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Stargate/ Battlestar Galactica Crossover: 13 Stämme: Vereinigung

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  • Stargate/ Battlestar Galactica Crossover: 13 Stämme: Vereinigung

    Ich würd euch gerne meine FF 13 Stämme Vereinigung vorstellen.
    Ich hab sie bereits im SGP Forum gepostet und positive Resonanz gekriegt.

    Autor: Admiral Adama (im RL Alexander Reineke)
    Genre: Crossover, Alternative Universe(bedingt durch Crossover)
    Rating: PG denk ich mal
    SPOILER: SG1 bis Season 9, SGA bis Season 2 und BSG bis Season 2

    13 Stämme Vereinigung

    Über Feedbacks würde ich mich sehr freuen.
    PS: Das ganze ist ein Erstlingswerk seid also bitte gnädig

    Hier nun der Prolog:

    Es war ein ganz normaler Tag in Atlantis, obwohl kein Tag in Atlantis normal ist.

    Dr. Radek Zelenka saß an seinem Computer und versuchte weitere Daten aus der Antikerdatenbank zu entschlüsseln.
    Er hatte gerade einen Teil der Datenbank geöffnet, den er schon seit Wochen versuchte zu entschlüsseln. Schon beim Namen stutzte er: ,,Colonia Andromedus’’ ,was soviel wie Kolonie Andromeda heißt, allein der Titel war schon interessant genug um einen Blick darauf zu werfen.

    Anscheinend hatten die Antiker sich bei ihrer Abreise von der Erde in 2 Gruppen aufgeteilt. Während die einen mit ihrem Stadtschiff Atlantis in Richtung Pegasus flogen, machte sich die andere Gruppe Antiker mit einem Schiff der Aurora-Klasse auf in die Andromeda-Galaxie.

    Im Zentrum der Galaxie fanden sie eine neue Heimat, in einem System mit 12 Planeten, denen sie die Namen von 12 Sternbildern gaben, die von der Erde aus zu sehen waren. Doch sie wollten ihren Vorfahren nacheifern und die Galaxie mit Leben erfüllen, in der es vorher keines gab, so bauten sie auf einem der Planten eine Maschine mit der sie in diesem Planeten Leben erschufen.

    ,,Wie die Dakaramaschine!’’, durchfuhr es Zelenka. Er las weiter:

    Um die Entwicklung von intelligentem Leben nicht zu beeinflussen siedelten sie sich auf einer einsamen Welt an, der sie den Namen Kobol gaben. Die Jahrtausende vergingen und auf allen 12 Welten entwickelte sich menschliches Leben, die ihre Schöpfer,die Antiker,
    ,,Als Götter von Kobol’’ verehrten, da die Antiker auf jeder der 12 Welten Gebäude hinterließen um den Völkern bei einer möglichen Begegnung eine Gemeinsamkeit zu geben.

    Nach weiteren 5000 Jahren(8200v.Chr.)waren die meisten Antiker, jetzt Kobolianer, aufgestiegen. Die letzten Kobolianer entschlossen sich nach Atlantis zu fliegen, um sich mit ihrem Volk wiederzu-vereinen. So flogen sie los und überließen ihre Schützlinge, die 12 Völker, sich selbst.

    Als er fertig mit lesen war, musste Zelenka erst einmal tief durchatmen. Es gab Leben in Andromeda, menschliches Leben
    und was vielleicht wichtiger war, ein Antikerplanet, unberührt von den Wraith.

    Zelenka lief zu Dr. Weirs Büro, welches sich neben dem Atlantis-
    kontrollraum befand.
    Er berichtete alles und lies nicht das geringste Detail aus.
    Dr. Weir setzte sofort ein Meeting an, zu dem außer Zelenka und ihr selbst noch Lt. Colonel John Sheppard, der Militärkommandant von Atlantis, dessen Expeditionsteam, bestehend aus Dr. Rodney McKay, Teyla Emmagan und Ronon Dex, außerdem waren noch Colonel Steven Caldwell, der Kommandant der Daedalus und Major Evan Lorne, momentaner Kommandant des Antiker-schlachtschiffs Orion, erschienen.

    Niemand hatte Einwände gegen eine mögliche Expedition nach Andromeda, denn jeder wusste, dass der mögliche Nutzen viel zu gewaltig war, um ihn zu ignorieren.

    Während des nächsten Lageberichts ans SGC informierte man auch das Pentagon über die beabsichtigte Expedition, die sofort bewilligt wurde.

    In den nächsten 6 Monaten wurde die Expedition vorbereitet.
    Auf dem Schlachtschiff Orion wurde ein intergalaktischer Hyperantrieb der Asgard eingebaut, damit die Orion mitfliegen konnte.

    Außer der Orion und der Prometheus sollte noch eine neu in Dienst gestellte X-304 mitfliegen. Ursprünglich wollte man sie Odyssee nennen, doch man hatte dem Schiff den Namen Andromeda gegeben, da man dachte, der Name wäre passend. John Sheppard sollte das Kommando übernehmen.

    Am 17. November 2007 sollte es von Atlantis aus losgehen.
    Die Reisezeit würde bei maximaler Geschwindigkeit etwa 16 Wochen dauern, was gemessen an der Entfernung von ca. 2 Mio. Lichtjahren, sehr kurz war.

    Um 17.30 Uhr Atlantiszeit gingen drei stählerne Gebilde in den Hyperraum und würden ihn erst 16 Wochen später wieder verlassen.

    Ende des Prologs
    Zuletzt geändert von Admiral Adama; 12.08.2007, 10:49. Grund: Einfügung des Prologs

  • #2
    Deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Gut geschrieben und was mir besonders gefallen hat, wie du die beiden "Universen" der einzelnen Serien zu einer homogenen Story geführt hast. Viele deiner Ideen boten immer wieder überaschende Wendungen in der Story, dadurch hat es wirklich Spaß gemacht weiterzulesen. Schön auch, wie du mit den einzelnen Charakteren umgegangen bist und dass der Humor nicht zu kurz kam. Kritikpunkte fallen mir leider nicht ein. Ich kann nur empfehlen die Geschichte zu lesen, auch wenn man nicht Fan oder Kenner beider Serien ist.

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    • #3
      @Sternenschrei: Danke für dein Lob Hast du die Story zufällig schon auf Stargate Project gelesen?

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      • #4
        Ja, ich bin deinem link gefolgt, und hab mich gefreut, dass dein Fortsetzungsroman bereits ein Finale hat. So war das eben eine runde Sache für mich und ich konnte es in einem Rutsch lesen.

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        • #5
          Da freu ich mich
          Dann freust du dich wohl auch auf die Fortsetzung, oder?
          Ich hoff trotzdem, dass du zu den Kapiteln, die ich jetzt poste ein ausführliches Feedback gibst.

          NUN: Kapitel 1:
          Kobol
          16 Wochen später:
          30 Lichtjahre von Kobol entfernt verließen die 3 Raumschiffe den Hyperraum. Anders als in der Pegasusgalaxie konnte man kein grünwaberndes Ereignis bewundern, sondern ein feuerrotes.

          Lt. Col. John Sheppard saß in seinem Kommandostuhl auf der Brücke der Andromeda. Er hatte die letzten 4 Monate genutzt, um sich mit seiner Mannschaft bekanntzumachen.
          ,,Wozu so eine lange Reise doch gut sein kann’’, dachte Sheppard vergnügt.

          ,,Wir haben den Hyperraum planmäßig in 30 Lichtjahren Entfernung zum Ziel verlassen,Sir! Prometheus und Orion haben zu uns aufgeschlossen.’’, meldete die Navigatorin.
          Aus der Bordsprechanlage ertönte die Stimme des Cheftechnikers Alec Colson: ,,Im Maschinenraum ist alles in Ordnung wir können weiter, wann immer sie wollen.’’
          John Sheppard: ,,Danke,in 10 Minuten gehen wir wieder in den Hyperraum.’’
          John befahl dem Sensoroffizier:,, Führen sie einen kurzen Scann der der Umgebung durch, danach fliegen wir nach Kobol.
          ,,Aye Sir!’’

          Zehn Minuten später ging die kleine Flotte wieder in den Hyperraum.

          Kobol war ein Planet der Erde ähnlich, doch hier gab es mehr Landmasse und 1/3 weniger Wasser als auf der Erde.
          Auf dem nördlichen Kontinent fanden sie eine große Stadt.
          Zwar entsprach das Design nicht dem üblichen der Antiker, doch das störte keinen.

          Dr. Weir, die sich bei Major Lorne auf der Orion befand, bestand darauf mit einigen Archäologen und anderen Wissenschaftlern hinunterzubeamen, um die Stadt zu untersuchen.

          Colonel Pendergest genehmigte dies, teilte den Wissenschaftlern aber einen Trupp Marines, als Sicherheitseskorte, zu.

          Am 5. Tag nach ihrer Ankunft auf Kobol kam McKay, der schon seit zwei Tagen vor lauter Neugierde nicht mehr geschlafen hatte, in John Sheppards Zelt, dass wie viele andere provisorisch errichtet wurde. Dieser nahm gerade seinen ersten Kaffee an diesem Tag zu sich.
          Rodney kam reingestürmt, als wäre er von einer Hummel gestochen worden und sagte im Telegrammstil:
          ,,Colonel, kommen sie schnell mit!’’ und auch etwas von ,,große Entdeckung’’.
          Das ließ sich Sheppard nicht zweimal sagen und lief hinter McKay her. Er hatte das Zelt schon wieder verlassen, während John nur hoffte, dass es nicht wieder etwas war, mit dem Rodney erneut 5/6 eines Sonnensystems vernichten konnte.
          Doch das behielt er für sich.

          In einem Hangar, 2 km unter der Oberfläche:
          Rodney hatte sich und Colonel Sheppard mit einem Ringtransporter hergebracht, den er erst vor drei Stunden entdeckt hatte.
          John: ,,Ist ja schön und gut Rodney, aber was war denn so wichtig, dass ich nicht mal meinen Kaffee .....ach du meine Güte, was ist das denn für ein Pott?’’
          John staunte zu Recht als er den ,,Pott’’ sah.
          Das Schiff, falls man es überhaupt so nennen konnte, war mindestens so lang wie ein Wraith-Hive und ebenso breit, doch es war doppelt so hoch und hatte auf der Oberfläche eine flache Plattform, die ebenso lang und breit war wie das Schiff.

          John fragte: ,,Rodney, was ist das?’’
          McKay grinste hämisch, er genoss es, dass John Sheppard endlich einmal sprachlos war. Er antwortete erst nach einer Weile: ,,Laut den Aufzeichnungen, die ich gefunden habe, handelt es sich um den Prototyp einer mobilen Werft und Reperaturstation der Kobolianer. Ihr ursprünglicher Grund sollte es dazu benutzt werden, havarierte Schiffe zu bergen und wieder flott zu machen. Außerdem war sie als vollautomatisierte Werft für Raumschiffe gedacht. Zwar hat die Werft nur schwache Schilde, doch auch einen intergalaktischen Hyperantrieb, allerdings hat man das Projekt nie beendet, da die meisten Kobolianer schon mit dem Aufstieg begangen und der Rest nach Atlantis aufbrach.’’
          John: ,,Sind sie in der Lage die Werft zu vollenden?’’
          ,,Ja, die Baupläne sind in einem der Computer und wir haben auch genug Material zur Verfügung, doch das bringt nichts, da man zwei ZPM’s für die Energieversorgung benötigt.’’ ,meinte Rodney.

          Resignierend kehrten die beiden an die Oberfläche zurück.
          Kaum waren die Ringe wieder eingefahren meldete Zelenka sich über Funk und bestand darauf, dass Rodney und John sofort zu ihm kommen sollten, da er eine, wie er meinte, ,,sensationelle Entdeckung’’ gemacht habe.
          McKays Worte waren nur:,, Der auch?’’
          Sheppard hingegen hatte es schon aufgegeben, heute noch mal zur Ruhe zu kommen.

          Antiker-Labor:
          Zelenka kam ihnen entgegen und John fragte ihn:,, Was haben sie gefunden?’’ Radek grinste nur und hielt John zwei ZPM’s unter die Nase und meinte nur:,, Die Bauanleitungen hab ich auch gefunden.’’ Er tat so, als wäre diese wichtige, vielleicht wichtigste, Entdeckung nebensächlich.
          John:,, Lagen die etwa hier so offen rum?’’
          Zelenka:,, Nicht offen, sondern in einem der Computer, es scheint so als wäre dies ein Labor für ZPM-Forschung.

          John zu McKay:,, Das würde reichen, um die Werft von hier wegzubekommen.’’
          McKay:,, Ja, aber die Werft ist noch nicht fertig.’’
          ,,Nichts leichter als das.’’ ,meinte John nur und aktivierte sein Funkgerät.
          ,,Sheppard an Andromeda! Kontaktieren sie die Orion und die Prometheus sie sollen alle zu entbehrenden Techniker herunterbeamen. Die werden ne ,,Nachtschicht’’ einlegen."



          Zeitsprung:
          In den nächsten 6 Wochen wurde die Werft vollendet und Kobol wurde weiter erforscht.
          Vor zwei Tagen war eine Hyperfunknachricht von der Erde angekommen, in der es hieß, dass man auf der Erde schon 5 ZPM’s hergestellt hatte, von denen 2 für Atlantis, 1 für das Stargatecenter, 1 weiteres für den Antikeraußenposten und das letzte für die Daedalus. Da die Herstellung von 1 ZPM trotz der Hilfe der Asgard 1 Woche dauerte, sollte die vor zwei Monaten fertiggestellte BC-304 Odyssee in 6 Wochen in die Andromeda- Galaxie aufbrechen um Proviant und 6 ZPM’s zur Expedition zu bringen und die Werft zur Erde zu überführen. Dank des ZPM’s welches die Odyssee noch erhalten würde, sollte die Reise zwischen den beiden Galaxien nur noch 16 Tage dauern.
          Die Befehle von der Erde lauteten Kobol weiter zu untersuchen und die Werft für die Überführung vorzubereiten, welche ebenfalls nur 16 Tage für die Reise benötigen würde.

          John Sheppard war jedoch zu ungeduldig um noch einmal 8 Wochen zu warten, weshalb er sich mit Dr. Weir und Colonel Pendergest zusammensetzte.

          John: ,,Ich habe keine Lust mehr auf meinem Hintern herumzu- sitzen und zu warten.
          Weir: ,,Was wollen sie dann?’’
          John: ,,Ich will mit der Andromeda und der Orion zu den 12 Kolonien fliegen und nachsehen wie es den Menschen dort geht und wenn möglich Kontakt aufnehmen.’’
          Weir: ,,Wenn das so ist ,dann möchte ich mitkommen. Falls es zu einer Kontaktaufnahme kommt, brauchen sie einen Diplomaten.’’
          Pendergest: ,,Ich werde mit der Prometheus hier bleiben und werde ihnen per Hyperfunk bescheid geben, sobald die Odyssee eintrifft.
          John: ,,Gut, ich werde die Vorbereitungen treffen, leider muss Rodney die Arbeiten an der Werft beaufsichtigen und kann deshalb nicht mit, aber der Rest meines Teams ist bereit. Wir können morgen aufbrechen.’’

          Am nächsten Morgen brachen die Orion und die Andromeda auf um das System zu erreichen, indem wohl die einzigen Menschen in dieser Galaxie lebten.
          Was würde sie wohl erwarten? Niemand wusste es, doch jeder war gespannt, was ihn wohl erwartete.


          .
          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

          Admiral Adama schrieb nach 8 Stunden, 53 Minuten und 34 Sekunden:

          Falls sie euch gefällt, gebt doch bitte Feedbacks, was euch gefällt und was nicht.
          Zuletzt geändert von Admiral Adama; 12.08.2007, 20:39. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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          • #6
            Ich bitte dringend um mehr!!! Die Story is cool.
            Cool wäre auch noch,also so finde ich,wenn die Ori noch irgendwie mit einbezogen werden würden.Und es noch ein paar schöne Weltraumschlachten geben würde.Vielleicht kommen die Antiker doch noch zur Hilfe?


            Ich erbitte nach mehr.
            "Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln."
            ~Otto von Bismarck~

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            • #7
              @Der Lantianer: Schön, dass es dir gefällt.
              Es wird anders kommen ,ganz anders mehr verrate ich nicht.

              Nun kommt der nächste Teil.

              Die 12 Kolonien

              Nach acht Stunden Flug trafen die beiden Schiffe im System ein.
              Sie gingen über dem dritten Planeten, von innen, in Stellung.
              Der Sensoroffizier Major Jones meldete völlig schockiert:
              ,,Sir! Der Planet ist radioaktiv verseucht.’’
              Sheppard: ,,Wie bitte, verseucht? Was ist mit den anderen Planeten?’’
              Major Jones tippte einige Befehle in seine Konsole und sagte nach einigen Minuten, mit monotoner Stimme: ,,Nichts! Alle verseucht.’’
              Sheppard: ,,Scannen sie den Planeten unter uns, vielleicht gibt es Überlebende’’
              Der Major tat es, doch so recht glaubte er nicht daran.
              Nach fünf Minuten sagte Major Jones, plötzlich wieder fröhlich:
              ,,Sir, es gibt dort unten noch Menschen, nur knapp hundert, aber immerhin. Ich frag mich nur, wie dort noch Menschen leben können.’’
              Sheppard: ,,Wer weiß, wir werden schon sehen.’’
              Er aktivierte die Bordsprechanlage:
              ,,Ronon Dex, Teyla Emmagan bitte in den Steuerbordhangar, voll ausgerüstet.’’
              ,,Kommen sie mit Major’’ ,meinte Sheppard und erhob sich.
              Jones: ,,Ja, Sir’’

              Steuerbordhangar 10 Minuten später:
              John Sheppard erklärte Ronon und Teyla, was passiert war.
              Dann stiegen sie in einen der Paddel-Jumper.
              Dank eines neuen Medikaments, das Dr. Beckett mit Hilfe der Antikerdatenbank entwickelt hatte, sollten sie sich 48 Stunden lang auf dem Planeten aufhalten können, ohne Nebenwirkungen von der Strahlung zu erwarten.
              Der Hangar öffnete sich und der Jumper flog hinaus. Im Weltraum schaltete John Sheppard sofort die Tarnung ein um nicht beschossen zu werden, falls es überhaupt dazu kommen sollte.
              Laut den Sensoren befanden sich die meisten Menschen in einem ländlichen Gebiet auf dem Südlichen Kontinent.
              Sie setzten zur Landung an und stiegen aus.
              Den Jumper ließen sie unbewacht, da man ihn im Tarnmodus sowieso nicht finden konnte.

              Seit 30 Minuten waren sie unterwegs und hatten noch nichts gefunden, nicht mal Tiere, obwohl dies nach einem Nuklearkrieg keine Seltenheit war.
              Sheppard: ,,Halt, ich hab da was auf dem Lebenszeichendetektor, 500 Meter südlich. Folgt mir!’’

              Es handelte sich um ein großes Gebäude, vielleicht eine Schule.
              Durch das Fernglas konnten sie mehrere Menschen beobachten, die stark bewaffnet das Gebäude bewachten.
              Ronon: ,,Wollen wir uns an ihnen vorbeischleichen?’’
              Sheppard: ,,Nein, wir wollen schließlich Kontakt aufnehmen und sie nicht ausspionieren. Dann machen wir uns mal mit ihnen bekannt!’’

              Sie gingen auf die Menschen zu, die Hände erhoben, um zu zeigen, dass man ihnen nichts wollte.
              Dann sagte Sheppard zu dem Mann der rechts von ihm stand:
              ,,Bringt uns zu eurem Anführer.’’

              Und man brachte sie zum Anführer. Dieser war ein Mann, ungefähr so alt und groß wie John Sheppard.
              Sheppard: ,,Ich bin Lt. Colonel John Sheppard vom Raumschiff Andromeda. Dies sind meine Begleiter Ronon Dex, Teyla Emmagan und Major...’’
              Er wandte sich an Major Jones: ,,Major, wie lautet eigentlich ihr Vorname?’’
              Jones: ,,Jeffrey, Sir!’’
              Sheppard: ,,Und Major Jeffrey Jones.’’
              Der Fremde: ,,Freut mich! Ich bin Samuel T. Anders’’

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              • #8
                Liest noch jemand mit? Wennn es euch gefällt, dann gebt doch bitte Feedbacks.


                Erste Überlebende
                Sheppard: ,,Freut mich auch, sie kennen zu lernen, Mr. Anders.’’
                Samuel Anders: ,,Sagen sie ruhig Sam.’’
                Sheppard: ,,Gut Sam. Ich will dieses Gespräch gleich auf den Punkt bringen: Was ist auf diesen Planeten passiert?’’
                Anders: ,,Sie kommen also nicht aus den 12 Kolonien?’’
                Sheppard: ,,Nein, woher wir kommen, können wir später erörtern.’’
                Anders: ,,Ich will ehrlich mit ihnen sein Mr. Sheppard. Ich traue ihnen nicht.''
                Sheppard: ,,Das höre ich nur sehr ungern. Gibt es dafür einen Grund? Wenn ja, dann sagen sie ihn uns.''
                Anders: ,,Gut, also vor etwa 10 Wochen startete eine Zivilisation von Robotern, die Zylonen, einen nuklearen Erstschlag auf uns.
                Sie müssen wissen, dass die Zylonen vor 40 Jahren von unseren Wissenschaftlern erschaffen wurden. Doch nach einiger Zeit rebellierten sie. Es würde zu lange dauern, alles zu erklären, aber es kam zu einem Krieg, der als erster Zylonenkrieg in unsere Geschichte einging. Nach dem Krieg verschwanden die Zylonen und tauchten erst bei diesem Holocaust wieder auf. Außerdem gibt es sogar Zylonen in Menschenform, ohne denen es ihnen nie gelungen wäre, uns zu überrumpeln.’’

                Nachdem er geendet hatte, war Sheppard für kurze Zeit geschockt.
                Sheppard: ,,Wenn es menschliche Zylonen gibt, kann ich verstehen, dass sie uns nicht trauen. Können wir ihnen vielleicht beweisen, dass wir Menschen sind?''
                Anders: ,,Ich wüsste nicht wie.Es sei denn, sie hätten Technologie, die den Zylonen und damit auch uns, überlegen ist.''
                Sheppard überlegte kurz und aktivierte dann sein Funkgerät: ,,Sheppard an Andromeda! Beamen sie mich und den Mann neben mir direkt auf die Brücke!''

                Samuel Anders und John Sheppard verschwanden im Licht des Transporters.
                Und tauchten auf der Brücke der Andromeda wieder auf.
                Sheppard: ,,Sind sie jetzt überzeugt, dass wir keine Zylonen sind?''
                Anders (noch ganz schockiert): ,,Ja, ja ich glaube ihnen!''
                Sheppard zu einem Offizier: ,,Und wieder runter!''

                Die beiden verschwanden erneut im Licht des Transporters und standen nur wenige Sekunden später wieder dort, von wo sie weggebeamt wurden.

                Sheppard: ,,So, da das nun geklärt ist, sollten wir unser Gespräch fortsetzen.''
                Anders: ,,Gut, was wollen sie wissen?''
                Sheppard: ,,Gibt es noch andere Überlebende, außer ihnen und ihren Leuten?''
                Anders: ,,Sogar eine ganze Flotte, die sich nach dem Angriff zurückzogen. Auch eines unserer Schlachtschiffe, die Galactica, war dabei.’’
                Teyla meldete sich zu Wort: ,,Woher wissen sie das?’’
                Anders: ,,Vor knapp einer Woche kam eine Soldatin der Galactica hierher, nach Caprica, um eine Antiquität mitzunehmen. Sie verschwand wieder mit einem ihrer Kameraden und einem der humanoiden Zylonen.’’
                Sheppard: ,,Also gibt es eine Flotte dort draußen. Wenn das so ist, müssen wir sie nur finden. Sagen sie, haben ihre Schiffe einen Überlichtantrieb?’’
                Anders: ,,Ja, den FTL-Antrieb, damit springen wir durchs All und legen so einige Lichtjahre zurück.’’
                Sheppard: ,,Dann müssen wir sie also nur finden. Sie und ihre Leute können mit uns mit kommen. Was meinen sie?’’
                Anders: ,,Gerne, darauf haben wir gewartet. Aber können sie die Flotte auch finden?.’’
                Major Jones: ,,Natürlich, dass dürfte kein Problem sein.’’

                Am nächsten Tag waren die Capricaner abmarschbereit.
                In kleinen Gruppen wurden sie auf die Andromeda und auf die Orion gebeamt. Sie staunten nicht schlecht, über den Transporter.
                Keiner von ihnen hatte mehr damit gerechnet, gerettet zu werden.
                Doch nun gab es neue Hoffnung. Samuel Anders und John Sheppard waren noch bis zuletzt auf Caprica um die Evakuierung zu überwachen.
                Sheppard hatte Sam Anders versprochen mit ihm im Paddel-Jumper zurück zur Andromeda zu fliegen und John Sheppard war nicht der Mann, der einem diesen Wunsch verwerte.

                Der Jumper war gerade gestartet und flog Richtung Orbit, als plötzlich das Feuer auf sie eröffnet wurde. Zum Glück verfehlten sie die Schüsse. John Sheppard schalte sofort auf Tarnung und aktivierte den holographischen Bildschirm: Der Angreifer war ein extrem großes Fluggerät, mit Maschinengewehren an beiden Seiten.
                Anders: ,,Das ist ein schwerer Raider der Zylonen!’’
                Sheppard: ,,Der ist uns nicht gewachsen! Obwohl... Sam sagen sie, könnten menschliche Zylonen an Bord sein?’’
                Anders: ,,Möglich, aber wieso fragen sie John?’’
                Sheppard: ,,Ich würde mich gern mal mit einem unterhalten. Festhalten, es könnte jetzt turbulent werden!’’

                Sheppard deaktivierte die Tarnung und aktivierte vorsichtshalber den Schutzschild. Er schaffte es, dass der Raider ihnen in den Orbit folgte.
                Sheppard aktivierte sein Funkgerät und rief die Andromeda: ,,Sheppard an Andromeda! Scannen sie das Schiff, das uns folgt, wenn sie menschliche oder menschenähnliche Lebenszeichen empfangen, beamen sie eins in eine Arrestzelle und melden sie sich!’’

                10 Sekunden später meldete sich Major Jones: ,,Befehl ausgeführt Colonel! Wir haben einen Gefangenen an Bord. Sollen wir das Schiff zerstören?’’
                Sheppard: ,,Nein, das mach ich selbst!’’

                Der Jumper machte plötzlich eine 180 Grad und feuerte eine Drohne auf den Raider.
                Diese eine Drohne genügte, um das Zylonenschiff zu zerfetzen.

                Sheppard: ,,Mein Gott, wie sehr hab ich es nur vermisst, den Bösen in den Hintern zu treten!’’
                Anders: ,,Kann ich ihnen nachfühlen!’’

                Fünf Minuten später landeten sie im Hangar der Andromeda.
                Major Jones hatte sie schon erwartet und geduldigte sich, bis sich die Heckluke öffnete und John Sheppard heraustrat.
                Major Jones: ,,Sir, dieser Zylon will sie sprechen. Ich muss ihm nicht wichtig genug sein.’’
                Der Major wirkte sichtlich niedergeschlagen.
                Sheppard: ,,Okay, Sam und ich gehen zur Brigg und sie wieder auf die Brücke und bringen uns in den Hyperraum.
                Der Major salutierte und verließ den Hangar.

                Sheppard zu Anders: ,,Und wir beide sehen uns jetzt mal diesen Zylonen an.’’
                Die beiden verließen den Hangar und machten sich auf den Weg zur Arrestzelle.

                Zur selben Zeit verließen die Orion und die Andromeda den Orbit um die Koloniale Flotte zu suchen.

                Schon nach wenigen Minuten erreichten John Sheppard und Samuel Anders die Arrestzelle.
                Der Marine, der den Zylonen bewachte öffnete die Tür und Sheppard und Anders traten ein.
                Sheppard war zuerst überrascht, als er den Zylonen sah, während Samuel Anders nicht besonders überrascht war und den Zylonen wohl schon kannte,
                Der Zylon war eine große blonde Frau, die in der Zelle auf und ab ging, wie ein Tier in seinem Käfig.
                Anders zu Sheppard: ,,Darf ich vorstellen Colonel: Zylonenmodell 6.’’

                Sheppard zu Sechs: ,,Sie befinden sich auf dem Erdenraumschiff Andromeda. Ich bin der Kommandant, Lt. Colonel John Sheppard. Sie sind ein Zylon?’’
                Der letzte Satz des Colonels war rein rhetorisch, da er ja schon wusste, dass diese Frau ein Zylon war.
                Sechs: ,,Ja, warum haben sie mich gefangen genommen?’’
                Sheppard: ,,Das sollten sie sich denken können. Wir wollen Informationen über die Zylonen von ihnen.’’
                Sechs: ,,Das wird ich nicht tun. Es gehört nicht zum Plan Gottes!’’
                Sheppard: ,,Oh Mann! Eine von denen, die im Auftrag Gottes einen heiligen Krieg führen. Nun ja, wenn sie nichts sagen wollen, dann lassen wir sie nun allein und sie können darüber nachdenken, ob sie nun kooperieren oder nicht!’’
                Anders: ,,Sie sollten sie betäuben, damit sie sich nicht umbringt, menschliche Zylonen können nämlich wiederauferstehen und geklont werden.’’
                Sheppard: ,,Wenn das so ist...’’
                Sheppard zog seinen Wraithbetäuber und schoss auf die Zylonin.

                Als die beiden die Zelle verließen, befahl Sheppard dem Marine, die Zylonin sofort wieder zu betäuben, wenn sie zu sich kommen sollte.
                Danach gingen die beiden in die Messe der Andromeda, um etwas zu essen.

                70 Stunden später:
                Die letzten drei Tage hatte man damit verbracht, die Flotte zu suchen.
                Bisher erfolglos.

                John Sheppard war auf der Brücke und fragte Major Jones zum wohl hundertsten Mal ob er schon die Flotte auf den Sensoren hatte.
                Major Jones: ,,Sir, mit allem Respekt, ich werde ihnen schon sagen wenn die Flotte auf dem Schirm auftaucht und.... Äh Sir?’’
                Sheppard: ,,Ja Major?’’
                Major Jones: ,,Ich wollte doch bescheid sagen, wenn ich die Flotte auf den Sensoren hab.’’
                Sheppard: ,,Und?’’
                Jones: ,,Ich hab sie auf den Sensoren. Ungefähr 40 Schiffe, genauso wie Sam es uns gesagt hat.’’
                Sheppard: ,,Dann sollten wir auf Sublicht gehen. Captain Hurley!’’
                Captain Laura Hurley, die Navigatorin sah auf:
                ,,Aye Sir! Gehe auf Sublicht.’’
                Sheppard aktivierte die Bordsprechanlage: ,,Samuel Anders bitte auf die Brücke!’’

                Im selben Moment verließen die beiden Schiffe den Hyperraum.

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                • #9
                  HIer ist ein neues Kapitel. Wenn dies noch einer liest, dann gebt doch bitte Feedbacks


                  Die Flotte

                  Major Jones: ,,Sir, die Flotte befindet sich direkt vor uns, etwa 20000 Kilometer. Die starten ihre Abfangjäger!’’
                  Sheppard: ,,Wie bitte? Dann aktivieren sie mal die Schutzschilde! Ich will mein Schiff schließlich nicht verlieren.’’

                  In dem Moment betrat Samuel Anders die Brücke.
                  Anders: ,,Was ist passiert?’’
                  Sheppard: ,,Ihre Leute greifen uns an. Können sie die verlassen, mit dem Angriff aufzuhören?’’
                  Anders: ,,Wenn gerade die richtigen Leute Dienst haben, dann ja!’’
                  Sheppard: ,,Dann los.’’
                  Anders stellte sich vor die Funkanlage und begann zu reden:
                  ,,Battlestar Galactica, hier ist Samuel T. Anders an Bord des Raumschiffs Andromeda. Stoppen sie bitte ihren Angriff!’’

                  Einige Minuten des Schweigens später:
                  Major Jones: ,,Sir, die Jäger drehen ab und wir werden gerufen!’’
                  Sheppard: ,,Öffnen sie den Kanal!’’
                  Die Stimme eines Mannes ertönte aus den Lautsprechern:
                  ,,Hier ist Commander William Adama von der Battlestar Galactica, wir hören sie!’’
                  Sheppard: ,,Commander! Hier spricht Lt. Colonel John Sheppard vom Raumschiff Andromeda. Wir haben einige ihrer Leute an Bord, die wir von Caprica gerettet haben. Außerdem haben wir eine zylonische Gefangene in unserer Brigg. Wir bitten um Erlaubnis an Bord zu kommen!’’
                  W. Adama: ,,Erlaubnis erteilt Colonel. Sie dürfen mit Mr. Anders und zwei Begleitern an Bord kommen, unbewaffnet.’’
                  Sheppard: ,,Verstanden.’’
                  Sheppard zu Jones: ,,Sie übernehmen das Kommando. Wissen sie, was zu tun ist, wenn ich in 24 Stunden nicht zurück bin?’’
                  Jones: ,,Dann soll ich abhauen?’’
                  Sheppard: ,,Nein, sie warten noch mal 24 Stunden!’’

                  Fünf Minuten später im Jumperhangar:
                  John Sheppard und Samuel Anders warteten im Jumperhangar auf Dr. Weir und Major Lorne, welche sich von der Orion rüberbeamen mussten.

                  Einige Sekunden später erschienen die beiden im weißen Licht des Transporters.
                  Sheppard: ,,Auf geht’s, wir wollen den Commander nicht warten lassen.’’
                  Schon zwei Minuten später war der Jumper auf dem Weg zur Galactica.

                  Die Galactica war ein Untier von einem Schiff. Sie war schätzungsweise 1400 Meter lang, ca. 550 Meter breit und knapp 170 Meter hoch. Sie hatte zwei große Landebuchten, die anscheinend einfahrbar waren.

                  Man wies sie an, im der Backbordlandebucht zu landen.
                  Kaum gelandet ging es schon abwärts, im wahrsten Sinn des Wortes: Die Plattform, auf der der Jumper stand fuhr in den Boden.

                  Im Hangar der Galactica konnten sie endlich die Heckluke öffnen und wurden bereits von einem Mann in einer schwarzen Uniform erwartet. Der Mann in der Uniform, anscheinend ein Offizier sagte:
                  ,,Willkommen auf der Galactica! Ich bin Captain Lee Adama, der CAG, ich soll sie zum Konferenzraum bringen.’’
                  Sheppard: ,,Dann zeigen sie uns den Weg.’’

                  Auf dem Weg zum Konferenzraum war Captain Adama nicht sehr gesprächig, bis John Sheppard ihn fragte: ,,Sagen sie Captain, sind sie zufällig mit Commander Adama verwandt?’’
                  L. Adama: ,,Er ist mein Vater.’’
                  Sheppard: ,,Aha, ich verstehe!’’
                  L. Adama: ,,So, hier wären wir.’’
                  Der Captain öffnete das Schott zum Konferenzraum und trat hinein. Sheppard und die anderen folgten ihm. Im Konferenzraum waren bereits vier Personen anwesend.
                  Ein älterer Mann von Anfang 60 richtete das Wort an die Gruppe:
                  ,,Ich bin Commander Adama. Dies sind die Präsidentin der Flotte: Laura Roslin (er zeigte auf eine Frau im mittleren Alter) und Lt. Kara Trace (er deutete auf eine junge, blonde Frau).

                  Sheppard: ,,Freut mich sie kennen zu lernen. Ich bin Lt. Colonel John Sheppard. Meine Begleiter sind Dr. Elisabeth Weir und Major Even Lorne.’’

                  Präsidentin Roslin: ,,Sagen sie Colonel, wieso haben sie Bürger der 12 Kolonien an Bord?’’
                  Sheppard: ,,Das ist eine lange Geschichte.’’
                  Präsidentin Roslin: ,,Wir haben Zeit.’’

                  Die kleine Gruppe um John Sheppard begann zu berichten. Sie berichteten von der Expedition nach Kobol, der Reise zu den 12 Kolonien, dem Treffen mit Samuel Anders und der Suche nach der Flotte. Nachdem sie geendet hatte, wandte sich Präsidentin Roslin: ,,Sagen sie, von welchem Planeten stammen sie?’’
                  Dr. Weir: ,,Unser Planet heißt Erde, den kennen sie bestimmt nicht.’’

                  Laura Roslins Gesicht verfärbte sich. Sie wäre beinahe umgefallen, hätte Commander Adama sie nicht aufgefangen und auf einen Stuhl gesetzt. Nicht nur die Präsidentin schien schockiert zu sein, auch die anderen Kolonialen im Raum, außer Samuel Anders, sahen aus, als hätten sie einen Geist gesehen.
                  Major Lorne: ,,Entschuldigen sie, aber warum schockiert es sie so, dass wir von der Erde stammen?’’
                  Lee Adama hatte sich schon wieder beruhigt und antwortete: ,,Das liegt daran Major, dass wir eine neue Heimat suchen, seitdem wir aus unserem System flohen, und das sollte die Erde sein.
                  Wir haben erwartet noch Jahre nach der Erde zu suchen und jetzt begegnen wir ihnen.’’
                  Sheppard: ,,Ich kann sie verstehen, mir würde es genauso gehen.’’
                  Roslin zu W. Adama: ,,Commander, wir sollten die Flotte darüber informieren, dass wir Menschen von der Erde hier haben.’’
                  W. Adama: ,,Da haben sie Recht Frau Präsident.’’

                  So kam es, dass die Flotte von der Anwesenheit der Erdenmenschen erfuhren.
                  Dies führte dazu, dass ein großes Fest, auf dem Luxusliner Cloud 9, organisiert wurde und alle Besatzungsmitglieder der Andromeda, der Orion und der Galactica, mit Ausnahme einer minimal Besatzung, an der Feier teilnahm. Es war alles in allem sehr fröhlich. Sogar Commander Adama und die Präsidentin feierten ausgelassen mit. Colonel Sheppard und Captain Adama tauschten Kriegsgeschichten aus und Dr. Weir und Major Lorne schauten vielleicht beide ein wenig zu tief ins Glas. Die Auswirkungen sollten die beiden am nächsten Tag spüren.
                  Lt. Thrace und Samuel Anders verschwanden mitten während der Party und Colonel Sheppard erfuhr erst später, dass Lt. Thrace die Pilotin war, von der ihm Samuel Anders berichtete.

                  Am nächsten Morgen:
                  John Sheppard erwachte in seinem Quartier auf der Andromeda.
                  Er hatte Kopfschmerzen, was seltsam war, da er nur wenig Alkohol getrunken hatte.
                  Er dachte: ,,Der Fusel, den die da hatten, war ganz schön hochprozentig.’’

                  John Sheppard kam gerade aus der Dusche, als aus der Bordsprechanlage die Stimme von Captain Hurley ertönte: ,,Colonel Sheppard, bitte melden sie sich!’’
                  Sheppard betätigte die Gegensprechanlage in seinem Quartier: ,,Was gibt’s Captain?’’
                  Hurley: ,,Sir, Commander Adama, die Präsidentin, Captain Adama und ein gewisser Colonel Tigh wünschen an Bord zu kommen, um die Andromeda zu besichtigen.’’
                  Sheppard: ,,Erlaubnis erteilt. Sagen sie ihnen, dass ich sie in zirka zehn Minuten im Hangar erwarte.’’

                  Nachdem er die Anlage deaktiviert hatte, sagte er zu sich: ,,Wieder ein Tag ohne Kaffee.’’


                  Andromeda Hangar 10 Minuten später:
                  John Sheppard stand bereits seit zwei Minuten im Hangar und wartete auf den Raptor der Galactica, der die Gäste von der Galctica herbringen sollte.

                  Knapp eine Minute später landete der Raptor im Hangar, dessen Tore, dank eines Kraftfeldes, nicht geschlossen werden mussten.

                  Die Tür des Raptors öffnete sich und Commander Adama, sowie die Präsidentin, stiegen aus. Ihnen folgten Captain Adama und Colonel Tigh.
                  Sheppard: ,,Willkommen auf der Andromeda!’’
                  W. Adama: ,,Danke Colonel, sie haben ein schönes Schiff. Dies ist mein XO Colonel Saul Tigh (er zeigte auf den älteren Mann neben Lee Adama).’’
                  Sheppard: ,,Angenehm. Nun wir sollten keine Zeit verlieren und können mit dem Rundgang beginnen.’’
                  Präs. Roslin: ,,Ich würde vorher noch gerne mit ihrer Gefangenen sprechen.’’
                  Sheppard: ,,Gut, ich bringe sie zur Brigg.’’

                  Auf dem Weg zur Brigg fragte John Sheppard den Commander:
                  ,,Commander, ihr Sohn hat mir gestern Abend erzählt, dass sie auch eine Zylonin in ihrem Gefängnis haben.’’
                  W. Adama: ,,Das stimmt, sie ist ein weiteres Modell einer Zylonin, die jahrelang auf der Galactica diente. Sie hieß Sharon Valerii und war eine Schläferin, vor wenigen Wochen verübte sie ein Attentat auf mich. Kurze Zeit später wurde sie von einem Crewmitglied erschossen.’’
                  Sheppard: ,,Aha, ich würde gerne mal mit dieser Zylonin reden.’’
                  W. Adama: ,,Das lässt sich einrichten, aber jetzt befassen wir uns mal mit ihrer!’’

                  John Sheppard öffnete das Schott der Arrestzelle und die fünf Personen traten ein. Die Sechs stand auf und trat an die Gitter.

                  Sechs zu W. Adama: ,,Sie?’’
                  W. Adama: ,,Ja, ich! Sie sollten wissen, dass sie sich an Bord eines Schiffes von der Erde befinden und die Erde uns im Kampf gegen euch helfen wird. Nicht wahr, Colonel Sheppard?’’
                  Sheppard: ,,Das stimmt Commander. Nachdem, was sie uns über die Zylonentechnologie erzählt haben, Commander, würden die Orion und die Andromeda ausreichen, um ganze Flottenverbände von Basestars zu vernichten und unsere Schiffe würden keinen Schaden erleiden.’’
                  W. Adama: ,,Damit die anderen Zylonen davon erfahren, sollten wir sie töten, damit sie gedownloadet wird und es den anderen berichten kann.’’
                  Sheppard: ,,Wenn sie meinen.... Die Zylonen sind schließlich ihr Spezialgebiet. Ich könnte sie direkt ins All beamen lassen, das geht am schnellsten und macht keinen Dreck.’’
                  Präs. Roslin: ,,Tun sie das Colonel!’’

                  Sheppard ging zur Wand und drückte den Knopf der Bordsprechanlage:
                  ,,Sheppard an Major Jones! Erfassen sie die Zylonin in unserer Brigg mit dem Transorter und beamen sie die Zylonin ins All!’’
                  Major Jones: ,,Aye Sir!’’

                  Die Zylonin Modell-Sechs verschwand im weißen Licht des Transporters.

                  Sheppard: ,,So, nachdem das erledigt ist, sollten wir endlich mit unserem Rundgang beginnen.’’

                  Die Führung durch das Schiff dauerte ganze zwei Stunden.
                  Die vier Kolonialen waren zu tiefst beeindruckt.
                  Commander Adama interessierte sich besonders für die Schutzschildtechnologie, während Colonel Tigh über die Waffensysteme bescheid wissen wollte.
                  Captain Lee Adama war begeistert von den F-302ern und den Trägheitsdämpfern, da die Raumschiffe der Kolonialen darüber nicht verfügten und bei scharfen Kurven bekam man immer einige g zu spüren.

                  Die vier Kolonialen und Colonel Sheppard hatten gerade die Brücke erreicht, als der taktische Alarm aktiviert wurde.
                  Man hörte Major Jones Stimme durch die Lautsprecher dröhnen:
                  ,,Alle Mann auf ihre Kampfstationen!’’
                  Sheppard: ,,Was ist los Major, wer greift uns an?’’
                  Major Jones: ,,Sir, zwanzig zylonische Basestars sind gerade auf den Sensoren erschienen!’’

                  Fortsetzung folgt

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