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Meine eigene kleine Star Trek Serie

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  • Meine eigene kleine Star Trek Serie

    Hallo, wilkommen in meinem neuen (und ersten) Thema.

    Wenn ich zwischendurch mal Zeit habe, arbeite ich an einer von mir entwickelten Star Trek Serie. Sie ist für 6 Staffeln konzipiert, da dies aber nur ein Hobby und kein Beruf ist, habe ich gerade mal von ca. 160 geplanten Folgen Drehbücher für 4 Doppelfolgen fertig, für 7 Folgen ist mir noch gar nix eingefallen und für den Rest habe ich nur ne stichwortartige Story. Kurz gesagt: die Serie ist alles andere als fertig, trotzdem würde es mich mal interessieren was andere darüber denken. Darum dieses Thema, in dem ich jetzt erst mal erzähle, worum es geht. Falls Interesse besteht kann ich noch n bisschen mehr hier veröffentlichen, aber wie gesagt, erstmal würden mich eure Meinungen interessieren.

    Diese Serie spielt im Star Trek Universum. Aber anders als die (meisten) bisherigen Star Trek Serien ist sie sehr viel kriegerischer geplant, da sie eine Art Fortsetzung von Deep Space Nine sein soll, insbesondere zu den beiden Storylines über das Dominion und die Propheten. Allerdings ist Star Trek Discovery (so der bisherige Titel) noch mehr als DS9 als Anti-Kriegs-Serie konzipiert, so dass der Grundgedanke von Star Trek über eine friedliche Zukunft doch in einer gewissen Art und Weise präsent ist. Außerdem ist es vorgesehen Merkmale anderer SciFi- bzw Mysteryserien zu finden, wie z. B. Verschwörungen wie bei Akte X oder durchgehende Storylines wie bei Babylon 5…. Ok, so viel zur Theorie, kommen wir zur Praxis und somit zur groben Story der Serie:
    Vor Jahrtausenden kam eine mächtige Rasse in den Alpha Quadranten um diesen zu erobern. Doch ein mächtigeres Volk, die Naron, vertrieb den Feind. Jahrtausende später verfolgte die Dunkelheit noch immer das Ziel, den Alpha Quadranten zu besitzen, also schickten sie ihre Handlanger, das JUNGE Dominion. Und der folgende Krieg sollte den Alpha Quadranten destabilisieren. Nun kehrt die Dunkelheit zurück.

    Das 24. Jahrhundert. Im Jahre 2384 (9 Jahre nach DS9) schließen sich die Dunkelheit, das ALTE Dominion und die Droten, eine Rasse von Söldnern, die ebenso wie die Klingonen großen Wert auf Ehre legen, zusammen. Die neue Allianz nennt sich das New Empire. Die Droten arrangieren den Einzug des Dominions in den Alpha Quadranten. Gleich am ersten Tag vernichten sie die Naron, mit Hilfe eines Verräters. Dann könnte die Dunkelheit eigentlich gegen die anderen Rassen Krieg führen. Doch entgegen allen Erwartungen halten alle Völker des Quadranten zusammen, auch die Föderation, Romulaner, Klingonen und Cardassianer. Da der Krieg nun eine gefährlichere Angelegenheit wäre, kommt es "nur" zum kalten Krieg, den die Dunkelheit von Planeten aus führt, die während des letzten Krieges vernichtet wurden.
    Einer der letzten Naron muss während der ersten Schlacht das Kommando über ein Starfleetschiff übernehmen. Nachdem der Krieg fürs erste abgewendet ist, wird man bei Starfleet hellhörig, als man erfährt, dass dieser Naron, wie einige andere seines Volkes auch, eine symbiotische Beziehung mit einem Energiewesen führt. Diese Energiewesen sind unsterblich und so hat dieser Naron Wissen über den Jahrtausende zurückliegenden Krieg der Naron gegen die Dunkelheit. Also behält der Captain das Kommando über das Starfleetschiff und stellt sich eine buntgemischte Crew zusammen.
    Diesen Captain setzt man von da an bei Missionen, die mit der Dunkelheit zu tun haben, verstärkt ein. Der Captain erfüllt seine Missionen zähneknirschend, ist er doch ein Naron und würde viel lieber sein Volk rächen, anstatt Frieden zu schaffen, auch wenn er für seine Rache niemals einen Krieg riskieren würde. Und während er und seine Crew sich mit uralten und gottgleichen Rassen, Verschwörungen, Prophezeiungen und Problemen untereinander rumärgern müssen, scheint ein Krieg unvermeidlich. In den letzten Staffeln kommt es wirklich zum Krieg. Einer, der alles verändert und der so schrecklich ist, dass nicht einmal die Klingonen danach noch etwas vom Krieg wissen wollen.

    Also, dies wäre eine grobe Übersicht über meine Serie. Was haltet ihr davon? Bin auf eure Meinungen gespannt.
    Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
    Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
    Vaya con dios, Slayer.

  • #2
    Klingt nach verdammt viel Arbeit. *g*

    Also an sich ist die Idee super. Dunkelheit klingt aber auch nach "die Schatten" aus Babylon 5, während die Naron wohl den Gegenpart darstellen. Es hört sich jedoch interessant an und auch mit Verschwörungen, Kämpfen und mächtigen Wesen (die Q?) ist einiges ab Abwechslung und Verwicklungen zu machen. Kämpferische Rassen wie die Breen, Gorn, die Jäger, Jem´Hadar, Tosk, Nausicaaner, Andorianer, Romulaner, Klingonen und noch einige mehr können in die Ereignisse hinein gerissen werden. *g*

    Das große Aber ist, wie willst du das ganze (160 Folgen) bewerkstelligen? Am besten in kleinen Schritten? Außerdem solltest du dir eine Datenbank oder Notizen machen, damit du selbst nachschlagen kannst, wer was wann und wie gemacht hat oder was du bereits geschrieben hast.

    Bin aber gespannt, was daraus wird. Ich wünsch dir viel Glück und ein Gutes Händchen beim schreiben der richtigen und spannenden Beschreibungen.
    Website: http://www.zothos.de
    Wiki-Seiten: http://www.gratis-wiki.com/zothos

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    • #3
      bis jetzt komme ich ganz gut klar mit der übersicht. habe eine episodenübersicht mit jeweils nem link vom titel, der zur jeweiligen episode führt, bis jetzt reicht also eine word-datei für jede staffel.... aber wenns umfangreicher wird werde ich mir wohl was einfallen lassen müssen... wie auch immer, werde demnächst evtl mal den geplanten pilot-film hier reinstellen... entweder als drehbuch oder in ner romanfassung, mal schauen... danke jedenfalls für die positive kritik. würde mich auch über noch mehr kommentare freuen, auch wenn sie negativ sein sollten
      Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
      Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
      Vaya con dios, Slayer.

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      • #4
        Wie schon angekündigt kommt hier ne Kostprobe meiner Serie. Es ist der Pilotfilm in der Drehbuchversion. Viel Spaß beim Lesen... Und wie immer: Kritik erwünscht. Ach ja, in Word sieht das ganze etwas übersichtlicher aus.

        Pilotfilm
        (Vorschlag für den Vorspann: das Paramount-Symbol erscheint. Dann fährt die Kamera auf den Berg zu, darüber weg und eine riesige Stadt wird sichtbar. Es wird der Name des Planeten eingeblendet. Dann sieht man ein Haus. Es ist ein Krankenhaus und die Geburt wird gezeigt.)
        Auf einem Planeten namens Naron werden im Jahr 2354 männliche Zwillinge geboren, gleichzeitig findet eine Sonnenfinsternis statt und alle Planten des Sonnensystems bilden eine Linie. Dies bemerkt ein Priester in einem Tempel.

        Oldman:
        Der Bewahrer und der Bote der Zerstörung sind geboren. Der Krieg Lo Kan´tre... Es hat begonnen.

        Jetzt ein Informationstext wie zu Beginn der Pilotfilme von DS9 und
        Voyager:
        Als im Jahre 2369 im bajoranischen Sonnensystem das einzige stabile Wurmloch der Galaxie entdeckt wurde, ergab sich für die Vereinigte Föderation der Planeten die Gelegenheit, den eigentlich Jahrzehnte entfernten Gamma Quadranten zu erforschen. Doch auf der anderen Seite des Wurmlochs traf die Föderation auf das Dominion. Diese Macht, angeführt von den sogenannten Gründern, strebte die Kontrolle über die Galaxie an und nachdem sie eine Allianz mit den Cardassianern eingegangen waren, kam es zu einem Krieg, der 2375 mit der Kapitulation des Dominions endete.

        Sprecher/ Text:
        Naron Verteidigungsministerium, Naron. 2384.

        Der Verteidigungsminister der Naron und der Präsident kommen aufgeregt in sein Büro, einige Militärs warten schon auf ihn, darunter Captain Michael J. Turner. Die Militärs machen Anstalten, aus Gründen der Höflichkeit aufzustehen.

        Präsident:
        Bleiben Sie sitzen, Gentleman... Also, mein Sekretär hat gesagt, Sie hätten Neuigkeiten über den Gamma Quadranten. Bitte sagen Sie mir, dass es nicht um die Dunkelheit geht.

        Admiral#1:
        Tut mir Leid, Mr. President, aber den Gefallen können wir ihn wohl nicht tun... Während die Föderation nach dem Krieg den Gamma Quadranten weiter erforscht und diplomatische Beziehungen zum Dominion aufgenommen hat, haben wir Nachforschungen angestellt und erkannt, dass unsere schlimmsten Befürchtungen wahr sind.

        Turner:
        Das Dominion ist tatsächlich eine Splittergruppe eines noch viel gefährlicheren Feindes: das alte Dominion, uns besser bekannt als „die Dunkelheit“. Und die Dunkelheit existiert noch. Unentdeckt in den Weiten des Gamma Quadranten haben sie sich von dem Krieg gegen uns erholt. Bis jetzt haben wir noch keine Bestätigung, aber wir vermuten, dass sich unser alter Feind sammelt. Und wir denken, er wird bald zuschlagen.


        Minister:
        Aber Sie haben keine Beweise.

        Turner:
        Nein, aber ich fühle, dass etwas auf uns zu kommt. Außerdem können wir nicht das Risiko nicht eingehen, diese Möglichkeit zu ignorieren.

        Der Präsident betätigt eine Taste und aktiviert die Sprechanlage. Er spricht mit seinem Adjutanten Menor.

        Präsident:
        Menor, stellen Sie eine Verbindung zu dem Präsidenten der Föderation her.

        Menor:
        Natürlich, Sir.

        Turner:
        Was werden Sie ihm sagen?

        Präsident:
        ... Dass sich die Föderation und der Rest des Quadranten auf einen neuen Krieg vorbereiten sollten.

        Schnitt zu

        Brücke der U.S.S. Farragut, Gamma Quadrant.
        Lieutenantcommander Jack Tate, ein trainierter Soldat, der sich des Lebens erfreut und des öfteren lächelt, sitzt an der Waffenkonsole, das Schiff gleitet durch das All.
        Der Captain kommt aus dem Ready Room.

        Captain:
        Commander Tate, konzentrieren Sie sich auf die Langstreckensensoren. Starfleet Command hat mich darüber informiert, dass uns die Naron vor einer unbekannten Macht in diesem Quadranten gewarnt haben. Wir sollen das überprüfen.

        Tate:
        Aye, Sir.

        Captain:
        Steuermann, setzen Sie Kurs in Richtung 174,9 - 045,1. Mal sehen, was wir dort finden.

        Steuermann:
        Kurs gesetzt. Warp 8 bestätigt, Captain.

        Später: Die Farragut fällt aus dem Warp und nähert sich einem Trümmerfeld. Das Zentrum besteht aus Föderationsschiffen, am Rand befinden sich einige wenige Trümmer und ein Wrack (Monarch Klasse), das keine Ähnlichkeit mit einem Föderationsschiff hat.

        Tate:
        Captain, ich habe das Trümmerfeld vollständig gescannt. Alle acht Frachter und die drei Begleitschiffe haben zu uns gehört. Und wurden vollständig vernichtet... Seltsam. Die drei Begleitschiffe gehörten zur Prometheus-Klasse. Die gehören zur Zeit zu unseren besten und stärksten Kampfschiffen. Dennoch kann ich nur die Trümmer eines einzelnen unbekannten Schiffes erkennen. Entweder wurden sie von einer unglaublichen Übermacht angegriffen, oder dieses eine unbekannte Schiff hatte eine Waffentechnologie, die der unseren überlegen ist.

        Ops-Officer:
        Sir, ich habe Lebenszeichen entdeckt. Schwach, aber vorhanden. Sie kommen von der S.S. Icarus, einem der Frachter. Anscheinend hat dieser Frachter nicht so viel abgekriegt, wie die anderen. Das Schiff ist ein Wrack, doch die Überlebenden tragen anscheinend Raumanzüge. Das hat den Crewmitgliedern das Leben gerettet.

        Captain:
        Können wir sie rausbeamen?

        Ops-Officer:
        Nein, vom Rest des Maschinendecks geht eine Strahlung aus, die das Beamen am Standort des Überlebenden verhindert. Wir müssen ein Team rüberschicken, das in einen Bereich beamt, in dem die Strahlung nur minimal ist.

        Captain:
        Tate, Sie und ein Ärzteteam werden auf die Icarus beamen. Retten Sie die Überlebenden und besorgen Sie uns Antworten. Stellen Sie Fragen und bergen Sie den Flugrecorder. Ich will wissen, was hier passiert ist. Und sorgen Sie dafür, dass ein Sicherheitstrupp auf das feindliche Schiff beamt. Die sollen herausfinden, wer und wie gefährlich die Unbekannten sind. Der Dominion-Krieg ist uns allen noch in bester Erinnerung. Wenn es hier im Gamma Quadranten eine weitere Bedrohung gibt, brauchen wir so viele Informationen wie möglich.

        Tate:
        Aye Sir.

        Tate verlässt die Brücke.

        Captain:
        Beten wir, dass dort draußen nicht eine weitere Dunkelheit auf uns wartet.

        Schnitt zu

        Ein Gang auf einem der Schiffe. Tate beamt mit einem Ärzteteam und einem weiteren Sicherheitsoffizier (bewaffnet) auf die Icarus. Alles ist dunkel, die Gänge gleichen einem Wrack, das Schiff ist zerstört. Tate geht mit einem Tricorder in der einen und einem Phasergewehr in der anderen Hand voraus und sucht nach den Überlebenden.

        Schnitt zu

        Die Heimatwelt der Gründer im Gamma Quadranten. Im Orbit kreist ein Starfleet Schiff der Intrepid Klasse, die U.S.S. Ranger. Auf der Oberfläche sind einige Starfleet Offiziere und ein paar Gründer, die auf einem kleinen Stück Festland spazieren gehen. Um sie herum ist das „Meer“ der großen Verbindung.

        Founder:
        Wie haben ihre Ingenieure eigentlich unsere Technologie im Griff?

        Starfleet-Botschafter
        (ein Admiral):
        Sehr gut. Wir haben die Zeit für den Bau eines Raumschiffes stark verkürzen können. Wir haben alle Verluste des Krieges bereits ausgeglichen. Wir haben mehr Raumschiffe, als wir mit Crews besetzen können.

        Founder:
        Sie können mit unserer Technologie doch auch Crews klonen.

        Starfleet-Botschafter:
        Äh, ja, aber nein danke. Wir bevorzugen die alte Methode... Heute ist ein glorreicher Tag. Unsere alte Feindschaft ist endgültig begraben und wir gehen gemeinsam in eine Zukunft des Friedens.

        Founder:
        Sie haben recht. Ich war damals nicht damit einverstanden, den Krieg zu beenden. Im Alpha Quadranten herrschte ein Chaos, von dem ich dachte nur die Gründer könnten es beseitigen. Doch ich habe gelernt. Wir haben gelernt. Ein kleines Chaos kann unter Umständen sehr nützlich sein. Und wir haben gelernt, dass die Völker ihres Quadranten sehr wohl in der Lage sind, dieses Chaos ohne uns zu meistern. Doch die große Verbindung würde sich freuen, wenn wir trotzdem bei der Meisterung des Chaos helfen könnten. Als Verbündete der Föderation und ihrer Alliierten.

        Starfleet-Botschafter:
        Auf die Zukunft. Eine so wunderbare Zukunft, die niemand bekämpfen oder zerstören kann.

        Die Beiden geben sich die Hand und sind erfreut über den Ausgang der Verhandlungen. Plötzlich wird es dunkel um sie herum. Sie sehen zum Himmel und entdecken einen Schatten, der sich vor die Sonne schiebt. Dann kommt ein Geschoss auf sie zu und alles endet in einem gleißenden Licht.

        Schnitt zu

        Auf der Icarus findet Tate den Verletzten, der auf dem Boden liegt. Man hört ihn schwach atmen. Das Ärzteteam kümmert sich sofort um ihn.

        Überlebender:
        Wer sind Sie?

        Tate:
        Lieutenantcommander Jack Tate von der Farragut. Man hat uns geschickt, um Sie zu retten.

        Tate wendet sich an den Sicherheitsoffizier und einen der Sanitäter.

        Tate:
        Wir bleiben bei ihm. Suchen Sie nach weiteren Überlebenden.

        Die beiden gehen weg. Tate blickt zu dem Chef des Ärzteteams. Der hat den Verletzten gescannt und sieht nun zu Tate. Der Arzt schüttelt den Kopf und schließt den Tricorder. Der Verletzte wird sterben.

        Tate:
        Officer, Sie müssen uns sagen, was hier passiert ist. Wer hat Sie angegriffen? Wie viele waren es? Haben sie gesagt, wer sie sind?

        Überlebender
        (immer schwächer werdend):
        Alles lief wie geplant. Wir standen kurz davor, auf Warp zu beschleunigen, als wir getroffen wurden. Erst dann wurde Alarmstufe rot ausgerufen. Der Feind muss über eine Tarntechnologie verfügen. Ich wollte wissen, was los war, also aktivierte ich einen der Monitore. Ich sah, wie zwei Schiffe gleicher Bauart uns angriffen. Die Begleitschiffe erwiderten sofort das Feuer. Die Frachter waren zwar nicht so gut bewaffnet, aber wir feuerten auch aus allen Rohren. Drei Kriegsschiffe und acht Frachter, die alles abfeuerten, was sie hatten, und trotzdem konnten wir nur eines von deren Schiffen vernichten. Das andere erledigte den Rest von uns und verschwand dann.

        Tate:
        Wer war der Feind, haben Sie solche Schiffe schon mal gesehen?

        Überlebender:
        Die Schiffe waren schwarz. Die Triebwerke und die Unterseite glühten violett, genau wie die Schiffe des Dominion. Aber die Bauart war anders. Und sie waren stärker als alles, was das Dominion hat. Ich weiß nicht, wer sie waren, aber eines sage ich Ihnen: Die sind uns haushoch überlegen. In einem Krieg hätten wir keine Chance. Diese Höllenschiffe würden uns überrennen. Warnen Sie unsere Leute. Bereiten Sie sie auf das Schlimmste vor. Oder wir werden zu Grunde gehen.

        Der Zustand des Überlebenden verschlimmert sich. Er hustet viel und stirbt dann. Dann meldet sich der Sanitäter, den Tate losgeschickt hatte über Kommunikator.

        Kulov:
        Kulov an Tate. Wir haben hier drei Überlebende gefunden. Sie sind allesamt ohnmächtig, aber nicht in Lebensgefahr. Können Sie herkommen und uns helfen, sie hier herauszutragen?
        Tate aktiviert seinen Kommunikator.

        Tate:
        Wir sind auf dem Weg zu ihnen.

        Das Team setzt sich in Bewegung, Tate nimmt Kontakt zur Farragut auf.

        Tate:
        Außenteam an Farragut. Einer der Überlebenden war zu schwer verletzt. Er ist soeben gestorben. Und er konnte uns nur sagen, dass die feindlichen Schiffe Ähnlichkeit mit denen des Dominions hatten. Doch sie hatten eine andere Form und waren viel stärker. Mehr konnte er uns nicht sagen.

        Captain:
        Das andere Außenteam hat sich auch gerade gemeldet. Auf dem Wrack des feindlichen Schiffes haben sie nichts gefunden, was uns weiter helfen könnte. Anscheinend hat das Schiff eine Vorrichtung, die alle Geräte und Daten von Wert bei einer Niederlage auslöscht. Die wollen nicht, dass man etwas über sie erfährt. Aber wer auch immer das war, er ist eine Bedrohung für uns. Wir sollten sofort von hier verschwinden und Starfleet Command warnen. Ich glaube, dass sich etwas auf dieser Seite des Wurmlochs zusammenbraut. Etwas, das uns nicht gefallen wird.

        Tate:
        Das sehe ich auch so, Sir. Wir bergen noch weitere Überlebende und kehren dann sofort in den Bereich des Wracks zurück, von dem wir zurückbeamen können. Tate Ende.

        Das Team nähert sich den am Boden liegenden Überlebenden. Tate leuchtet einen der Köpfe nacheinander ab. Er erkennt zwei von ihnen.

        Tate
        (wütend):
        Eve? Baker? So ein verdammter Mist!

        Schnitt zu

        Brücke der Farragut. Tate, wieder von der Icarus zurück und immer noch sauer, betritt die Brücke. Er geht zu seiner Station.

        Captain:
        OK, wir sind wieder vollzählig. Verschwinden wir von hier, Steuermann.

        Tate:
        Eine Sekunde, Sir. Ich empfange gerade eine Nachricht von der Ranger. Das ist das Schiff, welches unsere Unterhändler zur Heimatwelt der Gründer gebracht hat. Es ist ein Notruf.

        Captain:
        Auf den Schirm!

        Die Nachricht der Ranger erscheint auf dem Schirm. Der Captain jenes Schiffes ist sichtlich nervös.

        Ranger - Captain:
        An alle Föderationsraumschiffe, die diese Nachricht empfangen. Geradeeben ist ein riesiges, unbekanntes Raumschiff in den Orbit des Planeten eingetreten. Mein Gott, sie haben in nur wenigen Sekunden die Oberfläche des Planeten ausgelöscht. Nichts ist mehr am Leben. Sie nehmen jetzt Kurs auf uns. Es ist wirklich riesig, mindestens zehn Kilometer lang. Jetzt sind wir in die Zielerfassung dieser Vernichtungsmaschine geraten. Das ist das Ende...
        Die Verbindung endet abrupt und verwandelt sich in ein Rauschen.

        Captain:
        Können wir ihnen helfen?

        Ops-Officer:
        Unmöglich, wir würden Stunden zu ihnen brauchen. Und wenn der Captain mit dem Vernichtungspotential dieses Schiffes recht hatte, kommen wir zu spät. Sie sind verloren.

        Tate:
        Sensorenalarm! Vor uns hat sich ein Schiff enttarnt, das vom selben Typ ist, wie das Schiff, das unseren Konvoi vernichtet hat... Sie zielen auf uns.

        Der Captain hat keine Zeit, zu reagieren, das Schiff wird sofort beschossen, Leitungen, die im Fußboden verlaufen, explodieren neben dem Captain und dem Ersten Offizier. Beide sind tot. Tate springt hinter seiner Konsole hervor und fühlt den Puls bei den beiden Offizieren.

        Tate:
        Der Captain und der Commander sind tot. Ich übernehme das Kommando. Chief Doyle, Sie übernehmen die taktische Station!

        Chief Doyle, ein kräftiger Mann um die 40 springt sofort auf und führt den Befehl aus.

        Doyle:
        Aye, Sir.

        Tate:
        Aus allen Rohren, Feuer frei!

        Außenansicht: Phaser und Quantentorpedos treffen das Dominion Schiff, doch es wird nur beschädigt und erwidert das Feuer. Die Farragut erleidet einen Volltreffer.
        Dann wieder auf der Brücke der Farragut.


        Doyle:
        Die Schutzschilde des Feindes haben Energie verloren. Dafür haben sie uns voll erwischt... Die Waffen sind weg.

        Tate:
        Ich habe einen Plan. Ich übernehme das Steuer, Ensign.

        Der Ensign am Steuer macht Tate Platz.
        Außenansicht: das Schiff steuert auf das Dominion Schiff zu und weicht Schüssen aus. Im letzten Moment dreht es ab und fliegt jetzt im rechten Winkel zum Feindschiff (direkt über dem anderen Schiff). Dann zündet der Warpantrieb der Farragut und der Ausstoß der Triebwerke vernichtet den Dominion Kreuzer, während die Farragut den Warpantrieb beibehält.
        Wieder auf der Brücke.

        Tate:
        Wir fliegen zurück in den Alpha Quadranten. Wir müssen uns auf einen neuen Krieg vorbereiten. In der Zwischenzeit werde ich mal unsere Gäste besuchen und ein paar alten Bekannten guten Tag sagen.

        Schnitt zu
        Die Krankenstation der Farragut.
        Tate tritt ein. Es ist hektisch, eine Menge Verletzte müssen versorgt werden, sie liegen sogar auf dem Boden herum und sind nur notdürftig verbunden. Tate wendet angewidert kurz den Kopf ab, besinnt sich dann wieder und hält einen der umherlaufenden Sanitätern am Arm fest.

        Tate:
        Wo sind die Überlebenden des Frachters?

        Sanitäter:
        Die hatten nur ganz leichte Verletzungen, sie sind nebenan im Schlafraum, Sir.

        Tate lässt den Sani los, sieht sich noch einmal traurig um und geht dann in den Schlafraum, wo sich Patienten aufhalten, die keine ständige ärztliche Betreuung brauchen, aber noch nicht vom Arzt entlassen wurden. Dort liegen Eve Tate, Robert Baker (ein Halb-Aboriginal) und Silta (eine Romulanerin). Eve sieht Tate als erste.

        Eve:
        Jack, was machst du denn hier?

        Eve versucht, aufzustehen, doch eine offensichtliche Verletzung im Bauchbereich hält sie davon ab.

        Tate:
        Das sollte ich eigentlich dich fragen.

        Eve:
        … Das ist Silta, unsere Wissenschaftlerin und ich glaube, du erinnerst dich noch an Bob.

        Tate:
        Viel zu gut. Ich vergesse niemals Leute, die ich lieber gestern als heute beerdigen möchte.

        Baker:
        Ich bin auch froh, die wieder zu sehen. Ich habe deine Arroganz und deine hasserfüllten Sprüche auch vermisst. Aber vergiss nicht, ich habe sie auch geliebt.

        Tate:
        Ich bin diesen Mist leid. Wenn du nichts dagegen hast, ich möchte mit Eve reden, also halt mal kurz die Klappe… Ich dachte, unsere Eltern hätten dir verboten, bei dieser Frachtgesellschaft anzuheuern.

        Eve:
        Ich bin kein kleines Kind mehr. Ich tue, was ich will. Und ich wollte ins All, ohne dafür vier Jahre Starfleet Academy besuchen zu müssen. Unsere Eltern hatten kein Recht, mir Vorschriften zu machen.
        Tate:
        Sie wollten dich nur beschützen. Und so wie es aussieht, hatten sie recht.

        Eve:
        Ich gehe meinen eigenen Weg. Und niemand stellt sich mir in den Weg. Und er wird mich überall dorthin führen, wo gegen diese Mistkerle, die heute viele Freunde von mir getötet haben, gekämpft wird. Und jetzt verschwinde von hier!

        Schnitt zu

        Schnitt, Vorraum des Büro des Naronpräsidenten. Turner und Admiral#1 warten dort. Der Admiral geht nervös auf und ab, Turner lehnt lässig an einer Wand.

        Admiral#1:
        Der Chef diskutiert jetzt schon Stunden mit den Oberhäuptern der Großmächte. Die müssen doch langsam mal zum Schluss kommen.

        Turner:
        Sie kennen doch Politiker. Die brauchen immer Ewigkeiten um die einfachsten Dinge zu erkennen.

        Admiral#1:
        Verdammt, Turner, wie können Sie bloß so ruhig bleiben?

        Turner:
        Ich teile mir meinen Körper mit einem Energiewesen, das schon seit mehr als 14.000 Jahren durch die Galaxie geistert. Ich teile mir mit meinem Ketelkin, dieser unsterblichen Seele, eine Erfahrung von mehr als 200 Leben, die meisten davon waren das Leben eines Soldaten. Glauben Sie mir, diese verdammte Krise macht mich auch nervös. Aber ich kann damit besser umgehen.

        Admiral#1:
        Und, was sagt ihnen diese Erfahrung? Werden die Oberhäupter auf uns hören?

        Turner:
        Ja, das werden sie. Sie werden uns glauben und sich auf einen Krieg vorbereiten. Das ist auch gut so. Und ich kann nur beten, dass wir uns irren.

        Die Tür öffnet sich, der Präsident kommt aus seinem Büro heraus.

        Admiral#1:
        Mr. President, zu welchem Schluss sind Sie und die anderen gekommen?

        Präsident:
        Nun, zuerst wollte man lieber auf Verhandlungen setzen, aber mitten in unserem Gespräch erreichte den Föderationspräsidenten eine Nachricht. Starfleet hat anscheinend in der jüngsten Vergangenheit einige Schiffe im Gamma Quadranten verloren. Einige Kampfschiffe, Frachter und sogar einen leichten Kreuzer, der auf einer diplomatischen Mission war. Und eben der Verlust dieses leichten Kreuzers hat den Föderationspräsidenten umgestimmt.
        Admiral#1:
        Was war denn an dem so besonders?

        Präsident:
        Diese diplomatische Mission hatte die Ranger zur Heimatwelt der Gründer des jungen Dominions geführt. Es ging um einen endgültigen Friedensvertrag sowie ein Verteidigungsbündnis. Das hat dem alten Dominion, der Dunkelheit, wohl Angst gemacht. Sie haben den Planeten ausgelöscht.

        Admiral#1:
        Die haben ihre eigenen Leute getötet?

        Präsident:
        Ja, und genau deswegen glaubt niemand, dass wir mit Verhandlungen weit kommen werden. Stattdessen wollen wir den Alpha Quadranten so gut es geht aufrüsten. So sind wir auf diesen alten Feind vorbereitet. Und sollte die Dunkelheit dadurch abgeschreckt werden, können wir immer noch verhandeln... Also, der Plan sieht vor, dass unser Militär die vorderste Verteidigungslinie bildet, schließlich haben wir sie vor 12.000 Jahren schon einmal besiegt. Und solange wir den Feind beschäftigen, formieren sich unsere Verbündeten und rüsten auf. Starfleet hat sich bereit erklärt, uns eine kleine Armada zur Verfügung zu stellen. Sie wollen sich so ein eigenes Bild vom Feind machen. Und Admiral, Sie übernehmen sowohl den Oberbefehl über unsere Flotte als auch den Posten als Verbindungsoffizier mit Starfleet.

        Admiral#1:
        Danke, Sir. Ich bin über diese Verantwortung geehrt, aber Sie sollten Captain Turner mit dieser Aufgabe betrauen. Er trägt einen Ketelkin in sich und hat schon damals, vor 12.000 Jahren gegen die Dunkelheit gekämpft. Und: er war damals Tis Nakocha. Er hat uns damals gerettet.

        Präsident:
        ... In Ordnung. Captain Turner, Sie haben den Job.

        Turner:
        Danke, Sir. Ich mache mich sofort an die Arbeit.

        Turner geht weg.

        Präsident:
        Ich vertraue ihnen, Admiral. Aber halten Sie es wirklich für eine gute Idee, Turner damit zu betrauen? Wir haben uns aus dem Dominion-Krieg der Föderation rausgehalten. Wir haben uns seit 50 Jahren aus jedem Krieg herausgehalten und niemand hatte den Mut, sich mit uns anzulegen. Im Gegensatz zu ihnen hat Turner, was sein jetziges Leben angeht, keine praktische Kampferfahrung.

        Admiral#1:
        Ja, aber er hat in der 13.000 Jahre langen Geschichte der Vereinten Naron Streitkräfte als einziger das Tosar-Szenario bestanden, ohne dabei sein Schiff zu verlieren. Bis dahin hatte man eigentlich angenommen, dass man diese Simulation unmöglich gewinnen kann, sie soll den Kadetten mit einer ausweglosen Situation konfrontieren. Aber er hat es geschafft. Alle seine Lehrer sagen, dass er der beste Krieger, Stratege und Raumschiffkommandant ist, den es bei uns je gegeben hat. Und da ist noch etwas... In der religiösen Kaste gibt es ein Gerücht, das besagt, Turner sei der Caniel, der Bewahrer, der legendäre Krieger aus den Prophezeiungen. Wenn das stimmt, dann ist er unsere einzige Hoffnung.

        Schnitt zu

        Der Weltraum. Die USS Discovery fliegt in einer Armada mit Impulsgeschwindigkeit. Ein Shuttle landet gerade.

        Schnitt zu

        Schnitt, Ready Room des Captains. Captain Steiner, ein PADD in der Hand, empfängt seinen neuen Ersten Offizier, Jack Tate. Tate kommt herein, geht ins Stillgestanden.

        Tate:
        Lieutenant Commander Jack Tate, melde mich zum Dienst, Sir.

        Steiner:
        Erstens: das war eine Falschmeldung, ich halte hier ihre Beförderung in meiner Hand. Und zweitens: lassen Sie diesen militärischen Quatsch. Mit ihrem Glanzstück vor ein paar Tagen im Gamma Quadranten haben Sie zur genüge bewiesen, dass Sie ein guter Soldat sind, von ihren Leistungen im Dominion-Krieg ganz zu schweigen. Solange Sie ihren Job so machen wie bisher, brauchen wir diese ganzen Formalitäten nicht. Klar, was ich meine, Jack?

        Tate:
        Natürlich, Captain Steiner.

        Steiner steht auf, lächelt und streckt Tate die Hand entgegen.

        Steiner:
        Willkommen auf der Discovery. Seltsamer Name für ein Schiff, dass man zu ¾ als Kampfkreuzer gebaut hat, aber es ist ein stolzes Schiff.

        Tate:
        Ich werde mein bestes tun um das Schiff zu ehren.

        Steiner:
        Da bin ich mir sicher... Bitte, setzen Sie sich.

        Die beiden setzen sich hin.

        Steiner:
        Also, Commander, mein erster Offizier ist gerade auf Mutterschaftsurlaub und da Sie dieser neuen Bedrohung schon in die Augen geblickt haben, wollte ich für diese Mission unbedingt als meine rechte Hand an Bord haben. Und jetzt würde es mich interessieren, wie Sie die Krise beurteilen.

        Tate:
        Nun ja, Sie kennen die Fakten. Der Gegner ist unglaublich stark, sie haben die Begleitschiffe des Konvois ohne Probleme ausgeschaltet und obwohl wir unserem Gegner eine Phaserbreitseite und eine Salve Quantentorpedos verpasst haben, waren wir es, die in Schwierigkeiten steckten. Und sie sind skrupellos, sie haben das junge Dominion, ihre eigenen Leute, vernichtet. Und die Naron, das mächtigste Volk des Alpha Quadranten, hat vor 12.000 Jahren schon einmal gegen diesen Feind gekämpft. Ich habe auf der Farragut an ein paar Manövern mit den Naron teilgenommen und habe dabei ein paar ihrer Krieger kennen gelernt. Tapfereren Soldaten bin ich noch nie begegnet, aber seit Beginn dieser Krise kommen mir die Naron irgendwie übernervös und verängstigt vor. Die glauben, dass eine galaktische Katastrophe vor der Tür steht. Und die Naron haben die dumme Angewohnheit, recht zu behalten. Wie ich die Krise beurteile? Ich denke, im Vergleich zu dem, was noch kommt, war der Dominion-Krieg nur ein kleines Scharmützel.

        Steiner:
        So etwas habe ich befürchtet... Mal was anderes, ich habe gehört, Sie kennen Captain Turner?

        Tate:
        Ja. Er ist ein Halb-Naron, ich traf ihn bei einem dieser Manöver. Soweit ich weiß, ist er der beste Mann der Naron. Wir können uns glücklich schätzen, dass er der Oberkommandeur unserer Task Force ist.

        Schnitt zu

        Der Weltraum. Eine Flotte der Naron gleitet durch das All, etwas abseits davon eine kleine Starfleet Armada, darunter die Discovery.

        Schnitt zu

        Transporterraum der Discovery. Transporterchief Tador, ein Cardassianer, beamt Turner an Bord, Tate empfängt ihn.

        Tate:
        Captain Turner, willkommen auf der USS Discovery. Ich bin der erste Offizier, Commander Tate.

        Turner:
        Ich erinnere mich an Sie, wir haben vor ein paar Jahren zusammen an einem Manöver teilgenommen, nicht wahr?

        Tate:
        Das ist korrekt, Sir.

        Turner:
        Lassen Sie dieses Sir. Mit etwas Pech werden wir in nicht allzu langer Zeit zusammen im Schützengraben liegen, da werden wir keine Zeit für Förmlichkeiten haben. Ich heiße Mike.

        Tate:
        Mein Name ist Jack.

        Die beiden geben sich die Hand.
        Tate:
        Also ich glaube, du und der Captain werden sich gut verstehen. Als ich an Bord kam, hat er mir einen ähnlichen Vortrag gehalten.

        Turner:
        Dann freue ich mich darauf, ihn kennen zu lernen.

        Tate:
        Ich werde dich zu ihm bringen.

        Die beiden verlassen den Transporterraum und machen sich auf den Weg zur Brücke.

        Turner:
        Also das ist ein Schiff der Angel-Klasse.

        Tate:
        Ja. Das neueste aus den Werften Starfleets. Zum ersten Mal wurde Technologie der Föderation, der Klingonen, Romulanern und Cardassianern kombiniert. Und ein paar Systeme basieren sogar auf Technologie der Naron.

        Turner:
        Ja, ich weiß. Ich war es, der unsere Führer dazu überredet hat, der Föderation die eine oder andere Technologie zuzuspielen.

        Tate:
        Ach ja? Und warum?

        Turner:
        Aus dem selben Grund, aus dem sich die Naron aus dem Krieg zwischen Föderation und dem jungen Dominion herausgehalten hat... Die Föderation hat in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten des öfteren die Galaxie gerettet. Vor den Borg, Spezies 8472, dem jungen Dominion und so weiter. Aber ihr fliegt erst seit ein paar Jahrhunderten zu den Sternen. Was glaubst du wer die ganzen bösen Jungs der Galaxie in der Zeit davor in Schach gehalten hat? Die Naron. Aber wir wussten eines: wir werden den Job nicht ewig machen können. Seit Jahrhunderten waren wir auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger. Die Föderation kam in die engere Wahl. Aber wenn wir euch wählen, müsst ihr auch auf eigenen Beinen stehen können. Deshalb haben wir euch damals nicht geholfen, auch wenn es dadurch mehr Tote gegeben hat, es war nötig. Und als in mir der Verdacht aufkam, dass die Dunkelheit sich auf ihre Rückkehr vorbereitet, dachte ich, etwas zusätzliche Technologie könnte euch helfen.

        Tate:
        Aber warum helft ihr uns diesmal?

        Turner:
        Weil dies ein anderer Feind ist. Ohne unsere Hilfe seid ihr verloren. Um genau zu sein, ich weiß nicht einmal, ob die Föderation selbst mit der vollen Unterstützung der Naron eine Chance hat. Und wenn die Naron und die Föderation fallen, kann niemand den Feind stoppen.
        Schnitt zu

        Ready Room der Discovery. Turner, Tate und Steiner sind anwesend.

        Steiner:
        Also, Captain, ich denke, Sie sollten uns noch ein paar Details über unseren Gegner verraten. Die Naron hatten doch schon mal mit dieser „Dunkelheit“ zu tun.

        Turner:
        Tja, viel kann ich ihnen auch nicht erzählen. So wie es aussieht, war das Dominion, mit dem die Föderation zu tun hatte, nur so eine Art Splittergruppe unseres jetzigen Gegners. Der treibt in der Galaxie schon seit Jahrtausenden sein Unwesen und vor 12.000 Jahren kamen sie durch das Wurmloch und wollten sich hier breit machen. Die Naron stellten sich dem Feind und nach vielen Jahren voller Blutvergießen konnten wir den Feind besiegen. Viel mehr kann ich auch nicht sagen. Außer dieses: dieser Gegner ist viel mächtiger als das junge Dominion. Und skrupelloser. Wenn es etwas gibt, woran ich mich erinnern kann, dann dies.

        Steiner:
        Entschuldigung, aber... erinnern? Wie ist da gemeint?

        Turner:
        Meines Wissens ist Starfleet die Existenz der Q bekannt, nicht wahr?

        Steiner:
        Was, diese allmächtigen und uralten Wesen? Ja, wir kennen diese arroganten und überheblichen Idioten.

        Turner:
        Ja, überheblich und arrogant. Das stimmt. Genau deswegen traten vor 14.000 Jahren 24 von ihnen aus ihrer Gemeinschaft aus und siedelten auf einen Planeten namens Naron. Sie gaben vorher ihre Kräfte ab, doch etwas davon blieb zurück. Sie behielten ihr Wissen. Außerdem starben sie am Ende ihrer Lebenszeit nicht, sie verwandelten sich in Energiewesen, die nur eine Woche ohne einen Wirtskörper überleben können. Danach sterben auch sie. Aber solange Wirte für eine Symbiose da sind, solange sind diese Seelen unsterblich. Und ich bin einer von ihnen, ich bin ein Ketelkin. Und vor 12.000 Jahren kämpfte ich in dem Krieg gegen die Dunkelheit... Kriege. Ich bin Kriege leid. Unglücklicherweise bin ich sehr gut in diesem Geschäft. Das ist mein Fluch.

        Tate:
        Aber wenn ihr über das Wissen von 24 Q verfügen konntet, warum hat euer Krieg gegen die Dunkelheit dann so lange gedauert? Wieso konntet ihr sie nicht sofort aus dem All fegen?

        Turner:
        24 Q verließen das Kontinuum. Ein 25ster jedoch wurde verbannt. Auch er kam nach Naron. Und dort wurde er nicht nur ein Mitglied unseres Volkes, sondern auch unser schlimmster Feind. Er hat unzählige Bürgerkriege angezettelt und hat uns damals an den Feind verraten. Das hat unsere Überlegenheit ausgeglichen. Und in der Zwischenzeit hat der Feind bestimmt dazu gelernt. Selbst wenn es diesmal keinen Verrat gibt, wird es dennoch verdammt hart werden.
        Steiner:
        Und darum sollten wir keine Zeit verschwenden und uns gut vorbereiten.

        Turner:
        Und das werden wir auch tun... Wenn die Schätzungen meiner Leute korrekt sind, haben wir noch ungefähr drei Monate Zeit. Die Föderation und ihre Alliierten werden die Rüstungsindustrie gewaltig ankurbeln und versuchen, die Rekrutierungsbüros zu füllen. Sollten die drei Monate nicht reichen, werden die Naron solange alleine die vorderste Verteidigungslinie übernehmen. Sie und ihre Leute werden von uns lernen und ihr Wissen weitergeben.

        Tate:
        Wir werden gute Schüler sein.

        Turner:
        Das will ich hoffen. Mit diesem Feind ist nicht zu spaßen. Habt ihr euch eigentlich nie gefragt, weshalb es in jedem Quadranten irgendwo Anzeichen für Angriffe der Borg gibt, außer im Gamma Quadranten? Der Grund ist: die Borg kennen die Dunkelheit. Sie haben Angst vor ihnen. Und immerhin waren die Borg bisher die größte Bedrohung der Föderation aller Zeiten gewesen.

        Tate:
        Vergiss nicht, Kriege sind zwar grausam, aber durch den entstehenden Druck werden oft ganz neue Technologien entdeckt. Wir haben durch den Dominion-Krieg große Fortschritte gemacht. Durch unseren Technologieaustausch mit den Gründern haben wir sogar noch mehr erfahren. Vor ein paar Jahren hatte eines unserer Raumschiffe Kontakt mit der Zukunft. Seitdem haben wir Zugang zu Transphasentorpedos und ganz neuen Methoden, Schiffe zu panzern. Und die Naron haben uns auch neue Technologien gegeben. Nichts für ungut, aber siehst du die Zukunft wirklich so schwarz? Jetzt, wo wir auf den Feind vorbereitet sind?

        Turner:
        Genau da liegt das Problem. Der Gegner weiß, dass ihr vorbereitet seid. Er würde also niemals angreifen, wenn er nicht noch ein As im Ärmel hätte.

        Schnitt zu

        Das Kasino der Discovery. Turner sitzt alleine, liest ein PADD, einige Offiziere sind im Raum verteilt. Dr. Carol Walker betritt den Raum. Sie hat ein PADD dabei. Sie setzt sich an einen Tisch und fängt an zu lesen. Sie wirkt erschöpft. Turner konzentriert sich wieder auf seinen Bericht. Dann blickt er wieder zu Carol, ihr Kopf liegt plötzlich auf dem Tisch. Turner ist irritiert, steht auf und geht zu ihr. Er berührt sie, sie wacht auf.

        Turner:
        Alles in Ordnung mit Ihnen?

        Carol:
        ... Äh, ja, ich muss eingeschlafen sein. Ich hab in letzter Zeit wenig geschlafen, ich hab wohl zu viel gelernt.
        Turner:
        Gelernt?

        Er setzt sich hin.

        Carol:
        Flick-Chirurgie. Uns steht ein Krieg ins Haus, und in einem Krieg hat ein Arzt oft nicht die Zeit, die nötige Kleinarbeit zu leisten. Dann heißt es nur eines: das Leben retten und dann sofort zum nächsten Patienten. So wird die Chirurgie zur Fließbandarbeit.

        Turner:
        Ja, es ist frustrierend. Da lernt man als Arzt jahrelang, wie man das Skalpell präzise einsetzt und dann soll man es auf einmal wie ein Hackebeil führen.

        Carol:
        Sie sprechen wie jemand, der sich damit persönlich auseinandersetzen musste. Sind Sie Arzt?

        Turner:
        War ich mal. In einem anderen Leben... Lange Geschichte.

        Carol:
        ... Aber es ist egal wie gut man ist oder wie sehr man die Chirurgie den Umständen auch anpasst, niemand kann es ändern. Im Krieg sterben Menschen. Ich hasse diesen Bullshit.

        Turner:
        Bullshit? Ich habe noch einen Offizier Starfleets so reden hören.

        Carol:
        Die wenigsten von uns kommen ja auch aus dem 21. Jahrhundert... Ich wurde mit einer unheilbaren Krankheit mit 10 Jahren eingefroren. 2367 wurde ich wieder erweckt. Und seitdem will ich nur eines: Leben retten.

        Turner:
        Ist schwierig zu vereinbaren für einen Starfleet Arzt, oder? Sie sollen Leben retten, kommen aber vielleicht in eine Situation, in der Sie töten müssen, um ihre Patienten zu retten.

        Carol:
        Wenn ich es tun muss, werde ich kämpfen. Ich würde so ziemlich alles tun um die Föderation zu retten. Aber bis dahin tue ich, was ich am besten kann.

        Turner:
        ... Ich bin Captain Turner. Nennen Sie mich Mike.

        Carol:
        ... Dr. Walker... Carol.

        Turner:
        Ok, Carol, wir werden uns in nächster Zeit des öfteren sehen. Und wir werden zusammen in den Kampf ziehen. Wenn es soweit ist, verspreche ich, mein möglichstes zu tun, um dir Arbeit zu ersparen.
        Carol:
        Danke. Aber irgendwie befürchte ich, dass der Feind dir nicht den Gefallen tut, es dir leicht zu machen. Ich werde schon noch genug zu tun bekommen.

        Turner:
        Vielleicht nicht. Es gibt vielleicht einen Weg, diesen Krieg zu verhindern.

        Carol:
        Die Propheten?

        Turner:
        Ganz recht. Diese Wesen bewohnen das stabile Wurmloch bei Bajor. Und sie stehen in Kontakt zu den Bajoranern, sie sind in die Rolle von deren Göttern geschlüpft. Wir haben Kontakt mit den Bajoranern aufgenommen und sie gebeten, mit den Propheten zu reden. Die Propheten haben schon im letzten Dominion-Krieg dafür gesorgt, dass die Gründer keinen Nachschub aus dem Gamma Quadranten erhielten. Vielleicht helfen sie uns noch mal und verschließen das Wurmloch wieder. Das würde uns Zeit verschaffen, bis der Gegner einen anderen Weg hierher findet.

        Carol:
        Glaubst du, das schaffen die?

        Turner:
        Oh ja. So oder so, eines Tages sind sie hier.

        Schnitt zu

        Die Starfleetstation Deep Space Nine, Position: Nahe dem stabilen Wurmloch im bajoranischen System.
        Die Bar „Quarks“. Es ist nicht allzu viel los. Lieutenantcommander Nog sitzt mit einem Kollegen an einem Tisch. Der Kollege steht auf und verabschiedet sich, Nog sieht, wie Baker, Eve und Silta hereinkommen. Die drei blicken sich um und setzen sich an einen leeren Tisch. Nog steht auf und geht zu ihnen.

        Nog:
        Ein paar neue Gesichter. Willkommen auf DS9.

        Silta
        (abschätzig):
        Hier muss ja gar nichts los sein, wenn sie einen Lieutenantcommander als Begrüßungskomitee für die Touristen einsetzen.

        Nog:
        Normalerweise macht das unser romulanischer Commander, aber wir haben ihn gefeuert, er hatte nicht das nötige Feingefühl. Der muss wohl mit ihnen verwand gewesen sein... Wie auch immer, es kommt in diesen Tagen nicht oft vor, dass Zivilisten auf unsere Station kommen. Dies ist einer der wichtigsten Raumhafen des Quadranten, aber seit bekannt geworden ist, dass sich auf der anderen Seite des Wurmlochs mal wieder was zusammenbraut, macht sich Angst breit und die Station ist so gut wie ausgestorben.
        Baker:
        Genau wegen dem, was sich zusammenbraut, sind wir hier.

        Nog:
        Arbeiten Sie doch für Starfleet? Sind Sie Beobachter oder so was?

        Eve:
        Nein, zur Zeit sind wir im Rachegeschäft tätig.

        Schnitt zu

        3 Monate später, Januar 2385.
        Im Weltraum kreist eine große Flotte der Naron um DS9, die Starfleet Armada von Steiner ist auch dabei.

        Schnitt zu

        Im Inneren von DS9. Silta, Baker und Eve sitzen im Replimat, Nog setzt sich zu ihnen.

        Nog:
        Ihr scheint euch ja ganz gut eingelebt zu haben.

        Eve:
        Wenn diese Bastarde, die unsere Freunde getötet haben, in den Alpha Quadranten kommen, wird hier die erste Schlacht stattfinden. Wir wollen dabei sein.

        Nog:
        Aber was wollt ihr denn machen? Ihr seid Zivilisten, wie wollt ihr denn kämpfen?

        Baker:
        Wir haben uns bei den verschiedensten Rassen beworben. Wir müssen keine verdammte Akademie besuchen um zu kämpfen, es reicht aus, Soldat auf Zeit zu sein.

        Nog:
        Seid ihr sicher, dass ihr das tun wollt? In einen Krieg ziehen? Gegen einen Gegner, der das Dominion an einem Tag ausradiert hat? Traut ihr euch das zu?

        Silta:
        Was soll das denn heißen? Etwa, weil wir nicht auf der glorreichen Starfleet Academy wie du waren? Oder weil ich und Eve Frauen sind? Ist das wieder der berühmte Ferengi- Chauvinismus?

        Nog:
        Erstens bin mir nicht sicher, ob du dich in Gesellschaft bewaffneter Leute aufhalten solltest. Selbst die eigenen Leute könnten auf die Idee kommen, dich loszuwerden. Und zweitens, ich habe im Dominion-Krieg gekämpft. Ich habe ein Bein und eine Menge Freunde verloren. Glaubt mir, ein Krieg ist nichts, was man sich freiwillig antun sollte.

        Roter Alarm wird ausgerufen.

        Nog:
        Und außerdem scheinen manche Kriege eher zu kommen, als gedacht.

        Nog steht auf und verschwindet.

        Schnitt zu

        Die Brücke von Turners Schlachtkreuzer. Turner betritt die Brücke. Die Offiziere sind alle nervös, machen aber alle ihre Arbeit weiter. Jevla, Turners weiblicher erster Offizier, steht in der Mitte und beobachtet den Bildschirm.

        Turner:
        Was gibt es, Jevla?

        Jevla:
        Unsere Spionagesatteliten im Gamma Quadranten haben uns durch das Wurmloch informiert: wir kriegen Besuch. Einige Tausend Schiffe nähern sich der Passage. Es sind Schiffe der Dunkelheit.

        Turner:
        Wie viele Schiffe sind es genau?

        Jevla:
        Unbekannt. Wir haben den Kontakt zu den Satelliten verloren, bevor sie uns die genaue Anzahl übermitteln konnten. Aber wenn ich mir die visuellen Übermittlungen so ansehe, dürfte es eine interessante Schlacht werden.

        Turner:
        Ich will die Bilder sehen.

        Auf dem Schirm erscheinen Bilder des Feindes.

        Turner:
        Ja, es sind verdammt viele. Aber wenn ich daran denke, dass im letzten Krieg so viele Schiffe auf uns zukamen, dass sie die Sterne komplett verdeckten, dann muss ich sagen, dass ich mit mehr Gegnern gerechnet habe. Mit sehr viel mehr.

        Javel:
        Vielleicht haben sie einen Teil ihrer Flotte getarnt.

        Turner:
        Möglich. Nun, sollten die Propheten im Wurmloch uns unsere Bitte nicht erfüllen, werden wir bald erfahren, ob sie sich getarnt haben. Jetzt können wir nur warten.

        Schnitt zu
        Die Brücke der Discovery. Tate, Steiner und Brückenoffiziere sind anwesend.

        Steiner:
        Also Leute, jetzt alle man beten.

        Schnitt zu
        Die Brücke von Turners Schiff. Er beobachtet angespannt den Bildschirm. Plötzlich ändert sich seine Umgebung. Er hat Besuch von den Propheten. Nach Möglichkeit ist es Sara Sisko, wenn nicht, wechseln sich Steiner, Tate, Carol und der Naron-Präsident ab.

        Prophet:
        Du bist der Turner.

        Turner:
        Bist du ein Prophet? Ein Bewohner des Wurmlochs?

        Prophet:
        Ja.

        Turner:
        Und, was willst du von mir?

        Prophet:
        Es geht um die Zukunft. Deine Zukunft. Sowohl um die Nahe, als auch um die etwas weiter Entfernte.

        Turner:
        Ich weiß, ihr kennt den Ablauf der Zeit, deswegen nennen die Bajoraner euch auch Propheten. Und, wie sieht meine Zukunft aus?

        Prophet:
        Wir haben über euer Gesuch beraten. Wir haben versucht, die Passage zu verschließen, aber die Dunkelheit war darauf vorbereitet. Sie wirken unseren Bemühungen entgegen und werden bald bei euch sein. Aber wir passen uns an. Bald ist die Passage geschlossen, aber dennoch wird euer Gegner einen Teil seiner Schiffe hindurch bringen können.

        Turner:
        Ich verstehe. Wir danken euch und sind vorbereitet... Was hast du mir noch zu sagen?

        Prophet:
        Dir steht eine schwere Zeit bevor. Aber du darfst nicht aufgeben. Auf dich wartet noch so manche Prüfung. Der kommende Krieg kann nicht verhindert werden. Er wird den Lauf der Geschichte verändern. Und du wirst deinen Teil dazu beitragen, die Vorhersehung zu erfüllen.

        Turner:
        Ich? Wieso ich? Und was besagt die Vorhersehung? Ist glaube nicht an Schicksal, ich gehe meinen eigenen Weg!

        Prophet:
        Tu das, aber gerade dies wird für die Erfüllung deines Schicksals sorgen. Viel Glück, Caniel.

        Schnitt zu

        Die Brücke von Turners Schiff. Turners Vision ist zu Ende, er wirkt etwas desorientiert.

        Javel:
        Mike, ist alles in Ordnung?

        Turner:
        Die Propheten haben mich besucht und wir hatten ein bisschen Small Talk... Die Armada informieren: die Propheten schaffen es nicht, alle Feindschiffe aufzuhalten. Wir werden in wenigen Augenblicken
        Besuch bekommen.

        Schnitt zu

        Die Brücke der Discovery.

        Taktischer Offizier:
        Das Naron-Führungsschiff informiert die ganze Armada: der Feind wird durch das Wurmloch kommen.

        Steiner:
        Also doch kein Happy End.

        Alle blicken gebannt auf den Bildschirm.

        Schnitt zu

        Die Brücke eines Dominionschiffes der Peacemaker Klasse. Cader (ein Naron), der Herrscher (ein Gründer), einige höherrangige Jem´Bay und Jem´Hadar sind anwesend.

        Offizier:
        Wie wir vermuteten, die Föderation hat die Wurmlochwesen gebeten, die Passage für uns zu schließen.

        Herrscher:
        Dann stemmen Sie die Passage auf!

        Außenansicht: Die Peacemaker sendet einen Strahl aus, woraufhin sich das Wurmloch öffnet.
        Dann wieder auf der Peacemaker.

        Cader:
        Die Föderation muss zur Zeit nichts von Schiffen dieser Art wissen. Ich schlage vor, wir tarnen auch diese Schiffe.

        Herrscher:
        Einverstanden. Und dann bringen Sie uns hindurch.

        Cader:
        Endlich beginnt es. Erst die Naron, dann die Föderation... Keine Gnade.

        Schnitt zu


        Die Brücke der Discovery. Auf dem Bildschirm sieht man, wie sich das Wurmloch öffnet, eine riesige Flotte des Dominions kommt hindurch.

        Tate:
        Alle Mann festhalten.

        Schnitt zu

        Außenansicht: Beide Flotten fangen an, aufeinander zu schießen. Die Schlacht beginnt.
        Ein langer Schnitt, Zeit ist vergangen. Von den beiden Flotten ist nur noch sehr wenig übrig. Die Dominionflotte besteht nur noch aus Trümmern, Wracks und treibenden Schiffen, die Föderations/ Naronflotte ist stark dezimiert. Dann sieht man DS9. Einige Andockpylonen sind abgeschossen worden, Teile des Andockringes fehlen. Einige Runabouts starten, dann explodiert die Station, erst dann sieht man die Defiant, wie sie vor der Explosion flieht. Ein großes Trümmerstück trifft die Defiant, sie fängt an, zu treiben.

        Schnitt zu

        Die Brücke der Discovery, ein Sanitäterteam trägt den schwer verletzten Steiner auf einer Trage weg, die Brücke ist schwer beschädigt. Manche Stationen sind zerstört, andere sind unbesetzt, die taktische Station ist von jemand anderem als vorher besetzt.

        Tactical Officer#2:
        Wir empfangen einen Hilferuf von der Defiant. Sie sind zur Station zurückgekehrt, um bei der Evakuation zu helfen. Die Explosion hat sie schwer beschädigt. Sie können ihren Warpkern nicht stabilisieren. In etwa 15 Minuten kollabiert er.

        Tate:
        Ok, von der Starfleetarmada sind wir diejenigen, die noch im besten Zustand sind. Sagen Sie der Defiant, dass wir sie an Bord holen.

        Tactical Officer#2:
        Commander, während der Schlacht haben sich viele Crews von zerstörten Schiffen auf die Station gerettet. Die haben sich jetzt in Rettungskapseln, Runabouts und der Defiant gerettet. Das Schiff ist bis obenhin mit Verwundeten gefüllt. Und wir haben schon von anderen Schiffen Verwundete an Bord. Unsere Krankenstation ist überfüllt, das medizinische Personal ist überlastet.

        Tate:
        Also gut, jeder, der mal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat, ist hiermit zum Sanitäter befördert, verwandelt notfalls die Shuttlerampe und Frachträume in Not-Lazaretts. Und falls der Platz nicht reicht, werft ein paar Shuttles und Frachtcontainer über Bord. Die Verletzten haben jetzt Vorrang.

        Schnitt zu
        Die Brücke der Peacemaker.

        Offizier:
        Sir, das Wurmloch hat sich wieder geschlossen. Die Wurmlochwesen haben es wieder versiegelt und anscheinend können wir es nicht mehr öffnen.

        Cader:
        Anscheinend haben die Propheten einen Weg gefunden, unseren Plan zu stören.

        Offizier:
        Das Wurmloch wurde geschlossen. Ein Teil unserer Flotte ist noch immer auf der anderen Seite oder ist im Wurmloch verloren.

        Herrscher:
        Wie viele sind durchgekommen?

        Offizier:
        84%.

        Herrscher:
        Mehr als erwartet. Sehr schön.

        Offizier:
        Der Planet Bajor liegt in Reichweite. Sollen wir ihn vernichten?

        Herrscher:
        Nein, wir haben im Moment andere Prioritäten. Außerdem würde der Feind so früher als nötig erfahren, dass die Schlacht beim Wurmloch nur eine Ablenkung war und wir uns an ihnen vorbeigeschlichen haben. Aber irgendwann werden wir wiederkommen.

        Schnitt zu

        Die Krankenstation der Discovery. Sie ist überfüllt, die Leute liegen sogar notdürftig bandagiert auf dem Boden. Carol informiert ihre Mitarbeiter kurz.

        Carol:
        Ok, der Hangar und Frachtraum 1 stehen uns jetzt zur Verfügung und bald kriegen wir noch eine 2. Welle Verwundeter von der Defiant. Die haben nur noch zwei Minuten, wir müssen sie jetzt von dem Schiff holen. Also, alles, was nicht sofort operiert werden muss, wird jetzt hier rausgebracht oder gleich entlassen! Ich weiß, die meisten von euch sind keine Ärzte, aber ihr habt genug Erfahrung, um diese Entscheidung zu treffen, also an die Arbeit.

        Das medizinische Personal macht sich sofort wieder an die Arbeit, Carol kümmert sich um eine Maschinistin, die auf dem Haupttisch liegt. Nog, der von einem Sanitäter behandelt wird, beobachtet Carol. Dann hört man einen konstanten Piepton, die Patientin hat einen Herzstillstand, Flatline. Carol startet Wiederbelebungsversuche, nach einigen Versuchen hört sie auf und sieht niedergeschlagen aus. Die Patientin ist tot. Nog schließt die Augen und schüttelt niedergeschlagen den Kopf.

        Nog
        (murmelnd):
        Ruhe in Frieden, Amy.

        Discovery-Sanitäter:
        Sie sind wieder einigermaßen fit. Überanstrengen Sie sich nicht und lassen Sie sich noch mal untersuchen, wenn hier weniger los ist, Morgen oder so. Ansonsten sind Sie voll dienstfähig.
        Nog:
        Dann kann ich ja gehen.

        Discovery-Sanitäter:
        Ja, Sie können sich irgendwo, wo Platz ist, ausruhen. Oder Sie können der Crew helfen. Sie sind Ingenieur? Ich schätze, die Maschinisten haben jetzt viel zu tun.

        Nog:
        Alles klar. Danke. Dann wollen wir euer Schiff mal wieder auf Vordermann bringen.

        Nog steht auf, wirft noch einen Blick auf die eben verstorbene Patientin und verlässt die Krankenstation.

        Discovery-Sanitäter:
        Da hast du dir ja was vorgenommen, Kumpel.

        Nog geht raus, Tate kommt zur selben Zeit herein. Er sieht sich suchend um, erblickt Carol, die sich um einen weiteren Patienten kümmert und geht auf sie zu.

        Tate:
        Carol, wie geht es dem Captain?

        Carol:
        Nicht jetzt, Jack, ich habe zu tun. Also raus hier!

        Tate:
        Aber...

        Carol:
        Raus!

        Carol kümmert sich wieder um den Patienten, ignoriert Tate. Der sieht sie noch kurz ratlos an und erkennt dann, dass es keinen Sinn hat. Er verlässt die Krankenstation wieder.

        Schnitt zu

        Der Weltraum. Einige Shuttles, Work Bees und Schiffe der Tug Klasse arbeiten an der Beseitigung des Schlachtfeldes.

        Schnitt zu

        Ready Room der Discovery. Turner kommt herein und blickt sich um. Erst nach einem Moment sieht er Tate, der niedergeschlagen auf dem Boden sitzt und an einer Wand lehnt.

        Turner:
        Jack, alles in Ordnung?

        Tate:
        Die Krankenstation hat sich gerade gemeldet. Der Captain ist tot. Ich hätte schneller reagieren müssen, als bei der Enterung plötzlich dieser Jem´Hadar mit seinem Messer auf Steiner losging. Dann würde er vielleicht noch leben.
        Turner:
        Ganz recht. Vielleicht. Du musst solche Gedanken verdrängen. Du bist jetzt der Captain. Und die Crew muss von einer Sache ganz und gar überzeugt sein: der Captain irrt sich nie.

        Tate:
        Ich bin nur der Captain, bis Starfleet Ersatz schickt, und das ist gut so. Ich bin für den Job noch nicht bereit.

        Turner:
        Sicher? Du hast die Farragut im Gamma Quadranten gerettet und bei dieser Schlacht hast du auch eine gute Figur gemacht. Dein Schiff ist schließlich, was sie Starfleet Armada angeht, am besten weggekommen.

        Tate:
        Schon, aber das war nur Glück. Außerdem arbeite ich unter Druck am besten, in Schlachten zum Beispiel, wenn es schnell gehen muss. Aber wenn ich Zeit habe, über alles nachzudenken, wenn ich nicht in 2 Sekunden eine Lösung brauche, dann mache ich Fehler und Starfleet weiß das. Ein Captain muss aber nicht nur ein guter Kämpfer sein, er muss auch in langwierigen, taktischen oder diplomatischen Situationen gut sein und das bin ich nicht. Ich kann noch kein Captain sein.

        Jemand bittet um Eintritt.

        Tate:
        Herein.

        Ein Securityofficer kommt herein.

        Securityofficer:
        Captain Turner, ihr Schiff hat uns dies übermittelt.

        Er übergibt Turner ein PADD und verlässt den Raum wieder.

        Tate:
        Und, was gibt’s neues?

        Turner:
        Der Schadensbericht. Als uns dieser feindliche Kreuzer gerammt hat, ist unser Warpantrieb zusammengebrochen, wir mussten den Kern ausstoßen. Wir werden hier warten müssen, bis wir Ersatz kriegen.

        Tate:
        Willkommen im Club. Bis unser Warpantrieb wieder funktioniert, wird es wohl auch noch fast einen Tag dauern.

        Turner liest sich das PADD weiter durch.

        Turner:
        Da ist noch etwas. Ich habe Teams auf einige feindliche Schiffe geschickt. Zur Analyse der Technologie des Gegners. Hier ist der Abschlußbericht.

        Tate:
        Jetzt bin ich aber gespannt. Wir konnten damals keine Infos aus dem Wrack bergen.

        Turner:
        Tja, wir haben eben andere Mittel und Wege... Verdammter Mist... Der Feind hat in den letzten 12.000 Jahren ne Menge dazu gelernt. Aber wenn meine Leute recht haben, dann hätte trotz allem die Hälfte unserer Naronarmada ausgereicht, um den Gegner vernichtend zu schlagen. Und trotzdem haben sie es geschafft, fast die ganze Armada zu vernichten.

        Tate:
        Wie ist das möglich?

        Turner:
        Es gibt nur eine Möglichkeit: Verrat. Jemand hat ihnen verraten, wo die Schwachpunkte unserer Flotte liegen, wie man uns ganz leicht vernichten kann.

        Tate:
        Aber wer ist so verrückt...?

        Turner:
        Cader! Er hat uns schon vor 12.000 Jahren verraten. Er ist der Einzige mit dem nötigen Wissen und der Motivation. Dieser Bastard hat es schon wieder getan!

        Schnitt zu

        Die Shuttlerampe der Discovery. Sie wurde in ein Notlazarett umgewandelt, eine Menge Verletzte liegen hier. Tate und Turner gehen herum.

        Tate:
        Glaubst du, Cader war dabei? War er an Bord eines der Schiffe, die wir vernichtet haben?

        Turner:
        Keine Ahnung. Wir wissen ja nicht einmal, ob das schon alles gewesen ist, oder ob sich vielleicht gegnerische Schiffe getarnt an uns vorbeigeschlichen haben. Mit Sicherheit kann ich gar nichts sagen, allerdings ich habe so meine Erfahrungen gemacht. Und ich denke, ich werde Cader schneller wiedersehen, als mir lieb ist. Als uns allen lieb ist.

        Nog betritt die Shuttlerampe, blickt sich suchend um, hat ein PADD in der Hand. Als er Tate sieht, geht er direkt auf ihn zu.

        Nog:
        Commander Tate, ich habe hier den vorläufigen Bericht über den Fortschritt bei den Reparaturen.

        Er gibt Tate ein PADD.

        Tate:
        Danke, Lieutenantcommander... Sekunde mal, wer sind Sie überhaupt? Es gehört kein Ferengi mit ihrem Rang zu meiner Crew.

        Nog:
        Sir, ich bin Lieutentcommander Nog, Chefingenieur der Raumstation DS9 und der USS Defiant. Nachdem ich hierher evakuiert worden war, sah ich in der Krankenstation, wie ihre Chefingenieurin Amy Xavier gestorben ist. Man hat mir Diensttauglichkeit bescheinigt, also habe ich ihren Leuten im Maschinenraum geholfen. Und als ranghöchster Ingenieur an Bord, habe ich da unten vorrübergehend das Kommando übernommen. Es sei denn, Sie wollen das ändern, Sir.

        Tate:
        Sie kannten Amy?

        Nog:
        Wir waren zusammen auf der Akademie. Sie war gut.

        Tate:
        Das war sie... Mal sehen, wie gut man dort unter ihrer Regie gearbeitet hat. Außerdem heiße ich Jack.

        Nog:
        Ich hoffe, ich konnte Amy zu wenigstens zum Teil ersetzen.

        Tate:
        ... Ist das ein Scherz? Der Warpantrieb funktioniert wieder? Mir wurde gesagt, es würde noch Stunden dauern.

        Nog:
        Mit konventionellen Methoden ja, aber im Krieg lernt man ein paar Tricks. Die werden zwar nie in einem Lehrbuch stehen, aber sie funktionieren.

        Turner:
        Dominion-Krieg?

        Nog:
        Ja. Ich war nicht so oft an der Front wie andere, aber es hat gereicht um meine Erfahrungen zu sammeln.

        Tate:
        Das glaube ich. Also, du hast gute Arbeit geleistet. Wenn bei Starfleet wieder Alltag einkehrt, wird dieses Schiff einen neuen Boss im Maschinenraum brauchen. Interesse an dem Job?

        Nog:
        Auf einem Kreuzer der Angel-Klasse? Jederzeit.

        Tate:
        Sehr gut. Ich werde dafür sorgen, dass du ganz oben auf der Liste stehst. Und jetzt wieder zurück an die Arbeit. Es wird sich noch zeigen, ob die Sache bereits ausgestanden ist. Solle es nicht so sein, will ich das Schiff so schnell wie möglich wieder im Topzustand haben.

        Nog:
        Wir sofort erledigt.

        Nog lächelt zuversichtlich, nimmt das PADD wieder an sich und verlässt die Shuttlerampe.

        Turner:
        Ich erinnere mich an den Namen Nog. Er war der erste Ferengi bei Starfleet. Er hat recht. Es gab viele Leute, die mehr Zeit an der Front verbracht haben als er. Trotzdem, er hat an allen wichtigen Schlachten des Krieges teilgenommen. Die Rückeroberung des Wurmlochs, der Angriff auf das Chin´toka System, der finale Angriff auf Cardassia Prime. Er hat wirklich einiges an Erfahrung aufzuweisen. Wenn du ihn als Ingenieur kriegst, kannst zu froh sein.

        Tate:
        Das hoffe ich. Ich könnte ein bisschen Aufmunterung gebrauchen. Gerade jetzt.

        Turner merkt, dass Tate stehen geblieben ist und permanent in die selbe Richtung blickt.

        Turner:
        Gibt’s da was zu sehen?

        Tate:
        Leider ja.

        Turner sieht jetzt auch in die Richtung und erkennt die leicht verletzten Eve, Baker und Silta, die anderen Verletzten helfen.

        Turner:
        Leute, die du kennst?

        Tate:
        Viel zu gut.

        Tate geht zu den dreien hin, Turner folgt ihm notgedrungen.

        Tate:
        Was sucht ihr hier? Ihr treibt euch irgendwie immer da rum, wo ihr besser nicht sein solltet. Was tut ihr hier?

        Eve:
        Wir waren auf DS9. Wir haben darauf gewartet, dass uns irgendeine Flotte aufnimmt.

        Tate:
        Flotte? Wozu?

        Baker:
        Um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Wir haben mit denen noch eine Rechnung offen.

        Tate:
        Hör mal, Eve, was die beiden machen, ist mir ziemlich egal, aber es ist völlig ausreichend, wenn ich hier draußen bin. Es muss nicht sein, dass wir beide in den Krieg ziehen.

        Eve:
        Warum bleibst du dann nicht zu Hause?

        Tate:
        Ich bin ein Starfleetofficer. Es ist meine Pflicht, mein Job. Du hattest ja nicht den Ehrgeiz, um die Akademie zu besuchen. Jetzt versuch dich bitte nicht als Möchtegern-Soldat.

        Eve:
        Möchtegern-Soldat? Ich will dir mal was sagen: bei dem Überfall auf unseren Konvoi wurde ein feindliches Schiff vernichtet. Weißt du, wer das war? Es war keins von den Schiffen Starfleets. Wir waren das, unser Frachter hat das Schiff besiegt, nachdem eure Begleitschiffe schon vernichtet worden waren. Wir wissen, wie man kämpft. Und wir sind alt genug, um diese Entscheidung alleine treffen zu können!

        Tate:
        Also das ist doch...

        Ein Brückenoffizier meldet sich über Kommunikator bei Tate.

        Officer:
        Brücke an Commander Tate.

        Tate:
        ... Tate hier. Was gibt’s?

        Officer:
        Wir wurden von den Naron kontaktiert. Unsere Befürchtungen waren korrekt. Es hat sich tatsächlich eine feindliche Flotte getarnt an uns vorbeigeschlichen. Anscheinend war die Armada, gegen die wir gekämpft haben, nur ein kleiner Teil ihrer Flotte gewesen. Außerdem haben sie sich anscheinend mit den Droten alliiert.

        Baker:
        Droten? Das ist doch diese Rasse von Söldnern, oder?

        Turner:
        Allerdings. Damit haben sie eine beachtliche Kriegsflotte beisammen.

        Officer:
        Das ist noch nicht alles. Diese Flotte ist auf dem Marsch. Direkt nach Naron.

        Turner:
        Mein Gott... Eine so gewaltige Flotte, die genau weiß, wie sie gegen die Naron kämpfen muss... Das wird ein Massaker. Ich muss sofort nach Naron und meinen Leuten helfen. Aber mein Schiff hat noch keinen Warpantrieb... Brücke, nehmen Sie Kontakt mit den verbliebenen Schiffen der Naronarmada auf. Sagen Sie denen, dass wir sofort nach Naron fliegen und dass ich das Kommando auf dem nächst besten Schiff übernehme.

        Tate:
        Du kannst das Kommando über die Discovery haben.

        Turner:
        Bist du sicher? Das wird ein übler Kampf werden. Ihr könntet dabei draufgehen.

        Tate:
        Ihr auch. Außerdem schuldet die Föderation den Naron was.

        Turner:
        Also gut. Brücke, sagen Sie der Flotte nur, wohin wir fliegen. Ich übernehme das Kommando über die Discovery.

        Officer:
        Verstanden, Sir.

        Die Verbindung wird unterbrochen.

        Tate:
        Wir werden ein paar Stunden nach Naron brauchen. Bis dahin sollte Nog unser Schiff wieder in Ordnung gebracht haben. Wir müssen nur noch ein paar Schlüsselpositionen neu besetzen.

        Turner:
        Welche?

        Tate:
        Also, den Maschinenraum haben wir mit Nog schon neu besetzt. Fehlen noch ein paar, aber die wichtigsten wären ein erfahrener Taktischer Offizier, ein Steuermann und jemand für die Ops-Station.

        Eve:
        Tja, Jack, du wirst lachen, aber wir drei sind die richtigen für die Jobs.

        Tate:
        Wie bitte?

        Eve:
        Du weißt, dass ich eine exzellente Pilotin bin. Baker hat beim letzten Mal wahre Wunder an der Taktik vollbracht und Silta ist perfekt für die Ops-Station geeignet.

        Turner sieht Tate fragend an.

        Turner:
        Du bist nicht glücklich mit den dreien an Bord. Was sagst du?

        Tate:
        ... Glücklich nicht, aber du bist der Captain. Wenn du sie willst, einverstanden.

        Turner:
        ...Nun, Tate hat Vorbehalte. Aber so wie ich das sehe, hat das mehr mit euch als mit euren Fähigkeiten zu tun. Und mein Gefühl sagt, dass ihr den Job gut machen werdet. Also gut, ich gebe euch die Positionen. Auch wenn ihr keine echten Soldaten seid, dürfte ja wohl klar sein, wer hier das Sagen hat, oder?

        Baker, Eve, Silta gleichzeitig:
        Natürlich, Sir.

        Turner:
        Kein Sir, Mike. Mike Turner. Also dann, auf die Brücke. Falls nötig, kriegt ihr da noch eine kleine Einweisung in eure Konsolen, dann gehören die Posten euch. Also, auf nach Naron!

        Schnitt zu

        Der Weltraum. Zehn Naronschiffe und die Discovery fliegen mit maximaler Warpgeschwindigkeit durchs All.

        Schnitt zu

        Ein Holodeck. Turner trainiert mit seinem Schwert. Tate kommt herein. Turner bemerkt Tate erst spät, hört dann mit dem Training auf.

        Turner:
        Was kann ich für dich tun?

        Tate:
        Wollte nur reden... Reagierst du Wut ab?

        Turner:
        Erstens das. Und zweitens trainiere ich. Sollte ich die Gelegenheit kriegen, dann werde ich Cader gegenübertreten. Und die Tradition verlangt einen Schwertkampf. Außerdem habe ich in den letzten Jahrtausenden schon unzählige Male gegen Cader gekämpft. Es ist so eine Art stille Abmachung zwischen uns, dass wir unsere Auseinandersetzungen von Angesicht zu Angesicht mit dem Schwert austragen. Alte Angewohnheit.

        Tate:
        Wo wir gerade bei alten Angewohnheiten sind: ich habe eure Aufzeichnungen über den Krieg zwischen den Naron und der Dunkelheit studiert. Darin wird nichts von einem Alliierten erwähnt. Ich dachte immer, das Dominion würde sich nur selten von althergebrachten Taktiken trennen und das alte Dominion erscheint mir eigentlich eher einzelgängerisch. Warum haben die sich also mit den Droten alliiert?

        Turner:
        Ich sagte doch, die würden nur kommen, wenn sie ein As im Ärmel haben. Die Droten sind ihr As. Vor 12.000 Jahren war ihre größte Schwäche, dass sie nicht viele Basen hatten, wir konnten fast alle mit nur einem Schlag vernichten. Den Fehler wollten sie nicht noch einmal begehen. Ich vermute, ihre Spione haben schon seit Monaten an der Allianz mit den Droten gearbeitet und vermutlich haben sie schon einige Basen aufgebaut. Sie wissen genau, was sie tun. Sollte es mir allerdings gelingen, Cader auszuschalten, haben sie schon mal einen Trumpf weniger.

        Tate:
        Noch so etwas, das ich noch nicht verstanden habe. Wie willst du Cader ausschalten, wenn der gefährlichste Teil von ihm der Energiesymbiont ist? Wird er sich nach dem Tod des Wirts nicht sofort einen anderen suchen?

        Turner:
        Erstens kann er nur Besitz vom Körper eines Babys nehmen. 2. kann er auch das erst eine Woche nach seinem Tod tun. Und erst 16 Jahre später erwacht der Symbiont tatsächlich und bildet mit dem Wirt eine neue Person. Um das zu verhindern, braucht man die Leiche des Wirts und ein besonderes Ritual, das nur von einem anderen Naron mit einer unsterblichen Seele, einem Symbionten, auf unserer Heimatwelt durchgeführt werden kann. Alles so ein paar nette Regeln, die sich wohl die Q ausgedacht haben. Frag mich nicht wieso, sie fanden es wohl lustig.

        Turner sieht zu Tate, er bemerkt erst jetzt, dass Tate ziemlich unbehaglich aussieht.

        Turner:
        Warum genau bist du eigentlich hier? Doch nicht, um mit mir einfach so zu reden, oder?

        Tate:
        Um ehrlich zu sein, nein. Ich wollte einfach nicht auf der Brücke sein.

        Turner:
        Eve?

        Tate:
        Genau. Meine Schwester und ich führen diesen Krieg jetzt schon seit Jahren... Die Tate- Geschwister waren einst zu viert. Jason, Jaqueline, Eve und ich. Alle außer Eve blieben der Familientradition treu und gingen zu Starfleet, Eve hatte wohl keine Lust auf Disziplin und Vorschriften. Dann kam der Dominion-Krieg, Jason und Jaqueline sind bei der Invasion von Cardassia gefallen. Jetzt kommt Eve auf die Idee, auch Soldatin zu werden, jetzt, wo der nächste Krieg kommt. Es sind schon genügend Tates gestorben, zu wenigstens sie sollte sich daraus halten.

        Turner:
        Kann verstehen, wie du dich fühlst. Aber sie ist erwachsen. Du kannst sie zu nichts zwingen.

        Tate:
        Ich weiß.

        Turner:
        Und was ist zwischen die und Baker? Da ist doch auch so eine Art Krieg im Gange, oder?

        Tate:
        Darüber reden wir ein andermal, ok?

        Schnitt zu

        Die Brücke der Discovery.
        Einige Offiziere/ Crewmen haben Dienst, Eve sitzt am Steuer, Baker arbeitet an seiner Konsole, Silta kommt zu ihm.

        Baker:
        Oh Mann. Mein Vorgänger an dieser Station ist tot und ich will nicht schlecht über Tote reden, aber ich habe keine Ahnung, wie er bei diesem Chaos arbeiten konnte. Ich habe erst mal die ganze Konsole neu konfiguriert.

        Silta:
        Sag mal, es würde mich mal interessieren, was da zwischen dir und Tate läuft. Ich hab da so was in euren Augen gesehen. Ihr habt einen echten Hass aufeinander, oder

        Baker:
        Das ist ne lange Geschichte... Du weißt doch, dass die Tate-Familie ziemlich zerrüttet ist. Da ist es kein Wunder, dass Jack andere Leute zu seiner neuen Familie macht. Seine beste Freundin jedenfalls war so was wie eine Schwester für ihn. Und als ich mich in sie verliebte, wollte er sie wie ein großer Bruder beschützen. Er hat mich noch nie leiden können. Extrem wurde es erst, als sie bei einer Bergtour mit mir starb. Seitdem macht er mich dafür verantwortlich. Und ich, ich denke, das da vielleicht mehr war, als nur Freundschaft. Jack hat stets versucht, sie und mich auseinander zubringen. Und dafür hasse ich ihn.

        Silta:
        Das ist jetzt wie lange her?

        Baker:
        15 Jahre?

        Silta:
        Glaubst du nicht, ihr könntet nach so vielen Jahren einander verzeihen?

        Baker atmet tief durch, vorher war er ziemlich ruhig, doch jetzt muss er sich beherrschen, nicht sauer zu werden.

        Baker:
        Nein, das können wir nicht.

        Silta:
        Aber...

        Jetzt verliert Baker die Beherrschung. Er bemüht sich, nicht zu schreien, aber die Wut ist jetzt deutlich zu sehen.

        Baker:
        Nein! Silta, was dieses Thema angeht, können wir über alles reden. Außer über Vergebung. Ich kann ihm nicht vergeben. Und damit sollten wir das Thema beenden, ok?

        Silta:
        Ok. Ich kann nur hoffen, dass ihr eure Wut kontrollieren könnt. Immer, wenn ihr zusammen seid, habe ich Angst, dass es Tote gibt.

        Baker:
        Wer weiß...

        Bakers Konsole piept. Baker wirft einen Blick darauf und aktiviert seinen Kommunikator.

        Baker:
        Baker an Turner. Mike, so wie ich das sehe werden wir in etwa 5 Minuten in Sensorenreichweite von Naron sein.

        Turner:
        Alles klar. Ich komme auf die Brücke.

        Etwas später kommt Turner gemeinsam mit Tate auf die Brücke. Turner hat sein Schwert dabei.

        Turner:
        Wie lange noch, Bob?

        Baker:
        Jede Sekunde ist es soweit.

        Tate:
        Wie sieht es mit den Reparaturen aus?

        Silta:
        Alle Antriebe, Waffen und Schilde sind voll funktionsfähig. Es gibt noch ein paar Probleme beim Traktorstrahl, bei den Replikatoren und einigen Turboliftkabinen. Für den Kampf sind wir also gerüstet.

        Turner:
        Ok, die Waffen funktionieren. Die Frage ist also, wie es mit der Größe unseres Arsenals aussieht?

        Baker:
        Alle Phaser voll geladen. Wir haben noch 46 Quantentorpedos und 3 Transphasentorpedos.

        Turner:
        Ich schätze, das muss reichen.

        Silta:
        Die Sensoren können das Naron-Sonnensystem jetzt erfassen.

        Turner:
        Wie sieht’s aus?

        Silta:
        Die Schlacht ist noch immer voll im Gange. Ich erkenne Tausende von Warpsignaturen. Und...

        Tate:
        Was, „und“?

        Silta:
        Wenn unsere Daten über die Größe der Naronflotte stimmen und ich diese Daten mit der Anzahl an Dominionschiffen vergleiche, dann... sieht es nicht gut aus. Ich scanne ungefähr 1000 Kreuzer der Naron. Sie sind in etwa 6 zu 1 unterlegen.

        Tate:
        Das Dominion hat anscheinend kaum Verluste. Mike, wir haben insgesamt nur 11 Schiffe, der Gegner hat Tausende. Das ist Selbstmord. Willst du wirklich weiterfliegen?

        Baker:
        Ich bekomme jetzt Bilder von der Schlacht.

        Tate:
        Auf den Schirm.

        Auf dem Schirm sieht man jetzt Bilder des Sonnensystems. Tausende Wracks sind zu sehen, die Schlacht geht weiter. Im Hintergrund der Planet. Einschläge sind zu sehen.

        Tate:
        Seht ihr das? Sie haben schon mit der Bombardierung des Planeten begonnen.

        Baker:
        Wir empfangen einen Notruf.

        Turner:
        Auf den Schirm.

        Auf dem Schirm sieht man jetzt den Präsidenten der Naron in seinem Büro. Durch die Fenster hinter ihm kann man Teile der Zerstörung sehen. Der Präsident ist seltsam gelassen.

        Präsident:
        Ich wende mich an den gesamten Quadranten. Der Heimatplanet der Naron wird angegriffen, wir stehen unter schwerem Beschuss, unsere Flotte ist bereits so gut wie zerstört. Ich verwende zwar einen Notrufkanal, doch dies ist kein Notruf. Ich glaube nämlich nicht, dass uns irgendeine Flotte, die stark genug ist uns zu retten, rechtzeitig hier sein könnte. Ich spreche zu ihnen, um Sie zu warnen. Ich warne Sie vor der Dunkelheit und bitte Sie, gegen diesen Feind zu kämpfen, bis zum Ende. Oder schließen Sie einen dauerhaften Friedensvertrag ab. Oder tun Sie irgendetwas anderes. Aber tun Sie eines nicht: kapitulieren. Sich der Dunkelheit zu unterwerfen käme einem Leben in der Hölle gleich. Bitte, geben Sie nicht auf, denn es gibt da jemanden, der uns... der Ihnen helfen kann. Warten Sie. Bis er erscheint... Viel Glück ihnen allen.

        Jetzt sind Schüsse aus Phasern zu hören, vor der Tür des Büros wird gekämpft. Wenig später ist der Kampf vorbei, dann wird die Tür aufgestoßen. Cader und ein paar Jem´Hadar kommen herein.

        Cader:
        Ich habe ihre Rede verfolgt, Mr. President. Wirklich rührend. Aber wir kriegen es schon hin, den Quadranten zu brechen. Die werden sich ergeben. Oder sterben. So wie Sie jetzt... Ach ja, ich freue mich schon auf dem Moment, in dem er gegen mich antritt. Und auch verliert. Er kann euch nicht retten.

        Präsident:
        Der Glaube, die Prophezeiungen aufhalten zu können wird noch mal dein Untergang sein.

        Cader:
        Und der Glaube, die Prophezeiungen und der Bewahrer werden schon alles richten ist der Untergang dieses Volkes. Und der Untergang hat bereits begonnen.

        Präsident:
        Du tötest dein eigenes Volk. Dafür wird man dich bis ans Ende der Welt jagen.

        Cader:
        Abwarten.

        Cader richtet seine Waffe auf den Präsidenten und erschießt ihn. Auf der Brücke der Discovery ist man geschockt.

        Turner:
        Baker, öffne einen Kanal. Ich will mit denen reden.

        Baker:
        Kanal ist offen.

        Turner:
        Cader. Trin Cader, der Präsident hatte recht. Dafür wird man dich bis ans Ende der Welt jagen. Und ich werde der Jäger sein.

        Cader:
        Ach ja? Wer bist du?

        Turner:
        Captain Michael J´Ron Turner. Aber du kennst mich wohl eher als Ta´Shai.

        Cader:
        Mein alter Freund. Wo steckst du gerade?

        Turner:
        Ich bin auf dem Weg zu dir. Wenn du Mut hast, dann bleib wo du bist. Dann regeln wir das. Endgültig.

        Cader:
        Wie wär’s damit: wenn du es schaffst, hierher zu kommen, ohne dass man dich und dein Schiff wegpustet, werden wir unser altes Spiel zu Ende bringen. Ich freue mich schon darauf. Cader Ende.

        Die Verbindung wird beendet.

        Tate:
        Mike, willst du das wirklich riskieren? Gegen so eine Übermacht?

        Turner:
        Die bombardieren meine Heimatwelt. Vielleicht gehe ich dabei drauf, aber ich werde nicht tatenlos zusehen. Wenn jemand damit ein Problem hat, ich bin nicht der rechtmäßige Kommandant. Wenn ihr mich aufhalten wollt, dann bitte, tut es.

        Einen Moment betretendes Schweigen.

        Eve:
        Also was jetzt?

        Tate:
        ... Kurs und Geschwindigkeit halten. Bereiten wir denen ein bisschen Kopfweh.

        Eve:
        Aye.

        Turner:
        Jack, bist du dir da ganz sicher? Schließlich hat dies nichts mit der Föderation zu tun. Dies hier ist mein Kreuzzug.

        Tate:
        Ich bin mir sicher. Wir wissen doch beide, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis dieser Kreuzzug auch die Föderation direkt betrifft.

        Schnitt zu

        Der Weltraum.
        Die Discovery und seine Begleiter gehen auf unter Warp und stürzen sich gerade zu in die Schlacht. Die Discovery-Armada feuert aus allen Rohren und kann auch einige Schiffe zerstören, doch die Übermacht ist erdrückend.

        Schnitt zu

        Brücke der Discovery.
        Roter Alarm, das Schiff wird durchgeschüttelt.

        Turner:
        Es hat keinen Sinn zu versuchen, den Gegner zu besiegen. Eve, bring uns direkt nach Naron. Ich will auf die Oberfläche.

        Eve:
        Es sind verdammt viele Feinde da draußen. Es gibt kein Loch in ihren Linien. Ich werde uns mittendurch fliegen müssen. Festhalten!

        Schnitt zu

        Der Weltraum.
        Mit gewagten, aber gekonnten Manövern fliegt das Schiff durch die Linien des Feindes, sie stehen immer kurz davor, ein anderes Schiff zu rammen, kriegen aber stets die Kurve. Dann taucht hinter ihnen ein Schiff der Monarch-Klasse auf und feuert sechs Torpedos ab.

        Schnitt zu

        Brücke der Discovery.

        Baker:
        An unserem Hintern kleben sechs Torpedos. So viele Treffer verkraften wir keinesfalls.

        Turner:
        Eve, du musst sie abschütteln!

        Eve:
        Wie denn? Ich kriege hier gerade mal uns heil durch. Wenn ich ausweiche werden wir jemanden rammen.

        Baker:
        Keine Panik, ich werde sie mit den Phasern abknallen.

        Tate:
        Alle sechs? Das kriegst du nie hin.

        Baker:
        Wollen wir wetten?

        Schnitt zu

        Der Weltraum.
        Die Torpedos kommen näher, aber dann feuern die hinteren Phaserbänke der Discovery. Es werden tatsächlich fünf Torpedos vernichtet und der sechste wird durch die Explosionen sogar umgelenkt und trifft ein feindliches Schiff, das dann anfängt zu driften.

        Schnitt zu
        Brücke der Discovery.

        Tate:
        Ich glaub das nicht. Er hat’s echt geschafft.

        Baker:
        Ich sagte doch, ich knall sie ab.

        Turner:
        Gute Arbeit, Leute. Ich bin im Transporterraum und beame nach unten, sowie es möglich ist. Jack, sie gehört dir. Passt auf euch auf.

        Tate:
        Du auch.

        Turner:
        Und Jack... wenn ihr die Gelegenheit habt, scannt mal die Stadt Chefara in der Jataik Provinz. Falls es Überlebende gibt, beamt so viele wie möglich nach oben. Dort unten leben gute Leute.

        Turner verlässt die Brücke.

        Eve:
        Alles klar, Jack. Wir haben die feindlichen Linien durchbrochen. Wir haben jetzt wieder mehr Spielraum beim navigieren.

        Tate:
        Sehr gut. Wenn Mike runterbeamt haben wir kurze Zeit keine Schilde. Du musst dann bereit sein, schnell auszuweichen. Und Baker, wenn es soweit ist, hoffe ich, das mit den Torpedos gerade waren keine Glückstreffer. Du wirst so ne Show vielleicht noch mal durchziehen müssen.

        Baker:
        Ich bin bereit.

        Schnitt zu

        Der Arbeitsbereich des Naronpräsidenten.
        An den Wänden und Computerterminals sind eindeutige Kampfspuren zu sehen. Einige tote Jem´Hadar und Soldaten der Naron liegen tot am Boden, das eine oder andere Feuer ist zu sehen. Turner beamt herunter. Er hat sein Schwert in der Hand, die Klinge ist noch eingefahren. Turner sieht sich um, kann aber niemanden entdecken. Er fühlt sich aber unbehaglich, als ob ihm ein Schauer über den Rücken fährt.

        Turner:
        Warum versteckst du dich, Cader? Ich weiß, dass zu hier bist. Du weißt doch genau, dass wir Ketelkin die Anwesenheit einer anderen unsterblichen Seele spüren.

        Cader erscheint nun. Auch er trägt sein noch nicht ausgefahrenes Schwert in der Hand.

        Cader:
        Du hast es also geschafft. Du bist tatsächlich durch unsere Linien gebrochen.

        Turner:
        Sieht so aus, nicht wahr?... Dass du in der Lage bist, dein Volk zu verraten, hast du ja schon vor 12.000 Jahren bewiesen. Und dass du die eigenen Leute töten kannst in unzähligen Bürgerkriegen. Aber nicht einmal ich hätte dir zugetraut, bei der systematischen Auslöschung unseres Volkes aktiv mitzumachen.

        Cader:
        Ich habe sogar den Oberbefehl über diese Operation. Außerdem scheinst du noch immer nicht verstanden zu haben, dass dies nicht unser Volk ist. Wir sind Q. Aber du und die anderen wart ja so töricht, freiwillig auf die Macht Gottes zu verzichten. Ich hatte nicht die Wahl, ich wurde verbannt. Und dafür will ich Rache. Die Naron sind nur der Anfang. Wenn ich einst meine Macht zurückhabe, werde ich das Kontinuum in die Knie zwingen. Ich werde alleine über das Universum herrschen.

        Turner:
        Genau deswegen haben wir das Kontinuum verlassen. Die Q haben die Macht Gottes, dann sollen sie sich auch so verhalten und die notwendige Verantwortung übernehmen. Ein Glück hat unser Protest etwas bewirkt, die Q haben sich gebessert. Das erkennt man an deiner Verbannung. Das war wohl eine der klügsten Entscheidungen des Kontinuums. Allerdings hätten sie dich gleich töten sollen. Aber diesen Fehler kann ich ja jetzt korrigieren.

        Zuerst fährt Turner die Klinge seines Schwertes aus, dann Cader.

        Schnitt zu

        Brücke der Discovery.
        Das Schiff wird schwer erschüttert, Leitungen und Konsolen explodieren.

        Baker:
        Wir müssen hier ganz schön einstecken. Wie lange wollen wir noch auf Turner warten?

        Tate:
        Solange wie es sein muss. Ist das verstanden?

        Baker:
        Verstanden.

        Tate:
        Das nächstbeste Ziel anvisieren und Feuer frei! Alles, was wir noch haben!

        Schnitt zu

        Der Arbeitsbereich des Naronpräsidenten.
        Turner und Cader kämpfen noch immer mit ihren Schwertern. Der Kampf läuft für Turner nicht besonders gut. Cader hat ihm schon einige Schnittwunden zugefügt und je mehr er Turner zusetzt, desto überlegener ist er. Nach einem nicht allzu heftigen Angriff Caders liegt Turner auf dem Boden.

        Cader:
        Ach Turner, du hast Mumm. Und ich glaube, als Kommandant hast du einiges auf dem Kasten. Aber mir bist du nicht gewachsen. Warst du in den letzten 12.000 Jahren noch nie. Also, wenn du dein Schwert wegwirfst und dich auf meine Seite stellst, werde ich dich nicht töten. Um zu leben musst du nur aufgeben.

        Turner:
        Vergiss es, du Verräter. Ich bin vom Clan der Jataik. Solange Blut in unseren Adern fließt, geben wir nicht auf.

        Cader:
        Dann wird es Zeit, dass du den anderen von deinem Clan folgst, denn ihr wart die ersten, die ich vernichtet habe.

        Turner:
        Der Präsident hatte recht. Man wird dich bis ans Ende der Welt jagen. Ich weiß es, denn ich werde der Jäger sein.

        Turner schnellt urplötzlich nach oben, selbst der bisher unfehlbare Cader ist überrascht und steckt zum ersten Mal in Schwierigkeiten. Doch er hat das schnell wieder unter Kontrolle und Turner ist wieder am Rande der Niederlage. Dann eine schnelle Kombination und Turner steht ohne Deckung da. Cader kann Turner eine riesige Schnittwunde quer über die Brust zufügen. Turner bricht zusammen und bleibt liegen. Cader ist zufrieden und beugt sich über ihn.

        Cader:
        Ja ja, der Jäger am Boden. Weißt du, ich könnte ohne Probleme dafür sorgen, dass es für dich keine Wiedergeburt mehr gibt. Doch ich werde es nicht tun. Zunächst einmal gibt es nun fast keine Naron mehr, es stellt sich also die Frage, ob es überhaupt ein passendes, neugebornes Kind geben wird, in dem du wiedergeboren werden könntest. Und selbst wenn du mir eines Tages wieder über den Weg laufen solltest, was könntest du schon tun? Du bist mir nicht gewachsen. Ich bin nun mal der Beste... Tja, das Bombardement geht weiter, wenn du an dieser Wunde nicht stirbst, dann wird man dich mit diesem Gebäude einäschern. Ich werde dann mal gehen. Grüß mir den Präsidenten und deine Familie von mir.

        Turner:
        Irgendwann wird dich jemand zur Strecke bringen. Ich werde in der Hölle auf die warten.

        Cader:
        Tu das. Und bis dahin werde ich herrschen

        Cader aktiviert seinen Kommunikator.

        Cader:
        Holt mich hoch. Ich habe hier genügend Zeit verschwendet.

        Cader wird nach oben gebeamt, Turner bleibt liegen. Das Bombardement geht immer weiter und zum ersten Mal wird jetzt auch dieses Gebäude erschüttert.

        Schnitt zu

        Brücke der Discovery.
        Die Schlacht ist immer noch im Gange. Sanis bringen Verwundete von der Brücke.

        Silta:
        Jack, bei Turner tut sich was. Er ist jetzt alleine da unten. Und seine Lebenszeichen werden schwächer.

        Tate:
        Eve, halt uns mal für ein paar Sekunden aus irgendwelchen Kämpfen raus. Wir müssen Turner da rausholen.

        Eve:
        Das sagst du so leicht. Es sind kaum noch Schiffe der Naron da draußen. Das Dominion hat den vollen Überblick, die können ein Dutzend Schiffe auf jeden ihrer Gegner schicken und haben immer noch etliche Schiffe ohne Auftrag.

        Tate:
        Schon klar, es wird schwer, uns den Feind vom Hals zu halten. Red nicht so viel und tu es einfach!

        Silta:
        Wir haben Zeit. Da will jemand verhindern, das wir Mike retten. Ein Partikelzerstreuungsfeld wurde in der Atmosphäre aufgebaut. Jemanden dadurch zu beamen ist unmöglich.

        Tate:
        Kannst du kompensieren?

        Silta:
        Kann ein paar Minuten dauern.

        Baker:
        Bis dahin dürfte der Angriffsflügel, den ich hier erkenne, bis uns sein.

        Tate:
        Baker, gib uns einen Countdown was den Angriffsflügel angeht. Silta, du hast von nun an die Schild- und Transporterkontrolle. Spätestens 10 Sekunden, bevor die in Waffenreichweite sind, verschwinden wir hier. Beeil dich also.

        Eve steuert das Schiff weiter so gut es geht, Baker kümmert sich um die Abwehr der Geschosse, die anderen auf der Brücke sehen nervös zu Silta, die alles versucht, um Turner hochzubeamen.

        Baker:
        Noch 25 Sekunden bis Waffenreichweite. 20, 19, 18, 17....

        Tate:
        Eve, bereite dich darauf vor, von hier zu verschwinden.

        Baker:
        16, 15, 14, 13...

        Silta:
        Ich hab’s. Ich beame ihn direkt auf die Krankenstation... Hab ihn!

        Tate:
        Eve, wir verschwinden von hier.

        Eve:
        Wir gehen auf Warp.

        Tate:
        Baker, verbinde mich mit den übrigen Naronschiffen.

        Baker:
        Verbindung steht.

        Tate:
        Der Planet ist verloren. Wir haben alles getan, was wir tun konnten. Wir ziehen uns zurück. Kommen Sie mit uns.

        Baker:
        Sie schicken uns eine Antwort: „Wir haben diese Schlacht verloren. Der kommende Krieg ist diesmal nicht der unsrige. Wir bleiben und decken ihre Flucht. Viel Glück, Föderation.“ Moment, da kommt noch ein letzter Satz: „Wir leben und sterben für Naron.“

        Tate:
        Sie haben sich entschieden... Eve, wir fliegen zur nächsten föderierten Starbase. Es wird Zeit, dass wir die Flotte sammeln.

        Schnitt zu

        Der Weltraum.
        Die Discovery reiht sich in eine gigantische Flotte, die aus Schiffen der Föderation, der Romulaner, der Klingonen und Cardassianern besteht, ein.

        Schnitt zu

        Die Krankenstation der Discovery.
        Die Station ist noch immer bis obenhin voll. Turner liegt auf einem Biobett, Carol ist bei ihm.

        Carol:
        Wenn nur alle so eine Physiologie hätten wie die Naron. Mit solchen Selbstheilungskräften hätte ich in den letzten Tagen wohl nur halb so viele Patienten verloren.

        Turner:
        Es hat seine Vorteile ein Naron zu sein. Auch wenn es jetzt kaum noch welche von uns gibt.

        Tate betritt die Krankenstation, er hat ein Bündel unter dem Arm. Er kommt zu Turner und Carol.

        Turner:
        He Jack, verrat mir doch mal, wie Silta das geschafft hat? Selbst der beste Wissenschaftler, den ich kenne, hätte das Zerstreuungsfeld so schnell kompensieren können.

        Tate:
        Sie scheint ziemlich gut zu sein.

        Turner:
        ... Wie sieht’s aus? Wie viele Naron konnten fliehen? Habt ihr jemanden aus Chefara retten können?

        Tate:
        Also mit der Besatzung deines Schiffes, das wir im bajoranischen System zurückgelassen hatten, haben insgesamt in etwa 5000 Naron überlebt.

        Turner:
        Dann hat das Dominion...

        Tate:
        Über 8 Milliarden getötet. An einem einzigen Tag. Und was Chefara angeht, diese Stadt haben sie anscheinend als erstes vernichtet.

        Turner sieht ziemlich geschockt aus und ist sprachlos.

        Tate:
        Mike?

        Turner findet wieder zu sich.
        Turner:
        Ich... ich hatte schon damit gerechnet. Das war eine Hochburg meines Clans. Mein Clan uns Caders sind schon seit Jahrtausenden verfeindet.

        Tate:
        Hat deine Familie da gelebt?

        Wieder sieht Turner ein wenig abwesend aus. Er umschließt mit seiner rechten Hand mehr unterbewusst das Medaillon, das er trägt.

        Turner:
        Ein paar Verwandte.

        Tate:
        Das ist vielleicht kein guter Moment, aber wir nähern uns der Grenze. Wir werden hier auf die Flotte des Feindes warten. Hier beginnt der Krieg wirklich. Und ich dachte, du solltest das Kommando wieder übernehmen.

        Tate gibt Turner das Bündel. Es ist eine Starfleetuniform.

        Turner:
        Ich komme sofort auf die Brücke.

        Schnitt zu

        Die Brücke der Discovery.
        Turner und die anderen sind auf der Brücke, auf dem Schirm ist die Flotte zu sehen.

        Turner:
        Eure Meinungen, Leute.

        Tate:
        Der Gegner kommt fast mit seiner gesamten Flotte her. Schon die Streitkräfte der Naron konnten den Gegner nicht aufhalten. Ohne eine gewaltige Unterstützung wird das nichts.

        Die anderen stimmen nickend zu.

        Turner:
        Na ja, fliehen bringt auch nichts? Bereitet euch also vor.

        Alle schweigen und sehen betrübt aus. Plötzlich schlagen Bakers Sensoren Alarm.

        Baker:
        Ein weiteres gewaltiges Warpcluster kommt auf uns zu. Mein Gott, so etwas habe ich noch nie gesehen.

        Tate:
        Sind es Dominionschiffe?

        Baker:
        ... Es... es sind Ferengi, Tamarianer, Tholianer, Bajoraner und noch Schiffe anderer Rassen. Das sieht aus, wie ein Treffen des gesamten Alpha Quadranten.

        Silta:
        Und es wirkt. Die feindliche Flotte flieht. Das sind denen wohl zu viele Gegner.

        Tate:
        Sieht so aus, als würde der Krieg verschoben werden.

        Turner:
        Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es hat gerade erst begonnen.

        Schnitt zu

        Der Ready Room der Discovery.

        Tate, Turner und Admiral Mason beraten. Im Hintergrund läuft eine Nachrichtensendung auf einem Wandschirm.

        Mason:
        Also, die Allianz des alten Dominions und der Droten, das New Empire, hat wohl die Interesse daran verloren, einen Krieg zu starten. Den gesamten Quadranten zu bekriegen war für sie wohl doch etwas zu viel.

        Turner:
        Noch. Der Gegner hat durch den Angriff auf die Naron einiges von seiner Schlagkraft einbüßen müssen. Aber sie werden aufrüsten. Sollte es zu keinem Friedensvertrag kommen, den auch das Dominion akzeptiert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Krieg ausbricht.

        Mason:
        Ganz recht. Und deshalb wollen wir Sie auf einem unserer Schiffe als Captain. Ihre Erfahrung kann uns in einem Krieg nur zu gute kommen. Und bis dahin können Sie den Frieden wahren.

        Turner:
        ... Nur unter der Bedingung, dass ich mir meine Crew und mein Schiff aussuchen darf.

        Mason:
        ... In Ordnung.

        Turner:
        Dann will ich die Discovery. Und ich will die Zivilisten Eve Tate, Robert Baker und Silta als Offiziere. Sie haben gute Arbeit geleistet.

        Mason:
        Ich denke, das geht klar.

        Turner:
        Bevor Sie zustimmen sollten Sie eines wissen.
        Mason:
        Was?

        Turner:
        Soldaten des Empires haben mein Volk ausgelöscht. Doch denen mache ich keinen Vorwurf, sie haben nur Befehle ausgeführt. Ich mache denen einen Vorwurf, die diese Befehle gegeben haben, den Anführern des Empires... Ich hasse Kriege, deshalb werde ich alles tun, was in meiner Macht steht, um den Frieden zu wahren.

        Mason:
        Aber?

        Turner:
        Aber sollte sich mir die Gelegenheit bieten, die Anführer des Feindes zu bestrafen, dann werde ich die Gelegenheit nutzen.

        Mason:
        Ich verstehe. Ich hoffe, es kommt nicht soweit, denn dann müssen Sie vielleicht mit Konsequenzen rechnen. Und bis dahin: Willkommen bei Starfleet.

        Alle blicken nun zu dem Wandschirm.

        Nachrichtensprecherin:
        Dazu sagte der Präsident folgendes.

        Auf dem Schirm erscheint nun der Föderationspräsident.

        Föderationspräsident:
        Und das bedeutet: die Bestie Krieg sind wir noch nicht los. Es sammeln sich wieder Wolken am Horizont. Kriege sind furchtbar und der Alptraum ist wieder da. Hoffen wir, dass wir ihn beenden können, bevor er richtig ausbricht.

        Schnitt zu

        Der Weltraum.
        Die USS Prag, Galaxy Klasse und einige andere Raumschiffe fliegen in Formation. Im Hintergrund läuft eine Logbucheintragung des Captains der Prag.

        Prag-Captain:
        Logbuch des Captains, Nachtrag. Seit einer Woche ist das Dominion jetzt hier. Die Iron Fist Operation wurde gestartet, um uns, im Falle eines Krieges, besser dastehen zu lassen. Unsere Armada fliegt zur Grenze, trennt sich dort und beginnt eine Aufklärungsmission. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, sollen wir den Gegner diskret Schaden zufügen. Damit könnten wir eine Menge Leben retten.

        Ein Schiff der Peacemaker-Klasse enttarnt sich und vernichtet in Sekunden die Armada. Ein Trümmerstück fliegt auf die Kamera zu.

        Schnitt zu

        Der Ready Room der Discovery.
        Tate steht aus einem Sessel auf. Er bleibt stehen und blickt noch mal zu Turner.

        Tate:
        Hast du das ernst gemeint? Das mit der Bestrafung der Führer des Empires?

        Turner umfasst erneut sein Medaillon.

        Turner:
        Allerdings. Ich habe fast mein ganzes Volk verloren. Und glaub mir, die Schuldigen werden bluten. Ich werde meine Rache bekommen.

        Tate sieht so aus, als wollte er noch was sagen, doch er lässt es und geht hinaus. Turner stellt sich ans Fenster. Er holt das Medaillon hervor und öffnet es. Darin ist ein Foto, auf dem er, eine Frau und zwei Kinder zu sehen sind. Dann blickt er auf und schlägt wütend auf einen Tisch, die Oberfläche wird beschädigt.

        Turner:
        Der Krieg wird kommen.

        Ende

        Noch ne kleine Bemerkung: an der einen oder anderen Stelle des Skripts kommt Mike Turner evtl. wie ne Art Super-Mann rüber. Das ist er auch, aber nur in seiner Rolle als Captain / Soldat. Er hat ebenso viele Fehler wie jeder andere. Insbesondere durch seine Rachegelüste wird er mehr als einmal in ein zwiespältiges Licht gerückt.
        Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
        Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
        Vaya con dios, Slayer.

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        • #5
          sehr gute geschichte!!! Meinen respekt das soltest du mal einschicken vielleicht wird draus ja was bin gespannt wies weiter geht
          Besucht doch mal meine HP die adresse http://danikeela.beep.de und nicht vergessen ins Gästebuch zu schreiben ;)

          ANDROMEDA 4-EVER

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          • #6
            vielen dank für diese positive Kritik .... wie ich schon sagte, von der ganzen Serie existieren leider erst ne handvoll drehbücher... also die gesamte Serie hier zu posten wird wohl nit klappen, es sei denn ich könnte das hauptberuflich machen...

            aber ich werde versuchen weiterhin den ablauf der Serie posten, alle Geheimnisse werde ich wohl nicht lüften, aber na ja... mal schauen.
            Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
            Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
            Vaya con dios, Slayer.

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            • #7
              Also dann liebe Leserinnen und Leser, mit diesem Post gebe ich einen überblick über die Geschehnisse der ersten Staffel meiner Serie. Wie ich bereits erwähnte: die meisten Folgen existieren bis jetzt nur grob zusammengefasst in einer Stichwortversion. Trotzdem hoffe ich, dass dies ausreicht um euch verdeutlichen in welche Richtung die Serie laufen soll. Einige wenige Szenen und Dialoge sind genauer beschrieben, der Rest ist einfach nur ne Zusammenfassung. Als Sci-Fi Fans solltet ihr dafür genug Fantasie haben.

              Also viel Spaß beim Lesen.

              Renegade:
              Die Folge beginnt damit, dass Cader vor einer Versammlung der Obersten der Dunkelheit spricht.

              Founder#1:
              General, Sie haben uns jetzt lang und breit erklärt, warum Sie diesen Solid namens Turner als unsere größte Bedrohung betrachten. Ich muss Sie allerdings fragen, warum Sie Turner nicht getötet haben, als Sie die Gelegenheit hatten?

              Cader:
              Ich habe es ja versucht. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass seine Gefährten auch für ein paar Überraschungen gut sind. Außerdem: wenn ich meinem Kanonier den Befehl gebe, ein bestimmtes Gebäude einzuäschern, dann erwarte ich, dass mein Befehl sofort ausgeführt wird. Er wird diesen Fehler nie wieder machen. Und ich schwöre, dass ich alles tun werde, um Turner unschädlich zu machen. Das hat für mich oberste Priorität.

              Shokar (der ranghöchste Jem’Hadar des alten Dominions):
              Warum so ein riesiger Aufwand? Es ist schließlich nur ein Mann.

              Cader:
              Wie ich sagte, er hat eine sehr gute Crew hinter sich. Glauben Sie mir, ein einzelner Mann kann sehr viel ausrichten. Und mit so einer Crew hinter sich, wird er einen wahren Kreuzzug entfachen. Turner und seine „Ritter der Tafelrunde“ könnten andere inspirieren. Und dann haben wir das eigentliche Problem: dann ist es nicht mehr nur ein einzelner.

              Später nähert sich Shokar dem Herrscher. Er will wissen, warum sie sich mit Cader abgeben müssen. Der Herrscher zeigt Shokar eine Aufzeichnung, in der Cader in einem Kriegsspiel alleine gegen 5 Jem´Hadar und Jem´Bay kämpft. Jem’Bay sind eine Untergruppe der Jem’Hadar. Die höherrangigen Jem’Bay sind hochintelligente Krieger. Die niederrangigen sind einfach nur Killermaschinen. Cader tötet sie ohne Probleme.

              Shokar:
              Eine beeindruckende Vorstellung. Aber eine Übung auf dem Holodeck ist wohl kaum mit der Wirklichkeit zu vergleichen.

              Herrscher:
              Aber das war real. Er hat in dieser Übung nicht gegen Hologramme gekämpft... Seit Jahrtausenden benutzen wir die Gentechnik um die Jem´Hadar und die Jem´Bay zu erschaffen. Seit Jahrtausenden verbessern wir sie immer wieder, und dennoch nimmt es Cader mit unseren besten auf. Und außerdem sind seine Fähigkeiten als Kommandant und Stratege sogar noch besser als seine Einzelkämpfer Qualitäten... Aber ich schweife ab. Sie haben gefragt, warum wir uns mit Cader abgeben. Eine einfache Frage, hier eine einfache Antwort: Trin Cader ist unsere beste Waffe.

              Angriffe auf Föderationseinrichtungen und die ihrer Alliierten nehmen ständig zu, es wird noch mal auf die missglückte Iron Fist Operation aus dem Pilotfilmzu sprechen kommen. Es ist offensichtlich, dass Schiffe des Empires dahinter stecken. Viele Starfleetoffiziere können nicht verstehen, dass ihre Regierung nichts unternimmt. Dann kommt die Nachricht, dass angeblich nicht das Empire sondern einige Abtrünnige dahinter stecken, die den momentanen Frieden nicht gutheißen. Man ist sich bei Starfleet nicht sicher, ob dies stimmt oder ob es eine List des Empires ist, die es ihnen erlaubt, die Föderation anzugreifen ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.
              Als Turner seine Leute darüber informiert, macht er eine abfällige Bemerkung über die Gründer. So ein Vorgehen würde zu diesem Abschaum des Universums passen. Nog widerspricht und sagt, dass nicht alle Gründer so sind. Turner macht seinen Standpunkt klar: den Rat des Empires möchte er am liebsten selbst töten, mit dem Rest der Gründer kann seinetwegen Frieden geschlossen werden, das bedeutet aber nicht, dass er die anderen Gründer nicht auch abgrundtief hasst. Dann endet das Briefing, nur Turner und Nog bleiben zurück. Er will sich noch einmal über die Bezeichnung Abschaum unterhalten und darüber, dass Turner die Gründer wohl für niedere Kreaturen hält.

              Nog:
              Ich will dir eine Geschichte erzählen: bevor ich zu Starfleet ging, jobbte ich für meinen Onkel, ihm gehörte die Bar auf der Raumstation auf der wir lebten. Onkel Quark hat sich stets was nebenbei verdient, mit halblegalen und illegalen Geschäften. Ich war damals noch der Meinung, dass profitable Geschäfte nicht schlecht sein konnten, darum habe ich ihm des öfteren geholfen. Eines Tages landete ich also wegen Diebstahls im Knast. Da der Stationscommander einen Gefallen von Quark wollte, hat er mich freigelassen, doch das ist nicht so wichtig. Wichtig ist das Gespräch, dass ich kurz vor meiner Freilassung mit einem Sicherheitsoffizier geführt habe. Er fragte mich, weshalb ich mich auf solche Geschäfte einlasse. Ich sagte, dass ich keine andere Wahl habe. Entweder der illegale Weg oder ich gehe zu Grunde, denn etwas anderes kann ich nicht. Ich gehöre nun mal zu denjenigen, die weniger Wert sind als andere. Der Sicherheitsoffizier meinte dann, dass ich in meinem Leben immer jemanden treffen werde, der etwas besser kann als ich. Und werde immer wider jemanden treffen, der etwas schlechter kann. Doch ich werde niemals jemanden treffen, der mehr oder weniger Wert ist, denn alle Wesen sind gleich. Und er hatte recht, sieh, was aus mir geworden ist.

              Turner:
              Nette Geschichte, aber was hat das mit den Gründern zu tun?

              Nog:
              Der Mann, der mir das gesagt hatte, der Sicherheitsoffizier, er war ein Gründer.

              In einer Szene redet Turner mit Carol über Cader. Sie bemerkt, dass Turner großen Hass empfindet. Sie fragt, ob sie während ihrer Zeit im Q-Kontinuum auch schon verfeindet waren.

              Turner:
              Nein, viel schlimmer. Er war mein Lehrer. Und mein bester Freund.

              Dann berichtet er, wie die Zeit kurz vor dem Exodus verlief, in einer Rückblende sieht man, wie gut Turner und Cader einst befreundet waren (möglicherweise gibt es diese Rückblende schon zu Beginn der Folge. Da Cader und Turner während ihrer Zeit anders aussahen, ist es eine kleine Überraschung, dass aus diesen Freunden Todfeinde wurden).
              In der Eingangssequenz werden die Offiziere des Schiffes in die Handhabung der neuen Phasergewehre eingewiesen. Turner macht deutlich, dass er zwar ein Soldat ist, jedoch eine große Abneigung gegen Waffen hat, die man nicht auf Betäubung schalten kann und spielt damit auf den Kugellauf der neuen Waffe an.
              Im Laufe der Folge trifft sich Turner mit zehn anderen Captains Starfleets. Er sagt, sie seien die besten, weshalb sie gut dafür geeignet seien, sein Wissen über Cader an die anderen weiterzugeben. Er berichtet ihnen, dass Cader die Nemesis kommandiert, das wohl beste Schiff des Gegners und dass die Captains, sofern sie alleine auf die Nemesis treffen, besser flüchten sollten. Er hat es zwar wirklich so gemeint, dass die Anwesenden die besten seien, doch Cader ist nun mal besser. Er hat das richtige Schiff und mit seinen 14.000 Jahren Erfahrung und der Intelligenz eines Q ist er nun mal allen anderen überlegen.

              Abschließend sagt Turner:
              Er ist ein Ein-Mann-Todeskommando. Und vergessen Sie niemals, was eine Legende meines Volkes über Cader sagt: Trin Cader hat vor nichts Angst, denn es gibt nichts, was schlimmer als er ist.

              In einer Nebenhandlung legt sich außerdem ein Lieutenant j.g. mit Nog an. Der Lieutenant j.g. ist wütend darüber, dass ein Lieutenant ihm einen Befehl gegeben hat. Dieser andere Lieutenant war eigentlich ein Unteroffizier außer Dienst, aber wegen dieser neuen Krise wurde er wieder aktiv und wurde wegen seiner Erfahrung von Turner zum Offizier befördert ohne die dafür notwendige Ausbildung genossen zu haben. Der Lieutenant j.g. ist wütend darüber, schließlich hat er hart für seinen Rang gearbeitet. Nog weißt ihn zurecht, was der Mann nicht versteht. Immerhin habe sich Nog bei Starfleet verpflichtet, als die Ferengi in der Galaxie noch als feige Piraten verschrien waren. Nog musste auch hart arbeiten. Wieso verteidigt er also den anderen Lieutenant? Nog meint, dass er seinen Weg gemeistert hat, weil er stets auf seinen Mentor gehört hat, Miles Edward O´Brien, Chief O´Brien. Er war auch nur Unteroffizier, aber er war dennoch der beste Soldat und Techniker, den Nog je gesehen hat. Im Ernstfall wären selbst Commanders O´Brien gefolgt. Also solle der Lieutenant j.g. nicht so über Unteroffiziere reden. Der Lieutenant ist damit aber nicht zufrieden. Er schart ein paar Gleichgesinnte um sich. Am Ende der Folge kommt es zu einer Schlägerei im Kasino zwischen den „richtigen“ Offizieren und den Offizieren, die nur wegen ihrer Fähigkeiten auf die Schnelle zum Offizier wurden. Sicherheitsoffiziere können den Streit nicht schlichten. Pete, der Bartender, sieht sich das ganze cool an, doch als man seine Theke ruiniert, hat er genug. Er will mit seinem eigenen Phasergewehr in die Luft schießen und für Ruhe sorgen, aber jemand tritt neben ihn und hält ihn ab. Dieser Jemand steigt auf die Theke und wartet ab. Als zwei sich prügelnde Offiziere im Gerangel nach oben schauen, erkennen sie Turner. Sie hören sofort auf zu kämpfen und weisen die anderen daraufhin, dass Turner hier ist. Die Schlägerei endet sofort.

              Turner:
              Eine Schande. Mehr will und mehr brauche ich hierzu nicht zu sagen. Commander Tate und Sicherheitschef Baker werden die Verantwortlichen ermitteln und entsprechend bestrafen, denn dies fällt in deren Aufgabenbereich. Dass es nicht in meinen fällt, ist euer Glück. Ich habe genügend Erfahrung, mir würde schon etwas passendes einfallen. Wie auch immer, ich bin nur indirekt wegen dieser Geschichte hier. Mein Erscheinen hier hängt mehr mit einer Nachrichtensendung zusammen, die von euch hier wohl keiner mitbekommen hat... Computer, die gespeicherte FNN Sendung wiederholen.

              Auf dem Bildschirm erscheint eine FNN (der Föderationsnachrichtenkanal) Sendung, die von Caders Abkapselung vom Empire, seiner vermuteten Hauptbasis nahe der Grenze und seinem letzten Angriff auf die Föderation berichtet.

              Turner:
              Ich habe ein psychologisches Profil von Cader erstellt, das mittlerweile jeder Starfleetofficer kennen müsste. Ihr wisst also so gut wie ich, dass Cader der wohl ruchloseste, brutalste, tödlichste und unglücklicherweise beste Krieger und Raumschiffkommandant ist, der in der Galaxie sein Unwesen treibt. Ob er sich tatsächlich vom Empire getrennt hat oder ob es nur eine List des Empires ist, die es ihnen erlaubt, uns anzugreifen, ohne dafür mit einem Gegenschlag rechnen zu müssen, sei dahingestellt. Überraschenderweise hat das Empire der Föderationsallianz erlaubt, eine 120 Schiffe umfassende Task Force einzurichten, die sich um Cader kümmern soll. Die Task Force, die dritte Flotte Starfleets, wird an der Grenze patrouillieren und Jagd auf ihn machen. Für so ein großes Gebiet sind 120 Schiffe nicht viel und da Cader in etwa 200 Schiffe hat, die bestens ausgerüstet sind und deren Besatzungen eine exzellente Ausbildung genossen haben, ist dies mehr als nur ein Polizeieinsatz, es ist eine Art Himmelfahrtskommando. Wie auch immer, die Discovery gehört zu dieser Task Force. Um alles zusammenzufassen: Es herrscht zur Zeit Frieden zwischen dem Empire und der Föderationsallianz. Aber Cader hat uns den Krieg erklärt. Und unser Schiff ist in diesem Krieg an der vordersten Front.

              Abschließend wird ein Zivilist gezeigt, der ein schwer beschädigtes, ziviles Schiff der Föderation steuert. Er will einen Funkspruch an die Task Force senden, doch es ist kein Funk möglich. Dann wird das Shuttle erschüttert, der knallt mit dem Kopf gegen eine Konsole. Er wird ohnmächtig und kommt dann in einem Quartier der Discovery wieder zu sich. Turner, Carol, Tate und Baker stehen um ihn herum. Kaum hat der Zivilist realisiert, dass er auf einem Starfleet Schiff ist, will er sofort über Funk mit der Task Force sprechen. Es wäre dringend, seine Kolonie braucht Hilfe. Turner weißt ihn darauf hin, zum Fenster hinaus zu blicken. Dort sieht man, wie erst ein einzelnes Schiff, dann ein paar mehr und dann schließlich die gesamte Task Force mit Warp hinter der Discovery herfliegt.

              Turner:
              Sie haben die Task Force schon gefunden.

              In einer kleinen Szene wird noch einmal auf den Tod von Turners Familie zurückgegriffen. Auch noch in den nächsten Folgen, erst dann erfahren seine Kollegen, wie groß sein Verlust tatsächlich ist.

              Results of War:
              Die Discovery fliegt zu einem Planten, um ein Außenteam des Schiffes zu evakuieren. Zu dem Außenteam gehören nur Sicherheitsleute, Sanitäter und Techniker. Sie werden von Feinden angegriffen, das Team wird an Bord gebeamt. Über Interkom erfährt die Brückencrew, dass zwei Teammitglieder gestorben sind. Turner registriert diese Meldung und befiehlt sofort den Weiterflug. Dann übergibt er Tate das Kommando und geht in sein Quartier. Gleich nachdem Turner weg ist, äußert sich Baker etwas abfällig über die Gleichgültigkeit Turners. Tate überträgt Silta das Kommando und will mit Baker im Ready Room sprechen. Kaum sind die zwei alleine, da macht Tate Baker klar (vielleicht sogar mit Gewalt) , wie weit er daneben gelegen hat. Turner hat das Team ausgesucht, er hat sie nach da unten geschickt. Er macht Baker klar, dass Turner als Kommandant sich so etwas nicht zu sehr zu Herzen nehmen darf, sonst zögert er vielleicht einmal eine „schmutzige“ aber nötige Entscheidung zu treffen.
              Nach der Evakuierung treffen Turner und Tate ein Mitglied des Außenteams im Kasino. Das Crewmitglied blickt verzweifelt auf seine Hände. Turner und Tate setzen sich dazu.

              Turner:
              Hast du was entdeckt, was vorher nicht an deinen Händen war?

              Crewmitglied:
              ... Ich bin in einer Kolonie aufgewachsen, in der man weitgehend auf moderne Technik verzichtet hat. Dort war es nichts ungewöhnliches, von irgendwelchen Insekten geärgert zu werden. Nicht, wie auf einem Raumschiff, wo so etwas praktisch nie vorkommt. Und ich... bei mir stimmte das Sprichwort „keiner Fliege etwas zu Leide tun“ wortwörtlich. Selbst Stechmücken habe ich nicht getötet. Ich fing sie und ließ sie wieder frei... Ich habe heute acht Leben beendet. Acht, wenn ich mich nicht verzählt habe. Ob ich etwas neues entdeckt habe? Ja. Heute klebt zum ersten Mal Blut an meinen Händen.

              Turner:
              Ich weiß, es ist hart. Aber irgendwann gewöhnt man sich daran.

              Crewmitglied:
              Ich weiß nicht, ob mich das beruhigen soll.

              Das Crewmitglied steht auf und geht.

              Tate:
              Du hast ihn belogen... Man gewöhnt sich niemals daran. Oder wirst du nicht in deinen Träumen von denen besucht, die du getötet hast? Bei mir ist es jedenfalls so.

              Die Haupthandlung besteht aus der Wut Turners, der die Familien der Gefallenen informieren muss, und dem Crewmitglied mit dem Trauma. Dieses Crewmitglied will zunächst nicht zugeben, dass es ein Trauma hat. Das Trauma entwickelt sich erst richtig im Verlauf der Folge und ein Counselor eines anderen Schiffes wird hinzugezogen. Am Schluss droht die Gefahr, dass das Besatzungsmitglied wahnsinnig wird und den Counselor beinahe tötet. Doch das Besatzungsmitglied kann gestoppt werden und wird einige Zeit in einem Erholungscenter verbringen.
              Diese Folge hat einen sehr geringen Actionanteil, auch die Geiselnahme des Counselor wird nicht all zu Actionreich dargestellt. In dieser Episode stehen eindeutig die Charaktere im Vordergrund, genauso wie die schrecklichen Folgen eines Krieges auf Personen.

              Vendetta I & II (ein Zweiteiler):
              Rückblende: Zusammenfassung von Space Seed (TOS) und wie Kahn die Kontrolle über Chekov und Terrell und somit über die Reliant in STAR TREK II erhält. Dann sieht man, wie Anhänger Kahns die letzten Starfleetoffiziere der Reliant von Bord beamen. Der zuständige Anhänger Kahns meldet dies der Brücke und erhält den Auftrag sich nun um die Kinder zu kümmern. Er bringt ein Ehepaar und etwa acht Kinder zu einem Shuttle. Er erinnert sie an ihr Ziel. Kirk hat sie einst dort ausgesetzt, er ist für dafür verantwortlich, dass so viele gestorben sind. Sie werden nun mit diesem Schiff in die Schlacht ziehen und Kirk bestrafen. Doch sollten sie versagen, dann liegt es an den Kindern, ihre Rache zu vollenden.
              Gegenwart:
              Die Reliant hat die Schlacht verloren, die Nachkommen der Kinder sind über den Alpha Quadranten verstreut, haben seit Generationen daran gearbeitet, die Nachkommen Kirks (die seines Neffen) auszulöschen.
              Auf der Discovery bringt Turner zusammen mit Baker und ein paar Sicherheitsleuten einen Admiral mit einem Shuttle von Bord. Als der Admiral sich verabschiedet, erwähnt er noch, wie zufrieden er mit seiner Beförderung war. Der Pilot (Baker) hat das Startprotokoll korrekt abgearbeitet, er ist nicht zu schnell geflogen und hat keine riskanten Manöver versucht. Der Admiral ist zufrieden, schließlich findet man solch gewissenhafte Piloten nur noch selten. Doch kaum ist der Admiral von Bord, legt Baker ein schnelles Musikstück auf, startet voll durch, fliegt durch ein Asteroidenfeld und landet riskant auf der Discovery. Er und Turner hatten sichtlich Spaß und beide schlagen mit den Händen darauf ein, dass es so eine coole Landung war. Dann setzt die Discovery ihren Weg fort und wird bald unter Beschuss genommen.
              Die Nachfahren von Kahns Leuten haben herausgefunden, dass Tate wohl der letzte Nachfahre ist, also erklären sie und die Privatarmee, die sie aufgebaut haben, der Discovery den Krieg.
              Tate setzt sich ab, um seine Freunde nicht zu gefährden. Ein Colonel der Bodentruppen beurteilt Tates Chancen als mies, schließlich ist er nur ein Starfleet Commander. Er kann vielleicht eine Hilfe in einer Raumschlacht sein, doch im Kampf Mann gegen Mann hätte er keine Chance. Dann klärt Turner den Colonel erst einmal auf. Tate war Mitglied einer Elite Force (Trekkies aus dem PC-Spiel bekannt, wurden in dieser Serie beim letzten Dominion-Krieg eingeführt) etc. Darum sollten sich Tates Verfolger lieber warm anziehen.
              Als sie einen Misserfolg haben, spalten sich die Nachkommen. Sie fragen sich, ob sie wirklich einen Krieg weiterführen sollen, den Leute vor über Hundert Jahren geführt haben. Die anderen haben erst jetzt herausgefunden, dass sie „nur“ die Nachfahren von Kirks Neffen getötet haben. Sie wollen ihren Krieg nun in einer Kurzschlussreaktion auf die ganze Erde ausdehnen (nicht die Föderation). Es kommt zuerst zu einer Schlacht gegen die Discovery. Als die gegen die Übermacht nicht ankommt, kämpfen die Nachfahren plötzlich gegeneinander. Sie löschen sich fast gegenseitig aus, doch Turner kann sie davon überzeugen, dass der Krieg schon lange vorbei ist.

              On The Powder Keg:
              Turner:
              Logbuch des Captains, Nachtrag. Hinter uns liegen drei harte Wochen. Alles hat damit angefangen, dass es zu diplomatischen Schwierigkeiten mit dem Empire kam. Irgendwann wurden die Politiker auf beiden Seiten nervös und schickten Kampfschiffe zu den Grenzen. Zwei Wochen lagen unsere Flotte und die des Empires nebeneinander und ein einziger Fehler hätte gereicht, um einen offenen Krieg zu schaffen. In der Woche darauf mussten wir einer Kolonie helfen, auf der es zu einer Umweltkatastrophe kam. Diese Ereignisse haben meine Crew ausgebrannt. Die Nerven liegen blank. Ich sitze hier auf einem Pulverfass, das jeden Moment hochgehen könnte.

              Dazu werden kurze Bilder aus diesen drei Wochen gezeigt.
              Die Stimmung an Bord hat ein Rekordtief erreicht. Turner entgegnet Pete gegenüber, dass er noch nie gesehen hat, wie eine Crew so schnell depressiv wurde. Anscheinend ist dieser kalte Krieg wirklich anders als alle anderen. Die Discovery ist ein Pulverfass, ein Funke könnte alles hochgehen lassen. Im 4 Star rempelt Tador, der cardassianische Transporterchief versehentlich Riya Tali, die bajoranische Kampfpilotin, an und entschuldigt sich dafür, doch Riya ist richtig wütend darüber, sie meint, der letzte Krieg der Cardassianer würde diesem Volk ja angeblich auch leid tun. Dann macht Riya noch eine rassistische Bemerkung, woraufhin Tador zuschlägt. Riya geht zu Boden, doch ein paar ihrer Freunde stürzen sich auf Tador und verprügeln ihn. Turner, der auch im 4 Star ist, greift ein. Er steckt die Angreifer in den Zellentrakt. Dann erhält die Discovery einen Notruf. Ein Truppentransporter der Föderation wurde angegriffen und geentert. Das Schiff des Empires wurde zerstört, aber nun sitzen die Soldaten beider Seiten an Bord fest, das Schiff treibt und Rettung ist nicht in Sicht. Da an Bord Strahlung ausgetreten ist, muss sich die Discovery Crew einen Weg einfallen lassen, da durch zu beamen. Also lässt Turner die technisch etwas erfahrene Riya und Tador zusammenarbeiten. Sie schaffen es auch. Gleichzeitig steht der Konflikt Baker-Tate kurz vorm eskalieren. Tate will Baker irgendwann für den Tod Julias bestrafen. Sie war eine gute Kletterin, ihr Sturz kann kein Unfall gewesen sein, also muss Baker sie getötet haben. Doch Baker beteuert, dass er sie geliebt hat. Jedenfalls will Tate Baker das Leben zur Hölle machen, wohingegen Baker droht, dass bei ihrer nächsten Außenmission vielleicht ein weiterer Unfall passiert. Er könnte ja Tate für einen Feind halten und versehentlich schießen. Um die Föderationssoldaten zu retten, müssen sie schließlich auf das Schiff beamen, um die Soldaten an einem bestimmten Punkt zu versammeln (das Kom-System ist ausgefallen). Baker kommt dann in eine Situation, in der er Tate hätte erschießen können, doch er tut es nicht. Es gelingt ihnen, den Feind auszuschalten und die eigenen Leute zu retten. Am Ende sieht Turner fröhlich zu, wie Tador und Riya ihren Streit beilegen. Doch dann sieht er, dass der Streit zwischen Tate und Baker noch nicht vorbei ist. Tate sagt nämlich, Baker hätte ihn lieber erschießen sollen, den eines Tages wird er sich rächen. Daraufhin meint Baker, dass es vielleicht ein Fehler war, nicht zu schießen. Doch der Fehler kann jederzeit wieder bereinigt werden. Somit bleibt die Lage gespannt.

              Interference:
              Ein Schiff des Empires mit einem ranghohen Droten und Gründer an Bord hat einen schweren Maschinenschaden und driftet in die Korona einer Sonne. Da das Empire nicht über die Technologie des metaphasischen Schildes verfügt, müssen sie die Föderation um Hilfe bitten. Die Rettung gelingt und wenig später kann eine Föderationskolonie nur durch das Empire gerettet werden, es kam zu einer Naturkatastrophe. Turner weiß, dass diese Situation kein Zufall ist sondern die Handschrift eines bestimmten Q trägt, der sich schon oft in die Angelegenheiten der Sterblichen eingemischt hat. Er hat auf diese Weise schon des öfteren versucht, Vertrauen zwischen zwei Feinden zu schaffen und so den Grundstein für den Frieden zu legen. Turner hat etwas dagegen, dass dieser Q sich einfach so einmischt, doch er hat nicht vor, einen möglichen Frieden zu verhindern. Es kommt tatsächlich zu einer Friedenskonferenz. Doch gerade in einer sehr wichtigen Phase erscheint Cader. Der Unterhändler des Empires ist nicht gerade glücklich darüber. Denn wenn sie zusammen gesehen werden könnte herauskommen, dass Caders Lossagung vom Empire nur eine Lüge ist. Doch Cader ist das egal. Er informiert den Unterhändler darüber, dass diese Situation von einem Q geschaffen wurde. Als dies dem Unterhändler egal ist, tötet Cader ihn und schiebt es der Föderation in die Schuhe. Es kommt zu keinem Krieg, aber der Frieden ist fürs erste auch verloren.
              Der Q fragt seine Vorgesetzten, warum sie verhindert haben, dass er Cader aufhält.

              Man antwortet ihm:
              Du wolltest heute den Konflikt dieser beiden Gegner heute beenden. Damit hättest du fast etwas beendet, was nicht beendet werden darf. Jetzt noch nicht und nicht auf diese Weise.

              Q:
              Was soll falsch sein an der Art und dem Zeitpunkt?

              Vorgesetzter:
              Du hättest Frieden geschaffen. Doch dieser Frieden hätte bestenfalls ein paar Jahrzehnte angedauert. Wenn dieser Konflikt aber auf die vorgesehene Art und Weise endet, dann wird der Frieden länger halten. Sehr viel länger.

              In einer weiteren Szene, die direkt an die letzte anschließt, erfährt man auf der Discovery von dem Q, dass dies aber nicht heißt, dass die Föderation den Konflikt überleben wird, schließlich wird es auch Frieden geben, wenn die Föderation untergeht und das Empire über den Quadranten herrscht.

              Starfleet Academy:
              Turner und Nog haben eine Wette verloren und müssen nun, obwohl sie eigentlich Landurlaub haben, als Lehrer bei Starfleet Academy einspringen - für vier Wochen. Sie bekommen sehr spezielle Kurse zugeteilt: Problemfälle. Während Turner sich um Diebe, Gangster und Landstreicher von Turkana IV kümmern muss (Starfleet wollte ihnen eine Chance geben), muss sich Nog mit eingebildeten, hochnäsigen, braungebrannten Weicheiern von Farinas II, auch bekannt als „Hilton Planet“ bekannt, herumärgern, die in ihrem Leben noch keinen Finger krumm gemacht haben. Farinas II ist ein extrem in der Föderation. Hier gibt es dieselben technischen Hilfsmittel wie überall auch, doch hier werden sie ständig eingesetzt. Niemand kocht selbst, stopft Löcher, bearbeitet den Garten oder sonst etwas, was man eigentlich in der Föderation noch recht häufig tut. Turner nimmt seine Leute recht hart ran, während Nog sie mit Samthandschuhen anfasst. Eines Abends kommt es in einer Bar zu einer Schlägerei. Turners Gruppe hat Nogs zusammengeschlagen - und Turner hatte den ersten Schlag gemacht. Die eingebildeten Weicheier hatten Turner (sie wussten nicht, wer er war) und seine Leute als totale Versager bezeichnet. Als Nog Turner zur Rede stellt, meint Turner, dass dies ein guter Moment gewesen wäre, seinen Leuten zu zeigen, dass er eigentlich ganz in Ordnung ist und einer von ihnen sein könnte. Außerdem wüssten seine Leute, dass sie nicht gerade zur Elite gehören. Und auch wenn sie es nicht immer offen zeigen, sie sind nicht stolz auf ihre Herkunft. Turner wollte nicht, dass es ihnen auch noch unter die Nase gerieben wird, also schlug er zu. Nog versteht dies einigermaßen. Turner meint dann noch, dass Nog seine Schüler vielleicht etwas härter rannehmen sollte. Nog stimmt zu. Dann sieht er auf dem Schreibtisch Turners Plan für den nächsten Tag. Es ist ein recht hartes Programm. Nog schlägt vor, etwas sanfter vorzugehen. Mit den neuen Methoden kommen sie relativ weit. Und sie versprechen, als sie gehen, dass, falls ihre Leistungen so bleiben, Turner ihnen nach ihrem Abschluss in vier Jahren Posten bei ihm oder zu wenigstens auf guten Schiffen zu verschaffen, dort, wo sie eine faire Chance erhalten.
              Den Besuch auf der Erde nutzen Turner und Tate, der Landurlaub hat, um den Stapellauf der USS Avalon, das erste Schiff ihrer Klasse, zu beobachten. An Bord dienen einige alte Freunde Tates.
              Durch einen Starfleet-Admiral, der einst Gastredner an der Flottenakademie der Naron gewesen war, erfahren die Zivilisten des Mixed-Projects , dass Turner auf der Akademie als Michael J. „The Nightmare“ Turner bekannt war. Durch seine Gags und Streiche war er zum Alptraum der Lehrer geworden. Er hatte zwar die besten akademischen Leistungen, aber das heißt nicht, dass er ein Engel war. Die Crew wundert sich, dass ihr Turner so ein lustiger Vogel gewesen ist, doch Tate erinnert sie daran, was seitdem passiert ist.
              Die Discovery steht unter Siltas Kommando und hat eine Horde Klingonen an Bord. Die respektieren die Föderierten zwar als Alliierte, halten sich aber für die besseren Soldaten. Baker kann das nicht auf sich sitzen lassen. Er und seine Black Knights, die Elite Force der Discovery, trainieren darum eine Woche mit den Klingonen. Die denken, diese Woche wird der reinste Urlaub, doch sie irren sich gewaltig, Baker und seine Leute machen die Klingonen fertig. Die wollen am Ende empfehlen, dass Klingonen in Zukunft öfter am Training der Elite Forces teilnehmen.

              The Beast/ a.k.a. 24 Hrs
              Die Folge spielt an einem einzigen Tag, es werden ab und zu Uhrzeiten eingeblendet.
              Das Schiff trifft auf einen Romulan Warbird, der große Verluste um Kampf gegen die Renegaten erlitten hat. Turner lässt die Shuttleschiffe starten, um Platz im Hangar zu schaffen, um dort die Verletzten unterbringen zu können. Alle, die irgendeine medizinische Ausbildung hatten, sollen im Hangar helfen, dazu zählen auch Tate und Baker.
              Carol klärt ihre Leute auf, nötigenfalls zu amputieren, statt mit einer langwierigen Operation ein Bein zu retten und so viel Zeit zu verlieren. Auch muss unterschieden werden, wen man operiert. Die, bei denen die Chancen besser stehen, haben Priorität, auch wenn das heißt, andere sterben zu lassen. Die Charaktere unterhalten sich in ihren kurzen Pausen mit den Verwundeten und versuchen, ihnen Mut zu machen. Baker erwischt einen, der seine Kriegserlebnisse mit einer Droge vergessen will. Baker will das verhindern und erzählt von seinem Erlebnis, was Carol mitbekommt. Nach dem Tod Julias stürzte er regelrecht ab. Er machte eine steile Karriere in der Unterwelt als Geldeintreiber, wobei er nie seinen wahren Namen benutzte. Er beging noch andere Verbrechen und er wurde abhängig von der Droge Angel. Als er im Rausch seinen besten Freund tötete, stand er unter Schock und machte eine Entziehungskur. Er war durch die Hölle gegangen und will nicht, dass diesem Soldaten auch so was passiert.
              Während die Shuttleschiffe Truppentransporte mit verwundeten Soldaten zur Discovery und bereits behandelte Soldaten zu anderen Stützpunkten eskortieren, wird die Discovery ständig von feindlichen Kampfshuttles angegriffen. Das Schiff wird ständig erschüttert und die Nerven der Besatzung liegen blank. Die Jäger der Discovery sind auch draußen, es werden kurz schnelle Kämpfe zwischen den Jägern gezeigt. Außerdem werden sie sich laut Sensoren bald mit einem kompletten Angriffsflügel auseinander setzen müssen, eine unmögliche Aufgabe, obwohl Turner meint, sie hätten einen Vorteil.
              Carol spricht in einer Pause nach einer der späteren Wellen von Verwundeten mit einem Patienten. Sie fragt ihn, ob er fertig mit beten ist. Er ist verblüfft, weiß nicht, woher sie weiß, dass er gebetet hatte. Sie blickt sich um und entgegnet, dass diese Wände in der letzten Zeit schon viele Gebete gehört haben.
              Während einem Gespräch, wird Carol zu einem Problempatienten gerufen. Dieser hat plötzlich Flatline und wird bald sterben. Die technischen Geräte sind zur Zeit woanders in Gebrauch und so muss Carol altmodische Wiederbelebungsversuche machen. Sie sagt, halb zu sich, halb zu dem Sterbenden, dass die Bestie diesen hier nicht kriegen wird. Tate erkundigt sich bei anderen, was sie meint. Er erfährt, dass sie die Bestie Krieg meint. Letzten Endes hat Carol Erfolg, und der Romulaner, der zu Hause drei Kinder und eine Frau hat, überlebt. Dann sagt Carol, dass es wieder ein Opfer der Bestie weniger gibt. Sie erklärt Tate, dass es solche kleinen Momente sind, die Turner für Anlass zum Spaß geben.
              Der Kampf gegen den Angriffsflügel läuft nicht so gut, doch dann erhalten sie romulanische Unterstützung. Das war der Vorteil, den Turner erwähnt hatte, in einer Rückblende wird der Rest der früheren Szene gezeigt. Hier meint Turner, sie müssten nicht gewinnen, sie müssten den Feind nur lange genug aufhalten.
              Am Ende, im Kasino, sprechen Tate und Turner miteinander. Tate geht mit Turner weg, dann schwenkt die Kamera auf den Bildschirm, der einen FNN Live Bericht zeigt. Eine Reporterin steht an der Front und berichtet von dem Misslungenen Angriff der Föderation auf eine Festung des Empires. Schon wieder sind Soldaten umsonst gestorben.
              Carol redet mit Baker über sein Geständnis. Sie verspricht ihm, niemanden etwas zu verraten, solange er nicht rückfällig wird. Angel ist eine harte Droge und nur wenige schaffen es, clean zu bleiben. In der allerletzten Einstellung sieht man, dass Baker wieder abhängig geworden ist.

              100% Holodeck:
              Eine witzige Folge, die komplett auf dem Holodeck spielt und in der es kaum Bezüge zu den tatsächlichen Charakteren gibt, sie alle spielen von Anfang bis Ende ihre Holodeckcharaktere.
              Turner betritt das Holodeck.

              Turner:
              Captains Logbuch, Sternzeit XXX. In den unendlichen Weiten unserer Datenbank habe ich ein Lernprogramm für Schüler über die irdische Geschichte entdeckt. Es geht speziell um das Leben in einer Großstadt zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Ich habe das Programm ein wenig umgeschrieben und daraus einen Kriminalfall gemacht. Ein paar Crewmitglieder wollen mit mir das Programm durchspielen.

              Damit endet die Verbindung zum Star Trek Universum und es ist nur noch eine Kriminalstory in einer anonymen Großstadt des 21. Jahrhunderts. Es wirken weiterhin Baker, Eve und Silta mit. Selbst die Verbindung zu Star Trek betreff Siltas Make up entfällt, da sie ständig eine Wollmütze trägt, die ihre Ohren verbirgt. Es gibt nur noch zwei Verbindungen zu Star Trek. Die erste ist, als Turner als Cop in eine miese Gegend geht und mit einem Gangster redet. Jedes Mal wenn der flucht, hört Turner nur einen Zensurton. Er fragt den Computer, was das soll. Der Antwortet, dass das Programm zwar umgeschrieben wurde, aber die Voraussetzungen gelten noch immer: es ist ein Schülerprogramm und deswegen zensiert. Turner nimmt das hin und der Zensurton wird zum Running Gag. Die zweite Verbindung ist, als die Charaktere das Programm durchgespielt haben und das Holodeck verlassen.

              Prophecies:
              In dieser Folge erfährt Turner, dass er angeblich der Bewahrer ist.
              Oldman, ein gelehrter der Naron spezialisiert auf die Prophezeiungen, ist auf einer Raumstation auf der OPS, spricht mit dem Commander. Der Commander hatte um dieses Gespräch gebeten, weil er mit dem Priester über das alte Dominion sprechen will. Plötzlich erbebt die Station, zehn schwere Kreuzer des Empires attackieren die kleine Station, es ist aussichtslos. Plötzlich schieß die Discovery aus dem nahen Nebel. Sie attackiert die Feinde und lockt sie in den Nebel. Man hat keine genauen Sensorwerte, aber man ist sich sicher, dass der Kampf in dem Nebel weitergeht. Der Commander ist der Ansicht, dass selbst ein Schiff der Angel Klasse keine Chance hat. Oldman sieht das anders, er ist überzeugt, dass Turner etwas ganz besonderes ist. Er zitiert eine Prophezeiung.

              Oldman:
              In einer fernen Zeit wird die Dunkelheit zurückkehren. Mit der Vernichtung der Verteidiger von einst beginnt der Krieg Lo Kan´tre. Ein Krieg, um die Galaxie zu knechten und das Licht auf ewig zu ersticken. Die neuen Verteidiger werden überrannt, ein banges Warten auf Errettung beginnt.

              Oldman schweigt kurz, ebenso sie anderen. Sie warten auf neue Meldungen. Dann gibt es neue Sensorenwerte.

              Sensoroffizier:
              Der Kampf ist zu Ende. Wer auch immer gewonnen hat, sollte gleich herauskommen.

              Oldman:
              Bis er erscheint. Das Warten wird enden, wenn aus der Dunkelheit ein Krieger hervortritt.

              In dieser Sekunde kommt die Discovery, scheinbar ohne einen Kratzer, aus dem Nebel.

              Oldman:
              Der Bewahrer wird die Wende bringen.

              Er lächelt, sieht auf den Schirm.

              Oldman:
              Er ist es. Er ist es wirklich.

              Später in der Folge:

              Oldman:
              Was weißt du über die Legende über den Bewahrer?

              Turner:
              Der Bewahrer wird es sein, die Dunkelheit im zweiten großen Krieg besiegen wird. Da dieser Krieg bereits begonnen hat, wird sich bald herausstellen, ob die Legende stimmt.

              Oldman:
              Deine Informationen stimmen nur zum Teil. Wir wissen nicht, ob er die Dunkelheit besiegen wird, wir wissen nur, dass er die Allianz des Friedens, die Föderation, vor dem Untergang bewahren wird, bis zur großen Schlacht, und erst wenn diese Schlacht vorbei ist, entscheidet sich, ob die Dunkelheit besiegt wird. Ich weiß nicht, was man dir erzählt hat, aber wir, die hohen Priester der Naron haben nicht nur wage Informationen von den Wesen aus dem Wurmloch erhalten. Wir haben präzise Aufzeichnungen der Taten des Bewahrers. Und alles deutet daraufhin, dass du der Bewahrer bist. Du bist der legendäre Krieger, der sich der Dunkelheit stellen wird.

              Turner:
              Das glaube ich nicht. Ich bin Raumschiffcaptain und der letzte der Jataik, der letzte Krieger meines Clans, aber ich bin kein legendärer Held.

              Oldman:
              Vielleicht ist das deine jetzige Meinung, aber warte ab, bis du dieses Manuskript gelesen hast. Es sind die Aufzeichnungen der Taten des Bewahrers, sie reichen bis ein Jahr vor der großen Schlacht in die Zukunft. Nimm das Manuskript mit dir und ließ es. Auch wenn es dir nicht zusagt, du bist der Bewahrer, der Krieger, der der Galaxie die Freiheit und den Frieden bewahrt. Du bist unsere letzte Hoffnung. Es ist dein Schicksal.

              Turner:
              Ich glaube nicht, dass mein Schicksal vorherbestimmt ist. Ich gehe meinen eigenen Weg.

              Oldman:
              Du glaubst an die Prophezeiungen, glaubst, dass dort draußen einen Krieger gibt, dessen Schicksal ihn zum Bewahrer macht, hältst es aber nicht für möglich, dass es dein Schicksal seien könnte, welches vorherbestimmt ist. Wieso?

              Turner:
              Weil der Caniel ein Held ist, dazu bestimmt, die Dunkelheit zu besiegen. Ich bin kein Held. Dafür habe ich schon zu viele Dinge getan, die ein Held nie tun würde. Warum sollte man also mich auserwählen?

              Oldman:
              Eben deswegen wurdest du auserwählt. Du hast ein paar Sachen wieder gut zu machen... Und eines solltest du nicht vergessen: Du bist noch immer ein Krieger des Jataik Clans. Vielleicht bist du der letzte, aber du bist ein Jataik. Ein Verteidiger des Lebens, ein Krieger des Guten. Du musst so oder so Dinge tun, die auch der Bewahrer tun muss.

              In einem weiteren Gespräch (Turner hat schon etwas in den Texten gelesen) wird Turners Abneigung gegen seine angebliche Bestimmung deutlich. Er will einfach nicht glauben. Daraufhin lässt Oldman den Computer ausrechnen, wir groß die Chancen standen, dass Turner der Kampf zu Beginn gewinnen würde. Sie standen verdammt schlecht. Außerdem zählt er Turners bisherige außergewöhnliche Taten auf.

              Oldman:
              All diese Taten, und du glaubst immer noch nicht. Was muss noch geschehen, damit du dein Schicksal erkennst?

              Turner:
              O.k., nehmen wir mal an, es gäbe da eine Schlacht. 1000 Föderationsschiffe gegen 1200 des Gegners. Und Sie wollen mir erklären, dass die Föderation diese Schlacht nur gewinnen würde, wenn ich daran teilnähme, ja?

              Oldman:
              Ja. Einzig und allein deswegen. Stört dich etwas daran?

              Turner:
              Na ja, ich finde es schon irgendwie unwahrscheinlich. Das würde bedeuten, dass ein Mann alleine etwas verändern könnte.

              Oldman:
              Ja. Manchmal braucht es nur einen Mann, eine einzige Person, um den Lauf der Geschichte zu ändern.

              Später:

              Tate:
              OK, ich glaube, das diese Legende wahr ist. Viele Legenden deines Volkes sind wahr geworden. Die Wesen aus dem Wurmloch kennen die Zukunft und sie werden wohl auch hiermit recht haben. Es gibt nur eine Sache, die mich beunruhigt. Diese Aufzeichnungen sind jedem Naron zugänglich?

              Turner:
              Eigentlich nicht, aber nach der Vernichtung meines Volkes dürfte es sehr viel einfacher sein, an diese Texte zu gelangen. Niemand ist mehr da, um sie zu bewachen.

              Tate:
              Nun, da dein Lieblingsfeind Cader bei der Vernichtung der Naron dabei war, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch er so ein Skript hat. Und wenn das so ist, wird auch er sehr bald herausfinden, dass du der Bewahrer bist. Und wenn er weiß, dass du die größte Gefahr für das Empire bist, wird das ganze Empire einen Privatkrieg mit dir führen, und damit mit dem Rest der Crew. Die werden also sehr bald mit der Jagd auf uns beginnen.

              Cader wird benachrichtigt, dass Turner eine bestimmte Tat im Krieg vollbracht hat (was für eine Art von Tat bleibt dem Autor überlassen). Darüber ist Cader nicht erfreut. In der nächsten Szene liest der alte Mann aus einer Schriftrolle vor. Es ist eine der Prophezeiungen über die Taten des Caniel und beschreibt bildhaft Turners letzte Tat. Damit ist für den alten Mann bewiesen, dass Turner der Bewahrer ist. In der Zwischenzeit wird man beim Empire immer nervöser, denn in Internierungslagern und selbst auf der Heimatwelt der Droten gibt es Leute, die freudig vom Bewahrer reden, da er sie von der Dunkelheit befreien wird. Manche Droten bezeichnen ihn auf Grund seiner Taten auch schon als einen zweiten „Schattenkrieger“. Dies war der Spitzname eines legendären Feldherren der Droten, welcher vor einigen Jahrhunderten auszog und gegen brutale Unterdrücker auf ihrer Heimatwelt kämpfte. Er galt als unbesiegbar und schließlich brachte er Frieden für ihr Volk – eine Zeit lang. Turner wird für das Empire immer bedrohlicher. Von nun an wird Turner von Kopfgeldjägern und Killern verfolgt. Er schwebt in großer Gefahr und nachdem ihn zwei Kopfgeldjäger fast erwischt hätten, lässt er sich zu einem Urlaub überreden. Doch an seinem Urlaubsziel ist er auch nicht sicher. Er liefert sich einen mörderischen Kampf mit einem der Kopfgeldjäger. Halbtot gelingt es Turner, den Feind zu besiegen. Am Ende der Folge will Turner endlich herausfinden, warum die Kopfgeldjäger hinter ihm her sind. Er bedroht den Bounty Hunter mit einem Phaser auf ihrem letzten Schlachtfeld.

              Turner:
              Rede! Wer hat dich geschickt?!

              BH:
              Ich rede nicht.

              Turner:
              Dann werde ich dafür sorgen müssen, dass du singst.

              Turner injiziert Bounty Hunter etwas in den Bauch.

              Turner:
              Ich habe dir einen kleinen Roboter eingepflanzt. Sowie ich ihn aktiviert habe, hast du eine Minute Zeit zu reden. Danach wird sich der Roboter durch deine Eingeweide fressen und erst nach zwei Tagen des Schmerzes wirst du sterben.

              Turner holt eine Fernbedienung raus und aktiviert sie. Es wird ein Hologramm projiziert und der Countdown von einer Minute beginnt. Zuerst sagt keiner von beiden ein Wort. Erst nachdem die Hälfte des Countdowns zu Ende ist, redet Bounty Hunter.

              Bounty Hunter:
              ... OK, ich rede. Es war ein Mann vom Empire, Trin Cader. Er sagte, dass Sie der „Bewahrer“ seien, was immer das heißt. Angeblich seien Sie die einzige Gefahr für ihn und das Empire. Wir sollten Sie jagen und töten. Dann sollten wir ihre Leiche zu ihm bringen. Das ist alles, was ich weiß. Jetzt schalten Sie den Roboter ab!

              Turner tut nichts. Er ist sehr wütend. Dann endet der Countdown und der Roboter beginnt mit seiner Arbeit. Nach einigen Schmerzensschreien des Bounty Hunters schaltet Turner den Roboter ab.

              Turner:
              Es gibt einen Grund, weshalb ich dich am Leben lasse. Richte deinem Auftraggeber etwas von mir aus... Sag ihm, Turner kommt. Sag Cader, dass ich von jetzt an Jagd auf ihn mache.

              Turner hält diese Sache nun für beendet, aber ein weiterer Killer taucht auf. Er legt auf Turner an und könnte ihn aus sicherer Distanz erledigen. Aber er verzichtet darauf und murmelt so etwas wie: das wäre zu leicht, so ein Gegner hat etwas anderes verdient…. Dieser Kopfgeldjäger taucht in ein oder zwei späteren Folgen erneut auf und entpuppt sich als würdiger Gegner für Turner. Eigentlich hat dieser Killer Prinzipien, er tötet nur „böse“ Personen. Den Job Turner zu eliminieren hat er nur angenommen, weil er einem bestimmten Droten, der im Namen des Empires ihm diesen Auftrag gab, etwas schuldete. Ob dieser Kopfgeldjäger am Ende so eine Art Freund von Turner wird (eben weil sie sich recht ähnlich sind) oder ob sie ihren Kampf bis zum Tod austragen ist noch unklar.
              Später, auf der Krankenstation der Discovery, redet Carol mit dem genesenen Turner.

              Carol:
              Mike, du bist ein ziemlich „außergewöhnliches“ Individuum.

              Mike:
              Wie meinst du das?

              Carol:
              1.: Du bist ein Naron und verfügst allein schon deswegen über außergewöhnliche Fähigkeiten. 2.: Du bist ein Krieger der Naron und hast ein in der Galaxie einzigartiges Trainingsprogramm durchlaufen. Du trägst einen Energie-Symbionten in dir und, auch wenn es dir nicht gefällt, es besteht die Möglichkeit, dass du der Bewahrer und somit auserwählt bist, außergewöhnliches zu leisten.

              Turner:
              Worauf willst du hinaus?

              Carol:
              Nun, ich habe die Waffen deiner Gegner und deine Wunden untersucht. Und: kein normaler Naron, egal wie ausgeprägt seine Selbstheilungskräfte auch sind, hätte dies überleben können. Ich will also wissen: könnten die vier Faktoren, die ich eben aufgezählt habe, dafür sorgen, dass du dich weiterentwickelst, dass du so eine Art Super-Naron bist?

              Turner:
              Gute Frage.


              Tate-Problems
              Die Haupthandlung beleuchtet die Beziehung von Tate zu seiner Schwester und dem Rest seiner Familie näher. In der Zweithandlung erfährt Turner, dass die Avalon, die vor ein paar Folgen erwähnt wurde, auf ein Schiff von Caders Renegaten gestoßen ist. Die Avalon hat den Kampf gewonnen, doch das Schiff mußte evakuiert werden. Doch angeblich hat der Chefingenieur, mit Wissen des Captains, ein paar Änderungen an den Rettungskapseln vorgenommen. Doch es kam zu Fehlfunktionen, die Kapseln entfernten sich nicht schnell genug von dem Schiff, die Flüchtenden starben auch in der Explosion. Turner kannte den Ingenieur und den Captain und glaubt dies nicht. Er findet es verdächtig, dass die Untersuchung von den Konstrukteuren der Avalon durchgeführt wurde. Er glaubt, dass bei dem sensationell schnellem Bau des Schiffes geschlampt wurde. Doch während Turner zum größten Helden des aktuellen Konflikts wird, ist der Konstrukteur einer der größten Helden des letzten Krieges. Turner wird gewarnt, sich mit dem Offizier anzulegen.
              Turner erklärt, warum er diesen schwierigen Weg geht. Während er erklärt, werden Bilder der von ihm beschriebenen Ereignisse über Turners Bild gelegt ( beides ist gleichzeitig zu sehen, schwach im Hintergrund hört man auch, was auf der Avalon passiert ist).

              Turner:
              Dutzende Offiziere fanden während des Kampfes gegen den Feind den Tod. Die Überlebenden haben tapfer gekämpft, doch das Schlimmste sollte noch kommen. Energieleitungen explodierten, drei Decks und die sich dort befindenden Offiziere gingen in einem Flammenmeer unter, der Warpkern drohte ebenfalls zu explodieren. Der Captain befahl die Evakuierung. Die Hälfte der Crew rettete sich in die Kapseln, die andere Hälfte war bereits tot. Die Kapseln starteten, die Helden der Avalon dachten, sie wären in Sicherheit. Doch der Antrieb der Kapseln funktionierte nicht, sie trieben nur mit wenigen Metern pro Sekunde vom Schiff weg. Nicht schnell genug, die Kapseln wurden von der Explosion des Schiffes erfaßt. Sie alle starben. 354 verdammt gute Offiziere fanden auf der USS Avalon den Tod. Und ich will wissen, warum.

              Turner findet heraus, dass der besagte Offizier den Bau der Avalon Klasse (noch stärker und fortgeschrittener als die Angel Klasse) vorangetrieben hatte, weil sie seine Rache am Dominion sein sollte. Diese Schiffe sollten das Dominion vernichten.

              The War Against War:
              Die Folge beginnt damit, dass der Herrscher Rokun (Oberbefelshaber der Droten) und Shokar zurechtweist, Cader zu gehorchen. Rokun fragt Shokar, weshalb der Herrscher Cader so sehr vertraut, Shokar meint, dass die beiden wohl so etwas wie seelenverwandt seien. Sie gehören beide zu den Ältesten und sie haben beide eine lange Lebenserfahrung, Cader hat seinen Ketelkin und der Herrscher kann sich mit der neuralen Energie des größten Herrscher des Dominions vereinen. Shokar beendet seine Erklärung mit einer abfälligen Bemerkung über Cader, der gerade in dem Moment auftaucht. Er weißt daraufhin, dass er nicht einfach Cader, sondern „General“ Cader ist. Er fügt außerdem hinzu, dass er der beste Mann des Herrschers ist.

              Shokar:
              Ja, Sie haben uns die Naron ausgeliefert. Unglücklicherweise haben auch Sie versagt, den gefährlichsten Naron auszuschalten.

              Cader:
              Wen? Turner? Das ist nicht so einfach. Er ist mittlerweile eine Legende. Ich weiß nicht, wie es im Gamma Quadranten läuft, aber hier kann man eine lebende Legende nicht einfach töten, ohne einen Märtyrer zu erschaffen. Man muss sie zuerst zerstören, damit niemand mehr an sie glaubt. Und das ist es, was ich als nächstes vorhabe. Ich werde beweisen, dass Turner nicht unbesiegbar ist.

              Rokun:
              Aber Sie sagten doch selbst, dass er eine Legende ist. Er ist der Bewahrer. Er wird der Föderation Siege verschaffen.

              Cader:
              Ganz recht. Er wird der Föderation Siege verschaffen, so steht es geschrieben. Doch nirgendwo wird erwähnt, dass er auch den ganzen Krieg gewinnen wird. Und ich werde beweisen, dass auch Turner nur ein Soldat ist. Zugegeben, er ist der Bewahrer, einer der größten Krieger aller Zeiten. Doch auch er ist nicht unfehlbar.

              In der Haupthandlung wird Tate, der Urlaub macht, von einem strengen Gegner von Kriegen und der Föderation gefangen genommen und vor ein „Gericht“ gestellt. Der Fremde ist Richter, Ankläger und Geschworene in einer Person. Er klagt Tate stellvertretend für die Menschheit vor Gericht. Er beschuldigt die Menschheit, Kriege nur zu führen, um einen Gegner zu haben.

              Fremder:
              Es ist immer dasselbe mit den Menschen. Sie glauben, sie seien die Guten und führen gegen die anderen Krieg, nur um zu zeigen, dass die anderen die Bösen sind. Wie im Kalten Krieg der USA gegen Rußland. Hat man einen Bürger der USA gefragt, waren die Amerikaner die Guten und die Russen die Bösen. Hat man einen Russen gefragt, waren die Amerikaner die Bösen Jungs. Und genauso ist es mit den Kriegen der Föderation und anderen Rassen. Es ging nur darum, einen Bösen zu finden.

              Tate:
              Ich muss ihnen widersprechen. Es gibt sehr wohl Unterschiede zwischen den Menschen des 20. Jahrhunderts und der Föderation.

              Fremder:
              Ach wirklich?

              Tate:
              ... OK, ich gebe zu, dass die Kriege der Föderation mit den Klingonen, Romulanern oder Cardassianern möglicherweise auf ihre Ausführungen zu treffen. Bei diesen Kriegen haben wir vielleicht wirklich nur einen Bösewicht gesucht, aber wenn Sie diesen Krieg auf das 20. Jahrhundert übertragen wollen, müssen Sie ihre Überlegungen umstellen... Die Rassen, die heute auf der Seite der Föderation kämpfen, wären damals alle Völker der Erde gewesen.

              Fremder:
              Sie wären alle Völker der Erde gewesen? Und wer, wenn ich fragen darf, wäre dann der Feind gewesen, so viele Möglichkeiten gibt es da nicht mehr.

              Tate:
              Der Feind in diesem Krieg wäre... der Krieg selbst gewesen.

              Tate kann den Fremden schließlich davon überzeugen, ihn gehen zu lassen. Sie kommen zu dem Schluß, dass die Föderation wirklich die Guten und das Empire wirklich die Bösen sind.
              Gleichzeitig wird die Discovery-Crew in einen Bodenkampf verwickelt. Eigentlich sollten die Föderationsbürger von einem nicht alliierten Planeten evakuieren. Der Planet wird von Truppen des Empires angegriffen. Auf dem Planeten werden Turners Leute beschossen, einer der Sicherheitsleute wird getötet. Man will den Angriff endlich beenden und wirft eine Granate. Die Angreifer werden getötet. Erst jetzt erkennen sie, dass die Angreifer Kinder waren, die Turners Leute für imperiale Soldaten gehalten haben. Turner setzt nun alles daran, dass diese Welt damit aufhört, Kinder in den Krieg zu schicken. Doch er scheitert.
              In der Schlußszene ist Tate im Kasino. Dann wird „The Voice“ eingeschaltet. Das ist so eine Art Piratensender, der versucht ganz objektiv zu sein und auch über Dinge berichtet, die schlecht für die Föderation sind.

              The Voice:
              Obwohl die Kämpfe zwischen den Streitkräften der Föderation und dem New Empire noch immer ununterbrochen weiter gehen, wurde Federation Council heute vom hohen Rat des Empires kontaktiert. Der Herrscher warf der Föderation vor, Kriegsverbrechen begannen zu haben. Angeblich haben Föderationssoldaten ein Feldhospital der Droten grundlos vernichtet. Es heißt, dass 7 Ärzte und 64 hilflose Patienten bei dem Massaker umkamen. Der Föderationsrat ist noch immer dabei, diese Anschuldigungen auszuwerten.

              Der Bericht endet, Pete stellt sich zu Tate.

              Pete:
              Auf die Behauptung würde ich nichts geben. Vermutlich ist das nur irgendein Propagandatrick, um das Ansehen der Föderation bei anderen Rassen zu schmälern.

              Tate:
              Ja, vielleicht. Aber was ist, wenn wir wirklich nicht die Guten sind?

              Tate und Pete sagen nun nichts mehr und man erkennt ihnen an, dass zu zweifeln anfangen.
              In der Nebenhandlung wird klar gemacht, dass Cader ein Gegner ist, wie es ihn in „Star Trek“ noch nie gegeben hat. Er will eine Starbase der Klingonen angreifen. Er weiß, dass eine sehr große Flotte der Föderationsallianz zur Zeit dort ist, unter anderem Teile der legendären dritten Flotte, kommandiert von Turner. Ein weiterer Grund für ihn, anzugreifen. Da das imperiale Oberkommando weiterhin geheim halten will, dass Cader noch immer für sie arbeitet, kann man Cader nicht mehr Schiffe zur Verfügung stellen. Darum muss er in eine hoffnungslose Schlacht ziehen. Er richtet sich an diejenigen, die unter ihm dienen.

              Cader:
              Ich weiß, was ihr denkt. Wir sind denen unterlegen, mit so einer großen Flotte kann der Feind nur gewinnen. Hinzu kommt, dass der Feind von Mike Turner kommandiert wird. Die Prophezeiung, dass Mike Turner der Bewahrer ist, welcher der Föderation Siege bringen wird, hat sich bei uns wie ein Lauffeuer verbreitet. Und ihr fragt euch jetzt vielleicht, weshalb wir den Angriff nicht einfach abbrechen. Nun, ich kann die Frage beantworten. Dies ist unsere Chance. Denn ihr habt vielleicht übersehen, dass der Bewahrer dem Feind Siege bringen wird, doch es steht nirgendwo, dass er auch den Endsieg bringen wird. Wir können hier und heute beweisen, dass Turner nicht unbesiegbar ist. Also, ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich werde heute in die Schlacht ziehen und der Föderation zeigen, dass es mehr als einen guten Krieger braucht, um einen Krieg zu gewinnen. Also, ihr könnt ja meinetwegen umkehren. Aber ich werde denen heute zeigen, was es heißt, zu verlieren. Oder dabei sterben.

              Man sieht zwar die Schlacht nicht ausführlich, aber man erfährt, dass Cader das Unmögliche möglich gemacht hat. Er hat gewonnen, die Discovery mußte fliehen.

              Togan Confrontation:
              Die Toganer, die zwar nur ein kleines Raumgebiet kontrollieren, aber dennoch eine extrem große Flotte (mindestens so viele wie die Föderation) besitzen, sind in dem Krieg bisher neutral geblieben, doch da ihr System für die Zwecke des Empires günstig liegt und ihre große Flotte der Föderation helfen könnte, sind beide Seiten an einer Allianz interessiert. Die Verhandlungen mit der Föderation verlaufen gut, doch dann werden Schiffe der Toganer vernichtet und Untersuchungen der Trümmer zeigen, dass Föderationswaffen verwendet wurden. Angeblich waren die Toganer einem experimentellen Schiff der Föderation zu nahe gekommen. Die Toganer planen einen Vergeltungsschlag doch kurz bevor sich die Föderation auch noch im Krieg mit den Toganern wiederfindet, kann die Discovery beweisen, dass es eine Falle des Empires war.
              Die Discovery hat einen Vorgesetzten Turners an Bord, der in einer Krisensituation das Kommando übernehmen und die Toganer angreifen will. Turner, der an eine friedliche Lösung glaubt, kann sich dem Befehl nicht widersetzen, doch er verhindert die Kommandoübernahme, indem er das Turboliftsystem manipuliert und seinen Vorgesetzten gewissermaßen im Lift einsperrt.
              Es wird hier besonders klar, dass Turners kriegerische Einstellung nur in Bezug zum Empire und dem imperialen Rat steht, denn als sein Vorgesetzter doch das Kommando übernimmt, schnappt sich Turner das nächst beste Shuttle und stellt sich damit der sich nähernden Flotte der Toganer entgegen. Er wird nicht feuern und auch nicht ausweichen. Wenn die Toganer angreifen wollen, müssen sie erst ihn töten. So gewinnt er wertvolle Zeit.
              Die Toganer schließen zwar ein Handelsabkommen mit der Föderation ab und wenn es im Interesse der Toganer ist, werden sie Missionsbedingt auch Geleitschutz oder andere Unterstützung bieten, doch sie bleiben im Krieg an und für sich neutral.
              Die Toganer werden noch des öfteren auftauchen und nachdem die Romulaner und Cardassianer mit der Föderation alliiert sind, somit fast zur Föderation gehören und andere Rassen bereits vernichtet wurden, sind die Toganer nun eine der größten Mächte im Alpha Quadranten.

              Hippies and other Aliens:
              Es gibt eine Rasse im Universum, die ihre ganz eigene Methode für einen Erstkontakt hat. Sie schaffen einen Klon der für sie fremden Rasse und füttern ihn mit allem Material, das sie über die Rasse haben. Jetzt planen sie einen Erstkontakt mit den Menschen. Doch das gesamte Material, das sie über die Menschen haben, stammt aus einem treibenden Frachter, der Material für ein Museum transportierte. Und das einzige noch verwertbare Material aus dem Frachter stammt aus der Flower Power Zeit. So sind die Erstkontakt-Klons Rock´n Roll-besessene Hippies. Starfleet erfährt rechtzeitig davon und schickt darum die Discovery, denn sowohl Carol als auch Turner haben mehr Ahnung als andere über diese Zeit der Menschen.
              In einer Szene am Schluß wird in einer Nachrichtensendung die Resistance, eine Gruppe ähnlich dem Maquis aus geflohenen Kriegsgefangenen und Droten, die gegen die Dunkelheit sind, eingeführt.
              Während Turner und Carol trotz ihres Wissens über die Flower-Power-Ära mit den Botschaftern nicht klar kommen und deshalb kurz vorm durchdrehen stehen, wird die Discovery mit einem neuen Computerprogramm versehen, welches jedoch erhebliche Probleme verursacht. Die Botschafter wollen helfen, werden jedoch von der Crew ignoriert. Als die Lage kritisch wird, ergreifen die Botschafter die Initiative und retten mit fortgeschrittenem Wissen über Computer die Lage. Die Botschafter fragen, ob die Föderation wirklich so naiv sei, dass sie glaubt, eine Rasse würde einen Erst Kontakt mit so spärlichem Wissen planen. Natürlich hatten sie noch sehr viel andere Informationsquellen über die Föderation als das Museumsmaterial. Da Turner dann eine ernstgemeinte Entschuldigung liefert, sehen die Aliens ein, dass die Föderierten durchaus etwas für sich haben, sie erkennen eigene Fehler und sind nicht so überheblich, darüber hinwegzutäuschen. Es wird weitere Kontakte geben.

              We Need A Hero:
              Die Folge beginnt damit, dass Turner von einer Bodenmission zurückkehrt, ebenso Baker, der durch eine Fehlentscheidung viele Menschen auf dem Gewissen hat. Er ist ziemlich fertig und obwohl ihm seine Freunde beistehen, wird er wieder rückfällig und greift zu Angel. Turner hat gerade in Zusammenarbeit mit einem Raumschiff und einer Bodenkampftruppe eine Basis des Empires vernichtet, ein großer Sieg zu diesem Zeitpunkt des Krieges. In seinem persönlichem Logbuch vermerkt Turner, dass er sich schon auf das, was hinter der Luftschleuse auf ihn wartet, „freut“. Turner durchquert die Luftschleuse. Er trägt Kampfausrüstung und sieht mitgenommen aus. Auf der Station wartet schon ein Begrüßungskomitee auf ihn. Viele Leute feiern ihn und ein FNN-Reporter wartet bereits auf Turner.

              Reporter:
              Captain Turner, wie fühlt man sich als der größte Held der Föderation?

              Turner:
              Held? Ich habe gerade eine Basis des Empires zerstört. 5000 Soldaten und 450 Zivilisten der Droten starben. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber die Leute, die ich als Helden betrachte, haben noch keine Kinder getötet.

              Reporter:
              Aber die Kinder der Droten werden in wenigen Jahren unsere Feinde sein.

              Turner:
              Haben Sie einen Knall? Ich werde ihnen erklären, was dort draußen passiert. Das Empire tötete unsere Zivilisten, wie töten die ihren. Sie zerstören unsere Feldlazarette und wir bombardieren ihre Hospitale. In unseren Methoden unterscheiden wir uns durch nichts vom Empire, nur in unseren Zielen. Das Empire will uns vernichten, wir wollen überleben. Ergo sind wir die guten. Aber wenn wir erst einmal so denken wie Sie, sind wir genauso wie das Empire.

              Später besucht Turner die Bar eines Planeten. Dort legt sich irgendein Kerl mit ihm an, aber Turner weist ihn zurecht. Als der Typ sich rächen will, rettet ihm eine unbekannte Person in schwarz das Leben. Als sich Turner bedanken will, sagt er nur, dass man einem Toten nicht das Leben retten kann. Dann erscheint Carol in der Bar. Als sich Mike kurz zu ihr umdreht und sich dann wieder an den fremden wendet, ist der spurlos verschwunden.
              Die Nebenhandlung dieser Folge ist Turner Ruf als Held und seine Abscheu dieser Tatsache gegenüber. Am Ende wird er von Carol in ein Lazarett geführt. Dort wird er von Carol dazu „gezwungen“, sich mit einer schwer Verletzten zu unterhalten. Sie erzählt ihm, wie sehr die Prophezeiungen und Turners Taten ihr und ihren Kameraden Mut gegeben hat und das dies sie lange am Leben gelassen hat. Später unterhält sich Carol in einem der letzten Dialoge mit Turner. Er sagt, dass er dies unmöglich so weiter gehen lassen kann. Erstens hat er Dinge getan hat, die ihn als Helden disqualifiziert und zweitens ist diese Heldenverehrung Unsinn, denn in einem Krieg gibt es überhaupt keine Helden. Carol stimmt ihm zu, doch es ist, wie er immer sagt. Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg. Und Turner ist die Hoffnung der Soldaten. In der letzten Szene kommt Turner erneut von einer Mission wieder. Diesmal geht er etwas auf die Heldenverehrung ein. Er stimmt zwar nicht richtig zu, aber er sagt auch nicht, dass er kein Held sei. Carol ist zufrieden, dass er auf ihren Rat hört, doch sie erkennt, dass Turner sich in seiner Rolle sehr unwohl fühlt.

              The Warrior (2 Teile):
              Die Folge beginnt mit Cader. Er wird darüber informiert, dass sich seine Schiffe der Farmkolonie nähern. In der nächsten Szene sieht man, wie Droten ein Hüttendorf plündern. Ein Drote stürmt eine Hütte und findet eine Frau und ihr Kind vor. Er will sie vergewaltigen. In dem Moment taucht Cader auf.

              Cader:
              He, Soldat.

              Der Drote lässt von der Frau ab.

              Cader:
              Sie sind noch nicht lange bei mir, oder?

              Drote:
              Erst ein paar Wochen, Sir.

              Cader:
              Nun, dann wissen Sie vielleicht ein paar Dinge noch nicht von mir. Manche betrachten mich als eine Art Ausgeburt der Hölle, als die Personifikation des Bösen. In einigen Punkten haben sie Recht. Ich habe bereits ganze Völker eliminiert. Anschließend habe ich in den noch immer qualmenden Ruinen der Welten Mahlzeiten eingenommen. Ich bin ein Killer. Das gebe ich zu, denn ich bin gut in dem, was ich tue. Doch es gibt da ein paar Dinge, die nicht einmal ich tun würde. Und Vergewaltigung gehört dazu. Wenn Sie sich so etwas noch einmal leisten, werde ich Sie töten. Gehen Sie.

              Der Drote geht.

              Cader:
              Ach, warten Sie noch. Mir fällt da gerade ein altes Sprichwort von der Erde ein. „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“

              Cader steht direkt hinter dem Soldaten. Der versteht nach einer Sekunde, was Cader meint und dreht sich ruckartig um. Doch Cader ist schneller und bricht ihm das Genick. Cader zieht sein Messer und geht auf die Frau zu. Sie hat Angst, doch Cader nimmt nur ein Stück Brot vom Tisch und schneidet sich eine Scheibe ab.

              Cader:
              Diese Kolonie hat 5421 Einwohner. Als ich herkam, wollte ich 5421 Leben auslöschen. Nun habe ich einen meiner eigenen Leute getötet. Sie jetzt zu töten, hieße, die von mir gesetzte Grenze zu überschreiten. Ich lasse Sie also leben. Im Gegenzug werden Sie mir dafür der Rettungsmannschaft eine Nachricht übermitteln. Die werden sie schon für mich weiterleiten.

              Frau:
              Und mein Kind?

              Cader:
              Wie gesagt, ich will nur Sie am Leben lassen.

              Frau:
              Dann lassen Sie mein Kind ihre Botschaft überbringen.

              Cader:
              Du willst dich für dein Kind opfern?

              Frau:
              ... Ja.

              In der nächsten Szene erhält Turner die Nachricht von dem Kind. Sie besagt, dass Cader sich mit Mike treffen will. Als sich Turner auf das Treffen vorbereitet, fragt Carol, was Cader wohl wolle. Turner ist das egal. Er will Cader so oder so töten. Carol erinnert ihn daran, dass Turner Caders größte Bedrohung ist. Wenn er sich mit Turner treffen will, ist es entweder eine Falle, oder es hat einen Grund. Einen sehr guten Grund. Turner sollte also vorsichtshalber seine Rachegefühle zurückhalten. Auch um seines Seelenfriedens Willen.
              Die Discovery trifft sich mit der Nemesis. Während die Schiffe stets aufeinander zielen, treffen sich Turner und Cader in der Mitte mit Shuttles. Sie docken aneinander an. Bevor sich die Schleusen öffnen (sie treffen sich in der Verbindungsbrücke) sind sie für einen Moment durch die Schotten getrennt, können sich durch die Fenster aber in die Augen blicken und erkennen den maßlosen Hass des anderen. Doch Cader behauptet, er brauche Turners Hilfe.

              Cader:
              Und da ich mich mit meiner Mission beim Empire nicht gerade beliebt mache, sollten wir dies vielleicht auf deinem Schiff besprechen.

              Turner:
              Worum geht es?

              Cader:
              Es geht um die Prophezeiung über den Krieger.

              Nächste Szene, Ready Room Discovery. Tate, Turner, Cader, Securityofficers.

              Tate:
              Der Krieger?

              Turner:
              Der Krieger ist der Hass und die Vergeltung. Er ist einer der größten Kämpfer, die es je geben wird. Er ist ein übernatürliches Wesen, eine Art Dämon, der während des Krieges Lo Kan´tre von der Dunkelheit geschaffen wird, um die Schwärze über alles Leben zu bringen. Er ist die Verkörperung der Apokalypse. Doch er ist nur ein Mythos.

              Cader:
              Das ist der Bewahrer auch, und trotzdem gibt es ihn. Es gibt dich.

              Turner:
              Das kannst du nicht vergleichen. Ich bin ein Soldat, genau wie der Bewahrer. Der Bewahrer ist nichts weiter als ein Soldat, der zufälligerweise dazu auserkoren ist, große Taten zu vollbringen. Doch der Krieger ist ein übernatürliches Wesen mit besonderen Kräften, ein Dämon. Und Dämonen gibt es nicht.

              Cader:
              Es gibt Dämonen. Wir erschaffen sie selbst.

              Tate:
              Was soll das heißen?

              Cader:
              Es ist erstaunlich, was man mit Gentechnik alles erreichen kann.

              Turner:
              Das Empire hat ein Wesen mit Hilfe der Gentechnik erschaffen. Ein Wesen mit besonderen Kräften, die denen des Kriegers entsprechen. Ihr dämlichen Spinner, ihr habt die Büchse der Pandora geöffnet.

              Cader:
              Ja, und zwar auf mein Geheiß hin.

              Turner:
              Verdammt, du hast Gott gespielt. Bist du völlig verrückt?

              Cader:
              Ich war einst ein Gott, ein Q, wie soll ich mich sonst verhalten? Allerdings hast du wohl recht, es war ein Fehler. Einst war ich die ultimative Waffe der Dunkelheit. Jetzt hat der Krieger meinen Job. Und ich will ihn wiederhaben. Und weil ich mich gegen meine eigene Schöpfung gestellt habe, hat mich die Dunkelheit verstoßen. Außerdem habe ich vor, wieder ein Gott zu werden. Sicher, ich lösche ganze Völker aus, doch im Gegensatz zum Krieger habe ich nicht vor, die ganze Galaxie auszulöschen. Wer sollte mich dann noch anbeten?

              Tate:
              Die Dunkelheit hat dich erst jetzt verstoßen? Ich dachte, die hätten dich schon verstoßen, als du dich mit deiner Renegaten-Armee alleine auf die Föderation gestürzt hast.

              Cader:
              Touché. Diese Story war nur die offizielle Version, das Empire hat mich die ganze Zeit unterstützt. Doch das ist jetzt vorbei. Jetzt bin ich alleine hier.

              Also tun sich Turner und Cader zusammen, um den Krieger zu stoppen. Der Krieger fängt unterdessen mit der Apokalypse an. Er hat sich vom Empire getrennt und beginnt mit einem Vernichtungszug über die ganze Galaxie und keine Flotte scheint ihn aufhalten zu können. Er richtet viel Leid an, mit seinen übernatürlichen Kräften dringt er in die Seelen der Discovery Crew ein und hetzt sie aufeinander. In dieser Zeit gerät Carol in Lebensgefahr, doch Cader rettet sie. Er offenbart Turner, dass er dafür irgendwann eine Gegenleistung fordern wird. Es wird nichts sein, was der Föderation schaden oder dem Empire nutzen wird, denn Cader weiss, dass Turner sich auf so was nie einlassen würde.
              In der Zwischenzeit trainieren Turner und Cader sehr viel gemeinsam, dabei fügt Cader Turner mit seinem Schwert eine Verletzung zu. Cader beteuert, dass es keine Absicht war, Turner lässt es auf sich beruhen. Cader geht dann in sein Quartier, sieht sich das Blut auf seinem Schwert neugierig an, holt dann einen Tricorder hervor und untersucht das Blut. Als er damit fertig ist, sieht er nachdenklich, aber auch ein wenig amüsiert aus. Es scheint, als hätte er etwas großes entdeckt.
              Erst am Ende der Folge können Cader und Turner ihn stoppen. Cader ist es gelungen, Waffen, die den Krieger verletzten können, zu schaffen. Schwer verletzt flieht der Krieger, Cader wird von Turner hinterrücks mit einem Phaser auf Betäubung in den Rücken geschossen und Cader wird verhaftet.

              Die Streitmächte des Kriegers, die er sich selbst geschaffen hatte, sind vernichtet. Doch er will nach wie vor die Galaxie vernichten oder beherrschen, je nachdem, was ihm besser gefällt. So erkundigt er sich in alten Schriftrollen und findet die Legende über den Schlächter. Den Schlächter gab einst wirklich. Er war der letzte Überlebende einer Rasse, den Farida, die den Q beinahe ebenbürtig und abgrundtief böse war. Sie waren die größte Bedrohung für die Q. Und ihre erste Station auf dem Weg zur Vernichtung der Q war ein Krieg gegen die Naron. Da die Q noch immer wütend über den großen Austritt der Ex-Q waren und Vergeltungspläne schmiedeten, boten die Naron den Q an, das Problem der Farida zu lösen. Sie wollten nur die nötigen Waffen und die Zusicherung, danach von den Q in Ruhe gelassen zu werden. Damit waren die Q einverstanden und gaben den Naron Schwerter, die von ihnen so verändert wurden, dass sie - im begrenzten Maße natürlich- alle Wünsche des Trägers erfüllten und, solange sie die Schwerter trugen, den Ketelkin einen kleinen Teil ihrer Q-Kräfte zurückgaben. Damit konnten die meisten Farida getötet werden. Nun versucht der Krieger, mit den alten Schriftrollen den Schlächter zu holen. Die noch lebenden Ketelkin spüren dies. Sie erscheinen alle mehr oder weniger gleichzeitig, wie von einer geheimnisvollen Macht dazu gebracht, auf dem Planeten, auf dem der Schlächter erscheinen wird. Man überredet Turner, Cader aus dem Gefängnis zu holen. Turner versichert zwar, dass dies eine ganz schlechte Idee ist. Niemand ahnt, wie böse Cader tatsächlich ist. So jemand dürfte niemals wieder aus dem Gefängnis entlassen werden. Ihn zu entlassen ist, wie einen Dämon aus der Hölle zu befreien. Trotzdem müssen sie es tun, man braucht Cader in der kommenden Schlacht. Für das Treffen der Ketelkin hat Turner seine alte Uniform wieder hervorgeholt.
              Einer der Ketelkin erkennt Cader sofort und will ihn angreifen. Turner schlägt diesen Ketelkin nieder und blockt den Schwerthieb Caders gegen diesen Ketelkin ab. Niemand von ihnen weiß, welcher Farida erscheinen wird, doch Turner fühlt, dass es der mächtigste von ihnen sein wird. Darum müssen die Ketelkin zusammenhalten. Einst waren sie 25, jetzt sind es nur noch 9, wofür in erster Linie Cader verantwortlich ist. Sie werden jeden von ihnen brauchen.
              Der Schlächter erscheint tatsächlich. Seine Kräfte müssen erst wieder vollständig zurückkehren, aber sie reichen bereits aus, um mit dem Krieger wieder Schrecken über die Galaxie zu bringen. Dann begeben sich Cader, Turner und die übrigen 7 Ketelkin auf die Suche nach den letzten Schwertern von einst. Mit diesen Schwertern gibt es Szenen wie bei der DS9 Folge „The Reckoning“, als Kira, von dem Propheten besessen, wie elektrisch geladen über die Promenade geht. Einer der Ketelkin ist ein älterer Soldat, eine lebende Legende, er hat bei der Schlacht um Naron mehr Feinde besiegt als alle anderen Kommandanten der Naron. Während Turner als Anführer der Gruppe gesehen wird, ist dieser Ketelkin so etwas wie der weise Ratgeber, der hinter dem Anführer steht. Bevor die Ketelkin in die letzte Schlacht ziehen, ist er es auch, der einen alten Kampfspruch der Naron zitiert, in ihrer Sprache. Tate fragt Turner, was dieser Spruch zu bedeuten hat.

              Turner:
              Ganz frei übersetzt?... Wir stehen zusammen, wir kämpfen zusammen, wir fallen zusammen, zusammen fahren wir zur Hölle und treten in des Teufels Arsch.

              Mit diesen Waffen können sie den Krieger und den Schlächter töten, wobei auch zwei Ketelkin vernichtet werden, auch ihre Seelen werden ausgelöscht, einer von ihnen ist der ältere Soldat. Turner kann die Schwerter vernichten, bevor Cader auf dumme Ideen kommen kann. Diesmal ist es Cader, der Turner in den Rücken schießt und ihn bewusstlos zurücklässt. Am Ende nimmt der Herrscher Kontakt zu Cader auf. Er will, dass Cader zurückkommt. Doch Cader ist nachtragend, er hat dem Empire nicht verziehen, dass sie ihn verstoßen haben. Außerdem will das Empire sich jetzt weder offiziell noch inoffiziell gegen die Föderationsallianz stellen, denn der Herrscher weiß, dass der erste Feind zurückkehren wird. Und dafür braucht das Empire seine ganze Kraft, auch wenn er Turner liebend gerne tot sehen würde.

              Cader:
              Ich dachte, ihr hättet euch mit dem ersten Feind arrangiert. Warum bereitet ihr euch dann auf einen Kampf vor?

              Herrscher:
              Sie haben recht. Der erste Feind will uns verschonen, dafür setzen wir im Kampf gegen sie nicht unsere ganze Flotte ein und versuchen, die Pläne der Ältesten zu stören. Das ist der Deal. Aber ich traue niemanden, auch nicht dem ersten Feind. Darum bereite ich mich auf einen Krieg vor. Also, wenn Sie sich weiterhin mit der Föderation anlegen wollen, dann haben Sie zwar meinen Segen, aber meine Unterstützung haben Sie weder offiziell noch inoffiziell. Sie stehen alleine da.

              Cader:
              Nicht ganz. Durch meinen Sieg über den Krieger haben viele Droten erkannt, dass ich auch ein großer Krieger bin. Darum haben sich viele Droten zu mir bekannt. Sie haben mir die Treue geschworen. Es sind nicht genug, um einen Krieg zu führen, aber ich werde die Föderation dennoch stechen. So oft, bis sie blutet.

              So führt Cader erneut einen Privatkrieg gegen die Föderation.
              Turner bittet seine Freunde ihm dabei zu helfen, den gefallenen Ketelkin ein Heldenbegräbnis zu bereiten, wie es bei den Naron üblich war. So versammeln sie sich am Schluss in einem der Torpedoräume. Die Särge werden auf einer Rampe weitertransportiert, während die Trauernden rechts und links der Rampe in schwarzen Naron-Gewändern und mit Kerzen in der Hand stehen. Nachdem die Torpedos abgeschossen wurden, fliegen sie auf eine Sonne zu.

              Conspiracies:
              Die Folge ist im letzten viertel der ersten Staffel angesiedelt, doch Andeutungen über verschiedene geheime Verschwörungen bekommt der Zuschauer über die ganze Staffel verteilt zu sehen. Turner erfährt die Wahrheit über den Tot seines Vaters auf New Bajor. Außerdem wird er über Johnsons Machenschaften aufgeklärt. Mystery taucht das erste mal auf und bietet Turner an, zusammen mit der Organisation gegen Johnson zu kämpfen.

              Eine der ersten Szenen:
              Turner sitzt im Ready Room, dann wird das Licht auf Mystery Modus umgeschaltet. Mystery wird in den Raum gebeamt.

              Turner:
              Wer zum Teufel sind Sie?

              Mystery:
              Nennen Sie mich Mystery. Ich bin hier, um Sie über einen Verrat zu informieren.

              Vorspann.

              Turner:
              Was soll das heißen?

              Mystery:
              Bevor ich beginne, sollten Sie ganz ruhig bleiben und mich ausreden lassen, und nicht den Sicherheitsdienst holen.

              Turner:
              Einverstanden.

              Mystery:
              Kennen Sie den Verteidigungsminister der Föderation, Philip Johnson?

              Turner:
              Mein Vater kannte ihn... Moment mal, wollen Sie etwa behaupten, Johnson sei ein Verräter?

              Mystery:
              Korrekt. Raten Sie mal, wer die Iron Fist Operation verraten hat.

              Turner:
              Das ist kein Beweis.

              Mystery:
              Stimmt... Eine Frage. Ihr Volk, die Naron, wussten doch über das stabile Wurmloch Bescheid, und das sich auf der anderen Seite das Dominion befindet. Warum haben die Naron die Föderation nicht gewarnt, als das Wurmloch wiederentdeckt wurde?

              Turner:
              Erstens gab es unter meinem Volk kaum noch jemanden, der noch an diese Legenden glaubte. Aber die wenigen, die es taten, haben den Föderationsrat darüber informiert. Aber keine von denen hat meinem Volk geglaubt.

              Mystery:
              An wen haben die Naron diese Warnung geschickt?

              Turner:
              Natürlich an... das Verteidigungsministerium.

              Mystery:
              Ihre Warnung hat niemals den Föderationsrat erreicht. Johnson hat sie abgefangen.

              Turner:
              Es ist also wahr. Und was haben Sie damit zu tun?

              Mystery:
              In der Föderation gibt es einige wenige, die von Johnsons Verrat wissen. Diese Leute nennen sich „die Organisation“. Unter ihnen befinden sich auch ein paar Sternenflottenoffiziere. Ich bin ihre Verbindung zur Organisation. Wir wollen, dass Sie uns helfen, Johnson das Handwerk zu legen, denn bis jetzt konnte sein Verrat nicht nachgewiesen werden.

              Turner:
              Warum ich?

              Mystery:
              Die Organisation hat von den Prophezeiungen ihres Volkes gehört und das Sie der Bewahrer sind. Wir glauben, dass Sie der einzige sind, der uns helfen kann. Sind Sie einverstanden?

              Turner:
              Ich muss noch darüber nachdenken.

              Mystery:
              Da ist noch etwas. Sie haben bereits dem Empire Schaden zugefügt, Sie sind also ein Dorn in Johnsons Auge. Er wird versuchen, Sie aus dem Verkehr zu ziehen. In der Organisation gibt es ein paar Menschen, die in der Hierarchie über Johnson stehen, sie könnten ihnen also ein wenig den Rücken freihalten, Sie müßten aber trotzdem noch aufpassen. Helfen Sie uns, Johnson zu erledigen. Ich komme in genau 12 Stunden wieder. Ich hoffe, Sie haben sich bis dahin entschieden. Ach ja, da ist noch etwas. Für den Fall, dass Sie mir noch nicht glauben, habe ich hier noch eine Information für Sie. Auf Starbase 495 plant einer von Johnsons Leuten eine Sabotage Akt. Sie können versuchen, ihn zu verhindern, aber wenn Sie das tun, passen Sie auf. Johnson wird verhindern, dass derjenige gegen ihn aussagen wird.

              Mystery beamt sich raus.
              Turner und seine Leute verhindern das Attentat und Jack und Mike verhören den Attentäter, der noch in Handschellen ist. Dann taucht einer von Johnsons Leuten auf und will mit dem Täter alleine reden. Mike will das verhindern, aber der Agent will eine Erklärung für Turners Verhalten, aber der kann natürlich nicht die Wahrheit sagen, also verlassen Tate und Turner den Verhörraum.

              Tate:
              Was sollte das? Warum willst du ihn nicht mit dem Kerl alleine lassen?

              Turner:
              Ich hatte meine Gründe. Ich erkläre es dir später.

              Dann hören die beiden einen Schuß, der Agent kommt raus und der Attentäter ist tot.

              Agent:
              Er hat mich angegriffen, ich mußte ihn töten.

              Tate:
              Er hat Sie angegriffen? In Handschellen?

              Der Agent hält die Handschellen hoch.

              Agent:
              Er hat sich befreit. Sie haben ihn wohl nicht richtig gefesselt.

              Tate:
              Das ist doch eine riesen Sch...

              Turner unterbricht ihn.

              Turner:
              Ja, so muss es gewesen sein.

              Mike und der Agent sehen sich tief in die Augen. Sie wissen beide, dass sie sich gegenseitig durchschaut haben. Der Agent geht dann.

              Tate:
              Was zur Hölle geschieht hier?

              Turner:
              Hab Geduld. Ich informiere dich rechtzeitig.

              Gegen Ende der Folge. Mystery beamt wieder in den Ready Room.

              Mystery:
              Und, wie haben Sie sich entschieden?

              Turner:
              Richten Sie ihrer „Organisation“ folgendes aus: die Ermordung dieses Kerls war eine Kriegserklärung Johnsons. Und wenn er einen Krieg haben will, dann werde ich ihm einen geben.

              Mystery:
              Gut, ich werde Sie aufsuchen, wenn wir einen Auftrag für Sie haben. Aber bitte, versuchen Sie nicht herauszufinden, wer ich bin. Es ist sicherer für uns beide. Und eines dürfen Sie nie vergessen: Es wird nicht lange dauern, bis Johnson weiß, dass Sie systematisch gegen ihn arbeiten. Genau wie Sie ihn, wird er Sie bekämpfen. Er wird ihnen den Krieg erklären.

              Turner:
              OK. Ich werde meinen engeren Stab über Johnson und Sie informieren.

              Mystery:
              Sehr gut. Aber passen Sie auf, wen sie einweihen. Genauso, wie die Organisation mich hier an Bord geschleust hat, hat Johnson vielleicht ebenfalls einen Spion an Bord. Passen Sie auf, wem Sie vertrauen. Aber glauben Sie mir, wir können Johnson fertig machen.

              Die beiden geben sich die Hand. Schnitt, Konferenzraum. Der gesamte engere Stab ist anwesend.

              Turner:
              Also schön, Freunde. Ich muss euch etwas erzählen. Ich befürchte, dass es einen Verräter in der Föderation gibt der, aus irgendeinem Grund den Untergang der Föderation herbeiführen will. Der Verteidigungsminister Philip Johnson ist ein Verräter. Ich habe vor, ihn zu bekämpfen.

              Das Thema „Mystery, Johnson und die Organisation“ wird bereits vorher angedeutet, wenn ein anonymer Starfleetadmiral mit einer verhüllten Person über den Verräter und eine Organisation spricht oder wenn eine andere verhüllte Person die Discovery sabotiert. In den vorherigen Folgen wird der Verräter immer nur verhüllt gezeigt und nie mit Namen angesprochen, ähnlich wie in „Enterprise“ der Drahtzieher des temporalen kalten Krieges. Johnson hingegen wird bis zu dieser Folge stets als ein wahrer Held dargestellt, einer der wenigen Politiker, der von den Soldaten akzeptiert wird, da sie in ihm einen der ihren sehen.

              Hunt for Warhammer:
              Eine ernstgemeinte Anspielung auf „Hunt for Red Oktober“, in der Manka, ein legendärer Soldat der Droten, überläuft.
              Mankas Oberkommandeur hat sich Cader angeschloßen, damit muss auch Manka Caders Befehlen folgen.
              Ein Droten Angriffsflügel greift einen kleine Raumstation der Föderation an. Die Station hat keine Chance, der Droten Commander, General Manka, wird gerade darüber informiert, dass die nächste Salve die Station vernichten wird. Mehr zu sich selbst sagt Manka, dass es ihm leid tut. Dann lässt er die Station vernichten. Später ist er alleine mit seinem ersten Offizier. Der fragt ihn, ob das Oberkommando wußte, dass diese Station so spärlich bewaffnet war. Der General bejat das. Der Erste Offizier entgegnet, dass ein Kampf zwischen einer solchen Station und einem Angriffsflügel nicht sehr ehrenhaft ist. Auch hierbei stimmt Manka zu. Dann stellt er die Frage, ob es überhaupt ehrenhaft ist, gemeinsam mit Cader zu kämpfen.
              Starfleet Intelligence trifft sich mit Turner und seinen Leuten. Sie wollen seine Meinung als erfahrener Stratege und Experte für verschiedene Rassen, z.B. den Droten. Er hat einst ein psychologisches Profil von General Manka angefertigt. Jetzt ist die Warhammer, Mankas Schiff, getarnt durch ein Tachyonen Gitter Starfleets geflogen. Man will von Turner wissen, was Manka, einer der besten Droten Kommandanten, plant. Das Tachyonen Gitter ist eine der ältesten Installationen der Föderation, und es wäre sehr verwunderlich, wenn das Empire nicht darüber Bescheid wüßte. Manka könnte also ein Ablenkungsmanöver durchführen. Aber Turner bezweifelt dies. Denn Manka hat starke Abneigungen gegen das Dominion. Daher glaubt Turner, dass Manka und seine vierzig Schiffe überlaufen wollen. Turner und seine Crew sollen diese Theorie klären. Doch obwohl Turner recht hat, kommen sie dennoch in Schwierigkeiten. Denn das Empire schickt ein starkes Schiff hinterher, das die Warhammer vernichten soll. Und eines von Mankas Schiffen spielt wohl ein doppeltes Spiel. Aber die beiden feindlichen Schiffe werden vernichtet und Manka und seine Armada laufen über. Doch sie wollen ihr Volk nicht verraten. Sie wollen keine militärischen Geheimnisse preisgeben. Sie wollen nur kämpfen, nicht mehr und nicht weniger.
              Baker, der wegen seiner Sucht einige Fehler bei dieser Mission gemacht hat, verläßt das Schiff und Starfleet und versucht, sich als Zivilist durchzuschlagen.

              The Oldest:
              Turner wird zu Starfleet Command auf die Erde gerufen. Es geht um sein Wissen über den ersten Krieg gegen die Dunkelheit.

              Admiral:
              Captain, wir haben ein sehr ernstes Problem. Einer unser strategisch am besten gelegenen Planeten ist in die Hände des Empires gefallen. Der Planet wurde von neun Raumschiffen und zwölf Shuttlegeschwadern beschützt, und die Verteidigungsanlagen auf der Oberfläche hätten gegen eine kleine Armada leicht gewonnen. Und trotzdem wurde der Planet übernommen. Und es ging schnell. Die Raumschiffe konnten nicht um Hilfe rufen und die Basis auf der Oberfläche hatte nur Zeit für eine Nachricht: „Wir werden von einem Schiff angegriffen.“ Von einem Schiff. Soweit wir wissen, hat nicht einmal das Empire diese technischen Möglichkeiten. Wir müssen wissen, was einen solchen Angriff durchführen kann. War es doch das Empire, oder war es etwas, was noch niemals jemand zuvor gesehen hat? Wie auch immer die Antwort lautet, Sie haben schon viel gesehen. Wenn jemand diese Frage beantworten kann, dann Sie.

              Später bekommt Turner eine Nachricht von der Resistance. Man will sich mit ihm treffen.

              Resistance Vertreter:
              Wir wollen Sie bitten, unser Anführer zu werden. Führen Sie uns in den Krieg gegen die Dunkelheit.

              Turner:
              Krieg? Gegen die Dunkelheit? Sie haben nicht die blasseste Ahnung, mit wem Sie sich da anlegen wollen. Selbst wenn die Föderation und ihre Alliierten mit ihnen in den Krieg ziehen würden, wäre es noch fraglich, ob das Empire besiegt werden kann. Und da die Föderation einen Krieg um jeden Preis verhindern will, dürfte ihr Kreuzzug scheitern. Ihre Sabotageaktionen waren zwar sehr erfolgreich, doch in dem Moment, in dem Sie einen offenen Krieg beginnen, sind Sie zum Scheitern verurteilt.

              R.V.:
              Darum wollen wir Sie. Sie sind der perfekte Anführer und es wäre die ideale Möglichkeit, Rache für ihr Volk zu nehmen.

              Turner:
              Mein Wunsch nach Rache ist sehr groß... Doch meine Abscheu gegenüber dem Krieg ist noch größer. Ich werde Sie nicht begleiten. Und ich empfehle ihnen, sich auf Terrorakte und Sabotage zu beschränken. Halten Sie sich vom Krieg fern.


              Turner sitzt vor dem Schrein in seinem Quartier und meditiert. Er erinnert sich an den ersten Krieg gegen das Dominion. Er sieht Erinnerungsblitze von Schlachten. Naronkriegsschiffe explodieren, dann erkennt man tiefschwarze Objekte, die durch die Explosion gleiten. Dann reißt Turner die Augen auf.
              Konferenzraum.

              Turner:
              In dem ersten Krieg benutzte das Dominion halborganische Raumschiffe, wir nannten diese Schiffe „Peacemaker“. Sie waren bereits damals ernst zunehmende Gegner, die heutigen Schiffe dieser Bauart dürften für die Föderationstechnik unzerstörbar sein.

              Admiral:
              Und Sie sind sich ganz sicher, dass das Empire diesen Angriff durchgeführt hat?

              Turner:
              ... Nein. Es gibt noch eine andere Möglichkeit. In diesem Universum gibt es sechs Rassen, die von den jüngeren Völkern als „die Ältesten“ bezeichnet werden. Diese sechs Rassen sind die ältesten Rassen des Universums. Zu ihnen gehören die Q, die Borg, Tkon, Zoktonen, Horu´Shon und die Gründer. Die Borg hätten unsere Schiffe erkannt, die Tkon sind ausgestorben und die Q waren es wohl auch nicht, aber auch die Horu´Shon und die Zoktonen wären technisch in der Lage für einen solchen Schlag.

              Admiral:
              Sie widersprechen sich. Die Ältesten sind uns wohl Milliarden Jahre voraus, aber die Gründer sind es wohl nur ein paar Jahrhunderte.

              Turner:
              Unter den Ältesten gab es ein wichtiges Gesetz. Wenn zwei Rassen der Ältesten gegeneinander Krieg führen, muss der Verlierer seine gesamte Technik aufgeben und von vorne anfangen. Und die Gründer haben einige Kriege verloren.

              Turner erzählt dem Admiral auch von der großen Zusammenkunft. Alle Tausend Jahre treffen sich die Ältesten im Galaxiekern einer jeden Galaxie, in der die Ältesten existieren. Bald ist es wieder soweit. Der Admiral will eine Empfehlung, welche der Ältesten Verbündete gegen das Dominion sein könnten. Turner rät davon ab, aber der Admiral will es trotzdem versuchen. Auf die Frage, weshalb fast alle Ältesten aus unserer Galaxie kommen, was sehr unwahrscheinlich ist, antwortet Turner, dass die Ältesten zur Zeit zwar die Ältesten sind, aber sie sind nicht die aller Ersten Rassen (von den Q mal abgesehen). Am Ende der Folge begegnet die Discovery einem Peacemaker, dieses Zusammentreffen übersteht die Discovery nur knapp, das Feindschiff kann nicht zerstört werden. In einer der nächsten Folgen findet die Zusammenkunft statt. Dann taucht ein Schiff der Föderation auf, es wird jedoch von dem Zoktonenschiff vernichtet.
              Bereits die gesamte erste Staffel über werden die Ältesten bei Szenen mit Cader oder anderen imperialen Offizieren erwähnt. Zuerst reden sie nur über eine Macht, vor die sie sich fürchten, weil sie verdammt mächtig ist. Später wird diese Macht mit „die Ältesten“ Rassen bezeichnet, die irgendetwas vor haben, zum Beispiel die Zusammenkunft.
              Die Zusammenkunft wird schon im Voraus vorbereitet, z.B. durch ein Gespräch zwischen Cader und Shokar. Cader erklärt Shokar, warum der Herrscher bald kurz verreisen wird. Nach der Zeitrechnung der Ältesten steht nämlich das Millenium bevor und darum steht die Zusammenkunft kurz bevor.

              First Confrontation:
              Zu Beginn verlassen Allan, ein immer wiederkehrender Charakter und sympatisches Greenhorn, und Eve das Schiff, um einen kleinen Urlaub zu machen (Allan geht zuerst). Die beiden sind seit 1 oder 2 Folgen leiert. Allan redet mit Nog in seinem Quartier, während Allan seine Sachen packt.

              Nog:
              Hast du einen Phaser dabei?

              Allan:
              Sicher, ein Phaser des Typs 1 gehört zur Standardausrüstung.

              Nog:
              Du solltest trotzdem verdammt vorsichtig sein. Du hast ja keine Ahnung, mit was für Mächten du dich da anlegen willst.

              Allan:
              Übertreibst du nicht etwas? Eve will mich nur ihren Eltern vorstellen.

              Nog:
              Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele das schon gesagt haben. Glaub mir, die Eltern der Freundin zu treffen ist immer wieder ein Abenteuer.

              Die beiden suchen den Transporterraum auf, Turner wurde gerade an Bord gebeamt und unterhält sich mit Tador.

              Turner (zu Allan):
              Aha, der Urlauber. Wo ist denn Eve?

              Allan:
              Sie ist schon vor mir runter gegangen.

              Nog:
              Vertrau mir, halt dir den Rücken frei.

              Turner:
              Klingt ja gefährlich, hast du irgendwas besonderes vor, Allen?

              Nog:
              Er wird heute Eves Eltern vorgestellt.

              Turner/ Tador:
              OhOh.

              Tador:
              Ich wünsche dir viel Glück.

              Turner:
              Hast du einen Phaser dabei?

              Allan
              (geht auf die Plattform):
              Ihr nehmt mich doch alle auf den Arm... (Verzweifelt) Oder?

              Er wird bereits weggebamt.

              Nog:
              Waren wir nicht ein wenig zu fies?

              Turner/ Tador, lächelnd:
              Ja, das waren wir.

              In dieser Folge taucht der Verteidigungsminister Philip Johnson zum ersten Mal auf. Turner befindet sich mit seinen Leuten auf einem Planeten. Dort soll er überraschend für den Schutz des Ministers sorgen. In einem Gespräch erkennt Turner, dass Johnson über Turners Verbindung zur Organisation Bescheid weiß. Später hat Mike Kontakt zu einem von Johnsons Leuten, der zur Organisation gehört. Turner und seine Leute helfen ihm, mit Beweismaterial zu entkommen. Er soll es FNN zuspielen. Doch als sich Turner und die anderen FNN ansehen, erfahren sie, dass ein Mitarbeiter des Ministers dem Empire Informationen zuspielen wollte und auf der Flucht vor Starfleet wurde der Verräter leider getötet. Turner beschuldigt Johnson, ihn eiskalt eliminiert zu haben. Aber Johnson kümmert das nicht. Hauptsache, Johnson bleibt Minister.
              Gleichzeitig trifft Baker auf einem Planeten während eines Drogenrausches Cader.

              Baker:
              Was wollen Sie?

              Cader:
              Als ich erkannte, das Turner die größte Bedrohung des Empires ist, wollte ich alles über ihn und seine Leute wissen. Da habe ich einiges über Sie erfahren. Ich kenne ihr größtes Geheimnis. Nach dem Tod ihrer Freundin sind sie tief gesunken. Sie wurden süchtig. Wenn ich Sie mir so ansehe, sind Sie rückfällig geworden... Wie auch immer, ich weiß, dass Sie für die Unterwelt gearbeitet haben. Sie waren ein Verbrecher.

              Baker:
              So geheim ist da gar nicht. Ich habe schon anderen davon erzählt.

              Cader:
              Haben Sie auch erzählt, dass Sie nicht nur als Geldeintreiber gearbeitet haben, sondern auch als Auftragskiller? Und das Sie im Drogenrausch auch einfach so aus Spaß getötet haben?

              Baker:
              ... Nein... Also, was wollen Sie, verdammt noch mal?

              Cader erkennt, dass in Baker boshafte Triebe verankert sind, so nimmt er Baker mit sich und infiziert ihn mit einem Parasiten/ Pah Wraith (was man erst später erfährt) und Baker wird zu einem Gehilfen Caders, der sogleich seine Freunde verrät.

              While First Contact:
              Eve, Carol und Barbara Shapiro befinden sich auf der Erde. Barbara gehört zu einem Team von Ingeniueren, die ein Außerirdisches Artefakt untersuchen wollen, Eve und Carol warten auf ihre Freundin, da die drei nach den vergangenen recht derprimierenden Monaten zusammen Urlaub machen wollen. Durch einen Zufall versetzt das Artefakt die drei in die Vergangenheit, in das Jahr 2063, wenige Stunden vor dem ersten Kontakt. Sie müssen höllisch aufpassen, nicht in der Zeitlinie herumzufuschen, was gar nicht so einfach ist, da die Enterprise-E Crew ebenfalls in dieser Zeit aufgetaucht ist. Diese müssen verhindern, dass die Borg die Geschichte verändern. Da sich die drei von der Discovery auf keinen Fall einmischen wollen, halten sie sich von Cochrane und der Enterprise Crew fern und bewegen sich unauffällig unter der Bevölkerung. Die ist genauso niedergeschlagen wie sie. Der dritte Weltkrieg liegt nur wenige Jahre zurück, alles liegt in Trümmern und die Menschen sind desillusioniert. Barbara versucht, sie wieder in ihre Zeit zurückzubringen. Währenddessen freundet sich Eve mit einer Einheimischen an, einer sehr jungen, schwarzen Frau, die im Leben keinen Sinn mehr sieht, alles scheint zu Ende zu gehen. Dann landen die Vulkanier auf der Erde. Innerhalb weniger Stunden schwingt die Einstellung der Menschen um. Sie glauben nun an eine Zukunft, eine Zukunft im All. Sie beginnen, alles wieder aufzubauen und aus ihren Fehlern zu lernen. Die junge Frau ist auch wieder voller Hoffnung. Am Morgen nach dem ersten Kontakt steht die Rückreise der Besucher aus der Zukunft kurz bevor und Eve will sich noch kurz von der Frau verabschieden, die keine Ahnung von Eves wahrer Herkunft hat. Sie findet die Frau am Grab ihres Vaters. Er war Soldat im Krieg. Er hat immer gesagt, dass nach einem Krieg stets eine Wiedergeburt folgt. Jetzt endlich versteht die Frau ihren Vater, denn die Menschheit scheint gerade eine solche Wiedergeburt zu erleben. Sie glaubt nun an eine friedliche Zukunft der Menschheit. Eve, die natürlich Kenntnisse über die Zukunft hat, sagt, dass es Frieden zwischen den Menschen geben wird, aber sie fragt, ob sie es für möglich hält, dass es jemals Frieden zwischen den Menschen und anderen Völkern geben wird, denn im Weltraum gibt so viele verschiedene Rassen, da scheint es unvorstellbar, dass sie friedlich nebeneinander leben könnten. Die Frau sagt, dass es dauern wird, aber eines Tages wird der Krieg aussterben, denn der Frieden ist stärker. Dann geht die Frau, Eve und Carol stehen neben dem Grab des Vaters der Frau. Eve liest den Namen (sie kannte bisher nur den Vornamen der Frau) und erkennt, dass es sich bei der Frau um Anne Bowers handelt, der Frau, die drei Kriege mit Außerirdischen Rassen beendet beziehungsweise verhindert hat. Sie war die erste Friedensstifterin der Erde mit anderen Rassen, sie war eine Legende, der die Menschheit ihr überleben verdankt. Dann kehren Barbara, Carol und Eve in ihre Zeit zurück, nach der Begegnung mit Anne gestärkt durch der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft.

              The Abyss:
              Turner hat erlebt, wie ein menschlicher Symphatisant der Dunkelheit ein Attentat auf ihn verübt hat. Ein Soldat opferte sich, um Turner zu retten. Daraufhin wünscht sich Turner, er wäre niemals in die Rolle als Bewahrer geschlüpft. Dann erscheint First Q und erfüllt ihm den Wunsch. Anschließend stehen die beiden auf einer Erde, die am Abgrund steht. Die Invasion zu Beginn des Jahres war erfolgreich, Turner starb hier schon auf seiner ersten Mission, Cader hat die Kontrolle über die Erde. Q und Turner sind wie Geister, niemand sieht sie, sie sind für die anderen wie Luft, doch sie sehen alles. Turner wird Zeuge, wie eine Widerstandsgruppe einen hoffnungslosen Kampf kämpft. Sie haben auch einen Anführer, der für sie wie der Bewahrer ist, doch er kommt einfach nicht an den Krieger aus der Prophezeiung heran. So wird am Schluß die Widerstandszelle, die teilweise aus den Führungsoffizieren der Discovery besteht, ausgelöscht (Inszenierung dieser Szene: Ähnlich wie bei „Buffy The Vampire Slayer“, Episode „The Wish“).

              Betazed:
              Die Discovery erhält den Oberbefehl über die Betazed-Verteidigungslinie. Daraufhin lässt sich Mike von Nog zwei spezielle Vorrichtungen bauen. Außerdem befiehlt er einem Großteil seiner kleinen Flotte, sich zu tarnen. Dann entdecken die Langstreckensensoren mehrere imperiale Schiffe, darunter eine Peacemaker. Anscheinend sind nicht alle Dominion Soldaten dem Befehl des Herrschers gefolgt sondern sind Cader treugeblieben. Sie sind so selbstgefällig, dass sie sich nicht einmal tarnen. Als sie sich nähern, teilt Mike seiner Crew seine Strategie mit.

              Turner:
              Es ist wohl unvermeidlich, dass wir ein paar Treffer einstecken müssen. Wenn wir ein paarmal getroffen wurden, wird Silta einige Abgase durch die hinteren Emitter ausstoßen und wir werden die Energie senken.

              Tate:
              Du willst „Totstellen“ versuchen? Den ältesten aller Tricks? Das klappt nie.

              Turner:
              Kommt darauf an, wie überzeugend wir sind... Ladies and Gentleman, würdet ihr bitte in Deckung gehen?

              Turner zieht seinen Phaser und als alle in Deckung sind, feuert er auf einige Konsolen, die daraufhin zerstört sind. Alle stehen wieder auf, in der Zwischenzeit knöpft Mike seine Uniform ein wenig auf und zerzaust sich die Haare.

              Tate:
              Was sollte das?

              Turner:
              Sieh dich um. Sieht das wie die Brücke eines schwer beschädigten Schiffes aus oder nicht?

              Turner benutzt den Ruß einer zerstörten Konsole, um sein Gesicht ein wenig zu verschmieren. Er sieht nun wirklich aus, als hätte er einen schweren Kampf hinter sich.

              Turner:
              Also gut, wenn die uns kapern wollen, müssen sie die Schilde senken und dann werden wir zwei kleine Vorrichtungen an Bord der Peacemaker beamen. Ich hoffe, dass uns danach das Schiff keine Probleme mehr bereitet. Es geht los.

              In der Zwischenzeit haben sich die anderen auf der Brücke auch „maskiert“. Dann beginnt der Kampf, die anderen Raumschiffe Turners bleiben getarnt. Nach ein paar Treffern beginnt Turners Vorhaben.

              Silta:
              Der Angreifer hat bemerkt, dass wir Probleme haben. Er hat aufgehört zu feuern und nähert sich langsam.

              Turner:
              Einen allgemeinen Hilferuf senden.

              Jane:
              Sie antworten.

              Tate:
              Auf den Schirm.

              Ein Gründer erscheint auf dem Schirm.

              Gründer:
              Was ist los?

              Turner:
              Unser Schiff ist schwer beschädigt, einen Kampf würden wir nicht überleben. Darum ergeben wir uns.

              Gründer:
              Dann werden Sie gefangen genommen.

              Turner:
              Besser als der Tod.

              Gründer:
              ... Bereiten Sie sich drauf vor, geentert zu werden.

              Die Verbindung unterbricht.

              Turner:
              Wenn wir unsere Vorrichtungen rüber gebeamt haben, bringst du uns schnell von hier weg, Eve.

              Eve:
              Verstanden.

              Tate:
              Was sind das eigentlich für Vorrichtungen?

              Turner:
              Ach nichts weiter, nur zwei kleine Nuklearwaffen.

              Tate:
              Nuklearwaffen? Mike, du weißt genau so gut wie ich, dass die Anwendung von Nuklearwaffen in der Föderation schwer bestraft wird!

              Turner:
              Wenn ich dadurch Betazed retten kann, dann kann sich die Föderation ihre Gesetze sonst wohin stecken.

              Tate:
              Du hast recht... Aber warum Nuklearwaffen?

              Turner:
              Die radioaktive Strahlung sollte die organischen Komponenten des Schiffes vernichten, die Druckwelle sollte dann den Warpkern sprengen.

              Tate:
              In deinem Plan sind ein paar „sollte“ zuviel für meinen Geschmack.

              Turners Plan gelingt trotzdem, die Peacemaker wird zerstört, die anderen imperialen Schiffe können auch vernichtet werden, doch es gab schwere Verluste auf der Discovery.

              Alle sind glücklich wegen dem Sieg, neue Hoffnung kommt auf. Mason besucht das Schiff und gerät mit Turner in Streit über dessen Methoden. Er wirft ihm vor, kein richtiger Starfleetoffizier zu sein. Er habe keine Achtung und keine echte Haltung. Wütend geht Mason wieder. Dann kommt die Nachricht, dass ein paar Kampfshuttles zur nächsten Starbase gebracht werden sollen. Turner kann Tate dazu überreden, statt eines Piloten Turner ein Shuttle fliegen zu lassen, was sollte schon passieren? Am Ende der Folge erreicht Tate dann die Nachricht, dass Betazed doch noch angegriffen wurde. Doch der Hohe Rat des Empires rief die Angreifer zurück, um einen Krieg zu verhindern. Die Regierung von Betazed fordert Vergeltung, doch Federation Council will keinen Krieg. Carol fragt Tate, der sich die Akte des seit der Schlacht vermißten Allan durchliest, ob alles umsonst war. Tate antwortet mit ja. Carol verläßt die Brücke und nur einen Augenblick später kommt ein einziges Shuttle wieder, und der übrige Pilot ist laut Sensoren verletzt. Als Tate die Shuttlerampe betritt, wird Riya Tali schon von Carol verarztet. Jack fordert sie auf, zu erzählen, was passiert ist. Tali berichtet, dass sie von einer Peacemaker angegriffen wurden. Sie konnte gerade so entkommen. Als Tate nach Turner fragt, sieht Tali in ihrer Erinnerung, wie ein Shuttle vernichtet wird. Dann sagt sie, dass Turner tot sei. Dann wird ein Raum auf einem Schiff des Empires gezeigt. Allan erwacht aus der Bewußlosigkeit, seine Hände sind mit ordinären Seilen gefesselt, dann tritt sein Freund Baker ein. Allan weiß nicht, dass Baker für den Feind arbeitet. Allan ist erleichtert.

              Allan:
              Bob, was machst du hier? Ist ja auch egal, du mußt mich hier rausholen.

              Baker zieht ein Messer und befreit Allan.

              Allan:
              Los, komm mit, wir müssen einen Weg finden, zu fliehen.

              Baker:
              Ich werde nicht mitkommen, aber du darfst gehen, wenn du der Föderation eine Nachricht überbringst.

              Allan:
              ... Was für eine Nachricht?

              Baker:
              Du mußt sie nicht wissen, denn eigentlich bist es nicht du, der die Nachricht überbringt... Es ist deine Leiche. Wir werden sie der Föderation zukommen lassen... Hm, eigentlich hast du es verdient, die Nachricht zu kennen: Turner und die anderen geben der Föderation Hoffnung. Doch an eines sollte sich die Föderation jetzt schon mal gewöhnen: diese Hoffnung ist sinnlos.

              Baker holt mit dem Messer aus, Allan ist entsetzt, Ende der Season. Zu Beginn der nächsten Folge Rückblende, dann stößt ihm Baker das Messer in den Bauch, Allan fällt sterbend zu Boden.
              Der Tod eines Crewmitgliedes durch Baker wird bereits im Trailer für diese Folge offenbart. Es werden kurze Bilder aller Haupt- und Nebencharaktere auf der Discovery gezeigt und dazu die Botschaft, dass sich der Überläufer (Baker) vorgenommen hat, seine ehemaligen Kammeraden zu töten. Nun ist die Zeit für das erste Opfer gekommen.
              In den nächsten Staffeln besteht dann ein sehr großer Teil der übrigen Folgen aus typischen Star Trek Handlungen.
              Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
              Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
              Vaya con dios, Slayer.

              Kommentar


              • #8
                damit nicht alles der Fantasie überlassen wird hier ein paar Zeichnungen zur Serie.... und bitte nicht in Gelächter ausbrechen, ich weiß selbst, dass ich kein guter Zeichner bin. Wenn ich in 3-d zeichnen könnte würde ich es tun, darum also nur ein paar Ansichts-Skizzen.

                Als erstes das wichtigste Schiff, die USS Discovery, ein Kreuzer der Angel-Klasse. Die Untertassensektion hat die typische Form, die Maschinensektion ist genau wie bei der Akira und Intrepid Klasse direkt an die Untertassensektion montiert und bei den Überrollbügeln, die über die Untertassensektion gehen und die Triebwerke halten habe ich mich ebenfalls durch die Akira Klasse inspirieren lassen.

                Dann das Gegenstück zur Discovery. Die "Nemesis" seines Erzfeindes Caders, ein Dominion Kreuzer der Monarch Klasse.

                Dann ein richtig schwerer Brocken. Ein Schiff des Dominions der Peacemaker Klasse. Nahezu unzerstörbar. Bei der Größe habe ich so an 8 Meilen, sprich 12 km gedacht, aber da muss ich noch mal drüber nachdenken. Fans von B5 erkennen vielleicht die Ähnlichkeit zu den Schatten-Schiffen, dann wisst ihr auch welche Feuerkraft ich hier in etwa im Sinne habe - natürlich im Verhältnis gesehen, da ich ich nicht weiß wie gut man die Schlagkraft von Schiffen dieser beiden Universen vergleichen kann.

                Dann ein schwerer Kreuzer der Naron. Soll in etwa 5 Meilen, also so 8 km lang sein. Dieses und die Peacemaker basieren auf lebender Technologie. Sprich, das Muster auf der Außenhaut ist in ständiger Bewegung.

                Das nächste Bild zeigt Turners Schwert, bei dem man, wie es auch einst Luke Skywalker konnte, die Klinge einfahren lassen kann, nur dass die Klinge hier halt aus Stahl ist.

                Dann noch ein Schiff, dass ich fast vergessen hätte. Ein Kriegsschiff der Droten.

                Und dann noch 2 neue Phaser. Ok, das eine ist im Aussehen nur leicht modifiziert, allerdings sollen die Entladungen nicht so wie in First Contact einzeln abgegeben werden, sondern wie bei einem MG wie man es aus unseren Tagen kennt. Und dann noch das neue Standardgewehr. Kleiner, aber mit dem zusätzlichen Lauf für Projektile auch auf Planeten einsetzbar, auf denen Energiewaffen nutzlos sind.
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                Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                Vaya con dios, Slayer.

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                • #9
                  Hier eine Übersicht der wichtigsten Nebencharaktere. Ich hoffe dies hilft ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen. Diese Liste ist nach der Häufigkeit der Auftritte der Charaktere geordnet.

                  Allan LeBeau ist in der ersten Staffel Carols Assistenzarzt. Er stammt frisch von der Akademie und ist noch sehr unerfahren und ein wenige naiv. Carol, Nog und Baker nehmen ihn unter ihre Fittiche. Er ist sehr sympathisch und hilfsbereit. Während der Verteidigung von Betazed am Ende der ersten Staffel stirbt Allan.

                  Jane McLoughlin ist die Stellvertretende Sicherheitschefin. Es entwickelt sich eine Liebe zwischen ihr und Baker.

                  Barbara Shapiro ist Nogs Vertretung im Maschinenraum. Sie und Jack Tate sind im späteren Verlauf der Serie immer nur eine Haaresbreite davon entfernt ein Liebespaar zuw erden.

                  Jesse James ist ein Offizier auf dem Schwesterschiff der Discovery, der Angel. Seine Eltern hatten bei der Wahl seines Vornamens einen merkwürdigen Sinn für Humor an den Tag gelegt. Doch er ist gar nicht so schlecht gewählt, ist Jesse doch ein ziemliches Schlitzohr, der einem Ferengi alle Ehre machen würde. Er und Nog hauen sich bei Tauschgeschäften regelmäßig gegenseitig übers Ohr und arrangieren, wann immer sich die Crews treffen, Wettkämpfe und schließen natürlich auch Wetten ab.
                  Jesse ist so eine Art Morn der Serie. Während Morn stets als redselige Figur dargestellt wurde, wird von Jesse stets als ein netter Kerl geredet. Er hat zwar leichte kriminelle Anwandlungen, ist aber nett, zuvorkommend, lustig und in den meisten Punkten der perfekte Schwiegersohn. Der Gag ist jedoch, dass er niemals auftaucht. Immer ist er gerade gegangen oder man hat nur über Funk mit ihm geredet.

                  Pete Taylor, er ist der Barkeeper an Bord des Schiffes und zuvor hat er eine private Ausbildung als Psychiater abgeschlossen, doch er findet, dass ihm der Job als Barkeeper mehr Spaß macht und die Leute reden so oder so mit ihm. Er ist der inoffizielle Counselor des Schiffes. Pete hat die Angewohnheit, sich Dinge, die er hört, vorzustellen. Manchmal sieht der Zuschauer seine Phantasien, und die sind recht bizarr.

                  Trin Cader ist Mike Turners Erzfeind.

                  Mystery ist Turners anonymer Informant. Er hält Mike über die verräterischen Absichten Johnsons auf dem laufenden. Mystery ist Turners Verbindung zur Organisation. Nicht einmal der Zuschauer kennt die Identität des Informanten, sicher ist nur, dass er zur Besatzung gehört.

                  Transporterchief Tador ist der erste Cardassianer in der Flotte, außerdem ist er der erste Cardassianer, der eine Bajoranerin geheiratet hat.

                  Kampfpilotin Riya Tali ist Bajoranerin und später die Ehefrau Tadors.

                  Captain Tela ist die vulkanische Kommandantin der USS Houston. Die Houston taucht oft auf und wird ebenso oft nebenbei erwähnt.

                  Ebenso oft wie die Houston taucht die Hornet unter Captain Stone auf. Es ist ein Schiff der Victory Klasse und zusammen mit der Discovery, Defiant und Enterprise eines der besten Schiffe Starfleets.

                  The Voice ist Veteran des Dominion-Krieges. Er ist zwar ein patriotischer Föderationsbürger, doch er hat auch im Krieg gemerkt, dass die Föderation, wenn es ums Überleben geht, auch manchmal gewisse Grenzen überschreitet. Darum hat er einen Nachrichtensender gegründet. Es ist mehr ein Piratensender, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kriegsverbrechen beider Seiten aufzudecken und die Wahrheit zu verkünden. Wenn man also Nachrichten hören will, die wirklich nichts mit Propaganda zu tun haben, sollte man „The Voice“ zuhören.

                  Der Herrscher ist ein Wechselbalg und der oberste Führer des Empires. Er und Cader sind Analog zum Emperor und Darth Vader in Star Wars, nur mit dem Unterschied, dass Cader am Schluss nicht die Seiten wechselt.

                  Der Tkon/ der Fremde. (Er gehört zu den letzten fünf Tkon, doch dieser war damals, als sein Volk unterging, das Oberhaupt dieses Volkes. Er führt seit dieser Zeit einen einsamen Kreuzzug gegen das Dominion. Er hilft jeweils der Macht, die gegen das Dominion Krieg führt. Der Tkon ist körperlos. Er kann von jedem Besitz ergreifen, doch er kann sich auch für kurze Zeit in einen festen Körper verwandeln.) Manchmal passiert es, dass der Tkon von einem Mitglied der Crew von dem Schiff des Herrschers besitzt ergreift. Wenn dieser dann mit dem alten Herrscher verschmolzen ist, führen die beiden alten Feinde Gespräche. Sie schmeißen sich Beleidigungen an den Kopf und machen Anspielungen auf ihre Asse im Ärmel. Sie sind wie Götter, die beobachten, wie sich ihre Armeen bekriegen, um ihre alten Streitigkeiten fortzuführen. Der erste Auftritt des Tkon ist gegen Ende der ersten Staffel. In irgendeiner Bar eines Planeten legt sich ein zwielichtiger Typ mit Turner an. Mike weist ihn zurecht, wofür sich der Kerl rächen will, doch eine fremde Person rettet Turner das Leben. Als er sich bedanken will, erwidert der Fremde nur, dass man einem Toten nicht das Leben retten kann. Er spielt damit auf Turners Tod und Wiederauferstehung gegen Ende des Mehrteilers zu Beginn der zweiten Staffel an. Dann verschwindet der Fremde spurlos. Der nächste Auftritt in der Serie ist direkt nach diesem Mehrteiler. Erst in der dritten Staffel trifft der Tkon wieder auf Turner. Der Fremde besucht Turner auf der Discovery und erzählt ihm, dass seine Wiederauferstehung seinen Preis hatte. Eines Tages werden die Horu´Shon eine Gegenleistung verlangen. Auch diesmal verschwindet der Fremde spurlos und Turner hat noch immer keine Ahnung, wer der Mann ist.
                  Der Tkon war zwar das Oberhaupt seines Volkes, aber ähnlich wie Johnson hat er oft mit dem Dominion zusammengearbeitet. Er hat oft einen Weg gesucht, sein Volk an das Dominion auszuliefern. Er meinte, dass sein Volk einen falschen Weg beschreitet. Es sollte mehr wie die Gründer sein, rücksichtslos und stark. Dann hat er es arrangiert, dass Schiffe des Dominions in sein Sonnensystem eindringen konnten. Sie sollten seine Leute dazu zwingen, ihre Methoden zu ändern. Doch das Dominion hintergeht ihn und radiert sein Volk aus und auch der Herrscher stirbt. Er wird von seinem Körper getrennt. Seitdem befindet er sich auf einem Rachefeldzug gegen das Dominion.
                  Zuerst wird auch nicht erwähnt, dass er ein Tkon ist. In den ersten Folgen, in denen er eine Rolle spielt, ist er nur ein übernatürliches Wesen, das immer dort ist, wo wichtige Dinge passieren und man erfährt, dass er andere kontrollieren kann.

                  Shokar gehört zum Hohen Rat des Empires und hat das Oberkommando über die Jem´Hadar. Ein Charakter, der ebenso oft auftaucht, ist Rokun, der Oberbefehlshaber über die Droten. Er ist auch ein Mitglied des Hohen Rates

                  Andrew war einst einer der bösesten Gründer und Warlords des Dominions. Doch er hat sich geändert und kämpft am Ende für die Resistance.

                  Philip Johnson ist der Leiter des Verteidigungsministeriums und der schlimmste Feind der Discovery Crew in den eigenen Reihen

                  Chach ist auf dem Schiff des Herrschers der Erste Offizier, doch da dieser selten an Bord ist, hat Chach oft das Kommando.

                  Der stellvertretende Oberbefehlshaber Starfleets ist Admiral David Mason, dessen Sohn ebenfalls am Krieg teilnimmt, inspiriert durch Turner. Da er das ohne Einverständnis seines Vaters entschieden hatte, ist aus Mason ein großer Gegner Turners geworden. Das lässt er Turner spüren, doch anders als die bisherigen Starfleet Admiräle, die den Captains Ärger machten (Nechayev), ist dieser sympathisch, da er trotz allem die Leistung von Turners Crew als Soldaten respektiert. Er liebt es, mit lateinischen Sprichwörtern um sich zu schmeißen.

                  Jake Turner ist Mikes Cousin und ist wie er Captain eines Schiffes. Die beiden stehen sich sehr nahe.

                  Scum ist ein Spion an Bord der Discovery. In der dritten Staffel erfährt Turner, dass Johnson einen Spion an Bord hat. Er wird nur Scum genannt, da auch seine Identität unbekannt ist.

                  Nigel Blair ist der Präsident der Föderation. Er ist ein echter Diplomat, der trotz des kalten Krieges stets eine Chance auf Frieden sieht. Erst als seine Frau stirbt, von Cader ermordet, ist er bereit, einen offenen Krieg zu führen. Er wird radikaler als zuvor, doch am Ende bleibt er seinen Prinzipien treu und führt die Föderation in einen Frieden mit der Dunkelheit.

                  Manka ist ein berühmter General bei den Droten. Er legt sehr viel Wert auf seine Ehre, weshalb er die Allianz mit dem Dominion nicht gutheißt und überläuft. Im Laufe der Zeit wird er von einigen Droten für seine Rebellion schon fast als so eine Art Heiliger betrachtet. Von ihm erfährt man viel über die Geschichte der Droten. Schon früh haben die Droten ihre große Stärke erkannt: sie sind perfekte Kämpfer. Ironischer Weise haben sie ebenso früh entdeckt, dass Kriege zu nichts außer Leid führen. Sie haben beschlossen, beide Weisheiten mit einander zu verknüpfen. Sie sind in die Galaxie hinausgezogen, um Frieden zu stiften, indem sie durch ihre überlegenen kämpferischen Fähigkeiten jeden Krieg so schnell wie möglich beenden. Natürlich wollten sie ihre Dienst nur denen anbieten, die sie auch verdient haben. Da ihre Welt unglücklicherweise sonst kaum Rohstoffe oder sonstige Reichtümer hat, mussten sie Geld für ihre Dienste verlangen. Im Laufe der Zeit sind ihre guten Absichten jedoch verloren gegangen und sie haben für jeden gekämpft, der gut bezahlt hat. Aus ihren besseren Zeiten stammt auch der Gruß der Droten „Un´Ghatra“, Frieden.

                  In der Serie tauchen mehrere Q auf, die meisten sind so wie der „Enterprise-Q“. Manche sind nett und nur einer ist richtig sympathisch und der einzige, den Turner nicht mit einem Fausthieb begrüßen würde: der Sohn des „Enterprise-Q“. Er ist es auch, der während der Entscheidungsschlacht gegen den ersten Feind eingreift.

                  Der Teufel/das Böse ist ein Gott, der böse ist. Die Götter werden einfach nur so genannt, da sie scheinbar selbst den Q überlegen sind, schließlich scheint des dieses Volk zu sein, welches den Q ihre Allmacht gegeben hat.
                  Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                  Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                  Vaya con dios, Slayer.

                  Kommentar


                  • #10
                    So, und gleich im Anschluss folgt die 2. Staffel der Serie.

                    I swear:
                    Die Crew hat von Allans Tod erfahren. Besonders Tate ist durch die letzten Ereignisse angegriffen. Als ihn ein Reporter auf einer Starbase fragt, was Starfleet bei Betazed hätte besser machen können, ist der ziemlich sauer und fragt empört, ob es zur Zeit nichts besseres zu tun gäbe, als Fehler zu suchen. Doch dann dreht sich Tate noch einmal um und greift sich das Mikrophon und blickt in die Kamera.

                    Tate:
                    Mit der Ermordung von drei Milliarden Zivilisten auf Betazed ist das Empire zu weit gegangen. Ganz gleich, wo sie sich verstecken. Ganz gleich was für Schwierigkeiten sich ergeben und ganz gleich, wie viele Schiffe sie schicken, um mich aufzuhalten, ich werde die Führer des Empires finden, und dann Gnade ihnen Gott... (man merkt Tate seinen Haß jetzt richtig an) Bei Betazed starb jemand, der mir viel bedeutet hat und das Empire muß bezahlen. Und ich werde mich um die Rückzahlung kümmern. Das gilt auch für dich, Baker.

                    Reporter:
                    Aber das Empire trägt doch keine Schuld an den Angriffen, das ist doch das Werk von Trin Cader und seinen Renegaten.

                    Tate:
                    Kumpel, wie blöd bist du eigentlich?

                    Turner wird entführt und nach Sha´ka´hot gebracht. Das Empire hat diesen einen Angriff auf Starfleeteinheiten geflogen, weil Turner eine so große Bedrohung für sie ist. Dort wird er gefoltert und gedemütigt. Mason ist kurz wieder auf der Discovery und nimmt Kontakt mit dem Empire auf. Er fordert Turners Freilassung doch die Geschichte wird so hingebogen, dass das Empire im Recht ist. Außerdem müssen Tate und Mason zusehen, wie Turner gefoltert wird um Zugeständnisse zu machen. Doch Turner hält stand. Bevor die Transmission endet, macht Mason Turner klar, dass er sich anscheinend in ihm getäuscht hat. Tate erfährt, daß Baker sowohl den Angriff auf Betazed als auch Turners Entführung, bei der vier Piloten der Discovery starben, geplant hat.

                    Turner zu Baker:
                    Ich weiß nicht, was mit dir los ist, aber ich schwöre dir eines: ich werde lange genug leben, um dich zu jagen. Ich werde dich töten. Ich werde dich töten, und es wird mir ein Vergnügen sein.

                    Tate übernimmt das Kommando und plant Mikes Befreiung. Außerdem macht er während Mikes Gefangenschaft sein Versprechen wahr und fügt dem Empire schwere Verluste zu.
                    Am Ende der ersten Folge des Mehrteilers, nach Turners Gefangennahme und der Weigerung Starfleets, ein Rettung zu starten, arrangiert Tate ein weiteres Interview mit FNN, welches auch in das Gebiet und auf Frequenzen des Empires gesendet wird.

                    Tate:
                    Vor kurzem gab ich das Versprechen, die Führer des Empires zu bestrafen. Jetzt, wo Captain Michael J. Turner, der Bewahrer, von ihnen gefangengenommen wurde, erweitere ich mein versprechen. Ich werde nach Sha´ka´hot fliegen und Turner befreien. Egal, wer sich mir in den Weg stellt. Ob Starfleet Command oder die ganze Flotte des Empires, ich werde ihn überrennen. Und wenn wir den Bewahrer befreit haben, dann erfüllen wir die Prophezeiung. Wir werden die Wende im Krieg bringen. Das Empire wird es bereuen, jemals auch nur einen Schuß auf Zivilisten abgefeuert zu haben.

                    Während Turners Zeit auf Sha´ka´hot will der Herrscher von ihm wissen, wie die Verteidigungspläne für Andor aussehen. Mike wird schlimm gefoltert, doch er hält stand. Turner fragt, warum sie nicht einfach alle ihre Peacemaker schicken. Dagegen hätte kein unvorbereiteter Gegner eine Chance. Der Herrscher antwortet, daß er trotzdem gerne weiß, wie viele Gegner es gibt.
                    Am Ende wird Turner von der Discovery befreit. Er erholt sich in der Krankenstation. Tate kommt hinein.

                    Tate:
                    Ich finde, du solltest es gleich von mir erfahren. Andor ist gefallen.

                    Turner:
                    Oh mein Gott.

                    Tate:
                    Starfleet Command hat uns verboten, nach Überlebenden der Verteidigungslinie zu suchen. Ich habe beschlossen, den Befehl zu ignorieren.

                    Turner:
                    Und?

                    Tate:
                    Du bist der einzige, der weiß, nach wie vielen Schiffen wir suchen müssen und der es uns auch sagen würde.

                    Turner:
                    Oh nein. Das ist alles nicht wahr. Es ist ein Trick. Du bist der Formwandler. Ich werde nichts verraten. Ich werde nichts verraten. Ich werde nichts verraten.

                    Tate:
                    Reiß dich zusammen!

                    Tate nimmt ein Messer und schneidet in Mikes Hand. Blut tropft auf das Tischchen des Bettes.

                    Turner:
                    Was soll das?

                    Tate:
                    Ein echtes Messer. Keine Tricks, kein doppelter Boden.

                    Tate gibt Turner das Messer und hält seine Hand hin.

                    Tate:
                    Tu es!... Tu es, verdammt noch mal!

                    Turner tut es und echtes Blut tropft auf das Tischchen.

                    Turner:
                    Das sagt gar nichts... Vielleicht ist das hier ein Holodeck. Vielleicht bist du gar nicht hier. Vielleicht...

                    Tate:
                    Das ist es, was die Gründer wollen... Sie wollen, daß wollen, daß wir uns gegenseitig mißtrauen. So machen sie uns fertig. Laß das nicht zu! Hilf mir, zuwenigstens ein paar Leben aus der Verteidigungsflotte zu retten.

                    Turner sagt, wie viele Schiffe in der Flotte waren. Außerdem sollen sie bei der Suche nicht auf Sensorendaten getarnter Schiffe achten, die sind gefälscht und sollen auf eine größere Flotte hinweisen. Dann ändert sich die Umgebung plötzlich. Es war wirklich ein Holodeck, nur Tate bleibt übrig und der verwandelt sich plötzlich in den Herrscher. Er hatte in seinem Körper echtes Blut aufbewahrt und es zum richtigen Zeitpunkt rauszulassen. Turner hat es nun doch noch verraten und hat verloren.

                    Sha´ka´hot:
                    Am Ende des Mehrteilers greift Tates Flotte, bestehend aus Mankas Leuten und 15 freiwilligen Föderationsschiffen (die Mission wurde von Starfleet Command alles andere als akzeptiert, ein Großteil der Starfleetschiffe war eigentlich geschickt worden, um Tate zu stoppen, doch sie hatten ihre Meinung geändert), Sha´ka´hot an. Tate wird während der Vorbereitungen von einem Q bzw. dem Fremden besucht. Der macht ihm klar, dass er Einblicke in die Zukunft nehmen kann und rät Tate deswegen, den Angriff abzublasen.

                    Q/Der Fremde:
                    Weiß du, der Angriff auf das Herzstück des Empires wird dem Quadranten zeigen, dass der Feind nicht unbesiegbar ist, der Angriff wird dem Quadranten Hoffnung schenken, doch nur für kurze Zeit. Und das wird auch das einzig Positive sein, was diese Attacke hervorbringen wird.

                    Tate:
                    Das einzige Positive? Heißt das, wir werden Turner nicht befreien können?

                    Q/ Der Fremde:
                    Das heißt, euer Angriff wird kaum etwas bewirken. Ihr werdet Turner nicht befreien können. Er wird nicht lebend von Sha´ka´hot zurückkehren.

                    Sie können einige Basen und Fabriken vernichten, bevor sie den Gefängnistrakt orten können. In der Zwischenzeit konnte Turner selbst aus seiner Zelle fliehen und hat eine Fabrik entdeckt, in der wohl eines der letzten Gateways der Iconier neuaufgebaut wird. Um die Fabrik besteht bei Tates Eintreffen ein gewaltiges Kraftfeld. Und da in wenigen Minuten Verstärkung des Empires eintrifft, kann Tate das Kraftfeld nicht eliminieren. Außerdem hat Turner sowieso vor, die Fabrik zu sprengen, und damit die Jem´Bay, die in der Fabrik von ihm in Schach gehalten werden, die Bombe nicht deaktivieren, muß er bis zur letzten Sekunde bleiben. Ihm gelingt eine Verbindung mit der Discovery.

                    Turner:
                    Ich muß bleiben. Los, verschwindet von hier. Ich habe im Logbuch vermerkt, daß, wenn mir etwas zustößt, Jack das Kommando erhält.

                    Tate:
                    Aber was ist mit der Prophezeiung? Du bist der Caniel. Du mußt die Wende im Krieg bringen. Stirbst du, verlieren wir.

                    Turner:
                    Ich habe nie geglaubt, daß ich der Caniel bin. Glaub mir, eines Tages wird der wahre Caniel erscheinen. Und ich wußte immer, daß ich auf Sha´ka´hot sterben würde... Lebt wohl.

                    Die Verbindung endet.

                    Jane:
                    Wir können ihn nicht hier lassen.

                    Tate:
                    Eve,... wir verschwinden.

                    Auf der Brücke stehen einige kurz vorm weinen, ebenso Turner, um den herum alles brennt und der sich gegen Jem´Bay wehren muß. Mike erinnert sich an einige Erlebnisse dieser Folge („Solange Blut in meinen Adern fließt, gebe ich nicht auf“ (bei Turners Verhör)). Dann kommt das Ende.
                    Tates Kampfverband flieht, die Fabrik fliegt in die Luft, Turner stirbt und eine Prognose Siltas macht Tate noch mehr Angst, denn nach Siltas Aussage sind die angerichteten Schäden auf der Hauptbasis des Empires schon in wenigen Wochen behoben. Bereits Wochen zuvor tauchte eine Prophezeiung auf, die besagt, daß der Bewahrer sterben würde. Jetzt scheint alles verloren. Turners Tod wird offiziell bekannt gegeben.

                    Other Heroes:
                    Die Folge beginnt mit einem Rückblick und zeigt Turners Tod. In der ganzen Föderation wird sein Tod betrauert, selbst die Droten zeigen Anteilnahme, ein Schiff, welches in unmittelbarer Nähe zur Discovery ist, bittet um ein Treffen. Außerdem soll so eine Art Schrein aufgebaut werden. Auf einem Holodeck wird daher eine Art Grab errichtet und sein Schwert wird dort platziert. Die Droten kommen nun Gruppenweise an Bord und besuchen sein Grab, sie machen die selbe Geste, wie alle anderen Droten im Reich des Empires. Tate fragt, was das soll. Der Captain erklärt, dass dies ihre Art ist, Turner die letzte Ehre zu erweisen. Tate überrascht dies, doch er wird darüber informiert, dass, obwohl die Droten heute Söldner sind, früher ehrenvolle Krieger waren und dass sie im Herzen noch immer so sind. Darum ehren sie Turner. Natürlich war er ihr größter Feind, doch er war auch ein großer Krieger, ein Mann von Ehre. Er hat es verdient, dass man ihm Respekt zollt.

                    Dann wird eingeblendet: 2389 - 3 Jahre später. Der Großteil der Geschichte spielt auf einem Horu´Shon Schiff. Der Captain berichtet, daß es jetzt ein Jahr her ist, seit der erste Feind durch die flammenden Tore zurückgekehrt ist. Seitdem herrscht Krieg zwischen den Ältesten und diesem Gegner. Die Ältesten verlieren und die Zahl der Verwundeten auf dem Schiff steigt immer mehr. Ganze Völker wurden bereits ausgelöscht und gerade kommt die Nachricht, daß die Föderation, die Macht, die am würdigsten wäre, zum Kreis der Ältesten zu gehören, ebenfalls ein Opfer des Krieges wurde. Die Ältesten bereiten sich auf eine entscheidende Schlacht vor, die sie jedoch verlieren. Die wenigen Schiffe, die noch existieren, verstreuen sich über das ganze Universum und versuchen, zu überleben. Doch dann erscheint der Fremde bei dem Captain. Der sagt ihm, was zu tun sei. Er soll durch die Zeit gehen und den retten, der von allen nur der Bewahrer genannt wurde. Der Captain will dies tun, doch seine Leute fragen sich, warum sie nicht durch die Zeit gehen und statt den Bewahrer zu retten lieber versuchen sollten, den ersten Feind am erscheinen zu hindern. Der Captain lehnt dies ab und kann sich nur mit Mühe durchsetzen. Jedenfalls gehen sie zurück durch die Zeit und retten Turner eine Millisekunde, bevor die Explosion ihn töten kann. Er ist dennoch schwer verletzt und es wird ein Eingriff angeordnet, der ihn retten und neue Fähigkeiten verleihen soll. Die Föderation hält ihn immer noch für tot, aber gegen Ende der Folge erscheint er plötzlich mit einem spektakulären Auftritt auf der Brücke seines Schiffes. Er hat keine Ahnung, wie er gerettet wurde. Erst in der dritten Staffel wird dies alles aufgeklärt.
                    Etwas später spricht Tate mit ihm.

                    Tate:
                    Also, es dürfte dir immer schwerer fallen, gegen deinen Ruf als der Bewahrer anzukämpfen. Insbesondere jetzt nach deiner „Wiederauferstehung“. Die Leute bezeichnen dich sogar schon als so eine Art Exekutive der Götter. Du bist für sie ein Racheengel, der nun Vergeltung für die Verbrechen fordert, die Cader und die Dunkelheit begangen haben.

                    Turner:
                    So ein Schwachsinn... Aber wenn sich dieser Glauben weiter verbreitet hört der Feind vielleicht auch davon. Und wenn dadurch deren Kampfmoral sinkt und sie Angst vor mir haben, kann das nur von Vorteil sein.

                    Dann werden sie benachrichtigt, dass sich Jem´Hadar nähern. Dann sieht man Turner, er geht durch ein schwer beschädigtes Schiff der Jem´Hadar. Überall stehen Starfleetsicherheitsleute und einige Mediziner versorgen die verwundeten Jem´Hadar. Das Schiff steht eindeutig unter der Kontrolle der Discovery Crew.

                    Dazu ein Logbucheintrag Turners:
                    Ich habe keine Ahnung, wer oder was mich auf Sha´ka´hot gerettet hat. Aber dasselbe Unbekannte hat anscheinend irgendwie dafür gesorgt, daß von meiner Gefangenschaft weder physische noch psychische Schäden zurückgeblieben sind. Der Starfleet - Counselor, der mich anschließend untersucht hat, bestätigte, daß ich wieder voll diensttauglich bin. Ich habe dem Counselor alles erzählt, was ich während meiner Gefangenschaft erlebt habe. Ich habe auch von meinen Alpträumen erzählt, die mich zwar sehr anstrengen, aber mich nicht verrückt machen. Zuwenigstens haben sie es bisher nicht. Nur eines habe ich ihm nicht erzählt. Es wird für immer mein Geheimnis bleiben, daß ich mich seit meiner Wiederauferstehung jede Nacht in den Schlaf weine. Ich habe Angst, daß die Dunkelheit mich irgendwann doch noch besiegt. Wenn nicht im Kampf, dann in meinen Träumen. Aber bis es soweit ist, werde ich dem Empire das Leben zur Hölle machen.

                    Dann trifft Turner auf den ersten Jem´Hadar, der verletzt auf dem Boden liegt. Turner ist nur von hinten zu sehen.

                    Turner:
                    Ich werde Sie und ihr Schiff wieder in Richtung Heimat schicken und Sie werden ihren Führern eine Nachricht überbringen. Sie werden folgendes übermitteln: Die Zeit ist gekommen. Jetzt wird abgerechnet.

                    Jem´Hadar:
                    Wer sind Sie?

                    Turner packt dem Jem´Hadar am Kragen und zerrt ihn hoch. Turner ist noch immer nur von hinten zu sehen.

                    Turner:
                    Ich bin auf Sha´ka´hot gestorben. Jetzt bin ich aus der Hölle zurückgekehrt, um das Empire zu bestrafen. Das Empire wird büßen...

                    Erst jetzt sieht man Turner von vorne. Seine Augen glühen rot.

                    Turner:
                    ... denn ich bin der Engel der Rache.

                    Schnitt, ein Horu´Shon Schiff. Mehrere Horu´Shon und der Fremde sind in einem hellen Raum und ein Zoktone tritt ein.

                    Zoktone:
                    Warum haben Sie ihn zurückgeholt? Er war tot. Sie hätten sich nicht einmischen dürfen.

                    Horu´Shon#1:
                    Um unser Überleben zu sichern war es erforderlich, Turner zurückzuholen.

                    Zoktone:
                    Warum?

                    Fremder:
                    Wenn der erste Feind zurückkehrt, werden wir Leute wie Turner brauchen. Im kommenden Krieg ist Turner unsere einzige Hoffnung. Oder der erste Feind wird die Verdammnis mit sich bringen.

                    Der Storybogen über Turners Gefangenschaft zieht sich über drei bis fünf Folgen. Dann wird ein neuer Waffenstillstand zwischen Föderation und Empire ausgehandelt und es kommt im Rest der Staffel nur noch zu wenigen Kämpfen. Währenddessen bemerkt Turner seine neuen Fähigkeiten. Er hat eine noch bessere Wundheilung, bessere Reflexe und Instinkte.

                    Again and again:
                    Durch ein Mißverständnis kommt es zum Krieg mit dem Empire. Während Verhandlungen kommt es zur Katastrophe, der Unterhändler des Empires war viel zu aggressiv an die Sache herangegangen. Die Discovery, die bei den Verhandlungen zum Geleitschutz (und Turner als Berater) eingeteilt war, gerät mitten in die erste Schlacht des Krieges. Die halbe Crew geht dabei drauf, darunter Eve, Tate und Nog. In der nächsten Szene sitzen alle wieder am Verhandlungstisch, die Toten sind wieder quicklebendig. Diesmal laufen die Verhandlungen irgendwie anders, der Unterhändler des Empires ist diesmal viel umgänglicher. Nur der Föderationsbotschafter ist diesmal zu aggressiv. Erneut bricht ein Krieg aus, wieder kommt es zur Katastrophe, diesmal geht die ganze Discovery in die Luft. Und erneut beginnt alles von vorne. Diesmal hat Silta jedoch einige Déjà vus, sie ahnt, daß sie in einer Art Zeitschleife festsitzen. Doch sie ist die einzige, die das merkt. Erst als sie Turner mit konkreten Beweisen konfrontiert, glaubt er ihr. Und auch er beginnt, Déjà vus zu haben. So versuchen die beiden, den Kriegsausbruch zu verhindern. Doch jedesmal ändern sich die Umstände, es gelingt ihnen einfach nicht, jedesmal kommt es zur Katastrophe. Die beiden beginnen, sich an etwas vor dieser Zeitschleife zu erinnern. Dabei geht es darum, daß das Schiff von unbekannten Wesen aus einer anderen Dimension angegriffen wird. Dann sieht man plötzlich die Crew in einem fremden Schiff, alle sind an irgendwelche Apparate angeschlossen. Die Beobachter werden nervös, weil zwei der Objekte nicht so funktionieren, wie vorausgesehen. Und anscheinend kann man die beiden auch nicht so manipulieren, daß sie wieder wie geplant mitspielen. Das Weibchen hat einen ungewöhnlichen celebralen Cortex, das Männchen hat einen aus purer Energie bestehenden Symbionten in sich. Schließlich erinnern sich die beiden komplett. Vor dieser Zeitschleife sollte die Crew in einem fast unerforschten Sektor patrouillieren, man befürchtete, daß Caders Renegaten von dort aus einen Vorstoß auf Föderationsgebiet wagen würde. Doch statt dessen wurde das Schiff angegriffen. Überall auf der Discovery hatten sich Raumrisse gebildet, durch die Invasoren auf das Schiff kamen. Bald waren es so viele, daß die Crew keine Chance hat, die Kämpfe wurden beendet und daraufhin kam ein ganzes Schiff in dieses Universum. Mit diesem Wissen konfrontieren sie den Unterhändler der Föderation, von dem sie wissen, daß es diesen Unterhändler gar nicht gibt. Dieser Mann stellt sich als Mitglied dieser Invasoren heraus. Da sie das Spiel durchschaut haben, werden die beiden freigelassen und eingeweiht. Man hat ihnen Bilder vorgegaukelt um herauszufinden, wie diese Wesen reagieren, wenn sie extremen Situationen ausgesetzt sind (Streß, Krieg, Tod etc.). Turner macht diesen Wesen klar, daß so ein Verhalten in diesem Universum nicht gerade beliebt sind. Nach anfänglichen Problemen kann Turner die Invasoren davon überzeugen, daß seine Leute fühlende Wesen sind und diese Experimente verwerflich sind. Die Crew wird freigelassen und sollten die Wesen in Zukunft an einem Wissensaustausch interessiert sind, sollten sie einfach fragen.

                    Welcome in Hell:

                    Turner und sein engerer Stab wurden für unbestimmte Zeit an die Front eines Planeten versetzt. Dort wurden mehrere Droten Einheiten festgesetzt. Carol in ein Lazarett (MASH-Einheit), die anderen in Kampftruppen direkt an der Front. Tate hatte in der Zwischenzeit das Kommando über eine andere Bodeneinheit. Sie befreien ein Gefangenenlager und treffen einen berüchtigten Soldaten der Föderation. Um das Leben seiner Leute zu retten, hat er sie ans Empire verraten. Er hatte zwar edle Ziele, aber er wird von allen verachtet. Später, als Tate den Angriff auf eine Festung des Empires plant, in der sich einer der größten Kriegsverbrecher auf Seiten des Empires verschanzt hat, trifft Tate wieder auf den Soldaten, der jetzt in einer anderen Einheit war und verletzt wurde. Er berichtet Tate, daß schon eine andere Einheit die Festung genommen hat. Doch weil Tate persönliche Gründe hat, um den Verbrecher zu bekommen und wegen der Vergangenheit des Soldaten, ignoriert Tate die Warnung. Doch der Soldat hatte recht. Tates Leute metzeln die eigenen Leute nieder.
                    Nog kommt erst ein wenig später an die Front, er hatte noch etwas zu erledigen. Man sieht ihn dann, wie er und (falls möglich) Reese die Gräber ihrer Kameraden besuchen, die während der Belagerung von AR-558 gefallen sind. Er kommt dann als einziger in die 34. Kampftruppe. Nog lebt sich schnell in die Truppe ein. In einem Brief an seine Freunde schreibt er, daß seine Truppe zu seiner Ersatzfamilie wurde. Am Ende soll Nogs Trupp einen Angriff ausführen, der hoffnungslos ist. Vor dem Angriff wird er angeschossen und er kommt in ein Lazarett. Der Angriff findet ohne ihn statt. Nach dem Angriff hat sich Nog in den Sanitätertrupp eingeschlichen, um herauszufinden, welcher von seinen neuen Freunden überlebt hat. Doch nicht ein einziges Mitglied seiner Einheit überlebte den Angriff.

                    A real Hero:
                    Die Crew wird mit einer Pazifistengruppe konfrontiert, die aus einigen ehemaligen Mitgliedern Starfleets und Zivilisten besteht und die dagegen protestiert, wie die Föderation das Empire-Problem angeht. Sie sind der Meinung, dass die Föderation ihre ursprüngliche Bestimmung aus den Augen verloren hat. Es kommt zu hitzigen Wortgefechten zwischen Turner und dem Anführer der Pazifisten, die auch vor radikalen Aktionen nicht zurückschrecken. Am Ende wird der Anführer der Pazifisten bei einer solchen Aktion getötet, wobei er eigentlich gar nichts damit zu tun hatte, er wollte die Aktion sogar beenden, doch durch ein Versehen kommt er zu tode. Turner steht an seinem Grab und redet mit sich selbst. Er meint, dass man ihn als Held sieht, aber dass dieser Mensch der einzige echte Held wäre. Er sagt außerdem, dass es ihm Leid tue, dass sein Ziel, eine Galaxie im Frieden, jetzt nicht möglich wäre. Doch Turner schwört, dass er alles tun würde, damit dieser Krieg der letzte sein wird. Dies schulde er diesem Menschen. Dann geht Turner weg und man sieht zum ersten Mal den Namen des Pazifistenführers: Roddenberry (oder vielleicht ein sehr ähnlicher Name.)

                    Fairy Tale:
                    Auf einem Planeten sieht sich eine Prinzessin einen Bericht auf FNN an, während sie mit ihrem Berater rätselt, wann endlich der Auserwählte erscheint. Als auf FNN Turner und im Hintergrund Nog zu sehen sind, ist die Prinzessin ganz aus dem Häuschen. Sie ist sich sicher, den Auserwählten gefunden zu haben. Sie meint, dass es Zeit wäre, die seit langem geplanten Verhandlungen mit der Föderation aufzunehmen.
                    Die Discovery wird mal wieder zu Vertragsverhandlungen geschickt. Turner regt sich darüber auf. In letzter Zeit will jeder neue Alliierte der Föderation, dass der „Bewahrer“ an den Verhandlungen teilnimmt. Turner irritiert das, da sich der Vertrag ja nicht wegen seiner Anwesenheit ändert. Nog meint darauf, dass sich der Vertrag nicht ändert, aber die Einstellung der Alliierten. Sie haben dann mehr Vertrauen. Außerdem heißt es ja nicht, dass diese Alliierten so sind wie die anderen. Als Turner dann mit Nog und den anderen im Thronsaal der Herrscherin, einer Prinzessin, auftauchen, werden sie mit den Worten „Er ist es. Er ist der Auserwählte.“ begrüßt. Turner reagiert genervt, doch sie meinen nicht ihn sondern Nog. Er ist wohl die Erfüllung einer Prophezeiung. Turner drängt ihn, die Rolle zu spielen, denn so können sie schnell das Vertrauen dieser Leute gewinnen und sie können hier wieder verschwinden. So nimmt Nog die Rolle an und schlittert so mit den anderen in ein Abenteuer, dass starke Ähnlichkeit mit irdischen Märchen hat (Ritter, Drachen, Magie etc.)

                    A Storm is coming:
                    Bei einer Raumstation, an der das Schiff angedockt ist, taucht plötzlich ein kleines Schiff aus einem Zeitriss auf und macht eine Bruchlandung im Hangar. An Bord befindet sich ein fremder Außerirdischer, der laut Starfleet Medical und Turners Aussage Ähnlichkeit mit dem Wesen hat, dem die Enterprise Crew vor einigen Jahren begegnete, als sie nach den Ursprüngen des Humanoiden Lebens suchte. Das Wesen liegt im sterben und kann nur noch Turner darüber informieren, daß ein Sturm aufkommt. Nach dem Krieg gegen das Empire kehrt der erste Feind zurück und ein neuer Krieg wird kommen, der sich über das ganze Universum ausbreiten wird. Er wird über den Fortbestand des Universums entscheiden, doch der Fremde stirbt, bevor er sagen kann, wann der Krieg kommt. Kurz vor seinem Tod berührt Turner den Sterbenden. Dabei hat er eine Vision. Er sieht Bilder jenes Krieges und merkt, daß es derselbe ist, von dem er die ganze Zeit geträumt hat. Jeder denkt, es würde noch ein paar Jahrzehnte dauern, denn man konnte den Ursprung des Zeitrisses bestimmen, doch eine kleine Möglichkeit, daß man sich verechnet hat, besteht. Erst später erfährt der Zuschauer, daß der Krieg eher kommt, als alle denken.
                    Gleichzeitig müssen Turner und seine Leute einen Krieg gegen das Empire verhindern. Es wurden Angriffe auf die Föderations-Allianz verübt, ganz offensichtlich vom Empire. Die bestreiten dies jedoch, das ist es auch, was Turner am meisten beunruhigt:

                    Turner:
                    Warum sollten sie es abstreiten? Mit Caders Renegaten haben sie den perfekten Sündenbock. Also, warum sollten sie es abstreiten, wenn sie einfach Cader beschuldigen könnten?

                    Tate:
                    Was glaubst du dann, was dahinter steckt?

                    Turner:
                    Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder ist dort draußen eine dritte Partei, die einen Krieg anzetteln will.

                    Silta:
                    Unwahrscheinlich. Alle unsere Feinde, sei es nun Cader oder Johnson, sie alle stehen auf der Seite des Empires. Und alle anderen Parteien fallen auch aus, denn sollte es zu einem Krieg kommen, hätte dies schlimme Folgen für den ganzen Quadranten.

                    Turner:
                    Genau. Und damit kommen wir zur zweiten Möglichkeit: dort draußen ist ein Kriegsschiff des Empires. Und dessen Captain ist durchgedreht. Er läuft Amok.

                    Schließlich kann der feindliche Kreuzer ausgeschaltet werden, überraschender Weise nicht von der Discovery sondern von der Hornet.

                    The Executer:
                    Auf der Brücke erscheint ein in schwarz gekleideter Mann, der sich als Vollstrecker ausgibt. Seitdem die Q vor 14000 Jahren aus dem Kontinuum austraten, benutzen die Q diese Wesen, die über beinahe Q-Kräfte verfügen, als Vollstrecker gegen die, die gegen die Gesetze des jeweiligen Volk der Ältesten verstoßen. Diesmal will er ein Zoktonenschiff vernichten, welches eine Föderationskolonie gegen das Empire verteidigt. Die Discovery Crew will den Vollstrecker umstimmen und schließlich gelingt es ihnen.

                    Hammer of God:
                    Auf einer unbedeutenden Welt innerhalb des Föderationsgebietes ist ein größeres Kampfschiff des Empires gecrasht. Anscheinend hat dies irgendeinen Mechanismus ausgelöst, denn aus einem versteckten Hangar startet plötzlich ein Schiff unbekannter Bauart. Da der Planet früher von den Iconiern bewohnt wurde, wird Turner geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen, er ist schließlich Sprachexperte und in einem früheren Leben war er als Archäologe ein führender Wissenschaftler was untergegangene Kulturen wie zum Beispiel die Iconier anging. Er kann aus irgendeinem Grund nicht auf das Schiff beamen, also untersucht er den Hangar. Dort findet er Aufzeichnungen über die Iconier. Sie waren einst sehr mächtig und sie standen auf der Seite des guten. Sie wollten nur helfen, doch wegen ihrer Macht wurden sie gefürchtet und gejagt. Obwohl sie nicht zu den Ältesten gehörten, hätten sie in ein paar Jahrhunderten durchaus den Stand der Ältesten-Technologie erreicht, also wurden sie von den Zoktonen in einem Krieg vernichtet. Die Iconier ahnten dies und stellten den Zoktonen eine Falle. Sie gingen davon aus, daß die Zoktonen die Welten des Iconianischen Reiches übernehmen würden, also schufen sie eine Waffe, die sich nach ein paar Jahrhunderten selbst aktivieren und die nun von Zoktonen besetzten Welten vernichten würden. Doch die Zoktonen übernahmen die Planeten nicht, nun haben sich auf diesen Planeten teilweise Siedler von allen möglichen Welten niedergelassen. Turner findet heraus, daß dieses Schiff diese Waffe ist. Die Waffe wurde in den Aufzeichnungen als Gomkaru bezeichnet, Hammer der Götter. Die Discovery und einige andere Starfleetschiffe stellen sich dem Gegner entgegen, doch nur die Discovery überlebt, sie ziehen sich zurück und versuchen auf dem Planeten eine Lösung zu finden. Zuerst greift es Planeten des Empires an und zerstört auch mehrere Schiffswerften, Starbases, Züchtungsfabriken für Jem´Hadar/ Jem´Bay und auch einige Dutzend Schiffe. Erst als es Kurs auf Föderationsgebiet setzt, entdeckt Mike, wo die Iconier für den Notfall eine Kontrolleinheit für das Schiff hinterlassen haben: unter der Oberfläche von „Purgatory Delta“, der Sonne des Systems. Nun müssen Mike und seine Leute unter die Oberfläche kommen, was selbst mit moderner Technik ein Himmelfahrtskommando ist, aber mit einem speziellen Schiff schaffen sie den Höllentrip. Sie können Gomkaru vernichten. Und trotz des Opfers einiger Starfleetschiffe wirft das Empire der Föderation vor, absichtlich so lange gewartet zu haben um dem Empire zu schaden.

                    Bloodstained:
                    Ein paar Droten und Jem´Hadar Soldaten sind in Deep Space 3 eingedrungen und haben dort ein Massaker veranstaltet. Zwei von ihnen werden gefangengenommen. Bei dem Massaker starb ein Akademie Freund Turners, der Erste Offizier der Station. Die beiden Droten sollen verhört werden, da sie möglicherweise von einem bevorstehenden Angriff des Empires wissen. Die Existenz eines ganzen cardassianischen Kampfverbandes könnte davon abhängen. Turner ist ziemlich sauer über das Massaker. Es gelingt ihm, mit den beiden Droten alleine zu sein. Als Droten würden sie niemals die Pläne ihrer Flotte verraten, doch Turners Wut überkommt ihn und er fängt an, sie übel zuzurichten. Tatsächlich erfährt er, was er wissen will. Als man später in die Zelle kommt, sind die Droten tot, Turner gibt zu, sie verprügelt zu haben, doch er bestreitet sie getötet zu haben. Er wird vor Gericht gestellt, es sieht schlecht für ihn aus. Er braucht dringend einen Anwalt und plötzlich taucht ein Anwalt der Kanzlei Freedom & Justice auf, die im ganzen Quadranten operiert, erfolgreich und angesehen ist. Als Tate fragt, wieso sie ihm helfen wollen und was sie dafür haben wollen, antworten sie nur, daß sie vielleicht eines Tages dafür einen Gefallen von der Crew einfordern. Die Anwälte erreichen viel, doch es sieht trotzdem schlecht aus. Mysteriös wird es, als die Anwälte zu erkennen geben, daß sie Kontakte zur Organisation haben. Sie nutzen diese Kontakte und ein hohes Mitglied der Organisation sorgt dafür, daß er freigesprochen wird. Die Crew findet nicht heraus, ob Turner wirklich unschuldig ist, nur in einer Szene mit Cader und Johnson kommt heraus, dass sie dahinter stecken und Turner auf diese Weise ausschalten wollten. Durch Turners Tat ist die Stimmung an Bord in der nächsten Zeit ziemlich gedrückt. Carol ist richtig sauer auf Turner, die anderen verstehen zwar seine Reaktionen, heißen sie aber nicht gut.

                    Business is Business:
                    Die Discovery trifft auf Ferengi, die nichts von der neuen Lebensweise unter Nagus Rom wissen wollen. Sie sind dabei, dem Empire ein lukratives Handelsabkommen zu verschaffen, das ihnen den Zugang zu Rohstoffen verschafft, mit dem sie Massenvernichtungswaffen herstellen können. Die Discovery muß das verhindern.
                    Gleichzeitig soll Jane McLoughlin einen gefangenen Droten eskortieren. Da die Discovery unterwegs ist, muß sie mit einem privaten Transporter nehmen, der nicht gerade auf dem neuesten Stand ist, obwohl die Reederei sehr wohlhabend ist. Jane ist froh, vom Schiff wegzukommen, hatte sie doch gerade einen schlimmen Streit mit Tate wegen Baker. Doch Tate taucht plötzlich als blinder Passagier auf dem Schiff auf. Er hat Urlaub genommen und wollte sich bei ihr Entschuldigen. Die beiden vertragen sich wieder. Als Jane, die eigentlich auf den Gefangenen aufpassen soll den Zellentrakt verlässt, um etwas zu Essen zu besorgen, wird das Schiff gekapert. Jack beobachtet im Zellentrakt alles über die Monitore. Er weiß, es sind zu viele, um einen offenen Kampf zu riskieren. Er vermutet, dass es entweder Piraten sind, die die Fracht wollen, oder sie wollen jemanden erpressen, vermutlich die Reederei. Diese Vermutung ist richtig. Tate muß sich mit dem Droten verstecken. Er kann ein paar Feinde ausschalten und gibt sich über Funk als der Drote aus, um Jane zu schützen. Er nennt sich Boogey Man, den schwarzen Mann, oder auch den Spielverderber. Gemeinsam mit dem Droten kann er sich aus so mancher Situation herauskämpfen (zum Beispiel schießen sie einfach mit ihren Phasern ein Loch in den Boden, durch das sie entkommen können). Letzten Endes brauchen sie doch Janes Hilfe, um die Erpresser zu besiegen.

                    Children of the Night:
                    Eine Folge, die auf dem Holodeck spielt und eine Hommage sowohl an klassische als auch an neuere Vampirfilme ist. Tate spielt ein selbstgeschriebenen Holoroman zusammen mit Barbara Shapiro durch. Er ist ein allen überlegener Held und Vampirjäger. Barbara geht das alles zu glatt und sieht sich das Programm näher an. Dabei fällt ihr auf, dass ein starres Programm ist, alles ist vorhergeplant, Tate weiß also genau, was geschehen wird. Barbara ist der Ansicht, dass ein gutes Programm nur spannend wird, wenn ein Zufallsgenerator eingeschaltet ist und alles mögliche passieren kann. Sie wettet mit Tate, dass er ein von ihr entworfenes Programm nicht an einem Stück beim ersten Mal durchspielen kann. Als Tate beim nächsten Mal also wieder gegen den Vampir antreten will, merkt er, dass es plötzlich sieben Vampire sind, die obendrein schwer bewaffnet sind. Tate kann das Programm nicht anhalten und wenn er es beendet, hat er die Wette verloren. Da dies die einzigen Regeln sind, darf er sich also Verstärkung holen. Bald sind alle seine Freunde auf dem Holodeck und treten gegen die Vampire an.

                    The Return:
                    Die Discovery jagt ein Schiff, dass anscheinend eine Spur der Verwüstung hinter sich herzieht. Als sie schließlich auf ein Schiff des Empires treffen, auf dem auch noch Baker stationiert ist, scheint der Fall klar zu sein. Doch Baker behauptet auch, sie würden ein Schiff jagen, das vermehrt das Empire angegriffen hat. Sie glauben einander und jagen den Unbekannten gemeinsam. Schließlich kommt es Turner seltsam vor, dass sie dem Gegner so leicht folgen können. Er stellt die Theorie auf, dass nicht sie der Jäger sind sondern die Beute. Vielleicht hat es ja Hirogen in diesen Teil der Galaxie verschlagen. Gleichzeitig findet man heraus, weshalb Baker übergelaufen ist: ein Bajoraner, der zufälligerweise mit an Bord ist, entdeckt, daß Baker von einem Pah Wraith besessen ist. Als Baker nach einem Angriff der Hirogen medizinische Hilfe braucht und nachdem der Bajoraner und Nog, der sich ja auch mit diesem Thema auskennt, die anderen aufgeklärt haben, kann man Baker retten. Zuerst übernimmt der Pah Wraith den Bajoraner, der dann den anderen erzählt, was das Wesen mit Baker gemacht hat. Dann wird der Pah Wraith, der letzte seiner Art, vernichtet. Obwohl der Pah Wraith verantwortlich ist, können Bakers Freunde ihm seine Taten (den Verrat an Turner, die Auslöschung Betazeds und den Tod Allans) [noch] nicht vergeben. Doch gleichzeitig hat man Mitleid mit ihm, schließlich wurde seine Seele von dem Pah Wraith unterdrückt und gequält. Ihm kommt es so vor, als wäre seine Seele Tausend Jahre in der Hölle gewesen.
                    Zur selben Zeit kommt es zu diplomatischen Schwierigkeiten mit dem Empire. Ein offener Krieg droht, doch die Schiffe des Empires kehren um, als man erfährt, daß Baker damals nicht freiwillig übergelaufen ist und dass die Zusammenarbeit der Discovery mit dem imperialen Schiff erfolgreich war.

                    Droten Way:
                    Es wird deutlich, daß das Droten Militär voll hinter dem Dominion bzw. Cader steht, doch viele Zivilisten sind anderer Ansicht. Sie heißen den Krieg nicht gut. So kommt es, daß die Discovery auf einen Droten Konvoi trifft, der Flüchtlinge an Bord hat. Den Zivilisten fehlt es an allem, Kleidung, Ersatzteilen, Platz und Medizin. Ein Teil von ihnen wollte dem Schrecken des Krieges entkommen, die meisten flüchteten aus Protest, der Krieg war einfach falsch. Die Discovery stellt ihre Replikatorkapazität zur Verfügung und versorgt die Flüchtlinge mit Kleidung, Nahrung, Medizin und Ersatzteilen so gut es geht. Doch viele Ersatzteile, die zum überleben wichtig sind, kann die Discovery nicht liefern. Nog, der sich mit der Ingenieurin eines Schiffes angefreundet hat, überredet Turner, die fehlende Ausrüstung bei auf einer Versorgungsstation Starfleets zu besorgen. Turner hat zunächst bedenken, denn es ist gegen die Vorschriften, Zivilisten mit Gütern einer Versorgungsstation auszustatten, insbesondere wenn es Droten Zivilisten sind. Doch da Mike sie nichts sterben lassen kann, stimmt er Nogs Plan zu. In seiner typischen Ferengi Art besorgt er die notwendigen Dinge auf verschlungenen Pfaden, wie zum Beispiel Erpressung oder Bestechung. Er hat Erfolg, doch dann wird der Konvoi von Droten angegriffen. Die Flüchtlinge erkennen, daß der imperiale Hohe Rat an Prestige verliert, wenn er die „Verräter“ einfach so entkommen läßt, also wird das Militär auch weiterhin die Flüchtlinge jagen. Und als ehrenhafte Droten können sie nicht weiter davon laufen und sie können sich nicht ergeben, also entscheiden sie sich dafür, nicht mehr zu flüchten und stattdessen auf den nächsten Angriff zu warten, damit sie sterben können. Nog ist traurig über ihre Entscheidung, doch er versteht es und verabschiedet sich.
                    In einer Szene kommt ein Ratsmitglied der Regierung der Droten zu dem Führer ihres Volkes. Ihm ist es gelungen, etwas über Pläne des Empires zu erfahren. Laut diesen Plänen soll, im Falle eines Krieges, der Alpha Quadrant unterworfen werden. Doch die Menschheit soll ausradiert werden. Das Ratsmitglied will wissen, warum.

                    Rokun:
                    Die Menschheit hängt leider sehr an ihrer Freiheit. Und sie haben die lästige Angewohnheit, gegen widrige Situationen anzukämpfen. Sie haben in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass es selbst in hoffnungslosen Situationen nicht unbedingt zwecklos ist, Widerstand zu leisten. Anders ausgedrückt: selbst wenn wir den gesamten Quadranten unterwerfen, ist unsere Herrschaft nicht gesichert, solange die Menschheit noch lebt und einen Widerstand ins Leben rufen kann. Haben Sie damit etwa ein Problem?

                    Ratsmitglied:
                    Ja. Die meisten von uns haben der Allianz mit der alten Dominion zugestimmt, weil wir uns dadurch die Macht erhofft haben, die unserem Volk gebührt. Das dies Opfer auf beiden Seiten fordern würde, war uns klar. Doch niemand ahnte, dass wir eine ganze Rasse auslöschen würden. Das können wir nicht dulden. Wir sind ein Volk von Ehre. So ein Massaker würde unser Volk auf ewig verfluchen. Diese Menge Blut an unseren Händen... Das ist eine Schuld, die wir niemals begleichen können. Ich werde fordern, dass der Rat etwas dagegen unternimmt.

                    Rokun lässt sich die Worte des Ratsmitgliedes durch den Kopf gehen. Doch ohne sein Wissen wird das Ratsmitglied durch ein Wechselbalg ersetzt und verzichtet auf einen Protest gegen diese Pläne.

                    Tournament:
                    Turner ist erfreut, daß er zu dem alle zehn Jahre stattfindenden Pa’ash (eine rituelle Kampfsportart) Turnier der Naron eingeladen wird. Andereseits ist es keine Überraschung für ihn, denn jeder Clan stellt einen Kämpfer. Und da er der letzte seines Clans ist, muß er kämpfen. Er trifft dort auf Cader. Cader darf daran teilnehmen, denn die Regeln besagen, dass man für die Dauer des Turniers von allen Sünden befreit ist. Hinterher will man Cader verhaften, doch Turner ahnt, dass Cader schon einen Fluchtplan besitzt. Er müsste ihn also während des Turniers ausschalten, doch er darf ihn nicht töten, denn der Ort des Turniers ist neutrales Gebiet, außerhalb des Ringes darf nicht gekämpft werden. Und im Ring darf es nicht tödlich enden. Turner und Cader kämpfen sich bis in das Finale, doch kurz vorher attackieren Caders Begleiter Turner (was verboten ist) und richten ihn übel zu. Als Cader dies erfährt, ist er wütend über die eigenmächtige Aktion seiner Leute, denn es gibt heilige Regeln, die nicht einmal er brechen will. Er tötet die Verantwortlichen. Er entschuldigt sich bei Turner, will aber trotzdem kämpfen. So muß Turner sich Cader stellen, ohne Rache üben zu dürfen. Und obendrein verliert Turner auch noch. Er ist am Boden zerstört.

                    Let´s Do The Alienhunt Again:
                    Eine Hommage an „Alien“ und andere ähnliche Filme. Dementsprechend sind die Aliens eine Art Mischung aus den bekanntesten Film-Monstern. Außerdem soll die Folge mehr über die militärische Seite Starfleets, insbesondere die Elite Forces und die Ausbildung, offenbaren.
                    Tate will mal wieder Urlaub machen. Er macht Zwischenstopp auf einer abgelegenen Starbase, die über einer Minenkolonie errichtet wurde. Als er auf der Starbase ist, kommt gerade ein Notsignal von der Kolonie. Unbekannte Wesen greifen die Arbeiter an. Genau wie Turner genießt Tate den Ruf eines exzellenten Soldaten, also wird der vom Starbasecommander darum gebeten, den Aufklärungstrupp anzuführen. Schwer bewaffnet dringt Tates Team, bestehend aus Anfängern und Profis, in die Kolonie ein. Mitglieder von Spezialeinheiten verschiedenster Rassen, darunter auch Klingonen, sind zufällig in der Nähe und unterstützen Tate. Das diese Soldaten zufällig in der Gegend waren, macht Tate zum ersten Mal misstrauisch.
                    Langsam aber sicher wird Tates Team von den Aliens dezimiert. Als Tate fast alle seine Leute verloren hat, rechnet er in bester Die Hard - und - Ripley- Manier mit den Aliens ab. Als er vollkommen erschöpft wieder auf der Starbase ist, eröffnet ihm der Commander, daß sein Team in Wirklichkeit noch lebt und, daß alles nur ein Kriegsspiel war. Da die Föderation an Kriegsfronten auf Planeten aufgrund der Jem´Bay immer mehr Verluste hat, wollte die Föderation mit genetisch erschaffenen Killerwesen kontern. Das Kriegsspiel mit einigen der besten Soldaten Starfleets sollte die noch nicht entdeckten Schwachstellen der Wesen aufzeigen. Daß Tate mit auf der Mission war, war nur ein Zufall, für die Verantwortlichen ein glücklicher, für Tate wohl eher das Gegenteil. Nachdem Tate die Wahrheit erfahren hat, packt er den Commander am Kragen und bedroht ihn. Es gibt wenige Dinge auf der Welt, die Tate nicht mag, und belogen zu werden gehört dazu. Er rät dem Commander, nie wieder seinen Weg zu kreuzen. Dann geht Tate auf seinen leicht verzögerten und verdienten Urlaub.

                    Pandora’s Ship:
                    Star Trek meets Event Horizon meets Blair Witch Project.
                    Die Discovery trifft auf die USS Starfire, die Version des 24. Jahrhunderts des fliegenden Holländers. Das Schiff verschwand vor etwa 80 Jahren und ist seitdem angeblich vor jeder größeren Katastrophe oder weltbewegendem Verbrechen bzw. Unglück aufgetaucht, wie zum Beispiel vor dem Massaker von Wolf 359 oder dem letzten Dominionkrieg. So scheint es auch diesmal zu sein, denn die Starfire schwebt neben einem Drotenschiff, dessen Crew sich gegenseitig getötet hat. Direkt neben den beiden Schiffen schwebt im All ein toter Drote im Weltraumanzug. Er trägt bei sich ein normales Notizbuch und ein Aufnahmegerät inklusive Abspielgerät. Das Notizbuch scheint einem Feuer ausgesetzt worden zu sein, es können nur drei Abschnitte entziffert werden: „grausame Geschehnisse“, „schlimster Alptraum“ und „Tod“. Daraus schließt man, dass auf den Aufzeichnungen schreckliche Dinge zu sehen sind, man braucht also Freiwillige, die sich die Bänder ansehen sollen. Da kein Abspielgerät der Föderation kompatibel ist, müssen sie das Abspielgerät der Droten benutzen, und das basiert auf soetwas wie virtueller Realität, die Freiwilligen werden also unmittelbar Zeuge der Geschehnisse. Anscheinend haben die Droten die Starfire entdeckt und sind an Bord gegangen. Nachdem das Außenteam anscheinend an Halluzinationen leidet, kehren sie zurück. Doch sie haben wohl etwas mit auf ihr Schiff mitgenommen, denn das Grauen setzt sich dort fort. Doch die Discovery kann nicht herausfinden, was dieses etwas ist, denn plötzlich taucht ein weiteres Drotenschiff auf und zerstört das erste. Sie sagen nur, dass sie damit der Galaxie vermutlich einen Gefallen getan haben. Die Discoverycrew findet heraus, dass die toten Droten wohl kurz vor ihrem Ableben einen kompletten Bericht an die Heimat geschickt haben. Der Bericht, der nicht vorliegt, muß genau beschrieben haben, worum es sich handelte, denn die Droten des zweiten Schiffes schienen genau zu wissen, wovor sie sich fürchteten. Letzten Endes verschwindet auch die Starfire spurlos. Man kann man nur spekulieren. Die meisten sind der Ansicht, dass das Empire mit Drogen experimentiert hat, mit denen es seine Soldaten noch besser machen wollte und am Ende wollten sie dies geheim halten. Andere glauben, dass die Starfire vielleicht in soetwas wie der Hölle war und zu einer Büchse der Pandora wurde. Und als die Droten an Bord gingen, öffneten sie die Büchse.

                    Bajor:
                    In einem Rückblick sieht man noch einmal die Rückkehr der Dunkelheit in den Alpha Quadranten und die Zerstörung von DS9. Desweiteren sieht man, wie man sich auf dem Schiff des Herrschers nach der Schlacht und vor dem Weiterflug nach Naron die Frage stellt, ob man Bajor nicht auch vernichten sollte, wenn man schon mal hier ist. Aber man verzichtet darauf, da es im Moment wichtigeres gibt. Aber man wird wiederkommen.
                    Gegenwart:
                    Die dritte Flotte trägt auf Anordnung ihres Oberkommandeurs ein kleines Turnier aus. Es treten jeweils zwei Schiffe gegeneiander in einer simulierten Schlacht an. Da in dieser Simulation keine Schutzschilde existieren, hat der verloren, der zuerst 10 Treffer einstecken musste. Im Finale oder bei einem Unentschieden geht es nach dem Sudden Death Verfahren, das Schiff, das den ersten Treffer einstecken muß, verliert. Da die 3. Flotte so legendär ist, kommen bald dutzende von Schiffen aus dem ganzen Quadranten an, die gerade nichts zu tun haben und die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollen. Die Discovery kämpft sich in Finale und muß gegen die ebenso gute Hornet antreten, doch kurz bevor eine Entscheidung fällt, kommt die Nachricht, daß das Empire eine Flotte bei Bajor sammelt und die dritte Flotte soll Paroli bieten. Das Empire zieht sich zurück.
                    Gleichzeitig gibt es immer wieder Konflikte zwischen Baker und dem Rest der Crew. Die meisten verzeihen ihm zwar, doch er verzeiht sich selbst nicht und auch einige wenige der Crew sind noch sauer auf ihn. Aufgrund dieses Stresses sucht er förmlich den Streit. Als Mitglieder des Geheimdienstes Baker abwerben wollen, überlegt er ernsthaft, mitzugehen. Doch es kommt heraus, dass sie Baker wortwörtlich auseinandernehmen wollen, sie wollen herausfinden, ob er im Unterbewusstsein Geheimnisse des Pah Wraith hat. Am Ende stellen sich seine Freunde dem Geheimdienst in den Weg, würden um ihn kämpfen. Ein erster Schritt in Richtung Vergebung ist getan.

                    Wargames:
                    Turner, Baker, McLoughlin und drei andere Sicherheitsleute sowie 30 Militärkadetten versammeln sich auf DS1, einer schrottreifen Raumstation im Hangar.

                    Turner:
                    Willkommen auf DS1. Diese Station ist eine der nutzlosesten und ältesten Raumstationen in der Föderation. In einer Woche wird Starfleet sie in Tausend Stücke sprengen. Aber ich wurde gebeten, bis dahin hier mit ihnen ein Überlebenstraining zu absolvieren. Ich ziehe jedoch den Begriff „Spiel“ vor. Wie bei vielen Spielen gibt es auch hier 2 Mannschaften. Die Crewmitglieder der USS Discovery hinter mir und ich sind die Verteidiger, Sie sind die Angreifer. Sie haben sicher schon bemerkt, daß die Angreifer zahlenmäßig weit überlegen sind. Jetzt zu den Regeln. Die Angreifer werden einen imperialen Trupp spielen, der versucht, die Station zu übernehmen. Wir müssen das verhindern. Sieger ist der, der zuerst alle Gegner ausgeschaltet hat. Jede Mannschaft hat 30 Minuten Zeit, sich vorzubereiten. Dann geht’s los.

                    Turner und sein Trupp machen die Kadetten fertig. Bsp.:
                    Ein kleiner Trupp stellt Turner und Baker.

                    Anführer:
                    Ergeben Sie sich!

                    Doch die beiden sind nur Hologramme, die echten Turner und Baker kommen aus der holografischen Wand heraus und stellen den Trupp.

                    Turner:
                    Komisch, das wollte ich auch gerade sagen.

                    Dann kommen wirklich versprengte Soldaten des Empires auf die Station. Sie suchen nach Ersatzteilen und Ausrüstung. Turner und die anderen überleben knapp.
                    Währenddessen hat die Discovery (Tate hat das Kommando), die an einer Starbase zusammen mit der Sovereign angedockt ist, Probleme mit deren Crew. Die Sovereign Crew hält sich für die Besten der Besten. In gewisser Weise haben sie recht, denn der Captain holt sich stets die besten Absolventen der Akademie an Bord. Sie sind zwar in der Praxis bei weitem nicht so gut wie die Discovery Crew, aber Notenmäßig sind sie besser und sind deswegen arrogant. Und da sie oft neue Technologien testen, ist auch ihr Schiff in einigen Aspekten besser als die Discovery, was ihre Arroganz sogar noch steigert. Es kommt zu Handgreiflichkeiten und Tate, der einen ziemlichen Reinfall dabei erlebt, mit Kelly O’Mullen, einer ehemaligen Offizierin der Sovereign, die hier auf ihr neues Schiff, die Houston wartet, anzubandeln, muß die Situation irgendwie meistern.

                    It’s awake:
                    Vor 5000 Jahren: ein Naron in einer Uniform, ein Polizist, betrachtet eine Akte. Es ist eine Auflistung verschiedener unaufgeklärter Ritualmorde. Plötzlich wird der Mann gerufen. Es gibt eine heiße Spur in dem Fall. Der Cop und seine Leute rennen durch die Straßen und durch Gänge eines Hotels. Sie stürmen ein Zimmer und finden einen Mann, der sich mit einem Messer über eine Leiche beugt. Der Cop will den Mann verhaften. Doch der sagt nur, während man seine schwarz gefärbten Augen sieht: Du hast mich besiegt, aber ich komme wieder. Ich kenne dich jetzt, Ta´Shai.
                    Dann steigt ein Lichtwesen aus dem Mann auf und verschwindet, der Mann stirbt. Der Cop, ein früherer Wirt von Turners Seele, schließt die Akte, doch er ist unsicher, ob es wirklich vorbei ist.
                    In der Gegenwart wurde Turner von einem alten Freund zu einem Planeten gerufen. Auch dieser Freund ist ein Ketelkin. Er alarmiert Turner mit den Worten „Wir haben hier ein Stalker-Problem.“ Stalker war der Spitzname des Killers vor 5000 Jahren. Auf dem Planeten wird die Crew mit einer Mordserie konfrontiert, die Turner an die von vor 5000 Jahren erinnert, nur daß der Täter diesmal am Tatort Nachrichten für Ta´Shai hinterläßt. Von den Behörden vor Ort glaubt niemand, dass es der selbe Killer ist. Dort gehen einige noch nicht einmal davon aus, dass sie es in den bisherigen Morden mit einem Serienkiller zu tun haben.

                    Turner meint zu dem Chefermittler:
                    Sie haben ein großes Problem.

                    Chefermittler:
                    Wie meinen Sie das? Dies ist kein Föderationsplanet. Wir haben hier täglich mit Mord zu tun.

                    Turner:
                    Das hier ist aber kein normaler Mord.

                    Baker:
                    Er hat recht. Sie haben hier einen Serienkiller. Die Sache fängt gerade erst an.

                    Chefermittler:
                    Jetzt machen Sie die Sache nicht schlimmer als sie ist.

                    Turner:
                    Sie haben ja keine Ahnung. Sie haben es mit der linken Hand des Bösen zu tun. Der Tod ist auf ihren Planeten gekommen.

                    Doch Mike weiß Dinge über die Morde und Tatorte, die die Polizei für sich behalten hat, Turner dürfte darüber gar nichts wissen. Dann kommt er auch noch zu dem Schluss, dass der Stalker die Regeln geändert hat, denn anscheinend bereitet der Stalker den Einsatz einer biologischen Massenvernichtungswaffe geplant. Der Stalker ist die linke Hand des Bösen (das Böse ist der böse Gott, die rechte Hand ist Cader).
                    Turner nimmt den Kampf auf und erfährt, daß der Täter von der selben Rasse wie Redjac (TOS) abstammt, nur daß dieser böser ist. Schließlich kann Turner ihn doch noch aufhalten, aber nicht töten.
                    Während der Jagd nach dem Killer taucht immer wieder ein mysteriöser Unbekannter auf.

                    Soul:
                    Mike kann nicht schlafen, er hat viele Alpträume, sowohl vom Krieg als auch von seiner Konfrontation mit dem Energiewesen, welches er seit 5000 Jahren jagt. Plötzlich bricht er mit den Worten „Meine Seele löst sich von meinem Körper“ zusammen. Carol meint, daß Turner falsch liegt. Es sei nur so, daß Turners Energie-Symbiont von seinem Körper abgestoßen wird. Daraufhin meint Tate, daß man auch sagen könnte, daß sich seine Seele von seinem Körper löst. Es scheint jedenfalls keine Lösung zu geben, also wagt Silta einen riskanten Schritt. Sie will Turner in seiner Seele besuchen, sie nutzt die Fähigkeiten eines vulkanischen Crewmitglieds und steigt in seine Gedanken ein, sie besucht ihn in seiner persönlichen Hölle. Der mysteriöse Unbekannte aus der vorherigen Episode , der sich jetzt offenbart, warnt sie davor. Er ist das letzte Mitglied einer Rasse, die schon alt war, als die Naron auf zum ersten Mal gegen die Dunkelheit kämpften. Der Fremde war ein heiliger Krieger vom Orden des Lichts, sie waren so etwas wie die guten Jungs der Galaxie, sie haben überall das Böse bekämpft. Als sich auf ihrem Planeten eine neue Spezies formte, beschützten sie auch diese. Doch dies war die Rasse Redjacs und so ging dieses alte Volk unter. Seitdem suchen die letzten Überlebenden des ehemaligen Orden des Lichts, die sich jetzt der Orden der Vergeltung nennen, nach diesen Wesen um sie zu töten. Silta hört nicht auf den Unbekannten. Gemeinsam mit einem Abbild von Turner findet sie heraus, daß Redjac in Turners Körper steckt und daß beide Seelen gegeneinander kämpfen. Zusammen können sie gewinnen und Turner erwacht, Redjac ist tot.

                    Caniel:
                    Turner wird von dem Tkon aufgesucht. Er klärt Turner darüber auf, daß er wirklich der Caniel ist, auch wenn er kein perfekter Held ist. Der Älteste zeigt Turner, wie positiv die Soldaten wirklich von ihm denken, obwohl einige von ihnen wissen, daß er nicht so perfekt ist, wie er sein sollte. Nach diesem Erlebnis ist Turner noch immer nicht glücklich mit seiner Rolle als Held und Caniel, aber er hat es akzeptiert, daß die anderen ihn so sehen.

                    The Trail:
                    Ein Mitglied von Turners Crew wird wegen Verrats vor Gericht gestellt. Der Staatsanwalt will Turners positive Aussage über den Offizier unglaubwürdig machen und befragt ihn über eines seiner Kriegserlebnisse, als Mike einen Rückzug anordnete, damit seiner Einheit das Leben rettete, aber eine strategisch wichtige Position aufgab. Der Staatsanwalt behauptet, Turner kämpfe nicht mit Leidenschaft für die Föderation, sondern nur für seine Rache an den imperialen Führern. Nach seiner Rache wäre es Mike egal, was mit der Föderation passieren würde.

                    Turner:
                    Meine noch lebenden Verwandten sind Föderationsbürger. Meine besten Freunde sind Föderationsbürger und Milliarden von Lebewesen sind Föderationsbürger. Keinem normalen Wesen sind so viele Leute egal... Ja, nach meiner Rache wäre mir eine friedliche Lösung lieber. Ich hab genug vom Töten. Aber wenn das Empire nach dem Tod seiner vier Anführer kein Interesse an einer friedlichen Lösung hätte, dann würde ich solange weiter kämpfen, bis eine der beiden Seiten ausgelöscht wäre.

                    Dann werden entlastende Beweise gefunden und Mikes Offizier wird freigesprochen.

                    Something New in The West:
                    Trotz eine ganzen Siegesserie im Kampf gegen Cader ist die Crew durch die ganzen Massaker, die sie sahen, ziemlich mies drauf. Darum unternimmt Turner etwas. Er entwirft für die Crew einen ausgedehnten Holodeckplan. Jeder soll durch ein kleines Abenteuer aufgemuntert werden. Er selbst unternimmt ein solches Abenteuer mit seinem Seniorstab. Es ist ein Westernprogramm, ähnlich dem von Worf in „A Fistful of Datas“. Jeder übernimmt einen Part in diesem Western. Von der Bardame über den Glücksspieler zum Sheriff sind alle vorhanden. Der Stab übernimmt die Rolle der Guten, die sich gegen eine Gruppe Desperados zur Wehr setzen müssen. Und da sie das Programm vom Töten ablenken soll, müssen sie versuchen, ohne den tödlichen Einsatz von Feuerwaffen zu überleben. Außerdem hat Turner befohlen, daß sich jeder in seine Rolle einleben soll, das heißt, daß man sich mit seinen Rollennamen anredet und sich so benimmt, wie im Wilden Westen. Das 24. Jahrhundert und der Krieg sollen außerhalb des Holodecks bleiben. Dies funktioniert größtenteils, auf dem Holodeck verhalten sich die meisten so wie sie sollten und in fast keinem Dialog gibt es Hinweise darauf, daß es sich nicht um eine Westernserie handelt. Schließlich können sie das Programm erfolgreich beenden und Turners Plan geht auf, die Stimmung an Bord verbessert sich.

                    Face to Face:
                    Turner und Cader stürzen nach einer Auseinandersetzung mit Kampfshuttles auf einem Planeten ab. Eine dritte Partei hat sie beide vom Himmel geholt. Die eigentliche Auseinandersetzung Turner/Cader war Trins Idee. Er hatte Mike dazu herausgefordert, oder besser gesagt, erpreßt. Er hatte damit gedroht, hunderte von Zivilisten zu töten, wenn Turner ablehnt. Und da er wegen seines Verbrechens aus einem letzten Leben noch immer Schuldgefühle hat, nimmt er an. Während sie sich auf der Oberfläche weiter bekämpfen, hört Cader das Gebrüll eines anderen Wesens (das er früher schon mal gehört hat), doch Turner ist so wütend, daß er es nicht hört. Cader muß ihn erst zur Vernunft bringen. Das Wesen ist vermutlich feindselig und sehr gefährlich. Cader will sich wegen dieser Gefahr mit Turner verbünden, doch der ist zu wütend auf Cader. Dann taucht dieses Wesen auf. Es ist ein H´atat, ein Mitglied einer mordenden und plündernden Kriegerasse, die vor Jahrzehnten von den Naron für ihre Taten bestraft wurden. Nun will sich dieser mächtige Krieger dafür rächen. Es kommt zu einem ersten Schwertduell der drei, wobei jeder gegen jeden kämpft. Cader und Turner verlieren, können aber fliehen. Es kommt doch zu einer Allianz der beiden Erzfeinde. Da Cader zwar Turner haßt, aber nicht sterben will und da sie auf diesem Planeten festsitzen und weiter als eine Woche von Naron entfernt sind und Turners deshalb unmöglich die Wiedergeburt Caders verhindern kann, beschließen sie, sich nicht gegenseitig umzubringen, sondern gemeinsam den Feind zu bekämpfen. Aber Turner wird von Alpträumen über Caders Morde an seiner Familie und seinem Volk geplagt. Er wacht mitten in der Nacht auf und setzt Cader das Messer an den Hals. Doch er erinnert sich daran, daß er auf diesem Planeten festsitzt und die Wiedergeburt Caders Seele nicht verhindern kann. Er läßt ihn am Leben, obwohl es ihm wehtut. Sie reden während den Vorbereitungen auf den Kampf über ihre gemeinsame Q-Vergangenheit. Es kommt heraus, daß Cader damals der beste Freund Turners und sein Mentor war. Turner will wissen, warum er damals verhinderte, daß sie dieses Volk vor dem Meteoriten retteten. Cader meinte, daß das Böse viel interessanter wäre, als das Gute, es ist vielseitiger. Turner meint daraufhin, daß es nicht so sein muß. Er kämpft schließlich auf der selben Seite wie das Gute, doch er ist nicht besonders gut. Cader meint, Turner würde nicht zählen, er sei schließlich ein Krieger der Jataik, die tun alles, um das Böse zu bekämpfen, und wenn sie selbst böse handeln müssen.

                    Cader:
                    Weißt du, woran ich in letzter Zeit ständig denken muß?

                    Turner:
                    Ich schätze, du wirst es mir gleich sagen.

                    Cader:
                    Ich denke ständig an unsere Vergangenheit, damals, als wir noch Q waren. Wir waren vielleicht ein tolles Team. Denkst du nicht daran?

                    Turner:
                    Damals waren wir Freunde. Aber als du mich verraten hast, starb mein Freund und du wurdest geboren. Und eines Tages wirst auch du sterben. Durch meine Hand.

                    Dann erinnert sich Turner an eine Szene, als er noch im Kontinuum war. Cader gibt ihm Anweisungen, denn er ist Caders Schüler und die beiden haben sichtlich Spaß, obwohl Turner Schwierigkeiten hat, etwas tu verstehen. Die beiden werden von First Q und einem anderen Q beobachtet. First Q ist glücklich, wenn er den beiden zusieht. Sie sind wie eine Familie. Doch der andere Q erinnert ihn an was.

                    Q:
                    Erinnere dich an die Prophezeiung der Götter. Erinnere dich, was sie uns beiden gesagt haben. Wir beide sind die einzigen, die es wissen. Diese zwei werden die Gemeinschaft verlassen. Zwischen ihnen wird ein Kampf entbrennen. Und in einem Krieg, der alles verändern wird, werden die beiden auf verschiedenen Seiten stehen. Das Ergebnis dieses Krieges wird alles beeinflussen, vielleicht sogar uns Q. Können wir das zulassen? Wir sollten alles beenden, noch bevor es beginnt.

                    First Q:
                    Wir können es nicht verhindern. Es hat bereits begonnen... Die Götter haben diesen Krieg gesehen. Lo Kan´tre wird kommen, das können wir nicht verhindern. Und vielleicht ist es an der Zeit, daß sich Dinge verändern... Oh ja, die beiden werden sich bekämpfen. Ihr Kampf wird Jahrtausende dauern. Es gibt nichts, was wir dagegen tun könnten, außer zu hoffen, daß die richtige Seite gewinnt... Die beiden werden den Lauf des Universums bestimmen. So wird es geschehen...

                    Dann erinnert sich Turner daran, wie Cader von einem unbekannten (dem bösen Gott, dem Teufel) besucht wurde, er aber danach nicht darüber reden wollte. Dann wird Turner von Cader verraten und die Q verlassen das Kontinuum.
                    Die beiden Naron stellen dem Feind eine Falle und töten ihn, es kommt zu einem Duell Cader/Turner, das Cader zu gewinnen scheint. Cader verspottet Turner, erzählt ihm, wie er später Turners Crew heimsuchen wird. Insbesondere auf den Spaß mit Carol freut er sich. Turners Wut steigt ins Unermessliche.

                    Turner:
                    Wenn du Carol auch nur anrührst, werde ich dich jagen, dich zur Strecke bringen.

                    Cader:
                    Wie denn, wenn du tot bist?

                    Turner:
                    Dann werde ich aus der Hölle zurückkehren.

                    Cader:
                    Das würde ich dir sogar glauben, doch wir beide Wissen doch, dass dies unmöglich ist.

                    Turner:
                    Ich bin schon einmal von den Toten zurückgekehrt.

                    Seine Augen leuchten rot/schwarz.

                    Turner:
                    In mir stecken Kräfte, die du dir nicht vorstellen kannst.

                    Dann, kurz vor seine Niederlage, scheinen die schon vorher angedeuteten in Turner schlummernden Kräfte zu erwachen, er scheint plötzlich völlig regeneriert, ist Cader im Kampf haushoch überlegen, doch Cader wird von seinem Schiff gerettet. Er wird über seinen Kommunikator informiert, daß sein Schiff eingetroffen ist. Turner erwartet nun, daß er getötet wird, doch Cader tut es nicht.

                    Cader:
                    Selbst wenn ich die Wiedergeburt deiner Seele verhindern könnte, würde ich dich nicht töten, ich sage dir sogar, wieso. Dein Schmerz ist groß. Deine Familie ist tot, dein Volk ist tot. Und anscheinend wird die Zeit der Kriege nie enden. Ich verletze dich viel mehr, wenn ich dich mit deinem Schmerz leben lasse. Außerdem bringst du der Föderation Hoffnung. Wenn du tot bist, verlischt die Hoffnung und die Föderation hat im Nu den Krieg verloren. Das will ich nicht. Ich will die Menschen noch länger leiden sehen.

                    Turner:
                    Du bist wirklich das wahre Böse.

                    Cader:
                    Noch nicht, aber bald bin ich es. Ich werde mich mit anderen Seelen vereinigen und es wird so sein, als ob die Hölle ihre Pforten geöffnet hätte... Wir sehen uns noch.

                    Auf der Nemesis wird Cader schon von einem Untergebenen erwartet.

                    Offizier:
                    Warum haben Sie Turner nicht getötet, als Sie die Gelegenheit hatten?... Sir.

                    Cader
                    (wütend über das unangemessene Verhalten den Offiziers):
                    Der Herrscher hat mir persönlich den Auftrag erteilt, Turner zur Strecke zu bringen. Das heißt, daß es meine Entscheidung ist, wann ich ihn töte. (Etwas ruhiger): Außerdem war der Ort nicht angemessen für den Tod meines Bruders.

                    Caders letzte Worte, die er an Turner gerichtet hatte, leiten einen weiteren Handlungsbogen ein. In der fünften Staffel sieht man, wie er die letzten der Ketelkin zusammentreibt. Mit Hilfe eines alten Rituals tötet er sie und vereinigt sich mit ihren unsterblichen Seelen, mit ihren Kräften. Damit steigern sich seine schlechten Eigenschaften ins Unermeßliche. Sein Körper wird zu einem Gefäß den reinen Bösen und ein kleiner Teil seiner Q-Kräfte kommen zurück, er kann mit seinen Händen kleine explosive Energiekugeln verschießen. Turner war seit seiner Weiterentwicklung Cader im direkten Kampf weit überlegen. Aber das Ritual sorgt dafür, dass sie wieder gleichstark sind. Dieses Ritual sieht man in der letzten Szene der Folge „Omega-Operation“, die Auflösung über dieses Ritual sieht man in Armageddon, als Cader vor der Hinrichtung der Föderationsbotschafter auf Drameda Gon von seinen neuen Kräften berichtet.
                    Am Ende der Folge wird berichtet, daß durch einen Grenzzwischenfall wieder Probleme mit dem Empire entstanden sind. Der kalte Krieg ist wieder da.
                    Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                    Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                    Vaya con dios, Slayer.

                    Kommentar


                    • #11
                      Ich hatte leider (noch) nicht die Geduld mir alles genau durchzulesen, aber ich bin beeindruckt. Vor allem den Einfluss von übernatürlichen Mächten finde ich sehr mutig, aus genau diesem Grund hatte ich einen Großteil meiner "Cyborg Task Force" Fanfic verworfen. Wenn du das wirklich alles in Drehbuchform (oder noch besser in Romanform) umsetzen kannst, dann können sich die "professionellen" ST-Macher mal ein Beispiel daran nehmen.

                      Hmmm, erinnnert mich daran, dass meine USS Liberty-Reihe mal wieder etwas Zuwendung vertragen könnte...

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                      • #12
                        Geplant habe ich, dass es meistens eine Frage des Standpunktes ist, ob es übernatürlich ist oder einfach nur überaus mächtige wesen bzw ungewöhnliche Phänomene sind. Turner und Cader z. B.: sie tragen ein zweites ich mit sich herum. Ob dieses 2. ich nun zweite Seelen aind, die seit Jahrtausenden wiedergeboren werden oder ob es sich um Energiewesen handelt welche genau wie die Trill in einer symbiotischen Beziehung leben ist wahrscheinlich eine Frage des standpunktes, bei der selbst ich mich nicht festlegen möchte.

                        Aber es stimmt schon: diese Serie soll sehr viel mystischer und mit mehr übernatürlichen Einflüssen sein als die bisherigen ST Serien
                        Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                        Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                        Vaya con dios, Slayer.

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                        • #13
                          Na dann, weiter im Text. Hier kommt die dritte Staffel. Ich hoffe / denke, dass nun spätestens mit der Episode „The Deal“ klar wird, was diese Serie von anderen Star Trek Serien unterscheidet… Wie immer: viel Spaß beim lesen.

                          45 Minutes:
                          Die Story ist noch nicht festgelegt, sie hat vielleicht etwas mit einer Bombe an Bord zu tun. Oder: ein vollbesetztes Passagierschiff rast wegen einer Fehlfunktion mit Warp 8 direkt auf einen Planeten zu. Die Discovery hat 45 Minuten um das Schiff zu stoppen oder zu vernichten. Es ist eine sehr spannende Folge, da die Handlung, wie der Titel vermuten läßt, in Echtzeit spielt, die ganzen Geschehnisse auf der Discovery geschehen innerhalb von 45 Minuten.

                          When Gods cry:
                          Eine „normale“ Antikriegsfolge, in der man erfährt, daß die Naron das Blut, das in einem Krieg fließt, als „Tränen Gottes“ bezeichnen. Und in den letzten Zeit hat Gott sehr oft geweint. In einer Szene wird Tates Einheit von einem altgedientem Admiral besucht. Kurz bevor diese Einheit einen Angriff ausführt, stellt der kriegsunerfahrene Admiral eine Frage.

                          Admiral:
                          Was steht bei dieser Schlacht auf dem Spiel?

                          Tate:
                          Sir?

                          Admiral:
                          Nun, bei den Schlachten, über die ich gelesen habe und bei den wenigen, wo ich dabei war, stand für gewöhnlich etwas auf dem Spiel. Wenn wir gewinnen, was haben wir erreicht? Haben wir eine Kolonie unschuldiger Zivilisten gerettet oder haben wir die Föderation vor einer Invasion bewahrt?

                          Tate:
                          Nein, Sir. Nichts dergleichen. Diese Schlacht dient, wie die meisten anderen, nur dazu, dem Feind Schaden zuzufügen. Hier steht nur unser Leben auf dem Spiel, nicht mehr und nicht weniger. Wenn diese Schlacht vorbei ist, werden wir nicht belohnt. Wir bekommen keine Auszeichnungen und wir haben auch keine edle Tat vollbracht. Hinterher ist im Prinzip alles beim alten. Nur, daß es dann 5000 Leben weniger im Universum gibt.

                          Admiral:
                          Aber so ein Vorgehen ist doch Wahnsinn.

                          Tate:
                          In was für eine Welt leben Sie, verdammt noch mal?! Und ob es Wahnsinn ist, aber so ist der Krieg nun mal. Und daran wird sich nichts ändern.

                          Admiral:
                          Und wie erkennt man in diesem Chaos, wer eine Schlacht gewonnen hat?

                          Tate:
                          Das Blut der Klingonen ist purpurn, das der Jem´Bay schwarz. Das Blut der Föderationssoldaten ist hauptsächlich rot. Betrachten Sie sich nach einer Schlacht einfach, in welcher Farbe die Erde getränkt ist.

                          Gleichzeitig ist Turner in einem Feldlazarett und bewundert eine der Ärztinnen um ihre Kraft, da sie doch sehr viel mehr von der Hölle sieht als eine Raumschiffcrew. Sie tut nicht nur ihre Arbeit, sie tut auch alles, um ihre Patienten aufzuheitern.

                          Turner:
                          Hoffnung ist ein kostbares Gut. Ich kenne nur wenige, die genügend haben, um sie anderen zu schenken.

                          Ärztin:
                          Sie tun es doch auch, Turner.

                          Turner:
                          Sie machen hier ihren Job. Hoffnung zu verbreiten gehört beinahe als Grundvoraussetzung dazu, auch wenn es nicht jeder tut. Ich dagegen bin nicht so. Die Hoffnung, die ich schaffe, ist nur ein Nebenprodukt. Ich bin Soldat. Ich töte möglichst viele Feinde. Es ist nur ein Zufall, daß jeder meiner Siege anderen Hoffnung gibt. Es ist ein schmutziges Geschäft.

                          Ärztin:
                          Sie töten Feinde, um unseren Leuten Hoffnung zu geben, ich flicke Leute zusammen und gebe ihnen Hoffnung, nur um sie dann zurück an die Front zu schicken, damit man wieder auf sie schießt. Wir haben beide einen schmutzigen Job. Wir können nur beten, daß die Hoffnung, die wir verbreiten zu wenigstens einen kleinen Teil unserer schmutzigen Aufgabe wieder gut macht.

                          Am Ende werden Tate und seine Leute losgeschickt um einen einzelnen Soldaten zu retten, wahrscheinlich, weil dieser Soldat bei einem bestimmten Volk der nächste in einer Linie (entweder einer Herrscher Linie oder es hat mit etwas religiösem zu tun) ist und unbedingt nach Hause zurückkehren muss.

                          The Route:
                          Der cardassianische Geheimdienst hat wertvolle Informationen über Truppenbewegungen des Empires gesammelt. Das Kurierschiff wird zwar zerstört, doch die Informationen können in einem Spezialbehälter in die Badlands geschickt werden. Die Discovery soll ihn finden. Da ein Schiff des Empires auch danach sucht, wird es nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch ein Höllenritt. Der Behälter befindet sich auf der Idioten-Route. Sie ist nicht so einfach, daß selbst Idioten damit fertig werden, sondern so gefährlich, daß nur Idioten es wagen, auf dieser Route zu fliegen. Nach einem nervenaufreibenden Katz-und Mausspiel mit dem Feindschiff, können Turner und seine Leute den Behälter finden und ihre Feinde ausschalten. Die Auseinandersetzungen werden aus der Perspektive beider Kommandanten gezeigt, sie sind sich ebenbürtig, die Jagd erinnert an klassische U-Boot Duelle (klaustrophobische Enge, Dramatik, Spannung).

                          Every Day Counts:
                          Die Discovery bringt ein Drotenschiff auf. Es kommt heraus, dass es ein Transporter ist, der sich, auf Grund eines Computerfehlers, verflogen hat. Doch Starfleet Intelligence besteht darauf, das Schiff festzuhalten und niemanden entkommen zu lassen. Sie schicken einen Abgesandten, der sich um die Sache kümmern soll. An Bord des Transporters befindet sich ein todkranker Drote in Stasis. Carol weckt ihn auf und untersucht ihn näher, der Patient kommt mit Silta ins Gespräch, die in letzter Zeit öfter auf die Krankenstation muß. Carol findet heraus, dass der Patient auf dem Weg zu einem Spezialisten war, der auf einer Kolonie seines Volkes lebt. Carol ist keine Spezialisten, doch sie ist derselben Meinung, wie der Dote selbst und auch dessen bisherigen Ärzte: er ist unheilbar erkrankt, jeder Tag zählt. Sie rät ihm, die Dinge, die er in seinem Leben noch tun wollte, bald zu erledigen. Er will nur eine Sache tun: er hat noch nie vorher seine Heimat aus dem Weltall gesehen, als er seine Welt mit dem Transporter verließ, war er bereits in Stase. Silta hat Mitleid und verhilft dem Drote zur Flucht, sie will ihm seinen letzten Wunsch erfüllen. Die Beiden fliehen. Die Discovery muß die Verfolgung aufnehmen, weil der Intelligence-Offizier meint, dies wäre ein Trick des Droten, um wieder mit wichtigen Informationen nach Hause zu kommen. Während also die Discovery, die halbe Starfleet und Drotengrenzpatroullien die Beiden verfolgen, nähern sie sich der Heimatwelt des Flüchtenden. Gerade, als sie ihr Ziel erreichen, stirbt der Drote, Silta wird erlaubt, zurückzukehren. In der letzten Szene bricht Silta zusammen. Sie kam vor einiger Zeit mit einer biologischen Waffe in Kontakt. Zuerst schien alles ok, doch nun scheint es, als hätte jenes Erlebnis schlimme Konsequenzen.

                          Scandal:
                          Nach erfolgreichen Verhandlungen mit der Regierung einer kleinen Welt auf der Enterprise wird das Schiff zu einer diplomatischen Krise mit dem Empire gerufen. Mit dem Einverständnis des Präsidenten der kleinen Welt übernimmt die Discovery den Transport zu dem Planeten. Turner gerät mächtig unter Druck, als man Tate erwischt, wie er und die Tochter des Präsidenten sich küssen. Turner verdonnert Tate zu einer Strafarbeit und muß alles mögliche unternehmen, um die Situation zu retten.
                          Währenddessen verbringen Carol und Silta viel Zeit miteinander, denn Silta muß nun permanent auf der Krankenstation bleiben, sie wechselt ständig zwischen lichten Momenten, geistiger Umnachtung und heftigen Anfällen.

                          The Deal:

                          In der ersten Hälfte der zweiten Season wurde Silta mit einer biologischen Waffe konfrontiert. Sie erlitt einen Hirnschaden, der im Laufe der Zeit ihren Verstand ausschaltet, sie wahnsinnig macht und schließlich töten wird. Jetzt, kurz vor ihrem Tod, kommt Turner in Besitz eines Beweises für Johnsons Verrat. Vor der Veröffentlichung des Beweises kontaktiert Johnson Turner. Da er enge Beziehungen zu Gründern hat, kann er Silta ein Gegenmittel besorgen, wenn Turner den Beweis an Johnson übergibt. Während Turner mit sich ringt, wie er entscheiden soll, wacht Nog seit mehreren Folgen an Siltas Bett. Er „unterstützt“ Silta bei ihrem Kampf ums Überleben. Er erfährt von ihr von einem alten romulanischen Ritual. Wenn ein Freund oder Verwandter stirbt, so gehen die Romulaner in ein abgelegenes Tal nahe ihrer Geburtsstätte und in Trauer um den Verlust schreien sie. Silta hielt das Ritual für veraltet und führte es nach dem Tod ihrer Eltern nicht durch. Doch sie hat sich geschworen, daß, falls sie überlebt, das nachholen wird. Dann fällt sie ins Koma. Sie scheint als so eine Art Geist neben sich selbst zu stehen. Ihr Körper lebt noch, aber der Tod ist sehr nahe. Auf der Schwelle zum Tod wird sie von ihrem Vater erwartet.

                          Vater:
                          Willkommen auf der anderen Seite.

                          Silta:
                          Der anderen Seite? Von was?

                          Vater:
                          Der letzten Grenze.

                          Dann wacht Silta auf, sie hat ihren Tod nur geträumt. Eigentlich wollte Silta ihr Leid mutig ertragen, doch bei ihren Anfällen bringt sie immer wieder sich und andere in Gefahr, weshalb sie zustimmt, bis zum Ende bewußtlos gehalten zu werden. Vorher entscheidet sie sich, sich nicht von den anderen zu verabschieden. Dann gibt Carol ihr die Injektion.

                          Carol:
                          Gute Nacht, Silta.

                          Turner stimmt dem Deal zu und rettet Silta. Er will so seine Schuld begleichen, denn schließlich hatte er Silta auf jene schicksalhafte Mission geschickt. Doch am Ende der Folge bricht Silta nach ihrer Genesung zusammen. Sie wird auf der Brücke von ihren Freunden umringt. Baker schnappt sich einen Tricorder, Nog hält ihre Hand. Dann sagt Baker, daß sie tot ist. Ende der Folge. In der nächsten Folge wird sie begraben und man erfährt, daß das Mittel nicht auf dauer helfen konnte. Es hat sie zwar geheilt, doch ein Gift ließ sie dann sterben.
                          Siltas Tod sollte einschlagen wie eine Bombe. Sie wird immer sympatischer, das fängt bereits vor ihrer Infizierung mit dem Kampfstoff an. Ihr Tod ist ein wahrer Schock.

                          Her First Mission:
                          Direkt nach „The Deal“. Silta wird begraben, es wird ein Abschiedbrief gefunden. Carol meint, dass sie sich eigentlich nicht verabschieden wollte, dies muß sie nach ihrer Genesung, kurz vor ihrem Tod verfaßt haben. In dem Brief wird klar, dass ihre Kameraden ihre besten Freunde, ihre Familie, waren.
                          Ihr Ersatz, Kelly O’Mullen kommt an Bord und bewältigt ihren ersten Auftrag, wo man auch gleich merkt, daß ihr nicht viel daran liegt, sich in die Crew einzuleben. Auf Tate, der einst versuchte, bei ihr zu landen, reagiert sie auch nicht besonders freundlich. Nog hat einen richtigen Haß auf Johnson entwickelt und reagiert sich in einem Blutrausch auf dem Holodeck ab, wo er zunächst drei Jem´Bay und dann Johnson niedermetzelt. Gleich nachdem Kelly an Bord gekommen ist, soll sie Nog bei einer Aufgabe unterstützen. Jeder an Bord ist noch immer geschockt von Siltas Tod, doch er ist ganz besonders wütend. Kelly bemerkt das seltsame Verhalten und fragt aus reiner Neugierde, ob er immer so ist. Turner reagiert darauf.

                          Turner:
                          Was geschieht in einem Krieg? Feinde sterben, Freunde sterben... Es sterben ständig Soldaten da draußen, und eines Tages ist einer dabei, den man kennt. Es passiert ständig. Man kann sich nicht daran gewöhnen, aber ich an ihrer Stelle würde es trotzdem versuchen, andernfalls wird ihre Seele das nächste Opfer in diesem Krieg werden.

                          Kelly:
                          Ich habe keine Freunde, und ich bin auch an keinen interessiert, also verzeihen Sie mir, wenn ich die Trauer ihres Chefingenieurs für überflüssig halte. Darf ich jetzt gehen?

                          Turner:
                          Ja.

                          Kelly geht zur Tür.

                          Turner:
                          Vielleicht sollten Sie ihre Einstellung Freunden gegenüber ändern, denn oft genug wird ihr Leben von ihren Kameraden abhängen. Manchmal ist ein Freund hier draußen die beste Lebensversicherung.

                          Kelly:
                          Ich tue meine Pflicht und kämpfe für die Föderation. Mit dem Tod habe ich mich abgefunden. Wir sterben alle eines Tages. Ich lege keinen Wert darauf, von einem „Freund“ gerettet zu werden, nur um zwei Tage später zu sterben. Ich besetze nun meinen Posten, Captain.

                          Nach Dienstschluß besucht sie die Bar. Sie setzt sich an die Theke. Pete redet mit ihr.

                          Pete:
                          Ah, Sie müssen die Neue sein.

                          Kelly:
                          „Die Neue?“ Reden Sie so immer mit dem zweiten Offizier?

                          Pete:
                          Nun ja, ich bin Zivilist.

                          Kelly:
                          Was hat ein Zivilist auf einem Kriegsschiff zu suchen?

                          Pete:
                          Was hat überhaupt jemand auf einem Kriegsschiff zu suchen?... Vor dem Krieg war ich Bartender auf der Tigershark. Commander Tate war auch auf diesem Schiff. Dann kam der Krieg und Zivilisten hatten auf einem Starfleet Schiff nichts mehr zu suchen, also entschied ich, zu meiner Heimatkolonie zurückzukehren. Doch gerade als mein Transportschiff die Hälfte hinter sich hatte, kam die Nachricht, daß meine Kolonie vernichtet wurde. Also ging ich zurück zur Erde und arbeitete dort in einer Bar. Doch es war nicht dasselbe, wie auf einem Raumschiff. Als ich hörte, daß Tate auf diesem Schiff Commander wurde, forderte ich einen alten Gefallen ein. Mike erlaubte mir dann, die Messe des Schiffes in eine Bar zu verwandeln. Und da die Wissenschaftsoffiziere auf diesem Schiff wenig zu tun haben, habe ich billige Arbeitskräfte... Soviel zu meiner Geschichte. Was ist mir ihnen?

                          Kelly:
                          Meine Geschichte interessiert Sie nicht. Zivilist oder nicht, daß ist ein Befehl.

                          Pete:
                          ... Okay.

                          Kelly:
                          ... Was hängt da für eine Liste aus?

                          Pete:
                          Es ist eine Liste dieser Crew. Für jeden Tag, den ein Crewmitglied überlebt hat, macht man dort bei seinem Namen einen Strich. Zu Beginn der Reise dieses Schiffes gab Turner den Befehl, daß jeder soviele Striche wie möglich sammelt... Er hat der Crew verboten, zu sterben. Und er haßt es, wenn es doch jemand tut.

                          Kelly:
                          Und warum hängen dahinten Kommunikatoren an der Wand?

                          Pete:
                          Ein Kommunikator für jedes Crewmitglied, daß am Ende eines Tages keinen Strich mehr machen konnte.

                          Später bewältigt Kelly zusammen mit Nog auf einer verlassenen imperialen Basis ihre erste Mission, sie sollen Technologie und Informationen in der zum größten Teil zerstörten Basis sicherstellen. Es stellt sich heraus, daß Nog mit Kelly genauso gut streiten kann, wie mit Silta, doch Kelly findet keinen Spaß daran und ist wirklich nicht daran interessiert, Freundschaften zu schließen, oder sich zu entschuldigen, wenn sie bei einem Streit zu weit geht. Kelly tappt in eine Falle und wird schwer verletzt, Nog kümmert sich um sie. Nachdem sie gerettet wurden, besucht Turner Kelly auf der Krankenstation. Er erinnert sie an seine Worte, daß Freunde hier draußen eine gute Lebensversicherung sind. Daraufhin entgegnet sie nur, daß sie Nog nicht um seine Hilfe gebeten hat. Am Ende dieses Tages macht Kelly keinen Strich hinter ihrem Namen. Sie will mit diesem Ritual nichts zu tun haben, da sie sich sonst vielleicht in die Crew einlebt.
                          Nog hat seine Trauer noch nicht überwunden. Er bittet Turner um einen Kurzurlaub. Mit einem Shuttle fliegt er nach Romulus. Dort begeht er das von Silta beschriebene Ritual und er schreit in Gedenken an Silta.

                          Timewave:
                          Turner ist ziemlich aufgekratzt, denn es sind wieder 485 Jahre vorbei, das heißt, daß die Zeitwelle bald wieder erscheinen wird. Während des ersten Krieges gegen das alte Dominion hat der Feind mit einer verheerenden Waffe experimentiert. Doch damals war etwas schiefgegangen. Das Kriegsschiff des Empires hat ein Zeitfeld geschaffen, welches alle 485 Jahre erscheint, eine zerstörerische Subraumwelle aussendet und wieder verschwindet. Doch da jenes Schiff damals mit in die Anomalie gezogen wurde und die Waffe nicht kontrolliert werden konnte, hatte das Dominion diese Forschungen eingestellt. Turner, dessen Ketelkin beim ersten Auftauchen der Anomalie während des Krieges viele gute Freunde verloren hatte, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, diese Anomalie auszuschalten. Ihm ist es gelungen, herauszufinden, nach welchem Muster die Anomalie nicht nur durch die Zeit, sondern auch durch den Raum reist. Also macht er sich mit seinem Schiff auf die Suche nach der Anomalie. Er trifft gerade am neuen Entstehungsort ein, als die Anomalie erscheint. Sensoren entdecken das Schiff des Dominions im Zentrum, für Turner ist es eine Ironie, daß diese Mörder für alle Zeit in ihrem eigenen Monster gefangen sind. Doch Kelly findet heraus, daß das Schiff in Wirklichkeit ein Forschungsschiff ist. Man beschließt, obwohl Turner sich dabei nicht gerade wohl fühlt, daß Nog gemeinsam mit Kelly auf das Schiff gehen sollte, um alles über die Forschungen von einst herauszufinden. Das Außenteam findet an Bord einen einzelnen Gründer. Er berichtet, daß Turners Informationen falsch sind. Das Forschungsschiff sollte damals die natürliche Anomalie erkunden. Das Oberkommando hatte dem kommandieren Gründer befohlen, alles zu tun, um die Anomalie als Waffe zu nutzen. Der Gründer, ein geborener Forscher, war dagegen, doch er konnte nichts tun. Als das Experiment schief ging, mußte das Schiff evakuiert werden, doch der Gründer kehrte um, um die Messungen zu vervollständigen. Seitdem ist er in der Anomalie gefangen (für ihn sind nur ein paar Wochen vergangen). Mit seiner Hilfe kann die Anomalie zerstört werden, doch er muß an Bord bleiben, denn er und das Schiff sind nun eins mit der Anomalie, er kann sie gar nicht verlassen. Er will sowieso dort bleiben, um die letzten Daten über den Kollaps der Anomalie aufzeichnen und die dann an die Discovery senden, bevor er mit der Anomalie vernichtet wird. Bevor Nog und Kelly gehen (Kelly hatte sich die ganze Zeit mit Nog und besonders mit dem Gründer gestritten, insbesondere um des Gründers Behauptung, ein Forscher zu sein), gibt Nog dem Gründer seinen Kommunikator und sagt ihm, daß es, seiner Meinung nach, eine Ehre für Starfleet wäre, wenn er dazugehören würde.

                          Mutiny:
                          Der Kalte Krieg steht kurz davor, heiß zu werden, als die Discovery von jedem Funkkontakt abgeschnitten ist. Der letzte Auftrag lautete, eine Basis des Empires zu vernichten. Doch Tates Informanten, die Fakten über die Befestigung lieferten, sagen aus, daß auf der Basis hauptsächlich Droten Zivilisten leben. Außerdem ist der Einsatz von Bodentruppen erforderlich, doch die Verluste wären immens. Tate ist der Meinung, daß es die Verluste nicht wert wären und auch wenn er etwas gegen das Empire hat, tötet er nicht so viele Zivilisten (aber er hat schon manchmal den Tod von Zivilisten in Kauf genommen, wenn er dadurch dem Empire großen Schaden zu fügen konnte). Turner jedoch traut den Informanten nicht, und der Planet liegt seiner Meinung nach günstig und damit wären die Verluste gerechtfertigt. Es kommt zu Auseinandersetzungen zwischen Turner und Tate, eine Meuterei steht bevor. Eve und Carol schlagen sich auf Tates Seite, Baker und Kelly auf Turners Seite. Nur Nog ist unschlüssig. Zum einen will er den Befehlen Starfleets gehorchen, doch zum anderen will er nicht für den Tod von Zivilisten verantwortlich sein. Der Showdown findet auf der Brücke statt. Eigentlich wollten die beiden Verhandeln, da weder die eine noch die andere Partei durch die Kämpfe Kontrolle über das Schiff hat. Doch es kommt wieder zu verbalen Auseinandersetzungen, die in einer schweren Prügelei endet. Turner, der auf der Brücke einen Phaser versteckt hatte, will diesen auf Jack richten, doch Jack schaft es, den Waffenschrank zu erreichen, und so bedrohen sie sich gegenseitig mit ihren Waffen. In ihren Augen blitzt blanke Wut. Dann erscheinen jeweils die Anhänger des anderen. Turner und seine Leute, die in der Überzahl sind, und Tates Leute bedrohen sich gegenseitig mit Phasern. Da das Schiff sabotiert wurde, funktionieren die Umweltkontrollen nicht mehr richtig. Die Luft ist stickig, das Licht extrem schwach und die Temperatur ist hoch. Die Situation steht kurz vor der Eskalation. Turner will Tate dazu überreden, aufzugeben, er hat schließlich weniger Leute. Die beiden streiten sich lautstark und die anderen beten geradezu, daß alles bald vorbei ist. Dann verlangen Turner und Tate, daß sich Nog endgültig entscheidet. Doch er muß sich nicht entscheiden, denn da die Discovery nichts unternimmt, wird ein anderes Schiff mit der Mission beauftragt und etliche Zivilisten sterben, ebenso Föderationssoldaten. Turner und Tate einigen sich, das geschehene nicht vor ein Militärgericht zu bringen, aber für den Rest der dritten Staffel ist die Beziehung zwischen den Freunden gespannt. Die anderen Mitglieder des Führungsstabes, die sich bei der Meuterei in zwei Gruppen aufspalteten, bleiben in der nächsten Zeit in diesen Gruppen und halten sich von der anderen Gruppe fern. Doch die beiden Parteien vertragen sich bald darauf im Kasino bei einem Essen wieder. Nur Turner und Tate ignorieren sich noch.
                          Hier ein Beispiel für eines ihrer zukünftigen Gespräche:
                          Tate und Turner sind im Ready Room und haben gerade eine Mission besprochen (ganz förmlich ohne jede Gefühle), Tate will hinaus gehen.

                          Turner:
                          ... Ach Jack, da wäre noch was... Als ich damals diese Droten Festung zerstören sollte, hattest du recht. Diese Mission war moralisch nicht richtig. Du hast zwar falsch gehandelt, als du diese Mission durch eine Meuterei verhindert hast, aber du warst im recht, daß die Mission falsch war. Ich... Ich wollte nur sagen, daß es mir leid tut, wie ich damals gehandelt habe.

                          Tate:
                          ... 2087. 1692. 853... 2087 Verwundete auf beiden Seiten. 1692 tote Föderationssoldaten. 853 tote Droten Zivilisten. Durch meine „Meuterei“ habe ich zwar verhindert, daß du diese Mission durchführst und Starfleet jemand anderen schicken mußte, aber du warst bereit, den Auftrag zu beenden. Du trägst Mitschuld an den Toten. Und jetzt bittest du mich um Vergebung... Du hast mir mal gesagt, in deinen Träumen begegnest du den Seelen, für deren Tod du verantwortlich bist. Solange diese Seelen dir nicht vergeben, kann ich es auch nicht tun.

                          Erst in „Armageddon“ (5. Staffel) vertragen sie sich wieder.

                          Pact with the Devil:
                          Ein Kampfverband der Föderation hat erneut einen Sieg über das Empire errungen, einen sehr großen Sieg. Die Föderation steht langsam auf der Gewinnerseite in diesem Krieg, die Abtrünnigen des Empires sind fast komplett ausgeschaltet. Doch mitten in den Feierlichkeiten kommt die Nachricht, daß das Empire Frieden angeboten hat. Turner kontaktiert sofort Federation Council und warnt sie, daß dies ein Pakt mit dem Teufel und in Wirklichkeit garantiert nur eine Falle des Empires wäre, doch niemand hört auf Turner, man entsendet Unterhändler, um einen genauen Friedensvertrag auszuhandeln. Die Discovery soll sie zum Treffen bringen. Turner versucht, Federation Council davon zu überzeugen, daß das Empire ein falsches Spiel treibt. Dann erscheint der Fremde bei Turner, der sich zur Ablenkung neue Bilder aus dem Galaxiekern ansieht.

                          Fremder.:
                          Du scheinst nicht gerade davon begeistert zu sein, mit dem Empire Frieden zu schließen.

                          Turner:
                          Nein, das bin ich nicht. Die Droten sind mir verhältnismäßig egal, aber das Dominion ist das Böse. Wir dürfen mit diesen Teufeln kein Frieden schließen.

                          Fremder.:
                          Kannst du nicht mal über deinen Schatten springen und deinen Haß vergessen? Denn es wird eine Zeit kommen, in der die Föderation auf das Dominion angewiesen sein wird.

                          Turner:
                          Kann ich mir nicht vorstellen.

                          Fremder.:
                          ... Was siehst du dir da an?

                          Turner transferiert das Bild von seinem Computer auf den größeren Bildschirm. Eine Feuerwand rast auf den Betrachter zu.

                          Turner:
                          Im Galaxiekern gehen in letzter Zeit merkwürdige Dinge vor sich. Einige unserer Satelliten sind spurlos verschwunden. Und vor kurzem ist unsere bemannte Forschungsstation am Rande des Kerns ebenfalls verschwunden. Das waren die letzten Bilder, die gesendet wurden.

                          Die Feuerwand füllt nun den gesamten Bildschirm aus und dann erscheint Rauschen. Die Aufzeichnung wiederholt sich.

                          Turner:
                          Aber was hat das mit dem verdammten Dominion zu tun?

                          Die Stimme des Fremden war schon zuvor leicht gereizt, doch nun wird er wütend.

                          Fremder.:
                          Hör jetzt auf! Ihr braucht das Dominion noch!

                          Turner:
                          Warum, verdammt noch mal?!

                          Fremder.:
                          Weil ihr keine Ahnung davon habt, was dort passiert. Ihr habt keine Ahnung, was noch kommen wird.

                          Er deutet auf den Bildschirm.

                          Turner:
                          Und was passiert dort?

                          Fremder.:
                          ... Als du damals das Kontinuum verlassen hattest, warst du noch sehr jung. Noch nicht alt genug, um zu erfahren, daß so etwas schon einmal passierte. Damals, vor mehreren Millionen Jahren, geschah im Kern genau das selbe. Es brach ein Sturm los, der fast das gesamte Universum vernichtet hätte. Dieser Sturm kommt noch einmal auf. Eigentlich dürfte ich dir das noch gar nicht erzählen, du bist noch nicht bereit dafür. Aber eines Tages wirst du den Rest der Geschichte erfahren. Und dieser Tag ist nicht mehr all zu weit entfernt. Der Sturm wird wieder ausbrechen.

                          Turner:
                          Was meinst du mit Sturm?

                          Fremder.:
                          Ich rede hier vom Ende. Von der Apokalypse. Und mehr darfst du noch nicht erfahren. Nur noch eines: Wenn es beginnt, dann muß das Dominion bei dem Kampf helfen. Also müßt ihr jetzt mit ihnen Frieden schließen. Wenn das Universum überleben soll, müßt ihr euch auf einen Pakt mit dem Teufel einlassen.

                          Turner:
                          Einen Moment mal, vor etwa einem Jahr bin ich einem fremden Wesen aus der Zukunft begegnet. Er erzählte, daß nach dem Krieg gegen das Empire ein anderer folgt, ein apokalyptischer Krieg. Auch er hat von einem Sturm geredet. Ist es das, was hier passiert? Wird bald ein neuer Krieg kommen?

                          Fremder.:
                          Du wirst es erfahren.

                          Turner spricht später mit einem der Unterhändler der Föderation.
                          Unterhändler:
                          So, Bewahrer, sieht so aus, als wären Sie arbeitslos. Der Friedensvertrag ist unterschrieben. Das Empire meint es ernst.

                          Turner:
                          Wenn die ersten imperialen Bomben die Erde treffen, werde ich Sie an diese Worte erinnern.

                          Unterhändler:
                          Der Krieg Lo Kan´tre ist vorbei!

                          Turner:
                          Er ist nicht vorbei. Er hat noch gar nicht begonnen. Die erste Schlacht wird erst noch geschlagen.

                          Alternativer Spruch Turners:
                          Selbst wenn es das Empire ernst meint, sollten wir Cader nicht vergessen. Solange Trin Cader dort draußen ist, ist der Krieg noch nicht vorbei. Noch lange nicht.

                          Es wird Frieden geschlossen, Turner hat akzeptiert, dass dieser Frieden im Moment vielleicht sein muss, doch begeistert ist er nicht. Als er auf FNN eine Ansprache eines Politikers sieht, in der dieser Frieden als ein Sieg bezeichnet wird, entgegnet Turner:
                          Es gibt ein paar Dinge, die schlimmer als eine Niederlage sind. Eine Niederlage, von der man gar nicht weiß, dass es eine ist, gehört dazu.

                          Die übrigen Alliierten der Föderation sind auch nicht begeistert darüber, dass die Föderation den Vertrag unterschrieben hat. Natürlich wollen es die Alliierten nicht riskieren, ohne die Föderation die Dunkelheit herauszufordern, aber sie werden keinesfalls den Vertrag unterschreiben.

                          Revenge:
                          Eine Bar auf irgendeiner Raumstation (Dutzende Schiffe der Föderationsallianz sind angedockt) der Barkeeper ist ein Mitglied einer Rasse, die mit dem Krieg nichts zu tun hat (zum Beispiel ein Mizarianer). Es sind Starfleetoffiziere, Klingonen, Romulaner und Cardassianer anwesend, die letzten drei Gruppen sitzen nahe oder an der Bar, jedoch abgegrenzt. Plötzlich kommen zwei Starfleetoffiziere herein, sind ziemlich aufgeregt und sagen, daß etwas schlimmes passiert sei. Dann sehen die Klingonen und die anderen, wie die Starfleetoffiziere erregt aufstehen und beginnen, die Bar zu verlassen. In diesem Moment kommt der Barkeeper, der vorher bei den Starfleetoffizieren bedient hat, zurück zur Bar.

                          Klingone#1:
                          Was ist denn in die Föderierten gefahren?

                          Barkeeper:
                          Ach, die wollen im Alleingang das Empire angreifen.

                          Romulaner#1:
                          Aber es herrscht doch Frieden.

                          Barkeeper:
                          Ja, aber die wollen sich rächen, weil eines ihrer Schiffe während einer Aufklärungsmission nahe des imperialen Raumes als vermißt erklärt wurde. Sie denken, es ist vernichtet worden.

                          Klingone#1:
                          Welches Schiff?

                          Barkeeper:
                          Ich glaube, dieses berühmte Schiff, die Discovery.

                          Die Anführer der Klingonen, Romulaner und Cardassianer, die dies gehört haben, rufen daraufhin in ihrer eigenen Sprache „Zu den Schiffen.“ Daraufhin brechen auch diese Gäste auf und verlassen die Bar.

                          Barkeeper:
                          Und wo wollen Sie jetzt hin?

                          Klingone#1:
                          Wir werden das Empire zur Rechenschaft ziehen.

                          Barkeeper:
                          Wieso? Die Discovery ist ein Schiff der Föderation mit einer föderierten Crew. Was haben Sie damit zu tun?

                          Cardassianer#1:
                          Es mag eine Crew der Föderation sein,...

                          Romulaner#1:
                          ... aber sie gehören dennoch zu uns.

                          Alle verlassen die Bar.

                          Barkeeper (abfällig):
                          Krieger.

                          Vorspann.
                          Schrift: 5 Stunden zuvor.
                          Die Discovery patrouilliert, wird plötzlich erschüttert und driftet. Es war ein normales Raumphänomen, ein Unfall. Aber man weiß, wie die Lage ist. Viele werden das Verschwinden der Discovery nahe der imperialen Grenze als Vorwand nutzen, andere sind so beeindruckt von der Discovery, daß sie sich rächen wollen, deswegen muß sich die Crew beeilen, einen Krieg zu verhindern. In einem Gespräch mit Taylor fragt dieser Turner, ob er diese Schlacht wirklich verhindern will. Schließlich ist Turner nicht begeistert von diesem Frieden und will Rache. Turner reagiert zuerst wütend, gibt dann aber zu, daß er darüber schon einmal nachgedacht hat. Aber er würde niemals seine Rache über den Frieden stellen. Er würde niemals so viele Leben riskieren, nur für seine Rache, denn den Krieg haßt er noch mehr als Cader und den Führungsrat des Empires.
                          Am Ende schaffen sie es, kurz vor Beginn der Schlacht das Schlimmste zu verhindern. Turner ist etwas niedergeschlagen, als er Besuch von dem Tkon erhält. Turner ist beunruhigt, was mit seiner Berufung zum Bewahrer zusammenhängt. Um ein Haar wäre ein Krieg ausgebrochen, nur weil man seinen Tod rächen wollte. Er hält seine Berufung für eine Waffe.

                          Tkon:
                          Ja, es ist eine Waffe. Doch sie könnte uns auch alle retten.

                          Turner:
                          Wie das denn?

                          Tkon:
                          Diese Soldaten, die dich rächen wollten, sie würden alles für dich tun. Sie würden dir in den Krieg folgen, in den Tod, selbst in den ... Frieden. Wenn du sie in den Frieden führen würdest, würden sie dir sofort dahin folgen, egal wie sehr sie den Feind hassen. Deine Berufung ist eine Waffe. Aber du hast die Wahl, für was sie eingesetzt wird.

                          Revelation:
                          Jetzt, wo Frieden herrscht, wird Turner von Cader besucht. Turner muß sich zusammenreißen, ihn nicht zu töten. Cader will mit ihm das Offenbarungsritual durchführen. Dabei führen zwei Personen ein bestimmtes Ritual durch, bei dem der eine dem anderen ein großes Geheimnis offenbart. Turner weigert sich zuerst, doch am Ende stimmt er zu. Turner erfährt von Caders Lebensgeschichte. Wie sein Vater Turners Mutter vergewaltigte und beide als Zwillinge geboren wurden, er fortgegeben wurde und sich später dem jungen und dann dem alten Dominion anschloß. Turner glaubt ihm kein Wort, doch ein DNA Vergleich zeigt, daß sie beide die selben Eltern hatten. Turner bleibt geschockt zurück und als Cader das sieht, kehrt er zufrieden zum Empire zurück. Er empfindet es als Ironie, daß das Gute und das Böse eines sind, sie sind Brüder und sie haben das gleiche Blut. Nun lässt Turner noch mal vergangenes aufleben, wie zum Beispiel seine Taten in „Bloodstained“ als er zwei Gefangene des Feindes übel zugereichtet hatte.. Er befürchtet, dass er am Ende vielleicht doch mehr mit Cader gemeinsam hat als er ahnt. Er hat Angst, so wie Cader zu werden.

                          A Visit:
                          Die Ältesten halten sich für gewöhnlich aus den Angelegenheiten der anderen Rassen raus. Doch in der letzten Zeit ist man auf die Crew der Discovery aufmerksam geworden, weshalb man einen Beobachter auf das Schiff schickt. Er soll, mit einer Personentarnvorrichtung ausgestattet, die Crew beobachten. Doch er hat keinerlei Erfahrungen mit einer menschlichen Crew, weshalb ihm viele Eigenarten derer Kulturen eigenartig erscheinen, was für den Zuschauer amüsant ist. Während auf der Discovery ein fast normaler Tag von statten geht, steht der Beobachter kurz vorm durchdrehen, weil er keine Ahnung hat, was da eigentlich passiert. In der Folge gibt es vermutlich ein paar kleine Anspielungen auf den bevorstehenden Konflikt mit dem ersten Feind.

                          Virus:
                          Der Lehrer und Arzt, der Carol ausbildete und dabei half, sich in die neue Zeit einzuleben, starb gegen Ende ihrer Ausbildung an einem Virus, der tödlichste und gefährlichste, den es zur Zeit gibt. Jetzt bedroht dieser Virus eine kleine Kolonie und Carol ist die einzige, die helfen kann. Sie hat sichtlich Angst davor, da es schon wieder passiert, der Virus wütet wieder. Doch sie muß sich dem Virus stellen. Die Todesfälle häufen sich, Carol arbeitet die ganze Zeit pausenlos an einem Gegenmittel oder zuwenigstens einem Impfstoff. Am Ende hat sie die Hoffnung aufgegeben, doch dann findet sie etwas, was die Antwort sein könnte. Sie ist voller Zuversicht, doch ihre Hoffnung wird zerstört, sie findet kein Gegenmittel. Dann geht sie mit Schutzanzug in die Kolonie und sagt den letzten Überlebenden, daß sie versagt hat. Die Überlebenden verstehen sie, vergeben ihr und Carol bleibt die letzten Stunden der Kolonisten bei ihnen.

                          Train of Thought:
                          Erneut eine witzige Folge, die damit beginnt, daß Baker Kelly eine leichte Folter verpaßt. Dann wird Bakers Phantasie unterbrochen und er findet sich in der Realität wieder, in der Kelly die Sicherheitsabteilung inspiziert. Der Zuschauer erhält auch Eindrücke der Gedankengänge anderer Crewmitglieder. Dann kommen Abgesandte eine Spezies an Bord, von der nur Turner weiß, daß sie die Gedanken einer Person an andere weiter leiten und so jeder weiß, was der andere gerade denkt. So kommt es zu allerlei witzigen Konfrontationen.

                          Emperor
                          Man (der Zuschauer, nicht Turner) hat kurz zuvor erfahren, daß der Fremde, der Turner schon einmal besucht hat, ein Tkon (TNG, „Der Wächter“) ist. Er war damals beim Untergang seines Volkes der Herrscher der Tkon und er existiert nun auf einer anderen Bewußtseinsebene weiter. Jetzt wird der Herrscher des Empires darüber unterrichtet, wie es mit den Friedensverhandlungen zwischen ihnen und der Föderation voran geht. Er erfährt, daß man gerne Mike Turner bei den Friedensverhandlungen dabei hätte, doch der Herrscher ist strikt gegen diese Bitte der Föderation. Als der Herrscher alleine ist, taucht der Tkon auf.

                          Tkon:
                          Warum? Warum hast du etwas gegen Turner?

                          Herrscher:
                          Das geht dich nichts an. Dein Volk ist tot. Du bist tot. Ich war es, der dein Volk damals vernichtet hat.

                          Tkon:
                          Du warst es nicht, es war der Gründer, der damals über das Dominion geherrscht hatte. Und der ist schon lange tot.

                          Herrscher:
                          Nein, er lebt noch!

                          Tkon:
                          Er existiert als Computerprogramm in diesem Schiff. Das kann man nicht als Leben bezeichnen.

                          Dann fährt der Geist, die neurale Energie des alten Herrschers in den jetzigen.

                          Herrscher:
                          Ich kann mich bewegen und ich kann befehlen. Ich fühle mich sehr lebendig. Und jetzt verschwinde!

                          Tkon:
                          Du hast meine Frage nicht beantwortet. Was hast du gegen Turner?

                          Herrscher:
                          Das geht dich nichts an.

                          Tkon:
                          Du hast es noch nicht verstanden. Der erste Feind kehrt zurück. Ein Kampf wird unvermeidlich sein. Und in diesem Kampf ist Turner unsere einzige Hoffnung.

                          Herrscher:
                          Ich finde, daß die Kraft der Hoffnung im allgemeinen überbewertet wird.

                          Tkon:
                          Aber es war die Hoffnung der Menschen, die im letzten Krieg verhindert hat, daß sie vernichtet werden. Außerdem scheinst du eines nicht zu wissen: Warum glaubst du wurde es Turner und den anderen Q, die einst das Kontinuum verlassen haben, erlaubt ihre Unsterblichkeit zu wenigstens in einer gewissen zu behalten? Die Q wußten, was für ein Schicksal Turner bestimmt ist.

                          Herrscher:
                          So, warum wurde dann nicht nur Turner die Unsterblichkeit geschenkt?

                          Tkon:
                          Weil dann jeder gewußt hätte, dass Turner und seine unsterbliche Seele etwas besonderes sind und gewisse Mächte hätten dann zur Treibjagd auf ihn geblasen.

                          Tomorrow, Where are you?:
                          Die witzige Folge beginnt damit, daß drei Q sich darüber streiten, wie gut die jüngeren Wesen im lösen von Rätseln sind. Sie beschließen, einen Test zu machen. Dann wacht Nog auf, als er von Tate gerufen wird. Ein hoher Offizier von Starfleet Engeneering ist an Bord und will den Maschinenraum inspizieren. Nog steht auf, trifft sich mit dem arroganten Paragraphenreiter und hat einen nicht besonders guten Tag. Am Ende des Tages berichtet er Turner und als er die Brücke verläßt, stolpert Tate auf einer Treppe über seine eigenen Füße. Dann wacht Nog wieder auf und alles wiederholt sich. Es ist genau wie am Tag zuvor, er ist der einzige der es merkt. Am Ende dieses zweiten Heute, Nog steht kurz vorm Nervenzusammenbruch, erscheinen Nog diese drei Q und informieren ihn darüber, daß an diesem einen Tag etwas auf der Discovery passiert ist. Und der Tag wird sich solange wiederholen, bis Nog es verhindert hat. Er macht noch die eine oder andere Anspielung auf bisherige Beispiele für den Zeitschleifeneffekt und macht sich dann an die Arbeit. So wiederholt sich der Tag und Nog versucht ständig, alles mögliche zu verhindern. Die Discovery hat ein Problem mit dem Warpantrieb und muß nun ständig kurz den Warptransfer unterbrechen, dann hat ein Paar an Bord Liebesprobleme, zwei Freunde prügeln sich um eine Frau und Tate stolpert jeden Tag über seine Füße. Als nichts klappt (er ärgert sich jeden Tag über Tate, tut aber nichts) hat Nog nach acht Wochen, die er nun in dieser Schleife sitzt, die Schnauze voll. Er beleidigt Tate, der ihn jeden Morgen weckt, ignoriert die sich prügelnden Freunde und jagt mit seinem Phaser den Warpkern hoch. Ihm ist alles egal. Am nächsten Tag geht er frustriert zu Pete und obwohl er weiß, dass er wohl für verrückt gehalten wird, bittet er Pete um Rat. Der rät ihm, sich nach dieser stressigen Zeit einen Tag mal zu erholen, er soll machen, was er schon immer mal tun wollte, im eigentlichen Sinne wird es ja nie geschehen sein. Nog folgt dem Rat und tun mal, was er will. Er geigt Kelly die Meinung, schlägt seinen Gast nieder und so weiter. Morgens ist er gut gelaunt und am Ende kann er alles verhindern, den Abbruch des Warptransfers, was er eigentlich für unmöglich hält, versöhnt das Paar und die Freunde und stimmt seinen Gast zufrieden. Aus reiner guten Laune macht er Tate drauf aufmerksam, daß er die Augen aufmachen soll, also stolpert Tate nicht. Dann erscheinen Nog die drei Q und sagen, daß er es geschafft hat. Nog fragt, welches der Probleme das eigentliche Problem war. Er erfährt, daß er nur Tate am Stolpern hätte hindern müssen. Nog ist natürlich sauer, daß das alles nur war, um diese Kleinigkeit zu verhindern. Er jagt die Q vom Schiff, legt sich schlafen und schmeißt seinen persönlichen Kommunikator, mit dem er jeden Morgen geweckt wurde, in die hinterste Ecke einer Schublade.

                          Comrades:
                          Die Folge ähnelt der TNG Episode „Lower Decks“ und im Mittelpunkt stehen hier die stets wiederkehrenden Crewmitglieder (Pete, Jane, Barbara etc.) Sie beginnt damit, daß Nog im Casino einem Gast erzählt, was die Q neulich mit ihm gemacht haben. Ein anderer Gast kriegt dies mit und macht Nog Vorwürfe, über was Nog sich beschweren würde. Denn er hat von jemandem gehört, der ebenfalls in einer lokalen Zeitschleife feststeckte. Während er denselben Tag immer und immer wieder erlebte, vergingen in der Wirklichkeit 14 Jahre. So mußte er 14 Jahre lang mitansehen, wie seine besten Freunde starben und er als einziger überlebte. Nachdem er gerettet wurde, war er geistig völlig verwirrt. Dieser jemand war der Bruder des Gastes an Bord der Discovery. Dies veranlaßt Nog, eine Therapiesitzung bei Pete zu machen. Er muß wissen, ob er sich nicht viel zu große Sorgen mache, denn es gibt ja viele, denen es schlechter geht. So verbringt Pete Zeit mit Nog und man sieht auch noch andere, eher bizarre Sitzungen und auch die anderen Nebencharaktere bekommen ihre Szenen. Am Ende versöhnt Nog sich mit dem Gast, denn er weiß, daß auch er die Hölle gesehen hat und allen Grund hat, sich über sein Leben zu beklagen.

                          A Different Point of View:
                          Von der Grundidee ähnelt diese Folge der X-Files Episode „Bad Blood“. Nog und Kelly sind die einzigen Zeugen einer bestimmten Sache, vermutlich der Zerstörung einer Raumstation (es war ein Unfall und es gab keine Toten). Nun sollen diese sehr Unterschiedlichen Charaktere aus ihrer Sicht beschreiben, was auf der Station passiert ist. Und, wie nicht anders zu erwarten, stimmen ihre Geschichten Größtenteils überein, doch in einigen (sehr witzigen) Kleinigkeiten sind die beiden Versionen grundverschieden. Der Humor in dieser Folge ist eher hintergründig und sarkastisch.
                          In Kellys Version mußte sie bei einer Operation assistieren. Da es zuvor einen Zwischenfall auf der Krankenstation gegeben hatte, war die reguläre medizinische Ausrüstung bei einer technischen Untersuchung, es mußte also mit altmodischen Instrumenten operiert werden. Am Ende, nachdem ein anderer Assistent die Instrumente gezählt hat, meldet der einem der beiden Ärzte, daß nichts im Patienten vergessen wurde, im Gegenteil, außerhalb des Patienten war etwas zuviel. Bei der Operation ist was übrig geblieben. Der Assistent hat einen einzelnen Magen gefunden. Es stellt sich heraus, daß einer der Ärzte sich nicht bewußt war, daß diese Spezies über zwei Mägen verfügt, also muß alles wieder aufgemacht werden. Ein weiteres Beispiel für den seltsamen Humor in dieser Folge.

                          Love:
                          Ein Mitglied des Führungsstabes kommt völlig geistesabwesend aus dem Urlaub zurück. Der Hauptcharakter hat sich bis über beide Ohren verliebt. Jetzt stellt die Person fest, dass die Urlaubsaffäre ein neues Crewmitglied ist. Während die beiden glücklich sind, kommt es an Bord immer wieder zu merkwürdigen Zwischenfällen. Obwohl es eine Zeit lang offensichtlich ist, glaubt niemand so richtig, dass das neue Crewmitglied dafür verantwortlich ist. Schließlich wird auch ein anderer verhaftet, doch das war ein Fehler, das neue Crewmitglied war ein Spion Johnsons, der nun zurückkehrt.

                          Hate:
                          Das verliebte Crewmitglied aus „Love“ ist nun wütend, weil es so sehr betrogen wurde. Es macht sich rasend vor Wut und Haß auf die Suche nach dem Spion, der nun, nach seiner Enttarnung, unglaublich viel Leid bei der Resistance anrichtet. Es stellt sich heraus, dass der Spion dies aus einem bestimmten Grund getan hat. Die Person hat im letzten Dominion Krieg unglaublich viel Leid ertragen und dafür die Föderation verantwortlich gemacht, deswegen wollte sie/er sich rächen. Das Leid war so grauenvoll, dass man richtig Mitleid mit dieser Person hat, der Hauptcharakter verzeiht dem Spion, die Liebe ist außerdem noch immer stark. Doch dann kommt es zu einem Unglück, das Gehirn des Spions wird geschädigt, sämtliche Erinnerungen sind weg. Der Hauptcharakter ist unglücklich, weil jetzt auch ihre Liebe weg ist.

                          Remember:
                          Der Tkon erscheint in Turners Bereitschaftsraum. Mike erinnert sich daran, wie der Tkon ihm einst das Leben gerettet hat. Der Tkon erklärt, daß es noch ein anderes Treffen der beiden gab, von dem Turner nichts weiß. Er gibt nun Turner seiner Erinnerung an das wieder, was nach seiner Selbstmordaktion auf Sha´ka´hot passierte. Turner stand kurz davor, mit der Basis in die Luft zu fliegen. Doch er wurde von einem Horu´Shon Schiff gerettet. An Bord traf er auf den Tkon und einige Horu´Shon:
                          Turner erwacht in einer völlig weißen Umgebung. Er wurde von einem Schiff der Horu´Shon gerettet und auf sein Schiff zurückgebracht.

                          Auf die Frage, warum sie ihn retteten, sagen sie nur:
                          „Dein Spiel ist noch nicht beendet. Du hast noch viele Dinge zu tun.“

                          Turner:
                          Oh nein, wenn Sie mir jetzt auch noch erzählen, daß ich die Föderation retten werde, glaube ich diese dumme Geschichte am Ende selbst noch.

                          Tkon:
                          Die Föderation? Das auch, aber das war bestimmt nicht der eigentliche Grund für unser Handeln. Du mußt zu erstmal uns, die Ältesten, retten. Der erste Feind wartet auf dich.
                          Ende der Erinnerung, zurück zur Discovery.


                          Tkon:
                          Der erste Feind kehrt zurück. Darum habe ich dir deine Erinnerung wiedergegeben.

                          Turner:
                          Der erste Feind kehrt zurück, was heißt das?

                          Tkon:
                          Ein Krieg wird kommen, ein Kampf um den Himmel. Der Feind könnte den Himmel zur Hölle werden lassen, darum werden wir der Bedrohung Widerstand leisten. Und wenn der Krieg um den Himmel beginnt, wartet eine neue Aufgabe auf dich. Die Ältesten glauben mir nicht, aber sie werden lernen müssen. Sie alleine können den Kampf nicht gewinnen.

                          Turner:
                          Was für eine Aufgabe wartet auf mich?

                          Tkon:
                          Wenn die Zeit des Widerstands gekommen ist, werden sich deine Fragen beantworten.

                          Die Haupthandlung dreht sich um Tate. Vor Monaten, kurz nach dem Waffenstillstand, wurde eine Einheit der Föderation, die größtenteils aus Freunden Tates bestand, fast vollständig ausgelöscht, als sie eine Stellung gegen angreifende Droten verteidigten. Keine der beiden Einheiten hatte von dem Waffenstillstand gewußt, sie haben beide fast bis zum letzten Mann gekämpft, bis endlich die Nachricht durchkam, standen auf beiden Seiten jeweils nur noch eine Handvoll Soldaten. Durch den Vertrag liegt der Planet nun auf dem Gebiet der Droten. Seit jenem Massaker hatte Tate alles daran gesetzt, daß die gefallenen Soldaten durch ein Mahnmal geehrt werden. Das Mahnmal ist fertig, doch es kann wegen den Bürokraten nicht an Ort und Stelle aufgebaut werden. Tate kann das nicht hinnehmen. Gemeinsam mit einigen Kameraden (den Überlebenden der Einheit, Nog und Jane) will er in einer Privataktion das Monument an den Ort des Geschehens bringen. Er wird gewarnt, daß die Droten es vielleicht mißverstehen, wenn ein Föderationsschiff einfach die Grenze passiert um ein Mahnmal zu errichten. Es kommt tatsächlich zu einer Konfrontation. Der Kommandant der Droten, der damals den Angriff auf die Föderationseinheit geleitet hatte, stellt sich ihnen in den Weg. Erst als er erfährt, was Tate vorhat, wird er gesprächiger.

                          Drote:
                          Dieses Mahnmal. Ist es nur für die Föderationssoldaten, oder für alle, die in jener sinnlosen Schlacht gestorben sind?

                          Tate:
                          Es ist ein Föderationsmahnmal. Doch das heißt nicht, daß es nicht auch an alle anderen gefallenen Helden erinnern kann.

                          Obwohl es auf beiden Seiten Leute gibt, die es zuerst nicht zulassen wollen, sehen sie doch ein, daß auch die Soldaten des Gegners nur ihre Pflicht getan haben. Sie sind in einen sinnlosen Tod gegangen - für ihr Volk. Daher erlaubt es der Drote, das Mahnmal aufzustellen. Am Schluß liest zuerst der Drote die Inschrift in seiner, dann ließt Tate die neue Inschrift nochmal in seiner Sprache, sie steht dort in den Sprachen beider Parteien.

                          Tate:
                          Im Jahre 2387 kam es zu einem Waffenstillstand zwischen dem New Empire und der Föderations-Allianz. Ohne dies zu wissen, kämpften auf diesem Feld Krieger beider Seiten gegeneinander. Männer und Frauen kämpften heroisch für ihr Volk und 485 von ihnen fanden hier einen sinnlosen Tod. Doch wenn wir ihr Andenken bewahren und niemals vergessen, was für einen unverschämt hohen Preis Kriege fordern, dann war ihr Tod zuwenigstens nicht nutzlos. Möge dieses Mahnmal uns stets an diese Soldaten erinnern.

                          In einer kleinen Nebenhandlung wird die Story um das verliebte Crewmitglied aus den beiden vorangegangenen Episoden zu Ende gebracht. Man hat herausgefunden, dass der Verräter (Verräterin) dies alles aus Rache getan hat. Der Hauptcharakter soll nun entscheiden, ob man das Gedächtnis jener Person mit einem riskanten, jedoch erfolgversprechenden Verfahren wieder herstellen oder ob die Person wieder langsam alles lernen soll, was man zum Leben braucht. Der Hauptcharakter entscheidet sich für letzteres, weil es wohl besser ist, wenn sich die Person nicht an das von ihr angerichtete und auch das im Krieg erlebte Leid nicht mehr erinnert.

                          A Second Chance:
                          Während einer Konferenz zwischen Delegierten der Föderation und des Empires soll sich die Discovery an den Sicherheitsmaßnahmen beteiligen. Turner trifft auf den klingonischen Herumtreiber Che´teng, einen alten Freund, der allerdings vom Imperium verstoßen wurde. Er ist das einzige Mitglied der Bruderschaft des Schwertes (die Leibgarde des Kanzlers), das jemals einen Kanzler verloren hat. Der Kanzler vor K´mpec fiel einem Attentat zum Opfer und Che´teng wurde die Schuld gegeben. Nun meldet sich bei ihm ein unbekannter, der behauptet, damals das Attentat verübt zu haben. Genau wie damals will er nun Che´teng zu einem Spiel herausfordern. Er will die Konferenzteilnehmer auslöschen und er gibt Che´teng die Gelegenheit, ihre alte Feindschaft aufs neue auszuleben. Obwohl die Klingonen nicht erfreut sind, bittet Turner seinen alten Freund, ihnen zu helfen. Nur widerwillig willigt er ein. Er will noch ein aller letztes Mal den Kanzler beschützen.

                          Graveyard of the Gods:
                          Genaue Story unbekannt. Es geht mehr oder weniger ausführlich um den Friedhof der Götter, ein legendärer Ort, an den sich die Ältesten und auch die Götter zurückziehen, um zu sterben und der an dem Ort errichtet wurde, an dem es einst angeblich die Weltraum-Version von Atlantis gab. Um Wissen und Macht zu erlangen, begibt man sich in der Folge auf die Suche nach dieser Legende.

                          We love those Days:
                          Dies ist eine amüsante Episode. Sie beschreibt einen „typischen Tag“ der Crew. Für Kelly beginnt er damit, daß Nog ihre Schalldusche umprogrammiert hat und sie daraufhin ziemlich sauer ist.
                          Dann kommt es zu einem Missions-Briefing und jedes Crewmitglied muß etwas in seinem Spezial-gebiet erledigen. Eine Ferengikolonie muß evakuiert werden. Zuerst muß Eve das Schiff durch einen Mienen-Asteroiden-Gürtel fliegen, Baker muß mit manueller Phasererfassung ein paar Mienen zerstören. Nog muß vom Warpantrieb Energie auf die Schilde übertragen und das ist bei der Kombination Nog - Komplizierte Technik der Angel Klasse ein abenteuerliches Unterfangen. Kelly und Carol müssen ein Virus bekämpfen, welches von der Kolonie eingeschleppt wurde, Tate muß sich mit den nörgelnden Ferengi herumschlagen und Turner muß Verhandlungen mit einem Minister einer Nicht-Föderationsrasse führen. Starfleet will auf einem Planeten der Rasse Rohstoffe abbauen und die wollen nur mit Turner verhandeln. Ta´Shai war zwar schon einmal Diplomat, aber Turner kann mit solchen Verhandlungen nicht viel anfangen.
                          In dieser Episode sind alle voll ausgelastet und sie werden in eine menge witzige Situationen kommen.

                          One more Time:
                          Für eine Mission muß Turner einen altgedienten Starfleetofficer (wenn es geht, einen der Hauptcharaktere von Voyager), dem er mal kurz begegnet ist, reaktivieren. Zuerst will derjenige nicht, in letzter Zeit ist einiges schiefgelaufen und derjenige kann von Turner nur mit Glück auf seine Seite ziehen. In der Szene, in der sich die Person entscheidet, kramt sie in alten Erinnerungsstücken, sieht sich Fotos an und holt schließlich die alte Uniform hervor. Sie können die Mission erfüllen und der Offizier kann mit dem neuen Selbstbewußtsein wieder von vorne beginnen.
                          In einer Nebenstory wird ein Q von einem sehr viel mächtigeren Wesen besucht.

                          Q:
                          Mein Lord, womit das das Q-Kontinuum ihre Ankunft verdient?

                          Lord:
                          Der erste Feind kehrt zurück.

                          Q:
                          Ja, ich weiß.

                          Lord:
                          Wir wollen, daß ihr Q eine Zusammenkunft einberuft.

                          Q:
                          Eine zweite Zusammenkunft innerhalb eines Jahrtausends? Warum?

                          Lord:
                          Ihr müßt den Ältesten sagen, daß sie den ersten Feind bekämpfen müssen. Keine Verhandlungen, keine Kompromisse. Der erste Feind muß vernichtet werden.

                          Q:
                          Warum? Der erste Feind ist keine Gefahr für uns Q oder euch. Uns kann es egal sein, wie der kommende Krieg enden wird.

                          Lord:
                          Ich sage euch, warum. Viele Rassen denken, daß die Ältesten und die Q Götter seien. Aber es gibt auch Rassen, die die Wahrheit kennen. Die wissen, daß wir die einzigen Götter sind. Doch wenn diese Rassen vernichtet werden, dann sind wir nicht mehr die einzigen Götter. In diesem Himmel ist nur Platz für eine Art von Göttern. Außerdem wird der erste Feind Unheil über diesen Himmel bringen, und das wollen wir nicht. Die Ankunft des ersten Feindes kann nicht mehr verhindert werden, aber die Ältesten können, müssen, verhindern, daß der erste Feind gewinnt.
                          Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                          Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                          Vaya con dios, Slayer.

                          Kommentar


                          • #14
                            Servus..... vielleicht freut es euch, vielleicht auch nicht, wie auch immer: here we go again. Hier kommt die 4. Staffel der Serie... PS für die sehr aufmerksamen Leser: diese Staffel hat weniger Folgen als die anderen. Am Anfang des Threads hatte ich ja geschrieben, dass ich für die meisten Folgen eine ungefähre Handlung habe... Dies ist die Staffel in der die Folgen fehlen die ich noch zur kompletten Serie brauche... Falls evtl jemand Ideen hat, ich bin ganz Ohr.

                            4th Season

                            The First Enemy:
                            Die Discovery untersucht eine verlassene Stadt der Ältesten. Dort schießt plötzlich eine grüne Strahlfontäne aus dem Boden mit roten Schriftzeichen im inneren. Turner identifiziert dies als Elio Tabre, dem Zeichen für die große Zusammenkunft. Doch diese findet nur alle Tausend Jahre statt, und die andere liegt erst wenige Jahre zurück. Turner will wissen, warum dies geschieht und fliegt darum zu dem Außenposten der Tkon, den die Enterprise vor einige Jahren entdeckte. Mit dem Tkon Schiff, das dort versteckt lag und dem Tkon (nicht der wiederkehrende Charakter) reist Turner zur großen Zusammenkunft.
                            Das Tkon Schiff kommt gerade in den Bereich des Galaxikerns. Turner, seine Leute und der Tkon stehen auf der Brücke, als Vertreter der anderen Ältesten plötzlich auf der Brücke erscheinen.

                            Herrscher (Gründer):
                            Was haben die Tkon hier zu suchen? Sie sind schon lange Geschichte. Und die Menschen? Sie gehören nicht zu uns.

                            Tkon:
                            Wir sind nur Geschichte, weil ihr uns vernichtet habt. Außerdem haben mich diese Menschen darüber informiert, daß dies bereits die zweite Zusammenkunft innerhalb von Tausend Jahren ist. Was ist der Grund?

                            Q:
                            ... Der erste Feind.

                            Tkon:
                            Bei allen Göttern.

                            Turner:
                            Wer ist der erste Feind?

                            Horu´Shon:
                            Wir sind die Ältesten. Die Gründer und die Borg haben durch ihre Kriege einen Großteil ihrer Technik eingebüßt. Darum gehören sie zwar noch zu den Ältesten, aber sie gehören längst nicht mehr zu den Mächtigsten. Doch wenn man von den ohnehin allmächtigen Q absieht, sind wir, die Horu´Shon, die Zoktonen und die letzten fünf der Tkon noch immer die mächtigsten Völker. In diesem Universum.

                            Tate:
                            Was meinen Sie?

                            Zoktone:
                            In einem der unzähligen Paralleluniversen gibt es ein Volk, daß stärker ist, als wir Ältesten zusammen. Von den Q natürlich einmal abgesehen. Vor vielen Generationen öffneten sich hier im Galaxiekern die Tore zwischen den beiden Universen und zwei Schiffe des ersten Feindes kamen hindurch. Diese zwei Schiffe reichten aus, um dreiviertel unserer vereinten Ältesten-Flotte auszuradieren, erst dann gewannen wir den Krieg.

                            Turner:
                            Ich erahne den Grund für diese Zusammenkunft. Diese Dimensionstore öffnen sich erneut.

                            Borg:
                            Ganz recht. Hier im Galaxiekern. Bald kommt der Feind.

                            Tate:
                            Bitten Sie doch einfach die Q um Hilfe. Gegen die hat der Feind keine Chance.

                            Q:
                            Solange die Q nicht angegriffen werden, dürfen wir nicht eingreifen.

                            Turner:
                            Dann stecken die Ältesten in großen Schwierigkeiten. Die Borg und Gründer gehören ja nicht mehr zu den Mächtigsten und die Tkon sind so gut wie tot. Und die Horu´Shon und die Zoktonen dürften alleine keine Chance haben.

                            Horu´Shon und Zoktone sprechen in einer fremden Sprache. Dann wieder zu Turner.

                            Horu´Shon:
                            Darum wollen wir, daß Sie uns helfen. Führen Sie uns in den Krieg.

                            Turner:
                            Ich? Warum?

                            Zoktone:
                            Weder die Horu´Shon noch wir haben große Erfahrung damit, gegen einen überlegenen Feind zu kämpfen, im Gegensatz zu ihnen.

                            Turner:
                            Was ist mit den Borg oder Gründern? Die haben diese Erfahrung.

                            Zoktone:
                            Wir trauen ihnen nicht.

                            Turner:
                            OK, aber warum sollte ich mich darauf einlassen? Die Borg und Gründer sind ehemalige Feinde der Föderation. Auch wenn Frieden herrscht, warum sollte ihn ihnen helfen? Die Zoktonen wollten uns auch nicht helfen, als wir um Hilfe baten. Die Tkon sind ausgestorben und nur die Horu´Shon wären es wert für sie zu kämpfen. Ein Grund für meine Unterstützung, vier dagegen. Raten Sie, wie ich mich entscheide.

                            Zoktone:
                            Der erste Feind ist wie das Dominion. Wenn sie erstmal die Ältesten aus dem Weg geräumt haben, würde dann das Dominion vor dem Alpha Quadranten halt machen? Nein. Wenn die Ältesten aus dem Weg sind, wird der erste Feind die jüngeren Völker angreifen. Wenn das geschieht, wird die Galaxie brennen.

                            Tate:
                            Welch Ironie. Die Götter brauchen unsere Hilfe.

                            Das überzeugt Turner, also hilft er und die Föderation im kommenden Krieg, auch wenn die Föderation keine Schiffe stellt.
                            Die Wiederkehr des ersten Feindes wurde schon lange im Voraus angedeutet. Unter anderem waren (unabhängig von der Handlung der jeweiligen Folge) einmal in einer Bar zwei vollkommen schwarz gekleidete Personen zu sehen. Der eine nannte den anderen Q und erzählte ihm, daß es im Galaxiekern Anzeichen für den ersten Feind gibt.

                            Q1:
                            Bist du sicher, daß es der erste Feind ist?

                            Q2:
                            Du kennst die Überlieferungen so gut wie ich. „Wenn der Himmel im Mittelpunkt brennt, wird der erste Feind bald durch das Portal zurückkehren“.

                            Q1:
                            ... Du hast recht. Ein Krieg steht kurz bevor. Und wenn der erste Feind seit der letzten Schlacht sich so weiter entwickelt hat, wie wir denken, wird dieser Krieg einem Kampf zwischen Göttern gleichkommen. Das Universum könnte in einem apokalyptischen Feuer untergehen. Und mit ihm seine Götter.

                            Der Krieg gegen den ersten Feind erstreckt sich über acht Monate dieses Jahres. Turner taucht in dieser Zeit nicht so häufig auf, denn obwohl er zum Führer der Ältestenflotte wird, wird dieser Krieg meistens nur nebenbei erwähnt, nur einige Folgen konzentrieren sich mehr auf diesen Krieg. Die Schlachten stehen oft nicht im Zusammenhang mit der Folge, es sind einfach nur kleine Schlachten im großen Krieg. Nur extrem wichtige Schlachten und Ereignisse werden ausführlich gezeigt. Diese Präsentation in Stückchen soll diesen Handlungsfaden spannender gestalten, aber nicht als Nebensächlichkeit runterspielen. Auch wenn der Krieg nicht so oft ausführlich gezeigt wird, so muß doch seine Wichtigkeit und Größe deutlich werden.
                            Das irgend etwas im Galaxiekern vor sich geht, weiß Starfleet schon lange. Seit die Enterprise-A unter Kirk damals in den Kern vorstieß, gibt es dort Sonden, Satelliten und Beobachtungsstationen. Einige Folgen vor „The First Enemy“ verschwinden diese Sonden und merkwürdige Schockwellen, die wie Feuerwände aussehen (was im All eigentlich unmöglich ist) bewegen sich auf die Stationen zu, die dann verschwinden. Im Gegensatz zu dem Starfleetschiff, welches damals zur großen Zusammenkunft geflogen war, um die Ältesten um Unterstützung im Krieg gegen das Empire zu erbitten, wurden diese Stationen von den Zoktonen nicht vernichtet. Schiffe, die nach den Sonden suchen sollten, berichten vor ihrer Zerstörung von eigenartigen Lichterscheinungen, die anscheinend ein Portal bilden.

                            Nachdem die drei Schiffe des ersten Feindes erschienen und die Ältesten ihre erste Schlacht verloren haben, erhält Turner (der noch immer auf der Discovery ist und kurz davor steht, sich den Ältesten anzuschließen) eine Nachricht vom ersten Feind (die Nachricht muß erst noch übersetzt werden, darum gibt es einige Pausen in dem Text):
                            „Ihr glaubt.., die Ältesten seien die Mächtigsten der Mächtigen. Ihr glaubt..., sie seien so etwas wie Götter. Doch eure Götter... sind machtlos. Wir werden sie vernichten... und den Himmel brennen lassen. Wir bringen... das Fegefeuer über euer Universum. Ihr gehört nicht zu uns. Ihr seid nicht mächtig. Und die Nicht-Mächtigen... enden in der Dunkelheit.“

                            Sleepers:
                            Durch einen Einsatz des Geheimdienstes kommt Starfleet an Informationen des Empires über sogenannte Sleeper. Es gibt noch Gründer des jungen Dominions in der Föderation, die ein normales Leben als Solids führen, bis sie den Befehls erhalten zuzuschlagen. Starfleet macht sich nur bedingt sorgen, schließlich ist das junge Dominion vernichtet. Doch Tate meint, dass das alte Dominion diese Sleepers vermutlich ausnutzen wird. Also begibt man sich auf die Suche nach den Schläfern. Die meisten begehen Selbstmordattentate. Den mit dem größten Auftrag kann Tate aufspüren und davon überzeugen, dass es dies alles nicht wert ist. Aber man kann dem alten Dominion nichts nachweisen.

                            Championship:
                            Alle vier Jahre findet die Flottenmeisterschaft in Parrises Squares statt. Jede der 12 Flotten Starfleets wählt ein Schiff aus, dessen Crew die Mannschaft stellt. Doch die Crew der dritten Flotte ist plötzlich verhindert, der Oberkommandeur will, dass die Discovery einspringt. Sie ist das einzige Schiff der Flotte in Reichweite und das gerade nichts wichtiges zu tun hat. Tate tut ihm den Gefallen, aber er macht sich keine Hoffnungen. Die anderen Crews trainieren seit einem Jahr für das Turnier, er hat nur zwei Wochen und muß sich noch ein Team zusammenstellen.
                            In dem Turnier spielt zunächst jeder gegen jeden. Die schlechtesten vier Mannschaften (nach Punktestand bzw. Tordifferenz) sind raus, die anderen acht spielen dann nach Viertelfinal-Regeln. Jeder respektiert die Discovery als Starfleetschiff und auf dem Schlachtfeld, hier sind sie aber krasse Außenseiter, es werden nicht selten Witze über sie gemacht. Sie überstehen ganz knapp die Vorrunde, dann eine unglaubliche Leistungssteigerung, sie kämpfen sich bis ins Finale vor wo sie auf ein Team treffen, welches sie in der Vorrunde vernichtend geschlagen hat. Auch hier liegen sie zuerst weit hinten, kämpfen sich aber wieder heran, aber der letzte Treffer, der den Ausgleich gebracht hätte, kommt eine Sekunde zu spät, die Spielzeit ist vorbei. Obwohl alle zufrieden mit ihrer Leistung sind, sitzt ihnen die Enttäuschung trotzdem tief in den Knochen. Dennoch werden sie bei ihrer Rückkehr nach Starbase 495 wie Helden empfangen.

                            Dark Universe:
                            Die Crew trifft zufällig auf Besucher aus dem Paralleluniversum. Sie erfahren, was sich dort geändert hat. Die Rebellion gegen die Cardassianer-Klingonen Allianz war siegreich, eine Zeit des Friedens und des Wiederaufbaus hatte begonnen, doch nun ist ein neuer Feind aufgetaucht: die Borg. Tate erklärt sich bereit, den Besuchern zu helfen. Sie können der neuen Rebellion mit wichtigen Hinweisen dienen. Das ist auch notwendig, gewinnen die Borg, die sehr viel aggressiver und schneller agieren, doch eine Schlacht nach der anderen. Schließlich sieht es einigermaßen gut für die Rebellion aus. Doch dann erfährt der Anführer der Rebellion, daß eine riesige Borgflotte auf ihre Basis zu kommt. Er verschweigt dies der Discovery Crew und schickt sie mit besten Dank zurück und danach wird die Basis assimiliert. Was nur der Zuschauer erfährt, ist die Tatsache, daß der Turner dieses Universums abgrundtief böse ist und mit den Borg zusammenarbeitet. Es wird angedeutet, daß Cader immer noch Turners Erzfeind ist, dementsprechend muß Cader bei der Rebellion tätig sein.

                            Good Intentions (Der Weg zur Hölle ist voll mit guten Absichten):
                            Während das Empire mit dem aktuellen Krieg beschäftigt ist, hat die Resistance ihren Krieg noch längst nicht aufgegeben. Ein paar Extremisten des Widerstandes nehmen auf einer Raumstation Geiseln und fordern Unterstützung der Föderation für die Resistance sowie eine klare, natürlich feindlich gesinnte Stellungsnahme der Föderation gegenüber dem Empire. Man schickt Tate, der auch für die Widerständler eine heldenhafte Figur ist, um zu verhandeln. Es wird schnell klar, dass Tate voll und ganz mit den Geiselnehmern sympathisiert, aber ihre Methoden nicht gutheißen kann, selbst die Führung der Resistance distanziert sich von den Geiselnehmern. Letzten Endes wollen die Widerständler fliehen, sterben jedoch dabei.
                            In der Folge gibt es den einen oder anderen dramatisch inszenierten Heldentod. Das tragische ist, dass sie wahre Helden waren, die sich für das, woran sie glaubten opferten. Sie hatten gute Absichten, doch ihr Weg war falsch.

                            The Messiah:
                            Ein viertes Schiff des ersten Feindes kommt durch die flammenden Tore zwischen den Dimensionen. Doch dieses will nicht gegen die Ältesten kämpfen. Dieses Schiff gehört zu einer kleinen Gruppe von Freiheitskämpfern, die im Paralleluniversum gegen den ersten Feind kämpft. In einer alten Legende heißt es, daß ein Messias kommen wird. In einem anderen Kosmos geboren, wird er das Regime der Herrscher stürzen. Turner bittet sie, die Ältesten zu unterstützen, aber die Rebellen haben genügend eigene Probleme. Ein Planet der Horu´Shon wird von dem Feind angegriffen. Die Überlebenden des orbitalen Angriffs starten einen Guerillakrieg. Bevor die Überlebenden ebenfalls getötet werden (sie wissen, daß sie den nächsten Angriff nicht überstehen werden), übergibt eine Horu´Shon ihr Baby den Rebellen. Das Kind wird eines Tages zum Rebellenführer werden.
                            Turner ist mit seinem Schiff zum Galaxiekern gereist, nachdem er erfahren hatte, daß anscheinend ein weiteres Schiff durch das Portal kommen wird. Er will es „willkommen“ heißen. Doch das neue Schiff erwidert nicht das Feuer, sondern schickt einen Botschafter zu Turner.

                            Botschafter:
                            Wir sind nicht gekommen, um euch zu vernichten. Im Gegenteil, wir brauchen euch. Ihr müßt uns helfen.

                            Turner:
                            Ach ja?... Nun, wenn ihr unsere Hilfe braucht und da Sie etwas gesprächiger sind, als die Besatzungen der anderen drei Schiffe, können Sie mir ja ein paar Fragen beantworten. Das würde unsere Hilfsbereitschaft sicher fördern.

                            Botschafter:
                            ... Ich höre.

                            Turner:
                            Wer sind Sie? Wer ist der erste Feind?

                            Botschafter:
                            Genau wie in ihrem Universum, gab es auch bei uns sechs älteste Rassen. Eine allmächtige und fünf weitere Rassen. Und genau wie bei ihnen bekämpften sich diese fünf Rassen, diese Götter. Doch bei uns gab es nur einen einzigen Krieg unter den Göttern, der dauerte aber Millionen von Jahren. Am Ende blieb nur eine Rasse von Göttern übrig, unsere. Die allmächtige Rasse hat sich aus unserem Universum zurückgezogen, die anderen haben wir ausgelöscht. Aber nach diesem Krieg sahen wir uns um und wir merkten, daß dieser Krieg unser Universum zerstört hat. Unser Himmel brannte und verwandelte sich in eine Hölle. Und dann sahen wir, daß andere Himmel, andere Universen nicht zerstört waren. Wir Götter wurden neidisch und rasten vor Eifersucht. Und so beschlossen wir, daß die anderen Himmel auch vernichtet werden mußten. So überfielen wir einen Himmel nach dem anderen und vernichteten ihn.

                            Turner:
                            Ihr Ältesten Völker habt echt ‘nen Knall.

                            Botschafter:
                            Was?

                            Turner:
                            Nur weil ihr Milliarden von Jahren alt und anscheinend die ältesten aller Völker seid, bezeichnet ihr euch als Götter. Ihr seid doch verrückt. Sie sind keine Götter.

                            Botschafter:
                            Vielleicht sehen Sie das so, aber wir haben nun mal unsere eigenen Ansichten. Und jetzt bin ich hier. Lassen Sie mich den Messias finden und dann werde ich Sie nicht mehr belästigen.

                            Turner:
                            Hohoho, einen Moment mal. Messias? Ich glaube, Sie sind noch nicht ganz fertig mit ihrer Erklärung.

                            Botschafter:
                            ... Vor einigen Jahren kamen einige wenige von uns zu dem Schluß, daß wir kein Recht dazu haben, andere Universen zu vernichten. Also rebellierten wir gegen unsere Herrscher. Jetzt tobt ein Bürgerkrieg zwischen den Göttern. Aber es sieht nicht gut für uns aus. Darum greife ich auf eine Prophezeiung zurück, die auf einer alten Schriftrolle meines Vaters gefunden habe. „Der Messias, ein Kind eines anderen Himmels, ist der einzige, der die Eifersucht der Götter und die Vernichtung der anderen Himmel beenden kann.“ Der Messias kommt aus einem anderen Universum und ich glaube, daß dies das richtige ist. Jetzt lassen Sie mich ihn finden und das Sterben beenden.

                            Turner:
                            Nur für eine Gegenleistung. Einer aus unserem Universum soll ihr Problem beseitigen, als beseitigen Sie unser Problem... Zeigen Sie uns, wie man ihre Schiffe vernichten kann. Geben Sie uns Waffen. Irgendwas, solange Sie uns helfen, den ersten Feind zu besiegen.

                            Botschafter:
                            Das geht nicht. Zum einen brauchen wir jede Waffe die wir kriegen können für unser eigenes Problem. Außerdem ist mit der Beseitigung dieser drei Schiffe nichts erreicht. Unser gemeinsamer Feind würde einfach neue Schiffe schicken. Nein, wir müssen das Problem an der Wurzel bekämpfen. Und dazu brauche ich den Messias. Er wird den Bürgerkrieg zwischen den Göttern beenden und uns helfen, unseren Himmel wieder aufbauen. Nur der Messias kann das alles zu Ende bringen.

                            Sometimes:
                            Baker gibt sich die Schuld, dass auf einer Außenmission eine junge Wissenschaftlerin stirbt. Es wurmt ihn auch, dass der Körper der Frau vernichtet wird, sie können sie nicht wirklich beerdigen. Nachdem er vor Selbstmitleid zerflossen ist, ruft er die Götter an, sie mögen ihm helfen. Plötzlich erscheint ihm ein Q. Er meint, dass diese Crew das Universum so viel beeinflusst und noch beeinflussen wird, dass stets mindestens ein Q die Crew beobachtet. Er will Baker helfen. Baker will durch die Zeit zurückgehen und die Frau retten. Es klappt nicht, also will er, dass eine Zeitschleife geschaffen wird, die erst dann endet, wenn er sie gerettet hat. Der Q, dem das mit der Zeitreise von Anfang an nicht gefallen hat, widerspricht, aber er fühlt sich an sein Versprechen zu helfen gebunden. Also wiederholt sich für Baker der Tag immer wieder und schließlich schafft er es.

                            Advocatus Diaboli:
                            Tate will den Frieden mit dem Empire und deren derzeitiges Engagement im Krieg gegen den ersten Feind nutzen, um die Geschäftsleute und Verbrecher zur Rechenschaft zu ziehen, die einst dem Empire geholfen habe. Es gelingt ihm, die Hauptschuldigen zu fassen, doch dann tauchen erneut die Anwälte von Freedom & Justice auf und bekommen diese Leute wieder frei. Sie fordern nun den Gefallen ein und wünschen, daß Tate diese Leute in Ruhe läßt. Tate forscht nach und bekommt heraus, daß die Anwälte mit Johnson im Zusammenhang stehen, er kann es aber nicht beweisen. Er ist sich sicher, daß er diesen Leuten wieder begegnen wird.

                            Fire:
                            Zur Abwechslung eine Anspielung auf einige Katastrophenfilme. Ein paar der Helden sitzen auf einem uralten Schiff fest, auf dem Feuer ausbricht, welches auf Grund des desolaten Zustandes des Schiffes mit keiner Methode des 24. Jahrhunderts gelöscht werden kann.

                            First Q:
                            Turner trifft auf den ersten Q, der älteste und mächtigste der seinen. Turner freut sich, seinen alten Freund und Mentor wiederzutreffen. Der Erste hat im Gegensatz zu vielen seiner Q-Kollegen viel für die Sterblichen übrig, insbesondere für die Menschen wegen ihrer großen Chancen auf den Preis (Season 6, „The Truth“). Da die Q sich selbst als Götter sehen, betrachtete er die Sterblichen als seine Kinder. Darum bittet Turner seinen Freund darum, den ersten Feind aufzuhalten, denn alleine haben die Ältesten vermutlich keine Chance. Doch der Erste lehnt ab. Er sagt, daß sich seine Einstellung nun geändert hat. Es ist ihm egal, was mit den Menschen nach der Niederlage gegen den ersten Feind passiert. Dann geht der Erste und trifft auf einen anderen Q. Dieser fragt ihn, ob es schwer war, Turner so anzulügen. Er antwortet mit ja, doch es war nötig, um den Ablauf der Dinge in der richtigen Reihenfolge zu gewährleisten. Es war noch nicht die richtige Zeit, um etwas zu unternehmen. Er hoffe, daß die Überlieferungen derer, denen sie die Macht der Q zu verdanken haben, richtig sind, denn sonst ist das Universum verloren.
                            Auf der Discovery hat Tate unterdessen viel Ärger am Hals. Starfleet und die Föderation gehen davon aus, dass, ganz gleich was in Zukunft geschehen wird, sie viele Verbündete brauchen werden. Wenn der erste Feind den Krieg gewinnt, muß sich die Föderation ihm stellen und braucht dafür Unterstützung. Wenn die Ältesten gewinnen, müssen sie vielleicht wieder gegen das Dominion kämpfen. Darum ist die Föderation sehr an einem Bündnis mit den Crasuanern interessiert. Die Crasuaner kontrollieren ein kleines Raumgebiet und ihre Flotte ist auch nicht besonders groß. Aber sie verfügen über jede Menge außergewöhnliche Rohstoffe und zwar in Massen. Dadurch können sie ihre kleine Flotte mit äußerst durchschlagenden Waffen ausstatten. Dadurch werden sie interessant für die Föderation. Nach vielen langwierigen Verhandlungen sind die Crasuaner zu einem Bündnis bereit. Doch nur, wenn die legendäre Discovery-Crew an den letzten Verhandlungen beteiligt ist. Da Tate an den bisherigen Gesprächen nicht beteiligt war, hat er kaum Ahnung von den Crasuanern und ist voll auf die Informationen des diplomatischen Corps angewiesen. Doch von denen hat jemand Mist gebaut und vergißt in der Nachricht an Tate bei der Begrüßungsformel der Crasuaner eine Silbe. Deswegen begrüßt Tate die Crasuaner nicht höflich, sondern beleidigt sie zutiefst. Es kommt zu einer Raumschlacht, die jedoch beendet werden kann, bevor es zu größeren Schäden kommt. Obwohl Tate unschuldig ist, hat die Föderation schon vor Abschluß der Untersuchung Tate als Schuldigen dargestellt. Tates Akte wird nicht beschmutzt, aber da er eigentlich nur Commander ist und in der Öffentlichkeit als Schuldiger gilt, muß er bestraft werden. Ihm wird ein neuer Captain vorgesetzt. Er ist das genaue Gegenteil von Turner. Turner ist ein Soldat, der vom Protokoll nichts hält. Der neue Captain (entweder ein Mitglied einer terranischen ethnischen Gruppe, die bisher selten oder gar nicht in Star Trek aufgetaucht ist, oder ein Außerirdischer) ist ein Wissenschaftler, der die Vorschriften auswendig kann. Auf der Discovery, die, jetzt in Friedenszeiten auch auf wissenschaftliche Missionen geht, ja größtenteils ein Kriegsschiff ist, hätte man lieber einen Wissenschaftler mit Kampferfahrung oder, noch lieber, einen Soldaten mit wissenschaftlichem Hintergrund. Aber sie können nichts daran ändern und so kommt der neue an Bord. Die Leute auf dem Schiff machen sich Sorgen, denn der Neue hat bisher nur auf Schiffen der Oberth und der Nova Klasse gedient, also auf wissenschaftlichen Kurzstreckenschiffen. Die Discovery ist aber ein Langstreckenkampfschiff. Sie beschließen, das beste daraus zu machen. Nur Kelly freut sich auf den neuen Captain und hofft, dass jetzt etwas Disziplin an Bord kommt. Tate wettet mit ihr (vor ein paar Monaten hat Turner ein Barbeque veranstaltet und Kelly mehr oder weniger gezwungen daran teilzunehmen) um das Geheimrezept ihrer Barbeque-Soße, dass auch sie froh sein wird, wenn Turner zurückkehrt. Wenn er die Wette verliert, will er sehen, ob er sie auf ein anderes Schiff schicken kann. Tate verliert am Ende die Wette, doch Kelly beschließt, doch zu bleiben. Sie ist zwar nicht froh, dass der Neue geht, aber sie ist auch nicht unglücklich, dass Turner zurückkehrt.
                            In einer kurzen Nebenstory wird gezeigt, dass sich Cader seit über einem Jahr in eine Frau verliebt ist. Sie liebt ihn ebenfalls. Und jetzt ist sie schwanger, kurz vor der Entbindung. Sie war eine Gefangene und hat vorher für die Resistance gearbeitet. Aber sie hatte genug vom Krieg und ist darum, kurz vor ihrer Verhaftung, ausgestiegen. Cader arrangiert ihre Freilassung und eine Romanze hat sich entwickelt. Diese wird auch in der nächsten Folge gezeigt.

                            And the Murderer is...:
                            Eine rabenschwarze Folge für Nog. Er hat sich vorgenommen, endlich mal ein neues Holoprogramm auszuprobieren. Er spielt einen netten aber nicht ganz ehrlichen Typen, der über eine Leiche stolpert. Zuerst versucht er, die Leiche zu verstecken, er ist schließlich ein Krimineller und das Opfer war nicht gerade ein Freund von ihm. Um nicht unter Mordverdacht zu geraten, will er die Leiche loswerden. Doch da früher oder später alles auffliegen wird, muß er sich wohl oder übel auf die Suche nach dem Mörder machen.
                            Die Folge ist voller Sarkasmus und schwarzem Humor, wie zum Beispiel in der Szene, in der Nog die Leiche entdeckt. Er wurde erhängt in einem Hotel, daß auf einer Insel liegt und die man nur einmal in der Woche verlassen kann. Als ein anderer Gast sich Nog nähert, schließt er schnell die Tür. Der Gast frägt, wo denn ihr Gastgeber (der Verstorbene) abgeblieben sein. Nog sagt, er wisse es nicht. Darauf der andere:
                            Naja, ich werde ihn schon finden. Er wird hier schon irgendwo rumhängen.

                            Er geht weg.

                            Nog:
                            Er weiß gar nicht, wie Recht er hat.

                            Many Mirrors:
                            Tate wird von einem Polizisten aufgesucht. Der kommt aus einem Paralleluniversum, in dem die Vulkanier damals bei den Menschen Entwicklungshilfe geleistet hatten, allerdings mit dem Hintergedanken, die Menschen als Kanonenfutter in ihrem Krieg gegen die Andorianer zu benutzen. Als die Menschen dies herausfanden, kehrten sie dem Rest der Galaxy den Rücken zu. Sie entwickelten zwar weiter Raumschiffe um sich gegen Invasoren zu verteidigen, aber seit 200 Jahren hat kein Mensch mehr das Sonnensystem verlassen. Doch dafür wurden andere Wege des Reisens gefunden. In deren Universum ist das Springen in andere Realitäten eine erprobte Technik. Einer der führenden Wissenschaftler auf jenem Gebiet hatte einige Zeit mit Jack Tate zusammengearbeitet. Doch der war psychisch wohl sehr instabil. Eines Tages ermordete er die ganze Familie des Wissenschaftlers. Was er genau getan hat, ist unbekannt. Jedenfalls jagte der Wissenschaftler Tate hinterher. In Notwehr tötete er Tate. Doch sehr bald fühlte der Wissenschaftler, dass dies als Rache nicht ausreichte. Er fing an, von Universum zu Universum zu springen und jeden Tate, den er traf, zu töten. Darum ist der Polizist hier, er will den Wissenschaftler endlich verhaften. Zufälligerweise erhält Tate gerade jetzt den Auftrag, denselben Wissenschaftler dieses Universums vor möglichen Attentätern zu schützen. Während Tate dies versucht, rätselt er, was wohl so grausam war, dass der Wissenschaftler jeden Tate in jedem Universum töten will, egal wie unschuldig diese anderen Tates sind.
                            Am Ende ist Tate mit den beiden Versionen des Wissenschaftlers und einem Attentäter alleine. Weder Tate noch der Attentäter können die Wissenschaftler auseinanderhalten. Als sich der Attentäter für einen der Wissenschaftler entscheidet, ist Tate bereit, sich zu opfern, obwohl auch er nicht weiss, ob es der richtige ist. Jedenfalls wird Tate verwundet, der Wissenschaftler des anderen Universums zieht seine Waffe und tötet den Attentäter. Weil Tate bereit war, sich zu opfern, obwohl er nicht sicher sein konnte, für wen, beschließt der Wissenschaftler, diesen Tate zu verschonen. Er springt in ein anderes Universum, der Polizist kann nicht anderes tun als ihm zu folgen und seine Jagd fortzusetzen.

                            Battlefield Galaxy
                            Die Nebenstory der Folge, die Haupthandlung spielt auf der Discovery, hat mit der Sektion 31 zu tun und man erfährt, daß dieser Geheimdienst schon sehr lange von dem Ereignissen im Galaxiekern wußten. Sie wußten auch, was sich dahinter verbarg, doch sie sagten nichts. Sie dachten, bis zur Öffnung des Tores durch den ersten Feind würde es noch Jahrzehnte dauern. Sie haben sich geirrt.
                            Viele Schlachten gegen den ersten Feind werden im Delta Quadranten geschlagen. Die Vidiianer wurden schon ausgelöscht und obwohl Turner die Kazon vor dem ersten Feind warnt, werden auch sie vernichtet. Außer den Borg sind jetzt alle Großmächte des Delta Quadranten ausgelöscht. Dann hat Turner eine Idee.

                            Turner:
                            Es stimmt doch, daß die Ältesten durch die Galaxien reisen, wie wir durch Sonnensysteme, oder?

                            Horu´Shon:
                            Ja, das stimmt.

                            Turner:
                            Warum rufen wir dann nicht ihre Leute aus anderen Galaxien hierher? Ich meine, dies ist doch wohl kaum die ganze Flotte der Ältesten.

                            Horu´Shon:
                            Nun, die Zoktonen und wir Horu´Shon haben schon unsere Leute zurückgerufen. Und die Tkon hat es nie in andere Galaxien gezogen.

                            Turner:
                            Was ist mit den Borg? Und den Gründern.

                            Horu´Shon:
                            Diese Rassen haben Kriege gegen die Tkon und die Horu´Shon verloren.

                            Turner:
                            Ich weiß. Führen älteste Rassen gegeneinander Krieg, muß der Verlierer seine ganze Technologie aufgeben und vorne anfangen.

                            Horu´Shon:
                            Ja, so lautet die erste Hälfte unseres höchsten Gesetzes.

                            Turner:
                            Was? Erste Hälfte?

                            Horu´Shon:
                            Ja, der Verlierer muß nicht nur seine Technik aufgeben, er muß auch alle seine Abgesandten aus anderen Galaxien in die Heimat zurückholen. Dies geschah mit den Borg und den Gründern.

                            Turner:
                            Mit anderen Worten, alle verbliebenen Ältesten nehmen bereits an diesem Krieg teil.

                            Die Horu´Shon nickt. Später hat Turner eine weitere Idee. Er läßt den Horu´Shon zu sich kommen. Turner liest sich elektronische Aufzeichnungen durch.

                            Turner:
                            Ich studiere gerade Berichte über die Borg. Vor ein paar Jahren führten sie einen kurzen Krieg gegen eine Spezies, die sie 8-4-7-2 nannten. Sie stammte aus einem Paralleluniversum und setzte den Borg ganz schön zu.

                            Horu´Shon:
                            Worauf wollen Sie hinaus?

                            Turner:
                            Nun, der erste Feind wandert von Paralleluniversum zu Paralleluniversum um sie zu vernichten. Unser Gegner könnte also irgendwann eine direkte Gefahr für Spezies 8-4-7-2 werden. Und wenn diese Rasse mächtiger als die Borg ist, dann sollten wir sie über unseren gemeinsamen Feind informieren und eine Allianz mit ihnen eingehen.

                            Horu’Shon:
                            Das wird nicht gehen... Vor ein paar Wochen fingen wir eine Nachricht ab, die für die feindliche Flotte bestimmt war. Da sie nicht direkt unseren Krieg betraf, habe ich sie nicht an Sie weitergeleitet. Dafür entschuldige ich mich und werde ihnen die Nachricht sofort zustellen.
                            Die Horu´Shon durchsucht seinen persönlichen Computer und übergibt Turner die Nachricht.

                            Turner:
                            Sie stammt aus dem Heimatuniversum des ersten Feindes und war für seine Invasionsflotten bestimmt. „Neue Siegesmeldung. Invasionsflotte 36 Alpha hat uns eine Erfolgsmeldung aus einem Paralleluniversum gesandt. Das Heimatuniversum der als Spezies 8-4-7-2 bekannten Rasse wurde erfolgreich... gesäubert“. Sie haben also diese Rasse bereits vernichtet.

                            Dann erhält Turner eine weitere Meldung über eine Niederlage seiner Flotte.
                            Turner:
                            Mein Gott, ich kommandiere die mächtigste Flotte dieses Universums und wir verlieren trotzdem den Krieg.

                            Während Turner irgendwann in dieser Folge neue Kriegsmeldungen studiert, sieht sich sein Stellvertreter die Kriegssituation auf einem holografischen Plan an und sagt:
                            „Ich blicke mich um, und sehe meine Heimat in Flammen.“

                            Danach setzt sich Turner in ein Shuttle und steuert den nächst besten Planeten an (er ist im Alpha Quadranten). Er besucht die nächst beste Bar und betrinkt sich. Dann taucht Cader auf.

                            Turner:
                            Ah, Brüderchen. Gutes Timing, ich bin bedient. Du wirst keine bessere Chance kriegen, mich zu töten.

                            Cader:
                            Deswegen bin ich nicht hier.

                            Die beiden betrinken sich jetzt zusammen. Turner erfährt von Caders Liebe und das sie gestorben ist (wird in einer Rückblende gezeigt, er betrauert sie). Sie wurde von irgendwelchen Piraten getötet. Es ist ihm egal, dass es Piraten waren, für ihn zählt nur, zu welcher Rasse sie gehört haben. Es waren Föderierte und darum will er die Föderation auslöschen. Für seine Liebe hätte er, wenn es nötig gewesen wäre, auf seinen Kreuzzug verzichtet. Doch nun ist sein Kreuzzug alles was ihm geblieben ist. Doch er fordert nun den Gefallen ein, den Turner ihm seit der Rettung Carols während der "Krieger-Krise" schuldet. Cader hatte mit dieser Frau einen Sohn, der erst vor kurzem geboren ist. Cader fürchtet, dass seinem Kind wegen seinem Lebensstil etwas passieren könnte. Und ihm Raum des Empires wäre er trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wegen des ersten Feindes nicht sicher. Darum soll Turner ihn in den Raum der Föderation bringen und für seine Sicherheit sorgen. Turner gibt Cader sein Wort, dass er den kleinen beschützen wird. Bis ans Ende der Welt und wenn es sein muss auch darüber hinaus. Ausserdem muss er Cader versprechen, dass, falls Cader das Ziel seines Kreuzzuges nicht erreicht, sein Sohn niemals erfährt, wer sein Vater war und was er getan hat.

                            Bad Conscience:
                            Turners Kommandoschiff wird kontaktiert. Einer ihrer Späher hat eine ungewöhnliche Energiesignatur entdeckt. Turner erkennt sie sofort. Er hat sie schon einmal gesehen, als er gegen den Krieger gekämpft hatte. Er fliegt sofort zu den entsprechenden Koordinaten. Sie können gerade noch verhindern, dass Cader einen zweiten Krieger schafft, mit dem er sich für den Tod seiner Geliebten rächen wollte. Doch etwas ging schief. Er wollte einen Teil seiner Persönlichkeit auf den Krieger übertragen, damit sie auf der selben Seite kämpfen würden. Doch irgendwie ist etwas geschehen. Turner fühlt es alleine schon, wenn er in Caders Nähe kommt. Etwas an ihm hat sich verändert. Eigentlich ist es bei Cader so, dass er stets zu 100% seinen Wirt übernimmt, er schaltet das Bewusstsein seines Wirts vollständig aus. Doch genau das hat sich jetzt geändert. Angeblich teilen sich Cader und sein Wirt dessen Körper jetzt zu gleichen Teilen. Cader hat anscheinend jetzt ein Gewissen und bereut seine Taten.
                            In der nächsten Zeit verbringen Turner und Cader viel Zeit miteinander. Turner will herausfinden, ob Cader wirklich die Wahrheit sagt. Es hat den Anschein, als wäre es tatsächlich so, doch er bereut nicht nur seine Taten, die wirklich böse Hälfte von ihm will die Kontrolle wieder zurück, es ist also lange Zeit nicht klar, wo Cader jetzt steht.
                            Die Ältesten planen das Ende des Krieges. Turner hat so eine Ahnung, dass es ohne ein Wunder zu einer Katastrophe kommen wird. Er besucht die Discovery. Er verschweigt weswegen, aber seine Leute merken ihm seine gedrückte Stimmung an und stellen ihn zur Rede. Daraufhin beschließen sie, ihn zu begleiten und da auszuhelfen, wo es geht. Turner meint, er kann es ihnen nicht befehlen. Doch sie erwidern – einander ergänzend:
                            Wir sind eine Crew. Wir haben zusammen gekämpft, wir haben zusammen geblutet. Und wenn wir fallen, fallen wir zusammen.

                            Same Players, Other Rules And The Game’s End/ a.ka. Twilight of the Gods (Götterdämmerung):
                            Turners Kommandoschiff, ein Horu´Shon Kreuzer, wird von einem feindlichen Schiff gekapert und Turner spricht mit dem gegnerischen Commander. Turner erfährt, daß es in den meisten Dimensionen die selben Rassen und Personen gibt, aber die Geschichte anders verlaufen ist. Es sind die selben Spieler, aber andere Regeln. Und die Rasse des ersten Feindes gibt es auch in Turners Universum, aber sie hat sich anders Entwickelt als in der anderen Dimension. Denn in der anderen Dimension haben die Gründer keinen ihrer Kriege gegen die anderen Ältesten verloren und somit ihre Technik behalten. Und sie haben sich dann zum ersten Feind weiter entwickelt.

                            Turner:
                            Ich wollte schon immer dem Anführer des ersten Feindes persönlich gegenüber stehen.

                            Commander:
                            Der erste Feind?

                            Turner:
                            So nennen Sie meine Verbündeten, die Ältesten dieses Universums.

                            Commander:
                            Soll das heißen, daß sie immer noch nicht wissen, wer wir wirklich sind?

                            Turner:
                            Anscheinend nicht.

                            Commander:
                            Dann wird es Zeit, daß Sie die Wahrheit erfahren... Kennen Sie die Zusammenhänge zwischen den Universen?

                            Turner:
                            In den verschiedenen Universen gibt es die selben Personen und Rassen, doch die geschichtlichen Ereignisse sind anders. Man könnte sagen, es gibt immer die selben Spieler, aber die Universen haben unterschiedliche Regeln.

                            Commander:
                            Das stimmt. Und unter den Ältesten dieser Dimension gibt es ein wichtiges Gesetz. Wenn zwei älteste Rassen gegeneinander Krieg führen, muß der Verlierer seine gesamte Technik aufgeben und von vorne anfangen... Wie Sie schon sagten, in verschiedenen Universen gibt es die selben Rassen, es gab also auch in meinem Universum die sechs ersten Rassen, die Ältesten. Und auch sie hatten dieses Gesetz. Aber die Regeln sind anders, eine Rasse, die bei ihnen mehrere Ältesten-Kriege und somit ihre Technik verlor, hat also bei uns diese Kriege gewonnen. Naja, bei uns gab es nur einen Krieg, aber was soll’s? Also hat sich der Gewinner zu dem weiter entwickelt, was Sie jetzt vor sich sehen.

                            Turner:
                            Und welche unserer ältesten Rasse waren Sie einmal?

                            Commander:
                            Unseren wahren Namen können Sie nicht aussprechen. Aber als die anderen Ältesten noch lebten, nannten sie uns die Gründer.

                            Eine ganze Armada von Shuttles des Feindes bedroht eine Hauptbasis der Verteidiger, wo mittlerweile Jack das Kommando hat. Turner hat die Verteidigung der Basis entwickelt. Um die Schwachstelle der Verteidigung herauszufinden, wird Turner an eine Maschine angeschlossen, die seine Gedanken lesen soll. Man sieht, wie Turners Gehirn das Geschehene ist Bilder umwandelt, die es versteht. Er kämpft einen hoffnungslosen Kampf gegen mehrere Angreifer. Wenn er verliert, haben sie seinen Widerstand gebrochen und haben Zugriff auf seine Gedanken. Tate und seine Leute müssen gleichzeitig mit einer Angriffswelle nach der Anderen fertig werden. Tate weiß, womit Turner fertig werden muss, er weiß, dass Turner in einer noch schlimmeren Lage ist, als sie selbst. Er sagt:
                            Solange Mike Turner nicht aufgibt, geben wir auch nicht auf.

                            Tatsächlich können sie die Angreifer besiegen, Turner kann der Maschine widerstehen.
                            Während Turner gefangen ist, plant sein Stellvertreter, ein erfahrener und Fähiger Krieger der Horu´Shon die Entscheidungsschlacht. 200.000 Schiffe der Ältesten warten darauf, die drei Schiffe des ersten Feindes anzugreifen (endlich sind die Ältesten-Schiffe aus anderen Galaxien eingetroffen). Gegen diese Übermacht hätte selbst der erste Feind keine Chance. Und sie haben mehrere neue Waffen entwickelt. Die Borg Schiffe greifen zuerst an und sollen eigentlich eine Waffe abfeuern, welche die biologischen Elemente der feindlichen Schiffe assimilieren und somit unschädlich machen soll. Aber der Feind trifft mit einer seinen neuen Waffen das führende Borg-Schiff… Plötzlich stoppt es, wenig später auch die anderen. Die gesamte Borgflotte scheint wie tot. Und das ist nicht das einzige neue im Arsenal des Feindes. Eine Art Torpedo, dessen Explosion so gigantisch ist, daß sie alle Schiffe des Feindes vernichten würde, und weil sie so weit fortgeschritten sind, würden die Schiffe des ersten Feindes nicht vernichtet werden. Als Turner davon erfährt, ist er gerade im Maschinenbereich des Feind-Schiffes, wenn man es überhaupt Maschinenbereich nennen kann, so weit entwickelt ist diese Einrichtung. Aber Mike entwaffnet einen seiner Bewacher uns richtet die Waffe auf ihr Äquivalent des Warpkerns und droht, das Schiff zu sprengen. Er würde sich für die Ältesten opfern, denn schließlich sind sie die einzige Verteidigungslinie zwischen der Föderation und dem Feind. Da die anderen zwei Feind-Schiffe auch über diese neue Waffe verfügen, ist es dem Commander egal, ob er stirbt, seine Leute werden auf jeden Fall gewinnen. Dann wird die neue Waffe abgefeuert. Während dieser Ereignisse unterhalten sich zwei Q über dieses Thema. Der eine ist dagegen, sich aus diesem Krieg rauszuhalten. Ständig wechselt das Bild zwischen der Situation auf dem Feind-Schiff und den Q. Die Waffe fliegt auf die Ältestenflotte zu und explodiert.
                            Der eine Q fragt den anderen, woher sich die Q das Recht nehmen, den Untergang sovieler Rassen zuzulassen.

                            First Q:
                            Wir sind Q, wir haben jedes Recht.

                            Q:
                            Dann nehme ich mir das Recht, einzugreifen.

                            Die Explosion kann man mit einem Knallfrosch vergleichen. Dann erscheint der Q im Weltraum. Er ist gigantisch, in einem grell strahlenden Hellblau und tiefschwarzen Augen. Mit den Händen feuert er Feuerbälle ab und zwei der Feind-Schiffe explodieren, nur das Kommandoschiff von Turner bleibt übrig. Dann erscheint der Q auf diesem Schiff.

                            Commander:
                            Was soll das? Wir kennen die Gesetze der Q. Wir haben Sie nicht angegriffen, also ist es ihnen nach den Q Gesetzen verboten, sich in diesen Krieg einzumischen.

                            Q:
                            Zum ersten hat mich Turners Rede beeindruckt. Er würde für uns, die Ältesten sterben. Zwar hat er dafür eigennützige Gründe, aber diese Handlungsweise muß respektiert werden. Außerdem haben Sie uns angegriffen. Ein Teil von Turners Seele war vor vielen Jahrtausenden einmal ein Q. Und ihn haben Sie angegriffen. Also darf ich mich einmischen.

                            Commander:
                            Das ist doch eine fadenscheinige Ausrede. Sie wollen Götter sein. Was sind das für Götter, die ihre eigenen Gesetze brechen?

                            Q:
                            In ihrem Universum sind Sie auch Götter. Und in ihrem Universum tobt ein Bürgerkrieg zwischen ihren eigenen Leuten. Was sind das für Götter, die sich selbst bekämpfen?

                            Commander:
                            Es ist nur eine kleine Rebellentruppe, und kein kompletter Bürgerkrieg.

                            Q:
                            Sie waren schon lange nicht mehr zu Hause. Die Rebellen haben einen neuen Anführer, eine Art Messias. Die Rebellen haben ihn aus diesem Universum in ihres gebracht. Durch ihn wurde das ganze zu einem Bürgerkrieg. Und für ihre Seite sieht es gar nicht so gut aus. Sie sollten nach Hause zurückkehren und sich um ihre eigenen Sachen kümmern. Das ist das Ende des Spiels. Und wenn Sie je wieder in dieses Universum kommen sollten, dann werde ich Sie empfangen. Ich werde Sie in den Hintern treten und Sie in der Hölle brennen lassen.

                            Turner beobachtet von einem Ältesten Schiff aus, wie das Feind-Schiff durch die Dimensionstore zurückkehrt. Dann erfährt Turner von dem Q, daß die Rebellen den Krieg wohl gewinnen werden. Dann kehrt Turner auf die Discovery zurück. Der Krieg ist vorbei. Zwischenzeitlich kommt heraus, was mit den Borg-Schiffen geschehen ist: die neue Waffe hat das kollektive Bewusstsein vollkommen vernichtet. Bei den Borg herrscht totales Chaos. Da man weiß, wie gefährlich die Borg sein können, will man verhindern, dass dieses Chaos in einer Katastrophe endet. Also wird von der Föderation ein Team von Borg-Experten losgeschickt welches den Borg beibringen soll, mit ihrer wieder gewonnenen Individualität klarzukommen (Anführer dieses Teams könnte jemand von der Voyager, idealerweise Admiral Janeway oder Seven of Nine, sein).

                            Immortal:
                            Turner hört, daß es auf einer Welt in letzter Zeit seltsame Morde gab, für die ein Vampir verantwortlich sein könnte. Alle halten dies für Humbug, doch Turner und Cader, der nach seinem Erlebnis in „Bad Conscience“ immer noch meistens in Turners Gesellschaft ist, reagieren seltsam auf diese Nachricht und beschließen, diese Welt zu besuchen. Nach einer Weile erklärt Turner, daß Cader vor ein paar Jahrhunderten versucht hat, eine neue Generation von Soldaten zu schaffen. Doch etwas ging schief und die entstandenen Lebensformen könnte man durchaus als Vampire bezeichnen. Ihre Zellen regenieren sich schnell. Sie sind praktisch unsterblich, können sich nur von Blut ernähren und reagieren empfindlich auf Tageslicht. Da es sich um Araner (Caders Clan) handelt, bläst Turner zur Vampirjagd. Erst als sie einige von ihnen fangen, erkennen sie, daß diese Vampire nicht unbedingt Täter sondern Opfer sind. Sie können nicht sterben, sind verflucht ewig zu leben. Auf Grund ihres Glaubens ist es ihnen verboten, den Freitod durch Sonnenlicht zu wählen. Und da die meisten allergisch auf Kunstblut und Tierblut reagieren, müssen sie töten, um zu überleben. Zu allem überfluß verliebt sich ein Vampir in Kelly, doch da in einer solchen Situation der Hunger der Vampire immer größer wird, ist ihre Liebe zum scheitern verurteilt. Während die Sicherheitsabteilung des Planeten, darunter ein haßerfüllter Vampirjäger, den Tod der Vampire fordert, ist Turner sich nicht so sicher, ob das eine gute Idee wäre, sind die Vampire doch nicht schuld an ihrem Fluch. Letzten Endes läßt er sie laufen und fragt sich, ob es gut war, werden die Vampire doch weiter töten müssen, um zu überleben.
                            Bisher schien es so, als würde Cader sich langsam zum Guten entwickeln, doch in dieser Folge wird angedeutet, dass der Kampf zwischen Gut und Böse in seinem Herzen noch nicht entschieden ist.

                            Angel:
                            Tate übernimmt das Kommando über die Discovery, weil Turner einen alten Freund im Gefängnis besuchen will. Der Freund wurde verhaftet, weil er bei dem Versuch, eine Verschwörung aufzudecken, das eine oder andere Verbrechen begangen hat. Er ist auch ziemlich paranoid, doch er kann Turner zuwenigstens teilweise für sich gewinnen, unter anderem wegen Fotos, die wohl echt sind und die jeweils kurz vor Situationen aufgenommen wurden, die beinahe in globalen bzw. interstellaren Katastrophen geendet hätten. Interessant ist, dass auf allen Fotos derselbe Mann im selben Alter zu sehen ist, obwohl zwischen den Fotos etliche Jahrzehnte liegen. Turner stellt Nachforschungen an. Er geht verschiedene Wege und hört dann auch von einer Theorie, die besagt, dass der Mann ein Engel sei, der stets die Dinge verhindert, die ein Dämon so manipuliert, dass sie böse enden sollen. Schließlich begegnet Turner jenem Mann an dem Ort, an dem sich auch die Discovery gerade aufhält und an dem gerade die nächste Krise ansteht. Turner spricht mit dem Mann und findet heraus, dass er ein Zeitreisender ist, der durch die Jahrhunderte reist und Dinge korrigiert, die falsch gelaufen sind, obwohl sie in dem Maße gar nicht passieren hätten dürften. In der Zukunft vermutet man, dass es einen zweiten, bösen Zeitreisenden gibt, der dafür verantwortlich ist. Der Mann stellt außerdem klar, dass er nur aus einer möglichen Zukunft kommt. Das Hauptziel des Zeitreisenden ist, die Menschheit zu retten. Mike will wissen, warum immer wieder höhere Mächte versuchen, die Menschheit zu retten. Schließlich sind die Menschen nicht die einzigen, denen Gefahr droht. So erfährt Turner von einer anderen Zeitlinie, in der die Menschheit vernichtet wurde. In dieser Zeitlinie ist der Rest der Galaxie im 38. Jahrhundert fast vollkommen zerstört. Es scheint, als wären die Menschen die letzte große Hoffnung auf Frieden in der Galaxie. Ohne die Menschen wird auch die Galaxie zugrunde gehen.
                            Turner verabschiedet sich von ihm, nachdem die gegenwärtige Krise auch abgewendet werden konnte. Der Mann verabschiedet sich mit den Worten: „Eines Tages finden Sie Vergebung für Hakendra.“ Turner ist etwas geschockt. Er klärt Tate nicht über Hakendra auf, doch Turner gibt ihm zu verstehen, dass es eigentlich niemanden geben dürfte, der von Hakendra weiß. Tate meint, dass Turner wohl in der Zukunft noch Leute darüber informieren wird, so dass der Zeitreisende davon erfahren konnte. Diese Theorie wird von beiden akzeptiert, doch Turner bleibt nachdenklich zurück und sagt abschließend: „Engel.“

                            Silta:
                            Die Crew trifft auf eine Frau der Organisation, die behauptet, die Reinkarnation von Silta zu sein, was nach der romulanischen Mythologie möglich ist. Der Hauptteil der Geschichte befasst sich damit, ob sie die Wahrheit sagt. Am Ende gibt es einen Konflikt mit einer Spezialeinheit Johnsons und die Romulanerin stirbt bei einer von Turner befohlenen Mission, um die Discovery zu retten. Man weiß nicht, ob die Frau tatsächlich Silta war, denn obwohl sie Insiderinformationen hatte, hätte sie ebenso gut irgendwie an Siltas privaten Aufzeichnungen kommen können. Wie auch immer, ihr Charakter war dem Siltas ähnlich, ein Teil von ihr war wohl tatsächlich Silta, irgendwie. Turner und Nog sind am Ende niedergeschlagen. Turner, der über 14.000 Jahre Erfahrung hat, lernt dennoch immer wieder dazu. Er hat gelernt, was schlimmer ist, als einen geliebten Menschen in den Tod zu schicken: es ein zweites Mal zu tun.

                            Life and Time:
                            Baker ist seit ein paar Monaten glücklich mit Eve (weiterer Konfliktpunkt mit Tate) zusammen. Doch plötzlich ist sein Leben eine Katastrophe: Eve und die halbe Crew, darunter ein paar weitere Haupt- und wohl bekannte Nebencharaktere, sterben durch einen Flüchtigkeitsfehler der Frau, die Baker vor einigen Monaten durch einen Zeitsprung („Sometimes“) gerettet hat. Wieder will er Hilfe von dem Q, doch der meint, dass es ihm verboten wurde, wieder Sterblichen auf diese Weise zu helfen. Er darf Baker nur anbieten, seine einstige Zeitreise wieder rückgängig zu machen. Wenn die Frau damals tatsächlich gestorben wäre, hätte es jene Katastrophe nicht gegeben. Baker muß sich zwischen einem und mehreren Leben, darunter Eves, entscheiden. Er entscheidet, dass er die Frau sterben läßt. Der Q weißt ihn vorher noch auf die Konsequenzen hin. Baker und Eve sind sich auf der Geburtstagfeier jener Frau näher gekommen. Wenn sie bereits vorher stirbt, werden die beiden nie ein Paar. Baker meint, dies würde nicht stimmen. Er würde sich ja an die Zeitlinie vor seinem Eingriff erinnern. Wenn er jetzt erneut eingreift, würde ja wieder alles wissen und er wüßte, dass er mit Eve glücklich sein kann. Der Q erwidert, dass das Leben und die Zeit schon seltsam seien. Manchmal machen sie, was sie wollen und lassen sich nicht ins Handwerk pfuschen. Er wird sich nicht erinnern. Baker erklärt sich schweren Herzens dazu bereit, den Plan zu akzeptieren. Der Q will einfach mit den Fingern schnippen um die Geschehnisse zu ändern, doch Baker besteht darauf, einen weiteren Zeitsprung zu machen. Der Q versteht es nicht, stimmt aber zu. So sieht sich Baker selbst dabei zu, wie er versucht, die Frau zu retten. Er kann sich selbst aufhalten. Als er es schafft, ist er bei ihrer Beerdigung dabei. Er unterhält sich mit dem Q. Der hatte mittlerweile Bakers Grund für eine weitere Zeitreise verstanden. Er wollte nicht einfach die Frau sterben lassen. Damals war ihr Körper vernichtet worden. Baker wollte sie zwar sterben lassen, doch er wollte zuwenigstens ein Begräbnis möglich machen. Deswegen hat der Q ihn noch hier gelassen, um die Beerdigung zu sehen. Dann ändert sich alles. Die Zeitlinie ist vollkommen anders. In der Gegenwart (letzte Szene) wird klar, dass sich weder Baker noch Eve an die letzten Monate erinnern können. Nur der Q sieht die beiden etwas traurig an.

                            „No. 100“, Episode 22 der vierten Staffel:
                            Die 100ste Episode der Serie, natürlich etwas besonderes. Vielleicht eine Folge, die völlig aus der Reihe fällt, vielleicht ein Folge, die in der „Wirklichkeit“ spielt, die Schauspieler spielen sich selbst. Oder so etwas wie „Far Beyond the Stars“, DS9. Vielleicht auch etwas sehr bizarres, wie z.B. eine Folge, die absichtlich mit Goofs, logischen Fehlern, angereichert wurde und die Fans richtig nach ihnen suchen können.

                            Selfknowledge:
                            In dieser Folge wird klar, was man vorher bestenfalls ahnen konnte: Cader erkennt, dass sein Wirt zwar jetzt auch Befehlsgewalt hat, doch dass auch er böse ist und nur zum Vergnügen tötet. Es sind also jetzt beide Teile seiner Seele böse, der Teil des Wirtes hat nur etwas Zeit gebraucht, dies zu erkennen. Er kehrt wieder in das Raumgebiet des Empires zurück. Später kommt es zu einem Gipfeltreffen des Empires und der Föderation. Zufälligerweise gehören sowohl Turner als auch Cader zum jeweiligen Sicherheitsdienst. Nach Feierabend treffen sie sich zufällig in einer Bar. Sie reden miteinander, besprechen die jüngste Vergangenheit.

                            Cader:
                            Ich hatte in letzter Zeit oft daran gedacht, meinen Kreuzzug aufzugeben. Den Krieg ruhen lassen, ein normales Leben führen und nie wieder zu töten.

                            Turner:
                            Und ich hatte oft daran gedacht, dir zu vergeben und auf meine Rache zu verzichten.

                            Cader:
                            Es wird nicht geschehen, oder?

                            Turner:
                            Ich kann dir unmöglich vergeben.

                            Cader:
                            Und ich kann keinen Kreuzzug nicht aufgeben.

                            Turner:
                            Es spielt wohl keine Rolle, wie der Krieg zwischen der Föderation und dem Dominion endet. Es ist egal, ob wir gewinnen, ob ihr gewinnt oder ob es wirklich Frieden gibt, dieser Krieg hat nichts mit unserem zu tun. Der Krieg zwischen dir und mir endet erst, wenn einer von uns tot ist.

                            Season Finale:
                            Am Ende eines richtig schönen Tages gehen die Helden schlafen. Dann ändert sich alles total, anscheinend wird in dieser Folge die Träume der Helden erzählt. In einem der Träume geht es um eine Gruppe junger Leute, dargestellt von den Helden, die eine Gegend ihrer Heimat erkunden, die sie vorher noch nie betreten hatten, weil die Älteren es ihnen stets verboten hatten. Sie entdecken eine Höhle und öffnen neugierig ein Siegel. Etwas entkommt und beginnt, diese Gruppe und ihre Leute zu töten. Die Götter dieser Leute hatten sie beauftragt, dieses etwas zu bewachen, doch jetzt ist es entkommen.
                            In einem anderen Traum geht es um eine Gruppe Polizisten, ebenfalls dargestellt von den Helden. Sie sollen einen Verbrecher zur Verhandlung zu ihren Herrschern bringen. Doch der Gefangene entkommt aufgrund eines Fehlers der Polizisten und tötet eine Menge Leute, sowohl Unbeteiligte als auch einige der Helden. Letzten Endes können sie ihn in die Enge treiben, doch er entkommt.
                            Vielleicht werden von allen Helden die Träume gezeigt, doch nur wenn genügend Ideen da sind. Falls nicht wird einfach angedeutet, dass alle einen ähnlichen Traum hatten.
                            Dann erwachen die Helden. Am nächsten Morgen unterhalten sich die Helden und sie sind alle überrascht, dass sie alle einen ähnlichen Traum hatten. Doch dann erscheint Turner. Er erklärt ihnen, dass es nicht wirklich ein Traum war. Jemand wollte ihnen auf diese Weise eine Geschichte erzählen. Eine wahre Geschichte. Zuwenigstens die wichtigsten Fakten sind wahr: eine Gruppe sehr mächtiger Leute hat einem Volk den Auftrag gegeben, etwas sehr gefährliches zu bewachen. Doch durch Unvorsichtigkeit konnte dieses etwas entkommen und ist nun frei. Desweiteren erklärt Turner, dass dieses Volk, welches auf dieses etwas aufpassen sollte, die Q waren und den Auftrag von jemand noch mächtigerem bekommen hat. Turner und seine Leute wurde die Geschichte auf diese Weise erzählt, weil sie es niemals verstanden hätten, wenn man ihnen erzählt hätte, wie es wirklich passierte. Turner wird gefragt, woher er dies weiß. Er berichtet, dass er an diesem Morgen schon Besuch von einem Q hatte, der ihm erzählte, dass es nicht wirklich ein Traum war. Die Folge endet mit einer Rückblende zu dem Gespräch mit diesem Q:
                            Turner erwacht gerade und fragt den Q, der neben seinem Bett sitzt, was er hier wolle. Der Q erwidert:
                            Das war kein Traum. Das wesentliche dieses Traums ist tatsächlich passiert. Wir haben etwas befreit, was niemals hätte freikommen dürfen.
                            Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                            Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                            Vaya con dios, Slayer.

                            Kommentar


                            • #15
                              Tja, ihr müsst schon sagen wenns euch nicht gefällt. Von alleine höre ich erst auf wenn ich fertig bin....
                              Wie auch immer, hier kommt die 5. Staffel.

                              5th Season

                              Dark Day:
                              Die Houston untersucht einen gewaltigen Ionensturm, allerdings aus sicherer Entfernung. Dann erhalten sie den Befehl, sofort umzukehren, der Sturm wird auf einen zweiten treffen und dadurch noch gewaltiger werden. Da dies ein bisher einzigartiges Phänomen ist, kehrt das Schiff nicht um. Außerdem sieht dies nur so aus wie ein Ionensturm, in Wirklichkeit ist es etwas vollkommen anderes. Doch die Crew überschätzt sich, das Schiff wird als vermißt erklärt. Entgegen aller Befehle beschließt die Discovery Crew, die Houston zu suchen. Sie stellen fest, daß der Sturm sich erneut mit zwei neuen vereinigen wird. Es wird ein Sturm von apokalyptischem Ausmaße erwartet. Letzten Endes wird die Discovery vernichtet. Dann, ein paar Jahrhunderte später in einem weit entfernten Teil der Galaxie bereitet sich eine Gruppe Menschen darauf vor, einen Menschen durch die Zeit zu schicken um die Katastrophe von einst, jenen Sturm, den Dark Day, zu verhindern. Die Überlebenden des Alpha und Beta Quadranten sind zwar zufrieden mit ihrem neuen Leben, aber der Dark Day scheint sich in ihrer neuen Heimat zu wiederholen. Und da sie über den ersten Dark Day mehr Informationen haben, wollen sie diesen verhindern. Der Zeitsprung klappt und der Zeitreisende Kiefer meldet sich bei der Discovery Crew, da dies die einzige (weil legendäre) Crew ist, von der man denkt, sie könnten es schaffen. In einer Szene sitzt Kiefer in seinem Quartier und studiert die Logbücher des Schiffes, natürlich nur die, zu denen er als Gast Zugriff erhält. Er spricht dabei mit einem der weiblichen Hauptcharaktere. Er will wissen, ob dies tatsächlich alles wahr ist (er spricht von einem spezifischen Kampf, den die Discovery entgegen aller Erwartungen gewonnen hat). Als er erfährt, dass dies wirklich geschehen ist, sagt Kiefer:
                              Ich habe es immer gewusst. Die Legende „Discovery“, es ist alles war.
                              Turner findet so heraus, daß das Böse, der böse Gott, einen Wissenschaftler dazu gebracht hat, mit der Energie dieses Gottes diese vier Stürme, die als die apokalyptischen Reiter bekannt sind, zu erschaffen. Im finalen Kampf kann Turner das Böse in den Sturm beamen, die beiden gleich großen Kräfte löschen sich aus. Der Dark Day wurde verhindert, das Böse scheint vernichtet. Am Schluß findet Turner heraus, daß er diese wichtigen Informationen von „Wesen geschickt wurden, die auf Turners Seite stehen.“
                              Am Ende erscheint der Tkon auf einem verlassenen Planeten. Dort wartet schon das Böse auf ihn.

                              Das Böse:
                              Ich habe mich schon gefragt, wann du hier erscheinen würdest, alter Freund... Du weißt doch, was hier damals geschah, oder?

                              Tkon:
                              Natürlich, damals haben wir beide hier unseren letzten Kampf ausgetragen.

                              Das Böse:
                              ... Dein Schützling Turner glaubt, er hätte mich getötet.

                              Tkon:
                              Er ist gut, er wird die Wahrheit schnell herausfinden... Ich habe es schon lange vermutet. Schon, seitdem dein Schüler Cader der Dunkelheit geholfen hatte, hier her zu kommen. Doch ich war mir erst sicher, seitdem ich den Dark Day gespürt habe... Da wußte ich, daß du zurückgekehrt warst.

                              Das Böse:
                              ... Du irrst dich, alter Freund. Ich bin nicht zurückgekehrt. Ich bin das Böse. Ich war niemals gegangen.

                              Top Secret:
                              Eine witzige Folge. Die Discovery soll Abgesandte der Terraner, Klingonen, Cardassianer und Romulaner zu einer Konferenz des Empires mit der Föderation und ihrer Alliierten bringen. Turner, Tate und Tador begrüßen eine Delegation nach der anderen im Transporterraum. Alles scheint normal, bis ein Assistent des romulanischen Botschafters Turner und Tate im Transporterraum alleine sprechen will, ein Sicherheitsmann begleitet den Botschafter schon mal in sein Quartier. Der Assistent offenbart, daß er zum Tal´Shiar gehört, dem romulanischen Geheimdienst. Man hatte ihm befohlen, sich dem Captain anzuvertrauen. Er soll den Botschafter überwachen und sicherstellen, daß der nicht für das Empire arbeitet. Das erscheint noch Turner noch normal, doch dann geschieht im Transporterraum ganz genau dasselbe mit den Abgesandten der Klingonen, der Cardassianer und Terraner. Der Assistent des jeweiligen Botschafters gehört zum Top Geheimdienst der jeweiligen Partei, der Agent der Cardassianer zum obsidianischen Orden, der Mensch zu Sektion 31 (er offenbart sich ihnen, weil auch er gegen Johnson arbeitet). Jeder hat einen anderen Auftrag, und nur Tate und Turner wissen von den Agenten, während die glauben, sie seien jeweils der einzige Agent an Bord. So schnüffeln die Agenten auf dem Schiff und auf der Konferenz herum. So glaubt bald jeder Agent, das der Assistent der anderen Botschafter für das Empire arbeitet. Turner und Tate verlieren bald sämtliche Geduld und Übersicht. Doch bevor das Chaos Überhand nimmt, klären Turner und Tate alles auf. Die Agenten ist diese Verwechslung ziemlich peinlich, doch durch einen Widerspruch kommt heraus, daß der klingonische Agent tatsächlich ein Spion ist. Er wird gefangen genommen, die Agenten verlassen das Schiff und bitten darum, diese Peinlichkeit in keinem Bericht zu erwähnen. Turner und Tate bleiben mit der Erkenntnis zurück, daß das Leben als Geheimagent unmöglich so aufregend sein kann, wie das ihre.

                              Nog Pictures:
                              Nog ist in letzter Zeit gestreßt. Pete rät ihm, mal ein Holodeckprogramm von Anfang bis Ende durchzuspielen. Da er seine Instinkte für Profit trainieren will, entscheidet er sich für ein Programm über einen der profitabelsten Berufe in der Geschichte der Menschheit, er wird der Boß einer Filmgesellschaft. Der gesamte Rest der Folge dreht sich um dieses von ihm geschriebene Programm, bei dem Hologramme seiner Schiffskameraden die Rollen seiner Untergeben übernehmen, unter anderem die von Schauspielern. Die Schauspieler, Nog und sein Mitarbeiterstab arbeiten gerade an mehreren Projekten, wie zum Beispiel an einer Science Fiction Serie (Star Trek-Parodie) und einem Monumental-Film. Allerdings verschafft ihm dieses Programm nicht die gewünschte Erholung. Er muß sich mit unfähigen Schauspielern, miserablen Effekten, schrottreifen Bauten und miserablen Drehbüchern rumärgern. So spielen die miserablen Schauspieler (eigentlich Tate, Turner und Carol [sowohl in der SF- Serie als auch in dem Monumentalfilm] ) einen absolut dämlichen Text, wobei sie bei dem Monumental-Film auch noch die optisch brillanten, jedoch instabilen Bauten in Trümmer verwandeln. Trotz allem spielt Nog das Programm durch. Die beiden Projekte sind zwar mies, werden aber dennoch recht erfolgreich. Nog schwört sich, diesem Programm fern zu bleiben.

                              Pirates
                              Federation Council wird vom Empire kontaktiert. Eine Gruppe von Piraten hat eine Basis auf dem Gebiet der Föderation errichtet. Hardliner innerhalb des Empires glauben, daß diese Piraten für die Föderation arbeiten und einen vernichtenden Schlag gegen das Empire vorbereiten. Das Empire fordert nun von Starfleet, daß diese Piraten ausgeschaltet werden, andernfalls plant das Empire einen Präventivschlag. Eve wird beauftragt, diese Mission auszuführen. Sie stellt einen Trupp zusammen und ein Beobachter des Empires überwacht die Mission von der Discovery aus. Ein Großteil des Trupps stirbt und Nog bekommt einen Volltreffer in die Brust ab, er liegt einige Wochen im Koma, doch sie können den Auftrag erfüllen und einem eingebildeten Politiker des Empires davon abhalten, einen neuen Krieg zu beginnen.
                              Während das Außenteam seine Mission erfüllt, fliegt die Discovery zur nächsten Starbase, da der Abgesandte des Empires jemanden treffen muß. Während dieser weg ist, werden Turner und sein Sicherheitsoffizier zum Captain der Starbase gerufen. Es hat wieder ein Ritualmord stattgefunden (in vielen Folgen zuvor werden FNN Berichte gezeigt, die von einer gigantischen Ritualmordserie handeln, welche sich durch die ganze Föderation zieht). Während Baker und Turner ermitteln, wird Turner von einem Ocampa (#1) aufgesucht. Dieser rät Turner, diese Mordserie nicht zu beachten, andernfalls gerät er in das Kreuzfeuer eines geheimen Krieges, der angeblich der älteste aller Kriege ist. Turner weiß nicht, was er davon halten soll. Dann sieht man das Treffen des imperialen Botschafters mit einem anderen Ocampa (#2). Als der Botschafter geht, erscheint der erste Ocampa und redet mit dem zweiten.

                              #1:
                              Du redest mit einem Abgesandten des Empires... Du, ein Handlanger des Verräters, arbeitest mit dem Empire zusammen. Das paßt, denn auch Trin Cader, der Schüler des Verräters, hat auch schon seine Leute verraten.

                              #2:
                              Weder Cader noch der Meister sind Verräter. Cader wird den Krieg mit uns gewinnen und der Meister wird zu seinesgleichen zurückkehren und sie auslöschen.

                              #1:
                              Dein Meister gehört nicht mehr zu den Göttern, sie sind nicht seinesgleichen.

                              #2:
                              Er mag ein gefallener Gott sein, doch er ist ein Gott. Und er wird den Krieg gewinnen.

                              Eve hat viel geopfert, in der Einheit waren sehr gute Freunde von ihr. Außerdem muß sie am Schluß eine Konsole außer Gefecht setzen, dabei verliert sie ihr Augenlicht. Sie bekommt dieselben künstlichen Augen wie Geordie LaForge. In der Schlußszene geleitet Turner den Beobachter zum Transporterraum.

                              Turner:
                              Tador, mach mal ‘ne Pause.

                              Tador geht raus, Turner packt den Beobachter am Kragen und schleudert ihn gegen eine Wand.

                              Beobachter:
                              Was soll das?

                              Turner:
                              Halten Sie die Klappe und hören Sie zu... Das Dominion tötete meine Familie, ermordete mein Volk und löschte ganze Welten aus. Jetzt habe ich vier Offiziere verloren, ein fünfter liegt im Koma und eine gute Freundin hat ihr Augenlicht verloren, alles für den Frieden mit dem Empire. Ich weiß nicht, ob Starfleet wirklich mit diesen Piraten zusammengearbeitet hat. Es wäre zwar möglich, doch es war meine Crew, die für den Frieden alles riskiert hat. Meine Leute kämpften für den Frieden, bluteten für den Frieden, starben für den Frieden. Und ich vermute, daß alles umsonst war. Meiner Meinung nach ist dieser Frieden eine Falle. Das Empire hat sich in letzter Zeit merkwürdig verhalten, doch meine Vorgesetzten weigern sich, das zu erkennen. Ich gehorche meinen Befehlen. Wir könnten in Frieden leben. Ich hasse zwar das Empire, aber ich ziehe den Frieden vor. Also beten Sie. Beten Sie, daß das Empire es ernst meint. Wenn es eine Falle ist, dann gnade ihnen Gott. Und seine Gnade werden Sie brauchen. Und jetzt verschwinden Sie!

                              The Devil you know:
                              Seitdem Nog aus dem Koma erwacht ist, quälen ihn Alpträume. Er träumt von seinem Tod und hat anscheinend Siltas Tod noch immer nicht vollständig verkraftet. Er verliert sämtliche Lebenslust und hat sogar Selbstmordgedanken. Carol, Tate und Turner können im Kasino schlimmeres verhindern, doch dann taucht ein unbekannter Mann auf, zusammen mit einem Ocampa, der wohl als eine Art Leibwächter fungiert. Der Mann bezeichnet sich selbst als so eine Art Teufel. Er ist weder auf der Jagd nach Seelen, noch ist er der Herrscher der Hölle, doch er ist das pure Böse. Er war es zum Beispiel, der zu Beginn des Jahres den Dark Day schaffen wollte und mit der Starfire scheint er auch etwas zu tun zu haben, denn er hat ihre Crew zu sich geholt. Und er hat Nogs Alpträume geschickt. Nun ist er gekommen, um Nog zu holen.

                              Carol:
                              Wer sind Sie? Ein Q?

                              Das Böse:
                              Nein, ich gehöre zu Mächten, die den Q überlegen sind.

                              Carol:
                              Mächtiger als die Q? Sie sprechen von Göttern.

                              Das Böse:
                              Ganz recht, ich bin ein Gott. Ein gefallener Gott, darum halten die anderen Götter auch meine Kräfte unter Kontrolle. Ich kann nicht das Universum vernichten, aber ich kann andere dazu bringen, es für mich zu tun. Ich bin zwar nicht wirklich der Teufel, aber ich komme verdammt nah dran.

                              Turner:
                              Wenn Sie nicht der Teufel sind und keine Seelen wollen, warum wollen Sie dann Nogs Tod?

                              Das Böse:
                              Wie gesagt, ich bin nahe dran, so wie der Teufel zu sein. Ich bin böse, ich bin das Böse. Nogs Tod würde mich nicht mächtiger machen, aber glücklicher.

                              Tate:
                              Und ich dachte immer, Cader wäre das Böse.

                              Das Böse:
                              Oh, Cader. Ja, er war ein gelehriger Schüler.

                              Turner:
                              Ich erinnere mich an Sie. Es war damals, als Cader und ich noch Q waren, als wir noch Freunde waren. Er bekam damals Besuch von einem Fremden. Nach diesem Treffen hat sich Cader verändert. Er wurde böse. Sie waren es damals, nicht wahr? Sie haben ihn verändert.

                              Das Böse:
                              Nicht verändert, ich habe ihm seine wahre Natur gezeigt. Damals war ich auf der Suche nach Unterstützung für meinen Krieg gegen die anderen meiner Art. Ich suchte einen Soldaten, der mir hilft. Und in Cader fand ich einen Verbündeten, meinen ersten Krieger. Aber ich konnte nicht ahnen, daß die Q ihn wegen seiner Charakteränderung aus dem Kontinuum werfen würden. Aber das hatte auch etwas gutes. Cader hatte zwar keine Allmacht mehr, die mir helfen konnte, doch dafür wurden wir uns immer ähnlicher. Wir beide wurden von unseren Leuten verstoßen und wir beide wollen unsere alte Macht wieder haben. Und wir wollen die Götter für das, was sie uns angetan haben, bestrafen. Wir werden unsere Rache bekommen... und wenn wir dafür das Universum vernichten müßten,... tja, ich kann nur sagen, daß so ein Krieg auch seine guten Seiten hat.

                              Kurz bevor das Böse Nog töten kann, taucht der Fremde auf. Die Götter haben ihn geschickt. Er solle dem Bösen ausrichten, diese Leute in Ruhe zu lassen, oder er wird vernichtet. Das Böse verschwindet, der Fremde geht ebenfalls, doch er gibt Nog zuvor einen Traum. In dem überwindet er seine Ängste vor dem Tod und er kann sich von Silta verabschieden. Dieser Traum war ein Geschenk der Götter.
                              In der letzten Szene kommt Cader zum Herrscher. Cader wird wieder beim Empire aufgenommen.

                              Mission: Almost Impossible:
                              Eine extrem spannende Agenten Geschichte (ähnlich dem Film Mission: Impossible. Anspielungen erwünscht).
                              Man wird von Sektion 31 besucht. Sie sollen eine Undercovermission beim Orion Syndikat durchführen. Sie wenden sich an die Discovery-Crew, weil die Sektion nicht in der kurzen Zeit die nötigen Agenten zusammentrommeln kann, die die benötigten Spezialisten über den ganzen Quadranten verteilt sind. Außerdem hatten Turner und Co bereits mit der Sektion zu tun. Man muß keine Geheimnisse offenbaren und da Baker Kontakte zur Unterwelt hatte (er ist überrascht, dass die Sektion dies weiss), kann man den Auftrag der Discovery übertragen.

                              Omega-Operation:
                              Die Discovery trifft auf Omega. Während Turner sich eher bedeckt hält, rätseln seine Leute, was vor sich geht. Turner ruft jedenfalls ein Forschungsschiff herbei, das sich um das Problem kümmern soll. Plötzlich enttarnt sich ein Schiff vor ihnen, es ist ein Starfleetschiff, doch keiner hat jemals etwas derartiges gesehen, es ist ein ganz neues Schiff und sieht recht ungewöhnlich aus. Turner bietet seine Dienste an, er hat als Naron und ehemaliger Q eine riesige Erfahrung mit diesem Zeug. Er muß feststellen, daß sie Omega gar nicht zerstören wollen, sie wollen es stattdessen Waffenfähig machen, nur für den Fall, daß es zu einem neuen Krieg kommt. Seit dem Unfall von einst ist es unmöglich, in der Föderation an die Geräte zu kommen, mit denen man Omega herstellen kann, sie müssen also danach suchen. Sie suchen mit diesen Schiffen sogar in Paralleluniversen danach. Turner kann dies nicht zulassen, er versucht alles, um Omega zu vernichten. Er schafft es anscheinend, doch am Ende sieht man, wie eine Probe Omega zu Professor Jim Vincent gebracht wird. Er soll eine Bombe bauen.
                              In der letzten Szene sieht man, das Ritual Caders mit den anderen Ketelkin. Dieses Ritual wird zuvor in verschiedenen Prophezeiungen angekündigt. Hier heißt es, dass Turner, der Bewahrer, das wahre Böse noch gar nicht bekämpft hat. Doch das wird sich ändern. Alles wird sich ändern und nach der „Vereinigung“ wird Turner erst das wahre Böse treffen. Die „Vereinigung“ ist dieses Ritual.

                              Armageddon I & II:
                              Vielleicht ein Fernsehfilm.
                              Es beginnt mit einer Rückblende über das Ritual Caders mit den übrigen Ketelkin.
                              Dann kehrt er auf sein Schiff zurück und löst seinen XO ab, der, wie geplant, gerade eine Kolonie Außerirdischer vernichten will. Cader hält ihn ab. Er hat den Plan ein wenig geändert, für den ersten Test sollte ein kleines Dorf der Kolonie reichen. Cader beamt in das Dorf, es ist Winter. Ein freundlicher Farmer kommt auf ihn zu und will wissen, ob er ihm helfen kann. Cader bejaht dies und entschuldigt sich gleichzeitig dafür, dass er den Farmern den Tag vermiesen wird. Dann sieht man, wie Caders Augen rot glühen und er Energie sammelt. Dann gibt er einen Energiestoß mit seinen Händen ab.

                              Ein Starfleetschiff ist im Orbit, in dem verwüsteten Dorf sind nun mehrere Sanitäterteams unterwegs. Eines der Teams ist bei dem freundlichen Farmer. Der Sani erlaubt dem Führungsoffizier, den Verletzten zu befragen, es hat ihn nicht schlimm erwischt. Der Offizier informiert den Farmer, dass sie vom San-Schiff Nightingale sind und dass ihre Sensoren Waffenfeuer in diesem System entdeckt hatten. Der Rest der Kolonie wurde durch ein orbitales Bombardement ausgelöscht, doch hier sei etwas anderes geschehen. Der Farmer erinnert sich, wie er am Boden liegt, aufschaut und den in schwarz gekleideten Cader sieht. Sein Mantel weht ihm Wind, seine Augen glühen und er sieht sich das brennende Dorf in der Schneelandschaft an, der Farmer sieht Cader wegen der Hitze der Flammen nur flimmernd. Dann endet die Erinnerung des Farmers und er sagt nur:

                              „Der Teufel. Der Teufel ist zu uns gekommen.“

                              Seit einiger Zeit herrscht Frieden zwischen der Föderation und dem Empire. Turner und Cader hatten Briefe erhalten, die ihre Mutter kurz vor ihrem Tod geschrieben hatte. Sowohl Cader als auch Turner beschäftigen sich damit. In ihnen heißt es, daß sie in verfeindeten Clans aufgewachsen sind, doch in ihrem inneren sind sie Brüder. Sie sollen ihre Clans nicht zwischen sich kommen lassen. Turner denkt ernsthaft darüber nach, seine Fehde mit Cader zu beenden und ihre privaten Probleme beizulegen. Doch er lässt diese Überlegungen sein, als er von dem Massaker auf diesem Planeten erfährt. Er sieht langsam ein, dass er sich nicht wirklich geändert hat, seit die Seele von Caders Wirt erwacht ist. Vor kurzem bot das Empire an, Mitglied der Föderation zu werden. Für die Verhandlungen wurde extra eine neue Raumstation gebaut. Turner, der dieser Geschichte ohnehin mißtrauisch gegenüber steht, fand den aufwendigen Bau der Station sehr verdächtig (dieser Verdacht geht gegen das Empire, nicht speziell gegen Cader). Jetzt beauftragt er Baker, Nachforschungen anzustellen. Turner ist außerdem zunehmend besorgt, weil es Anzeichen einer Invasion durch das Empire gibt, doch man schenkt Turners Befürchtungen nicht viel Aufmerksamkeit, man hat vor, die imperialen Unterhändler auf der Station mal darauf anzusprechen. Während sich auf der Station die Vertreter beider Parteien einfinden, präsentiert Baker seinen Bericht. Um die Station gibt es seltsame Anomalien, die unter Umständen zu den Transwarpkanälen, die einst die Borg benutzten („Descent“), passen könnten. Doch die Station verfügt nicht über die Ausrüstung, um so einen Kanal zu öffnen. Aber in der Nähe gibt es eine imperiale Sensorphalanx, die dazu in der Lage wäre. Verlängert man die Verbindung zwischen der Station und der Phalanx, kommt man in ein dicht besiedeltes Gebiet der Föderation. Außerdem betreibt man in der Station Forschung darüber, ob man aus Trilitium, ein Abfallprodukt, nicht wieder Energie erzeugen kann. Doch mit Trilitium kann man auch eine Sonne sprengen, und da man in der Station offiziell damit forscht, kann man nicht feststellen, ob sich nicht vielleicht Trilitium-Sprengkörper an Bord befinden. Sollte die Station nun durch den Kanal reisen, könnte sie mit den Flugkörpern ca. vier Sonnen vernichten. Die Verluste gingen in die Milliarden.
                              Der dritte Hinweis Bakers ist, das der Name der Station, Drameda Gon, ein Anagramm von Armageddon ist, Weltuntergang.
                              Während die Discovery sich mit der dritten Flotte trifft, um, nur für den Fall der Fälle, das besagte Föderationsgebiet zu beschützen, fliegt Turner zur Station. Er kann sich an Bord schleichen. Gleichzeitig kontaktiert Tate die Starfleet One, das Schiff des Präsidenten. Er bittet um die Erlaubnis, die Station in die Luft zu jagen. Doch der Präsident ist von den Beweisen nicht überzeugt. Dann, nachdem Cader die Friedensdelegation ermordet und Federation Council darüber informiert hat, kann Turner etwas Sabotage betreiben, doch die Station nicht vernichten. Der Präsident öffnet einen Audio Kanal zur Discovery. Die Frau des Präsidenten gehörte mit zur Delegation.

                              Präsident:
                              Commander Tate... Als Präsident der Vereinigten Föderation der Planeten erteile ich ihnen den Auftrag, diese Station unter allen Umständen auszuschalten... Und als Ehemann,... als Witwer bitte ich Sie, diese gottverdammte Station zur Hölle zu schicken.

                              Die Station fliegt durch den Kanal und wird von der dritten Flotte erwartet. Doch direkt nachdem sich die Flotte enttarnt hat, enttarnt sich eine Dominion-Armada. Sie sind in der Überzahl und Tate führt die Flotte in die Schlacht, während Turner und Cader in der, auf Grund der Sabotage, brennenden Station mit Schwertern kämpfen (Turner wurde geschnappt und Cader hat ihn gefordert). Turner verliert, doch Cader erkennt, dass die dritte Flotte überraschend gewinnt und flieht. Gleichzeitig ist die Station endlich in der idealen Schussposition. Der Droten-Offizier entschuldigt sich für das, was er gleich tun wird, es wird schon vorher angedeutet, dass einige gegen einen Angriff auf zivile Ziele dieser Größenordnung sind. Trotzdem gibt er den Feuerbefehl. Die Station feuert, wird dann jedoch vernichtet, Turner kann fliehen. Nur ein paar Flugkörper konnten gestartet werden, die Discovery verfolgt sie. Auf der betreffenden Welt weiß man bescheid. Man bereitet sich schon auf das Ende vor, während die Discovery alles aus den Maschinen rausholt, um die Flugkörper abzufangen (siehe der Raketenangriff in der „SeaQuest“ Episode „The Sincerest Form Of Flattery“). Man feuert dann auf die Flugkörper, doch man verfehlt sie, die Sonne wird vernichtet. Zwei Milliarden sterben. In dieser Folge bricht der Krieg erneut aus.
                              Die Station Drameda Gon wird schon vorher oft gezeigt und erwähnt. Und Informanten Turners sprechen von einem Projekt des Empires, das „Armageddon“ heißt, aber niemand weiß, was dies für ein Projekt ist. Doch es wird bereits vorher vermutet, weshalb man das Projekt so nennt (in dieser Folge wird diese Vermutung bestätigt): Am Ort Armageddon treffen sich laut der Bibel die Herrscher der Welt und entfachen einen Krieg. Nun sind auf dieser Station ranghohe Mitglieder beider Parteien erschienen, die Herrscher der Welt. Und das Ergebnis des Treffens ist ein Krieg, aus dem durchaus eine Apokalypse werden kann.

                              Nachdem Turner und seine Leute Drameda Gon vernichtet haben, treffen sich jeweils 15 Raumschiffe des Empires und der Föderation zu Friedensgesprächen. Die Discovery Crew verfolgt das Treffen via Bildschirm.

                              Turner:
                              Wenn sich die Flotten trennen, wird alles wieder gut. Wird auch nur ein Schuß abgefeuert, gibt es einen neuen Krieg.

                              Am Treffpunkt liegen die beiden Flotten nebeneinander, alles ist friedlich. Die Discovery Crew sieht dies über eine schematische Darstellung. Dann sieht man wie in Zeitlupe, daß eines der imperialen Schiffe Torpedos abfeuert. Zwischen den einzelnen Schüssen wird auf die Discovery Brücke geschwenkt und man sieht (ebenfalls in Zeitlupe) die geschockten Gesichter der Crew. Eine Schlacht entbrennt.

                              Eve (sie schließt kurz die Augen):
                              Mein Gott.

                              Nog:
                              Alles umsonst.

                              Tate:
                              Sie haben es wirklich getan.

                              Turner:
                              ... Kurs auf den Treffpunkt setzen. Ab sofort trägt wieder jeder eine Waffe, falls wir geentert werden. Wir greifen in die Schlacht ein.

                              Direkt nach diesem Befehl empfängt Turner im Ready Room eine Nachricht von Starfleet Command. Er kommt nach nur einer Minute wieder aus dem Raum heraus und öffnet einen schiffsweiten Kom-Kanal.

                              Turner:
                              An die gesamte Besatzung. Das Treffen der beiden Flotten verlief nicht so, wie wir es gehofft hatten. Das Empire hat unsere Delegation angegriffen. Wieder einmal. All unsere Opfer waren vergebens und unsere Hoffnungen auf Frieden sind zerstört. Von heutigem Tag an befinden wir uns im Krieg.

                              Auf dem Weg zum Treffpunkt wird gezeigt, wie Waffen an die Crew ausgegeben werden, Handphaser für alle und Phasergewehre für Sicherheitsleute. Dann sieht man Carol, wie sie sich ihren Handphaser betrachtet.

                              Carol:
                              Ich hatte gehofft, wir würden diese Dinger nicht mehr brauchen.

                              Dann erscheint die Discovery am Treffpunkt, doch sie kommt zu spät, nicht ein einziges Föderationsschiff kann gerettet werden, nur ein einziges imperiales Schiff wurde in der Schlacht vernichtet. Als die Discovery flieht, ruht sich Turner in seinem Quartier aus und ein Horu´Shon taucht auf. Turner erfährt, daß die Gründer im letzten Krieg gegen den ersten Feind (vierte Season) nicht ihre ganze Flotte zum Einsatz brachten und somit die anderen Ältesten hintergingen. Daher hat das Empire jetzt noch eine gigantische Flotte, die die Föderation in zwei Monaten in die Knie zwingen würde. Weil sie hintergangen wurden und weil Turner den Ältesten im Krieg geholfen hatte, ist eine Flotte der Zoktonen und Horu´Shon in den Raum des Empires eingedrungen und vernichtete über 9000 Schiffe. Doch obwohl so viele Schiffe vernichtet wurden, hat das Empire noch immer mehr als genug Schiffe und somit hat die Föderation noch immer alle Hände damit zu tun, am Leben zu bleiben.
                              Dann wird Turner auf die Brücke gerufen. Die Discovery erhält eine Mitteilung Carols, die anscheinend aus der Zukunft stammt.

                              Carol:
                              Hallo, Leute. Ich weiß, daß euch das seltsam vorkommen muß, aber ich habe nicht viel Zeit. Hört mir gut zu. Wir haben eine Möglichkeit gefunden, Nachrichten in die Vergangenheit zu schicken. Allerdings ist das „Zielen“ sehr schwierig, ich kann also nur hoffen, daß euch diese Nachricht rechtzeitig erreicht. Der Frieden mit dem Empire ist eine Falle. Sie werden einen neuen Krieg beginnen. Und diesmal sind sie noch stärker. Sie werden auf die Erde kommen und eine Schreckensherrschaft errichten. Es ist uns gelungen, Widerstandsbewegungen aufzubauen, aber zur Zeit sieht es schlecht für uns aus. Mein Standort wird jeden Moment angegriffen werden. Ich bitte euch, tut alles, um dies hier zu verhindern. Bitte laßt nicht zu, daß dies hier wirklich passiert. Verhindert die Apokalypse. Viel Glück, für uns alle.

                              Kaum ist diese Nachricht zu Ende, wird vom Empire eine Nachricht an Turner geschickt. Es ist ein Holodeckprogramm, von Cader geschickt. In einer beiliegenden Nachricht heißt es, daß die Briefe ihrer Mutter Cader zu diesem Schritt inspiriert haben. Turner spielt das Programm ab. Es zeigt, wie Turners Eltern von Cader damals ermordet wurden. Turner wußte, daß Cader dies getan hatte. Doch jetzt, da er es gesehen hatte, entbrennt eine Wut in ihm. Und Cader muß endlich für seine Taten bezahlen.
                              Turner klärt nun Tate (zwischen beiden ist seit der Meuterei die Situation unverändert) darüber auf, warum er damals eigentlich unbedingt das Leben so vieler Soldaten und Zivilisten der Droten geopfert hätte. Starfleet wollte auf diese Weise einen Überläufer in Sicherheit bringen und es so aussehen lassen, als ob dieser bei dem Angriff getötet worden wäre. Das Wissen dieses Überläufers hätte im Krieg unzählige Milliarden Leben retten können. Er wußte unter anderem etwas über ein Projekt namens „Armageddon“ (er wußte allerdings nichts von dem Plan des Empires, Frieden vorzutäuschen). Als dann der Frieden kam, betrachtete man diese Informationen als überflüssig. Doch jetzt kann dieses Wissen wieder helfen, insbesondere, da sie jetzt wissen, daß sich hinter Armageddon Drameda Gon verbirgt. Tate versteht jetzt, warum Turner damals so gehandelt hatte und er entschuldigt sich für die Meuterei. Aber Turner gibt Tate recht, daß er trotz allem Mitschuldig am Tod so vieler Leben trägt. Er weiß, daß er diese Schuld niemals begleichen kann. Turner und Tate geben sich die Hand.

                              Ganz am Ende der Folge sieht man einen FNN Bericht und eine Rede des Präsidenten:
                              „Verehrte Mitbürger, die Zeit des Schreckens ist erneut hereingebrochen... Es ist der 21. März 2389. Seit heute befinden wir uns wieder im Krieg. Der letzte Krieg der Föderation hätte uns beinahe vernichtet. Diesmal kämpfen wir gegen einen noch gefährlicheren Feind. Selbst wenn wir als Sieger aus diesem neuen Krieg hervorgehen werden, wir werden auf Grund der hohen Zahl der Opfer zu den Verlierern gehören. Und ob wir uns gegen diesen Feind behaupten können, steht in den Sternen... Aber wir werden es versuchen. Vielleicht gehen wir unter. Doch wir werden keinesfalls kampflos untergehen. Viel Glück, ihnen allen.“

                              In einzelnen kurzen Szenen über den ganzen Zweiteiler verteilt werden Zivilisten auf der Erde gezeigt, die den Nachrichten besorgt folgen. Nach dieser Rede vom Präsidenten sehen die Zivilisten einen Aufruf Starfleets. Man bittet jeden Zivilisten mit Kampferfahrung sich beim nächsten Starfleetbüro zu melden. In einer Zivilistengruppe sieht man daraufhin, wie zwei Männer und zwei Frauen sich traurig anblicken, sich zunicken – also einer Meinung sind – und gemeinsam das Haus verlassen, wohl in Richtung des nächsten Starfleet-Büros.

                              Seit dem Friedensvertrag (jeweils in Nebenstorys) hat die Discovery Crew viel damit zu tun, einen neuen Krieg zu verhindern (nicht in der vierten, da hat das Dominion alle Hände voll damit zu tun, gegen den ersten Feind zu kämpfen). Die Discovery Crew opfert viel für den Frieden, doch jetzt war alles umsonst. Die Cardassianer und die Romulaner haben zwar auch den Friedensvertrag unterschrieben, doch da das Empire weder Gebiete noch Gefangene zurückgeben will, herrscht ein kalter Krieg zwischen dem Empire und den Cardassianern bzw. Romulanern. Zu Beginn der fünften Staffel verstärken Romulaner und Cardassianer ihre Truppen an der Grenze. Als die Föderation einen dauerhaften Friedensvertrag will, sind ihre Alliierten dagegen. Im Notfall würden sie auch die Föderation bekämpfen. In dieser Folge vereinen sich Cardassianer und Romulaner wieder mit der Föderation. Die Crew der Discovery verfolgen die politischen Geschehnisse über FNN und Starfleet Intelligence-Berichten und haben Angst, daß ein neuer Krieg kommt. Sie haben sichtlich Angst vor diesem kalten Krieg.

                              The Guardian:
                              Obwohl der erste Versuch, mit einem Volk der Ältesten Kontakt aufzunehmen, scheiterte, kam Turner eines Tages auf die Idee, Kontakt mit den Tkon aufzunehmen. Vor über einer Millionen Jahren gab es einen Krieg zwischen der Horu´Shon-Tkon Allianz und den Gründern, den die Gründer verloren. Gemäß dem Gesetz der Ältesten gaben die Gründer ihre gesamte Technik auf und begannen von vorne. Dann, vor 600000 Jahren, waren die Gründer wieder da. Ihnen gelang es, die Sonne der Tkon in eine Nova zu verwandeln. Ihrer Heimatwelt beraubt, waren die Tkon ein leichtes Ziel für die Gründer. Der einzige Tkon, der auch den zweiten Krieg gegen den ersten Feind überlebt hat, weil er gar nicht daran teilnahm, ist der Wächter auf einem unbewohnten Planeten. Turner besucht ihn.
                              Der Wächter erscheint.

                              Wächter:
                              Was wollt ihr?

                              Turner:
                              Wir sind hier, um euch um Hilfe zu Bitten.

                              Wächter:
                              Warum sollte ich euch helfen?

                              Tate:
                              Als die Crew der Enterprise auf einen Planeten wie diesen kam, sagte einer von ihrem Volk, er wollte schlafen, bis zu einer Zeit, in der er wieder gebraucht wird. Ich hoffe dies trifft auch auf euch zu. Die Föderation führt seit einiger Zeit Krieg gegen einen alten Feind der Tkon, gegen das Dominion.

                              Wächter:
                              Dieser Name sagt mit nichts. Ich kann euch nicht helfen. Bitte geht.

                              Der Wächter dreht sich um und bewegt sich vom Außenteam weg.

                              Turner:
                              Die Gründer.

                              Wächter:
                              Die Gründer?

                              Er dreht sich wieder um.

                              Turner:
                              Die Gründer sind die Anführer des Dominions.

                              Der Wächter erzählt, daß die Gründer seine Rasse ausgelöscht haben. Danach führten die Gründer einen Krieg gegen die Zoktonen und verloren. Darum sind sie der Föderation technisch nur einige hundert Jahre voraus. Der Wächter weiß dies alles, obwohl der diese Zeit verschlief, weil sich der andere Wächter seit dem Besuch der Enterprise Crew über das Schicksal seines Volkes informiert und sich mit anderen seiner Art, darunter dem Wächter dieses Planeten in Verbindung gesetzt hat. Er will ihnen helfen, doch dann taucht eine kleine Flotte des Dominions auf und vernichtet den Planeten.
                              Währenddessen sind eine der besten Boden-Einheiten der Föderation an Bord. Weil so ziemlich jeder Einsatz dieser Truppe ein Himmelfahrtskommando ist, genießen die Soldaten nach Ansicht ihres CO Narrenfreiheit in ihrer Freizeit, sie dürfen das Leben in vollen Zügen genießen. Damit haben sie schon mal die ganze Crew gegen sich, riskiert doch ein Starfleet-Officer sogar während einer reinen Forschungsmission so ziemlich jeden Tag sein Leben. Doch die Bodentruppen betrachten die Flotten-Offiziere als verweichlicht. Turner jedenfalls macht dem CO der Bodentruppen klar, dass auch er des öfteren bei seinen Leuten ein Auge zudrückt und die Zügel nicht so straff hält. Aber seine Leute kennen ihre Grenzen. Er hofft, diese Soldaten auch. Der CO respektiert Turners Wunsch nach Frieden zwischen den Parteien und gibt entsprechende Befehle. Doch er wird enttäuscht, die Soldaten provozieren im Kasino eine Schlägerei mit Bakers Sicherheitsleuten. Doch die selbstsicheren Soldaten werden von Bakers Leuten niedergemacht und eingesperrt. Der CO hält seinen Leuten eine Standpauke, nicht nur weil sie gegen seinen Befehl verstoßen und sich zu viel Freiheit genommen haben. Außerdem wussten seine Leute doch genau, dass sie an Bord der Discovery sind. Das diese Crew ein ernstzunehmender Gegner ist, hätte ihnen klar sein müssen.
                              Einer der Soldaten, im Gegensatz zu seinen Kameraden ein sympathischer Typ, kommt Kelly näher. Der Soldat will vielleicht zur Flotte wechseln, Sicherheitsabteilung oder Maschinist. Darum hatte er Kelly angesprochen, wegen der Farbe ihrer Uniform, sie musste also zu einer dieser beiden Abteilungen gehören. Er wollte eigentlich nur einen Rat, doch die beiden werden enge Freunde, es scheint sogar zwischen ihnen gefunkt zu haben. Am Ende der Folge verlassen die Soldaten das Schiff wieder, der Soldat und Kelly wollen in Kontakt bleiben.

                              Cardassia Lost:
                              Der Beginn der Folge spielt vor 3 Jahren. Ein Föderationstrupp stürmt ein Kriegsgefangenenlager des Empires. Die Offiziere Starfleets sind überrascht, dort auf Gul Dukat zu treffen. In der nächsten Szene steht Dukat vor einem Tribunal der Föderation. Sie wollen wissen, inwiefern er mit dem Krieg gegen das junge Dominion zu tun hat. Dann erzählt Dukat.

                              Dukat:
                              Einige Offiziere Starfleets haben mir geholfen, die wahrscheinlichen Ereignisse von damals zu rekonstruieren. Es hat sich anscheinend wie folgt abgespielt. Es war vor einigen Jahren, als ich Captain Benjamin Sisko und seine Leute für einen geheimen Auftrag auf eine klingonische Welt schmuggelte. Nachdem ich die Einsatztruppe abgesetzt hatte, ging ich wieder meiner Wege. Aber wenig später enttarnte sich direkt vor meinem Schiff ein riesiges schwarzes Objekt. Wir wurden geentert und in dieses Lager gesteckt. Die Formwandler schufen Doppelgänger, Klone, von uns und diese Klone waren bis ins letzte Detail perfekt. Mein Klon war es später, der eine Allianz zwischen Cardassia und dem jungen Dominion arrangierte. Das alte Dominion hatte die Klone geschaffen, um ein Auge auf das junge zu werfen, oder so etwas. Wie ich erst jetzt erfuhr, war mein Klon für den Tod vieler Starfleetoffiziere verantwortlich und meine Tochter starb auch in diesem Krieg. Die Klone waren so perfekt, daß meiner über den Tod meiner Tochter sogar verrückt wurde und ein anderer gegen die eigenen Verbündeten rebellierte, zum Wohle Cardassias. Es tut mir leid, daß es mein Klon war, der soviel Leid anrichtete.

                              Das Tribunal spricht Dukat frei und die Cardassianer ernennen ihn auf Grund seiner Erfahrung zum Oberkommandeur ihres Militärs.
                              Die nächste Szene spielt in der Gegenwart, also in der fünften Staffel. Die Discovery ist bei Bajor und nimmt Garak mit an Bord, wo er alte Freunde besuchte. Als die Discovery unterwegs ist, empfängt sie ein allgemeines Notsignal von Cardassia Prime. Garak ist auf der Brücke. Auf dem Schirm erscheint ein Cardassianer. Hinter ihm ist die Hauptstadt zu erkennen, die in Schutt und Asche liegt.

                              Cardassianer:
                              Eine Flotte von 3600 imperialen Schiffen hat unsere Verteidigungslinien durchbrochen. 120 dieser Schiffe gehören zur Peacemaker-Klasse. Sie beschießen uns ständig und Besatzungstruppen sind in sämtlichen Hauptstädten des Planeten. Cardassia Prime liegt bereits in Schutt und Asche.

                              Dann sind nahe Phaserschüsse zu hören.

                              Cardassianer:
                              Sie kommen. Mögen uns die Götter vergeben.

                              Die Verbindung endet, Garak erinnert sich an ein Gespräch mit einer Gründerin (DS9, Broken Link):
                              Gründerin:
                              Sie sind Cardassianer?

                              Garak:
                              Ja, das ist richtig. Und im Namen meines Volkes würde ich gerne erfahren ob es nach unserem Angriff auf ihre Heimat Überlebende gab?

                              Gründerin:
                              Cardassianische Überlebende?

                              Garak:
                              Ja, genau.

                              Gründerin:
                              Es gab keine cardassianischen Überlebenden.

                              Garak:
                              Wollen Sie sagen, daß sie alle tot sind?

                              Gründerin:
                              Die Überlebenden sind tot, Sie sind tot, Cardassia ist tot. Im Augenblick des Angriffs war ihr Volk dem Untergang geweiht.

                              Garak weiß, daß für seine Heimatwelt jede Hilfe zu spät kommt. Die Discovery und andere Schiffe der Föderationsallianz nähern sich trotzdem Cardassia. Sie erkennen, dass der Planet verloren ist, doch einige Transporter mit Überlebenden wollen fliehen, können aber nicht die Linien durchbrechen. Die Discovery und die anderen Schiffe greifen ein und können tatsächlich ein Loch in die Linien reißen. Sie fliehen.
                              Später eskortieren 10 Föderationsschiffe, darunter die Discovery, und 4 cardassianische Kreuzer einige cardassianische Flüchtlinge zu einer Welt tief im Föderationsraum. Sie wollen sich dort niederlassen. Der Konvoi wird angegriffen, acht Föderationsschiffe trennen sich vom Verband und lenken den Feind im Gefecht ab. Sie opfern sich für die Zivilisten. Dukat will daraufhin mit dem Föderationsrat sprechen. Dann stehen er und andere verbliebene cardassianische Kommandanten vor Federation Council.

                              Dukat:
                              Ich weiß, daß viele von ihnen mir nicht trauen. Sie denken, daß wenn mein Klon sich mit dem Dominion einließ, hätte ich es auch getan. Vor einigen Jahren hätten Sie recht gehabt. Aber meine Zeit im Kriegsgefangenenlager, der Tod meiner Tochter und die Vernichtung meiner Heimat haben mich verändert. Ich werde alle mir zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um das Empire zu schlagen. Und da ist noch etwas. Vorgestern opferten sich acht Schiffe Starfleets für cardassianische Kolonisten. Sehr viele Terraner starben dabei. Das hat uns sehr beeindruckt. Und darum, von jetzt bis ans Ende aller Zeiten, schwört das cardassianische Militär der Erde Treue bis in den Tod.

                              Der Präsident steht auf und schüttelt anerkennend Dukats Hand. Dukat geht dann hinaus, an der Tür wartet Turner auf ihn.

                              Turner:
                              Sagten Sie nicht einmal, sie könnten die Föderation nicht ausstehen?

                              Dukat:
                              Falsch, ich sagte, ich hasse die Föderation. Sie ist arrogant, verlogen, hinterhältig und stellt sich selbst als die guten Jungs da... Aber im Gegensatz zum Empire, will die Föderation mein Volk nicht vernichten. Und wenn wir diesen Krieg gewinnen wollen, müssen wir alle zusammenhalten. Wir müssen uns gegenseitig treu bleiben. Und lieber lebe ich mit der Föderation in ewigem Frieden, als daß ich die letzten Überlebenden meines Volkes sterben sehe.

                              Turner:
                              Wäre das nicht ein verlogener Frieden?

                              Dukat:
                              Lieber ein verlogener Frieden, als gar kein Frieden. Das habe ich gelernt.

                              Dukat geht weiter, Turner bleibt stehen.

                              Turner
                              (zu sich selbst):
                              Sie haben recht. Frieden ist alles, was zählt.

                              Da der Raum der Cardassianer nun vom Empire kontrolliert wird, nutzen diese nun den Raum um Minos Korva aus um die Föderation anzugreifen. Über dieses Sternensystem anzugreifen ist taktisch besser als über jedes Sternensystem, das schon vorher unter der Herrschaft des Empires stand. Zur Vorsicht hatte Starfleet dort schon eine ganze Starbase eingerichtet und hunderte von automatischen Waffenplattformen. Dieses System ist als vorderste Verteidigungslinie eines der am stärksten befestigten Systeme der Föderation.

                              River Death:
                              Baker, Tate, Eve und ein paar Sicherheitsoffiziere des Schiffes warten auf einer Welt, die größtenteils mit Wasser bedeckt ist, zusammen mit einem Trupp Marines (die bereits zwei Folgen zuvor aufgetaucht sind und seitdem mit der Crew der Discovery zusammenarbeiten) auf ein Bataillon cardassianischer Soldaten, um mit denen das einzige Stück Land, eine Insel, unter Kontrolle gebracht werden soll. Die See beherrscht schon größtenteils die Föderation, doch das Land gehört größtenteils noch dem Empire. Der Schlüssel zum Halten der Insel ist ein Fluß, der von einer sehr großen Kompanie, etwa 200 Jem´Bay, gehalten wird. Sie haben Minen gelegt, die einzige passierbare Stelle wird von dieser Kompanie gehalten. Mit dem frisch auf dem Planeten gelandeten Bataillon wäre die Schlacht kein Problem, doch bei der Übermittlung der Koordinaten gab es einen Fehler, das Bataillon wird an eine falsche Stelle gebeamt und wenn die letzten Funksprüche stimmen, dann haben sich dieses Bataillon und eines des Empires gegenseitig ausgelöscht. Damit müssen jetzt die Marines und die Leute von der Discovery, die das Kommando haben, die feindliche Kompanie alleine besiegen, was ein Himmelfahrtskommando ist. Der Fluß heißt River Death, Todesfluß. Doch nicht der Fluß ist tödlich, sondern die Verteidigungslinie des Empires. Sie hat bisher noch jeden Angriff zurückgeschlagen. Die Folge beschäftigt sich hauptsächlich damit, wie man sich auf den Tod vorbereitet. Dann beginnt der Angriff. Die Marines müssen um jeden Preis auf die andere Seite kommen. Wenn sie dann noch leben und der Feind ausgeschaltet ist, haben sie den Planeten unter Kontrolle.

                              Tate sagt zu seiner Schwester und Baker:
                              „Ganz gleich was passiert, wir sehen uns auf der anderen Seite.“

                              Die Marines verlieren die Schlacht, einer nach dem anderen fällt (da die Marines in den Folgen zuvor gut mit der Crew zusammengearbeitet haben und dadurch sehr beliebt wurden, ist ihr Tod fast so schockierend, wie der einer Hauptfigur), doch bevor die wenigen Überlebenden hingerichtet werden können, taucht doch noch das cardassianische Bataillon auf, die Funkmeldungen waren falsch. Der Planet gehört nun der Föderation und ihrer Alliierten, Tate, Eve und Baker kehren zu ihrem Schiff zurück und betrauern ihre gefallenen Freunde.
                              In einer Nebenhandlung muß Turner das Kommando über ein U-Boot übernehmen, da der Captain des Bootes tot ist. Er liefert sich ein Duell mit einem der letzten Boote des Empires. Auf Grund von Störungen im Wasser können moderne Sensoren nicht benutzt werden und man muß auf altmodische Methoden wie z.B. Sonar zurückgreifen. Es entwickelt sich ein Psychoduell unter Wasser zwischen den beiden Captains und auf Grund des ständigen Bombardements und der klaustrophobischen Enge drehen langsam beide Seiten durch, doch in einem spannenden Showdown kann Turner siegen.

                              Replacements:
                              Die Kadetten, die vor vier Jahren unter Nog und Turner ihre Ausbildung begonnen hatten, haben graduiert und kommen nun ihre ersten Posten zugeteilt. Wie Turner es versprochen hatte, holt er einige von ihnen an Bord (als Ersatz für die Gefallenen der letzten Episode), den anderen verschafft er Posten. Einer von Turners Schülern, sein Problemfall, den er aber ins Herz schloß und zu seinem besten Schüler wurde, bekommt einen Posten auf der Uhura. Turner meinte, er hätte ihn gern auf seinem eigenen Schiff gehabt, aber da überall Offiziere fehlen, konnte er es sich nicht aussuchen. Der Ensign solle es nicht zu Herzen nehmen, es würde schon nicht so schlimm werden. Dann wird der Ensign von seinem Captain angeschnauzt. Er würde ihm nicht trauen, er sei ein Dieb, Vagabund und wer weiß, was sonst noch. Er würde ihn schon klein kriegen. Der Ensign, einst jährzornig, bleibt relativ cool und meint, daß dieses Leben hinter ihm liegen würde. Jetzt sei er ein Starfleetoffizier. Der Captain würde seine Leistungen kennen und er würde versuchen, diese sogar zu steigern. Er würde stets sein bestes tun. Und wenn das nicht genug wäre, solle er ihm einen anderen Posten zuteilen. Der Captain ist zufrieden, es war nur ein Test. Er wollte sehen, was für eine Art von Mensch er sei und ihm gefällt, was er sieht. Der Captain wollte den Ensign unbedingt an Bord haben, schließlich hatte sein guter Freund Turner ihn gelobt, und das würde schon was heißen. Außerdem ist er der Ansicht, daß wirklich jeder eine faire Chance bekommen sollte, auch jemand mit so einer Akte. Später wird die Uhura vernichtet, nur der Captain und der Ensign überleben. Der Captain lobt den Ensign noch, dann stirbt der Captain und der Ensign kommt doch noch auf die Discovery.

                              Enemies:
                              Carol soll einem Feldlazarett unter die Arme greifen und außerdem verschiedene Hilfsmittel abliefern. Nog kommt mit, um einige Geräte zu reparieren und Baker und ein paar andere Sicherheitsleute sollen für Feuerschutz sorgen, während die Discovery an einer Aufklärungsmission teilnimmt. Doch plötzlich kommt es zu einem schweren Unwetter und das Lazarett muß evakuiert werden. Man flüchtet in eine Höhle. Dorthin flüchtet auch ein Trupp Droten, die ebenfalls ein paar Schwerverletzte bei sich haben. Zuerst bedroht man sich gegenseitig mit den Waffen, doch Carol vermittelt zwischen den Soldaten, sie will keine Toten und stattdessen die Verletzten beider Seiten versorgen. Die Soldaten sind einverstanden und während das Unwetter apokalyptische Ausmaße annimmt, versuchen die Feinde, miteinander klar zu kommen. Baker und Nog freunden sich sogar mit zwei Droten an, jeweils mit ihrem Gegenstück (Anführer und Ingenieur). Das Unwetter scheint ihr Untergang zu werden und sie versprechen sich gegenseitig (falls jemand von ihnen sterben sollte) , daß die Überlebenden nach dem Krieg mit den Familien der Toten Kontakt aufnehmen und ihnen eine Nachricht übermitteln.
                              Währenddessen soll die Discovery an einer Offensive teilnehmen, doch Turner riskiert alles, sein Schiff, seine Karriere und die ganze Offensive, um seine Freunde und insbesondere Carol zu retten.
                              Schließlich werden sie von der Discovery gerettet. Baker und Nog setzen sich dafür ein, daß die Verletzten freigelassen werden (man kennt sich nicht so gut mit der Physiologie der Droten aus, ihre eigenen Ärzte müssen sich um sie kümmern) und daß die anderen in ein Kriegsgefangenenlager kommen, in dem sie gut behandelt werden.

                              Dreiteiler (letzte Folge „Forgiveness“):
                              Ein alter hochrangiger Soldat der Naron, der Caders Verrat überlebt hat, wird von einem Mann im Namen der Leute von Hakendra getötet. Turner reist sofort zum Tatort, der Tote war in seinem letzten Leben ein guter Freund und Kamerad. An seinem Ziel erfährt er von einem zweiten alten Freund, daß der Tote schon der dritte aus ihrer „Gruppe“ war, der exekutiert wurde. Dieser andere Freund will es nicht wahrhaben, doch Turner weiß, was hier passiert. Die Vergangenheit hat sie wieder eingeholt. Turner meint, daß sie beide wußten, daß dieser Tag kommen würde. Turner reist wieder ab, beinahe gleichzeitig wird auch dieser Soldat im Namen von Hakendra ermordet, Turner ist nun der letzte aus ihrer „Gruppe“. Dann kommt ein Überlebender des Naron-Massakers an Bord des Schiffes. Tate ist überrascht, da dieser Mann zum Araner Clan gehört. Der Mann sieht daraufhin Turner verächtlich an, und sagt:
                              Ich schätze, sie halten alle Araner für Mörder. Dann hat ihnen der Schlächter von Hakendra wohl einiges verheimlicht.

                              Tate erfährt von Turner, daß es auch unter den Aranern Leute gibt, die keine Mörder sind und lieber in Frieden leben würden. Auf die Frage, was es mit dem Schlächter von Hakendra auf sich hat, berichtet Turner unter Tränen von dem Hakendra Massaker. In seinem letzten Leben hatte Ta´Shai erfahren, daß radikale Araner von der Stadt Hakendra aus einen Bürgerkrieg entfachen wollten. Daraufhin wollte Ta´Shais Wirt die Araner Truppen ausschalten. Er benuzte sein Schiff und machte die Stadt dem Erdboden gleich, doch es war eine zivile Stadt. Tausende unschuldiger Männer, Frauen und Kinder starben. Tate will seinen Freund ermutigen, es sei hinter her immer einfacher zu sagen, was man hätte anders machen sollen. Es war einfach ein Irrtum. Doch Turner brüllt Tate an, er habe ja gar nicht verstanden. Es war kein Fehler, Ta´Shais Wirt wußte, daß es dort so viele Zivilisten gab und er zerstörte die Stadt doch, wobei der Archäologe seine Familie verlor. Wegen dieser Tat wollte Caders Wirt dann an Ta´Shai’s Rache nehmen und sie töteten sich gegenseitig. Nun will jemand anders die verantwortlichen Soldaten von damals töten und Mike ist der Letzte. Dann erfährt der Archäologe, daß Cader auf der Suche nach dem Drehkörper der Vergebung und Hoffnung sei, um ihn zu benutzen und so die Hoffnung in jedem Föderierten zu zerstören. Kelly versteht nicht, wie ein einzelnes Objekt so etwas unwissenschaftliches wie Hoffnung zerstören kann, doch Tate meint, daß er zwar auch an die Wissenschaften glaubt, doch es gibt auch Dinge im Universum, die man nicht erklären kann. Turner will Caders Plan unbedingt vereiteln, ebenso der Archäologe. Es entbrennt eine archäologische Jagd durch den halben Alpha Quadranten à la Indiana Jones nach dem Drehkörper.
                              Die Spur führt zu einer Raumstation, sie müssen einen Händler aufspüren, doch sie verpassen ihn. Tate rennt ihm hinterher, doch er hat bereits sein Shuttle betreten. Tate sieht ein Starfleetshuttle, das gerade starten will. Er spurtet durch die Luftschleuse und redet mit dem Piloten, einem Ensign, der natürlich gehorcht.

                              Tate:
                              Folgen Sie diesem Raumschiff!

                              Ensign:
                              Darauf habe ich schon immer mal gewartet.

                              Turner gibt zu, daß er auch eigennützige Gründe hat, er will den Drehkörper der Vergebung nutzen, um endlich Hakendra zu vergessen (in den Folgen zuvor hat er schon von diesem Massaker geträumt, in diesem Dreiteiler wird der Hintergrund geklärt). Der Archäologe meint, daß Turner dafür nicht den Drehkörper braucht. Am Ende benutzt Turner ein altes Ritual, um den Drehkörper zu den Propheten zurückzuschicken. Damit hat er alles gerettet, doch Turner kann den Drehkörper nicht benutzen. Caders Leute und die Discovery haben eine Put Situation und trennen sich friedlich. Dann redet Turner noch einmal mit dem Archäologen und entgegen allen Erwartungen vergibt dieser Turner. Dann findet man heraus, daß der Rächer von Hakendra, ein Araner, anscheinend zum Team des Archäologen gehört. Der Rächer hat schon die ganze Zeit versucht, die Expedition zu sabotieren und Turner zu töten. Doch der Attentäter kann gefaßt werden. Diese Folge trägt wesentlich dazu bei, Turners Charakter zu ändern, was dazu führt, daß er eines Tages erkennt, daß es mehr gibt als seine Rache.
                              Während der Jagd nach dem Drehkörper stoßen sie auf die Ritter der Propheten, Naron, die einst durch die Galaxie reisten, den Weg der Propheten verkündeten und die Galaxie auf die Dunkelheit vorbereiten wollten, jedoch sind sie vom Weg abgekommen und sind nun Vagabunden. Turner hilft ihnen, auf den alten Weg zurückzukehren.

                              Teamwork:
                              Nachdem der Charakter Kelly O´Mullen seit ihrem ersten Auftritt einige wenige Momente hatte, in denen sie sich langsam an das Leben auf der Discovery einlebte und ein wenig im Team arbeitete, erfolgt in dieser Folge der endgültige Sinneswandel.
                              Direkt nach Kriegsbeginn war eine Einheit Soldaten auf dem Schiff. Mit einem Lieutenant verstand sich Kelly sehr gut. Er spielte mit dem Gedanken, zu Starfleet zu wechseln, zum Sicherheitsdienst oder zur Maschinenabteilung, also fragte er den nächst besten Offizier in einer goldenen Uniform, das war Kelly. So lernten sie sich kennen und sie verstanden sich sehr gut. Jetzt erhält sie die Nachricht, daß dieser Soldat tot ist. Äußerlich ist sie sehr distanziert, doch sowie sie alleine ist, fängt sie an zu weinen. Dann will die Discovery zu einem Treffen mit der Crew eines anderen Schiffes aufbrechen, doch sie können nicht losfliegen, weil jemand mit einem Schutzanzug auf der Außenhülle sitzt. Es ist Kelly, die sich an einen ruhigen Ort zurückziehen wollte. Turner leistet ihr kurze Zeit Gesellschaft und redet mit ihr. Er tröstet sie und sie sieht ein, daß sie sich ruhig ihren Crewmitgliedern nähern sollte. Am Ende verzichtet sie endlich auf eine Anrede mit ihrem Rang und dutzt sich mit den anderen und sie fängt an, Zeit mit der Crew zu verbringen.
                              Gleichzeitig legen sich Nog, Tate und Baker mit vier Offizieren der USS Sovereign (erstes Schiff ihrer Klasse) an. Diese Offiziere sind gute Freunde Kellys und sie mag sie sehr gerne, doch den Mitgliedern der Discovery Crew gegenüber sind sie ziemlich arrogant. Als bei einem anderen Treffen fast zu einer Prügelei kommt, können die beiden Captains vermitteln und sie organisieren eine Partie Parrises Square, bei der die Crews ihren Streit beilegen sollen. Das passt auch, denn ein Streitpunkt war, dass die Discovery schon bei der Vorrunde rausgeflogen wäre, wenn die Sovereign am letzten Parrises Squares Turnier teilgenommen hätte. Da man für dieses Spiel vier Personen pro Mannschaft braucht, sind die drei von der Discovery auf der Suche nach einem vierten Spieler. Sie finden heraus, daß Kelly eben mit diesen Offizieren dieses Spiel gespielt hat und sie war gut. Allerdings hat sie kein Interesse. Zum ersten glaubt sie Tate und Co. nicht, daß die anderen sich so aufgeführt haben und außerdem hat sie kein Interesse daran, ihren Crewmitgliedern zu helfen. Da Tate, wie bei dem Turnier, als Trainer fungiert, die Captains an einer Konferenz teilnehmen müssen, Carol mit einem schwer Verletzten zu tun hat und an dem Spiel nur Stabsoffiziere des Schiffes teilnehmen dürfen, will Jack mit seinen Leuten nur zu dritt spielen, nachdem er Eve für das Team gewinnen konnte. Jack trainiert mit seinen Leuten, während Kelly die Nachricht ihres toten Freundes verdaut.
                              Mike fand den Streit mit den anderen Offizieren zwar unsinnig, er will aber das Match gewinnen, also organisiert er eine Wettgemeinschaft. Jack trainiert sein Team sehr gut, er lässt sie zum Beispiel auf dem Holodeck spielen – auf Rasen und bei miesem Wetter. Wenn sie dort gut genug sind, können sie es auch in der Halle schaffen. Auf dem Weg zu dem Spiel(es findet auf Starbase 495 statt) findet das Gespräch zwischen Kelly und Turner statt. Dann wäre Kelly zwar bereit, ihren Kameraden zu helfen, doch andererseits will sie ihre Freundschaft mit den anderen nicht beenden. Dann allerdings, nach einer Spielhälfte, die Jack und seine Leute klar verloren haben, sieht sie, daß die anderen sich wirklich so verhalten, wie Jack berichtet hat. Es gibt ein relativ großes Publikum, welches, zusammen mit dem Stadionsprecher, jeden Punkt euphorisch feiert (siehe Soccer-Spiele im 20. Jahrhundert).
                              Die erste Halbzeit endet mit einem schlimmen Foul der Sovereign Crew an Nog. Kelly stürmt auf das Spielfeld und hilft Nog. Die Gruppe hilft ihm, vom Spielfeld in die Umkleide zu gehen. Dabei kommt die Gruppe an der Spielerbank des Gegners vorbei. Kelly bleibt stehen und sieht ihre Freunde streng an.

                              Kelly:
                              Damit seid ihr zu weit gegangen. Jetzt geht das Spiel erst richtig los.
                              Nun ist Kelly bereit, gegen sie zu spielen. Sie folgt den anderen in die Umkleide.

                              Kelly:
                              Commander.... Jack?

                              Tate:
                              Kelly, was kann ich für dich tun?

                              Kelly:
                              Wenn du meine Hilfe noch brauchst, ich wäre jetzt bereit.

                              Tate:
                              .... Wilkommen im Team.

                              Die beiden geben sich die Hand.

                              Tate:
                              Erteilen wir ihnen eine Lektion.

                              Kelly:
                              Machen wir sie fertig.

                              Dann unterhält sich Kelly noch einmal mit einem Spieler der Gegner.

                              Gegner:
                              Du hilfst denen jetzt?

                              Kelly:
                              Ich bin jetzt eine von denen.

                              Gegner:
                              Du warst auch mal eine von uns, du gehörtest einmal zu unserer Crew.

                              Kelly:
                              Das ist ja der Grund. Ihr und ich, wir waren eine Crew. Doch die hier und ich... wir sind eine Familie. Leg dich mit einem an und du legst dich mit allen an.

                              In einem harten Spiel gelingt es den Spielern der Discovery schließlich, den Gegner ordentlich zum Schwitzen zu bringen. Sie können zwar nicht gewinnen, aber im eigentlichen Sinn hat die Discovery Crew gewonnen. Kelly ist nun Mitlied im Team. Später sitzt Kelly alleine im Kasino, es ist nacht, und Turner kommt herein.

                              Turner:
                              Was machst du da?

                              Kelly:
                              Erledige liegengebliebenes... Als ich damals an Bord kam, fragte ich Pete, was das hier ist. Er erklärte mir, daß am Ende eines jeden Tages hier jedes Crewmitglied einen Strich macht. Ein Strich, für jeden Tag, den man überlebt hat. Nach meinem ersten Tag habe ich keinen Strich gemacht. Ich hatte Angst, daß ich mich in die Crew einleben könnte. Dennoch habe ich mich eingelebt. Hat zwar etwas gedauert, aber ich habe es. Und ich dachte mir, wenn ich mich schon eingelebt habe, dann könnte ich genauso gut auch die fehlenden Striche nachtragen.

                              Auf der Konferenz der Captains auf Starbase 495 beginnt der Storybogen um die 9. Armee im Minos Korva System. Nach der Zerstörung Cardassias ist das Empire bis zu diesem Planeten vorgedrungen. Doch Teile der dritten Flotte haben das System zurückerobert und die 9. Armee wurde hingeschickt, um einen Vorposten zu errichten. In dieser Folge besteht Turner darauf, dass man noch mehr Schiffe der 3. Flotte dorthin schickt, da die Gefahr besteht, dass dieses System eingekesselt wird und man sonst vielleicht die Teile der 3. Flotte und die ganze 9. Armee verlieren könnte. Turners Vorschlag wird abgelehnt.
                              In den späteren Folgen wird dieses Thema immer wieder angeschnitten und langsam aber sicher stellt sich heraus, dass Turner recht hatte. Das System wird eingekesselt und eine der gewaltigsten, längsten und blutigsten Schlachten beginnt. Nach Monaten ist tatsächlich die Flotte und die Armee vernichtet, auf beiden Seiten ließen Hunderttausende im Kampf um dieses System ihr Leben. Die Föderierten wurden ausgehungert, haben aber selbst nicht gerade faire Methoden eingesetzt, um sich zu verteidigen. Diese Schlacht war ein einziges, blutiges Massaker.

                              Evacuation:
                              Turner:
                              Logbuch des Captain. Nach einer fünf Wochen andauernden Reise bei Maximumwarp haben wir endlich Veros, eine kleine, aber schlagkräftige Welt des Beta Quadranten, erreicht. Wir sind hier, um Verhandlungen um eine mögliche Allianz zu führen.

                              Turner trifft sich mit dem Oberhaupt. Sie machen etwas Small Talk über das holographische Kommunikationssystem und warum es nicht auf der Discovery installiert ist (braucht zu viel Platz und Energie in Kriegszeiten). Dann stürmt der Stabschef herein und unterrichtet den Präsidenten über Geheimdienstinformationen, die besagen, dass eine riesige Flotte des Dominion auf dem Weg ist, um die Welt zu vernichten. Sie wird in etwas mehr als einer Woche eintreffen. Turner fragt nach, wie es mit Verstärkung aussieht, doch man kann nichts entbehren, und selbst wenn, kaum ein Schiff ist in Reichweite. Und da die näheren Klingonen und Romulaner an einer gewaltigen Offensive beteiligt sind und der Rest deren Flotten die Heimatwelten verteidigt, sind die Varosianer auf sich gestellt. Turner erhält den Befehl, sich aus dem Gefahrenbereich zurückzuziehen, doch stattdessen legt er dem Admiral (sie reden über das holographishe Kom-System im Büro des Präsidenten von Varos) seinen Kommunikator auf den Tisch. Er will als Privatmann helfen, worauf der Admiral eine verständnisvolle Geste macht und Turner Glück wünscht. Man trifft auf dem Schiff Vorbereitungen, so viele Leute wie möglich zu evakuieren, selbst auf den Gängen werden Liegen aufgestellt, aber es können dennoch nur wenige Angehörige des ganzen Volkes gerettet werden.
                              Während die Discovery unter Beschuss steht und den Planeten gegen die Schiffe verteidigt, welche die Verteidigungslinie bereits durchbrochen haben, will Turner den Präsidenten mit einem Shuttle evakuieren, da die Transporter durch die aktivierten Schutzschilde nicht beamen können. Das Shuttle ist bereits mit Flüchtlingen gefüllt, es ist nur noch Platz für den Präsidenten. Auf dem Platz vor dem Regierungssitz wird die Gruppe von einer Frau aufgehalten, die um einen Platz bittet, doch der Bodyguard des Präsidenten schirmt ihn von ihr ab. Doch der Präsident bleibt stehen. Er blickt auf den Obelisken auf dem Platz, auf dem Schriftzeichen stehen. Turner ist über die Verzögerung nicht sehr glücklich.

                              Präsident:
                              Dort stehen sie, meine Pflichten. Ich wurde gewählt, um das Volk zu schützen... Ich kann nicht gehen, Captain.

                              Der Präsident übergibt der Frau und ihrem Kind seinen Platz. Er setzt sich mit seinem Leibwächter auf die Stufen und warten auf das Ende, während die Stadt bombardiert wird. Der Präsident holt eine Flasche hervor und die beiden genehmigen sich ein paar Schluck. Sie reden zum ersten Mal richtig miteinander, obwohl sie so viel Zeit miteinander verbracht haben. Der Leibwächter meint, er habe ihn und die letzten drei Präsidenten gekannt. Doch er sei der beste gewesen. Dann schlägt ein Torpedo ein.
                              Das Schiff kann gerade so vor den Angreifern fliehen und während das Militär des Planeten für Ablenkung sorgt und heldenhaft stirbt, kann das Schiff fliehen, aber erst nach einer problematischen Flucht sind sie in Sicherheit.
                              Die Annäherung des Feindes sollte so gut wie möglich so ähnlich dargestellt werden, wie die Annäherung einer riesigen Armee auf eine Festung mit viel weniger Soldaten. (Alamo oder „Herr der Ringe- Die Zwei Türme“)
                              In dieser Folge wird „das Monster“ eingeführt, ein Wechselbalg, der fast so schlimm ist wie Cader und Massenmord als sein Hobby betrachtet.

                              Best of the Best:
                              Ein kleiner Kampfverband der Föderation wurde komplett ausradiert. Die Discovery kann nur eine Rettungskapsel aus dem Trümmerfeld bergen. Der Insasse ist der Captain eines romulanischen Schiffes. Er berichtet, daß die acht Schiffe seines Kampfverbandes von nur einem Schiff der Monarch Klasse angegriffen wurde. Es ging so schnell, daß sie nicht einmal das Schiff identifizieren konnten. Eigentlich wäre ein einzelnes Schiff dieser Klasse niemals mit diesem Kampfverband fertig geworden. Der Captain mußte ungeheuer gut sein. Turner entfernt sich von dem Captain, der auf einer Liege in der Krankenstation ruht und spricht mit Tate.

                              Turner:
                              Es war die Nemesis.

                              Tate:
                              Caders Schiff? Woher willst du das wissen? Nur weil es ein Schiff der Monarch Klasse war?

                              Turner:
                              Nicht nur deswegen.

                              Er blickt zu dem Captain. Dieser wiederholt noch einmal.

                              Captain:
                              Ein einzelnes Schiff dieser Klasse war es. Diese Schiffe sind gut, aber gegen acht Warbirds hätte keines eine Chance gehabt. Um das zu schaffen, müßte der feindliche Captain mit dem Teufel im Bunde stehen.

                              Turner:
                              Deswegen.

                              Turner und seine Leute jagen die Nemesis. Es kommt zu mehreren kleinen Gefechten (Star Trek II). Für die Discovery läuft es gar nicht so gut, Cader schafft es anscheinend besser, die nächsten Schritte seines Gegners vorherzusagen. Eve, die das Dilemma mit Geschwistern kennt, macht Mike klar, dass er seine Einstellung Cader gegenüber ändern muss. Er muss endlich akzeptieren, dass die beiden sowohl beide Ketelkin, beide Naron und beide Brüder sind und auch noch ein paar Gemeinsamkeiten mehr haben. Sie sind sich nun mal ähnlich, auch wenn sie Todfeinde sind. Turner nimmt sich dies zu Herzen und tatsächlich muss die Nemesis letzten Endes Hals über Kopf fliehen, während die Discovery einem cardassianischen Hilferuf nachgehen muss.

                              Brothers in Arms I& II:
                              Die Discovery ist in einer Raumanomalie gefangen und trifft plötzlich auf eine zweite Discovery. Diese Anomalie ist anscheinend eine Art Zwischenraum, eine Verbindung zwischen mehreren Paralleluniversen. Die Anomalie frißt außerdem Energie, bald werden beide Schiffe vernichtet werden. Aber eines könnte fliehen, wenn sich eines opfert. Es ist eine schwere Entscheidung, beide sind auf einer wichtigen Mission und in beiden Universen könnte das Schicksal der Föderation von dieser Mission abhängen. Schließlich ergreift ein Turner die Initiative und rettet sein Schiff, die andere Discovery wird vernichtet. Dann kehrt das Schiff in den Normalraum zurück, merkt jedoch, daß es im falschen Universum gelandet ist.
                              Ende des ersten Teils.
                              Die Crew will sich nach mehreren Versuchen zurückzukommen in diesem Universum (das Universum der Helden) niederlassen. Doch die Föderation wird langsam aber sicher unterjocht. Nach 2 Jahren ist das Ende nahe. 8 weitere Jahre vergehen, die noch lebende Crew ist in der Zwischenzeit verschiedene Wege gegangen. Das Dominion hat die Erde, Romulus, Qo´nos und weitere Heimatwelten vernichtet, die Kolonien und kleinere Mächte sind entweder versklavt oder Bürger zweiter Klasse des Dominions. Einige der Helden sind gestorben, als der neue Widerstand ausradiert wurde. Die Überlebenden tun das was sie tun müssen um weiter zu leben. Kelly und Nog erkennen, daß sie daran Schuld sind, die andere Discovery hätte dies vielleicht verhindern können. Nachdem Turner seine Frau, die er hier kennengelernt hat, verliert, ist auch er bereit, die Geschichte zu ändern. Sie gehen durch die Zeit zurück und retten die andere Discovery. Sie wollen ihre Waffenbrüder unterstützen, auch wenn sie dabei sterben müssen.

                              Turner:
                              Vor 10 Jahren haben wir für eine gute Sache gekämpft. Wir waren davon so sehr überzeugt, dass wir eine ganze Crew geopfert haben. Und trotzdem konnten wir unsere Sache nicht retten. Und wir sind vielleicht dafür verantwortlich, dass auch dieses Universum den Bach runter geht. Unsere Föderation können wir nicht retten, aber diese vielleicht. Vor 10 Jahren haben wir für etwas gutes gekämpft. Es wird vielleicht Zeit, dass wir es wieder tun.

                              Vacation:
                              Es werden zu Beginn Bilder einer total ausgelaugten Crew gezeigt. Sie haben Ringe unter den Augen, Dreitagebärte, die Anzugsordnung lässt zu Wünschen übrig (aufgeknöpft etc.) und neben Arbeitsstationen stehen überdurchschnittlich viele Tassen Kaffee. Auf der Brücke blicken alle nervös auf den Ready Room. Dann kommt Turner heraus.

                              Turner:
                              An die gesamte Crew, hier spricht der Captain... Ich habe wegen des Landurlaubs mit dem Admiral gesprochen. Seine Antwort lautete:... viel Spaß.

                              Der Urlaub ist auch nötig, insbesondere bei Nog und Kelly. Kelly hat sich in der Zwischenzeit zwar gut in die Crew eingelebt, aber sie streitet sich immer noch (genau wie Silta) mit Nog. Es sind keine harmlosen Streits, sondern richtige Auseinandersetzungen. Jetzt könnten sie Urlaub voneinader machen. Zufälligerweise machen sie aber am selben Ort Urlaub und sie streiten sich fröhlich weiter. Doch dann wird Nog von Terroristen der Droten gekidnappt und sie erpressen Kelly. Wenn Nog leben soll, muß sie ein Selbstmordattentat auf einen ranghohen Romulaner begehen. Zuerst sagt Kelly, daß sie Nog ruhig töten können, er kümmert sie nicht besonders. Als der Anführer schließlich wirklich eine Waffe auf Nog richtet, ändert sie ihre Meinung. Sie wird es tun. Als der Anführer fragt, woher der Sinneswandel kommt, sagt sie, daß Nog zwar eine Nervensäge ist, aber trotzdem ein netter Kerl ist. Außerdem verspricht sie eines. Sollte ihr Selbstmordattentat erfolgreich sein und sie ihm trotzdem was antun, würde sie aus der Hölle zurückkehren und diese Typen fertig machen. So läuft Kelly mit einer Bombe um den Bauch herum und arbeitet gleichzeitig an zwei Plänen: Wie kann sie sowohl den Romulaner als auch Nog retten und sollte das nicht klappen, wie kann sie den Romulaner töten? Schließlich gelingt es ihr mit einem cardassianischen Sicherheitsmann, die Droten zu besiegen und sowohl Nog als auch den Romulaner zu retten. Da angeblich Nog von der ganzen Sache kaum was mitgekriegt hat, fällt es Kelly am Schluß leicht, alles runterzuspielen, doch eine hintergründige Bemerkung seinerseits läßt vermuten, daß er doch irgendetwas weiß.

                              Who wants to live forever?:
                              Die Folge, in der Manka stirbt.
                              Nog soll mit Mankas Crew (sie brauchen einen Techniker) eine Mission durchführen, die durchaus zur Kamikazeaktion werden kann. Unterwegs nimmt die Crew einen Droten in einer Rettungskapsel an Bord. Dieser Drote ist ein treuer Gefolgsmann des Empires, ein guter Krieger und er schreibt Geschichten über große Heldentaten. Er ist der Ansicht, von Verrätern umgeben zu sein. Erst langsam erkennt er, daß auch diese Droten Ehre besitzen und daß sie in diesem Krieg auf der richtigen Seite stehen. Das merkt er insbesondere daran, daß bei einer Schlacht mehrere Schiffe Geschosse, die für die Warhammer gedacht sind, abfangen und darum für Manka sterben. Gegen Ende der Folge werden der Drote und Nog von Manka in eine Rettungskapsel gestoßen. Nog soll den Gefangenen in Sicherheit bringen. Der Gefangene ist nun auf Mankas Seite und nur noch offiziell ein Gefangener. Darum ist er bereit, Manka einen Gefallen zu tun. Eines Tages wird er nach Hause zurückkehren. Dann soll er eine Geschichte schreiben, welches die Wahrheit über diese Krieger erzählt. Nog und der Gefangene überleben während sich Mankas Crew singend in den Tod stürzt.
                              Die Rahmenhandlung der Folge spielt auf Bajor. Turner ist nicht glücklich, nach Bajor zu kommen. Denn sowohl die Naron als auch die Bajoraner hatten Kontakt zu den Wesen im Wurmloch. Also wissen auch die Bajoraner von Turners Berufung zum Bewahrer und auch sie glauben daran.
                              Am Ende der Folge besucht Turner einen Tempel der Bajoraner. Von einer Priesterin erfährt er von den drei Boten der Götter, dem Abgesandten (Emissary), dem Bewahrer (Preserver) und dem Erlöser (Redeemer), welcher den Frieden mit der Dunkelheit bringen wird. Er fragt nach dem Sinn des ganzen, doch er erfährt nur, daß er auf diese Antwort noch warten muß.

                              Dschihad- Sacred War:
                              Die Discovery und Teile ihrer Flotte sollten die Grenzen sichern. Doch sie mußten sich zurückziehen und haben sich nun in einem Nebel versteckt, in dem auch Asteroiden umherirren. Dort warten sie auf Verstärkung, während der Feind, der keine Ahnung hat, wo ihre Gegner sind, einfach blind in den Nebel schießen. So werden die Schiffe ständig erschüttert. Es ist wie bei einer Bodeneinheit, die mitten in einem Granthagel sitzt. In dem Nebel ist ein Relais versteckt, die Crew empfängt also FNN und sieht die ganzen deprimierenden Nachrichten, während die Crew langsam mürbe wird. Dementsprechend sind auch alle sehr müde, ihre Uniformen sind zerknittert, dreckig und aufgeknöpft, sie haben Ringe unter den Augen, Dreitagebärte und trinken den Kaffee literweise. Um unentdeckt zu bleiben, muß die Energiesignatur niederig bleiben. Das heißt kaum Beleuchtung, Minimalschilde und kein Holodeck. Irgendwann kommt ein anderer Captain auf die Discovery. Er wird von Tate in den Ready Room geführt, wo Turner Golf spielt.

                              Captain:
                              Was zum Teufel tun Sie hier?

                              Turner:
                              Ich übe das Einlochen ein wenig.

                              Captain:
                              Das sehe ich. Aber wieso sind Sie nicht auf der Brücke? Wir sind schließlich in einer Krisensituation.

                              Turner:
                              Nun, die Situation ist seit 15 Stunden unverändert und in nächster Zeit wird sie sich wohl auch nicht ändern, weshalb sollte ich also auf der Brücke sein? Und sollte doch etwas geschehen, so bin ich nur drei Schritte von der Brücke entfernt. Ich sehe also keine Probleme.

                              Captain:
                              Und warum ist die Lage unverändert?

                              Turner:
                              Was meinen Sie?

                              Captain:
                              Warum sitzen wir hier seit 15 Stunden fest? Warum brechen wir nicht aus?

                              Turner:
                              Nun, hier sind zwar einige verdammt starke Starfleetschiffe, aber der Feind ist in der Überzahl. Ein Ausbruch hieße Kampf und ich bezweifle, dass wir den überstehen würden, zumal einige unserer Schiffe recht angeschlagen sind.

                              Captain:
                              Aber die feuern doch ständig auf uns. Lange können wir nicht aushalten.

                              Turner:
                              Auf jeden Fall länger, als im direkten Kampf. Zur Zeit schießen die nur blind. Wenn wir ausbrechen, können sie uns richtig anvisieren.

                              Captain:
                              ... Wenn Sie den Befehl zum Ausbruch nicht geben wollen, kann ich das erledigen.

                              Turner:
                              In so einer Situation hat der Captain die Befehlsgewalt, dem das taktisch stärkste Schiff untersteht, und der bin ich. Außerdem habe ich hier die größte Erfahrung. Sie können hier also einen Dreck befehlen... Guten Tag.

                              Der Captain geht hinaus, Turner und Tate bleiben etwas amüsiert zurück.

                              Turner:
                              Weißt du, noch ein Treffer, und ich habe meinen persönlichen Rekord gebrochen.

                              Turner schlägt, doch das Schiff wird getroffen, der Ball verfehlt sein Ziel.

                              Turner:
                              Mist! Vielleicht sollten wir doch ausbrechen und dem Typen den Gar ausmachen, der mir diesen Patzer eingebrockt hat.

                              Dann erfährt man auf der Discovery, dass Verstärkung unterwegs ist. Sie wird im Morgengrauen eintreffen. Solange heißt es durchhalten. Es wird eine lange Nacht.
                              Auf dem Schiff ist außerdem ein Anhänger des islamischen Glaubens, der die wahre Bedeutung des Dschihads erklärt, dass es nämlich nur um Verteidigung geht.
                              Gleichzeitig wird auf einem Planeten eine gemischte Einheit (Dominion und Droten) des Empires belagert. Man erlebt den Krieg aus ihrer Sicht, wie wichtig der Krieg für sie ist und was sie für den Sieg opfern würden. Und, wie auch ihnen das Morden langsam an die Nieren geht. Auch sie werden mürbe. Am Ende wird die imperiale Einheit brutal niedergemetzelt, die Discovery wird vom Rest ihrer Flotte gerettet.

                              Happy New Year:
                              Die Folge beginnt mit Tate, der das Kommando über ein altes Schiff der Miranda Klasse hat und die Erde gegen zwei Jem´Hadar Kreuzer ganz alleine verteidigen muß. Gegen die Warnungen seiner Crew vor der Ungenauigkeit einer Massenvernichtungswaffe benutzt er sie gegen den Feind. Doch die Ungenauigkeit der Waffe sorgt dafür, daß der Sprengkopf auf der Erde explodiert und Eurasien in Asche verwandelt. Dann stoppt das Bild und Turner betritt mit einem Admiral das Holodeck.

                              Admiral:
                              Gratuliere, Commander, Sie haben gerade Europa und Asien zerstört.

                              Turner:
                              Ach kommen Sie, Admiral. Diese Simulation ist nicht besonders fair.

                              Admiral (entrüstet):
                              Nicht fair?

                              Tate:
                              Oh, ja, Sie haben recht. Es ist nicht ungewöhnlich, daß alle Raumschiffe der Erdverteidigung Antriebsprobleme haben. Und das ein Hundert Jahre altes Schiff als einziges Raumschiff übrigbleibt ist auch normal. Das passiert doch jeden Tag.

                              Admiral:
                              Passen Sie auf, was Sie sagen. So etwas ist unwahrscheinlich, aber es könnte passieren.

                              Turner:
                              Admiral, das Unwahrscheinliche ist nicht, daß die Erdverteidigung so geschwächt wird, sondern daß das Empire für eine Invasion so wenige Schiffe schickt.

                              Turner deutet auf den Schirm.

                              Turner:
                              Nur zwei Schiffe. Wenn die Dunkelheit auf die Erde kommt, und ich glaube, daß sie es tun wird, dann werden wir es nicht nur mit zwei Schiffen kommen. Sie werden auf die Erde kommen. Und das in Massen.

                              Gleichzeitig erobert das Monster eine weitere Kolonie und findet dort ein Ehepaar, einen Klingonen und eine Romulanerin. Er ist überrascht, doch sie erklären ihm, dass es, mit genügend Zeit, möglich ist, dass aus Todfeinden Liebende werden können.
                              Während eines Planeteneinsatzes erleben Turners Leute wieder einmal die Hölle auf Erden. Am Ende einer wenig erfolgreichen Operation, werden Baker und Tate gefangengenommen und werden zu Kriegsgefangenen. In diesem neuen Handlungsstrang gehen die beiden durch die Hölle. Dennoch lernen sie so mehr über die Droten, Jem´Bay und Jem´Hadar. Dies sind eigentlich sehr ehrenwerte und kultivierte Rassen, die den Krieg ebenso abscheulich finden wie die Menschen. Doch es ist die Propaganda der Regierung und ihre Angst bzw. Loyalität den Gründern gegenüber die sie dazu bringt, dermaßen schlecht über die anderen Rassen zu denken.
                              Dann steigt auf der Discovery eine lustlose Neujahrsparty. Turner sitz im 4 Star alleine am Fenster und Eve tritt zu ihm. Er hat zwei Offiziere und gute Freunde verloren, Eve einen Bruder und einen Freund. Turner berichtet, daß er damals bei der Gründung der Föderation dabei war. Das Konzept der Föderation war so einfach und so wundervoll. Sie wollten einfach nur Frieden. Damals machte es Turner Hoffnung, daß es irgendwann wirklich keine Kriege mehr geben würde, doch alles hat sich verändert.

                              Turner:
                              Jetzt, irgendwo da draußen, kämpfen Menschen. Und Menschen sterben. Jetzt. Früher hatte ich wirklich Hoffnung, daß es keine Kriege mehr gibt... Aber diese Hoffnung ist nur noch sehr klein.

                              Eve:
                              Diese Hoffnung ist verschwunden.

                              Während die Discovery auch weiterhin in schwere Kämpfe verwickelt wird, bereitet ein Geschwader imperialer Schiffe eine geheime Operation vor, die Kämpfe um Minos Korva nehmen zu. Man weiß, wenn Minos Korva fällt, kann das Empire weit in den Raum der Föderation vordringen. Wie man erst am Ende erfährt, planen sie eine Invasion der Erde. Während der Planung spricht Cader mit einigen Gründern.

                              Cader:
                              Ich habe bereits vor Jahrhunderten das Potential der Menschen erkannt und habe sie deswegen studiert. Ich habe da ein paar Tipps für euch: solange wir den Krieg noch nicht gewonnen haben, haltet euch von der Erde fern. Solltet ihr euch nicht daran halten, dann beherzigt dies: wollt ihr die Erde erobern, dann müsst ihr euch absolut sicher sein, dass ihr den Planeten auf ewig behalten könnt. Denn die Menschen werden nicht eher ruhen, bis ihr Wille gebrochen ist oder der Planet wieder ihnen gehört. Selbst wenn es Jahrhunderte dauern sollte. Und wenn ihr versuchen wollt, den Planeten zu vernichten, dann solltet ihr alles tun, um ihn vollständig zu zerstören. Ihr könntet nichts dümmeres tun, als die Erde nur teilweise zu vernichten.

                              Gründer:
                              Wieso das? Selbst eine teilweise Zerstörung würde den Willen der Menschen brechen.

                              Cader:
                              Ja. Aber nur für kurze Zeit. Bis ihre Wut die Überhand gewonnen hat. Dann wird ihr Kampfesmut zur puren Raserei. Ja, ihr Wille wäre kurze Zeit gebrochen, aber dann würde auch nur ein Hoffnungsschimmer ausreichen, um sie weiter voranzutreiben. Und dann wird etwas beginnen, was ihr euch nicht einmal vorstellen könnt.

                              Dann sieht man auf der Discovery, wie der Präsident in einer FNN-Sondersendung eine Rede hält. Vorher wurde gemeldet, das Minos Korva gefallen ist. Die Sendung wird automatisch auf sämtlichen Bildschirmen gezeigt.

                              Präsident:
                              Guten Tag. Ich wende mich an jeden, der dies sieht... Mir ist zu Ohren gekommen, dass der Planet Erde während der letzten Krisen des Alpha Quadranten von vielen, selbst von ehemaligen Feinden, stets als eines der letzten Bollwerke der Hoffnung angesehen wurde. Egal wie schlimm es in den Kriegen gegen die Borg, das junge oder das alte Dominion aussah, solange die Erde noch frei war, gab es noch Hoffnung. Doch dies scheint nun vorbei zu sein. Vor zwei Stunden griffen Truppen des New Empire die Erde an. Sie waren siegreich und die Erde ist jetzt besetztes Gebiet. Ich spreche zu ihnen in der dunkelsten Stunde der Menschheit. Aber oft sind es die dunkelsten Stunden, die der Beginn von etwas gutem sind. Also bitte, geben Sie nicht auf, machen Sie weiter. Und meiden Sie die Erde. Hier ist niemand mehr sicher. Viel Glück.

                              Die Rede endet.

                              Tate:
                              Und was jetzt?

                              Turner:
                              Du hast den Präsidenten gehört. Auf der Erde ist niemand mehr sicher... Also, Eve, Kurs auf die Erde setzten.

                              Die Invasion ist tatsächlich geglückt, die Erde ist besetzt. Carol, die zu dem Zeitpunkt auf der Erde war, ist verschollen.
                              Ende der Season.
                              Walk with the Prophets (ST DS9). Wo es Hoffnung gibt, gibt es einen Weg (ST Discovery)
                              Wenn aus einem Raum mit 3 Personen 5 raus gehen müssen erst 2 reingehen, damit er leer wird... Oder?
                              Vaya con dios, Slayer.

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