Saavik wurde ungeduldig „Fähnrich, die Ergebnisse der Sensorabtastung bitte.“ Sie dreht sich zu Aegi die immer noch auf ihre Kontrollen starrte, sie konnte nicht glauben was sie dort auf ihrem Schirm sah „Sir, ich bringe es auf den Schirm.“ Das Bild des Schirms wechselte von einem Inhaltslosen Bild der Sterne zu einem schrecklichen Anblick, bei dem es McCarter kalt den Rücken herunterlief, er hatte Angst. Saavik stand auf und sah mit Erstaunen auf den Schirm, doch Reiden sagte als erster der Brückencrew etwas „Mein Gott, das ist wohl das Wrack der Victory.“ Und tatsächlich sah man auf dem Schirm der Gandhi das ausgebrannte Wrack der Victory, das Wrack des letzten Schiffes der Constitution Klasse das noch im offiziellen Dienst der Föderation stand.
    Man sagt das die Rache ein Gericht ist das am besten kalt serviert wird....es ist sehr kalt im Weltraum

    Kommentar


    • #3
      Kapitel 3

      Saavik reagierte sofort „Alarmstufe Rot für alle Decks, sofort!“ Auf der Brücke herrschte eine elektrisierte Stimmung, allen waren angespannt. Reiden sagte als erster etwas „Wenn wir noch einen Beweis gebraucht haben das dieses fremde Schiff eine Gefahr dann haben wir ihn jetzt.“ Saavik nickte nur „Vielleicht sind sie noch hier, sie hätten unseren Wissenschaftsoffizier nicht fast erwürgen sollen Commander.“ Humor, wieder hatte Saavik eine dieser allzu menschlichen Regungen gezeigt. Reiden wollte etwas sagen doch in dem Moment betrat Raoul die Brücke „Captain, ich melde mich offiziell wieder bereit meinen Dienst anzutreten“ Er stand immer gerade wie ein Pfeil auf der Brücke „Ihre Neigung zu Heldentum ist unlogisch, aber da ich in diesem Fall einen erfahrenen Wissenschaftsoffizier brauche…“ Saavik deutete auf den Platz des Wissenschaftsoffiziers „Ich danke ihnen Captain.“ Raoul trat den Weg zu seiner Station mit einem leicht verstörten Seitenblick zu Commander Reiden an, Saavik starrte immer noch auf den Schirm, als würde sie das Schiff suchen das die Victory vernichtet hatte mit ihren eigenen Augen suchen „Wie sie wissen ist dies ein Schiff das speziell gebaut wurde um getarnte Schiffe aufzuspüren, es sollte uns also möglich sein den Feind, falls er noch hier ist, zu entdecken. Seien sie bei allem was sie machen extrem genau und vorsichtig. Ein Schiff das es mit einem Schiff der Constitution Klasse aufnimmt und es offensichtlich ohne größere Probleme vernichten kann ist eine extreme Gefahr. Für einige unter ihnen wird es wahrscheinlich der erste Kampf werden, daher kann ich ihnen nur raten die Ruhe zu bewahren.“ McCarter hatte ein flaues Gefühl im Magen, jetzt würde es ernst werden, jetzt würde es um Leben und tot gehen, und es würde kein entrinnen geben, die Angst machte ihm zu schaffen. Seine Hände begannen zu zittern, er dachte nach „Wenn ich etwas falsch mache können unter Umständen alle hier sterben. Nur wegen meinem Fehler.“ Die Verantwortung wurde ihm erst jetzt klar. Vorher war es immer nur ein Spiel gewesen, ein Spiel in dem er ein großes Spielzeug fliegen würde.
      „Mr. Raoul, scannen sie nach Überlebenden, vielleicht hat es jemand zu einer Fluchtkapsel geschafft.“ „Vielleicht sollten wir einen Tachyon Scan machen, um sie zu finden.“, warf Reiden ein. Saavik schüttelte den Kopf „Nein, es ist wichtiger das wir einen Überlebenden finden. Bisher hat niemand den Angriff eines solchen Schiffes überlebt.“ Raoul hatte seinen Scan abgeschlossen „Nichts Sir, keine Fluchtkapsel, kein Shuttle, und nichts an Bord des Schiffes.“ „Damit hatte ich auch nicht gerechnet“ sagte Aegi mit einer ehrfürchtigen Stimme, auch sie hatte gehörige Angst vor dem unbekannten Feind der sie da erwartete. Saavik ignorierte die Bemerkung, sie war allzu menschlich. Menschen versuchten immer ihre Angst durch solche vorwitzigen Kommentare zu verbergen „Tachyon Scan, setzen sie auch die Sensoren ein die wir bekommen haben um getarnte Schiffe aufzuspüren.“ Raoul nickte hastig. Die Anspannung auf der Brücke war groß, viele hofften insgeheim das niemand mehr da war den es zu bekämpfen gab. Würde Anspannung brennbar sein hätte wohl der Hauch eines Funken genügt um das gesamte Schiff in die Luft zu sprengen. Auch Saavik beschlich ein merkwürdiges Gefühl das sie bisher nicht gekannt hatte, genauergesagt hatte sie bis vor kurzem gar keine Gefühle gekannt. Sie krampfte sich mit ihren Fingernägeln an ihrem Sessel fest. Plötzlich schrie Raoul auf „Getarntes Schiff im toten Winkel.“ Saavik reagierte sofort „Steuermann, hart Backbord, volle Kraft. Miss Aegi, bereiten sie eine Salve Photonen- Torpedos vor. Volle Energie auf die Phaser!“ Die Gandhi drehte sich mit voller Kraft, wäre sie ein Schiff der Constitution Klasse gewesen, hätte dieser Vorgang endlos lange gedauert, doch dank neuer technischer Entwicklungen war die neue Excelsior ihr haushoch überlegen. „Schiff enttarnt sich Captain, sie laden ihre Waffen.“ Saavik klammerte sich regelrecht an ihren Stuhl, doch vom einen auf den anderen Moment hatte sie ihre Fassung zurück und dachte klarer als je zuvor „Verstärken sie die oberen Schilde!“ Aegi sah etwas perplex auf ihre Konsole „Sir…. Es ist ein Klingonenkreuter, K’T’Inga Klasse.“ Saavik atmete aus „Die Kahless…“ McCarter drehte sich um „Captain, sie ruft uns.“ „Auf den Schirm!“ Der Bildschirm gab das Bild eines Klingonen frei, dessen Gesicht voll von Narben war, wahrscheinlich aus vielen Schlachten, dachte Saavik. Sein Blick ließ sie erkennen das er wahrscheinlich ein hohes Tier bei den Klingonen war „Hier spricht Captain Bortas vom Klingonischen Raumkreuzer Kahless. Ich bin beeindruckt das sie uns entdeckt haben. Ihr zerstörtes Schiff hätte so gut wie sie sein sollen, Vulkanierin!“ Saavik stand auf „Ich kein keinerlei Logik an ihrem perfiden Spiel erkennen Captain, aber wenn sie so etwas brauchen.“ Bortas lachte laut „Gelegentliche Übungen unter Freunden sorgen dafür, dass man in der nächsten Schlacht nicht stirbt Captain!“ „Übungen! Die hätten uns doch vernichtet wenn wir nicht so schnell reagiert hätten.“ , dachte Aegi sofort, sie war voll Verachtung für die Klingonen, bei ihrer Vergangenheit war das jedoch nicht überraschend. „Captain, seit wann sind sie hier?“ , wollte Saavik wissen, doch der Klingone bemerkte natürlich sofort worauf sie anspielte „Wir waren es nicht, vor 4 Stunden wurde einer unserer D – 7 Schlachtkreuzer vernichtet.“ „Beweisen sie mir, dass sie es nicht waren!“ Langsam wurde der Klingone wütend „Wenn sie ihre Hülle untersuchen werden sie erkennen das es keine Klingonischen Waffen waren die ihr schwächliches Schiff vernichtet haben… obwohl es für uns ein leichtes gewesen wäre…“ Saavik verstand die Klingonen nicht, sie waren noch unberechenbarer als die Menschen, und noch wesentlich aggressiver, wäre es nach ihr gegangen hätte die Föderation nie Frieden mit ihnen geschlossen „Das habe ich überhört Captain! Das mit der Hülle werden wir selbstverständlich noch überprüfen.“ Bortas lächelte wie nur ein Klingone lächeln konnte. Wie ein Klingone der eine Schlacht gewonnen hatte „Ich glaube ich habe einen weitaus besseren Beweis für meine Unschuld!“ Ein anderer Klingone zerrte einen Menschen heran „Den haben wir gefunden…. Captain Saavik. Er war in einer Fluchtkapsel.“ Der Mensch war offensichtlich ein Lieutenant „Lieutenant, was ist dort passiert?“ Der Lieutenant sah verstört aus, er sah die ganze Zeit hin und her, als ob er nur darauf warten würde das gleich etwas auftauchen würde um ihn ohne Vorwarnung umzubringen „Es… war groß… wir hatten keine Chance, nichtmal… die, die Schilde konnten wir nicht einmal aktivieren…“ Seine Augen rollten umher, er wühlte in seinen Haaren herum. „War es ein schiff Lieutenant?“ er nickte nur „Ja…ein Schiff, und es war gewaltig… grün, seine Waffen… die haben alles in Stücke gerissen… alle tot, ich war gerade bei der Reperatur der Kapseln…ich, bin einfach geflohen… ich habe alle im Stich gelassen… und jetzt sind sie, sind sie…alle tot!“ Bortas lachte „Menschen …pah…sentimentale Weichlinge, sie sind nicht für den Kampf geeignet.“ Saavik blieb kühl „Wir wollen ihn zurück, sofort Captain!“ Bortas lachen verging „Wir haben ihn gefunden… und was man findet das darf man behalten!“ Die versammelte Brückenmannschaft der Kahless lachte „Lesen sie mal den Vertrag von Khitomer Captain, sie werden feststellen das die Ingewahrsamnahme von Offizieren und Crewman, sowie von Zivilpersonen der jeweils anderen Seite ohne Einverständnis der Person oder eines Verbrechens das die Person begangen hat das wiederum vom einem unabhängigen Gericht als solches bezeichnet wird, kann, laut Paragraph 3 Artikel 12 Absatz 6, nicht von einer der beiden Seiten festgehalten werden.“ Der Klingone hatte seinen Spaß an der Situation verloren, er sah ernüchtert aus, und ihm fehlten die Wort „Na gut… wenn sie es unbedingt so wollen.“ Saavik nickte „Ja… das ist mein Anliegen Captain.“ Bortas machte eine kurze Handbewegung woraufhin der Sternenflotten Lieutenant weggebracht wurde. „Sie müssen ihre Schilde für den Transport senken Captain.“ „Sie aber auch Bortas.“ „Dann tun wir es doch beide gleichzeitig.“ Saavik nickte, „Miss Aegi, Schilde runter!“ „Nein Sir, nicht!“ Saavik drehte sich um, es war Raoul der diese Worte gesagt hatte „Was ist denn los Raoul?“ „Ein weiteres getarntes Schiff enttarnt sich an Achtern, und diesmal ist es definitiv NICHT Klingonisch.“ Bortas sagte wohl einige hastige Worte auf Klingonisch, dann aktivierte er die Sprechverbindung wieder „Das sollten wir nachher klären, jetzt sollten wir uns erstmal dieses Schiff vornehmen.“ „Ja, das sehe ich genauso.“ Saavik setzte sich wieder „Q’ap’la, Captain, möge es eine glorreiche Schlacht werden!“ Saavik nickte nur.



      Kapitel 4



      „Soll ich sie nicht vielleicht rufen, Sir?“ McCarter hoffte wohl immer noch eine kriegerische Auseinandersetzung verhindern zu können, Saavik reagierte jedoch gar nicht mehr auf ihn „Miss Aegi, Achtertorpedos abfeuern, Achterschilde verstärken. Volle Wende Mr. McCarter. „Wir sollten das Feuer auf einen Punkt konzentrieren!“, schlug Reiden vor. „Gute Idee, Mr. Raoul, können sie irgendein vitales System ausmachen?“ Plötzlich wurde Saavik, die immer noch stand, von den Füssen gerissen. Überall auf der Brücke sprühten Funken. Auf einmal war das unbekannte Schiff auf dem Schirm zu sehen, es war gewaltig, ein grünes Schiff das aussah wie ein gewaltiger Habicht der sich seine Beute zurechtlegt. „Trägheitsdämpfer ausgefallen, Achterschilde sind zusammengebrochen. Die Klingonen feuern weiter.“ Saavik war wieder aufgestanden, sie hatte sich eine offene Wunde am Kopf zugezogen, sie drückte mit ihrer Hand auf die Wunde um kein weiteres Blut zu verlieren. Ihr schmerzverzerrtes Gesicht sprach Bände. „Verdammt, was war das?“, schrie Reiden, obwohl es auf der Brücke fast totenstill war. Aegis Blick schwenkte zwischen Schirm und ihrer Konsole, sie schien von diesem riesigen Schiff wie gefesselt zu sein. „Miss Aegi, was war das?“ , wiederholte Reiden mit einer bissigeren Stimme. Aegi brauchte noch einige Momente um gedanklich, zu ihrer Konsole zurückzukehren „Es war eine Art Disruptor, nur ein viel stärkerer als die Klingonen ihn verwenden. „Interessant. Ein Disruptor.“ , gab Saavik nachdenklich von sich. „Mr. Raoul, haben sie schon etwas über das Schiff, das uns helfen könnte?“ Raoul sah Reiden etwas verstört an, das er Befehle von jemandem entgegennehmen musste der ihn vor 2 Stunden noch fast umgebracht hatte schien in zu irritieren „Naja, vielleicht habe ich etwas. Ihre Backbordschilde scheinen am schwächsten zu sein, wenn wir dort angreifen…“ Die Gandhi musste wieder schwere Treffer erleiden, zum Glück hatte Saavik sich mittlerweile hingesetzt sonst wäre sie wohl wieder hingefallen. „Miss Aegi, bereiten sie eine volle Photonentorpedodsalve vor, und richten sie alle Phaser auf das Ziel aus. Mr. McCarter bringen sie uns in Angriffsposition „Aye, Ma’am!“, kam von beiden unwillkürlich. McCarter lief der Schweiß vom Rücken, seine Hände waren nass, seine Finger glitten immer wieder von der Konsole ab. „Sir, es ist sehr schwer in die richtige Angriffsposition zu kommen…“ Saavik hielt sich immer noch den Kopf fest, sogar das Notlicht war mittlerweile ausgefallen, und die Brücke war fast komplett im Dunkeln. „Sie schaffen das schon, und rufen sie die Klingonen damit sie die Angriffsposition wissen.“ Auch das noch, noch eine Aufgabe, als ob es nicht schon schwer genug wäre in die Angriffsposition zu gelangen, McCarters Nervenkostüm war fast zerrissen, seine Hände krampften schon „Kanal ist offen Captain.“ „Captain Bortas, wir schicken ihnen jetzt Zielkoordinaten die mein Wissenschaftsoffizier als idealen Angriffspunkt ausgemacht hat.“ „Na gut Captain, ich hoffe sie wissen was sie tun, sonst sind wir gleich alle tot.“ Aegi meldete sich wieder „Komplettes Schildsystem ausgefallen, wir sind schutzlos Captain…“ Auf einmal schrie McCarter auf „Wir sind in Angriffsposition Sir!“ Saavik schwieg einen Moment „Miss Aegi, alle Waffen abfeuern!“ Das All war erleuchtet von den Waffen der beiden Schiffe, Phaserstrahlen durchzogen die Schwärze des Weltraums, Torpedos sausten mit ihrem feuerroten Schweif in Richtung des unbekannten Schiffes, man hörte sogar den Abschuss der klingonischen Disruptoren. „Volltreffer! Deren Schilde sind an Backbord zusammengebrochen, sie haben schwere Hüllenschäden.“ Ein tiefer Seufzer durchlief die Brücke der Gandhi, auch Saavik konnte eine innerliche Erleichterung nicht leugnen. „Feuern sie weiter! Wir müssen ihnen den Rest geben.“ „Sie ergreifen die Flucht!“ Raoul sah aufgeregt auf den Schirm „Verfolgungskurs, Mr. McCarter!“ „Sie sind auf Warp gegangen…“ „Verfolgen!“ McCarter schüttelte den Kopf „Der Warpantrieb ist ausgefallen, keine Verfolgung möglich Sir!“ Saavik seufzte, was musste denn noch passieren? Sie konnte ihre Gefühle nicht mehr kontrollieren, sie dachte teilweise unlogisch, ihr Schiff war schwer angeschlagen, sie musste einen Klingonen bändigen, der Warpantrieb war ausgefallen, und allein die Tatsache das sie diese Chaotischen Gedanken dachte überzeugten sie davon das etwas mit ihr nicht stimmte, und es ging um mehr als eine momentane Verwirrung. McCarter meldete sich wieder zu Wort, seine Stimme ließ immer noch eine starke Erleichterung erkennen „Captain, die Klingonen rufen uns!“ „Lassen sie sehen!“ Und wieder gab der Schirm der Schirm die Sicht auf die Brücke der Kahless frei, diesmal war es jedoch ein komplett anderer Anblick, 3 Klingonen lagen leblos am Boden. An den Konsolen klebte überall Blut und Captain Bortas Arm hing bewegungslos herab. Bortas Stimme klang abgekämpft „Wir haben es hier mit einem starken Gegner zu tun. Ohne ihre Hilfe wären wir jetzt wohl tot Captain. Sie sind eine größere Hilfe als ich erwartet hatte. Lassen sie uns die Jagd auf dieses monströse Schiff eröffnen Captain!“ Bortas Augen spiegelten Kampfeslust wieder, doch Saavik musste ihn enttäuschen „Tut mir leid Captain, unser Warpantrieb ist ausgefallen und ich weiß noch nicht wie viel Zeit die Reparatur in Anspruch nehmen wird.“ „In Ordnung. Wir nehmen die Verfolgung dann alleine auf.“ Saavik stand wieder auf. Durch ihren Kopf fuhr ein stechender Schmerz, die vergessene Wunde am Schädel machte sich wieder schmerzlich bemerkbar, doch die Pläne von Bortas schienen Saavik zu unüberlegt und selbstmörderisch „Nein. Sie werden es alleine nicht schaffen! Sie hätten ohne uns schon fast verloren. Wie wollen sie es alleine fertig bringen dieses Schiff zu vernichten?“ Bortas war empört über diese Antwort „Captain. Sie haben noch nie ein Team entschlossener Klingonischer Krieger gesehen. Diese Schlacht wird ruhmreich sein!“ Saavik musste erneut feststellen das Klingonen noch nie etwas von Logik gehört hatten. „Wenn sie Ehre wollen warten sie lieber eine Stunde bis unser Antrieb wieder funktioniert! Fliegen sie jetzt los können sie nur verlieren. Selbst wenn sie gewinnen werden sie derjenige Captain sein der seine Föderierten Alliierten zurückgelassen hat.“ Bortas lachte wieder „Sie scheinen schnell zu lernen Vulkanierin, in Ordnung, ich werde eine Stunde warten bis ihr Schiff wieder einsatzbereit ist. Ich schlage vor das sie in dieser zeit auf unser Schiff beamen, damit wir unsere Daten über das Schiff austauschen können.“ Saavik nickte, obwohl es eine menschliche Geste war zu nicken die jeder Vulkanier nur als unlogisch und überflüssig empfand „In Ordnung. Sobald hier alles geregelt ist beame ich herüber.“ Bortas schien begeistert diesen Föderationscaptain, wenn sie auch eine Frau war, auf seinem Schiff zu empfangen. Ihre Entschlossenheit schien ihn begeistert zu haben „Sehr gut. Ich werde eine Flasche Blutwein kaltstellen, damit wir auf unseren kommenden Sieg anstoßen können.“ Saavik reagierte nüchtern „Vulkanier trinken keine alkoholischen Getränke, wir bevorzugen Raktajinjo.“ Bortas lachte wieder laut, seine lachen klang enorm, so als wäre Bortas selbst unumstößlich und unzerstörbar, Saavik erinnerte sich das Montgomery Scott, der Chefingenieur der Enterprise ähnlich gelacht hatte „Das sagen sie nur solange bis sie Blutwein probiert haben. Wir sehen uns dann gleich!“ „Bis gleich Captain.“ Das Bild des Klingonen verschwand von Schirm der Gandhi, und man sah wieder sein Schiff, die Kahless, das Flagschiff der Klingonischen Flotte, Saavik schwieg eine Weile „Commander Raoul, welche Daten haben sie über das feindliche Schiff?“ Raoul sah noch einmal auf die Konsole seiner Station herab, so als wolle er sich vergewissern das alles auch seine Richtigkeit hatte „Ich habe nicht besonders viel Captain, aber ich kann ihnen versichern, dass wir dem Schiff keinen ernsthaften Schaden zugefügt haben. Die Schilde des Schiffes sind beinahe doppelt so stark wie die der Gandhi, die Waffen des Schiffes sind ca. 3 mal so stark wie unsere, ich würde sagen sie haben insgesamt 250 % unserer Feuerkraft.“ „Welche Art von Waffen verwenden sie?“ erkundigte sich Saavik. Raoul ließ sich mit seiner Antwort Zeit „Es ist eine Art von…Disruptor Captain.“ Saavik war überrascht, nur die Klingonen verwendeten Disruptoren, fast alle anderen der Föderation verwenden Phaser oder Plasma Waffen, war es möglich das sich das unbekannte Schiff nur zurückgezogen hatte, weil zufällig ein klingonisches Schiff in der Nähe gewesen war? Reiden schien dasselbe gedacht zu haben „Wenn die Klingonen solche Schiffe bauen können…“ „… haben sie die Macht die Föderation zu vernichten!“ ergänzte Aegi, doch ihre Worte klangen mehr wie zu laute Gedanken, doch niemand erhob Einspruch, bis auf Raoul „Wie der Captain mir zustimmen wird ist es keinesfalls logisch nur aufgrund der Tatsache das dieses Schiff Disruptoren verwendet anzunehmen das die Klingonen eine neue Offensive planen.“ Saavik musste ihm recht geben, die Logik, warum hatte SIE nicht so logisch gedacht? Musste sich eine Vulkanierin jetzt in Sachen Logik von einem emotionalen Menschen belehren lassen? Die Antwort auf diese Frage gefiel ihr gar nicht „Der Commander hat Recht, wir sollten daran denken das die Klingonen den Khitomer Vertrag bisher eingehalten haben, außerdem passt es nicht zu den Klingonen ein solches Schiff im geheimen zu entwickeln, sie hätten ohne Zweifel bereits damit geprallt eine Technologie zu besitzen die der unseren weit überlegen ist.“ Reiden war offensichtlich nicht ihrer Meinung „Captain, bei allem Respekt, es sind Klingonen von denen wir reden, eine gnadenlose Spezies von Kriegern!“ Reiden war mittlerweile ebenfalls aufgestanden und gestikulierte bereits wild herum.“ Saavik blieb jedoch standhaft „Das mag sein, im Gegensatz zu den Romulanern…“ Die Romulaner! Das Vorgehen des unbekannten Schiffes war äußerst Romulanisch“ Reiden sah sie musternd an „Ist etwas nicht in Ordnung Captain?“ doch Saavik reagierte nicht, sondern wandte sich zu Raoul „Mr. Raoul, hat dieses Schiff Photonentorpedos verwendet, oder Geschosse die auf Plasma als destruktivem Element basieren?“ Der entschlossene Blick seines Captains erschrak Raoul ein wenig, normalerweise hatten Vulkanier einen ständig gleich bleibenden Blick „…ja Captain, woher wussten sie das?“ Saavik vollzog eine abwehrende Handbewegung, man sah ihrem Gesicht an das sie angestrengt nachdachte „Ich glaube ich weiß wer dieses Schiff gebaut hat: Die Romulaner!“ Reiden schien das nicht glauben zu wollen, er sah nachdenklich auf den Wandschirm „Bei allem Respekt Captain, die Romulaner haben sich seit über 30 Jahren nicht mehr im Föderationsgebiet blicken lassen, und selbst als sie dort waren, als Captain Kirk mit der ersten Enterprise damals mit dem Romulanischen Bird of Prey gekämpft hat, besaßen sie nicht einmal Warp Antrieb. Die ersten Romulanischen Schiffe die schneller als das Licht fliegen konnten waren von den Klingonen gekauften D 7 Schlachtkreuzer, meinen sie im ernst sie würden es fertig bringen ein solches Schiff zu bauen?“ Doch Saavik ließ sich nicht beirren „Commander, nur die Klingonen verwenden Disruptoren, und die Romulaner haben von den Klingonen D 7 Schlachtkreuzer bekommen die natürlich auch mit Disruptoren ausgestattet waren.“ Raoul nickte „Sie hat Recht Commander, außer den Klingonen verwenden nur die Derilianer Disruptoren, und die sind in der Föderation.“ McCarter hatte mittlerweile auch nachgedacht „ Nun, sind sie sich sicher das die damit nichts zu tun haben?“ Tracy schüttelte den Kopf „Unmöglich, die Derilianer sind Pazifisten, die würden niemandem etwas zu leide tun. Außerdem haben sie nicht annähernd die Ressourcen, ein solches Projekt zu vollenden.“ Saavik hatte sich mittlerweile die Sensordaten über das unbekannte Schiff angesehen „Ich denke Lieutenant Aegi hat Recht, außerdem gibt es weitere Indizien die für eine Romulanische Konstruktion sprechen.“ Reiden wollte etwas erwidern doch Saavik fuhr unbeirrt fort „Zum Beispiel die Tarnvorrichtung: Sie war wesentlich höher entwickelt als die Klingonische, es wären wohl nur die ursprünglichen Konstrukteure dieser Vorrichtung zu einer solchen Verbesserung im Stande. Außerdem verfügt das Schiff, obwohl es technisch so hoch entwickelt ist, verfügt es über eine sehr geringe Maximalgeschwindigkeit, um genau zu sein sind es nach den Sensorberechnungen Warp 7,22.“ Reiden schwieg eine Weile, genau wie alle anderen, jeder auf der Brücke wusste was das zu bedeuten hatte, Reiden ergriff als erster das Wort „Warp 9 laut der alten Cochrane Skala, die Höchstgeschwindigkeit eines D 7 Schlachtkreuzers.“ „Vor ca.30 Jahren… sie haben das Antriebssystem komplett übernommen.“ , fügte McCarter gedankenverloren hinzu. Auch Reiden sah nun ein „Es IST Romulanisch, sie kannten sich nicht mit Warp Antrieben aus, also haben sie den Antrieb komplett aus dem D 7 übernommen.“ Er schlug sich mit der Hand als Zeichen der Erkenntnis auf die Stirn, Saavik führte seine Gedanken fort „Korrekt. Auch die Taktik sowie die Vorgehensweise des Schiffes sind typisch Romulanisch, anschleichen, zuschlagen, und bei ernster Gegenwehr den Rückzug antreten.“ Aegi verstand die Romulaner noch immer nicht „Aber warum? Warum zum Teufel tun sie das? Wahllos umherziehen uns Schiffe vernichten?“ Saavik wusste die Antwort, doch sie gefiel ihr nicht, die Antwort machte ihr sogar Angst, und wieder wurde sie von den Gefühlen fast übermannt „Weil sie ihr Schiff testen wollen.“ Reiden nickte, auch er hatte Angst bei dem Gedanken „Wahrscheinlich ist das Schiff noch ein Prototyp, und wenn dieser Prototyp zurückkehrt werden sie ihn in rauen Mengen produzieren.“ McCarter hatte Angst „Das wäre das Ende der Föderation.“ Saavik antwortete sofort „Womöglich, eine ganze Flotte dieser Schiffe wäre vielleicht zu mächtig für uns.“ „Uns was ist wenn das Schiff nicht zurückkehrt?“ Raoul dachte nach „Vielleicht wollen die Romulaner herausfinden wie die technische Entwicklung der Föderation verlaufen ist, und wenn sie feststellen das ihr Schiff nicht zurückkehrt werden sie vielleicht von weiteren solchen…Experimenten absehen.“ „Was uns Zeit geben würde neue Waffensystem zu entwickeln.“ , ergänzte Reiden der immer noch in seinem Sessel saß. Saavik drehte sich in Richtung des Turbolifts „Ich werde jetzt zur Kahless hinüberbeamen, um alles weitere mit Captain Bortas zu bereden, sie treffen alle nötigen Maßnahmen für einen weiteren Kampf Commander.“ Mit diesen Worten betrat Saavik den Turbolift, ein leises Zischen der schließenden Tür zeugte davon, dass sie bereits auf dem Weg zu Deck 12 war, wo sich der Transporterraum befand.
      Reiden hatte sich bereits überlegt welche Maßnahmen zu treffen waren, er war aufgestanden und hielt sich an einem kühlen Metallgriff fest, die Temperatur auf der Brücke war deutlich gestiegen, was wohl daran lag das die Lebenserhaltung kaum Noch Energie hatte „Fähnrich Aegi, gehen sie auf Alarmstufe Gelb.“ Mit diesen Worten bewegte sich Reiden ebenfalls auf den Turbolift zu, er gab seine Befehle ohne auch nur eine Person anzublicken, oder auf eine Bestätigung zu warten „Mr. Raoul, bringen sie das automatische Feuerleitsystem online, und extrapolieren sie den Kurs dieses …. romulanischen Schiffes. Fähnrich McCarter, sie wissen was sie zu tun haben, wir brauchen den Warp Antrieb… Alles klar?“ Reiden wartete das nervöse nicken der Brückencrew gar nicht erst ab, während er auf den Turbolift wartete murmelte er noch ein „Na dann ist ja gut… Mr. Raoul, sie haben die Brücke!“ Im nächsten Moment war er bereits im Turbolift verschwunden. Auf der Brücke herrschte eine komische Stille in der niemand wusste was zu tun war, alle sahen sich mit einem verdutzten Blick an. „Ich hätte nicht gedacht, dass der alte Mann so hektisch ist...“, sagte McCarter dessen Blick immer noch auf dem Turbolift ruhte. „Nach dem was er heute in der Kantine abgezogen hat…“ Raouls Blick ließ erkennen, dass er über den Wutanfall des Commanders eindeutig noch nicht hinweg war. „Also wenigstens wusste er was er wollte, nicht wahr Fähnrich McCarter?“ Aegi warf McCarter einen wütenden Blick zu, der die Bemerkung sofort erwiderte „Wenn du dich mal klar ausdrücken würdest könnte ich dich auch nicht missverstehen, ich meine, ich weiß ja was ich will!“ Aegi schlug ihre Hände über dem Kopf zusammen „Natürlich, wenn du so gut weißt was du willst, warum sagst du es dann niemandem?“ McCarter wollte antworten, doch Raoul kam ihm mit einem Hüsteln zuvor „Ich denke sie sollten noch genug Zeit haben das in ihrer Freizeit zu besprechen denke ich, oder?“

      „Wir haben in den letzten 3 Monaten versucht diese Sensoren online zu bringen, ich denke nicht, dass ich jetzt in einer Stunde schaffe, Commander.“ Lieutenant Gunvad sah Reiden ausdruckslos ab, aber Reiden kannte das bereits, Chefingenieure hatten die unangenehme Angewohnheit immer irgendwie auf ihre Wichtigkeit aufmerksam machen zu wollen, er hatte bisher keine Ausnahme erlebt. Man musste Techniker immer nur dringlich um etwas bitten und sie würden es zumindest ansatzweise hinbekommen „Lieutenant, ohne diese Tachyon Sensoren sind wir diesem mutmaßlichen Romulaner Schiff hilflos ausgeliefert! Sie werden sich im toten Punkt unserer Waffen enttarnen und dann sind wir aufgeschmissen.“ Gunvad zuckte mit den Schultern „Sir, ich weiß wie wichtig diese Tachyon Detektoren zur Ortung von getarnten Schiffen sind, aber wir haben keine Gewissheit das sie auch bei dieser Romulanischen Tarnung effektiv sein werden.“ Reiden sah sich in dem funktionell gestalteten Maschinenraum der Gandhi um, alles war metallisch kalt, künstlich, ohne jede menschliche Note, „Der Maschinenraum muss von Maschinen für Maschinen entworfen worden sein…“ ,war Reidens erster Gedanke nachdem er den Hauptmaschinenraum der Gandhi zum ersten mal gesehen hatte. „Lieutenant, wenn auch nur die geringste Chance besteht, DAS die Vorrichtung sich als nützlich erweist, dann werden wir sie online haben wenn es drauf ankommt Lieutenant, ist das klar?“ Gunvad bediente eine der vielen Konsolen die der Überwachung des Warp Kerns dienten, er sah für kurze Zeit auf „Bei allem Respekt…Sir, sie sollten sich erst einmal sich selbst kontrollieren können, bevor sie mir vorschreiben das ich den Warp Kern und eine dermaßen komplizierte Vorrichtung wie den Tachyon Detektor gleichzeitig unter Kontrolle bringen soll.“ Reiden spannte seine Muskeln an, sein Kopf schwoll an, und er verspürte eine fast unbändige Wut auf Gunvad, doch diesmal gelang es ihm sich unter Kontrolle zu bringen, sein Wortfall wurde jedoch schlagartig lauter und autoritärer „Lieutenant Gunvad, ich gebe ihnen hiermit als momentaner Kommandant der Gandhi den ausdrücklichen Befehl die Tachyon Detektoren zu aktivieren, ich weiß das diese Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, aber sie hat bereits funktioniert sonst wären wir nicht mit einer solchen Vorrichtung ausgestattet, und sollten sie diesen Befehl verweigern, Lieutenant, dann werde ich sie wegen Befehlsverweigerung oder Meuterei in eine Zelle sperren lassen.“ Das gesamte Personal des Hauptmaschinenraums hatte mittlerweile aufgehört zu arbeiten, einige taten noch so als würden sie Diagnosen durchführen, aber eine totenstille hatte das Deck erfasst, jeder wartete auf die Antwort von Gunvad „Aye, Sir. Ich werde es versuchen.“ Zähneknirschend, und ohne weitere Worte wandte sich Gunvad einem seiner Techniker zu „Sie haben gehört was ich gesagt habe Crewman, na los, wir werden diese verfluchten Sensoren und diesen verdammten Warp Antrieb wieder zurechtschrauben!“ Reiden fiel zum ersten Mal auf das Gunvad seine Leute im Griff hatte und, dass er auch ihre Bewunderung genoss „Danke, Lieutenant.“ Gunvad drehte sich noch einmal um, sein Blick war nun um einiges versöhnlicher als noch vor 2 Minuten „Sie haben es geschafft sich zu kontrollieren, da muss ich mich doch revanchieren.“ Reiden nickte kurz, und verließ dann den Maschinenraum, in Gedanken über diesen letzten Satz des Chefingenieurs.“
      Man sagt das die Rache ein Gericht ist das am besten kalt serviert wird....es ist sehr kalt im Weltraum

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      • #4
        Kapitel 5

        „Captain Bortas, wir wissen jetzt wer dieses Schiff gebaut hat.“ Saavik sah Bortas mit einer ausdruckslosen Miene an, Bortas erwiderte den Blick mit einem ernsten Gesicht das seine Nachdenklichkeit eindeutig erkennen ließ. Der Einsatzbesprechungsraum der Kahless war sehr funktionell eingerichtet, der Raum erschien in einem unendlich matten rot wie es die meisten Klingonen mochten, ein großer klobiger eckiger Tisch stand in der Mitte, voll gestopft mit Computerkonsolen die einem die Arbeit erleichtern sollte. Überall an der Wand hingen die Wappen des Hauses die momentan den Kanzler des Imperiums stellten. Saavik und Bortas betrachteten eine Sternenkarte „Haben sie auch einen Multispektralresonanzscan durchgeführt und herausgefunden das der Antrieb des romulanischen Schiffes mit dem eines D 7 Schlachtkreuzers identisch ist?“ Bortas Gesicht zeugte von Verwirrung „Nein, ähm, es waren romulanische Schriftzeichen an der Außenhülle, vielleicht hat uns das Arbeit erspart Captain.“ Saavik, wenn auch überrascht über die Effizienz dieser einfachen Methode, ignorierte den Kommentar von Bortas, sie deutete auf die Klingonische Sternenkarte der Region „Wir befinden uns hier im 3 Imperien Eck Captain, perfekt um ein mächtiges Kriegsschiff auszutesten, was hier übersteht wird mit fast allem fertig.“ Bortas nickte besorgt, sein Blick schweifte zur lebensechten Statue von Kahless die den Raum wohl verzieren sollte, in den Augen eines Menschen hätte sie den Raum wohl eher noch hässlicher erscheinen lassen. Bortas sah zu Kahless als würde er von ihm einen Rat erwarten „Dieses Schiff ist sehr mächtig, was wenn die Romulaner noch mehr dieser Schiffe besitzen?“ Trotz des Kulinar das Saavik vor 2 Jahren absolviert hatte, machten sich immer mehr Gedanken in ihrem Kopf breit, sie war besorgt, hatte Angst um die Lebewesen, die Bürger der Föderation, die auf die Sternenflotte zählten, und die Sternenflotte zählte auf sie „Wir müssen sie aufhalten, auch wenn das Schiff wahrscheinlich noch ein Prototyp ist.“ Bortas nickte schweigend und ergriff dann das Wort „Sie müssen eine Art Versorgungsbasis außerhalb des romulanischen Raums haben.“ „Haben sie etwas entdeckt?“ Bortas deutete auf die Sternenkarte „Ja, eine äußerst unwirtliche Gegend des Weltraums, die Badlands, so heißt diese Region glaube ich bei der Föderation.“ Saavik wurde immer besorgter „Solch ein Vorgehen seitens der Romulaner wäre sehr logisch, die Badlands sind so gut wie gar nicht zu kontrollieren, und Sensoren funktionieren dort nur zu 20%.“ Bortas nickte „Und so gut wie keine Patrouillen… Wir müssen dort hin Captain, wir werden diesen ehrlosen Romulanern eine Schlacht liefern die sie nicht vergessen werden.“ „Wenn wir scheitern werden wir auch niemandem davon erzählen können.“ Saavik spürte Wut, Wut über das kurzsichtige denken von Bortas, ein Gefühl das ihr rationales denken beeinflusste, sie hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Stirn „Wir sollten Verstärkung holen Captain Bortas, es wäre klüger.“ Bortas lachte „Pah… es sind sowieso keine Schiffe in der Nähe die für diese Romulaner eine ernsthafte Gefahr wären! Ihr Schiff, und meins… es sind die stärksten im Imperium und der Föderation, wenn wir es nicht schaffen… wer dann Captain Saavik?“

        Tracy Aegi saß im Freizeitraum der Gandhi, sie hatte eigentlich vorgehabt in ihrem Quartier eine Weile zu schlafen, doch sie musste einfach an zu Viele Dinge denken. Die Romulaner, die kommende Schlacht, das merkwürdige Verhalten von Captain Saavik, McCarter… McCarter saß jetzt seit einer Minute an Tracys Tisch, doch beide hatten bisher über nebensächliches geredet „Tracy, ich denke es gibt so einiges über das wir reden sollten…“ McCarter schwieg einen Augenblick, „Du hast recht, ich denke wir sollten mit dieser kindischen Streiterei aufhören… die Zeiten wo das leben nur aus Spaß bestand sind vorbei.“ McCarter gab nur eine zustimmende Handbewegung von sich „Ich hatte mich an diesen Streit wohl zu sehr geklammert… weißt du… die Sache mit den Romulanern, ich hatte mir den Dienst etwas…anders vorgestellt.“ Tracy nahm einen Schluck von ihrer warmen Milch die sie sich ursprünglich nur zum einschlafen geholt hatte „Ich dachte wir würden nur Raumanomalien erforschen, oder irgendwelche Fracht transportieren… höchstens mal ein Gefecht mit Orionischen Piraten… aber…“ „…kein schießwütiges romulanisches Superschiff.“ , fügte McCarter hinzu, und Aegi musste unverzüglich lächeln „Ja, genau das. Und was ist mit…uns?“ McCarter senkte seinen Kopf „Du weißt ja was ich für dich empfinde Tracy… daran hat sich seit unserer ersten Begegnung nichts geändert. Und wie ist es bei dir?“ Aegi zögerte und spielte mit ihrem Milchglas herum „Ich…weiß es nicht Alan, wirklich nicht. Ich brauche Zeit um über einiges nachzudenken. Nicht nur über dich sondern auch über mich und das was ich mache muss ich nachdenken. McCarter.“ , Aegi redete wesentlich lauter weiter „McCarter, ich bin jetzt im richtigen Leben…nicht mehr auf der Akademie… daran muss ich mich erst gewöhnen… keine Partys mehr… kein Tagesablauf nach meinen Kursen… das ist… nicht einfach.“ Tracy nahm ihre Milch und stand auf „Ich werde jetzt noch mal versuchen zu schlafen, das solltest du auch tun.“ McCarter nickte jedoch nur geistesabwesend… sie war sich nicht sicher, das war mehr als er sich je erträumt hatte. Doch McCarter hatte kaum Zeit über das nachzudenken was Aegi gesagt hatte denn nur wenige Momente nachdem sie den Raum verlassen hatte piepte das Komm System des Schiffs und Captain Saaviks Stimme erklang „Alle Führungsoffiziere kommen sofort in den Einsatzbesprechungsraum, Saavik Ende.“

        Dr. Ruval ließ ihre Blicke durch den Korridor schweifen, endlich fand sie was sie gesucht hatte, einen Messaging Bildschirm, „Das ich diese Dinger jemals brauchen würde…“ sagte sie leise zu sich selbst, aber die Größe der Gandhi machte es extrem schwer den Einsatzbesprechungsraum zu finden, und da grad niemand in der Nähe war musste sie wohl dieses Neuartige Computersystem befragen, mit dem die Gandhi als erstes Schiff der Sternenflotte ausgerüstet worden war. Sie betätigte einen Knopf woraufhin der Computer sofort reagiert „Nennen sie den Namen des Ziels das sie suchen.“ Ruval war nicht zu wenig erstaunt das der Computer sie auch noch ansprach, sie hatte wenig Ahnung von moderner Technik, sie kochte sogar noch selbst „Ähmm… ich suche den Einsatzbesprechungsraum.“ Der Computer piepste erneut „Spezifizieren sie. Möglicherweise haben die Spracherkennungsprozessoren den Befehl nicht richtig erkannt. Bitte wiederholen sie.“ Ruval neigte ihren Kopf genervt zur Seite, wenn dieser komische Computer wenigstens funktionieren würde… „Ich suche den Einsatzbesprechungsraum!“ „Der Entsatzraum befindet sich auf Deck 9, Sektion 12. Wünschen sie eine Wegbeschreibung?.“ Ruval schlug gegen den Bildschirm „Verfluchtes Ding…“ „Spezifizieren sie Möglicherweise haben die Spracherkennungsprozessoren den Befehl nicht richtig erkannt. Bitte wiederholen sie.“ Ruval versuchte sich zu beruhigen, was ihr jedoch nicht leicht fiel, in ihrem Gedächtnis notierte sie sich nach der Besprechung zu Gunvad zu gehen um ihm zu sagen wie nutzlos dieses System war und das es um psychischen Stress zu vermeiden besser ausgeschaltet werden solle. „Also noch einmal… Computer: Wo ist der Einsatzbesprechungsraum?“ „Der Einsatzbesprechungsraum befindet sich auf Deck 3 Sektion 5. Wünschen sie eine Wegbeschreibung?“ „Ja!“ „Benutzen sie Turbolift 13 A, gehen sie 15 m Korridor 12 Alpha entlang wechseln sie dann zu Korridor 12 Beta, und öffnen sie die dritte Tür von der rechten Seite.“ Nach dieser Beschreibung schwor sich Ruval das nächste Mal wenn sie ihre Krankenstation verlassen würde einen Kommunikator mitzunehmen.

        „Sie sind spät Doktor.“, stellte Saavik mit einem leicht verärgerten Blick fest. Ruval entschuldigte sich mit einem Wutanfall „Captain, dieses verfluchte neue Computersystem hat gestreikt. Ich musste meinen Befehl 3-mal eingeben damit das Ding reagiert hat. Sie müssen wissen, dass ich nicht wusste wo der Raum ist. Und die Beschreibung des Computers war ausgesprochen mies Captain, und da habe ich mich halt verspätet.“ Saavik reagierte wie man vulkanischer kaum hätte reagieren können „Ein Ort zu Ort Transport wäre angemessen gewesen, Doktor.“ Plötzlich bemerkte Saavik das ihre Bemerkung irgendwie witzig war, auch alle anderen Offiziere hatten das wohl bemerkt denn alle grinsten breit „Seit wann sind Vulkanier den solche Scherzbolde?“, fragte Reiden mit einem ironischen Lächeln. Saavik, die immer noch verwirrt war reagierte gar nicht auf die Bemerkung ihres ersten Offiziers „Laut den Sensoren der Kahless hat das romulanische Schiff Kurs auf die Badlands gesetzt. Mr. Reiden.“ Reiden erhob sich zum Lagebericht der traditionell vom ersten Offizier vorgenommen wurde „Die Gandhi hat bereits Kurs auf die Badlands gesetzt, wir fliegen derzeit mit Warp 8, werden aber wohl reduzieren müssen damit die Klingonen mithalten.“ Lieutenant Gunvad stand auf um sich zu Wort zu melden „Sir, wäre es nicht besser wenn wir das ohne die Klingonen durchziehen, ich meine, diese Schlächter haben sich schon einmal mit den Romulanern verbündet um die Föderation zu vernichten. Was hält sie davon ab es wieder zu tun?“ Reiden schnaufte laut, mit solch einer Bemerkung hatten Saavik und er gerechnet, er wollte etwas sagen, doch Saavik kam ihm zuvor „Lieutenant, wir brauchen die Klingonen, ob es ihnen gefällt oder nicht, alleine können wir wenig gegen dieses Schiff ausrichten, und es wäre durchaus logisch wenn in den Badlands noch mehr solcher Schiffe versteckt sind, wahrscheinlich ist dort sogar eine Versorgungsbasis. Alleine wären unsere Chancen auf Erfolg noch geringer als sie es eh schon sind.“ Gunvad schwieg, Saaviks Standpunkt schien ihn überzeugt zu haben, zumindest war ihm klar das Klingonen für den Erfolg der Mission unabkömmlich waren. Reiden ergriff erneut das Wort „Nach den Berechnungen von Fähnrich McCarter erreichen wir die Badlands in ca. 13 Stunden.“ McCarter nickte kurz um die Aussage zu bestätigen „Die normalen Sensoren sind in den Badlands aller Wahrscheinlichkeit nutzlos, bitte Mr. Raoul.“ Raoul ging zum großen Holo-Projektionsfeld in der Mitte des Raumes, er deutete auf eine Darstellung der Badlands die in unterschiedliche Farbskalen unterteilt war „Also, grün gibt 50 %, Leistung der Sensoren an, Hellgrün 40 %, orange steht für 25%, und rot heißt das wird dort nahezu blind sind. Wie sie sehen sind 50 % nur an der Peripherie gegeben, von der Fläche her gesehen sind unsere Sensoren in 75 % der Badlands nahezu nutzlos. Mr. Gunvad hat aber glaube ich einige Tricks entwickelt…“ Mit diesen Worten setzte sich Raoul, und Gunvad ergriff das Wort „Zum einen sind die Werte die Mr. Raoul angegeben hat natürlich nur geschätzt, ich kann nicht sagen wie sich die Störungen auf die Sensoren eines Schiffs der Excelsior Klasse auswirken, das letzte Schiff das die Badlands untersucht hat war die Archer, ein Schiff der Daedalus Klasse, und das war vor 130 Jahren. Aber ich habe die Tachyon Detektoren so modifiziert das sie es uns nicht nur möglich machen getarnte Schiffe zu entdecken, wir werden auch um einiges mehr sehen als die Romulaner, die Sensoren sind allerdings erst in 10 Stunden einsatzbereit.“ Saavik sah sich in der Runde um, alle sahen zumindest nachdenklich aus, Aegi und McCarter wirkten sogar ängstlich, Saavik konnte das sogar verstehen, was sie nicht wenig überraschte „Irgendwelche Vorschläge?“, doch niemand erwiderte etwas, es gab nichts mehr zu tun außer zu warten „Doktor Ruval, bereiten sie die Krankenstation auf Verletzte vor, Mr. Gunvad sie kümmern sich noch um die Sensoren. Alle andern sollten noch etwas schlafen bis wir die Peripherie der Badlands erreicht haben.“
        „Herein!“ Raoul stellte seinen Tee zur Seite und warf einen Blick auf die Tür, wo Commander Reiden stand „Haben sie eine Minute für mich?“ Raoul nickte emotionslos „Aber nur eine. Worum geht’s?“ Reiden sah sich im Quartier von Raoul um, überall standen noch offene Kisten und Kartons, verständlich, denn bisher war wohl kaum jemand dazu gekommen sein Quartier einzuräumen „Ich denke sie wissen das… Raoul.“ Raoul lehnte sich in seinem Sessel zurück „Es geht um ihren Aggressionsanfall, oder?“ Reiden machte ein zustimmendes Kopfnicken „Ja, es tut mir leid, und sie hatten Recht mit dem was sie sagen…“ Raoul war sichtlich erstaunt, mit einer Entschuldigung hatte er gerechnet, aber nicht mit einem Schuldeingeständnis „Was meinen sie denn jetzt genau?“ „Das ich psychische Probleme habe. Ich habe welche. Seit Jahren. Eins, zwei Sachen sind mir passiert mit denen ich nicht fertig werde.“ „Wollen sie darüber reden?“, fragte Raoul in einem ruhigen Ton, der eines Counselors würdig war „Nein, danke. Vielleicht irgendwann. Haben sie vielleicht Lust auf ein Kaddis Kot Spiel?“ Raoul musste unweigerlich lachen „Kaddis Kot? Sie spielen noch Kaddis Kot? Nichts für ungut Commander, aber sie sind die letzte Person von der ich das gedacht hätte.“ Reiden war ein wenig eingeschüchtert „Wir können auch Vulkanisches Schach spielen wenn sie wollen, aber Kaddis Kot ist nicht so einfach wie manche meinen.“ Raoul stand auf, und stellte seinen Tee auf einen der Kartons „Ich dachte sie wollen lieber alleine sein.“ Reiden sah Raoul ernst an „Mein Counselor riet mir dazu neue soziale Kontakte aufzubauen, Freunde zu finden, er meinte das könnte mir helfen.“ Raoul war überrascht worrauf er sich da eingelassen hatte…
        „Emotionen sind überflüssig. Sie erfüllen keinen praktischen Nutzen. Sie stören Effizienz, sie vernichten Rationalität. Die Unberechenbarkeit von Emotionen bringt Leben in Gefahr, bringt den Frieden in Gefahr.“… so hatte es Surak vor vielen Tausend Jahren niedergeschrieben, nach den blutigen vulkanischen Kriegen, Wort wie diese sicherten das Überleben der vulkanischen Kultur, und das Überleben der Vulkanier. Doch Saavik schienen diese Worte zunehmend an Logik zu verlieren, sie hatte einfach schon zuviel Zeit unter Menschen verbracht. Oder steckte doch mehr dahinter? Diese Frage hatte sich Saavik während der letzten Wochen immer öfter gestellt. Seit dem sie denken konnte war ihr beigebracht worden das Emotionen nicht gut waren, und jetzt traten bei ihr selbst immer öfter welche auf. Die Menschen hatten ihr immer gesagt das Emotionen durchaus positiv waren, aber bisher war ihr nur eins klar: Die Emotionen hatten sie bisher nur an ihrer Tätigkeit als Kommandantin der Gandhi gehindert. In ihrem Quartier brannten rituelle Meditationskerzen, und Räucherstäbchen um für eine entspanntere Atmosphäre zu sorgen, doch all das half ihr nicht über die Emotionen hinwegzukommen und zu ihrer vulkanischen Mentalität zurückzufinden, Schweißperlen entstanden auf ihrer Stirn, der Konflikt zwischen uneingeschränkter Logik und Gefühlen, zerriss ihr Gehirn förmlich, es war einfach zu viel, und es war in diesem Moment, zwischen absolutem Wahnsinn und absolutem Verstand in dem sie beschloss nach der Mission das Kommando der Gandhi abzulegen um erneut das Kulinar abzulegen, das vulkanische Ritual den letzten vorhandenen Emotionen zu entsagen, jedoch war sie sich nicht sicher ob es sinnvoll war das Kulinar nach 3 Jahren erneut abzulegen. Erst musste sie sich jedoch ein Mittel gegen Kopfschmerzen geben lassen…
        „Wir haben jetzt die Peripherie des Nebels erreicht, Captain Saavik.“ Saavik saß auf dem Kommandosessel und wandte nun ihren Blick von der Kommandokonsole zum Sichtschirm „Auf den Schirm, Verkleinern um Faktor 4.“ Auf dem Schirm sah man nun das bunte Farbengewirr der Badlands, mit seinen vielen Verschleierungen und Energiebändern, McCarters Verwunderung war nicht zu übersehen, er starrte wie gebannt auf den Sichtschirm, Aegi ging es nicht anders „Wow, das ist ja…wunderschön.“ Reiden lachte ein wenig herabsetzend „Aber auch gefährlich Fähnrich Aegi, da drin fliegen sie gegen ein Trümmerteil noch bevor sie auch nur ahnen das es da ist. Aber sie schaffen das doch Fähnrich McCarter, oder?“ McCarter musste Schlucken, er hatte das Gefühl das sein Hals völlig ausgetrocknet, ihn überkam ein kaum zu stoppender Drang aufzustehen, um sich schnell ein kaltes Glas Wasser zu replizieren, anstatt dessen bekam er einen heftigen Hustenanfall, Reiden schlug die Hände hinter seinem Kopf zusammen „Eine Crew von ängstlichen Kindern, wie sollen die nur mit den Romulanern fertig werden.“ , dachte er, während seine Depression weiter stieg. Auch Saavik war mittlerweile auf McCarters Hustenanfall aufmerksam geworden „benötigen sie medizinische Hilfe, Fähnrich?“ McCarter schüttelte energisch den Kopf „Alles in Ordnung, ich habe mich wohl nur Verschluckt Captain. Alles in Ordnung.“ Saavik warf noch einen kurzen Blick auf den Schirm „Geben sie den Klingonen bescheid das sie an der Peripherie warten sollen, Fähnrich Aegi.“ Raoul sah überrascht zu Saavik „Darauf werden die sich nie einlassen, Captain. Die würden doch am liebsten Mann gegen Mann mit dem Romulanern kämpfen, und jetzt sollen sie an der Peripherie der Badlands Däumchen drehen?“ Saavik drehte sich mit einem aggressiven Blick zu Raoul „Lieutenant, wenn sie hier nichts konstruktives zustande bringen, und meine Autorität nicht akzeptieren können, dann bitte ich sie diese Brücke jetzt zu verlassen, Lieutenant. Wollen sie das?“ Die Deutlichkeit in der Saavik sprach ließ Raoul zusammenfahren, Saaviks Wut war für ihn so überraschend gewesen, dass er nur noch zustimmte „Nein Captain, natürlich nicht. Ich werde mich von jetzt an zurückhalten.“ „Sehr gut. Fähnrich Aegi, geben sie den Klingonen bescheid.“ Aegi nickte nur kurz „Schon geschehen, Sir.“ Saavik gab kurz ein Handzeichen an Commander Reiden, der sofort reagierte „Alarmstufe Rot für alle Decks, Kampfstationen. Hier spricht Commander Reiden, wir werden aller Wahrscheinlichkeit nach in Kürze in einen Kampf verwickelt, bereiten sie sich bitte darauf vor.“ Saavik wandte sich wieder dem Schirm zu „Mr. McCarter, setzen sie einen Kurs in die Badlands, ¾ Impuls voraus. Fähnrich Aegi, geben sie den Klingonen Bescheid das sie sich bereit halten sollen, und sofort eingreifen sollen wenn wir das Signal senden.“ Aegi sah irritiert zu Saavik „Signal, welches Signal denn?“ „Da die Standardkommunikation wohl nicht funktionieren wird, habe ich mit Captain Bortas ausgemacht das wir einen Torpedo in seine Richtung schießen werden wenn wir die Romulaner gefunden haben. Er wird dann nur zum Ursprung des Torpedos fliegen müssen um zu wissen wo wir sind.“ „Clever.“, bemerkte Reiden mit einem anerkennenden Blick. McCarter wandte sich zu Saavik „Sir, wir sind jetzt drin.“ Die Bilder die der Schirm der Gandhi nun preisgab waren noch psychedelischer und bunter als zuvor, McCarter stand der Schweiß auf der Stirn, die Anspannung in seinem Gesicht war nicht zu übersehen. „So muss es auch gewesen sein als Captain Kirk damals mit Khan im Mutara Nebel gekämpft hat.“, bemerkte Aegi mit einem ehrfürchtigen Blick. Saavik schüttelte den Kopf „Nein, damals war es einfacher zu navigieren. Im Mutara Nebel gab es nur ein Objekt: Die Reliant, hier jedoch gibt es hunderte von Gesteinsbrocken.“ Bei der Erwähnung der Reliant war Reiden kurz zusammengezuckt, sagte jedoch weiter nichts. Saavik umfasste die Griffe des Sessels nun immer fester, sein wusste, jeden Moment konnte es zu einem tödlichen Konflikt mit den Romulanern kommen, und diese Tatsache bereitete ihr Angst, ein Gefühl das ihr schon zuvor… Angst bereitet hatte. Plötzlich hörte sie Aegis aufgeregte Stimme „Sir, die Tachyon Sensoren haben eine Quantenverzerrung an Backbord registriert, nur 70 Kilometer entfernt, womöglich die Fehlfunktion einer Tarnvorrichtung.“ Saavik dachte nach, wenn es die Romulaner waren hatte sie die Möglichkeit zum Erstschlag, wenn sie es aber nicht waren, dann würde die Gandhi bestimmt durch die energetischen Missionen der Phaser und Torpedos entdeckt werden. „Captain, was sollen wir tun?“ Reiden sah mit einem angespannt, leicht panischen Gesicht zu Saavik, alle erwarteten eine Entscheidung von ihr. Doch welche war richtig, wie sollte sie wissen was zu tun war? Die Logik half ihr nicht weiter, es gab keine logische Bevorzugung für eine der beiden Möglichkeiten, beides war gleich gut möglich. Reiden sah immer noch aufgeregt zu ihr „Captain, sie müssen eine Entscheidung treffen!“ Die ganze Brückenmannschaft sah zu Saavik hinüber, sie wollte gerade den Befehl geben als das Schiff plötzlich schwer erschüttert wurde, „Wir wurden von Disruptorladungen getroffen, Captain, Schäden an der äußeren Rumpfhülle!“ Saavik drehte sich mit ihrem Sessel Richtung Schirm „Erwidern sie das Feuer, mit allen Phasern und Photonentorpedos! Und geben sie das Zeichen an die Klingonen!“ Auf der Gandhi hörte man das Feuern der gewaltigen Phaserbänke, auf dem Schirm sah man wie 3 Torpedos durch das Farbengewirr der Badlands flogen, und im unbekannten verschwanden. Saaviks Nerven lagen blank „Fähnrich Aegi, Bericht!“ Aegis Nervenkostüm war buchstäblich zerfetzt „Sir, wir…“ Aegi konnte nicht Weitersprechen, die Brücke bebte, und man hörte wie sich die Panzerung der Gandhi quietschend gegen den Einfluss der romulanischen Waffen zu wehren versuchte, Raoul wich erschrocken zurück als seine Konsole in Funken aufging, Saavik hatte sich so gerade an ihrem Sessel festklammern können „Schadensbericht Mr. Reiden.“ Reiden stand mit einem schmerzverrten Gesicht auf und warf einen Blick auf seine noch intakte Konsole „Hüllenbrüche auf den auf den Decks 12, 7 und 5. Waffen sind ausgefallen, wir haben die Hauptenergie verloren. Die strukturelle Integrität bricht gleich zusammen, Impulsantrieb ist ausgefallen, wir haben nur noch Manövriertriebwerke, Tachyon Detektoren sind zerstört.“ „Unsere Waffen haben keinen kritischen Schaden bei den Romulanern angerichtet.“, fügte Aegi hinzu. Raoul war mittlerweile auch wieder auf den Beinen „Die verfluchten Klingonen haben uns ausgetrickst, ich wusste es doch…“ Nach diesen Worten brach Raoul zusammen, die Explosion seiner Konsole hatte schwere Verbrennungen bei ihm hinterlassen. Reiden öffnete schnell einen Kanal zur Krankenstation „Hier Brücke, medizinischer Notfall!“ Am anderen Ende hörte man ein Stimmengewirr, Schreie, die aufgeregten Stimmen von Patienten und ihren Ärzten „Bei allem Respekt Commander, ich kann hier niemanden entbehren, wenn ihr Patient Hilfe benötigt müssen sie ihn schon selbst vorbeibringen!“, meldete die Stimme von Dr. Ruval am anderen Ende. Reiden wandte sich zu Saavik „Captain?“ „Na , gehen sie schon Commander! Hier ist so oder so nichts mehr zu retten!“ Reiden stand auf uns schleppte Raoul zu Turbolift, der zum Glück noch funktionierte. Auf einmal drehte sich McCarter mit einem unbeschreibbar überraschten Gesicht zu Saavik „Die Romulaner, sie rufen uns…“ Saavik hatte es mittlerweile aufgegeben ihre Gefühle zu kontrollieren, sie gab McCarter einen Wink „Auf den Schirm!“
        Man sagt das die Rache ein Gericht ist das am besten kalt serviert wird....es ist sehr kalt im Weltraum

        Kommentar


        • #5
          Kapitel 6

          Der Schirm gab das Bild eines lächelnden Romulaners frei, es war ein hinterlistiges Lächeln, das überhebliche Lächeln eines Siegers „Captain Saavik, es ist mir eine große Ehre sie kennen zu lernen. Ich habe schon viel von ihnen gehört.“ Diese Bemerkung schien Saavik, wie auch den Rest der Brückenmannschaft zu irritieren „Wer sind sie? Und woher kennen sie mich?“ Der Romulaner lächelte „Verzeihen sie wenn ich mich nicht vorgestellt habe. Admiral Tesura, von der Romulanischen Imperialen Raumflotte. Und, wir wissen mehr über sie und ihr Schiff als sie glauben, unser Geheimdienst, der Tal Shiar, ist sehr talentiert.“ Saavik sah kurz zu Aegi, um sich zu informieren was mit den Klingonen los war, doch Aegi schüttelte den Kopf „Was wissen sie über unser Schiff?“ Das Gesicht des Romulaners wurde ernster „Ich denke nicht das sie in der Position sind hier die Fragen zu stellen, Captain Saavik. Ihr Schiff ist gerade etwas mehr als ein Wrack. Bereiten sie sich auf die Enterung ihres Schiffes vor, andererseits werden wir ihre Crew töten müssen, bis wir das Schiff kontrollieren.“ Saavik, die ihre Fassung wieder erlangt hatte, hob nur die Augenbraue „Es befinden sich derzeit 553 Crewmitglieder an Bord, eine Enterung würde ihnen nicht allzu leicht fallen.“ Admiral Tesura sah mit einem amüsierten Blick in den Schirm „Captain, auf meinem Schiff befinden sich 1200 Crewmitglieder, das sind mehr als doppelt so viele wie auf ihrem Schiff. Sie hätten keine Chance.“ Saavik konnte ihre Wut verbergen, sie hasste ihre Emotionen, konnte sie aber wieder mehr und mehr unterdrücken „Ich schlage vor das wir über die Kapitulation verhandeln, Admiral.“ Aegi und McCarter sahen erschrocken zu Saavik, ebenso der junge Crewman der so eben die Wissenschaft übernommen hat, ihre Entrüstung über Saaviks Angebot war nicht zu übersehen, Tesura schien angestrengt nachzudenken, er warf kurz einen Blick zu einer Person die womöglich neben ihm saß „In Ordnung, sie werden zu uns rüberbeamen Captain, aber: Unbewaffnet und allein! In 5 Minuten, keine mehr und keine weniger.“ Saavik nickte nur kurz „In Ordnung, in 5 Minuten werde ich da sein.“ Tesura nickte, kurz darauf verschwand sein Bild vom Sichtschirm, sofort drehten sich Aegi und McCarter zum Captain, Aegi war jedoch schneller als McCarter „Sir, was soll das? Wollen sie ernsthaft das Schiff an die Romulaner übergeben?“ „Dieses Schiff ist das vielleicht am höchsten entwickelte der Föderation, wenn es den Romulanern in die Hände fallen würde, wäre der Schaden für die Föderation nicht einmal absehbar. Sie hätten sogar den Tachyon Detektor.“ Saavik stand auf und ging in Richtung des Turbolifts, McCarter versperrte ihr jedoch den Weg, was sie zu einer Erklärung zwang „Selbstverständlich werde ich das Schiff nicht an die Romulaner übergeben. Aber haben wir mehr Zeit bis Captain Bortas eintreffen wird um uns aus dieser Misslichen Lage zu befreien.“ McCarter und Aegi nickten langsam, ein Gedanke schoss McCarter plötzlich durch den Kopf „Wer hat denn jetzt das Kommando bis Commander Reiden wieder da ist?“ Saavik hatte selbstverständlich auch darüber nachgedacht „Nun prinzipiell haben sie ja beide denselben Rang, da sie, Fähnrich McCarter jedoch der dienstältere Offizier an Bord sind, haben sie das Kommando.“ McCarter zuckte zusammen „Aber Fähnrich Aegi und ich sind doch gleich lang an Bord.“ Saavik sah mit einem finsteren Gesicht zu McCarter „Ja, aber ihre Versetzung zur Gandhi wurde eine Woche eher bestätigt als die von Fähnrich Aegi. Und jetzt entschuldigen sie mich bitte.“ Mit diesen Worten betrat Saavik den Turbolift, McCarter blieb mit einem unguten Gefühl im Magen zurück. Er war gerade einmal 2 Tage im aktiven Dienst und schon hatte er das Kommando über ein Schiff…
          Saavik materialisierte langsam im Transporterraum des romulanischen Schiffes, als der Transporter aufhörte zu schimmern sah sie zwei Romulaner mit gezückten Waffen, sie trugen eine Art metallene Schutzweste, und sahen mit einem neugierigen Blick zu ihr hinüber. Als sie sich genauer umsah erkannte sie auch Admiral Tesura, der neben einer Art Transporterkonsole stand „Saavik, endlich bist du wieder hier. Nach all den Jahren bist du zurückgekehrt“, rief er ihr mit einem freudigen Blick entgegen. Saavik verstand nicht was er meinte, zurückgekehrt? Sie konnte sich nicht erinnern an Bord eines romulanischen Schiffes gewesen zu sein „Was meinen sie damit, Admiral? Ich wüsste nicht das ich sie bereits gesehen habe.“ Das Lächeln in Tesuras Gesicht wurde noch fröhlicher „Du scheinst einen interessanten Humor entwickelt zu haben. Aber nun komm, wir wollen den Sieg über die Föderation feiern!“ Saavik verschränkte ihre Arme, was meinte der Admiral? „Ich glaube hier liegt eine Verwechslung vor, Admiral!“ Plötzlich wich das Lächeln auf dem Gesicht des Admirals einer ängstlichen Miene „Das war kein Scherz…Was haben sie dir angetan Saavik? Was?“ Er sah sie mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck an der erkennen ließ das er immer noch hoffte das Saavik nur einen Scherz gemacht hatte „Ich verstehe noch immer nicht was sie meinen Admiral. Aber ich weiß das sie widerrechtlich die Neutrale Zone durchquert haben, und das ihr Schiff für die Zerstörung von mindestens einem Sternenflottenschiff verantwortlich ist.“ Sie sah zum Admiral mit einem ausdruckslosen vulkanischen Gesichtsausdruck, dieser schien Saaviks letzte Bemerkung nicht zu verkraften, er schien kurz davor zu stehen in Tränen auszubrechen „Bringt sie in mein Quartier, und fahrt mit ihrem Schiff so vor wie geplant!“ Mit diesen Worten verließ Admiral Tesura den Transporterraum, doch in Saaviks Gedanken kam neue Unruhe auf „Was heißt das? Was haben sie mit meinem Schiff vor?“ Doch der Admiral verließ den Raum ohne weitere Worte. Bevor Saavik etwas sagen konnte drückte ein Romulaner ihr die Waffe in den Rücken um sie aufzufordern den Raum zu verlassen, Saavik leistete dem Folge und verließ den Raum, sie lief dem anderen Romulaner hinterher der ihr den wohl den Weg zum Raum des Admirals zeigte. Sie dachte zunächst daran Widerstand zu leisten, doch durch den Korridor liefen dutzende bewaffneter Romulaner. Der ganze Korridor war dunkel, das grün der Wände ließ den Korridor noch unheimlicher erscheinen, besonders unwirklich zeigten sich Saavik die bleichen Gesichter der Romulaner, die in gespenstischer Gleichmäßigkeit durch den Korridor liefen „Was haben sie vor?“, fragte Saavik einen ihrer Begleiter. „Wir entern das schiff der Föderation.“, gab einer ihrer Begleiter knapp von sich. Saavik dachte daran sich zu befreien um ihre Leute zu warnen, doch die logische Seite in ihr gewann und sie entschied das dieser versuch ohnehin zwecklos war.
          Nach wenigen Minuten stand Saavik vor einer großen Duraniumtür, einer der beiden Romulaner deutete auf die Tür „Das ist der Raum des Kommandanten.“, gab er ebenso knapp wie zuvor von sich. Auf einmal öffnete sich die Tür, und Admiral Tesura stand vor Saavik, es hatte den Eindruck als ob er sich wieder gefangen hätte „Kommen sie doch herein Captain!“, gab er in einem deutlich professionelleren Ton als im Transporterraum von sich, „Sie warten draußen Centurion!“, sagte er in Richtung der beiden bewaffneten.
          Das Quartier des Admirals war verziert von einigen Archäologischen Funden und mehreren alten, wohl romulanischen Gemälden. Zudem war der Raum deutlich heller als der Korridor in dem Saavik zuvor gewesen war, sie fühlte eine merkwürdige Verbundenheit mit diesem Ort „Na erkennst du es wieder?“, fragte Tesura mit einem hoffnungsvollen Blick „Ich weiß zwar nicht warum sie meinen mich duzen zu können, aber ich würde es vorziehen wenn sie mich mit Captain Saavik anreden würden.“ Tesuras Gesichtsausdruck wurde zusehends finsterer, Saavik versuchte ihre Wut über den Romulaner zu verbergen „Was haben sie mit meinem Schiff vor?“ Tesura drehte sich zu einem der Gemälde und sprach dann leise weiter „Was soll ich schon damit vorhaben? Ich werde es entern, die Crew nach Informationen ausquetschen, die Technologie wird ausgeschlachtet. Was man halt mit einem solchen Schiff macht.“ Er drehte sich um, das Thema schien ihm nicht zu gefallen „Hast du wirklich alles vergessen?“, fragte er Saavik. Sie wusste nicht was er meinte, was sollte sie vergessen haben? Sie machte sich Sorgen um ihr Schiff, würde McCarter das richtige unternehmen, um das Schiff zu retten? Würden die Klingonen rechtzeitig eintreffen, oder würden sie gar nicht mehr kommen? „Was meinen sie damit? Was soll ich vergessen haben?“ Admiral Tesura seufzte tief, und holte dann noch tiefer Luft „Du bist eine von uns. Du bist eine Romulanerin.“ Saavik fühlte sich als hätte jemand auf einen Gong geschlagen der mitten in ihrem Hirn war, sie sollte eine Romulanerin sein? „Das stimmt nicht!“ Tesura liefen Tränen vom Gesicht „Doch es stimmt Saavik. Du wurdest auf Romulus geboren. Du dachtest wahrscheinlich du seiest eine Vulkanierin, aber das stimmt nicht. Hat man jemals einen Test deiner DNS durchgeführt? Weißt du wer deine leiblichen Eltern sind? Was weißt du noch aus deiner Kindheit? Hast du dir nie solche Fragen gestellt?“ Saavik hatte das Gefühl als würde ihrem Körper alle Energie entzogen werden, sie ließ sich auf ein Sofa fallen das in der Ecke des Quartiers stand, er hatte Recht! Sie wusste nicht wer ihre Eltern waren, ihr Vater hatte ihr damals immer erzählt wie er sie in den Höhen des Gahari Berges gefunden hatte, und das er nie herausgefunden hatte wer ihre wirklichen Eltern waren. „Ich weiß nicht.“, gab sie in einem schwachen Ton von sich. Tesura schien neue Hoffnung geschöpft zu haben „Hast du nie gemerkt, dass du anders bist als die Vulkanier? Du hast bestimmt schon einmal bemerkt, dass du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst. Das kommt daher das in deinen Adern das Blut von Romulus fließt, wir sind keine kalten Emotionslosen Wesen, wir fühlen Schmerz, Liebe und Hass.“ Plötzlich wurde Saavik alles klar, die Probleme die sie in letzter Zeit hatte, rührte daher das sie nicht Vulkanisch war, alles war so… anders „Ich…aber warum bin ich dann nicht auf Romulus aufgewachsen?“ Tesura lächelte freundlich, er schien froh das sie ihm endlich glauben zu schenken schien „Unser Geheimdienst, der Tal Shiar, beschloss ein Kind als Spion nach Vulkan zu schicken, ein Kind im Alter von 2 bis 4 Jahren. Dein ehrwürdiger Vater stimmte zu das DU dieses Kind sein solltest Saavik. Wir gaben dir ein Datenpad mit damit du nicht vergessen würdest, und damit du eines Tages zu uns zurückkehren würdest. Als dein Vater auf dem Sterbebett lag bat er mich nach dir zu suchen Saavik. Da ich diesen hochexperimentellen Prototyp, den so genannten Kriegsvogel im 3 Imperien Eck an den Schiffen der Föderation und den Klingonen testen sollte, schwor ich ihm dich zu finden. Der Tal Shiar hatte herausgefunden das du das Kommando eines Schiffes namens Gandhi hast. Von da an kennst du die Geschichte ja.“ Saavik kam nicht mehr klar, diese plötzlich Erkenntnis war zu viel für sie, und der psychische trieb sie an den Rand der Bewusstlosigkeit „Und wie…geht es jetzt weiter?“, fragte sie geistesabwesend und mit geschlossenen Augen. „Der Test dieses Schiffes war erfolgreich, da es das einzige seiner Klasse ist, werden wir kein Risiko eingehen und zurück nach Romulus fliegen, unsere anderen Schiffe bleiben selbstverständlich hier. Und du, Saavik, wirst selbstverständlich mit nach Romulus kommen, wo dir alle militärischen Ehren zu Teil werden. Schließlich kennst du alle Geheimnisse der Föderation.“ Saavik hatte sich ruckartig erhoben, sie sah mit einem herausfordernden Blick zu Tesura „Ich mag zwar genetische gesehen Romulanerin sein, das heißt aber noch lange nicht, dass ich das Sternenimperium in irgendeiner Art unterstützen werde. Ihr habt hunderte tapferer Offiziere getötet, völlig grundlos…“ Saavik wollte fortfahren, doch Tesura kam ihr zuvor „Wie kannst du nur so etwas sagen, es war nicht grundlos! Es geschah zum Wohl des Sternenimperiums!“ Saavik ließ sich jedoch nicht beeindrucken „Ihre Moralvorstellungen sind widerwärtig, ich werde unter keinen Umständen mit ihnen kooperieren, ob ich nun Romulanerin bin oder nicht.“ Tesura senkte seinen Kopf, als er wieder aufsah war sein Gesicht verzerrt von Wut „Die anderen hatten doch recht!“, zischte er leise „Sie haben mir gesagt das es sinnlos sei mit dir zu reden. Die Vulkanier und die Menschen haben deine Gedanken vergiftet. So etwas darf nie wieder geschehen! Von nun an sind wir wieder da! Wir werden uns wieder um die Angelegenheiten im Alpha Quadranten kümmern, diesmal werden wir die verfluchten Vulkanier auslöschen, das was sie dir angetan haben ist unverzeihlich! Doch ich werde dich erlösen!“, Saavik war mittlerweile erschrocken zurückgewichen, sie sah wie Tesura einen Disruptor zog, doch sie war schneller als er. Saavik stürzte sich auf Tesura, schlug ihm die Waffe aus der Hand, und noch bevor er reagieren konnte hatte sie ihn mit dem vulkanischen Nervengriff betäubt, Tesuras Körper lag leblos am Boden. Saavik war immer noch verwirrt, doch die letzten Worte, und auch die letzten Taten des Admirals hatten ihr die Augen geöffnet, niemals würde sie den romulanischen Weg der Gewalt einschlagen, niemals würde sie Leben als so wertlos erachten wie Admiral Tesura, und was für ein niederträchtiges Wesen mochte ihr Vater gewesen sein, wenn er sie so einfach hergegeben hatte? Sie wollte gerade den Disruptor von Tesura nehmen als, das Schiff erbebte, kurz darauf hörte man den Sprechfunk des Schiffes „Achtung! Achtung! Alles auf Kampfstationen, ich wiederhole, wir werden angegriffen!“ Das Schiff erbebte erneut, als Saavik sich den Disruptor nahm um sich zu den Weg zum Transporterraum freizuschießen. Plötzlich hörte sie Schreie und das Geräusch materialisierender Personen, im selben Moment betraten die beiden Wachmänner das Quartier, wahrscheinlich um sich vor den unbekannten Angreifern in Sicherheit zu bringen. Als sie Saavik mit dem Disruptor in der Hand und ihren Kommandanten bewusstlos sahen zielten sie auf Saavik, die jedoch schneller war als die beiden und einen der Wachmänner mit dem Disruptor erschoss, danach brachte sie sich mit einem Sprung hinter das Sofa schnell in Sicherheit „Komm raus, oder ich schieße. Irgendwann treffe ich bestimmt.“, sagte er mit einer nervösen Stimme, doch plötzlich hörte Saavik einen lauten Schrei. Sie stand entgegen aller Logik auf um zu sehen was passiert war. Vor ihr stand Captain Bortas mit einem blutigen Bat’leth in der Hand, den Blick ihn den Korridor wendend „Wir haben sie!“, rief er laut zu seinen Leuten die wahrscheinlich noch im Korridor waren. Bevor Saavik die Tür erreicht hatte ertönte wieder der Sprechfunk „Selbstzerstörung der Saruga in 30 Sekunden! Keine weiteren Warnungen mehr!“ Bortas blickte zu Saavik „Verflucht, wir müssen hier weg!“, schrie er laut, kurz darauf betätigte er einen Knopf auf seinem Kommunikator, und gab Saavik einen Signalverstärker „Beamen sie uns hier raus!“, sagte er, jetzt mit wesentlich ruhigerer Stimme in den Kommunikator.
          Als Saavik zusammen mit Bortas die Brücke der Kahless erreicht hatte sah sie gerade noch wie die Sagura, der romulanische Kriegsvogel, explodierte. Als sie die Explosion sah fiel ihr sofort ihr eigenes Schiff ein „Was ist mit der Gandhi?“ Bortas lächelte, er schien glücklich über seinen glorreichen Sieg „Ihre Leute haben tapfer gegen eine Übermacht ausgehalten bis wir eingetroffen sind. Ihr Schiff liegt zwar manövrierunfähig im Raum, aber wir werden es bergen und zu einer ihrer Sternenbasen bringen.“ Saavik atmete tief aus, ihr Schiff war so gerade noch einmal davongekommen „Warum haben sie so lange gebraucht bis sie gekommen sind?“, fragte Saavik mit einem leicht wütenden Unterton. Bortas sah ernst zu einem seiner Offiziere „Bringen sie die Flotte auf den Schirm!“ Das Bild des Schirms wechselte vom Wrack der Sagura zu dem Anblick einer klingonischen Flotte. Auf den ersten Blick sah Saavik ca. ein dutzend Schiffe der K’Tinga Klasse und einige alte D 7 Schlachtkreuzer. Bortas lachte laut „Mehr haben wir auf die schnelle nicht zusammenbekommen.“ Saavik fiel plötzlich ein was Tesura gesagt hatte „Es gibt noch mehr romulanische Schiffe und Stationen in den Badlands!“ Bortas blieb ruhig „Ich weiß, unsere Späher haben bereits einige kleine Schiff sowie eine Versorgungsstation entdeckt. Wir kümmern uns darum.“ Saavik sah immer noch gedankenverloren zum Sichtschirm „Ich werde Jetzt auf mein Schiff zurückkehren.“



          Epilog


          „Es gibt keinen Zweifel, Captain.“ Dr. Ruval stand vor Saavik die auf einer der vielen Liegen der Krankenstation lag. Die meisten die beiden Kämpfen verletzt worden waren hatten die Krankenstation bereits verlassen. Saavik war erleichtert gewesen als sie gehört hatte das „Nur“ 100 Besatzungsmitglieder ihr Leben lassen mussten, sie hatte die doppelte Anzahl erwartet. Außerdem hatte die gesamte Führungsmannschaft überlebt, McCarter war zwar von einem romulanischen Disruptor am Arm getroffen worden, doch Ruval hatte ihm helfen können, auch Raouls Brandwunden waren heilbar gewesen. Saavik stand auf „Sind sie sich ganz sicher Doktor?“ Ruval nickte schweigend „Ja, ihre DNS ist mit 99,5 Protzentiger Sicherheit romulanisch. Ich denke sie werden jetzt wohl das Schiff verlassen um das Kulinar zu absolvieren.“ Saavik sah zur optischen Darstellung ihrer DNS, der Unterschied zwischen der Romulanischen und der Vulkanischen war extrem gering, und doch war sich Saavik bewusst welchen Unterschied es machte „Nein. Es wäre sinnlos. Ich werde meine Emotionen nie absolut abschalten können, die romulanische Physiologie versagt mir das.“ Ruval sah mitleidsvoll zu Saavik, sie konnte sich nicht vorstellen wie es war wenn man mit einem Mal erfuhr das alle woran man geglaubt hatte, das was man als Konstante in seinem Leben angesehen hat, auf einmal völlig wertlos war „Sie können es aber trotzdem versuchen, sie können es vielleicht nicht mehr auf die vulkanische Methode tun, aber vielleicht finden sie ja ihre eigene! Wir Trill müssen uns auch immer ändern. Bei jedem Wirt ändert sich unsere Persönlichkeit, was zur Folge hat das wir mit einer neuen Situation zurecht kommen müssen.“ Saavik sah zum Doktor „Ich danke ihnen Doktor.“ Ohne weitere Worte verließ sie die Krankenstation.
          „Ist der Warp Antrieb wieder funktionsfähig, Mr. McCarter?“ Der junge Fähnrich nickte „Ja, zu 20%.“ Saavik saß wieder auf ihrem Sessel, mit Reiden zu ihrer Rechten, sie stand auf um etwas zu sagen „Fähnrich Aegi, übertragen sie meine Worte auf das ganze Schiff!“, Aegi nickte kurz und betätigte auf ihrer Konsole den Knopf für den Sprechfunk, Saavik holte tief Luft bevor sie begann „Hier spricht Captain Saavik. Ich habe vor wenigen Minuten mit Admiral Chainman gesprochen, er sagte das er mich als Kommandantin des Schiffes behalten will, und obwohl unsere erste Mission fast in einer Katastrophe geendet wäre, und das Leben vieler guter Crewmitglieder gefordert hat. Ich hoffe sie machen mir das nicht zum persönlichen Vorwurf. Gewiss haben auch sie mittlerweile von meiner wahren Herkunft erfahren haben, und ich hoffe das sie so tolerant sind damit umgehen zu können, denn meine Persönlichkeit und meine Werte haben sich durch diese Erkenntnis keinesfalls geändert. Admiral Chainman hat uns zudem eine neue Aufgabe gegeben. Bis weitere Befehle eintreffen sind wir der neuen Sternenbasis 16 zugewiesen, das heißt: Wir werden bis auf weiteres im 3 Imperien Eck, zwischen dem Romulanischen und dem Klingonischen Imperium operieren. Ich denke dies ist eine angemessene Aufgabe für eine Schiff wie die Gandhi… Saavik Ende!“
          Ende
          Man sagt das die Rache ein Gericht ist das am besten kalt serviert wird....es ist sehr kalt im Weltraum

          Kommentar

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