Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

TNG-Fanfiction über Troi und Riker

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • TNG-Fanfiction über Troi und Riker

    Hallo Leute,

    Ich habe schon seit einiger Zeit die irrsinnige Idee ein neues TNG-Abenteuer zu schreiben. Dies ist meine erste Geschichte und wenn euch die Einleitung gefällt würde ich gerne Rückmeldung von euch erhalten, ob ihr mehr haben wollt. Im eigentlichen Sinn geht es um die Beziehung zwischen Troi und Riker. Also viel Spaß beim Lesen. Anregungen werden natürlich gerne entgegengenommen.

    Kapitel I


    Deanna befand sich in ihrem Quartier. Sie saß auf dem Bett und hatte nichts weiter an als ihren Satinbademantel. Ihre feuchten lockigen Haare klebten an ihrem Hals und der entblößten Schulter. Ein Duft von Sandelholz und Lavendel lag in der Luft. Der Türsummer erklang und sie erschrak aus ihrer Nachdenklichkeit. Sie zupfte ihren Bademantel zurecht und stand auf. “Ja bitte.” Die Tür ging mit einem Zischen auf und Will Riker stand im Raum. Deanna lächelte leicht verdutzt als sie ihn erkannte. “Hallo Will.” Riker grinste und setzte sich auf das Sofa, dass sich an der abgeschrägten Wand mit dem Blick zu den Sternen befand. “Ich wusste nicht, dass du mich so erwartest.” “Das war nicht meine Absicht.” Schelmisch lächelte sie und Riker lehnte sich zurück um sie von oben bis unten eingehend zu betrachten. “Diesen Anblick habe ich in letzter Zeit sehr vermisst.” Deanna bewegte sich langsam auf Riker zu. “Ach wirklich?” fragte sie nach. “Oh ja. Es ist lange her, dass ich dich das letzte mal so gesehen habe.” Jetzt stand sie direkt vor Riker und beugte sich leicht nach vorne um ihm direkt in die Augen zu sehen. Riker kam ihr entgegen und nun waren sie nur wenige Zentimeter von einander entfernt. Deanna blickte im tief in die Augen und lächelte. Er packte sie am Arm und zog sie zu sich herunter. Er berührte ihr Gesicht und Deanna schloss ihre Augen. Riker küsste sie zart aber doch sehr leidenschaftlich. Sie erwiderte den Kuss doch auf einmal befreite sich Deanna und drehte sich um. “Du solltest jetzt besser gehen.” “Was habe ich falsch gemacht?” “Du hast nichts falsch gemacht. Ich bin es.” “Du signalisiert mir dass du das willst und dann überlegst du es dir wieder anders. Ich verstehe dich nicht.” Mit diesem Satz stand Riker auf und ging zur Tür. Deanna würdigte ihn keines Blickes als er sich nochmals vor der aufgehenden Tür umdrehte und versuchte mit ihr Blickkontakt herzustellen. Er schüttelte leicht voller Unverständnis den Kopf und ging dann. Die Tür zischte und Deanna war wieder allein in ihrem Quartier. Sie wusste selbst nicht was das eben sollte. Eine Bereitschaft war da aber sie hatte sehr große Angst diese Begierde überhand nehmen zu lassen. Was war bloß mit ihr los? Etwas erzürnt über ihr Verhalten stampfte sie in das nebenan liegende Zimmer um sich Dienstfertig zu machen.

    Auf der Brücke saß Picard auf seinem Platz und dachte über die nächste Mission nach als Data ihm mitteilte “Kapitän, ich empfange ein verzerrtes Signal von Galia III. Es ist nur Audio möglich.” “Lassen Sie hören Data.” Ein Rauschen erklang und eine weibliche Stimme war zu hören. “Hier ist Mentina Veroz Botschafterin von Galia III.” “Hier ist die USS Enterprise. Ich bin Kapitän Jean-Luc Picard.” Picard stand höflicher halber auf, obwohl nur Audio und nicht visuelle Verbindung möglich war. “Kapitän Picard ich freue mich Sie begrüßen zu dürfen. Wir haben nicht so schnell mit einem Schiff der Föderation gerechnet.” “Mir wurde mitgeteilt, dass die Delegation von mehreren Mitgliedern Ihres Planeten an einer Kooperation mit der Sternenflotte interessiert sind. Wir sind gesandt worden um mit Ihnen erste Verhandlungen zu führen.” “Kapitän ich würde mich freuen wenn Sie uns auf dem Planeten einen Besuch abstatten und wir uns persönlich kennen lernen könnten.” Picard war erfreut dies zu hören, da ihm von Admiral Yenzen mitgeteilt wurde, dass bis jetzt nur wenige Menschen diesen Planeten besucht haben. Außerdem hätte dieser Planet eine wunderschöne Vegetation die dem Paradiese gleicht wie auf Haven. “Ich bin einverstanden Miss Veroz. Wir werden Ihnen Mitteilung machen, wenn wir in Ihrer Umlaufbahn sind. Kapitän Picard Ende.”

    In diesem Moment kam Riker durch die Turbolifttür und schritt schnellen Schrittes zu seinem Platz. “Nummer eins. Wir haben soeben mit Galia III Kontakt aufgenommen. Sobald wir in der Umlaufbahn sind werden wir runterbeamen. Ich möchte, dass Sie und Counselor Troi mich begleiten um diesem Volk einen ersten Besuch abzustatten.” “Eye, Sir. Fähnrich Crusher. Wann erreichen wir Galia III?” “In 21 Stunden und 35 Minuten mit Warpgeschwindigkeit 3.6, Sir.” Riker nickte und lehnte sich auf seinem Sessel zurück. Er schlug das eine Bein auf das andere und umfasste seinen Knöchel. Dies war eine von anderen eingeschätzte Haltung von Entspannung. Picard sah Riker an und nickte. “Commander ich möchte, dass Sie und Counselor Troi eingehend die Verhaltensstudien von Galia III sorgfältig durchgehen um mir danach etwas über die Gesellschaft und Bräuche der Galianer mitzuteilen. Dieses Volk ist sehr friedfertig, intellektuell und vor allem haben wir nicht sehr viele Informationen. Doch das was wir haben sollten wir nutzen um eventuelle Fehler zu vermeiden.” Riker begriff und nickte zustimmend. Dann stand er auf, zog seine Uniform zurecht und schritt zum Turbolift.

    “Computer. Wo befindet sich Counselor Troi?” fragte Riker im Turbolift angekommen. “Counselor Troi befindet sich in ihrem Büro. Deck 6.” “Ok. Deck Sechs bitte.” Der Lift fing an sich zu bewegen. Riker stand mit nach vorn geschränkten Armen da und versuchte Herr seines momentan Gefühlszustandes zu werden. Die Situation heute morgen mit Deanna ließ ihm keine Ruhe. Auch das der Kapitän jetzt auch noch von ihm verlangte mit ihr die Verhaltensstudien von Galia III durchzugehen, empfand er für diese momentane Situation nicht sehr passend. Jedoch war dies eine Anweisung und nichts wies aus vorangegangen Zusammenarbeiten darauf hin, dass beide damit ein privates Problem gehabt hätten. Der Turbolift öffnete sich und Riker ging den Flur entlang Richtung Deannas Büro. Vor der Tür blieb er kurz stehen und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Dann betätigte er den Türsummer und hinter der Tür hörte er nur “Ja bitte.” Die Tür glitt beiseite und Riker ging einen Schritt hinein. Deanna saß auf einem Sessel und löste den Blick nicht vom Bildschirm als Riker reinkam. Sie wusste genau das er es war, da sie ihn schon vor der Tür wahrgenommen hatte. “Störe ich?” “Aber nein. Setz dich. Ich bin schon dabei die überspielten Daten über Galia III durchzusehen. Kapitän Picard hat mich bereits darüber unterrichtet.” Riker setzte sich neben Deanna und versuchte Distanz zu wahren. Auch jetzt sah Deanna Riker nicht einmal an. Doch dann platzte es aus Riker nur so heraus. “Deanna hör zu. Die Situation heute morgen…” kurze Pause. “Es tut mir leid, wenn ich dich falsch verstanden habe.” Jetzt blickte sie Riker zum ersten Mal an seit er da war. Sie legte den Kopf leicht zur Seite und man hätte Denken können, dass sie gar nicht musste wovon Riker sprach. “Nein ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich kann es dir nicht erklären, aber …” Sie lächelte ihn an und auf eine gewisse Weise hatte er das Gefühl, dass sie sich danach sehnte von ihm in den Arm genommen zu werden. Jedoch tat er es nicht, da er Angst hatte, dass sie ihn wieder abweisen würde. “Deanna ich weis zwar nicht warum, aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass wir damals einen Fehler gemacht haben, als wir uns darauf einigten nur Freunde zu sein. Meinst du wir könnten diesen Fehler wieder korrigieren?” Sie sah ihn an und zum ersten Mal verspürte sie keine Angst. Sie war sich sicher, dass er es ernst meinte. Dann hob sie ihren Arm und berührte sein Gesicht. “Ich denke schon. Aber gib mir die Zeit die ich brauche.” Jetzt verspürte Riker eine Wärme die er schon lange nicht mehr empfand. Er war sich sicher, dies ist das Gefühl von Hoffnung auf Liebe. Er sah Deanna mit einem Lächeln im Gesicht an und antwortete:” Natürlich Imzadi.” Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und löste sich dann von ihm.

    “Und nun sollten wir die Aufzeichnung von Galia III studieren.” Riker stimmte ihr zu indem er nickte.

    Kapitän Picard betrat den Besprechungsraum und setzte sich wie immer an die Stirnseite des Tisches. Rechts von ihm saß bereits Commander Riker mit Deanna Troi. Auf der linken Seite saß Data mit Worf. “Nun Commander..” begann Picard “was haben Sie beide über die Galianer herausgefunden?” Riker räusperte sich und begann zu erzählen. “Die Galianer sind ein friedfertiges Volk. Es ist ebenfalls bekannt, dass sie über telepatische Fähigkeiten verfügen. Über der Bevölkerung steht ein hoher Rat der sich aus Mitgliedern verschiedener Familien zusammensetzt. Sie sind ein intelligentes Volk mit hoch entwickelter Kultur und Wissensstand.” “Danke, Commander.” Picard blickte in die Runde und stand dann auf. “Wie Sie alle wissen, möchte die Förderation mit Galia III einen Vertrag abschließen. Doch Admiral Yenzen hat mich ebenfalls darüber informiert, dass die Förderation sehr an dem Forschungsstand der Galianer interessiert ist. Da dieses Folk nicht unbedingt zu den Entdeckern der Galaxis gehört ist es auch nicht verwunderlich, dass bis jetzt keine eingehende Kooperation zustande gekommen ist.” Picard stellte sich hinter seinen Stuhl und stütze sich auf die Rückenlehne mit beiden Armen ab. Dann fuhr er fort. “Wir werden in 12 Stunden Galia III erreichen und sind von der Botschafterin eingeladen worden die Oberfläche zu besuchen.” “Wir sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, Sir” mischte sich Worf ein. Er war immer besorgt wenn es um die Sicherheit des Schiffes und dessen Besatzung ging. Ganz besonders war der Klingone meist übervorsichtig wenn es um den Capitän ging. “Ich denke nicht, dass die Galianer die Absicht haben, die Kooperation mit der Föderation aufs Spiel zu setzen indem sie uns angreifen.” sagte Data. “Ja, das denke ich auch nicht” stimmte Picard Data zu. Picard stellte fest, dass Deanna Troi bisher nichts zu der Besprechung beigetragen hatte. Sie saß etwas abseits und er hatte das Gefühl, dass sie gar nicht mit ihren Gedanken da zu sein schien. “Counselor, ist mit Ihnen alles in Ordnung?” Sie blickte auf und bemerkte das die Runde sie mit Blicken fixierte. “Ja Sir. Entschuldigen Sie. Ich muss wohl gerade etwas geistesabwesend gewesen sein.” Picard kannte dieses Verhalten von Deanna gar nicht. Er sah sie immer als aufmerksame und in sich völlig ruhige Person. Doch nun saß sie da und erweckte den Anschein, dass sie gar nicht bei der Sache war. Jedoch dachte er nicht weiter darüber nach und fuhr fort “Also ich möchte, dass Sie Nummer eins und Counselor Troi mich auf den Planeten begleiten um erstmals mit den Galianern zu sprechen.” “In Ordnung, Sir.” gab Riker zur Antwort. Auch Deanna nickte. “Also gut. Dann wäre diese Besprechung beendet.” gab Picard ab und alle standen auf um den Raum zu verlassen. Voran Picard, dann Data und Worf. Riker ging langsam hinter Deanna und als alle den Raum verlassen hatten fragte er sie “was war mit dir los?” “Will können wir heute Abend miteinander reden?” Riker stand nun vor ihr und hatte das Gefühl, dass es ihr wichtig war, mit ihm einige Dinge zu klären. “Ja. Ich komme heute Abend bei dir vorbei. in Ordnung?” Sie sagte kein Wort aber dann lächelte sie und gab nur ein “Ok” als Antwort.

    Es war 19.00 Uhr und Riker war auf dem Weg zu Deannas Quartier. Er fragte sich was ihr so wichtig war mit ihm heute noch zu reden. Wollte sie ihm sagen, dass sie es für besser hielte wenn sie nur weiterhin befreundet bleiben würden oder das sie ihm nicht sagen kann wie lange sie braucht um darüber nachzudenken. Er ertappte sich dabei wie er sich über das Gesicht fuhr und einen grimmigen Blick aufgelegt hatte. “Bleib ruhig Will. Sie wird dir sicher nicht sagen, dass wir Beide nur Freunde bleiben sollten.” versuchte er sich innerlich zu beruhigen. Als er das Quartier von Deanna erreichte, blieb er stehen und die Tür öffnete sich wie von Geisterhand. Deanna stand auf einmal vor ihm, nur bekleidet mit einem Kleid aus Seide. Der weiße Stoff war im Nacken zusammengebunden und ihre schwarzen Locken trug sie offen und rahmten ihr Gesicht. Riker stand nur da und blickte sie an. “Du siehst wunderschön aus.” war das einzige was er sagen konnte. Sie drehte sich um und Riker blickte auf ihren freien Rücken. “Möchtest du dich im Gang unterhalten oder doch lieber reinkommen?” fragte Deanna ihn. Erst jetzt merkte er, dass er wie angewurzelt vor der Tür stand. Er betrat den Raum und stellte fest, dass das Licht gedimmt war und Kerzen überall im Raum standen. Die Tür schloss sich hinter ihm und er bewegte sich langsam durch das Zimmer. Deanna drehte sich um und blieb stehen. “Wenn ich dich richtig verstehe ist das jetzt eine positive Unterhaltung die wir führen werden, oder?” Deanna antwortete nicht. Sie blickte ihn an und gab ihm mit einer Handbewegung zu verstehen, dass er zu ihr kommen sollte. Er setzte sich in Bewegung und blieb dicht vor ihr stehen. Sie hob die Hand und fuhr mit ihrem Zeigefinger entlang seines Armes und dann über seine Brust. Er konnte nicht mehr anders. Er küsste sie. Erst vorsichtig und als er dann bemerkte dass sie diesen Kuss zu erwidern begann wurde er leidenschaftlicher. Er nahm sie in seine Arme und fing an sie an ihrem Hals zu küssen. Deanna schloss die Augen und ließ ihn gewähren. Seine Hand fuhr entlang ihres nackten Rückens und er spürte die Lust die jetzt durch ihn hindurchströmte. Auch sie ließ sich völlig fallen und begann ihm das Oberteil seiner Uniform auszuziehen. Ihre Küsse wurden leidenschaftlicher und Riker spürte den weichen und warmen Körper von Deanna. Er sah sie an und wusste genau was sie wollte. Er hob sie hoch und trug sie Richtung Schlafzimmer. Ganz behutsam legte er sie aufs Bett und legte sich neben sie. Nun begann er den Knoten des Kleides in ihrem Nacken zu lösen und streifte den weichen Stoff von ihrem Körper. “Sie ist immer noch so schön wie damals” dachte er bei sich und küsste sie entlang des Halses bis hinunter zur Schulter. Ihre Körper berührten sich auf eine Weise wie es vor langer Zeit einmal war. “Imzadi ich liebe dich” vernahm Riker hinter seiner Stirn. In dieser Nacht war die Freundschaft zwischen ihnen beiden beendet und ein neuer Anfang ihrer Beziehung begann.


    Kapitel II

    Zur selben Zeit auf Galia III. Es war Nacht und man hörte nur das Rascheln der Bäume in der nächtlichen warmen Brise. Einige Vögelgesänge waren in der Ferne zu hören. Im Licht des Mondenscheins lag eine junge Frau bedeckt von einer leichten Decke die sich im Schlaf hin und her bewegte. Es schien als hätte sie einen Alptraum. Auf einmal schreckte sie auf und merkte, dass sie schweißgebadet war. Sie rieb sich die Augen und versuchte sich selbst zu beruhigen. Dann legte sie sich wieder hin und drehte sich auf die Seite und schloss die Augen.

    Kapitel III

    Am nächsten Morgen auf der Brücke. Es war gerade Schichtwechsel als Picard die Brücke betrat. Lt. Worf nahm gerade die Arbeit auf als auch Riker und Troi erschienen. Beide setzen sich jeweils auf ihre Plätze auf der Brücke. “Lt. Worf rufen Sie bitte Galia III.” “Ey, Sir.” brummte Worf kurz und knapp. “Galia III antwortet.” “Auf den Schirm.” Picard stand auf und auch Troi und Riker kamen dieser Geste nach als eine junge Frau mit blonden Haaren und Blau-goldenen Augen auf dem Bildschirm erschien. “Hier ist Mentina Veroz von Galia III herzlich Willkommen.” kündigte sich die Dame an. Picard war erstaunt über das engelhafte Aussehen dieser Frau, fing sich jedoch gleich wieder und antwortete “Ich bin Kapitän Picard von der Enterprise. Ich freue mich mit Ihrem Planeten als erster Vertreter der Föderation in persönlichen Kontakt zu treten.” “Wir sind ebenso erfreut wie Sie, Kapitän.” gab die junge Frau zurück. “Botschafterin wir werden in kürze auf Ihren Planeten eintreffen.” “Natürlich. Ich werde Ihnen die Koordinaten des Empfangssaal zukommen lassen und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit hinsichtlich auf unser Zusammentreffen.” “Das hoffe ich ebenso wie Sie. Vielen Dank.”

    Der Bildschirm schaltete um und es wurde wieder der Planet sichtbar, der eine grünliche und lilafarbene Oberfläche zu haben schien. “Ich habe soeben die Daten für das Treffen erhalten, Kapitän.” berichtete Data. “Gut dann werden wir uns mal auf den Weg machen und den Galianern einen Besuch abstatten.” Der Kapitän, Riker und Troi bewegten sich Richtung Turbolift und verschwanden hinter der Tür. Wesley saß an der Bordsteuerung und drehte sich nun zu Data der sich neben ihm befand. “Die Galianer haben ein sehr engelhaftes Aussehen durch ihre helle Haar- und Hautfarbe finden sie nicht?” fragte Wesley Data. “Das stimmt. Dieses Aussehen ist in einigen Kulturen vertreten z.B. auf Zalara gibt es einen Stamm die das Aussehen von Albinos haben und auf Nebras ist es Brauch sich mit weißer Erde den Körper zu bemalen um als gereinigt zu gelten.” Wesley verdrehte die Augen mit einem eingehenden Seufzer. “Habe ich etwas falsches gesagt?” erkundigte sich Data. “Nein natürlich nicht.” Wesley lächelte und schüttelte leicht den Kopf hin und her.

    Das Außenteam wurde auf dem Planeten materialisiert und fand sich in einem aufwendig geschmückten Raum mit einem leisen Geräusch von plätschernden Wasser wieder. Vor ihnen stand eine Gruppe von mehreren Galianern die sich sofort auf die Enterprisecrew zu bewegten. “Herzlich Willkommen. Mein Name ist Valino Cameno Mitglied des hohen Rates.” stellte sich ein etwas älterer Mann vor der ebenfalls blondes kurzes Haar und Blau-goldene Augen hatte. “Ich bin Kapitän Jean-Luc Picard von der USS Enterprise. Dies ist Commander William Riker mein erster Offizier” und zeigte zu seiner Rechten Auf Riker. “Dies ist Counselor Deanna Troi von Betazed” zeigte auf Deanna auf seiner Linken. Die Gruppe Galianer verneigten sich leicht um eine Begrüßung auszusprechen. Danach stellte Valino Cameno seine Begleiter vor. “Dies ist Solina Gabas, mein enger Berater und Freund Hosito Balen und das jüngste Mitglied des hohen Rates Malina Amengo.” Die ersten zwei Begleiter waren wie Valino Cameno ebenfalls blond und hatten blau-goldene Augen. Jedoch die junge Frau die als letztes genannt wurde trat vor und hatte überhaupt nicht galian-isches Aussehen. Sie hatte lange dunkle Locken und schwarzbraune Augen. Deanna und Riker sahen sich überrascht an. Nur der Kapitän zeigte souverän keinerlei Veränderung in seinem Verhalten und verneigte sich leicht der jungen Dame Anfang zwanzig. “Bitte folgen Sie mir. Wir haben für sie einen Empfang mit Köstlichkeiten unseres Planeten zusammengestellt. Ich hoffe Ihnen wird unser Essen positiv zugetan sein.” Picard nickte einverstanden und alle folgten in den Nebenraum. Deanna und Riker nahmen nebeneinander Platz und lächelten sich kurz aber für niemanden bemerkbar an. Ihnen war bewusst, dass sie bei diesem Treffen nicht abgelenkt sein durften. “Dies ist eine Delikatesse meines Planeten” gab Valino von sich und reichte ein Tablett mit weißen nach süßen duftenden Früchten an die Besucher weiter. “Dankeschön” erwiderte Picard und nahm das Tablett an sich.

    “Ich möchte mich nochmals mit ausdrücklichen Dank für diese Einladung bedanken” begann Picard das Gespräch. “Oh sicher doch. Wir sind ein friedliches Folk und sehen immer gerne Besucher von anderen Planeten bei uns. Wir sind sehr wissbegierig was die Kulturen anderer Lebensformen angeht.” gab Valino als Antwort. “Warum reisen Sie eigentlich nicht durch die Galaxie und Besuchen auch andere Planeten?” wollte Picard wissen. “Wir sehen es nicht als Notwendigkeit an diese Welt zu verlassen. Wir haben einen sehr engen und spirituellen Kontakt zu unserer Heimat. Dies ist vielleicht auch der Grund warum wir so lange mit uns beraten haben, ob wir in die Föderation eintreten sollten.” “Wir sind froh, dass sie sich dazu entschlossen haben sich uns anzuschließen, da wir sehr viel von einander lernen können.” Riker saß neben seinem Kapitän und konnte jedoch nicht den Blick von der jungen Frau namens Malina abwenden. Für ihn war diese Frau ein Aspekt der in dieser paradiesischen Welt irgendwie aus dem Rahmen fiel. Sie wirkte sehr schüchtern und wich seinen Blicken immer wieder aus. “Wie ich sehe ist Ihre Kultur sehr an die Paradiesvorstellung unserer Welt angepasst.” unterhielt sich der Kapitän weiter mit Valino. Deanna bemerkte, dass Riker die junge Frau immer wieder musterte und schob sich nach kurzer Zeit näher an ihn heran um ihm etwas ins Ohr zu flüstern. “Was ist los?” fragte sie ihn. “Ich weiß zwar nicht warum aber dieses Mädchen passt hier nicht optisch in das Bild. Frag mich nicht warum aber sie erinnert mich an dich als ich dich zum ersten Mal auf Betazed gesehen habe.” “Du bist ein Schmeichler. Weißt du das?” sagte sie neckisch und gab ihm ein breites Grinsen im Gesicht zu verstehen, dass sie diese Bemerkung als Kompliment aufgefasst hatte. Die Zusammenkunft verlief sonst sehr reibungslos und das Außenteam wurde nach dem Essen von der kleinen Gruppe von Galianern die Stadt geführt. Alle Einwohner dieser Stadt entsprachen dem eigentlichen Aussehen von Engeln. Ihre cremefarbenen Gewänder hatten etwas weiches und frommes. “Commander Riker” bat Picard ihn um seine Aufmerksamkeit. “Botschafter Cameno hat vorgeschlagen, dass die Besatzung der Enterprise sich hier uneingeschränkt aufhalten kann.” “Das ist eine schöne Abwechslung zum Alltag auf einem Raumschiff,” gab Riker als Antwort. “Gut dann werde ich mich darum kümmern, dass die Besatzung dies als einen kleinen Landurlaub in Betracht ziehen kann. Botschafter wir danken Ihnen für diese Gastfreundlichkeit im Namen der ganzen Besatzung.” “Wie schon gesagt, bei uns sind Besucher immer gern gesehene Gäste.” erwiderte Cameno. Malina ging etwas abseits der Gruppe und sah etwas nachdenklich aus. Deanna schritt zu ihr rüber um ein unverbindliches Gespräch mit ihr anzufangen. “Dies ist ein wunderschöner Planet auf dem Sie leben.” Mit dieser Aussage versuchte sie die Aufmerksamkeit von Malina auf sich zu lenken. “Ja das stimmt. Es ist ein Ort den man nicht so schnell wieder verlassen möchte.” Sie lächelte Deanna an und auf einmal kam es ihr vor als ob Riker Recht hatte. Diese Frau sah ihr wirklich sehr ähnlich. Nur ihre Gesichtszüge waren weich und runder als ihre. Aber diese Augen. Sie ist eine attraktive junge Frau Anfang 20 dachte Deanna. Der Körper von Malina war schlank aber hatte etwas athletisches und geschmeidiges.

  • #2
    Hallo galileo 21 ,

    wie Du sicher an meinem Namen erkennen kannst , bin ich wie (evtl ) Du ,ein riesen Fan von diesem tollen Paar ?!

    Ich habe mit schmunzeln und großer Freude (Spaß) deine Story über Will und Deanna gelesen und finde sie wirklich gelungen .
    Man kann sich richtig in die Stimmung /Szene reinversetzen .
    Hast Du vor die Geschichte weiter zu erzählen (was mit Malina passiert und ob der gute Will mal standhaft bleiben kann )?

    Also nochmal danke schön für diese romantische Story !!

    Kommentar


    • #3
      Super!!!

      Aber: "Aye, Captain". Nicht "Ey".

      Kommentar


      • #4
        gefällt mir gut, deine geschichte...
        wirklich sehr gelungen!!
        Eine hausgroße Kakerlake greift Sie an. Was tun? Wegblastern! („MIB“)

        Kommentar

        Lädt...
        X