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Wie hättet ihr Star Trek XI geschrieben?

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  • Wie hättet ihr Star Trek XI geschrieben?

    Yoho!


    Viele mögen ihn, einige mögen ihn nicht, manche hassen ihn regelrecht.
    Drei Kritikpunkte an Abrams neuen Film hört man immer wieder:

    1. die Logik/die platte Story
    2. der moralische, oder zumindest der sozial/gesellschaftliche Aspekt
    3. die neue Zeitlinie, die dem alten Canon widerspricht

    So liebe Fanficschreiber, wie hätte Star Trek ausgesehen, wenn ihr Orci vom Schreibtisch hättet zerren dürfen? Damit ist nicht gemeint, eine komplett neue Geschichte zu erzählen. Die Grundzüge des Films sollten schon drinnen bleiben. Also Hauptprotagonisten, Atagonisten und Kirks früher Werdegang als Thema. Welche Szenen ihr drinnenlasst, weglasst oder umschreibt ist euch überlassen.^^ (muss auch kein großes zigSeiten Werk sein. ein paar Ideen und Konzepte würden schon reichen.

    Ich mach mal den Anfang mit ein paar Ideen

    rausschmeißen würde ich jede Zeitreise (und damit auch Greisenspock), jedes Alternativuniversum, rote Materie, Planetensprengen, einige zu frühe Begegnungen mit jüngeren TOS-Charakteren wie Uhura oder Chekov (fand es auch ziemlich dämlich, die gleich alle im selben Film reinzubringen, aber naja)

    reinbringen würde ich Kirks Dienst auf der Farragut, Gary Mitchel, evtl ne kurze Szene mit Carol Marcus, Finnegan (wär prima für den Barfight gewesen).

    Ich werde nachher oder morgen das erste Kapitel reinposten, wie ich es mir vorgestellt hätte. Danach kommen dann je nach Lust und Zeit kapitelweise updates.

    cya
    My Anime List

  • #2
    Also ich denke, unter den Vorgaben die da waren (TOS-Crew) hätte ich zunächst mal ein echtes Remake gemacht.
    Sprich: die verbindung zum alten "alten" Star Trek ganz weg gelassen sondern einfach "neu begonnen".
    (oder mich bemüht etwas zu machen was sich halbwegs in den Canon einfügt, aber das wär imo schwer. Vermutlich hätte ich einfach ne zeitreisefreie geschichte von der jungen Crew erzählt und dem Trekkie selbst die entscheidung überlassen ob er es als Canon anerkennt oder nicht und mir so die möglichkeit in Sequen vorbehalten weiter abzuweichen)

    Optisch ist es natürlich richtig sich halbwegs am Orginal zu orientieren (keine enterprise die aussieht wie ein Sternenzerstörer^^) aber es wäre eben ein "modernes" setting geblieben und die "rücksicht" aufs alte wär sekundär (so wurds ja auch gemacht)

    Dann hätte

    a. Nero weggelassen und die zerstörung Vulkans
    oder

    b. Nen vernünftigen ernstzunehmenden gegner mit IM FILM nachvollziehbarar Motivation, Charisma und passender Screentime eingeführt.

    Denn wenn man schon so einen scharfen einschnitt macht wie die zerstörung Vulkans dann musses sich auch "lohnen".

    Wenn man es, wie hier, zu einer Geschichte macht die sich vor allem mit den Helden als Personen beschäftigt dann sollte man nicht so tun als wär das drum herum sonderlich wichtig.

    Welche "grundstory" dann vorgelegen hätte weissich nicht genau, wäre vielleicht ähnlich, aber wohl weniger (nicht garkeine) Action und mehr Dialog (und möglichst nicht langweilig).

    Die Uhura und Spock-Kiste hätte ich ganz weggelassen, und Kirk am ende sicherlich nicht vom Kadetten zum Captain gemacht; vielleicht hätte ich am ende nen mehrjährigen Sprung gemacht.

    Vielleicht wär auch nen film der Story über mehere Jahre verteilt erzählt, sprich die "Crew" in verschiedenen Stadien ihrer geschichte zeigt mit mehreren Sprüngen.
    Ich bin wie ein Hund, der Autos nachjagt! Ich wüsste gar nicht, was ich tun würde, wenn ich mal eins erwische...

    http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak

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    • #3
      Hem keine Ahnung, in der ersten Stunde würden auf alle Fälle die hälfte aller Hauptcharaktere sterben *g*

      Morgen mach ich es mal ausführlich.
      Klimaerwärmung einmal positiv
      Der deutsche Rechtsstaat in Aktion.

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      • #4
        Okay wie findet ihr das: Das Grundthema des Films sind die eigenen Unsicherheiten, Angst Fehler zu machen, sich (falsch) zu entscheiden und übergeordnet das Motiv Schicksal vs freier Wille. All diese Motive sollen zusammenhängen und werden im Film auf mehreren Ebenen präsentiert. Zum einen durch die beiden (oder drei, vielleicht nehm ich Spock noch irgendwie mit hinein) Hauptcharaktere Nero und Kirk und zum anderen durch den Plot.

        Vorgestellt habe ich es mir so.
        Der junge Kirk ist jemand, den man heute als NEET bezeichnen würde. Er wohnt noch immer bei seiner Mutter, bekommt sein Leben schwer in den Griff. Er ist übermäßig begabt, führt aber nie etwas zu Ende aus Angst sich falsch zu entscheiden/Fehler zu machen und ist bei allem wichtigen sehr zögerlich, hat ein angefangenes Studium abgebrochen. Jeder liegt ihm nun mit den Heldentaten seines Vaters in den Ohren und dass er etwas aus seinem Leben machen soll. Seine Unischerheiten versucht er durch die leicht arrogante Großmäuligkeit (ungefähr so ähnlich wie im Film) zu übertünchen.

        ---> dies überwindert er später im Film, in dem er als Fähnrich (oder noch Kadett) das Kommando übernimmt, in einer kritischen Situation (später wird er dann zum Lieutenant ehrenhalber befördert (was den Lieutenantrang erklärt, den er schon auf der Akademie gehabt zu haben scheint)

        Nero ergeht es ähnlich. Er entstammt einer bedeutenden Senatsfamilie und hat im romulanischen Militär einen einigermaßen hohen Rang bekleidet (keine Ahnung, Commander oder etwas niedriger), hat aber durch einen persönlichen Fehler Schuld am tot mehrerer hundert Kameraden. Er will sich nicht mehr falsch entscheiden müssen und auch niemanden mehr töten (im Grunde)

        grober Plot: auf Delta Vega finden die Romulaner (oder nur Nero, mal sehen) ein riesiges, krakenförmiges Raumschiff voll mit überlegener Technologie. Seine ursprünglichen Besitzer waren die Vorfahren der Romulaner und Vulkanier (Anspielung auf Sargons Volk, irgendwie, muss nicht auffällig sein). Nero erfährt was dieses alte Volk groß gemacht hat: Eine Bibliothek, die irgendwie mit der Zukunft verbunden ist. Aus ihr erfährt jeder, der sie "besitzt", wie genau die Zukunft verlaufen wird. Jedesmal, wenn man daraufhin versucht den Zeitverlauf zu beeinflussen (in dem man sich anders entscheidet), so ändern sich dementsprechend auch die Informationen dieser Bibliothek und zeigen nun auf, welche Auswirkungen diese andere Entscheidung auf die Zukunft hat.

        Damit wäre es möglich, sich zu entscheiden, die Konsequenzen der Entscheidung aber sofort zu erfahren ---> ergo, falsche Entscheidungen wären fast nicht mehr möglich. Kriege könnten verhindert und Leben gerettet werden etc.

        Diese Bibliothek soll sich auf Vulkan befinden. Soweit so gut.

        Erste Szene: Ich würde nicht viel verändern im Vergleich zum Film.

        Die Kelvin ist in der Umlaufbahn um Delta Vega, um nach Rohstoffvorkommen zu scannen. George Kirk und Robau unterhalten sich kurz über die baldige Geburt seines Sohnes, Kirk meint, er lasse sich für einige Monate vom Dienst suspendieren, um für seine Familie da zu sein...

        Die Narada enttartnt sich, eröffnet das Feuer. Auf dem sehr rauschigen, da durch den Angriff beschädigten Schirm erscheint Nero. Dass er ein Romulaner ist erkennt man nicht.

        Nero lässt Robau mit einem Shuttle zu sich kommen. Robau wundert sich und fragt, ob er Vulkanier sei. Leicht spöttelnd verneint Nero. Der Romulaner fragt ihn, was er in diesem system mache und wieviel er von der narada wüsste. Er erkennt, dass das Föderationsschiff nur zufällig am selben Ort ist und tötet Robau mit den Worten es tue ihm Leid. danach ordert er die Kelvin zu zerstören, da es keine Zeugen für das geben soll, was er/die Romulaner dort machen. Alles wie gehabt. Kirk rettet den Tag, seine schwangere Frau begiebt sich in das Rettungsshuttle. Eine Krankenschwester betreut sie, da sich durch den Angriff verletzt wurde. Sie unterhalten sich über den Namen des ungeborenen Kindes. Die Kelvin rammt das fremde Schiff und die Shuttles gehen auf Warp.
        Zuletzt geändert von perplex; 14.05.2009, 19:25.
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        • #5
          Hm, in jedem Falle hätte ich die Einführungsszenen aller Hauptcharaktere gekürzt und dafür mehr Szenen an der Akademie gegeben.

          Ansonsten wäre bei mir sicher Nero's Raumschiff rausgeflogen und durch ein "echtes romulanisches Schiff" ersetzt worden.

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          • #6
            Zitat von perplex Beitrag anzeigen
            Okay wie findet ihr das: Das Grundthema des Films sind die eigenen Unsicherheiten, Angst Fehler zu machen, sich (falsch) zu entscheiden und übergeordnet das Motiv Schicksal vs freier Wille. All diese Motive sollen zusammenhängen und werden im Film auf mehreren Ebenen präsentiert. Zum einen durch die beiden (oder drei, vielleicht nehm ich Spock noch irgendwie mit hinein) Hauptcharaktere Nero und Kirk und zum anderen durch den Plot.

            Vorgestellt habe ich es mir so.
            Der junge Kirk ist jemand, den man heute als NEET bezeichnen würde. Er wohnt noch immer bei seiner Mutter, bekommt sein Leben schwer in den Griff. Er ist übermäßig begabt, führt aber nie etwas zu Ende aus Angst sich falsch zu entscheiden/Fehler zu machen und ist bei allem wichtigen sehr zögerlich, hat ein angefangenes Studium abgebrochen. Jeder liegt ihm nun mit den Heldentaten seines Vaters in den Ohren und dass er etwas aus seinem Leben machen soll. Seine Unischerheiten versucht er durch die leicht arrogante Großmäuligkeit (ungefähr so ähnlich wie im Film) zu übertünchen.

            ---> dies überwindert er später im Film, in dem er als Fähnrich (oder noch Kadett) das Kommando übernimmt, in einer kritischen Situation (später wird er dann zum Lieutenant ehrenhalber befördert (was den Lieutenantrang erklärt, den er schon auf der Akademie gehabt zu haben scheint)

            Nero ergeht es ähnlich. Er entstammt einer bedeutenden Senatsfamilie und hat im romulanischen Militär einen einigermaßen hohen Rang bekleidet (keine Ahnung, Commander oder etwas niedriger), hat aber durch einen persönlichen Fehler Schuld am tot mehrerer hundert Kameraden. Er will sich nicht mehr falsch entscheiden müssen und auch niemanden mehr töten (im Grunde)

            grober Plot: auf Delta Vega finden die Romulaner (oder nur Nero, mal sehen) ein riesiges, krakenförmiges Raumschiff voll mit überlegener Technologie. Seine ursprünglichen Besitzer waren die Vorfahren der Romulaner und Vulkanier (Anspielung auf Sargons Volk, irgendwie, muss nicht auffällig sein). Nero erfährt was dieses alte Volk groß gemacht hat: Eine Bibliothek, die irgendwie mit der Zukunft verbunden ist. Aus ihr erfährt jeder, der sie "besitzt", wie genau die Zukunft verlaufen wird. Jedesmal, wenn man daraufhin versucht den Zeitverlauf zu beeinflussen (in dem man sich anders entscheidet), so ändern sich dementsprechend auch die Informationen dieser Bibliothek und zeigen nun auf, welche Auswirkungen diese andere Entscheidung auf die Zukunft hat.

            Damit wäre es möglich, sich zu entscheiden, die Konsequenzen der Entscheidung aber sofort zu erfahren ---> ergo, falsche Entscheidungen wären fast nicht mehr möglich. Kriege könnten verhindert und Leben gerettet werden etc.

            Diese Bibliothek soll sich auf Vulkan befinden. Soweit so gut.

            Erste Szene: Ich würde nicht viel verändern im Vergleich zum Film.
            Hm eine recht fazinierende Geschichte, auch wenn sie irgendwie an das oft zitierte "Year of Hell" erinnert.
            Wär auf jeden fall alle mal besser gewesen als das was man sah (finde ich) zumal wenigstens nen Plot drin wär.
            Ich bin wie ein Hund, der Autos nachjagt! Ich wüsste gar nicht, was ich tun würde, wenn ich mal eins erwische...

            http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak

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            • #7
              Szene 2 und 3:
              2243 Kirk fährt mit einer antiquen Antigrav-irgendwas Karre aus dem 21. Jahrhundert durch Iowa, wird von einer Polzeistreife verfolgt. Sein Onkel ruft ihn via Com (nicht Nokia) er solle nach Hause kommen und für den Scheiß gerade stehen, den er angerichtet hat, sonst prügle er ihn später noch durch die halbe Farm. Seine Mutter sei nicht auf dem Planeten und er habe auf ihn zu hören. Jim ignoriert den Anruf und schaltet das Telefon aus (keine Rockmusik ausm Radio) ---> hier will ich deutlich machen, dass er, obwohl sein Onkel ein Arschloch ist- sich vor den Konsequenzen seines eigenen Handelns drückt und lieber von zu Hause ausbüchst

              Er fährt an dem verdutzten George vorbei, der sich zu Fuß gerade auf dem Heimweg von der Schule befindet. Eine Polizeistreife folgt ihm dicht.

              Der junge Kirk versucht in Panik sie abzuschütteln, schrottet die karre aber, die über eine Begrenzung rast und eine Brücke runtertrudelt. Jim kann sich gerade noch aus dem Fahrzeug schwingen und entkommt mit knapper Not dem Tod (hängt an der Brücke und zieht sich selbst nach oben. "Whats your name" blabla...kennen wir ja alles.

              Bei den anschließenden Szenen mit dem jungen Spock und mit Spocks Entscheidung zur Sternenflotte zu gehen + anschließenden Gespräch mit Sarek würde ich soweit eigentlich gar nichts ändern.
              Die nächste Szene (wär die Barszene) würde ich ganz umkrämpeln

              Szene 4:
              2252: Der jetzt 19jährige Kirk gammelt in seiner Bude rum (am besten Cowboyhut ins Gesicht gezogen mit Cowboystiefeln auf der Liege. Das Zimmer ist ein Schweinestall, überall liegen Klamotten, Müll, Papier etc. rum. Kirk hört Rockmusik. Seine Mutter steht in seinem Zimmer und versucht ihn ins Gewissen zu reden. Vor 6 Monaten hat er sein Studium abgebrochen, ohne Grund wie's scheint, seitdem hat er sich um nichts bemüht. Winona Kirk hält ihm vor, wieviel Erfolg George in seinem Job hat. Dann sagt sie folgendes: "Dein Vater...", sie kommt nicht dazu den satz zu Ende zu bringen.

              Kirk, der bis jetzt so tat, als höre er ihr gar nicht zu brüllt seine Mutter an, sie solle endlich das Maul halten. Sein Vater hier sein Vater da! Er sei nicht sein Vater. Außerdem hätte er, wenn er wirklich richtige Entscheidungen traf nie weiter bei der Sternenflotte bleiben sollen, wenn er eine Familie hat. Er habe sich umgebracht und sei Schuld an dem miesen leben, dass die beiden führen würden.

              Winona lässt das auf sich wirken -Stille, kämpft etwas mit den Tränen. Mit ernster ruhiger Stimme sagt sie dann: "Dein Vater hat 200 Menschenleben gerettet, inklusive deinem." Ich weiß, was du kannst, Jim" Aber wenn du weiter so feige dauernd vor dir selber wegläufst, dann wirst du immer in seinem Schatten bleiben". (naja so ähnlich) Sie verlässt das Zimmer und schließt die Tür. Nachdem sie weg ist, Tritt Kirk vor Wut einen Tisch um. Ein Bild seines Vaters fällt und einige andere Sachen fallen auf den Boden. Kirk sieht sich das Chaos an und ist jetzt etwas runter gekommen. Er geht zu dem Foto auf dem Boden, beugt sich runter um es aufzuheben. Er betrachtet es eine Weile nachdenklich , nimmt es in die Hand. Darunter, ziemlich stark zerknittert liegt zufällig ein Brief unter dem Bild, den er vor einigen Wochen bekommen hat. Die Annahme an die Starfleet Akademie, für die er sich zwar beworben hatte, es dann aber ignorierte. Der letzte Einschreibungstermin ist morgen...

              auch wenn sie irgendwie an das oft zitierte "Year of Hell" erinnert.
              Hm, da ist was wahres drann. Year of Hell hatte ich aber gar nicht im Kopf^^

              Der Unterschied ist natürlich, das Annorax, nachdem er auf gut Glück den zeitfluss verändert hat, sich gleich in dieser veränderten Zukunft befand. Nero dagegen sieht erst quasi wie in einem Buch, was passieren wird, nachdem er dies oder jenes getan hat. Die Auswirkungen sind also nicht unmittelbar. Im Prinzip ist es aber ein sehr ähnliches Konzept.
              Zuletzt geändert von perplex; 18.05.2009, 18:54.
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