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Kotor3

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    Es handelt sich um den direkten Anschluß nach dem Abflug von der Ebon Hawk von Malachor. Danach folgen der zweite und dritte Teil wie ich mir Kotor3 vorstelle. Wenn ihr ein Feedback abgeben wollt, bitte sehr. Copyright der Geschichte sowie der Planet Darkness unterliegt bei mir (Königin der Nacht). Figuren, Welten gehören Obsidian, LucasArts und Georg Lucas




    1. Teil:

    Telos und Abschiede

    Während also die Ebon Hawk in den Hyperraum sprang und Kurs nach Telos gesetzt war, war von der Verbannten nichts zu sehen. Atton und Mandalore kamen in den primären Frachtraum, Bao-Dur war ebenfalls hier und genau wie Atton zuvor, hatte er sich nicht daran erinnert dass er den Mandalorianer hat angreifen wollen. "Hat sie irgendwas gesagt?", fragte Atton die anderen. Die schüttelten nur die Köpfe. Die Verbannte aber saß traurig in der Kabine und musste um Gelassenheit kämpfen. Es würde ihr schwer fallen zu gehen aber sie musste wie Kreia es ihr gesagt hatte, zu den unbekannten Regionen gehen dorthin wo auch Revan verschwunden war und zwar allein. Nach unendlicher Zeit rief sie nach T3. Der kleine Droide kam angerollt und wartete. "Tu mir bitte einen Gefallen und bring Visas hierher." Der T3 rollte an HK vorbei, der den Eingang zu der Kabine bewachte und in den Frachtraum, wo die anderen immer noch saßen. Er piepte Visas an, die nachdenklich hier gesessen hatte und sich gefragt hatte, was Kreia mit der Verbannten getan hatte. Sie hob den Kopf und schaute Atton an, der neben ihr saß. Er erklärte: "Er will das du zu ihr kommst." Sie nickte und stand auf aber Atton hielt sie noch zurück. "Warte, wirst du ihr etwas sagen?" "Wie ich es dir vorhin schon erklärte, nein. Nur wenn du es selbst fertig bringst." Er schüttelte den Kopf und ließ Visas gehen. Visas ging an HK vorbei und in die Kabine hinein. Hier spürte sie die Traurigkeit von ihr. "Du wolltest mich sprechen?" "Ja, setz dich." Visas nahm im Schneidersitz Platz und wartete auf das was kommen würde. "Du musst dafür Sorgen das sie alle zusammenbleiben und das du die Ausbildung der anderen zu Ende bringen wirst. Der Jünger ist am weitesten von allen, gerade weil er schon eine Ausbildung hatte. Wenn er seine Prüfung besteht kann er dir helfen aber nur wenn du willst." Visas musste erstmal die Worte verkraften, die die Verbannte ausgesprochen hatte und meinte: "Was ist mit dir?" Jetzt fielen der Verbannten die Worte schwer: "Ich..Ich muß gehen und Revan folgen. Ich muß alleine gehen und nur darum bitte ich dich die anderen weiter auszubilden. Sie müssen für das was ihnen irgendwann bevorsteht stark sein." Visas dachte nach und meinte: "Wenn es das ist was du verlangst, so werde ich deine Bitte erfüllen. Wirst du noch mit den anderen sprechen bevor du gehst?" "Ja aber erst auf Telos. Bitte sprich mit niemanden darüber. Es fiel mir überhaupt schwer mit dir zu sprechen und es wird noch schwerer es den anderen zu erklären." "Aber was ist mit...?" Visas wollte den Namen nicht aussprechen und die Verbannte schien ihre Gedanken erraten zu haben und meinte: "Er wird es verstehen müssen obwohl es ihm schwer fallen wird mich gehen zu lassen. Bitte lass mich allein." Visas stand auf und ging nach draußen. Die anderen schauten sie fragend an aber sie schüttelte nur den Kopf und setzte sich wieder. Also saßen sie hier still und fragten sich wie es nun weitergehen würde. Dass auf sie noch etwas wartete, spürten sie alle.

    Bald darauf war die Citadel-Station erreicht und die Ebon Hawk setzte erneut im Hangar auf. Als sie ausstiegen, tauchte auch die Verbannte endlich auf. Den ganzen Flug lang hatte sie sich nicht gezeigt aber jetzt ging sie mit zielstrebigen Schritten und einen ruhigen Gesichtsaudruck an ihnen vorbei und blieb vor Lt. Grenn, Admiral Onasi und einer weißhaarigen Dienerin von Atris stehen. "Oh, nein nicht schon wieder. Ich habe Energiekäfige langsam satt und die da auch", entfuhr es Atton. Mit die da meinte er die Dienerin. Er hatte nicht vergessen das die Dienerinnen damals alle in Energiekäfige gesteckt hatten und das er eine kurze unbequeme Zeit mit Kreia verbringen hat müssen. Lt. Grenn lächelte leicht aber er sagte nur: "Ich bin nur hier um Euch erneut zu begrüßen." "Gut, ich möchte nicht hier zu lange stehen. Ist Appartment C3 noch frei?" Grenn war verwirrt über diese Aussage aber er nickte zur Bestätigung. "Wunderbar. Atton bring die anderen dorthin". Selbst Atton war über diesen kalten Ton von der Verbannten überrascht und nur Visas wusste wie schwer es ihr fiel so zu sprechen und die Gelassenheit aufrecht zu erhalten. "Wie Ihr wünscht, Meisterin Jedi", erwiderte Atton mit einer verletzten Stimme und nahm die anderen mit. Jetzt waren nur noch Grenn, Onasi, die Dienerin und Mandalore übrig. Aber nach einen befehlenden Blick von Onasi an Grenn, verabschiedete sich auch Grenn und eilte raus. Mandalore ging ebenfalls. "Ihr seid doch eine Dienerin von Atris, nicht? Lebt Atris noch?" "Nein, sie ist tot. Die Sith-Holocrons die sie aufbewahrte haben sie getötet. Mein Name ist Briana." Sie wollte noch weiter sprechen aber die Verbannte schüttelte den Kopf, den sie hatte auch die Macht von Briana gespürt. "Können wir uns irgendwo ungestört unterhalten?", fragte Setara Carth. "Ja, Grenn hat dafür gesorgt das C2 noch frei ist." Sie gingen zu dritt durch den Komplex. Im Appartment C2 saßen sich die drei gegenüber. "Deshalb hast du mich gefragt wie sich die Macht anfühlt, weil du selbst die Macht spürst. Aber eine Frage habe ich aber noch. Was ist mit deinen Schwestern passiert? Als ich gegen Atris kämpfte war keine zu sehen." "Sie haben sich umgebracht, so wie es Atris wollte aber ich nicht und so bin ich hierher gekommen aber ihr wart schon weg." "Ja, wir haben eine lange Reise hinter uns." "Habt Ihr gefunden was Ihr gesucht hattet?", fragte Carth "Und wie? Ich werde Revan folgen." "Ihr also auch. Aber was ist mit den anderen?" "Ihr müsst dafür sorgen dass keiner erfährt dass die Jedi zurück sind. Und achtet besonders auf diese HK-Droiden, diese Droiden sind gefährlich." "Das haben wir auch schon feststellen müssen aber konnten ihre Quelle nicht finden." "Da kann ich Euch helfen, ich habe einen Schalldrucksensor gefunden und HK-47 sagte mir das man damit die Signale zurückverfolgen kann." "Aber wie soll ich die Jedi schützen, es spricht sich doch schnell rum." "Das stimmt. Daher will ich dass wenn sie aufbrechen die Satelliten abgeschaltet werden um ihnen zu ermöglichen unerkannt aus diesen Sektor zu kommen." "Das wird kein Problem sein." Carth tat Setara leid, den jetzt musste auch sie aufbrechen und jemanden zurücklassen. Er hatte schon gemerkt dass einer der beiden Männer, die sie begleitet hatten sie liebte. Vielleicht dieser freche. "Wartet bitte kurz hier, Admiral. Ich muß noch Briana vorstellen." Carth nickte und beide Frauen verließen das Appartment. Nebenan saßen die anderen und warteten. Dann traten die beiden Frauen ein und Setara ließ ihren Blick über die wahren verloren Jedi schweifen. Atton saß auf einen der Betten, neben ihm auf den gleichem Bett saß Mical. Beide schienen älter geworden zu sein und sie hatten wohl einen Waffenstillstand vereinbart. Auf dem anderen Bett saß Mira, sie sah nachdenklich aus. Auf dem Stuhl saß Bao-Dur und an der Wand lehnte Visas während Briana sich auf das dritte Bett setzte. Die anderen musterten sie und dann richteten alle ihre Blicke auf Setara. Sie blieb an der Tür stehen und sorgte mit der Macht dafür das niemand von draußen zu hören konnte. Sie holte einmal kurz tief Luft, atmete noch mal tief durch und mit einer erzwungen kalten Stimme sprach sie: "Das ist Briana. Eine neue Schülerin. Die erste des neuen Ordens. Visas wird euch ausbilden während ich gehen werde." Jetzt sprang Atton wütend auf und meinte: "Nein, ich lass dich nicht gehen. Was hat die alte Hexe mit dir angestellt? Und wenn du doch gehen willst, komme ich mit." Setara hatte gewusst das so was von ihm kam und mit einer noch kälteren Stimme: "Du wirst tun, was ich sage. Noch bist du ein Padawan und du wirst bis zu deiner Prüfung auf Visas hören. Du wirst also wie die anderen hier bleiben. Und was Kreia angeht. Sie hat mir nichts getan." Mical zog den zornigen Atton wieder neben sich, er konnte ihn gut verstehen. Er hatte dasselbe gedacht aber wegen seiner langjährigen Ausbildung sich zurückgehalten. Atton sank wieder neben Mical auf´s Bett nicht ohne einen zornigen Blick auf sie und indem Moment erkannte Atton, das es Setara schwer fiel so kalt zu sein und bereute seine Worte. "Ich entschuldige mich für meine Worte und mein Benehmen", kam es traurig von ihm. Sie aber nickte nur und meinte: "Ihr werdet irgendwohin gehen wo euch keiner kennt oder am besten gleich ein Planet, wo kein Mensch lebt. Denn so lange ihr nur zu 6 seid habt ihr keine Chance. Ihr seid die Zukunft des Ordens und vielleicht schließen sich noch einige andere überlebende Jedi euch an. Admiral Onasi wird euch helfen, wenn ihr wissen wollt welcher Planet unbewohnt ist. Aber jetzt ist es Zeit zu gehen." Sie drehte sich um und ging raus.

    Im Appartment nebenan wartete Carth auf Setara. "War es schwer?, fragte er mitfühlend. "Ja. Ich hoffe sie haben jetzt verstanden was es bedeutet ein Jedi zu sein. Gehen wir Admiral. Sie müssen mir noch erklären, wie die Ebon Hawk zu fliegen ist." "Habt Ihr schon entschieden was mit HK und T3 passieren soll?" "Ich werde T3 mitnehmen, den nur er kann mich zu Revan führen. Was HK-47 betrifft, da bin ich noch unschlüssig." "Vielleicht solltet Ihr ihn mitnehmen. Er kann einen gut beschützen." "Naja ich brauch eigentlich keinen Schutz aber Ihr habt wahrscheinlich recht. Also gehen wir." Die beiden standen auf und gingen zurück zum Hangar.

    Im Appartment C3 aber saßen die 5 traurig und Mical meinte: "Vielleicht sollten wir uns von ihr richtig verabschieden." Dabei schaute er Visas an, die immer noch nachdenklich an der Wand lehnte. Da Visas jetzt sozusagen die Ausbildung leitete dachte sie nach. Sie wollte sich ebenfalls von ihr verabschieden und nicht so wie eben. "Gehen wir." Die 6 machten sich auf zu Hangar.

    Im Hangar selbst war Setara mit Carth in der Ebon Hawk. Im Cockpit fragte er sie: "Seit Ihr schon mal mit diesen Schiff oder einen gleichwertigen Schiff geflogen?" "Nein, dieses nicht. Ich hatte ja einen großartigen Piloten dabei. Ich habe damals immer einen kleinen Jedi-Flieger benutzt." "Gut, dann werde ich Euch die Dinge erklären." Er zeigte und erklärte ihr die Bedienelemente. Dann kam T3 in Sicht und Setara meinte zu ihm: "So jetzt kannst du mir zeigen, wo Revan sich aufgehalten hat. Ich muß ihr helfen." T3 gab ganz komische Piepgeräusche von sich, stöpselte sich in den Navigationscomputer und auf der Karte erschienen 3 Planeten. "Kennt Ihr einen davon?", fragte Setara Carth. "Ja, diese beiden sagen mir was." Er zeigte auf Korriban und den Sternenschmiedenplaneten." "Auf Korriban war ich schon aber es gab dort kein Hinweis von Revan." "Dann müsst Ihr wohl noch mal dorthin." "Wahrscheinlich. Gibt es eigentlich noch Jedi, die unerkannt leben?" "Das fragt Ihr mich?", fragte Carth überrascht. "Natürlich. Ihr seid mit Bastila, Juhani und Jolee gereist. Ihr müsstet eigentlich wissen wo sie sind." "Ich würde Euch ja gerne helfen aber selbst ich weiß nicht wo sie sind. Vielleicht wenn der Orden neu aufgebaut ist, tauchen sie auf." "Hoffen wir es aber jetzt wird es Zeit für mich. Kommt ich begleite Euch noch nach draußen." Beide gingen wieder nach draußen und davor erwartete Setara eine Überraschung.

    Die anderen standen hier und hatten gewartet. Carth ging an ihnen vorbei und blieb etwas entfernt neben Mandalore stehen.

    "Warum macht ihr es mir so schwer?" "Wir konnten dich nicht so gehen lassen, ohne ein Wort", meinte Mira leise. Setara ging auf Mira zu, umarmte die Kopfgeldjägerin und meinte zu ihr: "Bleib wie du bist und lerne was du kannst, du wirst es brauchen." Mira nickte nur und musste sich die Tränen verkneifen. Neben ihr stand Visas, ruhig und gelassen. "Ich hoffe du findest Revan. Ich werde deine Bitte erfüllen." "Ich weiß und ich wünsche dir alles Gute." Auch Visas wurde umarmt, die es geschehen ließ.

    Während Visas gerade umarmt wurde, meinte Mandalore zu Carth: "Sie ist wie Revan. Es fällt ihr genauso schwer zu gehen." "Und doch muß sie gehen. Ich weiß dass sie sie findet aber was danach geschieht ist schwer zu sagen." "Aber wir müssen bereit sein genau wie sie." Er nickte zu den 6 Jedi. "Wenn das was Revan gesehen hat, eintrifft." "Hoffen wir dass dies nicht passiert. Ich habe Kriege langsam satt." "Genau wie ich, aber wir Mandalorianer werden bereit sein und der Republic zur Hilfe eilen." "Vielen Dank auch." Beide Männer beobachteten die Gruppe weiter.

    Briana wurde zwar nicht umarmt, sie war ja erst kurz bei der Gruppe, aber Setara meinte zu ihr: "Lerne alles was Visas dir beibringt." Briana nickte nur und dann standen sich Atton und Setara gegenüber. Beide entfernten sich etwas von der Gruppe und sprach Setara: "Ich möchte dich um ein Gefallen bitten, den nur du erfüllen kannst." "Was immer du willst, ich tue was du verlangst und wenn ich für dich bis an´s Ende der Welt gehen muß." Setara lächelte, er liebte sie immer noch trotz der Worte, die Kreia ihr gesagt hatte. "Das ist es nicht. Wenn ich zurückkehre aus den unbekannten Regionen und ich verändert bin, nicht so wie jetzt, dann möchte ich dass du mich tötest." "Was? Nein, du kannst alles von mir haben sogar mein Leben aber das werde ich nicht tun. Nie und nimmer." "Ich weiß dass du mich liebst obwohl diese Liebe nie Erfüllung finden kann, und gerade wegen dieser Liebe bitte ich dich darum. Du hast als einziger gelernt wie man jemanden schnell tötet ohne dass dieser leidet." "Aber was ist mit Mical, er wird es nicht verstehen. Wir hatten zwar unsere Differenzen aber ich glaube das ist das schlimmste was du tun kannst." "Er wird es verstehen, wenn die Zeit gekommen ist. Wirst du mir diese Bitte erfüllen. Schwöre auf die Liebe die nicht sein darf." Es fiel ihm schwer diesen Schwur abzulegen aber nach einigen nachdenken nickte er und sagte: "Ich schwöre." Sie war erleichtert und dann gingen sie zusammen zurück. Er wurde noch auf die Stirn geküsst und umarmt. Dann stand sie vor Bao-Dur. "General." "Es war mir eine erneute Ehre mit dir zusammenzuarbeiten. Ich weiß nicht was ich sagen soll außer danke." "Kein Problem, General." Er salutierte vor ihr. Dann stand sie vor Mical. Beide musterten sich, so als würden sie sich nie wieder sehen. "Ich würde dich gerne mitnehmen aber du musst hier bleiben und dein Schicksal erfüllen. Sei stark und versuche den Orden schnell aufzubauen. Und sorge dafür dass der Jedi-Rat seine Entscheidungen schneller trifft und nicht so zögerlich ist." Er wusste zum ersten Mal in seinen Leben nicht was er sagen sollte aber er wusste dass er die Frau, die er liebte erneut verlieren würde. Und wie Atton vor ihm sagte er: "Warum darf ich dich nicht begleiten?" "Weil Verbündete in den unbekannten Regionen in Gefahr wären. Ich will nicht das dir was passiert." "Es fällt mir schwer, dich gehen zu lassen aber wenn es sein muß dann geh. Aber paß auf dich auf." Sie küsste ihn ebenfalls auf die Stirn, umarmte ihn noch und stieg, ohne sich noch einmal umzudrehen, in die Ebon Hawk ein. Alle zogen sich zurück und beobachteten wie das Schiff langsam aus dem Hangar schwebte und dann über Telos verschwand. Sie standen noch lange im Hangar bis Visas sie zurück ins Appartment scheuchte. Visas hoffte das Setara, wohin sie auch immer ging, nicht scheitern würde und sie gesund zurückkehren würde.

    Die Gruppe brach 2 Tage später in zwei Shuttle auf während Setara unterwegs in die unbekannten Regionen war.


    2. Teil:

    Kotor3: Auf der Suche nach Revan

    Setara beschloss erneut nach Korriban zu fliegen und setzte den Kurs dorthin. Ihr war es schwer gefallen zu gehen, wusste aber auch dass die 5 es schaffen würden. Sie hatten eine gute Lehrerin und vielleicht würde sie sie wieder sehen. Aber wenn sich das erfüllen wird, das Kreia in ihren letzten Minuten gesehen hatte, tat ihr Mira leid. Sie wollte nicht das diese selbstbewusste Kopfgeldjägerin sterben musste, aber das Schicksal konnte und durfte man nicht aufhalten. Denn wenn man es versuchte löste man es vielleicht trotzdem aus. Dass es ein paar Tausend Jahre später jemand es versuchte und doch scheiterte, wusste sie nicht. (Ein Beispiel war Anakin als er versuchte Padme vor den Tod zu retten und ihn doch verursachte). Aber Setara wollte nicht weitergrübeln und konzentrierte sich auf das Hier und jetzt, wie es sich für einen Jedi gehörte. Dann hatte sie Korriban erreicht.

    Korriban:
    Dieser Planet war immer noch genauso leblos wie bei ihren letzten Besuch. Sie nahm T3 mit und ging hoch zur Akademie. Aber hier war nach genauer Suche kein Hinweis zu finden und zum Glück wurde sie nicht überfallen, so wie beim ersten Mal. "Das verstehe ich nicht. Wenn sie hier war, dann muß sie doch einen Hinweis hinterlassen haben. Du weißt nicht zufällig irgendwas?" T3 piepte entschuldigend und sie: "Du kannst nichts dafür, T3. Das ist wie ein Puzzle ohne Anfangsstein. Wenn das bei den anderen Planeten auch so ist, wird´s frustrierend. Also gehen wir wieder in´s Tal." Sie gingen wieder zurück in das Tal der dunklen Lords. Bei einem der Gräber blieb sie stehen, denn sie hatte sich erinnert, das Kreia ihr etwas über das Grab von Naga Sadow erzählt hatte. Revan war damals in diesem Grab gegen Uthar Win angetreten. Aber der Eingang des Grabes war verschüttet. "Was meinst du T3? Finden wir dadrin eine Antwort?" Ein ängstlicher Piepton war die Antwort. "Aber ich muß da rein, wenn sie dort etwas hinterlassen hat. Du bleibst hier, ich will nicht das dir was passiert." T3 hupte wieder ein ängstlichen Piepton aber Setara hatte sich dem Grabeingang genähert. Sie stieg über die Trümmer und öffnete die verklemmte Tür. Sie trat ein und sofort wurde es dunkel. Sie aktivierte ihr silberfarbenes Doppellichtschwert um es als Leuchte zu benutzen, dann ging sie vorsichtig durch die Trümmer, die sich hier angesammelt hatten. Sie sah ab und zu eine kurze Vision von Sith, die sich hier ihrer Prüfung gestellt hatten und von verschiedenen Fallen getötet wurden. "Oh man, das Leben war bei denen ja noch gefährlicher als bei uns", dachte sich Setara und hatte plötzlich Mitleid mit den Sith-Schülern. Aber die Visionen hielten sie nicht auf und sie ging geradeaus. Kein Tuk´ata oder anderes Getier stellte sich ihr in den Weg, wahrscheinlich hatte Revan hier aufgeräumt. Dann ging sie über ein gefrorenes Säurebecken und hatte den Ort erreicht, wo die Sternenkarte damals gestanden hatte. Die Sternenkarte war erloschen aber wie schon oben in der Akademie war kein Hinweis zu sehen. Also drehte sie sich um und wollte gehen, als sie ihren Namen hörte. Sie drehte sich wieder um und hinter ihr war ein Geist aufgetaucht. Aber es war kein Sith sondern ihr verstorbener Meister. "Meister Kavar?" "Ja. Ich muß dich warnen. Sei auf der Hut. Es wird gefährlich." "Was meint Ihr damit?" Aber der Geist war verschwunden und alles war wieder wie vorher. "Na toll, er hätte mir auch sagen können was für Gefahren lauern", beschwerte sich Setara. Aber das war wohl typisch für ein Ratsmitglied auch wenn er verstorben war, erst in Rätseln sprechen und dann nicht erklären. Sie ging wieder raus und vor ihr erschien wieder eine Vision, diesmal von drei Personen. Sie erkannte Revan aber die beiden anderen kannte sie nicht. Aber der Mann musste wohl Uthar Win sein. Sie kümmerte sich nicht um die Visionen, ging an ihnen vorbei und nach draußen.

    T3 gab erleichterte Pieptöne von sich als er Setara sah. Die atmete erstmal die frische Luft ein und stieg wieder über die Trümmer. Hinter ihr hatte sich die Tür auf geheimnisvolle Weise verschlossen und würde sich erst wieder öffnen, wenn ein würdiger Kämpfer kommen würde. T3 piepte sie an und sie meinte: "Nein, ich habe nichts gefunden. Nur einen Geist der sinnlose Warnungen ausspricht. Gehen wir." Beide gingen wieder zur Ebon Hawk. HK-47 hatte die Waffe in Anschlag, den er sollte die Ebon Hawk beschützen, als er erkannte wer eintrat. "Frage: Habt Ihr was gefunden, Meisterin?" "Nein. Ich hoffe wir finden auf den anderen Planeten etwas." Sie ging wieder nach vorne und setzte Kurs auf den Sternenschmiedenplaneten.

    Sternenschmiedenplaneten:
    Bald war der Planet erreicht und die Ebon Hawk setzte genau dort zur Landung an, wo sie damals auch gelandet war. Als sie ausstieg war sie beeindruckt von diesem Planeten, er war richtig wunderschön aber leider waren noch verschiedene Schiffswracks hier, die vor langer Zeit hier abgestürzt waren als die Sternenschmiede und das Energiefeld noch bestanden hatten. T3 rollte ihr hinterher und sie meinte: "Ich habe noch nie so einen schönen Planeten als diesen gesehen. Es könnte mir hier gefallen." T3 bestätigte es ihr mit seinen Pieptönen und beide gingen weiter als sie von zwei Rancor angefallen wurde. Sie aktivierte ihr Lichtschwert und schlug zu während T3 seinen Schockarm benutzte. Aber diese Rancor´s konnten viel aushalten und auch austeilen. Also benutzte sie ihre Macht, dies setzte endlich den beiden Viechern ein Ende. "Ist es hier immer so gefährlich?" T3 gab ein akustisches Schulterzucken von sich. "Dann halt deinen Schockarm bereit, es könnten noch mehr von ihnen hier sein." Sie gingen eine Anhöhe hoch als drei Rakata auftauchten. Sie hielt ihr Doppellichtschwert aktiviert um sofort zuzuschlagen falls diese drei auf sie losgehen sollten. Aber die drei verhielten sich friedlich und einer meinte zu ihr: "Wir sind in friedlicher Absicht hier. Man hat Eure Ankunft gespürt und unserer Anführer möchte Euch sprechen. Kommt." Setara deaktivierte ihre Waffe und folgte den dreien. Sie gingen an einen Tempel vorbei und zu einen Strand, wo eine Enklave stand. Im Inneren der Enklave wurde sie von den Führern der Ältesten erwartet. "Seid herzlich willkommen, junge Jedi. Wir wussten dass Ihr hierher kommen würdet. Man hat Eure Ankunft auf diesen Planeten gespürt." "Meine Ankunft gespürt?" Setara war verwirrt. "Ja, ein Mitglied der anderen Gruppe, die mit demselben Schiff wie Ihr geflogen ist, lebt hier und hat das Amt des Chronisten übernommen als unser Chronist verstarb. Er hat Eure Ankunft gespürt. Aber sagt mir, warum seid Ihr hier? Sucht Ihr nach Revan?" "Ja, ich suche nach ihr. Aber sagt mir erst wer derjenige ist, der hier lebt?" "Das kann er euch selbst sagen. Er ist im Ostteil der Enklave. Ruht Euch aus, denn Ihr hattet wahrscheinlich einen langen Flug hierher. Wir geben Euch die Erlaubnis die Enklave zu erkunden. Wir werden morgen weitersprechen." Ein Rakata begleitete Setara zu einen Zimmer, wo sie sich ausruhen konnte. Am Nachmittag erkundete sie die Enklave zusammen mit T3. Als sie das Archiv betraten, kamen freudige Pieptöne von T3. Setara und schaute zu dem Menschen den T3 so freudig begrüßte. Ein alter Mann stand lächelnd am Schreibtisch und kam dann zu T3. "Es ist lange her, T3. Wer ist deine Begleiterin?" "Ich bin Setara De-La-Rey. T3 begleitet mich und hilft mir Revan zu finden." "Ah ja, ich hatte Euch gespürt als Ihr im Anflug wart wusste aber nicht das T3 bei Euch ist." "Wer seid Ihr?" "Ich bin Jolee Bindo." "Ihr seid doch der, der in den Schattenlanden auf Kashyyyk gelebt hatte und dann Revan gefolgt ist, oder?" "Das ist lange her aber es stimmt. Wie sieht es mit den Jedi aus?" "Es gibt nur noch ein paar von ihnen. Sie sind in Sicherheit, vielleicht wollt Ihr Euch ihnen anschließen?" "Nein, danke. Ich habe hier ein schönes Leben und außerdem habe ich die ganzen Kämpfe satt." "Macht auch nichts." Beide unterhielten sich über die anderen Gefährten von Revan, den Jolee hatte hier auf den Sternenschmiedenplaneten nicht viel gehört. "Wie lange seit Ihr schon hier?", fragte Setara. "Noch nicht lange, so ungefähr 2 Jahre." Setara war klar das Jolee nicht wusste wohin Revan verschwunden war und bedankte sich bei ihm.

    Am nächsten Morgen stand sie erneut dem Ältestenrat gegenüber. "Ihr sagtet gestern das Revan hier gewesen sei?" "Ja, sie kam vor 4 Jahren hierher. Sie ist erneut in den Tempel gegangen und kehrte dann hierher zurück. Sie sagte uns noch dass sie ein Schicksal zu erfüllen habe und dass noch jemand ihr folgen würde. Wen sie genau sie damit meinte, wussten wir nicht. Aber jetzt seid Ihr hier und wir wissen nicht was Revan zugestoßen ist. Wir befürchten das schlimmste." "Dieses Gefühl haben auch andere. Aber ich weiß das Revan nichts passiert ist, den sie war schon in schlimmeren Situationen und konnte sie zum guten wenden. War noch jemand hier als Revan ankam?" "Nein, sie kam alleine. Wir dachten sie bringt den Mann mit, den sie ihre Liebe gestanden hatte aber es war nicht so. Wir hätten sie gerne verheiratet." "Dann bitte ich Euch mir die Erlaubnis zu geben in den Tempel zu gehen." "Wir haben schon so etwas geahnt und darüber beraten. Da jetzt die Sternenschmiede nicht mehr existiert, könnt Ihr gehen allein oder mit Euren Droiden." "Danke." Sie ging hinaus und Richtung Tempel.

    Sie durchschritt den Eingang des Tempels und blieb in der Vorhalle stehen. Die Architektur war wunderschön gearbeitet und erinnerte an ihr Zuhause, den Jedi-Tempel auf Coruscant. T3 schien sich gar nicht hier wohl zu fühlen. Aber folgte ihr trotzdem. Sie durchsuchten den ganzen Tempel bis sie unten auf einen alten Rakate-Computer trafen. Er gewährte ihnen Zugang zum Tempeldach und erklärte ihr auch das Revan hier gewesen und auch oben gewesen sei. Also gingen sie nach oben zum Tempeldach. Hier oben erschienen ihr wieder Visionen von 3 Jedi und einer Sith. Sie hörte ihnen zu als diese Visionen mit einander sprachen. Dann sah sie noch wie die Sith weglief zu einen kleinen Raumer und abflog. Dann waren auch die anderen Visionen verschwunden. Setara suchte zusammen mit T3 nach einem Hinweis und fand ihn. Ein kleines Datapad lag auf einer Konsole. Sie nahm es an sich und las was drin stand: "Wer auch immer mir folgt, er wird mich dort finden, wo die Dunkelheit am stärksten ist." "Jetzt fängt Revan genauso an. Kann mal einer eine richtige Antwort oder Hinweis geben?", murrte Setara. "Na gut, dann wollen wir dir mal dorthin folgen." Sie nahm das Datapad mit und verließen den Tempel. Unten bei der Ebon Hawk trafen sie noch auf Jolee. "Wollt Ihr doch mitkommen und ein weiters Abenteuer erleben?" "Nein, ich will mich nur verabschieden. Vielleicht sehen wir uns nie wieder. Viel Glück und möge die Macht mit Euch sein." "Danke und möge die Macht auch mit Euch sein." Sie stieg ein während T3 noch ein Abschiedsgruß an Jolee pfiff und dann rollte er ebenfalls in die Ebon Hawk. Jolee entfernte sich etwas und das Schiff hob ab. Er blieb noch lange so stehen und starrte in den Himmel. Es war ihm klar das Setara ein dunkles Schicksal hatte aber die Erlösung war ebenfalls nah. Setara hatte inzwischen den letzten Kurs gesetzt und hoffte dort endlich Revan zu finden.

    Darkness:
    Als sie hier landete, verwirrte sie die Macht. Denn sie spürte hier gut und böse, das friedlich nebeneinander lebte. Das verstand sie nicht, den in der Galaxis gab es so was nicht. Meist artete so etwas in Kämpfen aus. Sie ging also vorsichtig durch den Raumhafen gefolgt von HK-47 und T3 aber niemand schien sich für sie zu interessieren. "Merkwürdig." "Persönliche Anfrage: Was findet Ihr merkwürdig, Meisterin?" "Naja, auf jeden normalen Planeten würde man beachtet oder angesprochen werden. Das ist merkwürdig. Sag HK wart ihr schon mal hier?" "Nachdenkliche Antwort: Ich kann mich nicht daran erinnern aber vielleicht T3?" "T3?" Dieser gab eine Antwort. "Na gut, wenn sie gesagt hat das ihr zurückfliegen solltet dann wart ihr schon mal hier seid aber nicht über den Raumhafen hinaus gekommen. Gehen wir." Sie verließen den Raumhafen und gingen in die Stadt hinein. Hier waren wie Setara es schon gespürt hatte etliche Einwohner in verschiedener Kleidung unterwegs und unterhielten sich obwohl sie eindeutig die dunkle Seite oder die helle Seite nutzen konnten. Das war so unwirklich das Setara dachte sie würde träumen aber es war kein Traum. Niemand beachtete sie und so konnte sie weitergehen. Sie benutzte erneut die Macht und sandte sie aus. Dann erhielt sie eine Antwort. Revan war in Gefahr. Sofort rannte sie los aus der Stadt hinaus und in einen dunklen Wald hinein dicht gefolgt von HK-47 und T3. Bald hatten sie den Kampfplatz erreicht und sie erlebte eine Überraschung. Den Revan war von einer Gruppe von merkwürdigen Viechern eingekreist, die ihren Angriffen widerstanden. Es wurde langsam eng für sie und Setara eilte ihr zu Hilfe. "Persönliche Anfrage: Darf ich jetzt endlich schießen. Bitte sagen Sie ja, Meisterin." "Erlaubnis erteilt aber bitte schieß nur auf diese Viecher." "Bestätigung: Kein Problem." Sofort feuerte HK mit seinen Gewehr auf die Gruppe, die aber sich nicht daran störte sondern immer noch Revan weiter bedrängten. "Genervte Aussage: Wann sterbt Ihr verdammten Viecher endlich?" Setara nutzte ihr Lichtschwert und räumte unter den äußeren Tieren auf, während Revan langsam wieder Luft bekam und den inneren Ring niedermähte. HK und T3 schossen auf flüchtende Tiere. Revan nutzte ihren aggressiven Kampfstil sowie ihre Macht und erledigte mehrere auf einmal. Bald darauf standen sich die beiden Jedi in mitten der toten Tiere gegenüber. Jetzt kamen von T3 so merkwürdige Piepgeräusche, die Setara noch nie gehört hatte. "Hallo T3", begrüßte Revan ihren kleinen Astromech. "Freudige Aussage: Es ist schön Euch wieder zusehen, Meisterin." "Ja ich freue mich auch und Ihr habt jemanden mitgebracht." "Nun ich war die einzige die T3 finden konnte." "Setara De-La-Rey. Ich habe lange hier gewartet. Es ist gut das T3 Euch gefunden hat, den dorthin wohin wir gehen brauchen wir Eure Kampfkünste. Aber wir sollten hier nicht so lange stehen, ich habe keine Lust noch einmal mich mit denen anzulegen." "Was waren das?" "Terentatek. Sie leben hier zu hauf, sie werden von der dunklen Seite angezogen. Aber da sie nicht in die Stadt können überfallen sie alle, die sich in den Wald wagen." "Terentatek? Ich habe nie von ihnen gehört." "Da habt Ihr Glück. Ich bin ihnen auf Korriban begegnet das war eine Überraschung obwohl mich ein Assistent des Archivars damals gewarnt hatte. Na egal gehen wir. Ich erkläre Euch später alles. Sie gingen zurück in die Stadt und zum Raumhafen zurück. In der Ebon Hawk setzte sich Revan im primären Frachtraum auf einen der Stühle und musterte das Schiff. "Es ist lange her. Ich habe es vermisst aber dorthin wohin wir gehen werden wir es nicht brauchen." "Was meint Ihr damit?" "Also gut. Ich habe herausgefunden dass die Mandalorianer von hier Geheimnisse gestohlen hatten und so den Krieg angefangen haben. Ich stamme ebenfalls von hier und Kreia war hierher gekommen. Sie hatte gemerkt dass in mir die Macht stark war. Sie nahm mich mit und bildete mich aus." Sie unterbrach sich als sie von Setara einen genervten Gesichtsausdruck sah und sofort ahnte dass die junge Jedi etwas wusste. "Ihr kennt Kreia?" "Kann man wohl sagen. Aber ich hatte nicht darum gebeten sie kennen zu lernen." "Lebt meine alte Meisterin noch?" "Nein, wir haben uns duelliert. Sie wollte sterben." "Das ist bedauerlich, den sie hätte uns beistehen können. Hier ist ein Tor das uns beide zu den Sith bringen wird, die jenseits des äußeren Randes warten. Wir sind die letzten." "Das habe ich schon von Kreia gehört aber was nützt uns das?" "Wir werden die Sith unterstützen und es unser Schicksal ist. Ich habe viele Leute zurückgelassen, die mir etwas bedeuteten." "Ich weiß. Ich musste dieselbe Wahl treffen wie Ihr aber ich habe eine gute Nachricht für Euch. Carth lebt und er lässt Euch ausrichten dass er Euch vermisst und Eure Befehle befolgt." Und wie Carth schon vor ihr, erlebte Setara wie Revan aufblühte. Sie liebte also diesen Admiral wirklich, sie konnte es ihr nicht verdenken. Revan war lange ohne Gefühle durch die Welt gegangen. "Geht es ihm gut?" "Ja, jedenfalls als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte. Aber eine Frage habe ich noch bevor wir gehen. Wann wollen wir aufbrechen?" "Morgen, heute ist es schon zu spät."

    Am nächsten Morgen standen die beiden Frauen vor T3 und HK-47. Revan verabschiedete sich von ihnen und meinte: "Ihr müsst jetzt zurückkehren und lösch bitte die Daten von unseren Aufenthaltsort." T3 piepte einen kurzen Abschied und eine Bestätigung während HK meinte: "Abschied: Es ist schade das wir Euch nicht begleiten dürfen. Den es gäbe bestimmt viel zu tun für mein Gewehr." "Ich glaube eher nicht." Setara meinte zu den beiden: "Geht und sucht die anderen aber unauffällig. Bleibt bei ihnen und beschützt sie." Damit war HK gemeint. Der gab eine Antwort: "Bestätigung: Es wird mir ein Vergnügen sein, die kleinen Jedi zu beschützen." "Danke HK." Die beiden Frauen drehten sich um, gingen ohne einen Blick zurück zu werfen und hinaus in die Stadt. Die beiden Droiden schauten ihnen noch lange nach und dann stiegen sie ein. Dann flogen sie ab auf der Suche nach den anderen Jedi.

    Beide Frauen verließen die Stadt und gingen in den Wald. Aber keins der Terentatek überfiel sie, wahrscheinlich hatten sie genug von den beiden. Bald darauf näherten sich die beiden einen antiken schwarzen Tempel. 12 Säulen flankierten den Weg, den die beiden durchschritten. Auf jeder Seite standen 6 Säulen. Auf der einen Seite waren eindeutig Sith abgebildet (die Säulen der Sith waren in schwarz gehalten) und auf der anderen Jedi (die Säulen waren in weiß gehalten). Dann hatten sie den Eingang erreicht aber davor standen zwei Wächterinnen. Eine der dunklen Seite und die andere der hellen Seite. "Halt. Was wollt Ihr hier?", wurden sie von der Wächterin der dunklen Seite gefragt. "Wir sind die die von Kreia geschickt wurden. Man erwartet uns jenseits des äußeren Randes", beantwortete Revan die Frage. "Wie lauten Eure wahren Namen?" "Ich bin Revan und dies ist Setara De-La-Rey", erklärte Revan der Wächterin. "Dann geht hindurch, Ihr seid die letzten. Nach Euch wird das Tor verschlossen", kam es von der Wächterin der hellen Seite. "Dann gehen wir nun hindurch." Revan wollte gerade das Tor passieren als sie noch gefragt wurde: "Was ist mit der Wächterin, die uns die Leute geschickt hat?" "Sie ist tot." "Das ist ärgerlich aber es macht nichts." Die beiden ließen Setara und Revan das Tor passieren. Hinter ihnen wurde das Tor verschlossen und die Wächterinnen verließen ihre Posten. Sobald sie das getan hatten, verfiel der schöne Tempel. Er verlor seine Farbe, während die Säulen zerplatzten oder einfach umstürzten. Bald war nichts mehr so wie vorher und der Wald überwucherte in Sekundenschnelle den Tempel. Wohin aber die beiden Jedi verschwunden waren, war nicht bekannt.


    3. Teil:

    Kotor3: Rückkehr der Sith und Ende

    25 Jahre später:

    Der Jedi-Orden war stabil und hatte die gleiche Stärke erreicht wie vor den Mandalorianischen Kriegen. Der neue jetzt bzw. alte Jedi-Rat (bestehend aus Meisterin Briana, Meisterin Visas Marr, Meisterin Juhani, Meister Mical, Meister Atton Rand, Meisterin Tessa (sie war eine Mandalorianerin und hatte den Platz von Meisterin Mira eingenommen da sie, wie es Kreia vorausgesagt hatte, auf eine vergessenen Planeten gestorben war), Meister Bao-Dur, Meister Ulias (er gehört zu der gleichen mysteriösen Rasse an wie Yoda und war erst seit kurzen ein Ratsmitglied, denn Bastila war in einen Konflikt verstorben), Meister Dustil Onasi (während die 3 anderen Jedi-Meister auf 4 verschiedenen, geheimen Planeten waren um die Ausbildung der Padawane und Jünglinge zu leiten) war in seinen Entscheidungen schneller und nicht mehr so zögerlich wie der alte Jedi-Rat zuvor. Momentan herrschte zwar Ruhe und von den Sith war nichts zu sehen aber es häuften sich die Konflikte und die Jedi waren auf verschiedenen Planeten verteilt um diese zu lösen.

    Malachor 5:
    Um den toten Planeten waren eine Menge Sith-Schiffe im Orbit. Unten auf dem Planeten hatte wieder einmal die Trayus-Akademie die Zerstörung des Schattengenerators überlebt und dort wurden erneut Sith ausgebildet. Setara stand neben Revan im Trayus-Kern und hörte sich den Plan an um die Galaxis zu erobern und die Republik zu zerstören. Setara war noch schöner geworden. Ihre weiße Haut passte perfekt zu ihren schwarzen geflochtenen Haaren. In ihren blauen Augen war kein Mitleid mehr zu lesen sondern nur noch Kälte. In ihrer schwarzen Robe konnte sie tatsächlich Angst verbreiten. Revan schaute zu Setara und meinte: "Der Jedi-Rat wird eine Überraschung erleben ebenso die Republik. Willst du den Rat vernichten zusammen mit den Jedi oder soll ich das übernehmen?" "Lass mir den Rat. Ich habe mich so lange nach Rache gesehnt", erwiderte Setara eiskalt. "Dann ist das also geklärt. Und wir sind bereit." Eine dunkle Jedi näherte sich ihnen und meinte: "Wir sind soweit. Die Ausbildung ist abgeschlossen." "Gut. Dann beginnen wir."

    Jetzt zeigten sich die Sith überall in der Galaxis. Der Jedi-Rat handelte und sandte die besten Kämpfer um der Republik beizustehen.

    Revan:

    Revan stand auf der Brücke ihres Flaggschiffes namens "Esperanza" und hörte sich die Berichte der anderen Sith-Lords und ihren Eroberungsfeldzügen zu. Sie selbst war mit ungefähr 15 Schiffen auf den Weg nach Naboo, der damals genauso friedlich war wie ca 4000 Jahre später. Revan dachte sich das dieser Planet schnell zu erobern war aber sie hatte sich geirrt, denn als sie gerade mit ihrer Flotte aus dem Hyperraum kam erwartete sie schon ein Kontingent von republikanischen Schiffen. Sie lächelte kalt und ließ eine Nachricht an das gegnerische Flagschiff übersenden. Auf dem Flaggschiff "Liberty" wo General Onasi das Kommando hatte, waren alle gespannt darauf was die Sith tun würden. "Sir, wir bekommen gerade eine Holonachricht vom Oberbefehlshaber der Sith", meldete der Nachrichtenoffizier. "Stellen Sie sie durch", befahl Carth. Vor ihnen erschien Revan in ihrer Robe und erklärte: "An den Befehlshaber dieser Flotte. Ich befehle Ihnen sofort zu kapitulieren und von hier zu verschwinden. Ansonsten kann ich für nichts garantieren." "Revan? Das kann nicht sein." "General, Sie haben meine Anweisung gehört. Aufgeben oder sterben, das ist die Alternative. Ich gebe Ihnen Zeit aber nicht zu lange." Dann verschwand Revan und Carth war erstmal geschockt. Das war nicht mehr die Revan, die er geliebt hatte. Er ging in einen der Konferenzräume und saß dort nachdenklich. Während er noch nachdachte, ging eine Erschütterung durch das ganze Schiff und er eilte nach draußen und auf die Brücke. "Was ist passiert?", verlangte er zu erfahren. "Sie haben auf 4 von unseren Schiffen geschossen und sind noch gleich mit explodiert", kam vom Waffenmeister die Antwort. "Stellt sofort einen Kontakt zu ihr her." Revan stand zufrieden auf der Brücke und beobachtete die glühenden Trümmerteile der gegnerischen Schiffe, dass aber gleichzeitig ihre eigenen Schiffe mit hochgegangen waren, war bedauerlich aber nicht schlimm. "Mein Lord? Wir erhalten gerade eine Nachricht von General Onasi." "Stellt sie durch." "Verdammt, Revan. Du wolltest uns mehr Zeit gewähren." "Tut mir Leid, General. Ihr habt einfach zu lange gebraucht. Ich wollte Euch nur daran erinnern was auf den Spiel steht. Solltet Ihr noch länger brauchen, naja Sie können sich dass ja dann ausmalen was passiert. Bis dann." Sie unterbrach die Verbindung und befahl: "Auf diese Nachricht hin schießt auf die zwei Schiffe neben dem Flagschiff. So hat er noch eine Erinnerung." "Ja, mein Lord." Wieder wurde geschossen und Carth musste sich festhalten, weil die Druckwelle der beiden zerstörten Schiffe das Schiff durchschüttelte. "Sollen wir zurückschießen, Sir?", frage der Waffenmeister. "Nein, wartet noch." Er zog sich noch mal in den Konferenzraum zurück. "Ich kann nicht auf sie schießen lassen. Dann kapituliere ich lieber." Aber war es das wert fragte sich Carth. Die ganze Zeit war er loyal gegenüber der Republik geblieben wollte er dieses jetzt aufgeben für eine Liebe, die Revan nicht mehr empfand? Jemand betrat gerade den Konferenzraum und blieb neben ihm stehen. Er schaute hoch und erkannte seinen Sohn. Dieser war als Botschafter der Jedi im Auftrag der Republik an Bord gewesen und hatte wohl die Bestürzung von seinen Vater gespürt. "Sie ist nicht mehr Frau, die du liebst. Sie hat sich erneut der dunklen Seite hingegeben. Selbst ich habe es in meiner Kabine gespürt. Sie empfindet nur noch Hass." "Was soll ich...?" Er wurde wieder unterbrochen als mehrer Erschütterungen durch das Schiff liefen. "Tu das Vater, was dir befohlen wurde. Kämpfe ansonsten ist die Republik verloren und mit ihr die Jedi, wie schon oft zuvor." "Aber ich kann nicht. Ich liebe sie trotzdem." "Dann Vater sind wir alle verloren. Entscheide dich schnell und vielleicht können wir Revan erneut erlösen." Carth erkannte dass sein Sohn Recht hatte und wollte gerade aufstehen als mehrere direkte Treffer das Schiff trafen. Beide rannten auf die Brücke, wo alle in Rauch gehüllt waren und der rote Alarm alles Übertönte. "Was ist hier passiert?" "Sie hat direkt auf uns geschossen und ein Teil der Waffensysteme lahm gelegt, ebenso den Maschinenraum." "Wie viel Schiffe haben wir noch?" "Nur noch 2 intakte Schiffe mit unseren 3, Sir." Revan hatte ganze Arbeit geleistet, das musste man ihr zugestehen. "Wie viele Schiffe hat sie noch insgesamt?" "Nach den Feuergefechten herrscht ein Gleichgewicht, Sir."

    Auf der "Esperanza" stand Revan immer noch wartend da und wartete auf die Nachricht vom General als ihr gemeldet wurde: "Mein Lord, mehrere Schiffe nähern sich diesen Sektor." "Wissen wir was es für Schiffe sind?" "Nei...", wollte er gerade sagen als er eiskalt gewürgt wurde und tot zu Boden sank. "Ich möchte sofort eine vernünftige Antwort, ist das klar?" "Jawohl, mein Lord", kam es von den neuerannten Nachrichtenoffizier. Er suchte in den Datenbanken und hatte eine schnelle Antwort für Revan. "Es sind mandalorianische Schiffe." "Stellt zu ihnen eine Verbindung her."

    Carth inzwischen organisierte die Waffen. "Wie sieht es aus, haben wir noch Raketen zur Verfügung?" "Ja, aber nur eine. Aber die muß direkt treffen ansonsten haben wir ihr Schiff nur außer Gefecht gesetzt und wir sind dran", beantwortete der Waffenoffizier die Frage. "Haltet alles bereit. Wenn wir schon sterben müssen dann nehmen wir die Sith mit. Richtet die Rakete auf die Brücke und feuert nur auf meinen Befehl." "Jawohl, Sir." "Sir, wir empfangen gerade eine Nachricht von einem der mandalorianischen Schiffe." "Stellt sie durch." Ein Hologramm von Mandalore erschien und meinte: "Hallo Carth, brauchst du irgendwelche Hilfe?" "Und wie. Aber was ist mit Revan?" "Sie hat uns vorhin eine Nachricht geschickt und uns befohlen uns rauszuhalten. Aber wie ich schon vor 25 Jahren sagte, wir werden der Republik beistehen." "Danke." "Gern geschehen. Außerdem schuldest du mir noch etwas." "Ich gebe dir in Coruscant ein Essen aus, wenn wir hier überleben." "Darauf bestehe ich." Dann erlosch die Verbindung und wieder meldete der Nachrichtenoffizier: "Eine weitere Nachricht aber diesmal vom Schiff der Sith, Sir." Carth atmete tief durch und meinte: "Stellt sie durch." "Ihr seid ein verfluchter Feigling, General. Aber das war die Republik schon immer. Nun wie lautet Eure Antwort?" "Ich verrate die Republik nicht, Revan. Das müsstest du eigentlich wissen." "Genau diese Antwort hatte ich erwartet." Sie gab den Befehl zum Feuern und im selben Augenblick wurde ihr Schiff von der Rakete der "Liberty" getroffen. Beide Schiffe explodierten gleichzeitig in einen gewaltigen Feuerball. Die anderen beiden Sith-Schiffe lieferten sich noch ein paar Feuergefechte und unterlagen. Beide Sith-Schiffe und ein republikanisches Schiff explodierten.
    Revan und Carth, ein Held der Republik, waren im gleichen Augenblick gestorben. Im Bewusstsein das ihre Liebe sie getrennt hatte anstatt sie zu retten.


    Setara:
    Während also Revan sich mit der Republik anlegte, war Setara mit ihrer Flotte nach Coruscant unterwegs. In der Nähe des Planeten aber außerhalb der Satelliten stellte sie fest das Coruscant ohne Schutz war, den die ganzen Schiffe waren überall verteilt. Und der Kanzler sowie der Senat dachten sie wären hier sicher, das war aber ein Irrturm. "Stellt eine Verbindung zum Jedi-Rat her." "Jawohl mein Lord."

    Im Tempel selber war gerade eine Sitzung des Jedi-Rates. Es wurden Berichte analysiert und Jedi neu verteilt als sich vor ihnen in der Mitte des Kreises ein Hologramm aufbaute und Setara erschien. "Hier spricht Darth Setara. Ich bin erfreut zu sehen dass gerade eine Sitzung stattfindet dann müssen wir nicht so lange auf eine Entscheidung hoffen." Mical wurde noch blasser als er eigentlich ohnehin schon war. Das konnte nicht sein aber es war so. Die Frau, die vor fast 25 Jahren zu den unbekannten Regionen aufgebrochen war und die er immer noch liebte, war der dunklen Seite verfallen. Er rang um Worte während Atton sie fragte: "Und was für eine Entscheidung sollen wir treffen?" "Ah, ein neues Ratsmitglied. Wunderbar. Nun Ihr könnt Euch schon denken worum es geht." Atton stellte sich dumm und fragte: "Nein, eigentlich nicht." "Ihr erzürnt mich, der Rat ist ja noch dümmer als der alte aber egal. Ihr sollt dafür sorgen dass alle Jedi aus den Kampfgebieten zurückgezogen werden und die Jedi kapitulieren." "Das kannst du doch nicht wirklich verlangen", schaffte Mical mit einer heiseren Stimme zu sagen. "Nein? Kann ich nicht? Ihr habt Euch geirrt und ich werde es beweisen." Sie drehte sich leicht zur Seite und gab ein gemurmelter Befehl, dann drehte sie sich wieder um und wartete auf die Reaktionen des Rates. Eine gewaltige Explosion zerstörte den Senat, der Feuerball war bis zum Jedi-Tempel zu sehen. Und dann noch eine Explosion diesmal traf es die Senatorenresidenz Republica 500. Atton war aufgesprungen gewesen und hatte die Explosionen beobachtet, dann drehte er sich um und wollt gerade was sagen als ihm Visas zuvor kam: "Warum hast du das getan? Dort haben Unschuldige gelebt?" "Das war nur eine Erinnerung daran dass meine Flotte Coruscant umkreist. Und was den Senat betrifft, der war nicht unschuldig. Ich erwarte Eure Entscheidung auf meinen Flaggschiff der "Victory". Aber ich warne Euch, sollte es jemand versuchen mit einen Jedi-Flieger einzudringen, steht der Tempel in Flammen. Haben wir uns verstanden?" "Wir haben verstanden", bestätigte Briana. Dann erlosch
    das Hologramm und es herrschte Stille im Ratssaal.

    Auf der "Victory" stand Setara eiskalt lächelnd und wartete, dann erschien eine dunkle Jedi mit Kapuze über den Kopf. "Wollen wir wirklich so lange warten bis sie ihre Entscheidung getroffen haben?" "Nein, ich weiß wie sie sich entscheiden werden. Aber um den Anschein zu wahren, geben wir ihnen noch ein bisschen Zeit zum Leben. Bereitet mein Flieger vor und alle sollen sich bereithalten zur Invasion auf den Jedi-Tempel. Die anderen Schiffe dürfen noch nicht eingreifen, aber falls die republikanische Flotte auftaucht....schießt sie ohne Gnade in Stücke." "Wir ihr wünscht. Ich werde sofort den Befehl weitergeben, mein Lord." Die dunkle Jedi wandte sich ab und verließ die Brücke.

    Im Jedi-Tempel hingegen ahnte man noch nichts von ihrem bevorstehenden Ende. "Was sollen wir machen? Ich kann doch nicht einfach..?" Mical stand vor derselben Entscheidung, vor der Carth schon gestanden hatte. Es hatte ihn hart getroffen und verstand nicht, wie es geschehen konnte das die herzensgute Setara sich in ein solches Monster verwandelt hatte. "Irgendetwas ist in den unbekannten Regionen geschehen, wir hätten sie nicht allein gehen lassen dürfen", mischte sich Visas ein. "Ja, aber du hast doch gehört, dass wir nur in Gefahr gewesen wären und sieh was daraus geworden wäre. Aber wir müssen jetzt darüber entscheiden ob wir aufgeben oder kämpfen", meinte Bao-Dur. "Wir werden evakuieren. Es sollen wenigsten ein paar Jedi überleben. Nicht so wie damals. Außerdem haben wir immer noch ein paar versteckte Enklaven", erklärte Briana. "Dann ist es also beschlossen aber ich werde hier bleiben, ich habe noch eine Bitte zu erfüllen." "Nein, Atton du könntest sterben, was auch immer du versprochen hast", meinte Mical. Er und Atton hatten in den 25 Jahren sich gut verstanden und viel erlebt. "Mein Leben ist unbedeutend und ich habe geschworen." "Also gut aber ich werde ebenfalls hier bleiben." "Verdammt noch mal, du wirst gehen. Einer muß doch den Jedi-Rat leiten und da du der Oberjedi hier bist, solltest du schnell verschwinden", entfuhr es Atton genervt. Manchmal ging ihn Mical immer noch auf die Nerven aber dank seiner Ausbildung, die Visas ihnen gegeben hatte, hatte er gelernt damit umzugehen und eben zu ignorieren, wenn Mical mal wieder den Helden spielen wollte. Jetzt lächelte Mical über Atton und meinte: "Jawohl Oberjedi. Gehen wir und evakuieren..." Er wollte weitersprechen als ein Hologramm von Tormeister Quis, ein Twi-Lek, erschien: "Wir..." Er wollte weitersprechen als eine Gestalt im Mantel auftauchte und ihn eiskalt mit dem Lichtschwert tötete. Sie lächelte noch sogar und meinte: "Herzliche Grüße von Darth Setara." Dann erlosch das Hologramm. "Jetzt ist sie zu weit gegangen", flüsterte Atton leise. Er wusste das ihm schwer fallen würde, sein Versprechen einzulösen, trotz seiner Jediausbildung liebte er sie immer noch wie auch Mical. Aber er hatte damals geschworen. "Sofort die Kinder evakuieren", gab Mical den Befehl und Briana sowie Juhani standen auf und eilten aus dem Ratssaal. "Und wir müssen zum unteren Hangar und vielleicht für einige Zeit verschwinden." Sofort eilten alle aus dem Saal.

    Inzwischen waren die Sith schon im Jedi-Tempel. Sie lieferten sich gewaltige Kämpfe mit den zurückgeblieben Jedi. Setara schritt an den Kämpfenden vorbei, so als würde es sie nicht interessieren und erreichte bald den Ratssaal. Hier blieb sie einige Zeit stehen und erspürte die Energien der Mitglieder, die sie in der Macht hinterlassen hatten. Es war noch nicht lange her, dass sie verschwunden waren. Aber das machte nichts, sie würden sterben und sie hatte endlich ihre Rache. Sie ging zum Fenster und genoss den Ausblick als die dunkle Jedi in ihren Mantel erschien. "Wie sieht es aus?" "Nur die einfachen Jedi sind hier aber sie sind keine großen Probleme." "Was ist mit den Kindern?" "Nun, sie sind verschwunden aber ich glaube eines wurde erwischt." Damit meinte sie ein kleines Shuttle, das gerade gestartet war und von einen Schiff der Sith in Stücke geschossen wurde. "Dann überlasse ich dir hier den Befehl. Ich werde auf mein Flagschiff zurückkehren. Ich habe so ein Gefühl das die Republik das nicht so hinnehmen wird." "Wir Ihr wünscht, mein Lord", freute sich die Sith. Setara drehte sich um und verließ den Ratssaal. Sie war unterwegs zum Hangar.

    Im Hangar selbst war Atton. Er hatte die anderen noch verabschiedet und stand nun verborgen in der Macht neben einen kleinen schwarzen Raumer. Er hatte sein Wissen genutzt das er sich damals vor langer Zeit angeeignet hatte. Jetzt stand er hier. Dann erschien wie er es erwartet hatte Setara. Sie ging mit siegessicheren Schritten durch den Hangar als sich ihr ein Padawan in den Weg stellte. Das Mädchen sprang auf Setara zu und wollte sie töten aber Setara war nach eine kurzen Kampf gelangweilt. Setara spielte mit ihr während Atton erschrocken zuschaute. Juhani´s Padawan war zwar eine gute Kämpferin und hatte auch von ihm alles gelernt was er lehren konnte, aber sie würde nie gegen eine Sith ankommen und dann lähmte ihn auch noch sein Gewissen. "Ich kann sie nicht töten. Ich kann nicht." "Doch du kannst." Atton spürte die sanfte Präsenz von Mical, so als würde dieser direkt neben ihm stehen. "Du musst es tun, nur du bist in der Lage sie von ihrem Elend zu erlösen. Ich habe es nie gelernt. Tue es für uns, für die Jedi damit sie überleben können." "Du willst also dass ich die Frau, die du immer noch liebst, töte?" "Ja. Mir ist jetzt klar, was du vorhin gemeint hast. Ich verstehe nun alles. Tue es, auch für dich." Dann erlosch die Verbindung und Atton stand allein. Gerade als Setara den Padawan tötete sprang er mit einen "Nein" auf sie zu und beide kämpften miteinander. "Na, sieh mal an. Ein Ratsmitglied. Es wird mir eine Freude sein, Euch zu töten." Er wehrte ihre wütenden Schläge immer wieder ab und meinte: "Du wirst mich nicht töten. Erinnere dich daran wer du wirklich warst." Er wollte Setara retten, denn Gnade hatte er von ihr und später Visas gelernt. "Nein? Werde ich nicht? Wie lustig. Ein Ratsmitglied mit Humor aber umso schneller werdet Ihr sterben. Aber um Euch in Euren letzten Moment mitzuteilen wer ich wirklich bin. Ich bin Darth Setara, verbannt aus dem Jedi-Orden weil ich es gewagt hatte in den Krieg zu ziehen aber jetzt bin ich zurück und nehme Rache. Ich habe lange darauf gewartet." Darauf wurden ihre Schläge mit ihrem silberfarbenen Doppellichtschwert härter und er hatte ernsthafte Probleme zu kontern mit seinem lilafarbenen Doppellichtschwert. "Setara, hör auf. Ich weiß dass in dir noch die gute, wirkliche Setara steckt. Ich will dich nicht töten aber wenn es sein muß tu ich es." "Wer auch immer diese Setara ist von der Ihr sprecht, sie gibt es nicht mehr. Ich habe es Euch gesagt wer ich bin und nun werde ich meine Rache beginnen und zwar mit dem ersten Tod eines Ratsmitglieds. Ihr wollt mir drohen? Also wirklich." Sie klang amüsiert über ihn und dann kämpfte sie noch härter aber zog er sich zurück und sie folgte ihm. "Wenn du mich hier tötest, wirst du dich immer daran erinnern und es wird dir Kummer bereiten." Jetzt lachte Setara richtig schaurig. Das Echo hallte im Hangar wieder. "Ihr bedeutet mir nichts seit wann auch. Ich hasse die Jedi. Aber Kummer? Ich bin ein Sith. Wir verspüren keinen Kummer, nur Wut und Hass. Wollt Ihr nur reden oder kämpfen. Es wird langsam lächerlich." "Ich habe dich gewarnt." Sie wandte die Macht an und er verlor sein Schwert aber das machte ihm nichts, denn er zog seine Blasterpistole (er hatte sie modifiziert kurz nachdem er den Schwur geleistet hatte). Jetzt lachte Setara eiskalt und fragte: "Ihr wollt mich mit einer Blasterpistole erschießen? Wie lächerlich, das wird Euch nichts nützen. Kommt und sterbt." Sie sprang auf ihn zu und in dem Moment wich Atton aus und schoss. Der Schuss drang durch ihre Robe in die Schulter ein. Sie grinste erst höhnisch und wirkte verblüfft als sie weitergehen wollte. Plötzlich fiel ihr das Lichtschwert aus der Hand. Sie wollte nun die Macht anwenden aber auch hier hatte die Macht nicht mehr die volle Kraft. Atton spürte den Würgegriff aber es passierte nicht viel, denn auch die Macht von ihr versiegte ganz schnell. "Was habt Ihr getan?", fragte sie und sank kraftlos auf den Boden. Ihr hatten gerade die Beine versagt und ihre Stimme klang schwach. Atton kam zu ihr, kniete sich neben sie und nahm sie in den Arm, den niemand auch wenn er ein Feind ist sollte alleine sterben. "Ich habe dich vergiftet." "Ihr verdammten Jedi." Dann aber erlosch der harte Glanz und ihre blauen Augen schauten ihn fragend an: "Atton? Was ist passiert? Du siehst älter aus." Sie hob ihren Arm, berührte mit ihren schlanken Fingern seine grauen Haare und dann seine Wange. "Es ist alles gut. Ich bin bei dir." Er wollte ihr lieber nicht mitteilen, was passiert war um sie nicht in ihren letzten Minuten aufzuregen. "Ich danke dir. Ich..." Sie sprach nicht weiter, sondern starb in seinen Armen und ihr Arm sank herunter. Aber er schien sich verhört zu haben, den in seinen Gedanken spürte er noch ihre Präsenz und den Rest ihrer Worte: "...habe dich geliebt." Dann war auch diese Verbindung erloschen und er fühlte nur noch eine Leere, dort wo vor langer Zeit sich ein Band gebildet hatte. Hatte er richtig gehört? Konnte es sein, das sie ihn anstatt Mical geliebt hatte? Er wusste es nicht aber er wollte nicht so lange hier bleiben, denn die Sith waren immer noch hier im Tempel. Gerade als er aufgestanden war und die Leiche aufheben wollte, spürte er wie sich ihm etwas näherte. Er drehte sich um und dort stand eine dunkle Jedi, die gleiche die den Tormeister umgebracht hatte. Er zog mit der Macht sein Lichtschwert herbei und die dunkle Jedi meinte: "Dafür wirst du bezahlen." Sie gingen aufeinander los, so als wären ihre Leben nichts mehr wert. In Atton´s Fall war das auch so, denn die Frau die er geliebt hatte war tot. Beide lieferten sich einen tödlichen Kampf, den beide verloren. Atton dachte die dunkle Jedi hätte einen Fehler gemacht und stach zu, mitten in´s Herz. Er dachte er hätte sie getötet aber auch die dunkle Jedi nutzte ihre letzte Minute um ihn zu töten und zwar stach sie ihm mitten in den Bauch. Er wirkte verblüfft und sank neben Setara zu Boden. Dort starb er und er sagte noch: "Endlich." Die dunkle Jedi war gleich nach ihm verstorben. Beide, Setara und Atton waren gestorben ohne sich direkt ihre Gefühle zu gestehen. Ihnen war kein neues Leben außerhalb des Jedi-Ordens vergönnt gewesen.

    Überall verloren die Sith gegen die Republik, keinen ließen sie am Leben. Auch Coruscant wurde befreit. Sie dachten jedenfalls dass keiner mehr am Leben war, aber einer war noch am Leben. Dieser Sith würde ab sofort nur noch im geheimen arbeiten und es sollten keine Armeen mehr geben, nur noch ein Meister und ein Schüler. Bis zu dem Zeitpunkt in sie ihre Rache vollenden konnten.

    Nach drei Tagen kehrten die Jedi in den Tempel zurück. Mical, Visas und Bao-Dur waren mit einen Shuttle im Hangar gelandet und gingen langsam zum Kampfplatz, den Bao-Dur schon gesehen hatte. Hier lagen 4 Leichen. Mical kniete neben Setara und betrachtete sie. Sie sah friedlich aus, keine Kälte mehr war zu sehen. Er musste wirklich vor den anderen um seine Jedi-Gelassenheit kämpfen. Direkt neben ihr lag Atton, er sah ebenfalls friedlich aus nur die Lichtschwertwunde störte ansonsten würde man glauben dass er schliefe. Während er also neben den beiden Leichen kniete, war Visas zu der dunklen Jedi gegangen und hatte ihr die Kapuze vom Kopf gezogen und darunter kam Bastila zum Vorschein. Visas konnte es nicht glauben und schaute zu Bao-Dur, der ebenfalls ungläubig wirkte. "Das gibt es nicht. Ich dachte sie wäre tot", entfuhr es Visas. Mical, der den Ausruf gehört hatte, tauchte neben den beiden auf und betrachtete die Leiche. "Sie ist erneut der dunklen Seite erlegen gewesen. Wahrscheinlich hatte sie immer der dunklen Seite gedient und nur auf einen geeigneten Augenblick gewartet um sich Revan erneut anzuschließen oder wenn die Sith zurückkehren würden." "Sie schien aber in einen von ihnen ihren Meister gefunden zu haben", meinte Bao-Dur. Er nickte noch zu der Leiche des Padawans und zu der Leiche von Atton.

    Es war fast Abend geworden und alle überlebenden Jedi hatten die toten Jedi aufbewahrt um sie, wie es Brauch war und eine Leiche vorhanden war, zu verbrennen. Mical stand im Sicherheitszentrum und sah sich die Aufzeichnung vom Tag des Überfalls auf den Tempel an. Er musste seine Tränen zurückhalten als er sah wie Setara in Atton´s Armen starb. Aber eins verstand er nicht. Was hatte Atton mit "Endlich" gemeint als er starb? Atton hatte immer schon gekämpft
    als wäre er selbstmörderisch veranlagt gewesen, aber meist war er ohne einen Kratzer aus den Kämpfen gekommen, wusste Mical. Klar, Jedi riskierten immer ihr Leben und sie dachten nie bei einem Kampf darüber nach ob sie sterben würden aber hätte es einer Atton nachgemacht, hätte es derjenige wahrscheinlich nicht überlebt. Er hatte ihn einmal darauf angesprochen aber keine Antwort erhalten. Es würde für immer ein Rätsel bleiben aber er wünschte ihm dass er nun endlich Frieden haben würde. Dann erschien Visas und bat: "Komm wir warten nur noch auf dich." "Ja ich komme gleich." Visas ging wieder. Er schaltete die Aufzeichnung ab und ging.

    Auf einen der Plätze, die den Jedi-Tempel umgaben, waren etliche Feuer angezündet worden. Alle gedachten den gefallenen Jedi, Kameraden und Freunde.

    Der Jedi-Rat stand noch lange hier, obwohl die Feuer erloschen waren und die Asche bereits im Wind verstreut war. Sie wussten dass es immer wieder vorkommen konnte dass sie kurz vor der Auslöschung stehen würden aber dass es auch immer wieder jemanden geben würde, der erneut den Jedi-Orden gründen würde. Sie aber wollten ihr bestes tun um der Republik zu helfen und das Licht weiter mehren um so die Dunkelheit zu verscheuchen.

    Dann gingen sie wieder in den Jedi-Tempel und Mical wünschte seiner toten Liebsten ebenfalls das sie nun endlich Frieden hatte.

    Im Archiv wurde Setara als die Erlöste beschrieben und Atton, der vor langer Zeit einmal die Jedi gejagt oder sie getötet hatte und dann selbst einer geworden war, als Retter des Jedi-Ordens erwähnt. Bastila aber wurde als Jedi erwähnt die erst der hellen Seite und dann der dunklen Seite diente. Und das sie als erste der verlorenen Jedi galt. Für immer verloren an die dunkle Seite. Auch Revan wurde erwähnt, neben alten Einträgen galt sie wie Bastila als verloren. Sie und Bastila wurden als ein Beispiel genannt um den jüngeren Jedi zu zeigen, wie verführerisch die dunkle Seite sein und wie schnell man der dunklen Seite verfallen konnte.

    Die Republik trauerte um den toten Carth, den er war ein Held und der loyalste Offizier gewesen, den sie gehabt hatten. Aber auch er fand einen Weg in das Archiv der Republik. Seine Handlungen und seine Abenteuer mit Revan sind immer noch nachzulesen.

    Wieder einmal war die Republik in letzter Sekunde gerettet worden. Die Dunkelheit würde aber warten, so wie sie immer gewartet hatte um so dem Licht irgendwann ein grandiosen Untergang zu gewähren.

    Ende
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