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Realistisches Umfeld in SciFi Geschichte.

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  • Realistisches Umfeld in SciFi Geschichte.

    Seit etwa 1 1/2 Jahren schreibe ich an meiner eigenen SciFi Geschichte, die zwar noch keinen Titel hat, aber immerhin schon 146 Seiten.
    Ich schreibe immer nur wenn mir grad was einfällt was ich gebrauchen könnte.
    Dabei achte ich aber immer drauf das es vom Umfeld her (ausgenommen Raumschiff, Aliens usw..) doch so einigermaßen nachvollziehbar ist.

    Macht ihr das auch so oder schreibt ihr einfach so drauflos ohne euch zu informieren ob ........... möglich wäre?
    Mich ärgert es nämlich immer wieder wenn es in Geschichte teils große Logikfehler gibt. Deswegen such ich oft nach Informationen die mir da weiterhelfen können in meiner Geschichte.

    Zurzeit stelle ich mir z.B die Frage ob eine Kolonie mit 200.000 - 300.000 Einwohnern eine vollfunktionsfähige Raumfahrtindustrie aufbauen könnte. Falls das nämlich nicht möglich wäre müsste ich die Geschichte wieder umändern.
    Bin eben verdammt pedantisch aber so bin ich nunmal

  • #2
    Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
    Zurzeit stelle ich mir z.B die Frage ob eine Kolonie mit 200.000 - 300.000 Einwohnern eine vollfunktionsfähige Raumfahrtindustrie aufbauen könnte. Falls das nämlich nicht möglich wäre müsste ich die Geschichte wieder umändern.
    Bin eben verdammt pedantisch aber so bin ich nunmal
    Ich würde auf Anhieb erst mal "nein" sagen. Ganz einfach, weil ich die von Dir angegebene Größenordnung an Personen als Minimum für die Siedlerzahl bei der Erstbesiedlung einer neuen Welt betrachte (schon unter dem Gesichtspunkt der genetischen Vielfalt). Außerdem werden diese 200.000-300.000 Leute erst einmal genug damit zu tun haben, sich auf dem Planeten einzurichten und eine funktionierende Gesellschaft aufzubauen. Ich denke, bevor sie auch nur daran denken können, eine eigene Raumfahrtindustrie zu entwickeln, vergehen mindestens 50 Jahre. Aber auch nur dann, wenn es a) eine einigermaßen regelmäßige Verbindung zum Herkunftsplaneten gibt und b) der Siedlungsplanet selbst nicht mit unliebsamen Überraschungen aufwartet, die dem Erkunderteam (ich nehme an, Du hast ein Erkunderteam vorher hingeschickt) entgangen sind.
    Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
    (Dr. Samuel Johnson)

    Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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    • #3
      Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
      Zurzeit stelle ich mir z.B die Frage ob eine Kolonie mit 200.000 - 300.000 Einwohnern eine vollfunktionsfähige Raumfahrtindustrie aufbauen könnte. Falls das nämlich nicht möglich wäre müsste ich die Geschichte wieder umändern.
      Bin eben verdammt pedantisch aber so bin ich nunmal
      Da ist keine eindeutige Antwort möglich, weil die Produktionsfähigkeit ja vom Technisierungsgrad der Gesellschaft/Wirtschaft abhängt und dann natürlich auch noch von der Zeit(Produktionszyklen)

      Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
      Macht ihr das auch so oder schreibt ihr einfach so drauflos ohne euch zu informieren ob ........... möglich wäre?
      Selbstverständlich recherchiere ich.
      This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
      "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
      Yossarian Lives!

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      • #4
        Tut mir leid, aber ich denke das Eagleeye in diesem Punkt recht hat.
        Die Siedler einer neu zuerschliessenden Welt werden alle Hände voll damit zutun haben ihr überleben zu sichern.
        Denk doch nur daran das diese Siedler Land urbar machen müssen,Nahrung anbauen und eine funktionierende Infrastruktur aufbauen müssen.
        Da ist sicher keine Zeit gleich wieder an Raumfahrt zu denken.

        gruss adikil

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        • #5
          Ja das stimmt auch wieder. Ich denke eine gewisse Größe benötigt eine Kolonie um eben auch was selbst auf die Beine stellen zu können.

          Vielleicht schreib ich morgen mal eine Zusammenfassung meiner Geschichte hier rein, dann könnt ihr mir vielleicht Tips geben.

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          • #6
            Zitat von Atahualpa
            Zurzeit stelle ich mir z.B die Frage ob eine Kolonie mit 200.000 - 300.000 Einwohnern eine vollfunktionsfähige Raumfahrtindustrie aufbauen könnte. Falls das nämlich nicht möglich wäre müsste ich die Geschichte wieder umändern.
            Bin eben verdammt pedantisch aber so bin ich nunmal
            Das kommt auf die allgemeine Technologiestufe in deinem Setting an. Wenn es sowas wie fortgeschrittene industrielle "Fabrikatoren" gibt, die selbst relativ komplizierte Technologien und Maschinen eigenständig bauen können, wenn es nur die nötigen Rohstoffe gibt, sollte das kein Problem sein. Wenn es wirklich für alles, was zur Raumfahrt dazugehört, immer noch eigene Produktionseinrichtungen geben muss, würde ich sagen, auf keinen Fall.

            Solche Fabrikatoren sind übrigens keine reine Scifi. Hier findest du was zum entsprechenden Konzept:
            Final-Frontier.ch | Vom User zum Maker - der Personal Fabricator
            "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
            -Cpt. Jean-Luc Picard

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            • #7
              200.000 - 300.000 siedler? um eine neue zivilisation zu grüngen sind meiner information nach nur 10.000 menschen (siedler) notwendig ... bei einer solchen zahl ist die genetische vielfallt groß genug um eine population gesund zu erhalten ... also ohne eine erhöhte gefahr von genetisch bedingten fehlbildungen ... und mit 200.000 - 300.000 menschen sollte man denke ich auch in der lage sein einige fabriken und raumschiffe zu bauen ... ich mein die pyramiden haben auch "nur" einige zehntausend menschen verschlungen ... und wer in der lage ist so viele menschen auf einen planeten zu fliegen sollte so schlau sein ihnen nicht nur hakebeil und schaufel mitzugeben ^^
              Aron - Das Rollenspiel Forum

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              • #8
                Ist doch eigentlich realistisch, das 200.000 bis 300.000 Kolonisten eine raumfahrtindustrie aufbauen können. denn wenn eseine Kolonie ist, muss man da ja irgendwie hingekommen sein, das heist das technische Know-How ist vorhanden uns dann kann man viele Vorgänge automatisieren ( wie Valdorian schon sagte), damit diese ganzen Leute wichtigere Dinge tun können, wie Lebensmittel herstellen etc.
                Wie soll diese Raumfahrtindustrie eigentlich aussehen?
                ~~:::Battlestar Galactica:::~~~

                InterStella - Foren-RPG

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                • #9
                  Zitat von Philliph Adama Beitrag anzeigen
                  Ist doch eigentlich realistisch, das 200.000 bis 300.000 Kolonisten eine raumfahrtindustrie aufbauen können. denn wenn eseine Kolonie ist, muss man da ja irgendwie hingekommen sein, das heist das technische Know-How ist vorhanden uns dann kann man viele Vorgänge automatisieren ( wie Valdorian schon sagte), damit diese ganzen Leute wichtigere Dinge tun können, wie Lebensmittel herstellen etc.
                  Wie soll diese Raumfahrtindustrie eigentlich aussehen?
                  Das Problem an der Raumfahrt-Industrie ist, dass da ein ganzer Rattenschwanz an Zuliefer-Industrien dranhängt.

                  Die Endmontage von Raumschiffen, wenn die Einzelteile von der Heimatwelt angeliefert werden, dass sollte mit 200.000 Kolonisten machbar sein. Aber selber bauen, von Grund auf? Nie.

                  Für Raumfahrt braucht man Computer. Um die nötigen Halbleiter herzustellen müsste man erstmal Maschinen bauen, mit denen man Maschinen bauen kann, mit denen man Maschinen bauen kann, mit denen man Maschinen bauen kann, mit denen man dann seine Halbleiter herstellen kann.
                  Das gleiche gilt für die ganze Feinmechanik, Hochleistungspumpen, temperaturresistenten Ventile, etc.
                  Um die hochreinen Legierungen herstellen zu können, bräuchte man Stahlwerke, für den Stahl Bergwerke, für die Bergwerke Presslufthämmer und Sprengstoff, um den Sprengstoff herzustellen braucht man Chemiewerke, die Rohstoffe für die Chemie-Werke muss man irgendwoher bekommen, ...
                  Dann braucht man die ganzen Leute, die das bauen, warten und bedienen, die ganzen Leute wollen essen, ein Dach über dem Kopf, etc.

                  Das heißt, um Raumfahrt betreiben zu können, braucht man im Endeffekt das ganze Programm, eine völlig diversifizierte Industrielandschaft, die vom Kohlebergbau bis zur Reinraum-Siliziumzüchtung alles beherrscht. Mit 300.000 Leuten wird das schwierig. Vielleicht nicht unmöglich, aber zumindest extremst unwahrscheinlich.

                  Das Problem vereinfacht sich natürlich, wenn man Rohstoffe und Schlüsseltechnologien importieren kann.

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                  • #10
                    Das klar, dass es einfacher wird, wenn es importierbar wäre. Aber alles kann man auch nicht allein Herstellen, da entwerder nicht die ressourcen da sind oder einfach mal nicht die Arbeitskräfte, wie du schon sagtest.
                    Ich denke, das sowas nicht unmöglich und nicht sooo schwer sein wird, denn 300.000 Menschen sind eine ganze Menge. Es dürfte nur ziemlich lang dauern dann ein Schiff zu bauen.
                    ~~:::Battlestar Galactica:::~~~

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                    • #11
                      Zitat von Atahualpa Beitrag anzeigen
                      Dabei achte ich aber immer drauf das es vom Umfeld her (ausgenommen Raumschiff, Aliens usw..) doch so einigermaßen nachvollziehbar ist.

                      Macht ihr das auch so oder schreibt ihr einfach so drauflos ohne euch zu informieren ob ........... möglich wäre?
                      Mich ärgert es nämlich immer wieder wenn es in Geschichte teils große Logikfehler gibt. Deswegen such ich oft nach Informationen die mir da weiterhelfen können in meiner Geschichte.

                      und ich dachte schon, nur mir gehts so.

                      Ich schreibe zwar über Hexen & Magie (wies in der Realität wohl kaum denkbar wäre) - aber ich hasse es, wenn da im Umfeld irgendwas nicht passt. Ich selbst rege mich dabei mitunter mehr über Logikfehler in meinen Stories auf, als die Leser.

                      Und recherchieren tue ich auch. Ich habe 3 Ordner mit meinen Geschichten und 3 mit Hintergrundinfos. (Zeitungsberichte, recherchierte Seiten aus dem Internet, etc.) Und ansonsten habe ich zu fast jedem Thema mind. ein passendes Buch. (und wenn nicht, schau ich auch schonmal bei ebay.)
                      Nothing is forgotten, nothing is ever forgotten!

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                      • #12
                        lest mal "Harlekins Mond" (vieleicht kennen das ja schon einige!) das ist ein sehr pasendes Buch zu diesem Thema ... auf jedenfall schaffen da circa 10 - 100 Menschen (Also es sind insgesamt mehr, aber die Schlafen in Kälteschlafkammern) einen neuen Planeten. Natürlich haben sie alles dafür dabei, sonst wäre es doch auch irgendwie dumm sie überhaupt loßzuschicken ... alleine die fremden Viren und Bakterien auf fremden Planeten würden wahrscheinlich alle Siedler bis vieleicht auf ein paar töten. Also muss man davon ausgehn das die Siedler entweder ständig mit Sauerstoffmaske und Desinfektionsmittel rumrennen oder der Planet erst sterilisiert oder neu geformt wurde, zB aus Planetoiden, Monden, Meteoren und Asteroiden ... wenn man eine Kolonie errichtet denkt man doch vorher über nötiges Equipment nach ... und nicht erst nachher ...
                        Aron - Das Rollenspiel Forum

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                        • #13
                          alleine die fremden Viren und Bakterien auf fremden Planeten würden wahrscheinlich alle Siedler bis vieleicht auf ein paar töten.
                          wahrscheinlicher ist es, dass sich die menschen gar nicht infizieren.
                          Wenn man bedenkt, dass viele Krankheiten unter denen unsere Nutz- und Haustiere leiden uns nichts anhaben können, weil unser Körper zu anders ist, wie siehts dann mit extraterrestrischen Bazillen aus?
                          Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                          - Florance Ambrose

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                          • #14
                            Hm wenn ich deiner hypothese folge ... die ersten paar jahre überleben sie ... dan habe die Viren sich durch Mutation (die dinger verändern sich ja so schnell ... jaja :-D ) an den Menschlichen Organismuss angepasst und dann sterben sie alle. Du vergisst nähmlich, das es ja ein erdähnlicher planet sein Muss wenn ich deiner Argumentation folge. Und dann sind auch die lebensbedingungen ähnlich folglich auch die Lebewesen ... zumindest im hinblick auf so grundlegende Dinge wie den Zellen bzw dem Zellaufbau. ... Eigentlich müsste man die Menschen genetisch an den Planeten angleichen ... damit er Antikörper gegen Viren und Bakterien des Planeten ausbilden kann. ... Oder man tut was ich bereits vorgeschlagen Habe ... alles sterilisieren! *atombomb* *kryoschlafleg* :-D
                            Und dann Erdviren und -bakterien aussetzen ... bzw ein erdähnliches Ökosystem aufbaun ...
                            Aron - Das Rollenspiel Forum

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                            • #15
                              Ich brauch mal wieder ein paar Fakten zu meiner Geschichte.

                              Sagt mal wie realistisch (wenn man das überhaupt so nennen kann) ist es das die Menschen das erste Warpschiff bereits 1975 bauen, wobei der Erstkontakt mit den Vulkaniern erst 1957, also bei der Folge von CarbonCreek stattfand?
                              Ist der Zeitraum viel zu kurz?

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