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Mein kleiner Fantasy-Roman

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  • Mein kleiner Fantasy-Roman

    Also das ist das erste Kapital meines "Buches" und ich wollt nun eure fachliche Meinung hören und wissen was ihr dazu sagt.

    Einen Namen für die Geschichte hab ich eigentlich noch nicht, vlt. fällt euch ja was ein?

    Also hier kommt sie, is wirklic nicht lang, da wie gesagt nur 1.Kapitel, freu mich schon auf eure Kommentare und (vlt.) verbesserungsvorschläge


    Erste Schlacht

    Harlev unterdrückte ein Niesen. Er und seine Kameraden lagen nun schon seit zwei Stunden in einem dichten Nebel, zwischen den Gebüschen des großen Thraeth Waldes auf der Lauer, beobachteten die Straße und warteten, dass der erwartete Trupp Gratosh Krieger vorbei ziehen würden um ihre Artgenossen an der Frontlinie zu unterstützen.
    Oh mein Gott, was mache ich hier eigentlich?, dachte Harlev bei sich.
    Ihm war noch gar nicht richtig bewusst geworden, wie weit es schon gekommen und wie verzweifelt ihre Lage eigentlich war.
    Seit die Gratosh aus den dunklen Hardraf Gebirgen stürmten, waren noch keine drei Monate vergangen und trotzdem hatten sie bereits fast die gesamte königliche Armee ausgelöscht und seit sie die Hauptstadt eingenommen hatten war, es nur noch eine Frage der Zeit bis das restliche Königreich fiel.
    „Anstatt meinem Bruder im Osten zu unterstützen, hocken wir hier im Niemandsland herum und erfrieren fast“, sagte er leise zu Broley, einem kräftigen Mann der zwar so alt war wie Harlev selbst, jedoch fasst zwei Köpfe größer war als dieser, „Ich halte dieses ewige Warten und Verstecken nicht mehr aus und außerdem…“
    „Ruhe verdammt!“, sagte Gran. Gran war ein alter Kriegsveteran der bereits auf die Fünfzig zuging und bereits in der Rebellion der Trolle in der Armee des Königs gedient hatte. Nun war er Captain und hatte dass Kommando im Trupp von Harlev.
    „’tschuldigung Captain“, murmelte Harlev und wusste dass er dafür, sobald dass hier durch gestanden war, noch büßen würde.
    Broley grinste in schadenfroh an, worauf Harlev mit dem Finger auf ihn zeigte und sich symbolisch die Kehle aufschnitt.
    „Sie kommen!“, sagte plötzlich der Späher den Gren vor einer halben Stunde losgeschickt hatte, um nachzuschauen ob die Gratosh im Anmarsch waren, „Um die 30 Männer, keine Necros.“
    „Gut gemacht Soldat.“, lobt ihn Gren, „Nun zurück ins Glied und warte auf mein Zeichen.“
    Der Späher, sichtlich Stolz, ging ohne ein weiteres Wort zurück zu Harlev und seinen Kameraden.
    Und tatsächlich, bald erkannte Harlev durch den dichten Morgennebel, die großen ungeschlachten Körper der Gratosh. Diese Geschöpfe erinnerten Harlev an die Orks von denen sein Großvater ihm immer erzählt hatte. Nur dass die Gratosh weder Grünhäutig waren, noch die Ehre besaßen mit denen die Orks früher in den Kampf gezogen sind.
    Sie waren etwa so groß wie ein erwachsener Mensch und mit ihren Muskeln fähig einem Mann mit Leichtigkeit die Knochen zu zermalmen. Durch ihre unglaubliche Stärke waren sie sogar in der Lage Rüstungen aus Steinplatten zu tragen. Die meisten von ihnen besaßen fast keine Haare und einen kahlen Kopf. Am meisten entsetzte Harlev jedoch die Tatsache dass diese armen Geschöpfe einst Menschen waren, die durch Folter und dunkle Magie der Necromancer zu dem wurden, was er heute sah.
    Sie waren nun schon so nahe, dass Harlev sie bereits in ihrer grunzenden Sprache miteinander reden hören konnte. Der Trupp hatte sie bereits schon zu Hälfte passiert als Gren dass Zeichen gab die Schwerter zu ziehen.
    „Nur 30? Kein Problem für uns. Wir sind fast doppelt so viele.“, dachte Harlev bei sich.
    Er schaute zu Broley und erkannte bei diesem den Angstschweiß auf seiner Stirn.
    Wie er selbst war Broley erst vor wenigen Tagen rekrutiert worden, als Soldaten der königlichen Armee sämtlichen Bauernhöfen in seinem Dorf einen Besuch abgestattet hatten und jeden waffenfähigen Mann, oder Jungen, mitgenommen hatten. Nun stand ihnen ihr erster Kampf bevor und Harlev kamen die vielen Übungsstunden im Schwertkampf und Bogenschießen, die er zusammen mit den anderen Rekruten genommen hatte, entsetzlich wenig vor.
    Er zog also seine Waffe, ein billiges, jedoch äußerst wirksames Kurzschwert, und wartete auf das Zeichen von Gren.
    „Jetzt!“, schrie Gren und sie stürmten, allen voran Gren, auf die Gratosh zu. Sie hatten zwar den Vorteil, dass sie den Überraschungsmoment auf ihrer Seite hatten, den konnten die Gratosh jedoch durch die Tatsache wieder wettmachen dass sie, im Gegensatz zu Harlev und seinen Freunden, keine Grünschnäbel waren, sondern Kampferprobte Soldaten.
    Die Gratosh zogen sofort ihre Schwerter und drehten sich zur Geräuschquelle um.
    Sobald sie auf die Gratosh trafen, enthauptete Harlev eine der Kreaturen mit einem raschen Hieb und griff die nächste an. Er wusste dass es nur Glück war, trotzdem war er motivierter und stolz nachdem er seinen ersten Gegner mit nur einem Schlag ins Jenseits befördert hatte.
    Der nächste Gratosh war schlauer und parierte den Hieb von Harlev, da kam Broley von hinten und rammte dem Gratosh sein Schwert in den Nacken, worauf dieser mit einem Grunzen zu Boden sank. Harlev nickte ihm zum Dank zu und wandte sich an den nächsten Gegner. Dabei sah er aus dem Augenwinkel gerade noch wie ein Gratosh einem Kameraden dem Kopf mit der bloßen Faust einschlug. Erzürnt griff Harlev diesen an und traf mit seinem Schwert den Brustpanzer des Gratosh. Die Waffe schlug große Funken und brach in kleine Stücke.
    Ohne viel zu Überlegen rammte Harlev dem Gratosh dass was von seinem Schwert übrig war in dessen Gesicht und hob die Waffe des eben getöteten Kameraden auf.
    So kämpfte sich Harlev fasst ein halbe Stunde durch und entging mehr als einmal knapp dem Tod, entweder weil ihm gerade noch ein Freund zu Hilfe eilte oder weil er sich selbst noch mit einem geschickten Schwertstoß retten konnte.
    Nach dem Kampf schaute Harlev sich schnaufend um. Er war von oben bis unten mit Blut beschmiert und sah dass Broley glücklicherweise überlebt hatte, sich aber einen verletzten Arm hielt.
    Er suchte die Straße weiter ab und sah dass überall sowohl die Leichen von Freunden als auch von Feinden verstraut herumlagen.
    Er sah die toten Gesichter von Männern mit denen er gerade erst Freundschaft geschlossen hatte.
    Plötzlich hatte er dass Gefühl sich übergeben zu müssen.

  • #2
    Hast du schon mehr als das erste Kapitel geschrieben? Wenn ja wäre eine Kurzbeschreibung deiner Geschichte hilfreich um einen Titel für dein Buch zu finden.
    Aber den passenden Titel für das eigene Buch zu finden, ist nicht gerade einfach. So geht es mir zumindest.
    Also schreib doch mal eine Kurzbeschreibung, vieleicht fällt mir was ein.
    Carter legt sich zu dem halberfrorenem Jack um ihn zu wärmen.
    Carter: "Ääh Colonel...!"
    O´Neill: "Es ist nur die Waffe!!!"

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    • #3
      ne weiter geschrieben hab ich eigentlich noch nicht, ich wollte halt mal hören was ihr so zum ersten Kapitel sagt, ich meine wie der so geschrieben ist und so, würd mich echt freuen wenn du deine Meinung schreiben würdest

      Zur Geschichte:
      Das Königreich der Menschen wird von einem Tyrannen, dem Magier Flagg, angegriffen. Dieser greift das Königreich deshalb an, da er vor Jahren vom Magierrat verbannt wurde, da er heimlich Nekromagie betrieb und verbotene Versuche an Verstorbenen durchführte um gerade diesen unbekannten Magiezweig näher zustudieren.
      Dadurch dass die Armee noch aufgrund der Troll-Aufstände geschwächt war, konnte sie dem überraschendem Anstrum der Gratosh-Krieger von Flagg nicht trotzen.
      Die Generäle und andere hochrangige Militärs die übriggeblieben sind, von der königlichen Armee, gründeten eine Rebellengruppe und seitdem rekrutiert ebendiese Gruppierung heimlich junge Männer wie Harlev und Broley um Flagg zu bekämpfen.
      Nach endlosen Guerillia angriffen sammelt sich die Rebellion langsam für einen bereits langeplanten Großangriff mit dem Ziel Abbaly, die Hauptstadt des südlichen Imperiums, zurückzuerobern.
      Allen ist klar: Sie wollen so lange Kämpfen, bis sie selbst Tot im Staub liegen oder das Königreich befreit ist. Eine Alternative gibt es nicht!

      Kommentar


      • #4
        Das erste Kapitel ist schon mal nicht schlecht.Ich nehme mal an,dass Harlev ein Hauptcharakter ist bzw. die Person um die sich das Meiste dreht. Ich mag ja Geschichten in dem die Hauptperson sich erst noch richtig entwickeln muss und nicht gleich am Anfang übermenschliche Fähigkeiten besitzt. So viel dazu.
        Zu den Bezeichnungen deiner Gegner.Gratosh groß,fähig einem Mann mit Leichtigkeit die Knochen zu zermalmen,fast keine Haare und einen kahlen Kopf. Ist ganz klar, kann ich mir gut vorstellen.Necromancer haben sie gefoltert, zu dem gemacht was sie sind. Sind Necromancer Menschen oder zumindest soewas wie Magier oder Zauberer? Wenn ich das jedenfalls von
        Nekromagie ausgehe wird es so in etwa sein.
        Alles in allem, habe ich die Handlung verstanden.Selbst wenn mann Begriffe, Namen oder Bezeichnungen der Gegner verwendet, die man nicht gleich als Leser versteht, finde ich macht das gar nichts. Dafür gibt es ja noch zahlreiche Kapitel die man schreiben und darin alles erklären kann. Sonst wäre da ja keine Spannung.Bis auf die Necros, hab ich alles begriffen und bin mal auf eine Fortsetzung gespannt!
        Was einen Titel für dein Buch betrifft, schwierig. Da könnte man sich am Hautcharakter orientieren, gibt schließlich einige Bücher, die den Namen ihres Heldes tragen. Oder bezogen auf die Geschehnisse z.B. sowas wie Die Schlacht um ... oder etwas das auf Flagg oder die Necros bezogen ist.
        Liste dir einfach paar Möglichkeiten auf. Bei mir klappt das immer, da ich selbst auch schreibe.
        Carter legt sich zu dem halberfrorenem Jack um ihn zu wärmen.
        Carter: "Ääh Colonel...!"
        O´Neill: "Es ist nur die Waffe!!!"

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        • #5
          cool danke für dein lob und deine konstruktive Kritik

          und zu deiner Frage: Die Necros sind Menschen (wie du richtig gesagt hast Nekromanten) und wurden vom "Magierrat Nekromantis" ausgebildet, die neue "Version" des alten Magierrates, den Flag nach seinem SIeg "auflöste".
          Diese sind das eigentliche Rückrat der Armee: Nach einer gewonnen Schlacht, sind diese in der Lage gefallen Krieger als Untote wiederauferstehen zu lassen oder gefangen genommene Rebellen durch ihre unheilvollen Magiekünste in diese gefürchteten Wesen zu tranfsormieren die man Gratosh nennt.

          nächstes Kapitel folgt sofort^^

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          • #6
            Schön, ich warte darauf!
            Carter legt sich zu dem halberfrorenem Jack um ihn zu wärmen.
            Carter: "Ääh Colonel...!"
            O´Neill: "Es ist nur die Waffe!!!"

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            • #7
              so jetzt Kapitel 2 und 3, sry ich weiß is ein bissl viel zum lesen
              Egal hoffe es ist nicht schlecht geworden hab mir auf jedenfall mühe gegeben^^


              Kapitel 2: Der große Plan

              „Willst du das noch fertig essen?“, fragte Broley. Seit dem Kampf waren schon einige Stunden vergangen und Harlevs Einheit hatte sich schon seit einigen Stunden wieder in ihrem Hauptquartier, einer verlassen und vor Flag und seinen Leuten gut versteckten Eisenerzmine, gesammelt. „Nein, kannst es haben.“, antwortete Harlev. Er fragte sich, wie Broley nach so einem Gemetzel sein Essen überhaupt herunterbrachte.
              „Ich sage euch: Langsam habe ich die Schnauze voll von der ganzen Sache hier.“, sagte Frederic, ein Junge der im gleichen Dorf lebte wie damals Harlev, bevor sie eingezogen wurden.
              „Was meinst du damit?“, fragte Broley.
              „Schau dich doch mal um!“, Frederic deutete auf die anderen Rekruten. „Schau die nur ihre Gesichter an! Wir kämpfen einen Kampf den wir nicht gewinnen können! Wir haben gerade 7 Mann verloren und das wofür? Für nichts! Diese ewigen Scharmützel schaden Flag in keiner weise und für jeden Mann den wir töten kommen drei neue nach! Es ist Hoffnungslos.“ Zustimmendes gemurmel.
              „Du willst also lieber aufgeben und dich Flags gnade ausliefern?“, fuhr ihn Harlev an, obwohl er ihm insgeheim Recht gab. Sie waren den Horden Flags zahlenmäßig vernichtend unterlegen und hatten auch so gut wie keine Magier in ihren Reihen, da Flag sie alle hatte töten lassen, abgesehen von denen die ihm die Treue geschworen hatten - was erschreckend viele getan hatten.
              „Harlev hat Recht.“, stimmte Broley zu. „Wer sich ergibt kann sich genauso gut umbringen das wisst ihr alle. In meinen Augen bist du nur ein Feigling Frederic, und kannst von mir aus gehen, auf so einen wie dich können wir hier verzichten.“ „Was soll das heißen?!“, erwiderte Frederic. „Ich habe genauso gekämpft wie du.“
              „Wenn du das was du da getan hast kämpfen nennst…“, spottete Broley.
              Das brachte das Fass zu überlaufen. Frederic sprang auf und griff Broley mit einem Wutgeschrei an. Sie konnten von Glück reden dass beide unbewaffnet waren sonst hätte die Sache weit schlimmer ausgehen können. Trotzdem hatten sie noch ihre Fäuste und Frederics Faust traf genau Broleys Nase. Blut spritze aus dessen Nase hervor und Broley heulte auf vor Schmerz. In einer Raserei griff er nun an und trat Frederic mit voller Kraft in den Bauch. Dieser krümmte sich vor Schmerz. Gerade als Harlev und einige andere Rekruten dazwischen gehen wollten, hörten sie eine Kraftvolle Stimme: „AUSEINANDER!“. Sofort wurde es totenstill und alle drehten sich zur Geräuschquelle um. Dort stand Gren, breitbeinig an der Tür zur großen, heruntergekommen Küche dass die Soldaten als Speisesaal nutzten, wie immer mit seinem Langschwert an seinem Rücken geschnallt und mit einem grimmigeren Blick den je.
              Er schritt festen Schrittes auf die zwei Streithähne zu und riss sie auseinander.
              „Ihr zwei seid eine Schande führ unsere Truppe! Wären wir in der regulären Armee des Königs, würde es für solch eine Aktion 30 Peitschenhiebe setzen! Aber leider brauche ich euch. Wir haben einen speziellen Auftrag bekommen, ich soll meine vier besten Krieger sammeln und da fallen, zu meinem bedauern, ihr zwei auch darunter. Also mitkommen. Auch Harlev und Wolff, mitkommen!“ Und ohne ein weiteres Wort schritt Gren los. Die vier angesprochenen blickten ihm nur verwirrt hinterher.
              „Habt ihr nicht verstanden? Mitkommen! Sofort!“
              Harlev sammelte sich wieder und lief ihm schnell hinterher – Gren war nicht gerade für seine Geduld bekannt – gefolgt von Frederic, Broley und Wolff.
              Die vier besten Krieger? Das sollte doch wohl ein schlechter Witz sein oder?, dachte Harlev. Das war gerade ihr erster Kampf gewesen und sie hatten ihn eben überlebt, aber Harlev würde sich selbst kaum als großen Schwertkämpfer bezeichnen. Höchstens Broley hatte sich als talentiert erwiesen und auch Wolff war nicht gerade ein schlechter Kämpfer. Und Frederic wusste mit dem Bogen besser umzugehen als der Rest des Trupps, aber große Krieger? Das wohl eher nicht.
              Die vier jungen Männer folgten Gren in seine Kammer. Erstaunt blickten sie sich um, der Raum wurde von einem großen, provisorisch zusammen gezimmerten Holztisch dominiert, auf dem Karten mit diversen Markierungen verstreut herumlagen. An der Wand hing ein großer, ausgestopfter Trollkopf den Gren wohl als andenken an seine früheren Kämpfe behalten hatte.
              Der Captain schritt über den Steinboden hinüber zu seinem Holztisch und und setzte sich auf seinen Stuhl. „Ihr wollt sicher wissen, weshalb ich euch für diese Mission ausgewählt habe und um was es in der Mission überhaupt geht. Nun ich habe euch einfach deshalb gewählt weil ihr euch beim letzten Kampf erstaunlich gut geschlagen habt.“, dann fuhr er in einem sanfteren Ton fort. „Allein du Harlev hast 4 Gratosh erledigt, dafür dass es dein erster Kampf war, eine bemerkenswerte Leistung und auch ihr drei habt euch Wacker geschlagen. Ihr seid noch lange nicht so weit das ich euch als große Krieger bezeichnen würde, aber ihr seid auf dem richtigen Weg.“
              Harlev konnte es nicht fassen: Lob von Gren? Dann auch noch in solchem Ausmaß? Entweder er meint es ernst oder es handelt sich bei dieser Mission um ein Himmelsfahrtkommando.
              „D-Danke Sir, ich weiß n…“, stotterte Harlev. „Das kannst du dir sparen Soldat.“, plötzlich wurde er wieder ernst. „Meine Zeit ist kostbar und ich will sie nicht mit solch einem Gerede verschwenden. Diese Mission ist äußerst wichtig, sie könnte sogar über Sieg oder Niederlage der Rebellion entscheiden. Morgen Abend reist ihr in das Dorf Ramir und sucht das Gasthaus Zum fröhlichen Mönch auf. Redet dort mit dem Kellner er wird euch sagen wo ihr euren Kontaktmann findet und…“.
              „Moment mal!“, schrie Wolff, ein kleiner Mann mit fast grauen Haaren und ebenso grauen Augen, plötzlich auf. „Was ist wenn wir in Ramir entdeckt werden? Dort wimmelt es nur so von Spionen und Gratosh!“
              „Ihr werdet als Bauernsöhne reisen, die in der Sadt sind um Besorgungen für euer Hof zu erledigen. Ihr werdet in solch einer großen Stadt nicht weiter auffallen.“
              „Trotzdem, mir gefällt der Gedanke nicht von Gratosh umgeben zu sein…“, erwiderte Wolff ängstlich. „Nun das ist mir völlig egal Soldat und jetzt will ich nichts mehr hören! Reißen sie sich verdammt noch mal zusammen! Nun, was ich sagen wollte: Sobald ihr euren Kontaktmann gefunden habt gibt er euch weitere Instruktionen, mehr müsst ihr zu diesem Augenblick noch gar nicht wissen. Ihr solltet auf den Weg nach Ramir keine Schwierigkeiten bekommen“
              „Aber um was geht es bei der ganzen Sache?“, hackte Frederic nach. „Ja genau, ich meine falls wir getötet werden, will ich wenigsten wissen für was ich sterbe“, Fügt Broley hinzu.
              Gren seufzte müde und sagte: „Nun gut ich finde ihr solltet es jetzt schon erfahren. Im Dorf soll sich ein Elementenlenker befinden und ihr sollt ihn aufspüren und ihn unversehrt hierher bringen.“ Frederic lachte los und auch die anderen stimmten mit ein. Es dauerte eineige Minuten bis sie sich wieder beruhigt hatten. „Ein Lenker? In solch einem gottverlassenen Ort? Sämtliche Lenker wurden doch von Flag getötet! Sie sind ausgestorben!“, sagte Frederic, sich die Tränen aus den Augen wischend.
              „Nun, das kannst du dann dem Erzmagier im Generalsstand mitteilen, ich wette er gibt viel auf deinen weisen Rat. Tatsache ist jedoch das er und die verblieben Magier die Präsenz eines Mächtigen Lenkers vor drei Tagen in Ramir gefühlt haben und es ist zu befürchten das Flag das inzwischen auch schon weiß und sollte sein Bote die Stadt vor euch erreichen wird er die Gratosh alarmieren und sie werden den Lenker nach _______ wo er gezwungen werden wird Flag die Treue zu schwören. Und das könnte unser Untergang sein. Nach den Magiern haben wir es hier mit einem außerordentlich mächtigen Lenker zu tun, obwohl er seine Kräfte noch nicht benutzt hat konnten unsere Magier ihn bereits spüren.“
              Harlev schluckte. Nun begriff er die Tragweite der Worte Flags und die große Verantwortung die nun auf ihren Schultern lastete. Selbst ein so ungebildeter Bauernjunge wie er hatte schon von den Elementenlenker gehört: Mächtige Magier die in der Lage waren die vier Elemente nach ihrem Belieben zu formen und zu beschwören. Selbst Flag fürchtete sie, sodass er, nach seiner Machtübernahme, alle abschlachten ließ um diese drohende Gefahr für immer zu beseitigen.
              „Nun wann kann’s dann losgehen?“, fragte Broley grinsend.










































              Kapitel 3: Mikka

              „Nun mach schon Junge, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“, rief Tanraf Mikka zu. „Die Heuballen laden sich nicht von alleine auf die Karren!“ „Ja, Vater ich komme!“, antwortete Mikka und rannte zurück zu seinem Vater.
              Mikka war ein 10jähriger Bauernsohn und mit seinem Vater zum nächsten Dorf unterwegs um das überschüssige Heu, dass die Pferde und Ochsen nicht mehr brachen würden, vor Wintereinbruch zu verkaufen. „Komm schon, wir sollten vor Einbruch der Dämmerung in Ramir ankommen, mir ist nicht wohl dabei nachts durch die Wälder zu fahren.“ Mikka, typisch Junge, macht es herzlich wenig aus durch den Treath Wald zu fahren, sei es während des Tages oder der Nacht, trotzdem verkniff er sich lieber die Antwort. Er liebte zwar seinen Vater, wusste aber auch dass dieser nicht zu den geduldigsten Menschen gehörte und dieser war aufgrund von Mikkas Trödelei bereits schon genügend gereizt.
              Als alle Heuballen aufgeladen waren, ritten sie mit der Kutsche los. „Hoffentlich treffe ich Maik diesen alten Gauner, er schuldet mir immer noch drei Taler für den Hafer den ich ihm verkauft habe!“, redete Tanraf vor sich hin. Mikka wusste dass es wahrscheinlich die ganze Fahrt so weiter gehen würde: Immer wenn sein Vater nichts zu tun hatte, fing er an über alles und jeden zu meckern, sei es über Mikka der zu laut mit den Hunden spielte oder um die teuren Getreidepreise, Tanraf war ein Meister darin, sich über andere zu beschweren und zu nörgeln.
              Dies störte Mikka jedoch nicht weiter, so hatte er seine ruhe und konnte seine Tagträume vor sich hinträumen. Er konnte es kaum erwarten bis er alt genug wäre um sich den Rebellen anzuschließen, um mit ihnen gemeinsam gegen ihren Unterdrücker zu kämpfen. Sein Vater hielt von der Idee nicht sonderlich viel, denn seit er seine Frau bei Mikkas Geburt verloren hatte, sorgte er sich sehr um Mikka und wollte ihn nicht an den Soldaten verlieren.
              Trotzdem, dachte Mikka trotzig, wenn ich alt genug bin, würde ich sogar davonlaufen, wenn dies nötig ist um mich den Rebellen anzuschließen.
              So vergingen zwei Stunden, bei den sie durch den Treath Wald fuhren und als sie endlich das Dorf erreichten, wurde es tatsächlich schon dunkel und die Dorfwachen waren schon dabei das Tor zu schließen. „Gerade noch rechtzeitig was Mikka?“, sagte Tanraf. „Jetzt mieten wir uns ein schönes Zimmer, Essen etwas und morgen sehen wir uns auf dem Marktplatz um.“
              „Gut, ich verhungere fast, aber könnten wir...“, sagte Mikka. Weiter kam er nicht. Anstatt der üblichen Stadtwache, patroulierten Gratosh vor den Toren. „Was zum Henker..?“, flüsterte Tanraf. „Mikka du hältst den Mund, überlass mir das reden, hast mich verstanden?“ Mikka schaute ihn mit ängstlichen Augen an und nickte stumm.
              Glücklicherweise war Tanraf gar nicht gezwungen irgendetwas zu sagen: Die Gratosh ließen sie schweigend passieren und beobachteten sie nur mit einem grimmigen Blick. Obwohl diese Monstren dumm aussahen war sich Mikka in einem sicher: Das diese Bestien eine bösartige Intelligenz besaßen und keineswegs nur dumme Kampfmaschinen waren die sich blind auf einen Gegner stürzten, ohne vorher genau zu überlegen wie sie ihm am besten die Knochen brechen könnten.
              „Das ist noch mal gut gegangen was?“ , fragte Tanraf und wischte sich den Schweiß von den Stirn.
              „Wenn ich erstmal ein Soldat geworden bin, werde ich sie alle töten Vater, bis auf den letzten!“, sagte Mikka. Daraufhin schaut ihn sein Vater in die Augen und wirkte auf einmal entsetzlich müde. „Fangen wir nicht wieder davon an Junge verstanden?“
              Unterwegs zum Gasthof sahen sie noch weitere Gratosh durch die leeren Straßen des Dorfes laufen. „Was wollen die nur alle hier?“, fragte Mikka. Es war eine rhetorische Frage den natürlich wusste Tanraf es auch nicht.
              Als sie auf dem Gasthof Zum fröhlichen Mönchen ankamen erklärte Tanraf, dass Mikka die Pferde versorgen und in den Stall bringen sollte während dieser dass Essen bestellte. Missmutig machte sich Mikka an die Arbeit. Es gefiel ihm gar nicht alleine draußen die Pferde zu versorgen, während die Gratosh durch die einsamen Gassen liefen. Trotzdem machte er sich ohne zu murren an die Arbeit und war bereits nach kurzer Zeit mit dieser fertig.
              Sofort rannte er in das Gasthaus, in das sein Vater gegangen war. Sofort schlug ihm eine dichte Wand aus Tabakrauch entgegen. Nein, dass ist wirklich kein Ort für mich, dachte Mikka bei sich als er die Stube betrat. Er suchte den Raum nach seinem Vater ab und entdeckte diesen an einem kleinen Tisch in der Ecke des Gasthauses sitzend. Schnell lief Mikka zwischen den vielen Zechern hindurch zu seinem Vater. „Ich habe die Pferde versorgt und in den Stall gebracht, außerdem habe ich den Karren mit den Hauballen ebenfalls in den Stall geräumt Vater.“. Tanraf nickt ihm zu und deutete lächelnd auf Mikkas Teller. „Jetzt iss Junge, du musst bestimmt hungrig sein.“ Mikka lächelte zurück und machte sich über sein Essen her.
              „Danach gehen wir schlafen und morgen besuchen wir den Marktplatz und sehen ob wir dieses Heu loswerden.“ Mikka freute sich bereits. Vielleicht schaffte er es sogar seinen Vater dazu zu überreden ihm eine Zuckerstange zu kaufen?

              Kommentar


              • #8
                Toll geworden! Vor allem auch wie du das ganze aus der Sicht zweier anderen Personen geschrieben hast. Der Vater will allen Ärger fern bleiben und der Sohn freiwillig zu Armee. Bloß gut das er erst 10 ist, sonst würde er wohl zu den Rebellen gehn.
                Hab ein bisschen verkehrt herum angefangen, aber auch egal. Zum Kapitel 2. Frederic hat so seine Zweifel und ein paar andere sicher auch. Sie waren schließlich vorher einfache Bauernleute, wäre ja schlimm wenn sie blinden Gehorsam an den Tag legen würden. Natürlich steht man da vielleicht irgendwo als Feigling da, sind ja noch Grünschnäbel und die Toten in der Schlacht, ihr Anblick hat ihnen bestimmt zugesetzt.
                Freu mich schon auf ne Fortsetzung, aber ich dränge dich nicht dazu. Lass dir ruhig Zeit!
                Zum Schluss noch ne kleine Anmerkung: Fast am Ende des drtten Kapitels, hast du zwei Sätze mit sofort begonnen.
                Und schreibt man Flagg jetzt eigentlich mit einen g oder zwei?
                Carter legt sich zu dem halberfrorenem Jack um ihn zu wärmen.
                Carter: "Ääh Colonel...!"
                O´Neill: "Es ist nur die Waffe!!!"

                Kommentar


                • #9
                  ups hast recht sry , aber Flagg schreibt man mit zwei "gg", kann sein das ich es einpaarmal falsch geschrieben habe^^.

                  Kommentar


                  • #10
                    Bin gerade dazu gekommen dein Werk zu lesen.
                    Dein Schreibstil gefällt mir.
                    Allerdings drückt bei mir schon wieder der ehwige Nörgler durch und ich komm nicht umhin einige Kritikpunke anzubringen *entschuldigend grins*

                    Beim Kampf im ersten Kapitel sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

                    1. Die 7 Toten der Rebellen scheinen mir etwas wenig wenn man bedenkt das sie nur eine zahlmässige 2:1 Überlegenheit und eine grössere Zahl völlg unerfahrener Rekruten dabei hatten. Insbesondere nach deiner Beschreibung dieser Gratosh. Zumal du nichts über Bögen und Wurfspiesse geschrieben hast, die ich als Angreifer eingesetzt hätte um die Anzahl an Gegnern zu reduzieren, und - vorallem - um seine Formation auf zu brechen.

                    2. Hab ich etwas Mühe damit dass das Gefecht eine halbe Stunde gedauert haben soll.

                    3. Gib deinen Kurzschwertkämpfern einen runden oder ovalen Schild und lass sie in enger Formation kämpfen. So ist ihr Krötenstecher am effektivsten.
                    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                    - Florance Ambrose

                    Kommentar


                    • #11
                      Danke für deine Kritik
                      (keine Angst ich hab nichts gegen Kritik, solange sie, wie deine, sachlich und konstruktiv sind )

                      Aber du hast recht, im nachhinein habe ich mir auch gedanken wegen den Bögen gemacht (vorallem wegen Frederic falls du die Geschichte weitergelesen hast ), außerdem werde ich auf die Ausrüstung der REbellen nähre eingehen müssen, da nur Kurzschwerter kaum ausreichen^^

                      Und stimmt ein paar mehr tote währen vlt. nicht schlecht gewesen auch wenn die Rebellen in der Überzahl waren.

                      Aber 30 min, fand ich eigentlich ganz angemessen, weil es ja eben "nur" 30Gratosh waren

                      Kommentar


                      • #12
                        naja, so wie das Gefecht angefangen hat, hätte ich eher mit 5 Minuten gerechnet
                        Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                        - Florance Ambrose

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