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Cube Fanfic: Gefangen

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  • Cube Fanfic: Gefangen

    Gefangen ?!?

    Es war spät in der Nacht als Sandra, Lindsey und Marco aus Wien zurückkamen. Das Flugzeug von Lindsey hatte Verspätung gehabt, und so mussten Marco und Sandra den halben Tag am Flughafen verbringen.
    Sandra parkte das Auto beim ehemaligen Stall, seit kurzen hatte sie dort einen Pool und ein kleines Gartenhaus. Schon bevor sie zum Flughafen fuhren, bauten Marco und Sandra ein großes Zelt auf, denn in dem kleinen Häuschen war nicht genug Platz zum schlafen.
    „Ich glaub das Gasthaus hat noch offen, ich hol mir mal Zigaretten“ sagte Lindsey.
    „Von Samstag auf Sonntag hat es sehr oft durchgehend offen, die ganzen Kiddies hier lungern in der Kellerbar rum und besaufen sich.“ Sandra grinste.
    „Pack mal aus, ich geh mit Sandra hinunter und hol dir die Packung“ erwiderte Marco.
    „Das ist lieb…“ Lindsey begann ihre Sachen in das große Zelt zu tragen. Im Zelt standen 3 bequeme Feldbetten, einige Plastikboxen um die Sachen gut verstauen zu können.

    Marco und Sandra machten sich auf den weg, weit war es ja nicht. Einige Straßenlaternen waren ausgefallen, so war es etwas düsterer.
    „Laufen wir um die Wette“ schlug Marco vor und begann lachend voraus zu rennen. Sandra sprintete hinter ihm her. Bald waren sei auf gleicher höhe, Marco wollte Sandra etwas aufholen lassen. Wie aus dem Nichts tauchten vor ihnen zwei dunkle große Gestalten auf. Marco und Sandra rannten in die zwei Männer hinein, alle vier Personen vielen zu Boden. „Tschuldigung“ murmelte Sandra und rappelte sich auf, ihr tat der Fuß weh. Die Männer standen ebenfalls auf und musterten die Zwei. Sandra half Marco auf die Beine. Stillschweigend schritten die Männer weiter, sie sagten kein Wort.
    „Seltsame Typen“ flüsterte Marco.
    Kurze Zeit später betraten sie das Gasthaus und holten die Zigaretten für Lindsey ab. Beim Rückweg, sah Marco etwas am Boden liegen.
    „Was liegt den da“ murmelte er, „hast du was verloren, Sandra“
    „Nein, mir ist nichts runter gefallen, hab auch noch meine Halskette“ Marco hob die Karte auf, sie hatte die Größe einer Kreditkarte und besaß ebenfalls einen Magnetstreifen.
    „Schauen es wir uns mal im Licht genauer an, vielleicht kann man dann noch mehr erkennen“ Marco steckte die Karte ein. Ein paar Minuten später betraten sie den Stall, vor dem der Hof mit dem Pool lag.
    „Wir sind wieder da…“ rief Marco erfreut. Im Zelt wollten sie dann Lindsey über das seltsame Erlebnis berichten.
    „Na endlich, lässt man eine Diva so lang allein“ Lindsey saß auf einem der Betten und hatte sich schon was zu Trinken genommen.
    „Uns ist was ganz seltsames passiert, wir sind mit ein paar Typen zusammengestoßen, komplett schwarz gekleidet, man konnte nicht mal ihr Gesicht erkennen. Sie haben uns komisch gemustert und sind dann weiter. Nachdem wir deine Zigaretten hatten, haben wir beim Rückweg was gefunden.“ Marco reichte Lindsey diese seltsame Karte. Sandra setzte sich neben Lindsey und gab ihr die Packung Zigaretten. Drei Köpfe waren über die Karte geneigt.
    „Hmm, irgendwo her kommt mir der Name: Mark Gress bekannt vor“ grübelte Lindsey.
    „Hab den auch irgendwo gelesen, aber wo nur“ Sandra war sich auch nicht sicher, wo sie den Namen einordnen sollte.
    „Schauen wir im Internet nach, ich weiß das ich ihn in den Nachrichten gehört hab“
    „Wir werden doch keinem Mörder über den Weg gelaufen sein?“ fragte Lindsey und erschauerte.
    „Ja klar, und ein Mörder trägt auch eine ID Karte bei sich“, scherzte Marco. Sandra holte den Laptop hervor, schaltete ihn ein und steckte das Handymodem an, „mal schauen ob wir was finden“
    „Bin schon gespannt, was es mit dem auf sich hat, wahrscheinlich ist es auch nichts Weltbewegendes“
    Sandra tippte in Google den Namen ein. Sofort kamen einige Newseiten. Es dauerte etwas bis die Seiten geladen waren, da sie nur via Modem online war.
    „Seltsam,…“ murmelte sie, Mark Gress starb bei einem Zugunglück in der Schweiz. Ein Triebwagen des Gebirgsexpress ist eine Brücke hinuntergestürzt. „
    „Genau, jetzt weiß ich es wieder, der Triebwagen hing noch lange über den Abgrund ehe er abstürzte, es gilt als schwerstes Zugunglück in der Schweiz.“
    Marco las weiter in dem Bericht, „abartig“ murmelte er.
    „Was ist abartig?“ Lindsey schaute ihn verwirrt an. Sandra begann sich ebenfalls zu wundern.
    „Er war Amerikaner und sollte in die USA überstellt werden, am Flughafen in Zürich verschwand der Sarg, er ist nicht mehr aufgetaucht“
    „Das ist wirklich krass, was will man nur mit einem Toten“
    „Vielleicht hat ihn wer wiederbelebt“
    „Wie Zombies sahen sie nicht aus, und die haben sich auch nicht so bewegt“
    „Was ist wenn das Unglück eine Inszenierung war um unterzutauchen“ spekulierte Sandra.

    „Verdammt“ fluchte Mark zu James, als sie vor den Geheimeingang standen, „ich hab die ID Karte verloren“
    „Das ist sehr schlecht, was werden die Arbeitgeber dazusagen, aber wir haben etwas anderes Interessantes für sie, ich hoffe das beruhigt sie und sie stecken dich nicht hinein“
    „Ein zweites Mal sterben möchte ich auch nicht, wobei es beim ersten Mal gefakt war, vor allem nicht im Cube.“
    James schob seine ID Karte in den Scanner und die Beiden betraten einen langen, spärlich aus Felsen geschlagenen Gang. Nach zirka 100 Metern, befand sich vor ihnen eine Stahltür. Ein Scanner untersuchte mit einem blauen Strahl die Beiden, erst dann glitt die Tür vor ihnen auf. Würde man es nicht mit eigenen Augen sehen, könnte man es nicht glauben, vor ihnen erstreckte sich ein großes modernes Büro. Etliche Männer und Frauen saßen bei Tischen und überwachten den Cube.
    „Fahren wir besser gleich zu unseren Vorgesetzen.“ schlug James vor, Mark war sichtlich nervös, was in anbetracht der Situation logisch war.

    „Was ist passiert, wir hatten sie nicht mehr am Monitor“ fuhr der Mann sofort Mark an, „die ID-Karte befindet sich nicht mehr in ihren Händen“
    „Sir es gab einen Unfall“ stammelte Mark.
    „Sie wissen was der Verlust der ID-Karte bedeutet“
    „Ja, Sir“ Mark senkte den Kopf.
    „Sir, wir sind im Ort mit zwei jungen Leuten zusammengestoßen, anscheinend haben die, die ID-Karte an sich genommen und die Frau hat unser Logo an ihrer Halskette.“
    „Was hat die, wie kommt die dazu“ Man merkte das der Abteilungsleiter wütend wurde.
    „Bringt sie mir hierher, aber nur SIE, wenn sie hier unbeschadet ist, könnte man darüber nachdenken, die Strafe noch mal aufzuheben. Die ID-Karte möchte ich ebenfalls haben.“
    „Was ist mir ihren Freunden oder Bekannten die bei ihr sind?“
    „Steckt sie in den Cube, sonst werden sie reden und Nachforschungen anstellen. Lasst alles wie einen Unfall aussehen, wenn wir das Bahnunglück inszenieren konnten, ist das hier eine Kleinigkeit“


    Kapitel 2

    „Das ist aber sehr auffällig so unterzutauchen, da sollte man schon einen anderen Weg wählen“ sagte Lindsey, „wir sollten morgen weitere Nachforschungen anstellen, lasst uns erst mal eine Nacht darüber schlafen.“
    „Ich stecke die Karte unter mein Kopfkissen“ Marco schob die Karte unter das Leintuch. Sandra schaltete den Computer aus, legte ihn in die leere Aufbewahrungsbox zurück. Schon etwas müde kuschelte sie sich unter die Bettdecke auf dem letzten freien Feldbett. Schnell schliefen die drei ein.

    Schon vor geraumer zeit hatten sich Mark, James und drei weitere Personen auf den Weg gemacht die drei jungen Leute abzuholen. Fast unhörbar parkte ein schwarzes Auto vor dem Gebäude.
    „Ich habe es auf den Scanner wo sich die ID-Karte befinden müsste“ flüsterte John. Er navigierte die Gruppe zu dem Zelt, „die drei scheinen schon zu schlafen“ wisperte er und zeigte das Abbild der Wärmekamera seinen Kollegen.
    Wie ein Schatten schlichen sie in das Zelt. John, James und Georg legten gleichzeitig mit dem Betäubungsgewehr an um die drei auszuschalten, so dass sie von dem Abtransport nichts mitbekommen würden. Rasch luden sie die Drei ins Auto. Mark und Claus räumten mit Handschuhen im Zelt einiges auf und nahmen die Kleidung, Computer und andere Sachen mit, sie wollten es vorerst so ausschauen lassen, als wären Sandra, Marco und Lindsey verreist. Mark legte noch ein paar Reisepläne auf den Tisch und leere Hüllen von Bahntickets. James holte die ID-Karte aus dem Versteck und reichte sie Mark.
    „Danke“ flüsterte er und steckte sie ein.
    Er nahm das Auto von Sandra und fuhr ohne Licht den Anderen hinterher. In der Nähe des Berges stand ein neues Haus mit einer angebauten Garage. Das Tor öffnete sich und die beiden Wagen fuhren in die Garage hinein, von da aus führte eine Straße tief in den Berg hinein. Das Zweite innere Garagentor schloss sich wieder. Es sah alles aus, wie eine normale Garage. Mitten auf der Strecke hielt der Wagen und James und Mark zogen Sandra heraus. Die Anderen würden sich um Lindsey und Marco kümmern.

    Durch eine Tür in der Wand kamen sie in das Bürogebäude, sei trugen Sandra direkt zum Büro ihres Abteilungsleiters. Sie war immer noch ohnmächtig als sie dort auf die Holzbank gelegt wurde.
    „Gut gemacht“, ihr Boss musterte Sandra und schaute sich die Kette an, „sehr interessant, bin gespannt was sie dazu zu sagen hat“ Danach wandte er sich an James und Mark, „ihr könnt gehen, aber ich behalte euch im Augen.“ Die Zwei verließen mit einem etwas mulmigen Gefühl das Büro.
    „Hoffentlich landen wir nicht ebenfalls drinnen“ murmelte James. Er setzte sich an seinen Arbeitsplatz, neben ihm nahm Mark seine Überwachungsstation ein.

    Der schwarze Wagen fuhr noch tiefer in den Berg hinein. Es ging auch einige Serpentinen abwärts. Tief unten hielt er. John schob seine ID-Karte in den Scanner und der Wagen konnte ein weiteres Tor passieren. Eine erleuchtete Halle tat sich vor ihnen auf, ein paar Leute, die an einem Tisch saßen sprangen auf und rannten zu einem Computer. Einen Moment später merkte man eine kurze Erschütterung. Der Wagen parkte in der Mitte des Raumes.
    „Ein Raum ist hier, Sir“ sagte ein junger Mann zu John.
    „Bringen wir die neuen Opfer hinein, sehr lange werden sie nicht mehr schlafen“ Rasch zogen sie den zweien das passende Outfit an.
    Eine Treppe führte zu der Luke um in den Cube zu kommen. Die Tür zu dem Raum war geöffnet. Ein paar Techniker standen im Raum um die zwei neuen Opfer hineinzulegen. Vorsichtig trugen John und Claus die junge Frau zu der Tür und schoben sie hindurch. Die Techies nahmen sie ihn Empfang und legten sie in eine Ecke. Einen Moment später lag auch Marco drinnen. Rasch verließen sie den Raum und verschlossen die Tür.
    „Schicken wir sie auf die Reise“, John grinste über den Erfolg der Mission. Der Raum verließ seine Position und bewegte sich rasch durch einen langen Gang zum Cube zurück.

    Der Raum raste noch durch den Gang als Lindsey munter wurde. Sie rieb sich die Augen, „das muss ein Traum sein“, murmelte sie. Ihr Gefängnis wurde leicht erschüttert. Jetzt bemerkte sie dass Marco ebenfalls in den Raum lag.
    „Wie gibt’s so was,…“ Sie krabbelte zu Marco hinüber und rüttelte ihn. „Aufwachen,…“ Etwas verwirrt öffnete er die Augen.
    „Wie kommen wir in den Cube?“ fragte er, als er ihm allzu bekannte Wände sah. Ihr Raum hielt gerade an.
    „Ich glaub Sandra ist nicht da, sonst hätte sie uns durch ihr Jubelgeschrei geweckt“
    „Und wenn sie weitergeklettert ist?“ fragte Lindsey.
    „Nein, wahrscheinlich liegt sie in einen anderen Raum, sie wollten sie bestimmt nicht zu uns dazugeben, checken wir mal die umliegenden Räume“ schlug Marco vor.
    „Ich denke das hat keinen Zweck, der Raum hat sich lange Zeit bewegt“ erklärte Lindsey.
    „Aber wieso stecken die uns rein, wir haben nichts gemacht“ murmelte Marco, „das finde ich absolut nicht fair“ Die zwei saßen am Boden und lehnten sich an eine der Wände an.
    „Hmm sollen wir weiterklettern oder sitzen bleiben“ grübelte Lindsey.

    Müde drehte sich Sandra auf die andere Seite und fiel auf den Boden. Erstaunt setzte sie sich auf und öffnete die Augen, grelles Licht flutete ihr entgegen. Verwirrt blickte sie sich um.
    „Wo bin ich? Wo sind Lindsey and Marco?“
    „Erstens wo sie sind, das geht sie nichts an, und ihre momentane Lage lässt es auf keinen Fall zu Fragen zustellen“ fuhr ein Mann sie an. „die Fragen stellen wir, sonst niemand, und kooperieren sie nicht, wird ihnen da Gleiche zu stoßen wie ihren Freunden“
    ‚So ein Arschloch’ dachte sie sich und murrte vor sich hin.
    Erschrocken musterte sie ihn, verkniff sich aber die nächste Frage, immerhin wollte sie raus finden was mit Lindsey und Marco passiert war.
    „Setzen sei sich hier her“ Er deutete auf einen Sessel. Murmelnd erhob sie sich und nahm auf dem Stuhl Platz. Musternd blickte sie sich um, die Fenster in die anderen Räume waren verdunkelt.
    „Nun fangen sie von vorne an, was hat es mit der Halskette auf sich“ Er hielt ihr, ihre Halskette vor die Augen. Sandras Augen funkelten wütend, da hatte doch glatt wer ihre geliebte Kette abgenommen und zickte sie deswegen an.
    „Ist doch nur eine Halskette mit einem Anhänger, hab ich mir machen lassen“
    „Und wieso gerade dieses Symbol, gibt doch genug Andere Symbole“
    „Darf man sich jetzt nicht mal mehr ein Schmuckstück machen lassen, das man in einem Film sieht“ grummelte Sandra. Sie wollte ihre Kette zurückhaben und auch wissen was mit ihren Freunden los war.
    „Und wieso lässt du dir so was nachmachen?“
    „Weil es mir gefällt und der Film cool ist, seit wann ist denn so was verboten?“
    „Um einiges klar zustellen, du bleibst jetzt hier und wirst mitarbeiten.“
    „Was ist jetzt mit meinen Freunden?“
    „Das geht dich im Moment noch nichts an“
    „Das geht mich sehr wohl was an, ich will wissen was mit ihnen los ist, wenn ich kooperieren soll, möchte ich wissen was los ist“ erwiderte Sandra wütend, so einfach wollte sie sich damit auch nicht abfinden, „jetzt wird man schon wegen Halsketten verurteilt“
    „Gehen sie durch die Tür, dann wird man ihnen alles erklären?“
    „Und wenn ich mich weigere mitzuarbeiten?“
    „Sie werden mitarbeiten ob sie wollen oder nicht“
    „Das werden wir ja sehen“ Sandra hatte keine Lust sich etwas vorschreiben zu lassen.
    „Und nun raus“
    Grummelnd erhob sie sich und schritt durch die Tür, sie stand auf einem Balkon und blickte in einen großen modernen Büroraum hinab. Geschäftiges Treiben herrschte, keiner beachtete sie, als sie die Treppe hinab stieg. Am fuß der Stiege blickte sie sich staunend um. ‚wo bin ich da nur hingeraten’ dachte sie sich.

    Sie war auch stocksauer, weil sie nicht mehr ihre Halskette hatte, ihr fehlte ihr Lieblingsschmuckstück.
    Als sie so dastand kam eine junge Frau auf sie zu.
    „Komm mit“, forderte sie Sandra auf, ich zeig dir hier einiges, „ist ziemlich cool“ Sandra trottete hinter der Frau her und nahm neben ihr an einem Terminal platz.
    „Keiner sagt mir wo meine Freunde sind, haben sie die hier auch zum Arbeiten eingeteilt, auch ne komische art neue Mitarbeiter zu casten“
    Der Boden vibrierte kurz.
    „Was war das?“ Sandra war es schon vorher aufgefallen, aber da konnte sie niemanden fragen.
    „Erfährst du gleich, nenn mir mal die Namen deiner Freunde, Vornamen reichen“
    „Lindsey und Marco, aber der Mann da oben meinte, dass mir das gleiche zustoßen wird, wenn ich nicht kooperiere“
    „Was ist denn passiert?“ fragte sie vorsichtig. Sie musste sich noch die Worte zurechtlegen, ehe sie Sandra alles erklärte. Für Sandra würde es hart werden die Wahrheit zu erfahren.
    „Ich weiß es eben nicht, wir waren Zelten, sind schlafen gegangen und ich bin dann hier munter geworden, von meinen Freunden keine Spur, ich mach mir echt große Sorgen um sie“
    Die Frau deaktivierte den Bildschirmschoner, Sandra sah ein allzu bekanntes Symbol auf den Monitor. Langsam begann sie zu realisieren was wahrscheinlich hier los war, aber auf der anderen Seite konnte es nicht möglich sein.
    Jetzt kam es ihr in den Sinn, anscheinend waren sie in der Nacht mit Mitarbeitern zusammengestoßen und die ID-Karte war sehr wichtig gewesen.
    „Haben die den Cube wirklich gebaut?“ flüsterte sie, und nahm damit auch an das sie Marco und Lindsey gleich rein gesteckt hatten.
    „Ja, er existiert schon zwei Jahre.“
    „Wieso nur haben sie mich nicht auch gleich in den Cube, dann wäre ich bei meinen Freunden“ Sandra kamen ein paar Tränen in die Augen.
    „Sei froh, dass du hier bist, sie lassen keinen lebend raus“
    „Ne, ich will zu meinen Freunden, was muss ich tun, das ich in den Cube komme?“
    „Die werden dich sicher nicht hineinlassen“

    Kapitel 3

    ‚Ich muss irgendwie rein, das bin ich meinen Freunden schuldig’ dachte sie sich. Sandra grübelte was sie anstellen musste um in den Cube zu kommen.
    „Und wieso lassen sie mich nicht rein, die müssten sich ja über jedes neues Opfer freuen“
    „Dann rede mal mit den Abteilungsleiter, vielleicht stecken sie dich ja rein“
    „Gut, dann kann ich mir auch gleich meine Halskette zurückholen“ Sie sprang auf und machte sich auf den Weg zur Treppe.

    „Was ist da los?“ wunderte sich Mark, „ich schau mal zu unserer neuen Mitarbeiterin“ Sandra stürmte zu der Treppe. Mark hielt sie auf der ersten Stufe auf.
    „Ist was passiert, kann ich dir helfen?“
    „Nein, ich will nur meine Kette haben und dann in den Cube“ nörgelte sie und drängte sich eine Stufe höher.
    „Bleib hier, es gibt kein Entkommen aus dem Cube“ versuchte Mark sie zu beruhigen.
    „Ohne meine Freunde hat das hier auch keinen Sinn“ Abermals schaffte sie es eine Stufe höher zukommen, „lass mich gefälligst durch“
    „Du weißt gar nicht, was dich im Cube erwartet, du kannst sicher sein, einen sehr grausamen Tod“
    „Ich weiß sehr wohl was da passiert, ich will eben zu meinen Freunden, sie werden sich auch Sorgen um mich machen, und keine Angst die Leben sicher noch, so dumm sind die nicht das sie in eine Falle tappen“
    Sandra versuchte an Mark vorbeizukommen, er ließ sie aber nicht durch.
    Schon seit längerer Zeit beobachtete der Abteilungsleiter das Gerangel auf der Treppe.
    „Mark, Sandra sofort in mein Büro.“

    Mark ließ sofort die Treppe los und Sandra stürmte hinauf. Langsam trottete Mark hinter ihr her. Ohne anzuklopfen betrat Sandra das Büro.
    „Was sollte das?“ fuhr sie der Mann an.
    „Ganz einfach, ich will meine Kette und zu meinen Freunden, und das auf der Stelle“
    Langsam kam Mark ins Büro, „Sir ich hab versucht sie aufzuhalten.“
    „Sie sind mal ruhig“ blaffte er Mark an.
    „Das ist ein enormer Aufwand, sie ihn den Cube zu stecken“ versuchte der Mann zu schwindeln.
    „Das glaub ich nicht, reichen sie mir einfach das Formular, ich unterschreib es und klettere rein, viel schwieriger wird es ja wohl nicht sein“ erwiderte Sandra frech, „außerdem wenn sie andere Leute reinstecken, geht das sicher noch schneller“
    „Wenn sie wüssten auf was sie sich einlassen, den Cube lebend zu verlassen ist unmöglich“
    „Das Wort unmöglich gibt es nicht“ erwiderte Sandra keck.
    „Was wollen sie tun, wenn sie drinnen sind, sei finden ihre Freunde niemals, ich denke die Leben so und so nicht mehr, keiner hat es noch geschafft durch mehr als fünf Räume zu kommen“
    „Unterschätzen sie bloß Marco und Lindsey nicht“
    „Sie wollen also wirklich rein? Fahren sie mit dem Lift auf Ebene 180, und nun gehen sie“
    „Ich will aber meine Kette haben…“
    „Da haben sie sie und nun hauen sie schon ab, und Sie“ er wandte sie an Mark, nachdem er ihr die Kette zugeworfen hatte, „können gleich mitgehen“
    „Aber…“
    „Verschwinden sie Beide“

    Sie fing die Kette auf und verließ stillschweigend das Büro, Mark ging langsam hinter ihr her.
    „Jetzt komm schon,…“ Längst hatte sie sich die Kette umgehängt. Sandra rannte die Treppe hinunter und sah sich um wo der Aufzug war.
    „Wo ist der Aufzug?“ fragte sie, einem vorbeieilenden Techniker.
    „Dort drüben“ er deutete auf eine Stahltür. Mit schnellen Schritten stürmte sie auf die Tür zu, drückte die Taste und wartete auf den Lift. Mark kam gerade an, als sich die Tür öffnete. Hurtig stieg sie in den Lift.
    „Ich will nicht rein, mir reicht es schon wenn wir Gefangene hineinlegen müssen, das ist schon immer ein ganz mulmiges Gefühl“ murrte Mark, „und jetzt muss ich rein und das nur wegen der Streiterei“
    „Wenn du mich einfach vorbei gelassen hättest, müsstest du sicher nicht mitgehen“ Der Lift sauste in die Tiefe.
    Nach einer langen Fahrt hielt er endgültig an, die Tür glitt auf und Sandra blickte in eine fast leere Lagerhalle, an einer Seite war ein großes Garagentor. Sie verließ den Lift und blickte sich suchend um. Zwei Männer kamen auf sie zugelaufen.
    „Mitkommen“ forderte sie einer von ihnen barsch auf.
    „Ich gehe so und so freiwillig mit, Hauptsache ihr steckt mich in den Cube.“
    „Du wirst schön alleine reinklettern…“
    Sie hatten Sandra an den Oberarmen gepackt und schleppten sie in einen Nebenraum. Danach steckten sie Mark hinein.
    „Zieht euch das an, füllt das Formular aus und dann wartet, wir holen euch schon ab.“
    Der Mann verließ wieder den Raum und sperrte ab.
    „Wir werden uns dann nicht von den Gefangenen unterscheiden können, und das schlimmste ist, die anderen Techniker können sich auch Späße mit uns erlauben. Was ist wenn sie die Sensoren modifizieren und die Nummern Codes ändern…“
    Sandra grinste etwas, „wird schon nicht so schlimm werden“ Sie behielt ihr T-Shirt an, zog sich nur die kurze Hose aus und schlüpfte rasch in die Andere hinein. Sie zog sich die Schuhe an. Danach setzte sie sich an den Tisch und zog sich eines der Formulare ran.
    „Ich kann es nicht fassen, ich halte eines der Formulare in meinen Händen“ murmelte sie ganz leise.
    Mark zeterte ebenfalls leise vor sich hin, und ärgerte sich über seine eigene Blödheit. Sandra schrieb oben nur ihren Namen hinein und setzte unten ihre Unterschrift darunter, den Rest würden wohl die Anderen ausfüllen.

    Einer der Männer kam zurück, „und fertig“
    „Ja“ erwiderte Sandra und stand auf, sie nahm sich ihre Jacke und das Formular und ging zur Tür.
    „Sind sie auch endlich auch fertig“ wandte er sich an Mark, „beeilen sie sich“ Eine stärkere Erschütterung ging durch den Boden, hier merkte man es bei weiten stärker als oben in den Büroräumen. Mark stand auf und gab den Typen seinen Zettel.
    „Dann kommt mit, euer Raum ist da“ Sandra und Mark folgten dem Mann, er brachte sie in die große Halle zurück. Eine Treppe wurde an die Wand geschoben. Ein Techniker öffnete die Tür zu dem Cube.
    „Rein mit euch, und viel Spaß“ meinte er sarkastisch.
    „Ich werd meinen Spaß haben, weil ich schon immer in den Cube hineinwollte“ warf Sandra frech zurück und stieg die Treppe hinauf. Sie hockte sich hin und kroch in den Gang hinein. „Das sieht wirklich cool aus“ Sie rutschte ein Stück nach vor und stieg dann die Leiter in den Raum hinab. Mark folgte ihr.
    „Das ist also das Ende“ murmelte er, als sich hinter ihnen die Tür schloss.

    „Ich kann es nicht glauben, ich bin im Cube“ murmelte Sandra. Mit einem leichten ruck setzte sich der Raum in Bewegung und begann nach vorwärts zu rasen. Mark der schon die Bewegung de Räume auf den Monitoren gesehen hatte hielt sich fest. Sandra strauchelte etwas, konnte sich aber auf den Beinen halten. Neugierig wie sie war, kletterte sie zu einer Luke hinauf und öffnete sie. Fasziniert blickte sie in den Gang hinaus, den sie vorwärts rasten.
    „Wenn du den Cube sehen willst, geh zu der anderen Luke, da kannst du ihn dir anschauen, ehe wir dann drinnen verschwinden.“ rief Mark ihr zu und deutete auf die andere Tür.
    „Danke“, Sandra verließ ihren platz und kletterte zur anderen Luke hinüber.
    „Am Anfang siehst du nur die Wand, aber der Raum wird sich in Kürze in diese Richtung bewegen.“ Fasziniert musterte Sandra die Wand, sie konnte manchmal kleine Nischen erkennen, die wahrscheinlich für Wartungsarbeiten gedacht waren. Tatsächlich stoppte der Raum kurz und bewegte sich dann wieder in die von Mark gesagte Richtung. Sandra blickte jetzt nach vorn, noch konnte sie nichts vom Cube sehen. Wie von Zauberhand glitt vorne ein Tor auf, der Raum passierte das Tor und endlich konnte sie den Cube sehen. Auf einer Seitenwand bewegte sich gerade ein Raum hinauf.

    „Das ist echt wunderschön“ Ihr Gefängnis fuhr am Boden des Cube entlang und ziemlich in der Mitte des Cube nach oben.
    „Ich wusste das der Cube groß ist, aber in wirklich zu sehen, das sieht gigantischer aus, als ich mir je hätte träumen lassen.“ Sandra stieg in den Raum zurück, als er anhielt. Unter ihnen dockten schon weitere Räume wieder an, alles hatte sich verschoben.
    „Nun sind wir meinen ehemaligen Arbeitskollegen ausgeliefert“
    „Was hast du eigentlich beim Cube gemacht?“ fragte Sandra neugierig, auf einer Seite hätte es ihr ja fasziniert für den Cube zu arbeiten, aber nicht wenn ihre Freunde drinnen sind.
    „Meistens haben wir sich im Team auf die Suche nach neuen Opfern gemacht, Beweise verschwinden zu lassen und nun hätte ich eigentlich anfangen sollen an der Bewegung der Räume mitzuprogrammieren, leider kam es dazu nicht mehr“ erzählte Mark. Sandra musterte abermals den Raum, er sah wirklich so aus wie in Cube Zero.
    „Wieso nur hast du dir das Logo nachgemacht?“ fragte er Sandra.
    „Ich liebe diesen Film und ich wollte eben das Symbol bei mir tragen. Finde den Film einfach klasse und vor allem die Fallen, ich denke mit meinem Wissen aus den Filmen kann ich sicher die ganzen Fallen austricksen“ Sandra hatte wirklich keine Angst in Bezug auf die Fallen.
    „Wie das Raumcodiersystem geht, weiß ich nicht, sonst hätten sie mich nicht rein gelassen, wenn ich es gewusst hätte“
    „Dann schau ich es mir mal an!“ Sandra hatte vorher nicht auf die Nummern geachtet. Sie konnte es immer noch nicht fassen, das sie im Cube war. Noch ganz fasziniert ging sie im Raum auf und ab und strich mit der Hand über die kühlen Wände.
    „Dann schau ich mir mal den Code an“ Sandra stieg zu einer Luke hinauf. Sie öffnete sie und blickte auf die Codes. 456,782,546 konnte sie bei ihren Raum lesen, beim anderen stand. 983,782,457. Sandra zog sich den Schuh aus, band die Schnürsenkel zusammen und warf ihn dann in den Raum hinein. Sogleich schossen aus der Wand etliche Pfeile einige blieben im Schuh stecken und fingen an ein Loch hineinzuätzen.
    „Whow, nette Falle“ Sie zog den Schuh zurück, zog die Pfeile aus dem Schuh hinaus und warf sie auf den Boden.
    „Mutig“ meinte Mark, „das anzufassen,…“
    „Ach da passiert schon nichts, es sind ja nur die Spitzen gefährlich, sonst hätte sich der Pfeilschaft auch gleich aufgelöst.“
    Einen Moment später lagen nur mehr die leeren Hülsen auf den Boden. Sandra grinste und hob sie auf, „nun haben wir weitere Testobjekte, die werden wir sicher brauchen.“
    „Kannst du schon was erkennen, wie das System funktioniert?“
    „Noch nicht, ich brauch da sicher noch einige Zeit“

    In der Zwischenzeit waren Marco und Lindsey sicher durch 8 Räume geklettert.
    „Bin echt schon müde, mir reicht es schön langsam, und ich will was zu trinken haben“ nörgelte Lindsey.
    „…und vielleicht noch einen Liegestuhl dazu“ meinte Marco sarkastisch und knuffte sie freundschaftlich.
    „Sehr witzig, behandelt man so ne Diva“
    Marco kletterte zur nächsten Luke hinauf und warf den Schuh hinein. „Sicher“ rief er nachdem er ihn raus gezogen hatte. Auf der gegenüberliegenden Seite öffnete gerade Mark die Tür und blickte in den Raum. Er sah dass Marco gerade den Schuh raus zog.
    „Wir kommen zu euch“ rief Mark und kletterte in den Raum hinein. Als Sandra die Leiter hinaufklettern wollte, verriegelte sich die Tür.

    Kapitel 4

    „Verdammt“ fluchte sie. Mark konnte sicher durch den Raum gehen, er drehte sich um und wunderte sich warum Sandra nicht nachkam. Rasch stieg er zur Marco und Lindsey in den Raum, kaum hatte er einen fuß in den Raum gesetzt, raste der Cube durch den er gerade geklettert war in die Tiefe und hinterließ ein Loch.
    „Das war es also, dann müssen wir warten, bis der nächste Raum kommt.“
    „Sag bloß, Sandra ist bei dir?“ fragte Marco.
    „Ja ist sie, eigentlich sollten wir nicht hier sein“ murmelte Mark.
    „Was heißt eigentlich?“ fragte Lindsey verwundert, war aber froh dass sie auch bald wieder Sandra sehen würde.
    „Sie wollten Sandra als Technikerin einstellen, aber sie hat sich geweigert, weil ihr im Cube seid und da wollte sie zu euch. Als ich sie aufhalten wollte, da sie bei unseren Abteilungsleiter etwas ärger machen wollte, hat er uns Beide in den Cube gesperrt.“
    „Und ihr könnt euch noch an alles erinnern, auch die Fallen“
    „Leider nicht, ich war nur Jäger und Sandra hat gerade mal den Startbildschirm der Software gesehen, mehr nicht.“
    Eine leichte Erschütterung ging durch den Raum, sie öffneten wieder die Tür und konnten, da wo der Schacht war einen Raum sehen. Sandra hatte es auch schon mitbekommen und blickte zu den dreien hinüber.
    „Komm schon, wir warten schon“ rief Marco ihr zu.
    Sandra grinste etwas, „Ich wette das ist ne Falle“
    „Wieso glaubst du das“
    „Ich denke die wollen nicht das wir als Gruppe unterwegs sind“ Mit diesen Worten warf sie einen Schuh hinein, kaum schlug er auf dem Boden auf, kamen Walzen mit vielen spitzen Stacheln heraus und rasten über den Schuh drüber.
    „Soviel zu sicher“ Nach nicht mal 10 Sekunden waren die Walzen verschwunden, der Raum sah normal aus.
    „Also durchrennen fällt schon mal flach“ Mark grinste etwas.
    „Fang“ rief Sandra und warf ihm die Überreste des Stiefels zu. Mark fing sie geschickt auf. Die Walzen tauchten auf, fuhren aber nur bis zur unteren Kante der Tür in die Höhe, mehr passierte nicht.
    „Hmm, ich sehe da ne Möglichkeit“
    „Du kannst nicht so weit springen, und schon gar nicht von der Hocke aus“ rief Lindsey entsetzt, „du fällst in den Raum und wirst zerstückelt“
    „Wer sagte den dass ich springen möchte, war nur ein Test, und wenn ich reinfalle, hab ich halt Pech gehabt“ sie grinste aber ganz so geheuer war es ihr auch nicht.
    „Was hast du vor?“ Die drei blickten sich fassungslos an.
    „Einfach klettern, was sonst“ Mit diesen Worten stieg Sandra in den Raum hinein und zog sich ein paar Sprossen in die Höhe, unter rotierten die Walzen mit den scharfen Spitzen. Sandra kam unter der Decke an und wartete kurz.
    „Schade dass wir keinen Fotoapparat dabeihaben, hätte jetzt gern ein Bild von mir gehabt“ meinte sie sarkastisch und fing an Decke entlang zu klettern. Es war zwar anstrengend aber Sandra genoss es, durch eine Falle zu klettern, die ihr nichts anhaben konnte. Sie erreichte die andere Seite und hielt sich fest, kurz verschnaufte sie, ehe sie zu der Luke hinab stieg, aus der die drei raus schauten.
    „Bin da“ Sandra schwang sich rasch in den schmalen Gang hinein.
    „Ich wäre da nie durchgeklettert“ sagte Lindsey und umarmte Sandra.

    „Auf jeden Fall geh ich nicht durch den richtigen Ausgang raus, ich misstraue dem weißen Licht, und wenn die auch Fragen stellen. Wir wissen zwar von dem Film was die richtigen Antworten wären, aber wir wissen nicht was passiert. Es hieß ja, dass keiner aus dem Cube lebend rauskommt“ Sandra grübelte, im Hinterkopf hatte sie schon einen waghalsigen Plan, nur ob der durchzuführen wäre, sei dahingestellt. Es war auch ein großes Risiko, aber das hatte sicher noch keiner probiert.
    „Wieso wollen die keinen lebend rauslassen?“ wunderte sich Marco.
    „Zu gefährlich das die Person etwas verrät, und alle in Gefahr bringt“
    „Ich denke, vielleicht wollten sie es auch das wir uns finden, kann ja sein das sie noch mehr mit uns vorhaben“ spekulierte Sandra. Sie konnte noch nicht erahnen wie Recht sie hatte.

    „Die zwei Gruppen haben sich gefunden“ sagte eine brünette Frau mit langen Haaren. Sie strich sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht und beobachtete weiter das Geschehen auf dem Monitor. Ihre Kollegen schalteten auf den Raum um.
    „So was machen wir mit ihnen?“
    „Schicken wir sie ganz nach oben, das sie mal eine ordentliche Aussicht haben. Ich denke einer der Räume an den Kanten sollten wir so und so wieder mal in das System integrieren.“
    Schon längst war das richtige Bewegungsroutineprogramm der Räume durcheinander gekommen, zu oft hatten die Techniker schon die Kammern verschoben und anders angeordnet.
    „Gut ich schicke sie nach oben“ Flink tippte eine neue Bewegungsroutine in das Programm hinein und verschob alle Räume über der Kammer mit den vier Gefangenen. Ein langer Schacht entstand.

    „Hast du das gehört, da haben sich eine Menge Räume verschoben“ flüsterte Lindsey.
    „Wir sollten uns festhalten, ich glaub ich hab so ne Ahnung was sie vorhaben, ich denke die werden uns gleich bewegen.“ Sandra setzte sich auf den Boden und hielt sich bei der Leiter an. Für sie war es immer noch wie ein Traum im Cube zu sein. Irgendwie konnte sie es nicht glauben das sie wirklich drinnen war und das freiwillig.
    „Setzen wir uns auch besser hin“ Rasch ließen sich die drei auf den Boden sinken und griffen ebenfalls nach den Sprossen.

    „Verdammt, die sind clever“ murrte der Mann, dennoch wollten sie ihre Idee in die Tat umsetzen. Nach ein paar Tastenbestätigungen sauste der Raum in die Höhe, bis ganz hinauf, er hielt oben an und fuhr entlang der äußeren Hülle nach links und rastete schließlich genau an de obersten Kantenseite ein.
    „Geschafft, mal schauen was sie machen“

    „Whow das war ne Fahrt“ Sandra stand auf und ging gleich auf eine Luke zu. Geschickt kletterte sie hinauf und öffnete diese. Finsternis strahlte ihr entgegen.
    „Wir sind am Rand“ jubelte sie. Neugierig legte sie sich auf den Bauch und blickte in die Tiefe, „Wahnsinn“ mehr brachte sie nicht raus.
    „Was ist los?“ fragte Marco.
    „Geh mal zur anderen Luke, von mir aus rechts gesehen“ forderte sie ihn auf. Marco stieg hinauf und öffnete die Tür, auch er legte sich auf den Bauch um nicht versehentlich hinauszurutschen.
    „Wir sind ja genau auf einer Kante, und ganz oben“ Wie in einen endloser Abgrund konnte er hinunterblicken. Nach der hälfte der Räume verschwamm das Licht in der Finsternis.
    „Whow“, mehr brachte Marco auch nicht raus. Es war wirklich atemberaubend das alles zu sehen, in diesen Moment hatte er sogar seine Höhenangst vergessen.

    Sandra kletterte in den Raum zurück um entweder Lindsey oder Mark hinausschauen zu lassen.
    „Musst die unbedingt anschauen“ forderte Sandra Lindsey auf. Marco kam ebenfalls in den Raum zurück. Mark und Lindsey schauten ebenfalls in den Abgrund hinab.
    „Was haben die wohl mit uns vor?“ wunderte sich Sandra.
    „Der Cube ist ja wirklich riesig“ wunderte sich Lindsey und rutschte in den Raum zurück.
    „Am liebsten würde ich oben mal herumgehen“ sagte Sandra.
    „Zu gefährlich, ich denke das wollen sie vielleicht auch dass wir rausklettern, es könnte dann passieren, das ein Raum auf den wir steigen in die Tiefe rast und wir stürzen ab. Möchte nicht gerade zwischen zwei Räumen zerquetscht werden.“
    „Wer weiß kommen wir dann in den Raum zurück. Bleiben wir lieber drinnen“ schlug Marco vor.
    „So wohin klettern wir, haben diesmal nur drei Möglichkeiten?“ wollte Lindsey wissen.
    „Ich denke nach unten“ Sandra öffnete die Luke und blickte in den Raum hinab, „oder doch nicht“ In den Raum unter ihr lagen die Überreste eines Opfers, es war in mehrere, breite Längsstreifen zerschnitten.
    „Ne Falle oder?“ fragte Mark und hockte sich neben Sandra auf dem Boden, „verdammt, das war Stefan, einer unserer Jäger“
    „Echt klasse, dass sie auch Mitarbeiter reinstecken“ meinte Lindsey, „so ein sicherer Arbeitsplatz ist das also nicht“
    „Seit vier Tagen war er nicht zum Dienst gekommen, ich dachte dass er krank ist, aber sie gerade ihn in den Cube gesteckt haben, mit dem hätte ich nicht gerechnet“
    „Schauen wir uns die anderen zwei Luken an“ Marco zog Mark von der Luke weg. Sandra war schon längst weggerutscht.
    „Man vergisst hier jegliches Zeitgefühl“ Die Luke unter ihnen schloss sich wieder. Marco öffnete eine der Türen in der Wand.
    „Da ist auch eine Falle, soviel dazu, ich glaube wir sind von Fallen umgeben.“
    „Was ist das für eine Falle?“ wollte Sandra wissen.
    „Kann man nicht erkennen, man sieht nur ein zerrissenes Hemd drinnen“
    „Wird schon was fieses sein, ich weiß nicht mal welche Typen an Fallen sie alle eingebaut haben“ sagte Mark, „habe selbst noch nie Fallen am Computer gesehen“
    Lindsey ging zur letzt möglichen Tür und öffnete diese. Sie kletterte in den Gang und schaute in den Raum. Im ersten Moment sah er sicher aus, aber war er es.
    „Und…“ wollte Mark wissen.
    „Ich muss erste testen“ erwiderte Lindsey. Sie warf den Schuh in den Raum. Nichts passierte.
    Sandra ging zu Lindsey und kramte einen der Pfeilschäfte raus, „wirf das auch rein, das sind die Reste einer Falle“ Sie reichte ihr die leere Hülse. Lindsey warf das kleine Objekt hinein. Sogleich begann es von der Decke zu regnen und innerhalb kurzer Zeit waren der Schuh und die Hülse verschwunden.
    „Interessant“ Lindsey krabbelte zurück. Sandra hatte nur ein bisschen was davon gesehen, „auch ne Falle“

    „Na toll, nun dürfen wir warten, bis sie uns wieder bewegen.“ Mark setze sich auf den Boden.
    Sandra ließ sich auch zu Boden gleiten, und machte es sich gemütlich. Sie zog die Jacke aus und legte sich auf den Bauch. Die Jacke rollte sie zusammen und benutzte sie als Kopfkissen.
    „Du hast echt Nerven, wie kann man in so einer Situation nur ans Schlafen denken“ zankte Lindsey sie an.
    „Du hast so und so vor zirka 2 Stunden gesagt, dass du müde bist, leg dich auch hin“ forderte Marco Lindsey auf.
    Lindsey setzte sich aber nur nieder und lehnte sich an die Wand. Mark und Marco legten sich ebenfalls hin.
    „Kann wirklich nicht schaden, sich ein bisschen auszurasten“
    Bis auf Lindsey schliefen alle ein, „wie kann man hier herinnen so seelenruhig schlafen“ murmelte sie leise.

    „Das gibt’s ja nicht, da denkt man die klettern auf die Hülle raus, und dann pennen die einfach im Cube“ ärgerte sich eine Technikerin, „und die Fallen haben sie auch alle entdeckt“ Gedankenverloren schüttelte sie den Kopf.
    „Die nehmen es wirklich locker hin, dass sie im Cube gefangen sind“ Ihr Partner schaute sich die Daten der Gefangenen auf und las in ihnen.
    „Schade das Mark hineingesteckt wurde, er war wirklich sehr nett. Sandra muss wirklich ihre Kameraden mögen, den freiwillig hineinklettern, besser gesagt alles daransetzen das man reingesperrt wird, dazu gehört eine jede Menge Mut.“
    „Warst du schon mal in einem Raum drinnen?“ fragte Carmen.
    „Nein, ich glaube nur ein paar von unseren Leuten waren schon drinnen, um beim hineinlegen der Gefangenen zu helfen“
    „Ich auch noch nicht, aber ich glaube Mark war schon vorher mal drinnen und hat da mitgeholfen.“ wandte sich Carmen an Georg.

    Kapitel 5

    Sandra fuhr noch mal mit der Hand über den Boden, ehe sie es sich gemütlich machte und dann einschlief. Sie hatte kein Problem auf harten Flächen zu schlafen, da sie schon öfters ohne einer Unterlage in ihrem Filmset gepennt hatte. Lindsey und Marco schliefen auch bald darauf ein. Mark blieb noch etwas wach, ehe er ihnen ebenfalls ins Reich der Träume folgte.

    Sie konnten tatsächlich ein paar Stunden schlafen, das öffnen der Tür weckte sie wieder auf.
    „Was“ stotterte Lindsey und rieb sich die Augen, als sich die Luke vor ihr öffnete. Die Anderen wurden ebenfalls munter. Ruckartig setzte sich Sandra auf.
    „Bleib im Gang“ rief sie geistesgegenwärtig, sie wusste dass sie jetzt eine Chance hatten, von der Ecke weg zukommen, „es sind lauter Fallen, in den anderen Räumen.“
    Marco stand auf und ging zur Luke und kletterte hinauf, „sorry wenn wir dich so überrumpeln“ Mark und Lindsey standen ebenfalls auf.
    „Geh am besten in den Raum zurück und halt die Tür offen“ wies Marco ihn an. Rasch stieg sie durch die Luke in den Gang und wartete auf seine Freunde.
    „Jetzt kommen wir endlich weg“ Nach kurzer Zeit standen die vier in dem Raum.
    Die Tür verriegelte sich und der Raum sauste in die Tiefe, jetzt konnten sie sich nicht rechtzeitig festhalten und fielen zu Boden.
    „Verdammt“ fluchte Lindsey. Marco grinste etwas und half ihr aufstehen. Sandra konnte sich ebenfalls nicht auf den Beinen halten und stürzte zu Boden. Der Raum fuhr dann zurück in den Cube hinein und hielt kurze Zeit später an.
    Die kleine Gruppe stellte sich jetzt endlich vor, nun konnten sie es in Ruhe machen und mussten nicht befürchten umzukippen.
    „Wie können wir hier rauskommen?“ fragte Lawliet.
    „So genau wissen wir es auch nicht, aber ich denke durch den normalen Ausgang sollten wir nicht gehen, die werden uns dort sicher eliminieren.“, erwiderte Mark.
    „Ich hab so ne Idee, aber die ist sicher sehr gefährlich“ warf Sandra ein.
    „Und die wäre,…“ wollte Lindsey wissen.
    Sandra zog die vier zu sich ran und begann zu flüstern, „wir sollten schauen, das wir auf die unterste Ebene kommen und wir klettern dann aus den Cube raus, der Gang durch den wir in den Cube rein gefahren sind,….“
    „Wieso flüsterst du?“ wollte Lawliet wissen.
    „Weil sicher die Techs mithören können, stimmts oder hab ich recht“ wandte sich Sandra an Mark.
    „Ja, alles wird aufgezeichnet“
    „Du willst durch den Gang rennen, das ist gefährlich, jede Sekunde kann ein Raum kommen und dich zerquetschen“ flüsterte Linny“
    „Ne, das geht sicher, da sind Wartungsnischen, in den Wänden, ich hab rausgeschaut, als wir durch den Gang gefahren sind, wollte den Cube sehen“ wisperte Sandra zurück.
    „Gut, dann müsste es klappen“
    „Wahrscheinlich werden die uns dann auch sehen, aber sie werden sicher sehr perplex sein, denn das hat noch niemand versucht“
    Die Fünf standen eng zusammen und besprachen den Plan.
    „Dann fangen wir mal an nach unten zu klettern“ schlug Mark vor.
    Er öffnete die Luke und starrte in den Raum hinab.
    Lindsey nahm ihren Schuh und warf ihn hinunter, nichts passierte
    „Buhhhh“ machte Mark laut, ebenfalls tat sich nichts.
    „Wir sollten vorsichtig nach unten klettern“ schlug Sandra vor.
    „Gehst du vor!“ wandte sich Lindsey frech an sie.
    „Mehr das ich in meine Lieblingsfalle lande, kann auch nicht mehr passieren“ erwiderte Sandra und grinste.
    „Sag so was nicht“
    „Helft mir beim runterklettern“ Sandra legte sich auf den Boden und ließ sich mit Hilfe der Anderen vorsichtig die Luke hinunter gleiten. Sie griff zu den Sprossen an der Decke und begann als sie in den Raum hing zur Leiter an der Wand zu klettern.
    „Im Moment scheint er sicher zu sein“ rief Sandra keck und kam dann endlich am Boden an.
    Als nächster stieg Lindsey, dann Marco, Lawliet und zum Schluss Mark hinunter.
    „Ganz schön anstrengend“

    „Wie kann man hier herinnen nur von Lieblingsfallen reden“ Lindsey starrte Sandra an.
    „Warum nicht, ich nehme alles mit Humor, wann hat man schon als Fan der Filme die Möglichkeit wirklich im Cube zu stecken. Schade das sie euch nicht auch als Techniker eingestellt haben, dann hätten wir sicher noch mehr Spaß gehabt, ach ich hätte so viele Ideen für Fallen“
    „Du bist verrückt“ Marco knuffte Sandra freundschaftlich in die Seite.

    Carmen schaute verwundert zu Georg. Dieser konnte es auch noch nicht fassen, was er gerade gehört hatte.
    „Na toll, da hat wer Ideen für Fallen, findet sogar eine der existierenden cool, und die steckt im Cube“
    „Rede doch mit unserem Chef“
    „Du bist verrückt Georg, der steckt uns doch auch gleich rein,…“
    „Wird er schon nicht, immerhin, hat Sandra etwas über Fallen gesagt, und das sie Ideen für Neue hat. So was könnte ihm gefallen, aber ich denke sie wird sicher nicht ohne ihre Freunde aus dem Cube gehen.“
    „Ich glaub wir sollten noch etwas abwarten was sie vorhaben“
    „Dann geh ich zu unserem Abteilungsleiter und berichte ihm, was wir gerade gehört haben“
    „Georg bitte sei vorsichtig“ Carmen machte sich Sorgen um ihn. Er stand auf und streckte sich.
    Langsam ging er zu der Treppe und stieg diese hinauf. Er klopfte selbstsicher an und wartete.
    „Kommen sie rein“ erklang von drinnen eine Stimme.
    Er öffnete die Tür und trat vor den Schreibtisch.
    „Nehmen sie Platz“ Der Abteilungsleiter deutete auf den Sessel, auf dem vor etlichen Stunden noch Sandra gesessen hatte.
    „Danke, Sir“ mit diesen Worten setzte er sich hin.
    „Was haben sie zu berichten?“ Er blickte Georg tief in die Augen.
    „Sir, als wir die von ihnen beauftragte Gruppe beobachtet haben, sprach eine von den Opfern, das sie Ideen für Fallen hätte, und das ihr sogar eine Falle besonders gut gefällt“
    Grübelnd strich sich der Abteilungsleiter über das Kinn, „merkwürdig, ich habe auch schon desöfteren ein paar Blicke auf diese Gruppe geworfen, die scheinen wirklich keine Angst vor dem Cube zu haben, solche Gefangenen hatten wir noch nie gehabt. Ich denke wir haben diesmal wirklich Fans von den Filmen erwischt. Das würde auch beweisen warum sich Sandra die Halskette machen ließ, und warum sie auf keinen Fall ihre Freunde allein lassen würde“
    „Genau sie hat auch über die Fallen gesprochen“
    „Haben sie etwas vor?“
    „Sie haben irgendwas besprochen, haben wir aber nicht hören können, weil sie geflüstert haben, wahrscheinlich hecken sie einen Plan aus, wie sie rauskommen können“
    „Beobachten sie, sie weiter, passen sie aber auf, das sie nicht in einer Falle sterben, ich möchte gerne wissen, was sie vorhaben, sollten sie wirklich einen genialen Plan haben aus dem Cube zu kommen, könnte man ihnen hier dennoch einen Job anbieten, vorausgesetzt sie wollen es, wenn nicht, müssen wir sie mit veränderten Gedächtnis in den Cube stecken“
    „Ja, Sir, ich werde ihnen über alles berichten, was sie vorhaben“
    „Sie können gehen, und danke für die Information“
    „Danke, Sir“ Georg stand auf, schob den Sessel auf seinen Platz zurück. Er verließ das Büro.

    Er setzte sich wieder neben Carmen.
    „Erzähl, was war?“ fragte sie neugierig.
    „Wir sollen die Gruppe weiter beobachten und schauen, dass sie in keine Falle tappen. Er möchte gerne deren Ausbruchplan sehen, sollte er genial sein, will er ihnen hier eine Chance geben zu arbeiten“
    „Die Gruppe ist in der Zwischenzeit, wieder 2 Räume weiter nach unten geklettert, wahrscheinlich wollen sie so weit nach unten wie möglich“
    „Den Zusatzausgang gibt es ja hier nicht, den haben sie nur in Amerika, bei dem Cube in der nähe von Chicago.“

    Kapitel 6

    „Man ist das anstrengend, wie viele Räume müssen wir noch runter“ seufzte Lindsey.
    „Sei froh dass wir im Moment noch keine Umwege machen müssen, das wäre bei weiten schlimmer“ sagte Mark zu ihr.
    Marco stieg in den nächsten Raum hinab.
    „Ich glaub wir machen mal wieder eine Pause, rief er hinauf, als er unten stand“
    „Wäre sicher besser“ Sandra kletterte hinunter und wartete auf die Anderen.
    „Ich hoffe wir müssen keine 20 Räume runter“

    „Sie wollen anscheinend wirklich in die erste Ebene hinunter“ Carmen deutete auf den Bildschirm.
    „Wenn die aus dem Cube rausklettern, welche Möglichkeiten haben sie, so clever wie die sind, gehen sie sicher nicht durch den ‚offiziellen Ausgang’ hinaus, der ist in Ebene 4. Wenn die wirklich Fans, der Filme sind, werden sie das meiden“
    „Du meinst wir haben Leute drinnen, die die Filme gut finden!“
    „Ja, darum hat auch Sandra das Logo bei sich, du weißt der Cube in Chicago und dieser hier, hat dasselbe Logo“

    Die kleine Gruppe setzte sich auf den Boden.
    „Seltsam, ich habe schon seit langem keine Fallen mehr gesehen“ grübelte Lawliet.
    „Vermisst du sie?“
    „Eigentlich schon, es ist ungewohnt, man stößt sonst sehr oft auf eine Falle“
    „Mir fehlen sie auch, wir sind schon soviel jetzt geklettert, und in keinem Raum war eine Falle, am liebsten würde ich meine Lieblingsfalle sehen, die muss irgendwie cool aussehen, vorausgesetzt, sie haben sie in diesen Cube auch eingebaut.“
    „Ich denke die haben sie bestimmt eingebaut, weil sie einfach nur fies ist“ erwiderte Marco und blickte grinsend zu Sandra, „du meinst wohl die, wo du deinen RPG Charakter getötet hast.“
    „Genau die meine ich“ sagte sie geheimnisvoll. Sandra wollte mit Absicht den Namen nicht nennen, um raus zu finden ob sie überwacht werden oder nicht.

    „Sollen wir ihr, ihre Lieblingsfalle mal zeigen?“ Georg zwinkerte zu Carmen.
    „Wie willst du raus finden, welche ihre ist?“ Sie wunderte sich nur, über den Plan ihres Kollegen.
    „Carmen, sie hat von einem Rollenspiel gesprochen, also werden wir einfach im Internet nachschauen, da finden wir es sicher“
    Georg loggte sich ins Internet ein und begann nach Cube Seiten zu suchen, er fand tatsächlich einen Moment später das Forum.
    „Jetzt hab ich einiges zu lesen“ Georg begann in den Threads zu stöbern und überflog sie rasch. Ein lächeln huschte über sein Gesicht, als er den Thread fand. Er verschwieg es, wie der Charakter von Sandra hieß, denn sonst wäre Carmen wohl ziemlich wütend geworden.
    „Hast es gefunden?“ wollte sie wissen und blickte zu dem Monitor.
    „Ja, ich hab es, ich muss nur in der Datenbank nachschauen, ob die Falle wirklich eingebaut ist, und sich nicht nur in dem Cube in Kanada befindet“
    Georg beendete das Internet und widmete sich der Fallensoftware. Er scrollte durch die Typen der Fallen, bis er auf das Verzeichnis mit denn Drahtfallen kam.
    Carmen beobachte mit einem Auge die Gruppe, mit dem anderen blickte sie auf die Fallensoftware.
    „Gibt schon sehr fiese Sachen, sind in allen Fallen schon wer gestorben?“
    „Das weiß ich leider nicht“ Georg musste noch etwas suchen, aber dann entdeckte er die Falle in der Datenbank.
    „Gefunden“ jubelte er, aber so dass ihn nur Carmen hören konnte. Carmen blickte auf den Monitor und schaute sich die Animation der Falle an.
    „Da hat sie sich ein nettes Ding ausgesucht, die sieht wirklich gut und fies aus“
    „Ich finde die auch sehr faszinierend, wenn sie wirklich rauskommt und dann hier mitarbeitet, kann sie sich ja die Falle im ‚Testraum’ in 3D anschauen.“
    „Wo befindet sich gerade diese Falle im Cube“
    Georg startete die Suchfunktion. Ein paar Minuten später gab der Computer einen Pieps von sich, er hatte die Falle lokalisiert.
    „3 Räume unter ihnen und dann links von dem Raum“
    „Wenn wir ihnen den 4. Raum unter ihnen mit einer Falle blockieren, vielleicht sieht sie dann die Falle, würde gern sehen wie sie reagiert“
    „Hoffe nur, dass sie dann nicht reintappen, das würde unserem Leiter nicht gefallen.“
    „Da werde ich schon aufpassen, was machen den unsere ‚Freunde’“
    Carmen blickte auf den Monitor.
    „Sieh sind schon wieder zwei Räume nach unten gestiegen, anscheinend wollen sie so schnell wie möglich ganz runter“
    „Dann näheren sie sich ja dem Raum mit der Falle“

    In der Zwischenzeit im Cube, war die kleine Gruppe mit aller Anstrengung wieder weiter nach unten geklettert.
    „Das ist echt schwer, schade das es zu hoch zum springen ist“
    „Einen Raum noch, dann rasten wir uns wieder aus“ Zulange wollten sie auch nicht rasten, die Gefahr in einem sich bewegenden Raum zu kommen war zu groß. Sie wollten nicht wieder weiter hinauf in den Cube fahren. Sonst wäre alle Anstrengung umsonst gewesen.
    Diesmal kletterte Lawliet als erste in den Raum hinab, „sicher“
    „Endlich wieder ne Pause“ Lindsey war schon fast mit ihren Kräften am Ende, aber den anderen ging es genauso, es war bei weiten gefährlicher und schwieriger sich nur abwärts im Cube zu bewegen.

    „Verschieben dürfen wir die Räume leider nicht“ sagte Georg, „aber ich denke, es reicht wenn wir die Türe zu der Falle mal öffnen und schließen, vielleicht werden sie dann neugierig.
    „Gute Idee“ Georg tippte ein paar Kombinationen ein.

    Das Portal glitt auf. Verwundert blickte Sandra hin, „kommt da wer“ Sie stand auf und ging zu der Tür, „der Raum ist leer.“
    „Seltsam, sei aber vorsichtig“ warnte Lindsey, als ob sie es spüren würde, dass der Raum daneben gefährlich war.
    „Ich pass schon auf“ Sandra kletterte in den Durchgang und blickte in den Raum, „die Zahlenkombination sagt auch nichts aus, auf jeden Fall ist es sicher nicht der EXIT Raum“
    Sandra zog sich ihren Schuh aus und warf ihn rein. Nichts passierte.

    „Die Falle hat nicht ausgelöst, verdammt“ fluchte Georg.

    Sandra hielt die Hand in den Raum hinein, abermals tat sich nichts.
    „Der Raum ist sicher“ rief Sandra und stieg die Leiter runter.
    „Komm bitte zurück“ flehte Lindsey.
    Gerade setzte sie den Fuß auf den Boden des Raumes, als sie etwas hörte.
    „Seltsam, der Raum hat irgendwie eine Anziehungskraft auf mich“
    Marco kam in den Durchgang geklettert, er nahm Sandra bei der Schulter und zog sie zur Wand zurück.
    „Schau mal rechts von dir in der Ecke“ wies er Sandra an. Sie blickte in die Ecke und konnte einen Draht schimmern sehen.
    „Komisch, möchte mir das mal von der Nähe anschauen“
    „Die Töten dich sicher gleich“
    „Ich denke nicht, sonst hätten sie es schon längst getan“
    Vorsichtig ging sie zu dem Draht der fast senkrecht durch den Raum ging und glitzerte. Neugierig wie Sandra war streckte sie ihre Hand etwas aus und berührte ihn. Das Metall war eiskalt und fühlte sich extrem scharf an

    Georg hatte in der Zwischenzeit schon darauf geachtet dass Sandra nichts passierte, er hätte ihr zwar gerne die Falle gezeigt, aber er könnte ihr die Falle immerhin noch in dem Testraum zeigen.
    Er hoffe dass sie rauskommen würde.

    Sandra holte dann noch ihren Schuh und stieg aus dem Raum.
    „Ich denke die wollten mich verschonen, das eine Falle teilweise aktiviert ‚hängen’ bleibt das gibt es nicht“
    „Du bist einfach leichtsinnig“ warf ihr Marco vor, „die hätten dich ziemlich brutal zerschneiden können“
    Sandra zog sich den Schuh an und kletterte mit Marco durch den Durchgang zu den anderen zurück.
    „Mach das nie mehr“ Lindsey war wütend, „was wäre passiert wenn da eine Falle drinnen gewesen wäre“
    „Dann hätte ich Pech gehabt, kann passieren“ Sandra grinste, irgendwie war sie im Moment ziemlich lässig drauf. Ihr war es so wie es jetzt aussah fast egal, ob sie rauskommen würden oder nicht.
    Lindsey funkelte sie böse an.
    Hingegen Sandra öffnete die Luke im Boden und kletterte hinunter.
    „Die stellen sicher keine zwei Fallen um einen Raum auf“ Grinsend wartete sie in den sicheren Raum auf ihre Freunde. Sandra lehnte sich an die Wand und schaute ihnen zu als sie nach der Reihe runterkletterten.

    Kapitel 7

    Mit einem Handgriff öffnete Marco die Tür und blickte in den Raum hinab. Er nahm seinen Schuh und warf ihn hinunter. Zuerst konnte er nichts sehen, aber dann fuhr ein Stahlgitter langsam durch den Raum zur anderen Wand.
    „Da ist eine Falle“ fluchte er und stand auf.
    „Kann man sie austricksen?“ wollte Sandra wissen.
    „Vielleicht, aber da muss man schnell sein.“
    „Zeig mal“ Sandra öffnete die wieder die Luke, die sich in der Zwischenzeit schon wieder geschlossen hatte. Sie kniete sich nieder und drehte an dem Türgriff. Der Raum wirkte wie es sich gehörte auf ersten Blick sicher, am Boden lagen aber die Überreste von Marcos Stiefel.
    „Von der einen Seite fuhr ein Stahlgitter durch den Raum, aber langsam.“
    Sandra hielt an einem Schnürsenkel ihren Schuh in den Raum hinein.. Als sie das Gitter in der Nähe auftauchen sah, zog sie ihn wieder rauf.
    „Interessant, das Gitter ist so langsam, das man durchklettern kann.“
    „Spinnt ihr, ich geh da nicht durch“ erzürnt stemmte Lindsey die Hände in die Taille.
    „Jeder Umweg ist anstrengend, du kannst aber gern alleine einen Umweg gehen“ neckte Lawliet sie.
    „Das schaffen wir schon“ versuchte Marco sie zu beruhigen, „wird nicht viel anders als die anderen Räume.“
    „Ich probier es mal, ich hab die eine Falle überlebt, die Andere hat mir nichts gemacht und so wird mir diese auch nichts tun“ Grinsend ließ sie sich durch die Luke hinunter gleiten und griff sogleich nach der Leiter. Kaum hing sie an der Decke tauchte das Gitter auf, es bewegte sich langsam auf sie zu während Sandra zu der wand kletterte. Sie stieg hinunter und öffnete die Luke in der Wand. Rasch zog sie sich in den Gang. Die feinen scharfen Stäbe berührten die Wand, ehe sie verschwanden.
    „Einen Cubefan bekommt man nicht so leicht in eine Falle“ Sandra grinste und sprang wieder in den Raum, abermals erschien das Gitter. Sie beachtete es nicht und öffnete rasch die Bodenluke. Sie warf die Reste von Marcos Schuh hinab. Der Raum war sicher. Das Gitter war schon sehr nahe und berührte Sandra am Rücken. Sie sprang durch die Luke in den Raum hinab.
    „Das war sehr knapp“, sagte Mark, „ich denke wir gehen doch den Umweg, das zu schaffen ist nicht so leicht wie wir dachten“

    Sandra saß zirka 10 Minuten in den Raum, sie hatte Glück gehabt und war nicht mitten auf den Leitern gelandet.
    Die Luke ging in einer der Wände auf und ihre Freunde kletterten in den Raum hinein.

    „Ich hätte das so und so nicht gekonnt, zweimal durch den Raum mit der Falle.“

    Lawliet öffnete die Bodenluke, „was zum Teufel,…“ Sie blickte in einen scheinbar schwarzen Abgrund hinab.
    Sandra eilte zu ihr und schaute durch die Luke. „Ich denke wir sind tatsächlich unten, es fehlt hier kein Raum, man kann nichts erkennen.“
    „Haltet mich mal, ich schaue raus“ schlug Mark vor. Die anderen hielten ihn, als er ein Stück durch den Durchgang hinunter glitt. Er blickte sich um, und konnte den Cube von unten sehen.
    „Zieht mich rauf“ Als er wieder im Raum saß, erzählte er ihnen was er gesehen hatte, „wir sind unten, nun müssen wir nur noch aus den Cube rausklettern.“
    „Binden wir die Hosen und Jacken zusammen und klettern daran runter“
    „Ich hoffe die halten uns aus“
    „Wird schon klappen, und so hoch ist es auch nicht, es ist nur eine Sicherheit“

    Als erster ließ sich Mark hinunter gleiten.
    „Da bin ich auch noch nie gestanden“ rief er lächelnd hinauf. Als nächster kletterten Lindsey, Lawliet, Marco und am Schluss Sandra hinaus.

    „Die haben es tatsächlich geschafft“ wandte sich Carmen an Georg, ich denke du kannst jetzt wieder unserem Leiter alles berichten gehen, ich behalte der weil die Gruppe im Auge.“
    „Wird Zeit als er alles erfährt, aber ich denke, das wird er bestimmt schon mitbekommen haben“
    Dennoch stand Georg auf und machte sich auf dem Weg ins Büro des Leiters.

    Gerade kam ein Raum aus der Luke gerast, durch die sie dann gehen wollten, er fuhr in einem großen Abstand an ihnen vorbei. Sandra drehte sich um und sah wie der Raum im Cube verschwand.
    „Da stecken sicher auch ein paar neue Opfer drinnen“ sie grinste etwas, als sie zurückdachte als sie aus diesem dahinrasenden Raum rausgeschaut hatte.

    Georg klopfte an und wurde einen Moment später gebeten das Büro zu betreten.
    „Ich habe schon alles gesehen, der Plan den die haben ist wirklich genial, ich denke wir sollten es ihnen ein bisschen erleichtern. Du kannst sie dann in der Halle abholen und zu mir bringen.“
    „Alle fünf, Sir“
    „Natürlich, ich denke Sandra würde so und so wollen, das ihre Freunde auch hier bleiben“
    „Dann mache ich mich auf den Weg, Sir“
    „Viel Erfolg“ Er lächelte etwas, und war schon gespannt auf die Fallen die ihm Sandra beschreiben würde. Neue Fallen konnte der Cube immer gebrauchen.

    Georg verließ das Büro und sagte vorher noch Carmen bescheid.
    „Ich komme mit den fünf Leuten bald wieder zurück“
    „Hoffentlich geht alles gut“
    Er ging zu dem Lift und drückte auf den Knopf. Es dauerte immer ein wenig bis der Aufzug kam. Georg identifizierte sich mit der Karte, so wussten es die Sicherheitsleute in der Cube-Ebene, das ein Techniker vorbei kam, und sie nicht einen neuen Gefangenen bekommen würden. Die Tür glitt auf und er stieg in den Lift. Rasch sauste der Lift in die Tiefe hinab.

    Der Lift hielt und er betrat die große Halle. Ein paar der Sicherheitsoffiziere standen herum.
    „Ich denke wir bekommen bald Besuch, aber ich soll unseren Besuch zum Chef bringen. Sandra und ihre Freunde haben einen kuriosen Weg gefunden um aus dem Cube zu kommen.“
    „Wir wissen schon alles Georg, der Chef hat uns schon verständigt. Das hätten wir uns nie träumen lassen, das die soweit kommen und sich auch finden“
    Der Leiter, dieser Abteilung, schaltete die Überwachungsmonitore ein. Sofort konnten sie es sehen, wie die kleine Gruppe Richtung Tor ging und wartete das dieses sich öffnete.

    „Ich denke es dauert zu lange bis wir neue Opfer haben, schicken wir einen Raum so durch. Auf der anderen Seite des Cube fuhr ein Raum an der Außenhülle hinab und verschwand in dieser. Zirka zehn Minuten später glitt das Tor auf und der Cube raste hinaus.
    Die fünf Kameraden rannten nach dem Cube in.

    Hinter ihnen glitt die Tür wieder zu.
    „Geschafft“ Lindsey war erleichtert. Es war stockdunkel in dem Gang. Langsam tasteten sie sich voran.
    „Am besten wir verhalten uns ruhig, dann hören wir auch wenn ein Cube kommt.“ schlug Mark vor. In jeder Nische lauschten sie, es tat sich aber nichts. Langsam ging es voran. Nach 15 Minuten erreichten sie die Abzweigung. Sehr weit vorne konnten sie an der Wand ein schwaches Licht sehen.
    „Dort ist der Eingang in den Cube“ erklärte Mark. Sehr vorsichtig ging es voran. Die Nischen erwiesen sich zwar noch nicht nützlich, aber es waren gute Plätze um sich mal auszurasten. Immerhin würden sie jetzt den Raum sehen und konnten sich zeitgerecht in Sicherheit bringen.

    Sie waren schon ziemlich in der Nähe der Luke, die wie es aussah offen war.
    „Ich denke die erwarten uns“ flüsterte Lawliet.
    „Sie hätten uns aber schon längst mit einem Raum eliminieren können“ meinte Marco etwas sarkastisch.
    „Sag so was nicht“ flüsterte Lindsey zurück.
    „Ich denke ich gehe voran“ sagte Mark und schritt auf das Loch zu das fast 2 Meter oben in der Wand war.

    „Hallo Mark“ grüßte Georg, „keine Angst“ Er warf eine Strickleiter hinab und half ihm raus, „deine Freunde sollen ebenfalls mitkommen“
    Nach der Reihe kletterten die fünf rauf und stiegen auf das kleine Podest.
    Lindsey, Marco und Lawliet schauten sich interessiert um, sie kannten ja den Raum noch nicht.

    „Zieht euch wieder euere normalen Klamotten an und dann bringe ich euch zu unserem Chef“ sagte Georg, „und keine Angst, wenn ihr euch benehmt seht ihr den Cube nur mehr von außen“
    Sie folgten dem einen Securitybeamten in einen Raum, er ging zu einem Regal und suchte ihre Kleider raus.
    „Wenn die Leute im Cube sterben, verbrennen wir die Kleider, so haben wir nur wenige da“ er grinste etwas. Er wandte sich dann an Sandra. „Ich hätte nie gedachte, das du wieder raus kommst, du hast alles so lässig hingenommen,…“

    Mit dem Aufzug ging es schließlich noch weiter hinauf, höher als das Büro lag. Sandra und ihren Freunden war zwar etwas mulmig zumute, aber sie hofften dass alles gut ging.
    „Wir gehen mal zum Chef von diesem Cube, aber es gibt noch weit aus höhere Abteilungen, aber wo die sind wissen wir nicht, also stellt auch keine Fragen, nehmt am besten die Vorschläge an, wahrscheinlich bieten sie euch einen Job an“
    Endlich glitt die Tür auf und vor ihnen war ein modernes schönes Büro, kleiner als das bekannte. Ein paar Männer saßen an Computern. Georg führte sie zu einer Tür. Er klopfte an.

    Leise glitt diese auf.
    „Kommt rein“ ertönte eine Stimme von drinnen. Georg ließ die Gruppe passieren und betrat nach ihnen den Raum.
    „Guten Tag“ stotterte Sandra hervor. Sie wusste auch noch nicht so recht was sei von allen halten sollte. Die Anderen grüßten ebenfalls.
    „Setzt euch“, er deutete auf den großen Besprechungstisch und nahm selbst am Kopf des Tisches platz. Die kleine, etwas verunsicherte Gruppe setzte sich an den Tisch und wartete gespannt ab.
    „Was Mark kann weiß ich, aber was könnt ihr für den Cube tun“ Er musterte die fünf einzeln.
    „Ich hätte ein paar Ideen für Fallen, Sir“ sagte Sandra vorsichtig.
    „Ideen für Fallen, zeig sie mir“ der Boss deutete auf eine große Flipchart Tafel.
    „Darf Marco sie zeichnen, Sir. Er ist grafisch sehr begabt“
    „Wenn er es wirklich kann, soll er sie malen“
    Marco wurde leicht rot, stand aber mit Sandra auf und gemeinsam gingen sie zur Flipchart Tafel.
    „Erinnerst du dich an die Szene mit Jim und Jenny, ich denke die wäre sehr brauchbar.“
    Der Boss musterte die beiden seltsam, „um was geht es?“
    „Wir haben eine gemeinsame Geschichte über den Cube geschrieben und darin auch selbst entworfene Fallen verwendet, und wir möchten sie mit den Ideen auch etwas überraschen, Sir“ Marco hat in der Zwischenzeit schon angefangen ein paar Szenenbilder zu malen.

    In der Zwischenzeit unterhielt sich der Boss mit Lawliet und Lindsey.

    Marco und Sandra blätterten den großen Bogen um und nahmen sich die nächste Falle vor, die eine einfache Wasserfalle war, und die am Schluss Strom durch das Wasser leitete.
    „Ich hoffe dass wir zwei als Fallendesigner arbeiten dürfen, das wäre genial“ sagte Sandra zu Marco. Sie grübelte etwas, im Cube selbst hatte sie einige Ideen für Fallen gehen. Dennoch schafften sie es ein paar Fallen aufzumalen.

    „Sir dürfen wir ihnen unsere Entwürfe zeigen“
    „Bitte, zeigt sie mir“
    Marco schlug die erste Seite auf und Sandra begann die Falle zu erklären.
    „Diese Falle gefällt mir schon mal sehr gut, aber nun bin ich gespannt welche Ideen ihr noch so habt“
    Insgesamt stellten die zwei noch vier Fallen vor.
    „Die Laserfalle ist auch sehr imposant geworden, wenn ihr weiter so kreativ seid, habt ihr hier einen Job für immer.“
    „Danke, Sir.“ erwiderten die Zwei.
    „Für euere Freundinnen werde ich auch noch was finden, und wenn sie am Anfang nur Botengänge machen müssen.“
    „Müssen wir immer hier in dem Gebäude bleiben, oder dürfen wir auch raus unsere Eltern besuchen“
    „Ihr dürft raus, aber ihr werdet mittels des implantierten Chip überwacht, das heißt wir können nachvollziehen was ihr mit anderen Leuten gesprochen habt, und wo ihr wart. Diese Überwachung ist leider notwendig, ein jeder unserer Mitarbeiter trägt so einen Chip und ihr habt ihn klarerweise auch schon. Des Weiteren bekommt ihr die euch bekannte ID-Karte, die dürft ihr auf keinen Fall verlieren.
    Falls ihr das Geheimnis nicht behalten könnt, wird euer tot inszeniert und ihr dürft nur mehr innerhalb des Gebäudes bleiben.“
    „Ja, Sir wir halten uns an die Regeln“
    „Ihr bekommt in einem anderen Büro euere Computer, mach aber nur das, was von euch verlangt wird, keine Blicke in den Cube oder Räume hinein.“
    „Ich behalten sie im Auge, Sir“
    „Ihr könnt jetzt gehen“
    Die sechs Leute grüßten und verließen das Büro.


    ENDE

  • #2
    Du hast dir sicher viel Mühe gegeben aber für den geneigten Leser würde ich nochmal etwas Zeit in Rechtschreibung (im besonderen Groß- und Kleinschreibung, Kommas) und Sprache investieren.
    Forum verlassen.

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    • #3
      Ich muß sagen:
      Beistriche konnte ich immer nur nach Gefühl setzen.

      Winword zeigt mir keine Fehler an Hab aber die Rechtschreibprüfung aktiviert. [Office 2003]

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