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[Umfrage] Welche Star Trek Fanfiction soll ich weiterschreiben?

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  • [Umfrage] Welche Star Trek Fanfiction soll ich weiterschreiben?

    Okay, ich gebe es unumwunden zu - ich bin wieder im Star Trek Fieber. Und ich habe wieder Lust bekommen, eine Star Trek Fanfic zu schreiben.

    Mein Problem: Ich schreibe meistens Epen, wenig Kurzgeschichten, was bedeutet, ich habe einige angefangene "Leichen" auf der Festplatte rumfliegen, die ich nach Belieben wiederbeleben könnte. Daher meine Frage: Was würde euch am meisten interessieren? Immerhin schreibe ich ja fürs "Publikum". Ich sortiere das jetzt mal chronologisch:

    TNG

    Titel: An meiner Seite
    Inhalt: Beverly ist von Jean-Luc schwanger und traut sich nicht, es ihm zu sagen. Und dann kommt auch noch diese Seuche auf Bajor dazwischen.
    Crossover: TNG/ DS9
    Pairing: P/C

    Leseprobe:

    Spoiler
    Jean-Luc hat mein Leben ruiniert, aber das ist ja nichts Neues. Das Unangenehme daran ist nur, er weiß nichts davon und ich habe auch nicht die geringste Absicht, das zu ändern. Obwohl es mir schwer fallen wird - ich kann einfach nicht aufhören, ihn zu lieben und möchte ihm daher meinen Kummer ersparen.
    Ich sitze auf meinem Bett in meinem Quartier und starre auf meine Hände. Ich weiß, daß es Sinnvolleres gibt, aber ich möchte vorerst niemanden sehen. Schließlich muß ich mir relativ schnell überlegen, wie ich aus dieser Misere herauskomme, ohne zu viel Schaden anzurichten. Um ehrlich zu sein, war es genauso meine Schuld. Wenn ich ein bißchen besser aufgepaßt hätte, wäre das nicht passiert und ich müßte jetzt nicht verzweifelt nach einem Ausweg suchen. Aber vielleicht sollte ich noch einmal ganz von vorne anfangen.


    Titel: Lebenswege
    Inhalt: Es spielt in einem anderen Universum, wo Beverly nie als Schiffsärztin auf die Enterprise kam. Statt ihr ist nun Pulaski die Ärztin.
    Eines Tages wird Picard gebeten, aufgrund seiner guten Beziehungen zum klingonischen Imperium auf eine Undercovermission zu gehen und erlebt dort die Überraschung seines Lebens, als ihn eine unbekannte Fremde erst überfällt und ihm dann hilft.

    Pairing: P/C

    Leseprobe:

    Spoiler
    Das Zimmer war schäbig und heruntergekommen und war nichts mehr als ein Schlafplatz. Das einzige Mobiliar bestand aus einem alten, morschen Bett und einem Spiegeltisch, sowie einem abgenutzten Hocker. Auf dem Boden lag ein Teppich, der mehr einem Lumpen ähnelte. Über dem Stuhl hingen einige Kleidungsstücke, doch die meisten Kleider hingen über der Bettkante. Durch das kleine Fenster, das mit einer halb heruntergerissenen Jalousie notdürftig verhängt war, drang genügend Außenlicht ein, so daß die schummerige Glühbirne nur bei absoluter Dunkelheit benutzt werden mußte. Die Besitzerin des Zimmers saß am Spiegeltisch und schminkte sich gerade für die Arbeit. Ihr Mund trug knallroten Lippenstift und nun war sie dabei, die Konturen ihrer Augen nachzufahren. Die Augen waren das wichtigste und wenn sie auffällig genug waren, dann würde sie auch am ehesten Kunden anlocken. Kunden, die ihr das Geld brachten, das sie zum Überleben brauchte. Sie hatte schon lange ihren Stolz für das Überleben geopfert, doch glücklich war sie darüber niemals gewesen. Sie schüttelte den Kopf um diese Gedanken loszuwerden. Sie übte diesen Beruf nun schon Jahre aus, inzwischen sollte es zu spät sein für irgendwelche moralischen Bedenken. Sie griff eine Haarklammer und steckte ihr schulterlanges Haar sorgsam zusammen – es störte nur, wie sie aus Erfahrung wußte. Sie spitzte noch ein letztes Mal die Lippen, um zu sehen, ob die Farbe richtig saß, dann stand sie auf, um zum Bett zu gehen und ihre kleine Handtasche zu holen, die an einem der Pfeiler hing. Sie wollte sich gerade zum Gehen wenden, als sie die dunkle Gestalt in der Tür sah. Erschrocken drehte sie sich um. „Was willst du?“ Die Gestalt trat ins Licht und verwandelte sich in einen Mann, einen Mann in mittleren Jahren. Er hatte lichte graue Haare, die aus Eitelkeit so toupiert waren, daß sie seine beginnende Glatze verdeckten und einen Vollbart. Trotz seines Alters, wies sein kräftig gebauter Körper noch Vitalität auf und sie wußte genau, daß er stärker war, als sie. Das war er schon so lange Zeit. „Ich hoffe du hast unsere kleine Abmachung nicht vergessen?“ Seine Stimme sprühte geradezu vor Zynismus. Sie schüttelte den Kopf. „Wie könnte ich?“ „Das ist gut. Du weißt, ich würde sonst sehr, sehr böse werden...“ Er trat einen Schritt vor und nahm ihr Kinn unsanft in die Hand. Verächtlich blickte er an ihr herunter. „Und du trägst immer noch diese Lumpen.“ Er lachte, aber es war freudlos und kalt. „Manchmal vergesse ich wohl wirklich, daß ich es nur mit einer kleinen Hure zu tun habe...“ Wütend drehte sie den Kopf weg und riß sich von ihm frei. „Ich habe noch mehr Ehre in mir, als du es jemals haben wirst.“ Sie spürte noch immer, wie die Druckstellen schmerzten und sie hoffte, es blieben keine sichtbaren Spuren zurück. „Schweig!“ Er gab ihr eine Ohrfeige und sie fühlte, wie seine Hand hart ihre Wange traf. Über Druckstellen brauchte sie sich nun keine Gedanken zu machen. Instinktiv hob sie die Hand und strich über die getroffene Stelle. Wütend funkelte sie ihn an, sagte aber kein Wort. „Mehr Ehre, daß ich nicht lache! Du bist eine heruntergekommene Schlampe, mehr nicht... Dein Stolz ist keinen Pfifferling wert... Was lebst du doch für eine minderwertige Existenz...“ Die Verachtung war mehr als nur deutlich in seiner Stimme zu hören. Sie verengte die Augen zu Schlitzen. „Es zwingt dich niemand, sich mit Leuten wie mir abzugeben, wenn es dein Ehrgefühl in irgendeiner Weise verletzt.“ Er hob drohend die Hand, schlug aber kein weiteres Mal zu. „Mir wäre es auch lieber, aber du vergißt unseren kleinen Handel.. unsere Abmachung...“ Unglücklich blickte sie zur Seite. „Glaub mir, das werde ich nie....“ „Sehr gut... Dann laß uns zum Geschäftlichen kommen....“ Unsanft drückte er sie auf das Bett und sie wußte genau, daß sie an diesem Abend keinen Verdienst machte.


    Titel: Kriegslieder
    Inhalt: Diese Geschichte spielt parallel zu "Tochter der Propheten" und einige Charaktere kommen auch in beiden Geschichten vor. Dies ist die Geschichte der Enterprise während (meiner Version des) Dominionkriegs (obwohl es für die Enterprise keinen Unterschied macht).
    Beverly wird auf ein Schiff namens U.S.S. Dreavenaught versetzt und Picard tut kein Auge mehr zu. Dann kommt die Nachricht, dass die Dreavenaught zerstört wurde und Beverly nicht unter den Überlebenden ist.
    Vielleicht sollte Picard etwas verrücktes tun, was möglicherweise sein Leben und die Geschichte der Föderation auf den Kopf stellt?
    Anmerkung: Diese Geschichte begann ich mit zwei Usern aus dem damaligen Voyager-Center-Forum zu schreiben, Bev und einer anderen, deren Namen ich nicht mehr weiß. Wenn ihr das lest, meldet euch bitte, ich möchte nicht euer geistiges Eigentum als meines ausgeben.

    Leseprobe:

    Spoiler
    „Dann ist dies also ein Abschied.“ Jean-Luc Picard lächelte wehmütig. „Ja, danach sieht es wohl aus...“ Beverly Crusher, seine, dank neuer Befehle von Starfleet Command ehemalige Bordärztin seufzte und schüttelte dann den Kopf. „Seit wann weißt du davon, Jean-Luc?“ „Um ehrlich zu sein, seit vier Stunden. Die Enterprise hatte kaum Starbase 73 angeflogen, als die Versetzungsbefehle hereinkamen und dann habe ich sie sofort weitergeleitet. Ich weiß es also noch nicht viel länger als du, Beverly.“ Sie nickte verständig und ließ sich dann auf ihr Bett sinken. „Ihnen gehen die Leute aus, nicht wahr?“ „Der Krieg steht schlechter, als sie uns glauben machen wollen und besonders medizinisches Personal wird immer rarer. Jemanden zu finden, der Kampferfahrung und gleichzeitig detaillierte medizinische Kenntnisse besitzt wird immer schwieriger, zumal wir, im Gegensatz zu diesem verdammten Dominion darauf angewiesen sind.“ „So etwas habe ich mir fast gedacht. Das heißt im Klartext, man schickt mich an die Front?“ „So könnte man es in der Tat ausdrücken. Soweit ich weiß gehört die U.S.S. Dreavenaught gemeinsam mit der Enterprise, der Defiant und noch vier, fünf anderen Schiffen zu denjenigen, die bisher die meisten Einsätze geflogen hat und halbwegs heil zurückkehrten.“ „Ich vermute, das war jetzt als Trost gedacht?“ „Ansatzweise schon, ja...“ Er atmete geräuschvoll aus und ließ sich neben sie auf das Bett sinken. „Beverly, ich möchte auch nicht, daß du gehst, aber Befehl ist nun einmal Befehl. Und wir befinden uns nun einmal im Krieg, da ticken die Uhren anders. Sobald all das hier vorbei ist, verspreche ich dir, fordere ich dich zurück.“ Sie brachte es fertig, sarkastisch zu grinsen. „Wenn ich bis dahin noch lebe. Falls nämlich das, was du gesagt hast, stimmt, ist die Dreavenaught in Zukunft ein bevorzugtes Ziel für das Dominion. Warum war überhaupt meine Versetzung nötig?“ „Ich weiß es nicht, darüber hat man mir keine Auskunft erteilt, aber ich denke, das wird man dir sagen, sobald du dich zum Dienst meldest. Soweit ich weiß ist deine Versetzung in eineinhalb Stunden gültig. Du solltest vielleicht bis dahin gepackt haben?“ Traurig blickte sie sich im Raum um und stand dann vom Bett auf. „Lange durfte ich dieses Quartier ja nicht behalten. Gerade habe ich mich an das neue Design gewöhnt, werde ich schon wieder an einen anderen Posten abgeordnet. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Aber du hast recht, ich sollte wirklich mit Packen anfangen, wenn ich in eineinhalb Stunden schon von Bord sein muß.“ Lustlos ging sie in den Nebenraum und holte einen Koffer. „Dann wollen wir mal...“ Er folgte ihr langsam. „Soll ich dir vielleicht helfen? Es ist unter Umständen der letzte Freundschaftsdienst, den ich dir erweisen kann.“



    DS9

    Titel: Tochter der Propheten
    Inhalt:
    Dies wäre meine Variation des Dominionkrieges, zeitlich angesiedelt zwischen "Sieg oder Niederlage" und "Klingonische Tradition". Die einzige dramaturgische Änderung, die ich vornehmen würde, ist, dass Gul Dukat nach Ziyals Tod wieder nach Cardassia zurückgekehrt ist, wo er mit Weyoun das Ende der Föderation plant. Damar wurde, da er Ziyals Mörder ist, in ein Dominiongefängnis gesteckt.
    Sisko und seine Crew haben die Station gerade wieder zurückerobert, als Admiral Ross bekannt gibt, dass er eine geheime Mission für Jadzia Dax und Julian Bashir hat, sie sollen eine Relaisstation im vom Dominion beherrschten Sektor aufstellen.
    Als wäre das nicht genug, bringt Vedek Yarka Sisko eine neue Prophezeiung, deren Bedeutung allen rätselhaft ist, die aber irgendwie auf das Ende der Kampfhandlungen hinweist.

    Pairing: Dax/ Bashir und Dax/ Worf

    Leseprobe:

    Spoiler
    Die Promenade, das bedeutete pulsierendes Leben. Durchreisende Händler, Touristen oder einfach Gäste der verschiedensten Spezies tummelten sich hier, um die zahlreichen Läden und Restaurants auszuprobieren oder einfach, wenn sie Glück hatten, einen Blick auf das Wurmloch zu erhaschen, wenn es sich öffnete.
    Zumindest war dies einmal so gewesen. Einmal... Im Krieg konnte man leicht sein Zeitgefühl verlieren, auch wenn sich Benjamin Sisko geschworen hatte, daß dies bei ihm nie passieren sollte. Er stand an der Brüstung des erhöhten Promenadendecks und starrte auf die Masse, die sich unter ihm bewegte. Traurig stellte er fest, daß Sternenflottenoffiziere und Bajoraner den größten Teil davon ausmachten – kaum eine Spur mehr von Reisenden und Händlern.
    Ja, der Krieg gegen diese monströse Macht namens Dominion hatte sie alle verändert und ein Verlust des Zeitgefühls war noch das geringste Problem. Ihre Chancen für einen Sieg standen denkbar schlecht, selbst wenn er sich täglich einredete, daß dies nicht stimme. Sie alle wußten es, all diese Leute um ihn herum, die hohen Admiräle der Sternenflotte und dennoch kämpften sie weiter, um ihre Freiheit oder das, was sie dafür hielten.
    Vor gut einem Jahr hatte sich Cardassia mit dem Dominion verbündet, war wieder zu neuer oder besser ausgedrückt: anderer Stärke aufgestiegen und bereitete ihnen zusätzlichen Kummer. Das Bündnis hatte es dem Feind erst ermöglicht hier im Alpha-Quadranten Fuß zu fassen und nun wurde er langsam unverschämt.
    Es schauderte ihn als er daran dachte, was die letzten vier Monate passiert war, denn die Besetzung der Station durch Cardassianer und Jem’Hadar Soldaten lag noch nicht so lange zurück. Gerade einmal zwei Wochen war es her, die glorreiche Zurückeroberung der wichtigsten Raumstation des Alpha-Quadranten, wie es sein Sohn Jake am Vorabend der feindlichen Besetzung ausgedrückt hatte und es hatte sie so viel gekostet. Dutzende ihrer Schiffe waren zerstört worden, Tausende guter Männer gestorben, nur um eine einzige Station wieder zu erobern. Hätten die Propheten nicht eingegriffen und die feindliche Flotte zerstört, hätte es düster ausgesehen, sehr düster...
    Er schüttelte den Kopf, um ihn von den dunklen Erinnerungen freizubekommen, wieder Platz zu finden, für eine Planung der Zukunft. Das Dominion würde sich nicht so einfach geschlagen geben, soviel war sicher und ihre Rache würde fürchterlich sein. Das, was sie momentan erlebten, war lediglich die Ruhe vor dem Sturm.
    Ihm schauderte, als er daran dachte, krallte sich am Geländer der Brüstung fest. Nein, er würde es ihnen nicht noch einmal so einfach machen. Wenn sie diese Station wieder haben wollten, dann sollten sie auch gefälligst dafür kämpfen. Kein so leichter Kampf, wie das letzte Mal, nein, dieses Mal würde er besser vorbereitet sein, dieses Mal würde er mehr Zeit zur Planung haben. Und dann..... sollten sie doch kommen.
    Die momentane taktische Lage war klar: das Dominion hatte einige schwere Verluste einstecken müssen, wenn auch nicht so viele wie die Föderation, und hatte sich ins cardassianische Territorium zurückgezogen. Was ihm wirklich Kummer bereitete, war das zerstörte Minenfeld vor dem Wurmloch und somit die bestehende Möglichkeit daß der Feind wieder ungehindert Verstärkung aus dem Gamma-Quadranten senden konnte.
    Noch war alles ruhig geblieben, aber die Flottenverstärkung war nur eine Frage der Zeit. Mit jedem vergangenen Tag fiel es ihm schwerer, nach draußen zu sehen und er wünschte sich fast, das Wurmloch würde sich öffnen und er könnte die feindlichen Schiffe sehen. Was ihn krank machte, war das ewige Warten auf den Angriff.
    Früher einmal, als der Name Dominion nur ein Mythos war, als Jem’Hadar vielleicht der Name eines Getränkes, Vorta ein Fremdwort und sein Sicherheitschef Odo ein einsames Individuum war, sagte man, es brächte Glück, zu sehen, wie sich das Wurmloch öffnete und Schiffe hindurch flogen, doch wie es aussah, hatte sich ihr alle Glück von ihnen abgewandt um Leuten, wie Gul Dukat oder Weyoun auf ihrem schier unaufhaltsamen Siegeszug beizustehen. Sosehr es ihm mißfiel, dies zuzugeben, doch dies waren die Namen von Gewinnern. Er stand auf der Seite der Verlierer – wenn sich nicht schnell etwas änderte. Er hob den Kopf, sah aus dem Fenster und lächelte grimmig. Das Wurmloch hatte sich noch immer nicht geöffnet, es gab noch keine Verstärkung und seine Leute arbeiteten gerade an einer Erneuerung der Minen. Es gab immer noch Hoffnung und er würde nicht zulassen, daß es irgendwann anders sein würde.


    VOY
    Titel: Die Antwort kennt allein der Wind
    Kann gut sein, dass die schomma hier gehostet war...
    Inhalt:
    Ist eine Fortsetzung zu Der falsche Captain, welchen vielleicht einige von euch schon mal gelesen haben. Grob geht es um folgendes:
    Captain Janeway ist gerade auf dem Holodeck, als ein greller Lichtblitz sie erschreckt. Als die B'Elanna kontaktieren will, muss sie entsetzt feststellen, dass nicht nur die Systeme der Voyager offline sind, sondern dass außer ihr keiner der Crew mehr an Bord ist - bis auf den holographischen Doktor. Sie versuchen das Schiff zu reparieren, stellen aber dann fest, dass ihre Probleme erst begonnen haben, denn eine mysteriöse Entität beherrscht diesen Sektor.

    Pairing: Es wäre eine J/C Geschichte.

    Leseprobe:

    Spoiler
    Langsam erhob sich die Sonne über die schneebedeckten Gipfel des Gebirges, das einen kleinen See mit kristallklarem Wasser umschloß. Sie spiegelte sich rötlich auf der spiegelglatten Wasseroberfläche. Kein Lüftchen regte sich und die umstehenden Bäume bewegten sich nicht. Es waren große, wuchtige Nadelbäume, alte Kiefern, aber auch einige Laubbäume.
    Der rosafarbene Morgenhimmel war von keiner Wolke bedeckt, sondern strahlend klar. Vögel zwitscherten und durchbrachen so die Stille des idyllischen Morgens. Eine einzelne Frau war in dieser Einsamkeit zu finden, ihre rotbraunen Haare glänzten in der Morgensonne noch rötlicher als sonst. Sie trug einen enganliegenden, schwarzen Badeanzug und hatte ein weißes Handtuch über die Schultern gelegt. Genießerisch legte sie den Kopf in den Nacken und schloß die Augen, um diesen schönen Moment voll und ganz auszukosten, dann setzte sie sich ans Ufer des Sees und streckte ihre nackten Füße ins Wasser.
    Sofort bildeten sich Wellen und die Wasseroberfläche kräuselte sich leicht, doch sie zog die Füße schnell wieder zurück. „Computer!“ Ein leises Piepen erklang. „Ändere Wassertemperatur um vier Grad Celsius!“ Das Wasser verschwand kurz und erschien dann wieder, sah aber so aus, wie vorher. Ein zweites Mal testete sie mit den Füßen die Temperatur des Wassers und stellte zufrieden fest, daß es nun genau ihren Bedürfnissen entsprach. Sie legte das Badetuch am Ufer ab und bewegte sich langsam ins Wasser, dabei verursachte sie kreisförmige, von ihr fort strebende Wellen, die von dem gesamten Gewässer Besitz zu ergreifen schienen und das einfallende Sonnenlicht in verspielt auf dem Wasser tanzende Lichtpunkte verwandelten.
    Sie tauchte die Hände ins Wasser und verteilte dann die kühle Flüssigkeit auf ihren Schultern und ihren Armen, was eine leichte Gänsehaut bei ihr hervorrief. Als sie sich ihrer Meinung nach, genug abgekühlt hatte, tauchte sie mit dem ganzen Körper ins Wasser ein und schwamm ein paar Meter vom Ufer fort. Mit kräftigen Schwimmzügen näherte sie sich der gegenüberliegenden Seite des Sees, tauchte ab und zu auch unter und schwamm ein Stück unter Wasser. Das Schöne an diesem holographischen See war, daß man, sobald das Holodeck abgeschaltet war, nicht mehr naß war. Trotzdem fand Kathryn Janeway es jammerschade, daß diese wundervolle Landschaft, die sie sehr an die kanadische Gebirgswelt erinnerte, nur eine Illusion war, erzeugt von den Holoemittern ihres Raumschiffes.
    Sie war auf diese Datei gestoßen, als sie nach einem geeigneten Trainingsprogramm gesucht hatte, um einmal wieder etwas für ihre Kondition zu tun und hatte nun Gefallen am Schwimmen gefunden. Irgendwie war dieses Juwel über anderen, anspruchsvolleren Programmen, wie Fair Haven in Vergessenheit geraten, aber Nichtsdestotrotz gefiel ihr die Simulation. Sie konnte sich hier verlieren und die Zeit vergessen und einfach nur schwimmen und das angenehme Wasser genießen, aber da sie meistens eine Stunde vor Dienstantritt hierher kam, mußte sie ein wenig auf die Zeit achten, um nicht zu spät auf der Brücke zu erscheinen. Sie mußte sich ja auch noch umziehen.
    Aber im Moment war ihr die Zeit egal, das einzige was zählte war ihr Trainingsprogramm. Sie wollte gerade die letzten Meter bis zum anderen Ufer hinter sich bringen, als ein greller weißer Blitz über das Holodeck zuckte und die Simulation kurz flackern ließ, dann war alles wie gehabt.


    Es wäre schön, wenn ein Mod eine Umfrage anhängen könnte, ich habe diese Funktion leider nicht gefunden.
    Ja, dann stimmt mal schön ab. Bin auf eure Meinungen gespannt und nehme auch gerne Lob und/ oder Kritik zu diesen Ideen an.
    8
    An meiner Seite
    0.00%
    0
    Lebenswege
    25.00%
    2
    Kriegslieder
    0.00%
    0
    Tochter der Propheten
    50.00%
    4
    Die Antwort kennt allein der Wind
    25.00%
    2
    Lass dich klitisieren!

    Ich bin nicht verrückt/ pervers ich bin Künstlerin!

  • #2
    Also diese Paralleluniversen mit anderen dramaturgischen Kniffen mag ich nicht so (außer es handelt sich um Reisen UNSERE Charaktere in ein solches, zum Beispiel in DAS Paralleluniversum ), also fallen die DS9-Story und "Lebenswege" für mich schon mal weg.

    Bei dem Textausschnitt aus "An meiner Seite" verstehe ich nicht, wie Beverly dazu kommt, zu denken, Picard hätte ihr schon immer das Leben ruiniert.

    "Kriegslieder" hat ja auch das Picard/Thema, ist auch eine nette Story, aber meiner Meinung nach etwas dünn und wenig spannend.

    VOY mag ich eigentlich nicht ganz so gern, aber im Endeffekt würde ich für die Story stimmen.
    Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

    Für alle, die Mathe mögen

    Kommentar


    • #3
      Erst mal vielen Dank für die Antwort und die Einschätzungen.

      Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
      Also diese Paralleluniversen mit anderen dramaturgischen Kniffen mag ich nicht so (außer es handelt sich um Reisen UNSERE Charaktere in ein solches, zum Beispiel in DAS Paralleluniversum ), also fallen die DS9-Story und "Lebenswege" für mich schon mal weg.
      Naja, die Lebenswege sind ein Paralleluniversum, aber die DS9 Story ist imho nur eine Art alternatives Ende. Also quasi: Bis zu einem gewissen Punkt decken sich die Handlungsstränge ja 1:1. Aber du hast recht, je nachdem wie es definiert wird, ist es ein Paralleluniversum.
      Ich persönlich finde das aber das schöne an Fanfics, dass man eben auch Dinge passieren lassen kann, die so in der Serie aus mehreren Gründen nicht passiert sind. Man darf nur die Charaktere nicht falsch darstellen.

      Bei dem Textausschnitt aus "An meiner Seite" verstehe ich nicht, wie Beverly dazu kommt, zu denken, Picard hätte ihr schon immer das Leben ruiniert.
      Naja, das war als Witz gemeint. Diese Geschichte ist ein wenig aus der sarkastischen Sicht von Beverly. Sie meint, halt - mehr scherzhaft - , dass er ihr mit der Schwangerschaft das Leben ruiniert hat und dann eben diese Sache mit Jack Crusher. Natürlich meint sie das nicht ernst und sagt auch nicht, dass er es absichtlich tat. Aber ich fürchte fast, der Textausschnitt war zu klein...
      "Kriegslieder" hat ja auch das Picard/Thema, ist auch eine nette Story, aber meiner Meinung nach etwas dünn und wenig spannend.
      Wie immer kommt es auf die Verpackung an, aber du hast recht - es wäre mehr eine Gefühle-Geschichte.. mit wenig konkreter Action. Obwohl man das ja ausbauen könnte, darauf, was die Enterprise während des Dominionkriegs so machte...

      VOY mag ich eigentlich nicht ganz so gern, aber im Endeffekt würde ich für die Story stimmen.
      Alles klar. Vielen Dank für dein Vote... (Das ist die älteste Story von ihnen allen...)
      Lass dich klitisieren!

      Ich bin nicht verrückt/ pervers ich bin Künstlerin!

      Kommentar


      • #4
        Tja, als Voyager-Fan bin ich natürlich für die Voyager-Story!
        "Der falsche Captain" kenne ich auch schon und fand die Story echt gelungen.

        Kommentar


        • #5
          @ Jas: Echt? Wow... Ich bin überrascht, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die das kennen... Ist ja schon etwas älter.
          Lass dich klitisieren!

          Ich bin nicht verrückt/ pervers ich bin Künstlerin!

          Kommentar


          • #6
            "Tochter der Propheten" klingt sehr interessant.

            Steht denn schon eine dieser Geschichten?

            PS:
            Hi

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            • #7
              Entweder Kriegslieder oder Tränen der Propheten. Klingt beides vielversprechend.

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              • #8
                Lebenswege hört sich sehr interessant an

                Kommentar

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