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Arnak, der Jäger aus dem grünen Tal (Fortsetzungsgeschichte)

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  • Arnak, der Jäger aus dem grünen Tal (Fortsetzungsgeschichte)

    D iese Geschichte spielt in einer Zeit, wo es noch keine Videospiele, Autos oder Fernseher gab. Versetz dich zurück in die Welt des 16´ten Jahrhunderts. Dort, wo jeder noch auf den anderen angewiesen war und es nur Schwerter, Lanzen und Pfeil und Bogen gab.
    Lese die Geschichte von Arnak, dem Jäger aus dem grünen Tal.
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  • #2
    Arnak

    X antana war ein kleines Land in der Welt der Gurnas. Die Gurnas wiederum waren ein Volk von Händlern und Handwerkern. Sie hielten allerdings nicht viel von Ehrlichkeit. Da sie nur mit Fremden Handel trieben, war das nicht weiter tragisch. So kam es, daß eines schönen Tages ein Mann Namens Arnak durch das Land zog und auch er mit den Gurnas handeln wollte. Er ging zuerst zu einem Mann, der allerhand eßbare Sachen hatte.
    >>Guten Tag,<< sagte er, als er den Laden betrat.
    >>Ich suche einen Mann, der mir ein Pferd verkaufen kann. Außerdem brauche ich Proviant für mehrere Wochen.<<
    Der Händler überlegte kurz, ob er nicht seinen alten Gaul auf diese Art und Weise günstig loswerden könnte. Doch ein Blick auf den Fremden verriet ihm, daß das wohl keine so gute Idee währe. Deshalb sagte er:
    >>Es gibt einen Schmied am Ende des Dorfes, der hat noch ein paar Pferde im Stall.<<
    Arnak reichte dem Händler eine Liste mit verschiedenen Sachen, die er benötigte.
    >>Ich werde in der Zeit, wo du mir die Sachen packst, beim Schmied vorbei gehen. Bis nachher dann.<<
    Auf dem Weg dorthin stellte er fest, daß es einige merkwürdige Dinge gab. Zum Beispiel hatten alle Gurnas einen schwarzen Umhang an, Als er einen darauf ansprach, sagte dieser zu ihm:
    >>Es gibt einen bösen Geist im Wald hinter dem Dorf, der jeden versteinert, der seinen Wald betritt. Dieser Umhang soll verhindern, das er uns sieht.<<
    Arnak konnte es nicht fassen.
    >>Habt ihr denn nicht versucht, euch gegen den Geist zu wehren?<<
    Der Mann wurde ganz blaß im Gesicht und suchte nach den passenden Worten, um die mißliche Lage zu erklären.
    >>Weißt du, Fremder, es haben schon viele versucht, gegen den Geist zu kämpfen, aber keiner von ihnen ist je zurück gekommen. Deshalb gibt es bei uns auch keine Krieger mehr.<<
    Der Mann schaute sich ängstlich nach allen seiten um, ob auch keiner hören konnte, was er dem Fremden erzählte. Arnak verstand langsam, warum der Mann soviel Angst hatte.
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    • #3
      Arnak

      Er sah noch, wie der Mann sich schnell entfernte. Obwohl ihn die Geschichte noch weiter beschäftigte, machte er sich auf, seinen Weg fortzusetzen. Die Schmiede war eigendlich nichts besonderes, wenn man davon absah, das sie einen außergewöhnlich großen Schornstein hatte. Arnak betrat die Halle durch ein großes, mit Eisen beschlagenes Tor, was sich wie von selbst öffnete. Der Schmied war ein kläftiger Kerl und die schwere Arbeit schien ihm nicht viel Mühe zu bereiten.
      >>Hallo, Schmied,<< sagte Arnak,>>ich bin Arnak vom Stamm der Jäger im grünen Tal. Ich habe gehört, daß du mir ein Pferd verkaufen kannst.<<
      Der Schmied schaute von seiner Arbeit hoch.
      >>Ich bin Toras, ja, du hast recht, ich habe noch einige Pferde im Stall. Doch warum sollte ich ausgerechnet dir eines davon verkaufen?<<
      >>Höre zu, Toras. Ich bin auf dem Weg zur großen Ebene der Marloks und ich habe nicht vor, den ganzen Weg zu laufen. Also, was wirst du jetzt tun? Verkaufst du mir ein Pferd oder nicht?<<
      Toras bekam genau wie der Mann auf der Dorfstraße eine ganz blasse Hautfarbe.
      >>Wenn du zu dieser Ebene willst, mußt du durch den Wald, in dem der Geist lebt.<<
      Arnak tat so, als wäre er nicht davon beeindruckt und sagte:
      >>Ich verstehe nicht, warum ihr alle soviel Angst habt. Auch einen Geist kann man besiegen. Ich werde mich jedenfalls dem Kampf stellen.<<
      Toras sah ein, daß alles Reden hier nichts nützte und suchte für Arnak das schnellste Pferd aus, das er im Stall hatte.
      >>Das ist Blitz, der schnellste, den du jemals haben wirst. Wenn du unbedingt durch den Wald willst, dann gehe vorher noch zu Merkahl, unserem Magier. Er wohnt in dem Haus mit den schwarzen Fenstern. Ich wünsche dir viel Glück.<<
      So verließ Arnak Toras Schmiede und suchte das Haus des Magiers auf. Unterwegs sah er noch einige komische Gestalten, wie zum Beispiel einen Morlom, der aussah, wie ein in Lumpen gekleideter, strubbeliger Bär mit einer flachen Schnautze. Und einen Guorl, der Hände hatte, wie ein Frosch und Beine, so lang und dünn, das man Angst hatte, sie könnten jeden Moment durchbrechen.
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      • #4
        Arnak

        Nach einer Weile erblickte er das Haus, das er suchte und klopfte zögernd an, Ihr müßt wissen, das Magier auch für Arnak eine unheimliche Ausstrahlung hatten. Von innen dröhnte eine tiefe Stimme, die ziemlich ärgerlich klang.>>Was wollt ihr von mir, Fremder. Ihr könnt nur ein Fremder sein, denn keiner aus dem Dorf würde mich zu dieser Stunde stören.<<
        Arnak war etwas bedrückt über die unwirsche Begrüßung. Langsam und ohne ein Geräuch zu machen, ging die Türe auf. Ein alter Mann mit einem langen, weißen Bart, der bis auf den Boden reichte, stand etwas im Hintergrund und schaute ihn mit wachen, leuchtend blauen Augen an.
        >>Was wollt ihr von mir, Fremder?<<
        >>Ich bin Arnak, vom Stamm der Jäger im grünen Tal und bin auf dem Weg zur Ebene der Marloks. Toras sagte mir, ich müsse furch den Wald hinter dem Dorf, wo der Geist wohnt.<<
        Merkahl trat einen Schritt vor und bat Arnak, einzutreten.
        >>Ich weiß zwar nicht, warum ihr dorthin gehen müßt, aber ich werde euch helfen, soweit ich es vermag. Höre also gut zu. Der Geist ist ein verbannter Gelehrter. Er hatte sich gegen die Gilde der Magier gestellt und wollte die Welt beherrschen. Seit dieser Zeit lebt er als Geist im Wald. Ihr könnt ihn nur besiegen, wenn ihr seine Rätsel richtig löst.<<
        Arnak konnte sich nicht vorstellen, daß es Rätsel geben sollte, die niemand lösen könnte. Deshalb fragte er, was das für Rätsel seien könnten. Doch der Magier sagte zu ihm:
        >>Keiner, der die Rätsel gehört hat, ist je wieder gesehen worden. Ich kann euch auch nur raten, ihn in ein Gespräch zu verwickeln und immer wieder Fragen zu stellen.<<
        Er gab Arnak noch einige Tinkturen gegen allerlei Wunden und Tiergifte mit, da es im Wald viele Schlangen geben sollte. Arnak bedankte sich bei Merkahl und ging zurück zum Händler, um seinen Proviant abzuholen. Dieser hatte schon alles in einen großen Sack gepackt. Als er sah, das Arnak Blitz bei sich hatte, wußte er, das etwas großes passieren würde. Noch nie hatte einer es geschaft, dem Schmied sein bestes Pferd abzuschwatzen.
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        • #5
          Arnak

          >>Höre Fremder, ich habe gesehen, welches Pferd dir Toras gab. Er wird dafür einen guten Grund gehabt haben. Auch ich will versuchen, dir zu helfen. Niemandem habe ich bisher verraten, das ich ein Zauberschert besitze. Warte einen Moment, ich werde es dir zeigen.<<
          Der Händler verschwand in sein Hinterzimmer und man konnte hören, daß er etwas suchte. Plötzlich war es ganz still und Arnak dachte schon, das ihm etwas passiert wäre, als dieser mit einem wunderschönen, reichlich verziertem Schwert wiederkam. Die Verzierung zeigte eine Schlange, die sich um einen Stock mit einem Knauf, der wie ein Adlerkopf aussah, wickelte.
          >>Dieses Schwert heißt Xentec und gehörte vor vielen Jahren dem großen Kämpfer Lardos. Er verlor es bei dem sagenumwobenen Kampf von Arkaschin. Es hat die Macht, den schwachen Punkt des Gegners zu finden. Es wird deine Hand führen.<<
          Arnak nahm Xentec vorsichtig in die Hand. Eine unheimliche Wärme zog durch seinen Körper und er spürte die Macht, die von Xentec ausging. Er fühlte, das er irgendwie zu diesem schwert gehörte. Gerade, als er sich bei dem Händler bedanken wollte, merkte er, daß dieser den Raum schon verlassen hatte. So nahm er seinen Proviant und ging zu seinem Pferd.
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          • #6
            Arnak

            D er Ritt zum Wald verlief ohne Zwischenfälle. Ab und zu sah er in einiger Entfernung Reiter, die anscheinend um den riesigen Wald herum reiten wollten und so einen Umweg von mehreren Monaten in Kauf nahmen. Langsam wurde es Abend und Arnak machte sich daran, sein Nachtlager aufzuschlagen. Ein kleines Feuer sollte ihn vor der Kälte schützen. Am nächsten Morgen wollte er dann in den Wald hinein reiten. Als es hell wurde, machte er sich wieder auf den Weg. Es war noch ziemlich kalt und feucht und Arnak hatte Mühe, im Sattel zu bleiben. Nach einiger Zeit erreichte er den Rand des Waldes und vernahm ein Stöhnen, das er meinte, ein verwundetes Tier brauche seine Hilfe. Er hielt sein Pferd an und sah sich aufmerksam um. Dabei bemerkte er, das nicht ein Tier, sondern der Geist des Waldes dieses furchtbare Stöhnen von sich gab. Arnak spannte seine Muskeln an und konzentrierte sich ganz auf das, was jetzt kommen mußte. Der Geist kam langsam näher. Arnak konnte ihn gar nicht richtig erkennen, denn er hatte eigentlich keine richtige Gestalt, er konnte nur einen Art Gesicht mit einem sehr finsteren Ausdruck sehen. Als der Geist bis auf ein paar Meter heran gekommen war, sagte er im spöttischen Tonfall:
            >>Ha, schon wieder so ein Wicht, der es wagt, meinen Wald zu betreten. Hast du denn keine Angst, daß ich dich versteinern könnte?<<
            Arnak versuchte, überlegen zu wirken. Deshalb erwiderte er:
            >>Warum sollte ich mich fürchten, ich kenne dich ja gar nicht. Außerdemk, wer sagt, daß das dein Wald ist!<<
            Der Geist war etwas verwirrt über soviel Frechheit, seine Worte in Frage zu stellen. Er holte tief Luft und brüllte dann los.
            >>Du Wicht, wer gibt dir das Recht, so mit mir zu reden! Ich sollte dich sofort verwandeln, aber dein Mut beeindruckt mich. Ich werde dir zeigen, wer der stärkere von uns beiden ist.<<
            Arnak schaute ihn ganz gelassen an, als er sagte:
            >>Es muß dir ja unheimlich viel Ruhm einbringen, als Geist, der ja bekanntlich nicht verletzt werden kann, weil er ja keinen festen Körper besitzt, gegen einen Krieger zu kämpfen. Bist du denn in der Lage, dich in einen festen Körper zu verwandeln, damit es ein ehrlicher Kampf wird?<<
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            • #7
              Arnak

              Der Geist fing daraufhin fürchterlich an zu lachen.
              >>Du hälst dich wohl für sehr schlau, nicht war? Deshalb habe ich mich entschlossen, dir einen Kampf zu bieten, bei dem nur deine Intelligenz gefragt ist.<<
              >>Gut,<< sagte Arnak,>>dann leg mal los.<<
              Der Geist überlegte eine Weile und meinte dann:
              >>Ich werde dir eine Aufgabe geben, die du mir in zwei Tagen lösen mußt. Höre, es gibt in diesem Wald einen Baum, in dem mein Name eingeritzt ist. Doch ist es nicht irgendein Baum, sondern einer, den ich sehr sorgfältig ausgewählt habe. Wenn du mir nach diesen zwei Tagen sagen kannst, wie ich heiße, dann kannst du auf Lebzeit durch meinen Wald reiten, ohen das dir ein Leid geschied.<<
              Daraufhin verschwand der Geist. Arnak überlegte, was er jetzt unternehmen sollte. Er entschied sich, einfach loszureiten und sich die Bäume etwas genauer anzusehen. Nach etlichen Stunden , die er vergebens gesucht hatte, mußte er sich eingestehen, daß er so nicht weiterkam. Die Erde war schlammig und Blitz hatte große Mühe, vorwärts zu kommen. Jeder Baum sah anders aus und doch waren sie irgendwie alle gleich. Es gab viele Sträucher, die ihm den Weg versperrten und dauernd mußte er auf die Schlangen achtgeben, die seinen Weg kreuzten. Langsam wurde es dunkel. Arnak suchte sich Holz für das Nachtlager und machte sich auf dem Feuer etwas zu essen. Als er gegessen hatte, überlegte er, was der Geist gesagt hatte. Er hatte den Baum sehr sorgfältig ausgesucht. Also. Was wußte er denn über den Geist? Er ist ausgestoßen worden und das schon vor sehr langer Zeit. So wie er sich benahm, hielt er sich für einen der Größten. Auch mußte er schon uralt sein. Arnak grenzte so nach und nach alle Möglichkeiten ab, wie der Baum wohl aussehen könnte. Langsam wurde er müde und er legte sich zum schlafen nieder. Über der ganzen Grübelei schlief er schließlich ein. Am nächsten Morgen beschloß er, sich nur noch die großen, kräftigen Bäume anzusehen. Wieder machte er sich auf den beschwerlichen Weg, um diesen Baum zu suchen. Nach einer Weile erreichte er eine Lichtung, die von fünf großen Bäumen umgeben war. Jeder sah so mächtig aus, daß man am liebsten schnell wieder wegreiten mochte.
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              • #8
                Arnak

                Der erste machte den Eindruck, als schaue er immerzu auf einen riesigen Fels, der in der Mitte der Lichtung lag. Der zweite schien seine Äste, die an riesige Arme erinnerten, nach dem Fels auszustrecken. Der dritte wollte wohl den ganzen Wald umarmen und der vierte sah sehr nachdenklich aus. Doch der fünfte Baum erweckte den Eindruck, als hätte er eine Krone auf dem Haupt. Sofort wußte Arnak, das es nur dieser Baum seien konnte. Vorsichtig kletterte er den breiten Stamm hinauf. Meter um Meter kam er dem Himmel näher. Als er wieder einmal anhalten mußte, um sich ein wenig von der Anstrengung des kletterns zu erholen, sah er einen großen Buchstaben vor sich. Wie er sich den Stamm etwas genauer ansah, konnte er den Namen Balthasar lesen. Hocherfreut über seinen Fund, machte er sich an den Abstieg. Nach geraumer Zeit, die ihm unendlich lang vorkam, hatte er wieder festen Boden unter den Füßen. Blitz freute sich, seinen neuen Herrn wieder zu sehen und wieherte laut. So machten sie sich auf den Weg zu dem Platz, wo sie den Geist zum ersten Mal gesehen hatten. Der Geist wartete schon ungeduldig und sagte:
                >>Ha, du hast meine Aufgabe bestimmt nicht gelöst, also bringen wir es hinter uns.<<
                Er hob die Arme und wollte gerade seinen Spruch aufsagen, als Arnak Rief:
                >>Warte, ich werde dir sagen, was du wissen willst.<<
                Der Geist schien wie versteinert und schaute auf Arnak herab.
                >>Dein Name,<< sagte dieser ganz langsam, jede Sekunde auskostend, >>dein Name ist Balthasar.<<
                In diesem Moment, als der Name fiel, gab der geist einen unheimlichen Laut von sich. Es klang wie das Ächtsen eines Baumes, der ganz langsam umstürzte. Darauf folgte ein lauter Knall und plötzlich war der Geist verschwunden. Arnak schaute sich noch etwas Mißtrauisch um, ob der geist nicht versuchen würde, ihn doch noch zu verzaubern, aber nichts geschah. So machte er sich frohen Mutes wieder auf den Weg, sein ursprüngliches Ziel zu erreichen.
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                • #9
                  hmmm nicht schlecht, ich wuerde es allerdings alles zusammen auf ne webseite setzen so wie Jenny_[cursed]_aka Beamie

                  mfg

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                  • #10
                    Ist ja noch nicht fertig, bin erst auf der 10ten Seite und die Geschichte hat jetzt schon 44 Seiten. Kann aber nicht alles hinternander schreiben, das machen meine Arme nicht mit.
                    Danke für deine Meinung dazu.
                    Bin für Anregungen immer offen.
                    Zuletzt geändert von Khalestra; 05.01.2004, 21:18.
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                    • #11
                      Arnak

                      So vergingen einige Tage, ohne das etwas nennenswertes passiert wäre. Doch plötzlich wurde es ganz still um ihn herum. Nichts war mehr zu hören. Keine Vögel und auch sonst keine Tiere. Noch nicht mal der Wind war zu spüren. Arnak griff automatisch nach Xentec und zog es aus der Schneide. Plötzlich sah er sich von sechs finsteren Gestallten umzingelt. Einer von ihnen, es war wohl der Anführer, sagte zu Arnak:
                      >>Halt Fremder, ich bin Wanda, der Anführer der wilden Sechs. Wie ist dein Name, wie wirst du genannt?<<
                      >>Ich werde Arnak genannt und bin vom Stamm der Jäger im grünen Tal. Was wollt ihr von mir? Warum versperrt ihr mir den Weg?<<
                      Nach kurzem zögern sagte Wanda zu ihm:
                      >>Ich suche mutige Kämpfer, die mit mir gegen den Tyrannen Wargas in den Krieg ziehen. Doch bis jetzt habe ich noch nicht genug Männer gefunden, die mutig genug dafür sind, um diesen Kampf führen zu können.<<
                      Arnak folgte Wanda in sein Lager undließ sich alles von ihm erzählen. So erfuhr er,das Wargas viel zu hohe Abgaben verlangte und jeden, der nicht bezahlen konnte, in den Kerker sperren ließ. Außerdem holte er sich immer wieder eines der Mädchen aus dem Dorf,um sie später seinem Gott zur Frau zu geben. Wollte dieser das Mädchen nicht annehmen, so wurde sie aus dem Lande gejagt. Es wurde spät, als sie das Lager erreichten. Am nächsten Morgen sollte es dann weitergehen. Es war eine ruhige Nacht und Arnak hatte gut geschlafen.Mit den ersten Sonnenstrahlen standen sie auf und Arnak erzählte den Männern, das er in die Ebene der Marloks wollte, um eine Medizin gegen eine Krankheit Namens "Schleichender Tod" zu holen. Nachdem er mit seiner Erzählung fertig war, zogen sie zusammen weiter und Arnak versprach, sich dem Kampf gegen Wargas anzuschließen. Sie waren eine lustige Gemeinschaft und jeder von ihnen wußte eine gute Geschichte zu erzählen. Die Zeit verging wie im Fluge und unterwegs trafen sie noch einige andere Krieger, die bereit waren, in den Kampf zu ziehen.
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                      • #12
                        Arnak

                        Nach zwei Wochen erreichten sie die Steppe der Wölfe, wo Wargas regierte. Es war ein Land, wo keine Blumen blühten, keine Tiere lebten, einfach nichts war hier zu sehen. Kurz gesagt, das Land war einfach ohne Leben. Sie beschlossen, erst mal eine Rast einzulegen, um zu besprechen, was sie als nächstes unternehmen sollten. Wanda schlug vor, sich Nachts anzuschleichen und so Wargas zu überraschen. Ein anderer meinte, es solle doch erst mal einer allein versuchen, sich der Burg zu nähern und den anderen dann das Tor öffnen. Nach langer Diskussion erklärte sich Arnak bereit, es zu versuchen. Bis es dunkel wurde, erzählte Wanda noch eine Geschichte aus seinem Leben. Als er damit fertig war, machte sich Arnak auf den Weg zum Schloß. Vorsichtig pirschte er sich näher. Immer wieder mußte er anhalten, um sich zu orientieren, Baumstämmen auszuweichen oder um zu warten, ob ihn jemand gehört hatte. Es dauerte einige Zeit, bis er das Schloß erreichte. Jetzt mußte er nur noch den Burggraben überwinden. Aufmerksam sah er sich nach allen Seiten um. Links von ihm, keine zehn Schritte entfernt, war ein umgestürzter Baum, dessen Krone fast bis zur Mauer reichte. Arnak ging zu ihm und kletterte vorsichtig Richtung Burgmauer. Als er die Hälfte hinter sich hatte, fing der Baum an zu schwanken. Krampfhaft versuchte er sich festzuhalten. Obwohl die Äste sehr dünn waren, brachen sie dabei nicht ab. Er wartete, bis der Baum sich beruhigt hatte und kroch dann langsam weiter. Schweißüberströmt erreichte er schließlich die Mauer.
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                          Arnak

                          So weit, so gut, dachte er sich. Doch wie sollte er an der Mauer hochkommen? Die Mauer war aus hartem Granit gehauen und Arnak versuchte, mit Xentec einige Trittmulden hinein zu kratzen. Es war eine anstrengende Arbeit und nach mehreren Stunden schmerzten seine Hände. Das Schwert war mit seinem Blut beschmiert. Als er genügend Mulden hatte, begann er die Mauer zu erklimmen. In der Burg war es ganz still und selbst die Pferde im Stall ließen keinen Laut von sich hören. Vorsichtig stieg er über die Brüstung. Im Innenhof brannte ein großes Feuer und rechts davon waren die Unterkünfte für die Wachen. Links konnte Arnak einen großen Stall erkennen. Gegenüber von ihm war eine große, reich mit Schnitzereien verzierte Türe, die von zwei finsteren Gestalten bewacht wurde. Sie waren sich anscheinend sehr sicher, das keiner in die Burg eindringen könnte. Arnak schlich leise zur Zugbrücke hinüber, doch bevor er sie herunter lassen konnte, wurde einer der Wachen auf ihn aufmerksam.
                          >>He du, was machst du da? Bleib stehen. Alarm, Wachen, zu mir.<<
                          Arnak versuchte zu fliehen, doch es kamen immer mehr Soldaten hinzu und bei dieser Übermacht hatte er keine Chance. Er wurde gefesselt und zu Wargas gebracht. Dieser sah mit seinen Narben im Gesicht und seinem kahlrasierten Kopf sehr furchterregend aus.Er war sehr erbost darüber, das er mitten in der Nacht aus seinem Schlaf gerissen wurde. Sein Thron war mit Leder bezogen und überall glitzerte es von Gold und Edelsteinen. Mit dunklen, funkelnden Augen sah er Arnak böse an.
                          >>Wer bist du, der es wagt, wie ein Dieb in meine Burg einzudringen?<< schrie Wargas voller Zorn. Arnak hatte nicht vor, seine Fragen zu beantworten. Wenn Wargas so schrecklich war, wie Wanda ihm berichtete, dann war es sowieso egal. Wargas sah ihn scharf an, als er seine nächste Frage stellte.
                          >>Wer schickt dich und wo sind seine Mitstreiter versteckt? Rede endlich!<<
                          Doch Arnak schwieg immer noch. Bebend vor Wut gab Wargas seinen Wachen einen Wink und diese führten ihn in eine feuchte, kalte Zelle tief im Inneren des Gemäuers. Am Anfang wurde er an die Wand gekettet und bekam nur etwas schales Wasser und verschimmeltes Brot, gerade soviel, das er nicht zu verhungern drohte. Nach einigen Wochen war er so schwach, das sie ihn die Ketten abnahmen. Er hatte nicht mher die Kraft, auf seinen eigenen Beinen zu stehen. So lag er die ersten Tage nur auf einem Haufen feuchtem, fauligem Stroh herum. Er bekam jetzt außer dem Brot auch einmal am Tag eine warme Suppe und ab und zu einen Apfel. Langsam kam seine Kraft wieder und er machte die ersten Gehversuche. Nachdem seine Beine ihn wieder trugen, begann er, sein Gefängnis zu erforschen. Es war ein kleiner Raum, der nicht viel Platz bot. Vorsichtig tastete er sich wieder zu seinem Lager zurück, denn es war so dunkel in der Zelle, daß er seine Füße nicht sehen konnte. Als er sich wieder hinlegte, verspürte er einen stich im rechten Bein. Da er nicht sehen konnte, was das war, mußte er die Stelle mit der Hand abtasten. In dem Stroh hatte er nichts finden können und so begann er, sein Hosenbein zu untersuchen. Er stellte fest, daß sich ein dicker Nagel in dem Stoff verfangen hatte. Wo er wohl herkam? Er zog ihn heraus und versuchte dann mit aller Kraft, ihn zu verbiegen, aber der Nagel war so stabil, das er es nicht schaffte. Langsam entwickelte sich der Plan, endlcih auszubrechen. Er suchte die Wände ab, um festzustellen,w elche wohl am kältesten war. Denn diese Wand mußte dann außen an der Burg liegen.
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                          bljeghbe´chugh vaj blHegh
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                          • #14
                            Arnak

                            Nach mehreren Versuchen entschied er sich für die Wand links von seinem Lager. Vorsichtig kratzte er die Steine in der Mauer frei. Doch er kam nur langsam voran. Da die Wächter nicht mehr selbst in die Zelle kamen, seit er die Ketten nicht mehr hatte, bestand auch nicht die Gefahr, entdeckt zu werden. Nach einigen Wochen harter Arbeit hatte er so viele Steine gelöst, das sein Körper durch das Loch paßte. Er hatte Recht behalten, diese Wand war direkt an der äußeren Mauer. War das ein schönes Gefühl, endlich wieder frische Luft zu atmen. Die Wächter hatten von alledem nichts mitbekommen. Jetzt war die Zeit gekommen, endlich auszubrechen. Er ließ sich in den Burggraben fallen und hoffte, dort auch wieder heraus zu kommen. Schwimmend suchte er nach einer Stelle, an der er wieder hochklettern konnte. Nach einer Weile hatte er dann Glück. Der Baum, auf dem er in die Burg gelangt war, lag immer noch an der gleichen Stelle. Ein dicker, stabiler Ast ragte zu ihm herunter. Er zog sich hoch, was einige Mühe bereitete und kletterte über den Stamm zurück zur Burg. Diesmal war er aber vorsichtiger und suchte die Schmiede auf. Die Türe war nicht verschlossen und zu seinem Glück auch gut gefettet, so gab sie keinen Laut von sich, als er sie aufstieß. der Raum war durch das Feuer, das ja Tag und Nacht brennen mußte, damit die Waffen jederzeit repariert werden konnten, in ein schwaches Licht gehüllt. Irgendwie hatte Xentec gespürt, das arnak in der Nähe war, jedenfalls fing es hell an zu leuchten. Arnak nahm es von der Wand und verließ die Burg wieder. Nach vier Tagen Fußmarsch fand er endlich das Lager der wilden Sechs. Sie waren nachdem Arnak gefaßt wurde, weitergezogen und hatten ihr Lager in sicherer Entfernung zur Burg wieder aufgeschlagen. Sein Pferd hatten sie die ganze Zeit gut versorgt. Obwohl sie nicht damit rechnen durften, Arnak jemals wieder zu sehen. Nachdem sie sich ausgiebig begrüßt hatten, wollten sie ihn überreden, wieder in den Krieg zu ziehen, aber durch seine Gefangenschaft hatte er schon zuviel Zeit verloren. Er blieb noch einen Tag, um sich zu erholen und zog dann mit Blitz weiter.
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