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[FSG] Saving Captain Sisko

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  • [FSG] Saving Captain Sisko

    Es ist mittlerweile ein halbes Jahr her, dass die Föderation das Dominion zusammen mit ihren Alliierten aus dem Alpha-Quadranten hinauswarf. Die Nachbeben dieses interstellaren Krieges sind immer noch nicht verebbt. Überall an den Grenzen der am Krieg beteiligten Imperien gibt es kleinere und größere Unruhen. Viele der Völker versuchen die Schwächung ihrer "Schutzmächte" auszunutzen. Wegelagerer und Piraten treiben ihr Unwerk. Kleinere Nachbarvölker versuchen vergangene Niederlagen zu revidieren. Innerhalb der Föderation bleibt es dagegen relativ ruhig. Diese große Gemeinschaft der Völker und Werte kann nicht so schnell aus der Bahn geworfen werden. Alle teilen nur ein Ansinnen, die Schäden des Krieges so schnell wie möglich zu überwinden.

    Colonel Kira an Bord von DS9 versucht auch mit ihrem persönlichen Schicksal fertig zu werden. Die Trennung von Odo hatte sie Anfangs in ein tiefes Loch geworfen. Nun stellt sich ihr eine neue Aufgabe. Jake bat sie vor einem Monat um eine persönliche Unteredung. Er suchte nach einem Weg in Kontakt zu seinem Vater zu treten. Kira versprach ihm, alle Freunde nochmals nach DS9 einzuladen, um über dieses Thema zu diskutieren. Morgen ist es soweit. Sie hat Dr. Bashir, Ezri, Worf, Nog, Kassidy, sogar Quark eingeladen. Miles wußte nicht genau ob er kommen könnte. er hätte viel in seiner neuen Position zu tun, aber er würde es versuchen. Sogar Kai Maronn, der neue religiöse Führer von Bajor wollte erscheinen...
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  • #2
    ...Jake ist voller Hoffnung, denn das Team das schon vor dem Krieg zusammengearbeitet hatte, hat schon früher unüberwindbar zu scheinende Probleme gelöst. Da dachte er sich, dass auch dieses Problem zu lösen sei.

    Mitten in der Nacht als Jake an seinen Vater denkt und nicht einschlafen kann wegen dem Treffen am nächsten Tag, sieht er aus dem Fenster und sieht das Wurmloch. Es öffnet und schließ sich in unregelmäßigen Abständen. Jake zieht sich an und macht sich sofort zur Ops auf. Dort haben die diensthabenden Offiziere, darunter auch Kira, die unregelmäßige Öffnung bereits entdeckt. Sie können sich keinen Reim darauf machen und beschließen das bei der Konferenz genauer zu besprechen. Jake geht zurück in sein Quartier, kann aber nicht schlafen.

    Am nächsten Tag finden sich Kira, Jake, Bashir, Ezri, Worf, Nog, Rom und Kassidy im Konferenzraum ein. Quark kann leider nicht kommen da er "wichtige Geschäfte" zu erledigen hat. So beginnt die "Konferenz" ohne Quark und ohne Miles, der noch nicht eingetroffen ist. Mitten in der Konferenz schien Jake plötzlich geistig abwesend zu sein. Er hat eine Vision...

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    • #3
      ...In hinter seinen Augen spielten sich Szenen ab, die so unrealistisch waren daß sie nur schwer zu beschreiben waren. Er sah seinen Vater in undeutlichen, verschleierten Zügen und er hatte den Eindruck daß ihn etwas quälte. Er schien im kalten Weltraum zu schweben - um ihn herun bekannte Gesichter: Garak, Guhl Dukat, Eddington, Gründer in geleeartigen Zustand.... Was hatte das zu bedeuten? Jake versuchte sich auf seines Vaters Gesicht zu konzentrieren. Konnte er da bajoranische Züge erkennen?? Nein - das konnte nicht sein. Es ergab keinen Sinn!
      Plötzlich regestrierte Jake ein Beben, eine Erschütterung die sich ständig widerholte...
      "Jake! Jake! Alles in Ordnung?" Jake erblickte erschrocken Kira´s Anglitz. "Ja. Nein! Ich weiß nicht..." Jake war verunsichert. Gedanken formten sich in seinen Kopf: Was war mit ihm passiert? Hatte er eine Vision? Wenn ja - was sollte sie aussagen??
      Fragend blickte er Kira an, die immer noch besorgt Jake betrachtete....

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      • #4
        Kira ging in die Hocke, legte eine Hand auf Jakes Arm und blickte ihm in die Augen. Sie ahnte, was jetzt in Jake vorgehen mochte. Wie gut konnte sie sich noch daran erinnern, welchen Belastungen der Abgesandte durch die Visionen ausgesetzt war. Und Jake war doch noch so jung!

        "Jake", sie sagte es so ruhig, wie sie es in der angespannten Atmosphäre vermochte. Es war ihr bewusst, dass alle Blicke auf sie gerichtet waren. "Jake, kannst du mich hören?" Langsam wurde Jakes Blick klarer. "Ich habe meinen Vater gesehen", sagte er leise und unsicher. Kira sah, dass er mit den Tränen kämpfte. Auch Kira musste gegen ihre Emotionen ankämpfen.

        Sie bemühte sich weiterhin, ruhig zu sprechen. "Jake, hat er etwas gesagt?" Jake wischte eine Träne weg und versuchte sich zu konzentrieren. Nach einer endlos erscheinenden Zeit antwortete er: "Ja, er hat etwas gesagt. Aber ich kann mich nicht erinnern! Es schien irgendwie wichtig zu sein, er hat es sogar wiederholt, aber ich kann mich nicht daran erinnern!" Jake wirkte völlig verzweifelt. "Ganz ruhig, Jake". Kira lockerte den Druck ihrer Hand, die immer noch auf Jakes Arm lag. "Mach die Augen zu. Konzentrier dich auf deinen Vater. Lass dir Zeit. Niemand drängt dich."

        Angespannte Stille herrschte im Raum. Die Anwesenden wagten kaum zu atmen. Dann öffnete Jake die Augen und sah Kira an. Er sprach langsam und stockend. "Ich erinnere mich jetzt. Mein Vater sagte: 'Hütet euch vor dem Wurmloch. Dies ist nicht der Weg, den die Propheten für euch vorgesehen haben. Wenn ihr die Propheten missachtet, wird Bajor großes Unheil widerfahren' "
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        • #5
          ...Jake konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten. "Soll das heissen wir können ihn nicht da raus holen?" sagte Jake mit aufgregter Stimme. "Beruhig dich wieder Jake, ich bin sicher wir finden eine Lösung" erwiderte Ezri. Doch zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass sie Sisko's Rat befolgen und nichts unternehmen werden. Schließlich hatte Captain Sisko schon einmal Recht als Bajor der Föderation beitreten sollte - da liegt es doch nahe, dass diese Warnung auch sehr Ernst zu nehmen ist.

          Jake konnte sich aber nicht beruhigen und lief aus dem Raum. Kira und die übrigen sprachen darüber, dass sie iieber nichts unternehmen sollten. Es viel zwar jedem schwer, aber sie mussten es akzeptieren. Auf einmal gelber Alarm. Kira wird zur Ops gerufen.

          Auf der Ops angekommen wird ihr erklärt, dass jemand ein Shuttle gestohlen hat und auf das Wurmloch zusteuert. "Computer, wo befindet sich Jake Sisko?", fragte Kira. "Jake Sisko ist nicht an Bord der Station" sagte der Computer. Kira öffnete eine Com-Frequenz. "Jake tu das nicht" sagte sie verzweifelt. Keine Antwort. Kira wies einen Offizier an, den Traktorstrahl einzusetzen, doch zu spät...

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          • #6
            ... Sie sahen wie sich das Wurmloch, groß und schimmern wie eh und je, auftat und das kleine Shuttle mit hoher Geschwindigkeit hineinflog und das Wurmloch wieder verschwand.

            Kira schaute sorgenvoll die anderen Offiziere an. "Was zur Hölle ist in ihn gefahren???" fragte sie fassungslos die versammelte Crew, aber keine wusste so recht einen Rat und traute sich auch nicht irgendetwas sinnloses in den Raum zu werfen...

            Als sie sich ein wenig gefasst hatte fragte Kira sich wie man ihm wohl am Besten helfen könne und setzte sich dafür mit allen anderen "alten" Freunden zusammen.

            Sie waren eigentlich gekommen um Jake in der Sache mit seinem Vater zu unterstützen, aber es sah immer mehr danach aus, das dies in einer Rettungsaktion für Vater und Sohn enden würde, was sicher keine so einfache Aufgabe sein dürfte...

            Also traf man sich wie in guten alten Zeiten auf der Ops, um die Lage zu analysieren und einen Weg zu finden die beiden da rauszuholen, sie haben so vieles geschafft, dachten sie sich, da würde dies auch zu lösen sein. Es musste einfach zu lösen sein ...
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            • #7
              ...in diesem Moment ging schwungvoll die Tür auf. Sicherheitskräfte versuchten ihn aufzuhalten, aber der Mann war stärker und riß sich los. Er lief wild mit den Armen um sich schlagend, auf die verdutzte Versammlung zu. In der einen Hand hielt er eine alte Schriftrolle. Seine Augen waren rot unterlaufen. Sein Mund schäumte und er schrieh irgendwas in Richtung Col. Kiras. Keiner konnte ihn so richtig verstehen. Es hörte sich nach altem Bajoranisch an. Kira versuchte ihn zu beruhigen. Es half aber alles nicht. Der Dr. mußte ihm erstmal ein Beruhigungsmittel verabreichen.

              3 Stunden später, auf der Krankenstation. Auf der Liege lag der alte Mann. Wie es sich herausgestellt hatte, gehörte er einem alten bajoranischem Orden an. Kai Maronn, der inzwischen auch auf der Station eingetroffen war, sowie Kira standen um die Liege. Der Dr. arbeitete im Hintergrund an seinen Instrumenten. Langsam öffneten sich die Augen des Alten. Das Sprechen fiel ihm sichtlich schwer. Kira legte ihren Finger auf seine Lippen und bedeutete ihm so, ruhig zu bleiben.
              Mit einem Fingerzeig forderte sie den Kai auf, ihr in das Büro des Kommandanten zu folgen.
              Im Böro gab Kira dem Kai die Schriftrollen. Als er das Pergament sah wurde er kreidebleich. "Das ist... das ist die 100. Prophezeihung von Trekor: Sie ist sehr eindeutlich verfasst und besagt, wenn der Sohn des Abgesandten den Himmlischen Tempel öffnet, dann öffnen sich die Tore zur Finsternis und nur die Taube mit den acht Leben, kann sie dann wieder schließen."

              Daraufhin murmelte Worf nur einen Namen: "Jadzia..."
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              • #8
                ..."Vielleicht ist Jadzia gemeint." sagte Worf. "Aber Jadzia ist Tot und nun bin ich der 9. Wirt des Symbionten. Andererseits existiert für die Wurmlochwesen keine Zeit..." sagte Ezri. Alle überlegten kurz was sie machen könnten um Jake zu retten und den Untergang Bajors zu verhindern. Es fiel aber niemanden etwas ein. Alle waren ziemlich verzweifelt, da sie nicht zulassen konnten, dass Jake den Untergang Bajors auslöst.
                Dann schlug Kassady vor, dass sie Jake nachfliegt, weil sie ihn am ehersten überzeugen konnte. Da keiner der Anwesenden eine bessere Idee hatte, waren alle einverstanden.

                Miles, der als Unterstützung mitflog, und Kassady saßen im Shuttle. Miles verlangte noch eine Starterlaubnis und dann flogen sie los. Als das Shuttle in das Wurmloch flog veränderte sich das Wurmloch. Es war nicht mehr blau und weiss, es wurde rot und schwarz. Da wurde allen klar, dass nicht Jake gemeint war, sondern Sisko's und Kassady's Kind, das noch nicht auf der Welt war...

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                • #9
                  .... Alle auf DS9 erstarrten vor Schreck, die das Geschehen von der Ops mitverfolgten. Kira brüllte "Holt sie da raus!!", aber jeder der Anwesenden war unfähig sich zu Rühren. In Sekundenbruchteilen schloß sich das Rot-Schwarz gefärbte Wurmloch und dann herrschte Stille......Die Hölle hatte begonnen sich zu manifestieren.
                  Unendliche Sekunden vergingen und nichts rührte sich, bis auf einmal schier alles in Panik geriet. Jeder der Anwesenden brüllte irgendetwas. Kira versuchte die Panik einzudämmen, indem sie quer durch den Raum brüllte. Aber es half nicht. Ein Summen machte sich in ihrem Kopf breit, wie tausend kleiner Fliegen und es wurden immer mehr, das Summen wurde immer lauter.... Ezri, immer noch schockiert über das Ereignis, das furchterregende Aussehen des Wurmlochs, bemerkte nicht, daß sich ihr von hinten jemand nähert, sie wurde von einem plötzlichen Übelkeitsgefühl übermannt, als sie dann in eine erlösende Dunkelheit glitt.

                  Quietschende und kreischende Metallstreben drohten zu bersten, um das kleine Shuttle endgültig zu vaporisieren. Beißender Rauch durchquoll das kleine Cockpit, Miles, der unfähig war auch nur eine Hand zu bewegen, hörte ein pochendes Geräusch... es wurde lauter... bis er merkte, daß Cassidy ihm zu rufte:" MILES! Alles in Ordnung? Die Trägheitsdämpfer sind ausgefallen, Schilde bei nur 20 Prozent, die strukturelle Integrität liegt nur noch bei 5 Prozent, wenn wir nicht gleich was unternehmen, dann fliegen wir hier auseinander!!!!!"... Miles schaute sie mit großen Augen an und begriff endlich. Sein letzter Gedanke war, daß er um alles auf der Welt Cassidy und den Fötus beschützen muss, als er durch das Getöse rief "COMPUTER! Notfalltransport!!". Die Maschine summte auf, ein Strahlen umfloß Miles, als..........

                  Ich bin keine Signatur, ich mach hier nur sauber ...

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                  • #10
                    ...ihm gewahr wurde, dass das Schuttle nicht mehr zu retten war. Dunkelheit umschlang seine Augen. Als er sie wieder öffnete, befand er sich in einem kleinen Raum. Alles schien fremd um ihn. Verschwommene Gestalten konnte er erkennen. Sie sprachen eine Sprache, die er nicht vertstand. Er verstand gar nichts mehr als er einschlief.

                    Miles wachte wieder auf. Sein Geist arbeitete wieder langsam klarer. Wilde Gedanken durchschossen ihn. Wie lange hab ich geschlafen? Wo bin ich? Was wird aus mir? Wer sind diese Leute? "Keikoooo!" Aber er war allein. Allein mit sich, allein mit seinen Gedanken. Allein an diesem unbekannten Ort. Er schlief erneut ein...

                    Erwachen! Irgendjemand verabreichte ihm ein Mittel. Miles richtete sich auf. Die Gestalten, die vorher so fern waren, wurden immer deutlicher. Bajoraner! Bin ich auf Bajor? Wieso? Wie komm ich hier her?

                    Auf einmal trat ein Mann vor ihn hin. Er war umhüllt von einer weiten Kutte. Er strich sich die Kapuze aus seinem Gesicht und Miles konnte seine Züge genau erkennen. Es war ein älterer Mann. Sein Gesicht war hager. Er schien die Last der gesamten Welt in sich aufzusaugen. Er lächelte freundlich, beugte sich über ihn und flüsterte in sein Ohr: "Abgesandter, Sie sind gekommen uns vom Übel der Kardassianer zu befreien!?"

                    ...
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                    • #11
                      Das durchdringende Heulen der Alarmsirenen, das schrille Kreischen berstenden Metalls, es hatte mit einem Schlag aufgehört. Es herrschte absolute Stille. Kassidy sah sich um. Sie schien inmitten völliger Leere zu schweben. "Mr. O'Brien?" Sie erschrak vor dem Klang ihrer eigenen Stimme und wich reflexartig einen Schritt zurück - falls es hier überhaupt ein "vorwärts" oder "rückwärts" gab. Panik kroch in ihr hoch.

                      "Mr. O'Brien!", rief sie noch einmal, etwas lauter diesmal. "Können Sie mich hören? Wo sind wir hier?" Keine Antwort. "Benjamin? Bist du hier?" Keine Antwort. Kassidy kämpfte ihre Angst nieder und beschloss zu warten.

                      Nachdem ihre Augen sich an die blendende Helligkeit gewöhnt hatten, schien es ihr, als würde ihre seltsame Umgebung plötzlich dunkler, als würde eine Art Dämmerung hereinbrechen. Das Strahlen wich einem diffusen Grau, und in der Ferne (falls es hier überhaupt Entfernungen gab) bildete sich ein dunkelrot glühender Nebel, der sich offenbar ausdehnte und sich ihr näherte.

                      Plötzlich erschienen drei Gestalten aus dem Nichts. Sie sahen aus wie Dr. Bashir, Kira und Kai Winn, und sie sahen Kassidy traurig an.

                      "Sie ist seine Mutter"
                      "Es ist geschehen"
                      "Das Tor hat sich geöffnet"
                      "Er muss zurückkehren"
                      "Nur sie kann den Tempel vor dem Bösen beschützen"
                      "Dies ist ihre Aufgabe"

                      Während die schemenhaften Gestalten, die Kassidy für Propheten hielt, sprachen, hatte sich der glühende Nebel weiter ausgebreitet. Er hatte sie schon fast völlig umschlossen, als vor ihren Augen plötzlich alles verschwamm. Als sie wieder zu sich kam, befand sie sich in ihrem Quartier auf DS9. Sie war allein.

                      "Ich habe eine Aufgabe", murmelte sie vor sich hin, noch geschockt von dem Erlebten. "Welche Aufgabe? Was soll ich tun?"

                      Kassidy konzentrierte sich auf das Nächstliegende. Sie nahm Kontakt mit Kira auf, um ihr die jüngsten Ereignisse mitzuteilen. Kiras Stimme klang durch den Kommunikator gereizt und sehr kurz angebunden. "Es tut mir leid, dass ich mich jetzt nicht um Sie kümmern kann. Wir befinden uns im Krieg, wie Sie wissen, da kann ich mich um private Belange jetzt nicht auch noch kümmern. Wir haben alle Hände voll zu tun herauszufinden, welche Teufelei Dukat gerade ausheckt."
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                      • #12
                        Jake so nah und doch so fern

                        Das rattern der Maschinen. Das vibrieren des Schiffes. Alles hatte aufgehört. Es war vorbei. JAke dachte noch: "Nicht schlecht für einen Anfänger!" Eir blickte durch die seitlichen Fenster seines kleinen Schiffes und konnte erkennen, wie das Wurmloch sich wieder schloß. "Glatt hindurchgeflogen!"

                        Auf einmal öffnete sich das Wurmloch, blieb ca. 4 sek. offen, verengte sich rapide bis zu einem Punkt und in einer gewaltigen Welle aus Ringen barst es auseinander. Das Shuttle wurde heftig durchgeschüttelt. Der Computer meldete sich: "Ausfall der Lebenserhaltung in 2 min." Die Displays erloschen. Alles um ihn herum war still. Er versuchte die Com zu betätigen. Nichts! Panik kroch in ihn auf. Was sollte er auch tun? Er war Schriftsteller und kein Mechaniker. Auch das wahllose Betätigen einiger Knöpfe half nichts.
                        "Ruhe bewaren!"
                        "Denk daran, was Miles dir immer gesagt hatte, was in solchen Situationen zu tun sei."
                        Aber es war doch schon einige Jahre her. Wie sollte er sich auch noch an die Zusammenarbeit mit Miles erinnern können. All sein Grübeln, es half nichts. Jake machte die Taschenlampe erst einmal wieder aus. Zum Überlegen brauchte er sie nicht. Was er jetzt dringend benötigte war Energie. Aber woher nehmen? Alle Energie des Schiffes war ausgefallen. Vielleicht würde die Energie aus den Tricordern ausreichen. Oder aus der mobilen Notfallcom. Hat dieses Schiff überhaupt eine? Aber das Schiff muß doch Reserve-Energie-Stäbe besitzen. Es wurde immer verrückter...
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                        • #13
                          ...Miles O´Brien blinzelte. Er mußte lange geschlafen haben, denn das spärliche Licht, das den Raum durch ein kleines Fenster hoch oben in der schmutzigen Wand erhellte, blendete ihn noch sehr. Dennoch versuchte O´Brien, sich auf sein Gegenüber zu konzentrieren.
                          "Wa, was haben Sie gerade gesagt?"
                          Miles versuchte sich aufzurichten, doch ein stechender Schmerz durchschoß auf einmal seinen rechten Oberschenkel - ein Schmerz, der sich bis in seine Eingeweide emporzog.
                          Der Fremde, der neben ihm stand, drückte Miles´ Oberkörper sanft auf die Liege zurück, O´Brien, dessen Gesichtsausdruck sich vor Schmerz verzerrt hatte, leistete nur wenig Widerstand.
                          "Sie sind noch sehr schwach, Abgesandter. Lassen Sie sich..."
                          O´Brien erstarrte:"Was? Wie haben Sie mich gerade genannt?"
                          Der Bajoraner blickte ihn mit leuchtenden Augen an.
                          Sie sind der Abgesandte - Sie tragen das Zeichen der Propheten!"
                          Er deutete auf O´Briens linken Arm. Erst jetzt sah der Chief, daß seine Uniform an mehreren Stellen aufgerissen oder sogar leicht verbrannt war. Doch das war im Moment nicht weiter wichtig, denn als er auf seinen Arm ´blickte, sah er, was sein Gegenüber gemeint hatte. Auf seinem linken Oberarm befand sich ein seltsames, leuchtendes kreisrundes Symbol. Es schien nicht auf die Haut aufgemahlt, oder in sie hineingebrannt worden zu sein, sondern wirkte so, als ob es ganz natürlich entstanden wäre - fast so, als wäre es aus seinem Fleisch herausgewachsen - aber das war unmöglich. Mit einer hastigen Bewegung faßte sich Miles auf den Arm und versuchte, das Zeichen wegzuwischen. Natürlich vergeblich.
                          Nach einer Weile ließ er endlich davon ab und betrachtete den Bajoraner, der ihm geduldig bei seinem Tun zugesehen hatte, genauer. Der Mann wirkte müde und ausgelaugt, seine Hände waren nicht die eines Künstlers oder Wissenschaftlers, sondern die eines einfachen Mannes, der sich seinen Lebensunterhalt mit harter Arbeit verdiente.
                          "Wer sind Sie?"
                          "Oh - entschuldigt bitte, Abgesandter, daß ich mich noch nicht vorgestellt habe. Man nennt mich Maronn..."
                          O´Brien erstarrte. Er betrachtete den alten Mann nochmals genauer. Der Gedanke, der ihm durch den Kopf schoß, war unsinnig, aber andererseits sah der Mann in der Tat dem neuen bajoranischen Kai zum Verwechseln ähnlich. Sicherlich - er wirkte heruntergekommen und ausgemergelt, aber mit nur ein wenig Phantasie sah sein Gegenüber genau so aus wie eine jüngere Ausgabe des Mannes, den er erst am Morgen auf DS9 kennengelernt hatte.
                          O´Brien hatte Angst, dem Bajoraner die nächste Frage zu stellen. Denn im Grunde wußte er die Antwort darauf bereits.
                          "Welches Jahr haben wir?"...
                          "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

                          "Das X markiert den Punkt...!"

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                          • #14
                            ..."Wir haben das Jahr 2375" sagte der alte Mann. O'Brien war völlig verwirrt, denn er hatte den Kai ja in diesem Jahr gesehen und da war er noch jung und stark und kein gebrechlicher alter Mann. Langsam begriff Miles, dass er sich in einer alternativen Realität befinden muss.
                            "Ich muss nach Deep Space Nine" sagte Miles. Maronn schaute ihn mit einem fragendem Blick an. "Die Station die vor dem Wurmloch ist." sagte O'Brien. Der alte Mann bekam einen riesen Schreck als Miles das Wurmloch erwähnte und antwortet ihm mit zitternder Stimme: "Du musst wohl Terok Nor meinen, Abgesandter.".

                            Nachdem Miles das geklärt hatte und es geschafft hatte mit einem höheren Offizier der Regierung Bajors Kontakt aufzunehmen, kam Miles nach einem kurzem Shuttleflug auf Terok Nor an. Als er aus dem alten bajoranischen Shuttle stieg, sah er nicht die Station die er in so harter, mühseliger Kleinarbeit funktionstüchtig gemacht hat. Er fand eine Station vor die von Kämpfen gezeichnet war...

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                            • #15
                              Nachdem sich Jake für 3 h schlafen gelegt hatte, mußte er nochmals seine Lage überdenken. Sie schien aussichtslos. Das Wurmloch war verschlossen, der nächste Außenposten war selbst bei Maximal Warp 5 Tage entfern, die Luft war fast verbraucht und im Schuttle wurde es immer kälter. Ihm wollte und wollte einfach nichts einfallen. Mühsehlig konnte er die Augen offen halten. Der Sauerstoffmangel machte sich allmälig bemerkbar. Nun befand er sich in einem seltsamen Zwischenstück aus Dämmerschlaf und Wachphasen, begleitet von Hallizinationen. Er erkannte seinen Vater. Er streckte die Hand nach ihm aus, konnte ihn aber nicht erreichen. Jedesmal wenn er ihn fast berühren konnte, wich der Vater ein Stück zurück. Jake blickte ihn an: "Vater hilf mir!" Mit einem letzten Atemzug versuchte er den Arm den Vaters zu erreichen. Er griff aber ins leere und kippte nach vorn über. Halb auf der Seite liegend, halb auf dem Bauch liegend verlor Jake wieder das Bewußtsein.

                              Was Jake nicht ahnen konnte, nicht weit vom Wurmloch entfernt befand sich die USS Keppler, ein alter klappriger Kahn unter dem Kommando von Captain La Tuex. Die USS Keppler befand sich vor dem Krieg im Gamma-Quadranten um einen seltsame Nebel, der völlig im Schatten von Sensoren aller Art liegt, zu untersuchen. Dieses Phänomen war dermaßen seltsam und einmalig, dass man die USS Keppler losschickte um ihn zu untersuchen. Bedauerlicherweise kam dann der Krieg dazwischen und das Schiff mit samt der Besatzung wurde für die Dauer der Kämpfe dort festgehalten. Sie lebten immer in der Sorge, dass ein Schiff des Dominion sie entdecken könnte. Nun nach diversen Problemen kamen sie endlich am Wurmloch an und mußten mit ansehen, wie es zerbarst...
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