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Two_of_One Schmökeralkoven

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  • Two_of_One Schmökeralkoven

    ... zu allererst einmal Hallo an alle und vielen Dank fürs Anklicken!

    :-)))

    Nachdem ich nun seit gestern hier online bin, dachte ich mir, ich bring mich auch mal ein und gebe euch ein bißchen Lesestoff für die warmen Sommertage.

    Meine Geschichten spielen im VOYAGER-Universum... ich hab meine eigene Figuren, aber da es sich um ein kleines Schiff handelt, spielen die Hauptfiguren der Serie NATÜRLICH auch eine Rolle... wär anders ja auch komisch. :-)

    Wie ich es schon oft hier gelesen habe, vermissten viele die wirkliche Familie auf der VOYAGER... auch die kleinen, wiederkehrenden Auftritte von Crewmitgliedern. Hm, also ich war schon immer ein heisser VOY-Fan und werde es auch immer bleiben. Ich liebe Janeway... ich finde Kes toll... und Geschmäcker sind halt verschieden... da gibt´s doch eigentlich nix zu streiten. :-))

    Ich versuche, im Canon zu schreiben. Allerdings tauchen in der ersten und zweiten Geschichte Figuren auf, deren Auftauchen nicht in den Canon passt. Allerdings habe ich das mit Absicht getan. (Und ich ignoriere "Fury" vehement... LOL) Ich hoffe einfach, dass es den Leuten gefällt, wie ich schreibe. Und nicht allzuviele Diskussionen über das Canon-Ding vom Stapel brechen. Einfach drauf einlassen würd ich sagen! (und so schlimm wie der neue Kinofilm bin ich bei weitem nicht LOL) Vielleicht sollte ich eine neue Zeitlinie aufmachen... das is wohl zur Zeit trendy! LOL

    Nun gut... ich setz hier mal ein zwei kleine Leseproben rein... wenn jemand mehr lesen möchte, gern. Ich schicke euch gern eine PDF.Datei per Email.
    Schickt mir einfach eine Message oder lasst euch von mir assimilieren.. grins.. geht schneller!

    Ach ja... wer Action und Technogebabbel und Raumschlachte erwartet... das kann ich nicht bieten. Aber hey... jeden das Seine oder? :-)))

    Nun gut. Also das wars mal fürs Erste!

    Ich freue mich, von euch zu hören!

    Lg Two


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Two_of_One schrieb nach 10 Minuten und 11 Sekunden:

    Zuerst mal eine kleine Übersicht... :-)))

    _________________________________________________________________


    Star Trek: Voyager - Spirit´s Cove


    ´LIEBE-Trilogie´


    (I) Liebe in jeder Beziehung

    - ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten, das Überwinden einer Beziehung und ein Aufeinandertreffen mit ungeahnten Folgen


    (II) Begegnungen

    - Begegnungen in vielerlei Hinsicht und eine schwere Entscheidung für Eric


    (III) Was die Zukunft bringt...

    - die Hochzeitsglocken läuten auf der VOYAGER, in Flashbacks Erics Kinderhochzeit mit Jami


    (IIIa) Elfengrund


    ´TOD-Trilogie´


    (IV) Ameón

    - Victoria in Lebensgefahr, Flashbacks aus Erics und Victorias Zeit als Kellner im Ameón im Jahr vor der Sternenflottenakademie (Was hat ihre damalige Chefin Santiana de Morale damit zu tun? Ist sie der Auslöser oder die Lösung?)


    (V) Eclipse

    - Theater auf der Voyager (Werden sich Eric und Kathryn wirklich küssen? Wessen Leben steht auf dem Spiel? Und warum haben Erics Bruder Robin und sein Kindheitsfreund Jami seltsame Träume?)


    (VI) Lieber Michael...

    - ein Abschied für immer, Flashbacks in die Zeit kurz nach der Akademie - Eric, Victoria und Netisani Zaos erster Einsatz auf einer Mondstation im bolianischen Sektor


    (VIa) Happy Birthday


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Two_of_One schrieb nach 4 Minuten und 46 Sekunden:

    P.S.: dass alle Namen und Schiffe und das ganze Zeug urheberrechtlich Paramount gehören, muss man denk ich noch dazu sagen. Und dass ich keinerlei kommerzielle Ziele verfolge. Ich bin nur ein kleiner Fan, der gern schreibt! :-))

    So.. und etz gibts ma die erste Szene der ersten Geschichte als Teaser... :-)


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Two_of_One schrieb nach 2 Minuten und 22 Sekunden:

    STAR TREK : VOYAGER - Liebe in jeder Beziehung (I)


    ‚Großes beginnt immer im Kleinen.‘


    1) Die Sonne brannte unerbittlich vom Himmel. Eilends huschte ein kleiner Taschenkrebs über die heißen Sandkörner, auf der Suche nach einem einstweiligen Unterschlupf, der sein drohendes Austrocknen wenigstens verlangsamen würde. In weiter Ferne rauschten die Rettung heischenden Fluten des Pazifischen Ozeans. Ohne Sonnenschutz waren sie ein schier unerreichbares Ziel. Bald würden die schlanken Beinchen nachgeben und der von einem aufregenden Leben gezeichnete Panzer entkräftet zu Boden sinken. Ein qualvoller Tod würde ihn ereilen. Hatte er ein solch unehrenhaftes Schicksal denn wirklich verdient? Endlich wurde das mühsame Staksen des tapferen Krebses belohnt: ein riesenhafter Berg warf seinen vitalisierenden Schatten auf das Tierchen. Die verschiedensten Winkel und Höhlen versprachen genug Platz, um sich auf dem langen Weg ins nasse Glück etwas auszuruhen. Auch der Untergrund hatte sich verändert. Ein flauschig weiches Material bedeckte hier den unheilvollen Sand. Vorsichtig tippelte der Taschenkrebs auf dem ungewohnten Bodenbelag dem Schattenspender entgegen und grub sich in eine einladende Nische. „Hey!“
    Der Berg lebte! Entsetzt flitzte das Krustentier zum nächsten, sich bietenden Versteck. Ein zylindrischer Gegenstand diente als Zuflucht vor dem Bergwesen, das aufgerichtet eine monströse Größe erreichte. Der Krebs hatte wieder Sand unter den Fußspitzen, doch ihm blieb keine Zeit, sich mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Jetzt galt es, zwei tödlichen Gefahren zu entgehen: der Sonne und dem Berg. „Hallo, hab keine Angst! Du Armer, haben wir dir dein Haus gestohlen? Tut mir leid. Warte...“ Seltsame Klänge erfüllten die Luft. Stieß das Bergwesen Drohgebärden aus? Wollte es ihn nur warnen oder gleich verschlingen? Das Monster streckte eine seiner Tentakeln nach dem Zylinder aus. Anstatt ihn jedoch zu beseitigen, griff es in die Form, holte eine... eine Muschel hervor und legte sie dem Krebs zu Füßen.
    „Hier hast du dein Sonnendach. Dir ist bestimmt viel zu heiß. Ich hoffe, es passt.“ Erneut dieses Brummen. Offenbar handelte es sich um ein gutes Zeichen, wenn das Wesen solche Töne von sich gab. Oder war die Muschel eine Falle? Es war eine wunderbare Muschel, genau richtig. Sie war zu verlockend, das kleine Krustentier musste die Chance einfach nutzen. Hastig stülpte es sich das Prachtstück über. Passte wie angegossen. Und der Berg? Nicht, dass er sich doch noch dazu entschloss, Meeresfrüchte auf seinen heutigen Speiseplan zu setzen. Der Taschenkrebs ging lieber auf Nummer sicher. Das Monster im Rücken und Adrenalin in den Gliedern startete er durch. Den Blick nach vorne gerichtet. Er spürte die ansteigende Luftfeuchtigkeit. Der Sand wurde matschig feucht. Die Erlösung nahte, das Meer rief!
    „B’Elanna! Schau! Einhändig! Ah!“
    Der Untergang der ‚Tomtanic‘. Das Motorboot drosselte die Geschwindigkeit und wendete, um Thomas Eugene Paris aus dem Wasser zu fischen. Der Kapitän bekam allmählich Routine darin. Er hatte den untergegangenen Lieutenant bereits etliche Male in den warmen Wogen nach ihm kreischen gehört. Denn immer, wenn er mit Tom den Strandabschnitt passierte, an dem sich dessen Freundin aalend in der brütenden Hitze braten ließ, riss Tom eine Hand in die Höhe, um seiner Liebsten zuzuwinken. Und jedes Mal löste sich seine Umklammerung um den Haltegriff, Tom verlor das Gleichgewicht und ging sprichwörtlich baden. Einhändig ein Raumschiff zu fliegen, gelang dem Piloten der USS VOYAGER -zum Glück für die Crew- eindeutig besser als einhändig Wasserski zu laufen. Sobald er an der Leine hing, begann der Irrsinn von Neuem. Bis zur nächsten Bauchlandung.
    „Schön, Tom!“ Sein naiv unschuldiges Untergangsgesicht verlangte B’Elanna ein geradezu schadenfrohes Lächeln ab. Es war einfach zu komisch. Bei seinem letzten Winkversuch hatte der Pazifik nicht nur Tom, sondern auch B’Elannas kleinen Freund verschluckt. Die korallfarbene Muschel hatte dem Taschenkrebs als Ersatz für ihre Achselhöhle wohl zugesagt. Dem guten Zweck zuliebe war B’Elanna auch die Opferung der schönsten Muschel, die sie am Strand aufgelesen hatte, nicht schwer gefallen. Zufrieden legte sie sich zurück auf ihr übergroßes Frotteebadetuch und schloss die Augen. Sie hatte sich geschworen, in den wenigen Stunden, die sie auf dem Holodeck verbringen konnte, jeden Strahl der tahitianischen Sonne bis zum Äußersten auszukosten. Schwitzen reinigte Körper und Seele. Wenn ihre Haut prickelnd die Poren öffnete und schmutzige Unreinheiten vom Schweiß mit hinaus gerissen wurden, die Sonne sie umgab und ihre Seele in der Wärme aufging, nahm B’Elanna nur das Notwendigste um sie herum wahr. Und während Tom mit seinen Wasserskiern kämpfte, konnte sie bedenkenlos abschalten.
    Es fröstelte B’Elanna in der Magengegend. Sollte ihr Freund den Wasserski etwa schon an den Nagel gehängt haben?
    „Tom, geh mir aus der Sonne!“
    „In Ordnung, Schatz!“
    Das war nicht Toms Stimme. B’Elanna schlug die Augen auf. Gleißend helles Licht blendete sie. Schnell
    platzierte die warmblütige Halbklingonin eine Hand vor ihrem Gesicht. Der leise Schatten einer uniformierten Person formte sich über ihr und nahm allmählich eine ganz bestimmte Gestalt an.
    „Ach, du bist es, Harry.“
    „Enttäuscht?“
    „Es hält sich in Grenzen.“ B’Elanna richtete sich auf. „Schwitzt du nicht in deiner Uniform?“
    „Nein. Die Hitze ist erträglich... bis jetzt. Diese Simulation gefällt mir. Wir sind auf Tahiti, nicht wahr?“
    „Jawohl: Tahiti - Ort der Entspannung und der Muse.“
    Hinter Harry tauchte Tom auf seinen Brettern auf. In Gedanken ging B’Elanna die einzelnen Schritte durch. Wie dem Holo-Kapitän war auch ihr die Prozedur zur Genüge bekannt: Wasserski – Winken – Wackeln – Wimmern – Wassern.
    Allein Harry hatte keine Ahnung, was seinen Hinterkopf erwartete. „Vielleicht sollte ich doch lieber die Jacke ausziehen... die Sonne ist gnadenlos.“
    Tom winkte, er wackelte. Gleich würde es passieren. B’Elannas Vorfreude stieg.
    „Wo hat sich Tom versteckt?“
    Ein Schreier, ein Platscher- ein Glucksen aus tiefster klingonischer Kehle.
    „Was war das?“ Harry warf seine Uniformjacke zu Boden und drehte sich um. Er sah lediglich ein wendendes Motorboot, circa zweihundert Meter vom Strand entfernt.„Weißt du, was das war?“
    Belustigt räkelte sich die Gefragte. „Die Antwort auf all deine Fragen, Harry!“
    „B’Elanna?“ Er verstand nicht. „Weshalb lachst du?“
    „DAS war Tom!“ In Harrys Gehirn ratterte es. Er benötigte mehr Informationen. „Ach, Harry. Ich amüsiere mich gerade köstlich über Toms angestrengte Versuche, mir zuzuwinken und gleichzeitig Wasserski zu laufen.“
    Bei Harry klickte es. „Wasserski - verstehe.“
    Neben dem Motorboot tauchte ein prustender Tom Paris im Ozean auf. Beherzt grüßte er sein Publikum. Harry erwiderte den Gruß. „Er wird nicht aufgeben.“
    „Nicht vor seiner Freundin und seinem besten Freund.“
    „Manchmal hat er sogar einen größeren Dickkopf als du, B’Elanna.“
    „He!“
    „Ich brauchte über ein Jahr, um ihn davon zu überzeugen, dass die Delaney-Schwestern nichts von ihm wollen. Tom ist ein Dickkopf.“
    Als hätte eben selbiger gelauscht, befahl er in diesem Moment dem Kapitän, Gas zu geben, und hievte sich durch die Beschleunigung trotzig zurück auf die Beine. Er war wieder unterwegs. „Dickkopf...“ Harry verstummte und fixierte den Horizont.
    „Aber ich muss zugeben... zu sehen, wie er frustriert in den Wellen verschwindet, ist einfach himmlisch... Harry? B’Elanna an Harry! Hey, Sternenflotte! Hörst du mir zu?“
    „Wie?“
    „Harry, was ist?“
    „Nichts... wirklich. Nichts wichtiges.“ Die Schweißflecken auf dem Hemd mit dem Ensign-Pin weiteten sich. „Viel zu heiß.“ Peinlich berührt legte Harry das Hemd ab, und es landete unmittelbar neben seiner Jacke.
    „Lass mich entscheiden, wann es zu heiß wird! Du bist mein Freund, Harry, und außerdem ein verdammt
    schlechter Lügner. Wieso bist du also hier? Geht es um eine Frau?“
    „Lächerlich!“ Harry verschränkte die Arme und wandte sich beleidigt von B’Elanna ab. War er so leicht zu
    durchschauen?
    „Jetzt setz dich endlich her! Ich helfe dir gern.“
    „Nein!“
    „Muss ich dir erst den Arm auskugeln?“
    Widerwillig plumpste Harry auf B’Elannas Badetuch.
    „Na, das ist doch ein Anfang... Willst du mir nicht sagen, was dich beschäftigt?“
    „Nun...“
    „Zier dich nicht! Mach den Mund auf, Harry!“
    „Immer mit der Ruhe. Lass mir ein bisschen Zeit!“
    „Ok, Ok.“
    Mit der Gefahr konfrontiert, Harry könnte völlig abblocken, zeigte B’Elanna umgehendes Verständnis. Schweigend saßen beide auf dem goldenen Starfleet-Emblem, das den roten Frottee zierte, und die Minuten wollten nicht vergehen. Die Wellen brachen sich am weißen Sandstrand, der Wind kühlte die Luft, Tom küsste unter johlendem Schreien die Wasseroberfläche und B’Elanna brannte es unter den Fingernägeln. Die Stille nagte an ihrer Selbstbeherrschung wie ein zitarianischer Biber an einem Stück Nakoeiche. Die guten Ratschläge quollen ihr schon zu den Ohren heraus, als Harrys zermürbendes Schweigen endlich ein Ende fand.
    „Nun...“ „Ja?“
    „Wann hast du gemerkt, dass du in Tom verliebt bist?“
    „Wie bitte?“
    B’Elannas Kopf glich einem prall gefüllten Luftballon, aus dem in rasantem Tempo quietschend Luft entwich. Auf eine derartige Frage war ihr Verstand nicht vorbereitet gewesen.
    „Ich fragte dich, wann du...?“
    „Ich habe dich verstanden, Harry. Es ist nur... reden wir hier über dich oder über meine Beziehung zu Tom?“
    „Willst du mir helfen, oder nicht?“
    „In Ordnung, in Ordnung. Wo soll ich anfangen, hm...“ B’Elanna runzelte die Stirn. „Als uns der Fürsorger vor viereinhalb Jahren in den Deltaquadranten brachte, hielt sich meine Begeisterung für Tom Paris -gelinde gesagt- in extrem überschaubaren Grenzen. Ich konnte sein Gehabe nicht ausstehen. Für mich war er ein arrogantes Schwein, der Prototyp eines unersättlichen Weiberhelden, und ich ließ ihm meine Einstellung auch ungefiltert zuteil werden.“
    „Weshalb hast du deine Meinung schließlich so radikal geändert?“
    „Als ob du das nicht wüsstest“
    „Bitte, B’Elanna!“
    „Ja, ja. Schon gut... Weshalb ich meine Meinung geändert habe: Zum Einen lernte ich ihn besser kennen, und ich stellte fest, dass man sich mit ihm auch sehr vernünftig und gewissenhaft unterhalten kann.“ Ein verschmitztes Lächeln fuhr über B’Elannas Lippen. „Zum Anderen fiel mir Toms wachsendes Interesse an mir auf. Die Art und Weise, wie er mich bei Besprechungen heimlich ansah, unsere ständigen Wortgefechte und Sticheleien gefielen mir. Ich hatte ihn in der Hand. Aber ich hatte nicht den Mut, mir einzugestehen, dass meine Gefühle für ihn weit über dieses Geplänkel und eine einfache Freundschaft hinausreichten. Ich hatte nicht den Mut, ihn zu lieben...Tja, und dann kam Vorik mit seiner blödsinnigen, vulkanischen Krankheit, die mich beinah das Leben gekostet hätte.“
    „Seine ‚Krankheit‘ ist ein Paarungsritual und heißt Pon Farr.“
    „Danke für die Belehrung, Doktor Kim.“ Ein knirschender Zahn, zwei knirschende Zähne... „Jedenfalls hat mich Toms Verhalten in den Höhlen des Gallizit-Planeten im Nachhinein sehr beeindruckt. Obwohl sogar ich ihm die Gelegenheit bot, die Situation auszunutzen und sich an mich heranzumachen, hielt er sich zurück und gab den perfekten Gentleman. Glaub mir, Harry, solche Männer produziert das Universum nur in limitierter Auflage. Wie viele hätten sich auf mich gestürzt, ohne mit der Wimper zu zucken?“
    „Ich hätte mich nicht anders verhalten!“
    „Das hatte ich auch nicht angenommen. Die endgültige Wende brachte der Tag der Ehre im letzten Jahr, den ich überhaupt nur feierte, weil Tom mich dazu ermutigt hat, meinem klingonischen Erbe mit Stolz und nicht mit Verachtung zu begegnen - ebenfalls sein Verdienst. Trotz all dieser edlen Taten hielt ich meine Gefühle immer noch in mir verschlossen. Aus Angst... vor mir selbst. Diese Angst wich einer Todesangst. Das unendliche Nichts um mich herum, der enge Raumanzug und unser verminderter Sauerstoffvorrat zwangen mich zu einer Entscheidung. Sie fiel zu Toms Gunsten aus. Und zu meinen. Er war mir zu wichtig. Ich wollte nicht mit einem Geheimnis sterben. Also sah ich der Wahrheit ins Gesicht und gestand ihm meine Liebe. Und weil sie nicht gestorben, leben sie noch heute... Ende.“
    „Eine herrliche Geschichte.“
    „Tu nicht so, als hättest du sie heute zum ersten Mal gehört. Du hast sie miterlebt, Harry!“
    „Trotzdem.“ Harry seufzte. „Deine Version eines Liebesgeständnisses klingt sehr romantisch,... aber leider auch absolut lebensgefährlich. Ich weiß nicht, ob ich ein vergleichbares Risiko eingehen würde.“
    „Hab ich dich, Harry Kim!“ Die lebensmüde Romantikerin schrie verzückt auf.
    „Wer ist es? Sag schon!“
    Wiederum war der Grund für Harrys Schweißausbruch nicht die Sonne.
    „Ist dir auch so warm, B’Elanna? Mir ist furchtbar warm. Schrecklich... unangenehm.“ Wie gerufen kam da sein bester Freund, der für einen Tag wohl genug Salzwasser geschluckt hatte. „Tom!“
    „Harry, hier geblieben!“
    Der gemeinte Ensign sprang auf, um Tom zu begrüßen, und entging B’Elannas Klauen nur um wenige Millimeter.
    „Schon fertig mit Wasserski Laufen?“ Erleichterung stand Harry übers ganze Gesicht geschrieben.
    Umständlich entledigte sich Tom seines Thermoanzugs.
    „Fertig, ja. Aber nicht freiwillig. Der Holo-Kapitän hat sich standhaft geweigert, mich aus dem Wasser zu ziehen. Daraufhin habe ich ihn deaktiviert. Hat mir irgendwie die Laune verdorben.“ „Aha.“
    „Hi, Schatz.“ Tom küsste seine Liebste.
    „Tom, ich liebe dich, aber du störst. Harry und ich haben etwas zu bereden.“
    „B’Elanna, ich bin entsetzt! Treibst du dich hinter meinem Rücken mit anderen Männern herum?“
    „Nein, nur mit Harry. Er wollte mir gerade sein Herz ausschütten.“
    Harry negierte den Wahrheitsgehalt dieser Aussage mit heftigem Kopfschütteln. Außerdem... „He, was heißt hier ‚nur mit Harry‘?“
    „Ach, kalter Kaffee! Frag deinen Freund, den Spezialisten! Ich kenne jedes schmutzige Detail über Ensign Harry Kim.“
    „Nimm den Mund nicht zu voll, Tom! Ich will mit Harry allein sein. Kannst du derweil nicht... untertauchen?“ Eine Handbewegung, mit der man normalerweise Fliegen verscheuchte, sollte Tom unmissverständlich klar machen, dass er nicht erwünscht war. „Na! Geh spielen!“
    „Ja, Mama!“ Um der Wertschätzung seiner ‚Mama‘ gegenüber auch genügend kund zu tun, präsentierte er B’Elanna seine blanke Zunge, und bevor sich Tom versah, musste er einem Eimer voll Muscheln ausweichen, der für seinen Kopf bestimmt gewesen war.
    „Die wollte ich aufheben, verdammt! Harry, sitz!“ B’Elanna war sauer.
    Plötzlich ertönte Captain Janeways Stimme über das Com-System. „Janeway an alle Führungsoffiziere. Melden Sie sich unverzüglich auf der Brücke. Wir haben einen Gast! Janeway Ende.“
    Tom zuckte mit den Achseln. „Sieht so aus, als müsste euer Gespräch warten. Komm, Harry!“
    „Tut mir wirklich leid, B’Elanna.“ Gehorsam schnappte sich Harry seine Klamotten und folgte seinem besten Freund.
    „Aber...“
    Schon waren sie hinter der nächsten Palme verschwunden. Schwer angesäuert erhob sich B’Elanna von ihrem Frotteebadetuch. „Männer!“
    Sie musste noch in ihr Quartier, sich umziehen, bevor sie die Brücke aufsuchte. Immerhin gehörte sie auch dem Führungsstab an, und ihr recht offenherziger Bikini war sicherlich nicht in der Sternenflottenliste für reguläre Dienstbekleidung aufgeführt. Lieutenant B’Elanna Torres zu Ihren Diensten.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Two_of_One schrieb nach 6 Stunden und 12 Sekunden:

    2) Als B’Elanna wenig später -und angemessen bekleidet- aus dem Turbolift stieg, bescherte die Brücke ihren Sinnen ein festlich heilloses Durcheinander. Lachende, redende Kollegen und Kolleginnen ballten sich im Zentrum des Kontrollraums. Der undurchdringliche Klumpen entfaltete auf engstem Raum eine ungeahnte Flexibilität. Arme drückten, Beine wippten, Lippen schmatzten und Augen glänzten. Die Bestimmung der Zugehörigkeit der pulsierenden Körperteile zu einzelnen Individuen erforderte B’Elannas besten Willen und viel Phantasie. Lediglich das Triumvirat der ruhenden Vernunft -namentlich Captain Janeway, Commander Tuvok und Chakotay- war einwandfrei zu erkennen, da es sich nicht an der Ballung beteiligte. B’Elanna stellte sich auf die Zehenspitzen, in der Hoffnung, einen Blick auf den ominösen Gast zu erhaschen. Ihre verschworenen ‚Männer‘ badeten bereits in Starfleet-Offizieren. Während Harry sich kaum auf den Beinen halten konnte, bewährten sich Toms Wasserskierfahrungen mit Gleichgewicht auch auf trockenem Terrain in keinster Weise.
    „Harry! Würdest du bitte meinem Fuß eine winzige Überlebenschance einrichten und dich woanders hinstellen? Ich spüre meine Zehen nicht mehr!“ Der flehende Schopf gehörte zu Neelix.
    „Wovon redest du? ICH stehe nicht auf deinem Fuß! Ich bin nicht einmal in deiner Nähe!“
    „Wer denn?“
    „Ups.“
    „Tom! Runter!“
    Um wen scharten sie sich da? B’Elanna spitzte durch jede frei werdende Ritze und sah trotzdem nichts. Nicht einen Hinweis schenkte man ihr...
    „Ihr erdrückt mir meine Süße! Hat man euch auf der Sternenflottenakademie keinen Anstand gelehrt?“ Es gab nur zwei Personen, die Neelix ‚Süße‘ nannte. Steckte Naomi Wildman in dem Haufen?
    „Vorsicht, mein tragbarer Emitter!“ Der Kern des Sternenflotten-Maquis-Allerleis war zweifelsfrei holographisch.
    „Darf ich Sie daran erinnern, dass es sich bei diesem Gerät um ein empfindliches Stück Technologie aus dem 29. Jahrhundert handelt! Mein Emitter kann nicht ersetzt werden... Geben Sie doch Acht, Crewman! Computer, initiiere einen Nottransfer des EMH in die Systeme der Krankenstation, in fünf Sekunden! Würdest du meinen Emitter auffangen... danke. Ich komme zurück, wenn diese Rabauken mir und meinem Emitter den gebührenden Respekt entgegenbringen. Ich bin ein hart arbeitendes Hologramm, ich habe ein Recht auf Platz zur freien Materialisierung meiner Persönlichkeit!“ Der Computer piepste und leitete den Nottransfer ein. Sofort brach die innere Struktur des kernlosen Haufens zusammen und B’Elannas Kollegen brandeten...
    Nur eine zierliche, blonde, junge Frau, die geschmeichelt lachte, stand noch.
    Sogleich half sie denen, die ihr am nächsten lagen, auf die Beine. Sie fand den Rummel um ihre Person im Allgemeinen und ihre darniederliegenden Freunde im Besonderen sehr anrührend.
    „Habt ihr euch auch nichts getan? Tom, Harry... geht es euch allen gut?“
    B’Elanna traute weder Augen, noch Ohren.
    „Kes! Meine Güte, du bist es wirklich!“ Eineinhalb Jahre hatte sie die liebenswerte Ocampa nicht gesehen.
    „B’Elanna, wie schön! Ich freue mich, dich zu sehen.“ „Na, und ich erst!“
    „Neelix...“ Fürsorglich half Kes auch dem gepunkteten Talaxianer hoch.
    „Danke, Süße.“
    Reihum erhoben sich die Offiziere und nahmen eine leicht gelockerte Standordnung ein. B’Elanna kam näher. „Wo bist du gewesen?“
    Doch das erneut anschwielende Stimmengewirr weihte ihre Frage, die mindestens noch zehn weiteren Zungen über die Spitze hüpfte, dem Untergang.
    „Bitte, Leute...“ Captain Kathryn Janeway kämpfte sich zu Kes durch und beendete jegliche chaotischen Zustände. „Wir sollten Kes nicht so drängen. Gönnt ihr eine Verschnaufpause!“ Mütterlich legte Kathryn ihre Arme um die Schultern der Ocampa, die die Geste sehr schätzte. „Captain, Sie meinen es sicherlich gut mit mir, aber ich benötige keine Pause. Danke. Ich fühle mich kräftiger denn je.“
    „Interessant.“ Tuvok trat hervor. „Wären Sie bereit, uns ihre Erlebnisse des vergangenen Jahres mitzuteilen?“
    „Oh, Mister Vulkanier.“ Neelix blinzelte ihm neckisch zu. „Nicht so steif!“
    Der Commander tätigte einen angestrengten Atemzug und korrigierte seine Körperhaltung von ‚extra aufrecht‘ zu ‚stock gerade‘.
    „Ts, Vulkanier!“
    „Neelix... ich will gerne versuchen, Ihnen mein neues Leben zu schildern, Commander Tuvok.“
    „Wir sollten uns dazu in den Konferenzraum begeben, Captain. Ich schlage außerdem vor, dass nur die Führungsoffiziere...“
    „Und Botschafter Neelix!“
    „... und Mister Neelix der Besprechung beiwohnen. Der reguläre Schiffsbetrieb darf nicht beeinträchtigt werden.“
    Kathryn nickte. „Ich stimme Ihnen zu, Tuvok. Kes, du kennst den Weg in den Konferenzraum?“
    „Ich habe es nicht vergessen, Captain.“
    In geselliger Stimmung zog die Führungsriege der USS VOYAGER ab.
    Bevor Chakotay sich ihnen anschloss, wandte er sich kurz an die enttäuscht dreinblickenden Brückenoffiziere.
    „Also, an die Arbeit, meine Damen und Herren! Sie haben Tuvok gehört. Der Betrieb muss reibungslos weiterlaufen. Ich habe vollstes Vertrauen in Ihre Professionalität.“
    „Commander Chakotay, was ist mit uns? Wir ‚gewöhnlichen‘ Offiziere möchten Kes‘ Geschichte auch hören.“ Ein energischer, kleiner Ensign mit dunkelbraunem Haar sprach aus, was ihren Leidensgenossen auf dem Herzen lag. Sie war berühmt-berüchtigt für ihre offene Art, und eben deswegen mochte Chakotay diesen Ensign - weil sie eben nicht wie jeder gewöhnliche Sternenflottenoffizier war.
    „Ensign Lang. Gedulden Sie sich. Kes wird sicherlich später Zeit für Sie alle erübrigen können. Vielleicht macht Captain Janeway im Anschluss an die Unterredung auch eine schiffsweite Durchsage. Keine Sorge, Sie kommen nicht zu kurz...“
    Augenzwinkernd beugte sich Chakotay vor. „Außerdem wäre es nicht weise, Commander Tuvok zu widersprechen. Wenn er seinen Willen nicht durchsetzen kann, reagiert er manchmal richtig... unmenschlich.“ Der Ensign lächelte. „Ich weiß.“ Seufzend blickte sie dem Commander hinterher, wie er im Konferenzraum verschwand. „Unser lieber Commander Tuvok...“

    Nachdem auch Chakotay Platz genommen hatte und das Programm des Doktors zurück in den Emitter transferiert worden war, stellte sich Kes an den Kopf des Tisches. Die hübsche Ocampa überlegte kurz, mit welchen Worten sie beginnen sollte, dann fing sie an.
    „Es ist schwer zu beschreiben, was genau mir widerfahren ist. Aber -wie gesagt- ich will es versuchen. Nun,... ich vertrete die These, dass mein telepathischer Kontakt zu Species 8472 eine Art biologischen Mechanismus in mir in Gang gesetzt hat, den ich weder beeinflussen, noch aufhalten konnte. Darum traten diese inneren Veränderungen auch erst nach ein paar Wochen an die Oberfläche, obwohl die Verbindung zu Species 8472 schon lange unterbrochen war. Mein Bewusstsein, mein ganzes Wesen unterzog sich einer grundlegenden Umstrukturierung. Es war, als würde ich gleich mehrere Stufen der Ocampa-Evolution überspringen. Chemische Vorgänge gingen Hand in Hand mit dem verstärkten Fluss meiner psychischen Energieströme. Dieser natürliche, aber bis dahin verborgene Prozess endete letztendlich mit der Auflösung aller körperlichen Bestandteile, und ich ging in einen rein energetischen Zustand über. Man könnte sagen, ich existiere jetzt als purer Gedanke. Ich bin eins mir dem Universum. Es ist gleichermaßen überwältigend, wie unglaublich.
    Seit meiner Verwandlung habe ich eine aufregende Welt erkundet, meine Wahrnehmung dieser Sphäre und der veränderten Perspektive geschärft und Fähigkeiten entdeckt, die ich gezielt einzusetzen lernte. Telepathie, Psychokinese, molekulare Transformation, Reisen mit hoher Geschwindigkeit. Kaum denke ich einen Gedanken, ist er bereits Realität. Es wird jedoch noch sehr lange dauern, bis ich absolute Kontrolle über meine Gabe erlange.“
    „Reisen mit hoher Geschwindigkeit?“ Chakotay unterbrach Kes. „Du hast uns durch deinen Übergang 10.000 Lichtjahre näher an den Alphaquadranten katapultiert. War dein Geschenk einmalig, oder lässt sich dieser Vorgang wiederholen? Kannst du uns nach Hause bringen, Kes?“
    Ungern enttäuschte Kes die Blicke, die an ihr hafteten. „Nein, leider nicht. Ich befinde mich in der Lernphase. Was mein Geschenk an euch betrifft... stellt euch einen Staudamm vor, der einen riesigen Stausee im Zaum hält. Bricht dieser Staudamm, reißt die losgelassene Wassermenge alles in ihrem Weg mit sich, bis der Druck nachlässt Mein Körper war der Staudamm, und der Stausee die in mir angestaute Energie. Bei der Verwandlung brach der Damm unter großem Druck auf und der Schub riss euch mit und verkürzte somit eure Reise. Ich war sehr geschwächt. Es dauerte einige Wochen, um meine Kräfte zu sammeln. Unkontrolliert sind sie extrem gefährlich. Ich musste viel trainieren, bis es mir endlich gelang, euch auf der VOYAGER in meiner gewohnten, körperlichen Form zu besuchen. Ohne euch dadurch zu gefährden. Dennoch ist es schwierig, diese starre Erscheinung beizubehalten. Meine Existenz strebt ins Unendliche, in jede Sekunde will sie diese selbst auferlegte Einschränkung wieder aufheben. Deshalb kann ich auch nur für einige Tage an Bord bleiben. Wie lange es tatsächlich sein wird, weiß nicht einmal ich.
    Aber genug von mir. Jetzt seid ihr dran! Spannt mich nicht auf die Folter! Wie ist es euch ergangen? Doktor, welche zweifelsohne bahnbrechenden Erfolge feierte die Medizin in meiner Abwesenheit? Wie hat sich die Borglady entwickelt? Gibt es meinen Garten noch?“
    Zuletzt geändert von Two_of_One; 01.08.2009, 21:13. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

  • #2
    Hi

    Kannst du das ganze nicht als PDF machen? Das liest sich so unhandlich. Schick mir gerne das DOCument, ich hab Acrobat Pro, dann kann ich dir das auch gerne machen

    Kommentar


    • #3
      Hey Sebastian!

      JUHUUU!!!.. Endlich eine Antwort! LOL

      Du... ich hab da so einen PDF Creator... mal schaun ob das klappt, dass ich die PDF-Datei hier downloade (welch schönes, deutsches Wort GRINS)

      Freu mich, von dir zu hören! (Non-Canon rocks! LOL) ... natürlich freue ich mich auch, wenn andere sich melden... :-)))

      Lg Martin
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      • #4
        Hey Leuts!

        Nicht nur klicken und lesen! Bin immer glücklich über Feedback!! :-))

        Also fleißig posten!!!

        Sonst krieg isch Rücken! LOL

        Lg Two

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        • #5
          Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
          Sonst krieg isch Rücken! LOL
          Also bevor du zum Physiotherapeuten mußt...

          Hab mir die Geschichte mal runtergeladen und werd sie dann heut abend mal vorm schlafen gehen lesen... hört sich aber schon so richtig kitschig an das ganze *grins* (positiv gemeint)
          per aspera ad astra

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          • #6
            LOL

            ja ich geb´s zu... ich bin kitschig... und ein hoffnungsloser Optimist... und alles... kann nix für... drum mag ich wohl auch Star Trek, weil´s -zumindest früher mal- um das Gute ging/geht...

            NAAAAJAAAAAAA...

            viel Spass beim Lesen!


            FReu mich auf Feedback!

            Two

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            • #7
              Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
              LOL

              ja ich geb´s zu... ich bin kitschig... und ein hoffnungsloser Optimist... und alles... kann nix für... drum mag ich wohl auch Star Trek, weil´s -zumindest früher mal- um das Gute ging/geht...

              NAAAAJAAAAAAA...

              viel Spass beim Lesen!


              FReu mich auf Feedback!

              Two
              freu mich auf die weiteren teile
              per aspera ad astra

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              • #8
                Eine schöne Version von der Rückkehr um Kes. Vertrautes wird in eine neues Licht gestellt, es wird quasi die Lupe auf die Geschehnisse auf der Voyager gehalten, und so entstehen ganz neue Eindrücke.

                Trotz der "Andersartigkeit" schreibst Du so, dass ich die Charaktere richtig reden höre, besonders Tuvok, Neelix, der Holodoc und auch Janeway bringen hier einen klaren Wiedererkennungseffekt! Manche Dialogteile sind schon lustig, "Tuvok unmenschlich"

                Wie Du beschreibst, wie Kes' Gedanken Realität werden und sie lernen muss, diese Kraft zu kontrollieren, fühle ich mich stark an die TNG-Episode "Der Reisende" erinnert. Schön fand ich auch, dass Niederrängler mal in den Mittelpunkt gestellt werden, das gab es bei ST viel zu selten (mir fällt 'Beförderung' aus TNG ein; sonst müssen die Redshirts immer nur dran glauben ) Auch das Thema Homosexualität klingt an. Gab es so etwas irgendwo schon mal in Star Trek?

                Unter dem Strich (obwohl ich mit den 34 Seiten pdf-Dokument noch nicht durch bin) hat die Geschichte bei mir Lust geweckt, mal wieder VOY anzusehen!
                All I need to know about life I learned from Star Trek:

                Even in our own world, sometimes we are aliens.
                Infinite diversity in infinite combinations (IDIC).

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von castillo Beitrag anzeigen
                  Eine schöne Version von der Rückkehr um Kes. Vertrautes wird in eine neues Licht gestellt, es wird quasi die Lupe auf die Geschehnisse auf der Voyager gehalten, und so entstehen ganz neue Eindrücke.

                  Trotz der "Andersartigkeit" schreibst Du so, dass ich die Charaktere richtig reden höre, besonders Tuvok, Neelix, der Holodoc und auch Janeway bringen hier einen klaren Wiedererkennungseffekt! Manche Dialogteile sind schon lustig, "Tuvok unmenschlich"

                  Wie Du beschreibst, wie Kes' Gedanken Realität werden und sie lernen muss, diese Kraft zu kontrollieren, fühle ich mich stark an die TNG-Episode "Der Reisende" erinnert. Schön fand ich auch, dass Niederrängler mal in den Mittelpunkt gestellt werden, das gab es bei ST viel zu selten (mir fällt 'Beförderung' aus TNG ein; sonst müssen die Redshirts immer nur dran glauben ) Auch das Thema Homosexualität klingt an. Gab es so etwas irgendwo schon mal in Star Trek?

                  Unter dem Strich (obwohl ich mit den 34 Seiten pdf-Dokument noch nicht durch bin) hat die Geschichte bei mir Lust geweckt, mal wieder VOY anzusehen!
                  Hey, Castillo!

                  Wow, vielen Dank.. echt... weisst gar nicht, wie viel mir so was bedeutet. Diese Geschichten liegen mir sehr am Herzen. Hab da auch viel Herzblut reingelegt. Und ich freue mich jedes Mal, wenn es einem anderen zusagt...

                  Ich mochte Kes immer und ihren Abschied fand ich schade. Und ich hatte auch das Gefühl, dass da so viel in ihr schlummert... in dieser warmen, sympathischen, kleinen Person. Deshalb habe ich mir ihre Rückkehr vorgestellt... und sie war in keinster Weise so wie bei FURY... :-))
                  Was mir auf der VOYAGER vor allem wichtig ist, sind die CHaraktere.. ihre Interaktion... die Freundschaft... die Familie... dieses Gefühl, das -wie viele ja oft bemängeln- zu kurz kommt in der Serie. Ich habe dieses Gefühl immer gehabt und habe es auch noch... mein Herz fühlt sich einfach aufgehoben auf der VOYAGER...

                  ... Ich kenne die Serie sehr gut. Und ich lege auch Wert darauf, dass ich die Figuren möglichst naturgetreu darstelle. Ich beschreibe gern.. und ich erzeuge gern BIlder im Kopf der Leser. Damit sie sich gewissen Szenen oder Umgebungen einfach genau so gut vorstellen können ... wie ich...
                  Ich schreibeunwahrscheinlich gern für den Doc... das is so herrlich einfach.. und man kann auch mal Egozentrisch und Überkandidelt sein.. LOL... da gibts noch einige nette Szenen in den kommenden Geschichten! :-))

                  Ich hatte den Reisenden zwar nicht im Hinterkopf, aber du hast recht. da gibt es schon Parallelen... und so finde ich es auch plausibel... ich wollte einfach eine Auflösung geben, was da wirklich mit ihr passiert ist. :-)))
                  Und zu meinen eigegen Figuren muss ich ja nichts sagen.. lach... das sind meine Kinder... die bestehenden Figuren sind toll. Aber deren Geschichte wurde schon erzählt. Da kann ich nicht viel Neues entdecken.
                  Bei meinen Zwei, Eric und Victoria, bin ich frei. Ich weiss wo sie herkommen und wohin sie gehen werden. Im Laufe der Geschichten treten sie auch immer mehr in den Vordergrund. Ihre Backgroudstory wird beleuchtet. Ihre Sehnsüchte, Ängste und Träume gezeigt! es geht um Liebe, Freundschaft, Familie, Tod... es geht um das LEBEN!!!

                  Was das Thema Homosexualität betrifft, muss ich sagen, dass ich das nicht als Thema betrachte. Denn in einer Welt im 24. Jahrhundert, wo Menschen Außerirdische heiraten, sollte ein Mann, der einen Mann liebt (oder eine Frau eine Frau) nun wirklich kein Thema mehr sein! Sollte es auch heute schon nicht mehr! Eigentlich!
                  Liebe ist Liebe... und das wichtigste ist, dass man Liebe in seinem Leben hat... egal wem man sie entgegenbringt...

                  Ich denke, dass das Thema an sich schon in Romanen vorkommt. Aber in den Serien offiziell nie. Es haben sich auch viele Schauspieler immer wieder dafür eingesetzt, dass es integriert wird (u.a. Kate Mulgrew), aber die obersten Studiobosse wollten das nie. Naja... es ist halt doch noch nicht alles so, wie es sein sollte. Leider!

                  DAS IST DAS BESTE KOMPLIMENT, DAS DU MIR MACHEN KONNTEST!
                  Dass du jetzt Lust auf VOYAGER hast... denn in meinen Geschichten ist das, was VOYAGER für mich ausmacht... und was ich sehe, wenn ich mir eine Folge ansehe!

                  Ich danke dir wirklich für deine Antwort! Und schreib mir bitte, wenn du die Geschichte zu Ende gelesen hast! Mich interessiert, was du dann sagst! Ja?

                  Falls du Interesse hast, kriegst du von mir dann NATÜRLICH auch alle Folgegeschichten, die fertig sind, zugeschickt! Würd mich freuen, wenn du auch weiterliest! :-)
                  Da gibts einige Sachen, die fast noch keiner zu lesen bekommen hat! Und ich brenne darauf, Feedback zu erhalten! :-))

                  Lg Two

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                  • #10
                    Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
                    Ich mochte Kes immer und ihren Abschied fand ich schade. Und ich hatte auch das Gefühl, dass da so viel in ihr schlummert... in dieser warmen, sympathischen, kleinen Person. Deshalb habe ich mir ihre Rückkehr vorgestellt... und sie war in keinster Weise so wie bei FURY... :-))
                    Na Dein Glück auch! *blendet schnell wieder die Erinnerungen an FURY aus*

                    Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
                    Ich denke, dass das Thema an sich schon in Romanen vorkommt. Aber in den Serien offiziell nie. Es haben sich auch viele Schauspieler immer wieder dafür eingesetzt, dass es integriert wird (u.a. Kate Mulgrew), aber die obersten Studiobosse wollten das nie. Naja... es ist halt doch noch nicht alles so, wie es sein sollte. Leider!
                    Das ist mir vollkommen unverständlich! Da gibt sich Star Trek immer so fortschrittlich (erste Schwarze Frau in leitender Funktion, Frauen im Maschinenraum, im Captain-Sessel, als Sicherheitschefin, Toleranz anderen Rassen gegenüber, friedlicher Forscherdrang, ...) Aber dieses Thema wurde ausgespart. Ist mir noch nie so bewusst gewesen. Du sagst, es ist im 24. Jhd. kein Thema. Klar, aber es sollte eins in Star Trek sein, gerade weil heute immer noch nicht alle so damit umgehen, wie es sein sollte!

                    Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
                    Und schreib mir bitte, wenn du die Geschichte zu Ende gelesen hast! Mich interessiert, was du dann sagst! Ja?

                    Falls du Interesse hast, kriegst du von mir dann NATÜRLICH auch alle Folgegeschichten, die fertig sind, zugeschickt! Würd mich freuen, wenn du auch weiterliest! :-)
                    Da gibts einige Sachen, die fast noch keiner zu lesen bekommen hat! Und ich brenne darauf, Feedback zu erhalten! :-))
                    Sag mal, wann hast Du das denn alles geschrieben? Und wie viel Zeit hat es Dich gekostet?
                    All I need to know about life I learned from Star Trek:

                    Even in our own world, sometimes we are aliens.
                    Infinite diversity in infinite combinations (IDIC).

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                    • #11
                      Zitat von castillo Beitrag anzeigen
                      Na Dein Glück auch! *blendet schnell wieder die Erinnerungen an FURY aus*



                      Das ist mir vollkommen unverständlich! Da gibt sich Star Trek immer so fortschrittlich (erste Schwarze Frau in leitender Funktion, Frauen im Maschinenraum, im Captain-Sessel, als Sicherheitschefin, Toleranz anderen Rassen gegenüber, friedlicher Forscherdrang, ...) Aber dieses Thema wurde ausgespart. Ist mir noch nie so bewusst gewesen. Du sagst, es ist im 24. Jhd. kein Thema. Klar, aber es sollte eins in Star Trek sein, gerade weil heute immer noch nicht alle so damit umgehen, wie es sein sollte!



                      Sag mal, wann hast Du das denn alles geschrieben? Und wie viel Zeit hat es Dich gekostet?

                      Ich weiss gar nicht, von welcher Episode wir da gerade geredet haben... hm... *grübel* LOL...

                      Klar! Aber mit Thema in Star Trek ist halt einfach gemeint "Es soll vorkommen und einfach stinknormal sein" Und nicht großartig als was besonderes hingestellt werden! Weil es nichts großartig anderes ist! Da sind Menschen, die sich mögen! Punkt! :-))
                      Allerdings möchte ich NIE NIE NIE mit einem Ferengi im Bett landen!!! Igitt... LOL

                      Die Produzenten leben im Heute und sind meist alte, engstirnig denkende, dumme Säcke! Das ist das Problem... nicht Star Trek an sich!

                      Ich schreibe daran seit über zehn Jahren. Der erste Entwurf für die erste Geschichte entstand mit hm... 18 ca...
                      Dann kam etwas später die Überarbeitung... und ich hab begonnen, die zweite Story zu schreiben und zu entwickeln. Währenddessen kam die Idee für die dritte Geschichte... die erste Trilogie...
                      Während eines Ferienjobs bei der AUDI -Hirn auf Durchzug- kamen mir die Ideen für die vierte, fünfte und sechste Geschichte. Niedergekritzelt auf vielen Zettelchen! Und der Zettelhaufen lag Jaaaaaaaaaaahre lang auf meinem Schreibtisch. Und ich hatte dann auch jahrelang nicht die Muse, zu schreiben.
                      Jetzt sind die erste, zweite und vierte Story fertig. Und bei der fünften Geschichten fehlen noch zwei Kapitel.
                      Drei und Sechs müssen noch ausgeschrieben werden.
                      Die jeweils die Trilogie abschließenden Szenen sind auch fertig. Ich weiss also schon, wie alles endet... :-)

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                      • #12
                        Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
                        Ich weiss gar nicht, von welcher Episode wir da gerade geredet haben... hm... *grübel* LOL...
                        Wir haben über einer Episode geredet?

                        Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
                        Klar! Aber mit Thema in Star Trek ist halt einfach gemeint "Es soll vorkommen und einfach stinknormal sein" Und nicht großartig als was besonderes hingestellt werden! Weil es nichts großartig anderes ist! Da sind Menschen, die sich mögen! Punkt! :-))
                        Allerdings möchte ich NIE NIE NIE mit einem Ferengi im Bett landen!!! Igitt... LOL

                        Die Produzenten leben im Heute und sind meist alte, engstirnig denkende, dumme Säcke! Das ist das Problem... nicht Star Trek an sich!
                        Genau so habe ich es auch gemeint. Es sollte stinknormal sein, so wie der fakt, dass eine schwarze Frau auf der Brücke herum marschiert und zu den Hauptcharakteren gehört (in den 60-ern!!!). Das ist für mich generell das Wesen von Star Trek (zumindest die guten Folgen): keine Vordergründigkeit, sondern Beiläufigkeit! Mein entsetztes Verwundern bezieht sich darauf, dass das Thema Homosexualität von den Machern vollkommen ausgeklammert wurde (wenn es nichtr etwas gibt, das uns jetzt nicht einfällt, z.B. in ENT).

                        Zitat von Two_of_One Beitrag anzeigen
                        Während eines Ferienjobs bei der AUDI -Hirn auf Durchzug- kamen mir die Ideen für die vierte, fünfte und sechste Geschichte.
                        Drei und Sechs müssen noch ausgeschrieben werden.
                        Die jeweils die Trilogie abschließenden Szenen sind auch fertig. Ich weiss also schon, wie alles endet... :-)
                        Na, für einen Ingolstädter ist ein Praktikum bei AUDI wahrscheinlich Pflicht. Das kann ich mir schon vorstellen, dass das nichts für Dich war. In der Praxis redest Du bestimmt viel mit den Patienten, oder? Das kann man mit Blechteilen natürlich nicht.

                        Nimm Dir beim Aufschreiben/Ausschreiben von Drei und Sechs Zeit genug, damit das Ergebnis genau so schön lesbar ist wie EINS.

                        Herzliche Grüße,
                        Castillo
                        All I need to know about life I learned from Star Trek:

                        Even in our own world, sometimes we are aliens.
                        Infinite diversity in infinite combinations (IDIC).

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                        • #13
                          Zitat von castillo Beitrag anzeigen
                          Wir haben über einer Episode geredet?



                          Genau so habe ich es auch gemeint. Es sollte stinknormal sein, so wie der fakt, dass eine schwarze Frau auf der Brücke herum marschiert und zu den Hauptcharakteren gehört (in den 60-ern!!!). Das ist für mich generell das Wesen von Star Trek (zumindest die guten Folgen): keine Vordergründigkeit, sondern Beiläufigkeit! Mein entsetztes Verwundern bezieht sich darauf, dass das Thema Homosexualität von den Machern vollkommen ausgeklammert wurde (wenn es nichtr etwas gibt, das uns jetzt nicht einfällt, z.B. in ENT).



                          Na, für einen Ingolstädter ist ein Praktikum bei AUDI wahrscheinlich Pflicht. Das kann ich mir schon vorstellen, dass das nichts für Dich war. In der Praxis redest Du bestimmt viel mit den Patienten, oder? Das kann man mit Blechteilen natürlich nicht.

                          Nimm Dir beim Aufschreiben/Ausschreiben von Drei und Sechs Zeit genug, damit das Ergebnis genau so schön lesbar ist wie EINS.

                          Herzliche Grüße,
                          Castillo

                          EPISODE???? WOVON SPRICHST DU??? LOL

                          Also bitte... ein von einer Alienfrau schwangerer Mann is ned alltägliche Homosexualität! LACH... naja...
                          Wie gesagt, die Bosse haben das immer verhindert, dass es einfloß. Kate Mulgrew hat immer für ein schwules Pärchen auf der VOYAGER plädiert! Aber naja... musste ICH das halt in die Hand nehmen! LACH...

                          KEIN PRAKTIKUM! FERIENJOB! Stupide in der Schwarzteilelackiererei! Ich könnte das nicht mein Leben machen. Respekt an die, die es tun!
                          ICH REDE GENERELL VIEL! LACH.. nicht nur mit Patienten! LOL


                          Klar... das Lustige ist... da ich jetzt das Ende im Blick habe... und es auf mich zukommt.... werde ich wehmütig...
                          Noch zwei Geschichten... dann geht dieses Kapitel zu Ende. Dann ist alles geschrieben. Das ist, wie wenn das Kind mit 18 auszieht und erwachsen wird.
                          Hm
                          Ich werd mir auf jeden Fall Zeit lassen. Man kann die Kreativität auch einfach nicht erzwingen. Die Muse küsst einen, wenn sie will! LACH

                          Ich bin gespannt, was du sagst, wenn du fertig gelesen hast, und auch zu den anderen Geschichten, die du dann hoffentlich auch zur Lektüre haben willst! :-)))

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                          • #14
                            Um noch ein wenig mehr zu "teasen", stelle ich hier mal den Anfang der zweiten Geschichte online. Es ist nicht allzu lang, aber wenn ihr mehr wollt, gebt mir einfach Bescheid!
                            Ich werde auch unregelmäßig verschiedene Szenen aus alle Geschichten online stellen, wenn die Nachfrage da ist. :-)))

                            _____________________________________________________________________________________________


                            STAR TREK : VOYAGER - Begegnungen (II)


                            1) ... Es war eine raubende Nacht. Sie raubte Leichtgeistern den Schlaf, raubte dem Licht die Existenz, den Raum sich auszubreiten. Der tiefschwarze, schwere Himmel hatte Sterne und Mond einfach verschluckt. Selbst Fiedler’s Leuchtturm, die stärkste Lichtquelle in Spirit’s Cove, wirkte wie eine hilflos gegen das Ersticken ankämpfende Funzel im Dickicht der Dunkelheit. Alles Licht wurde in seine Schranken gewiesen. Ganze Wolkenarmeen, riesige graue Kampfberge überrollten das Himmelsgewölbe über der Küste und verwandelten es in ein gieriges Schlachtfeld. Wellen zerrissen wütend an den Klippen. Das Meer tobte.
                            Eric saß auf seinem Bett. Die Arme auf dem Fensterbrett verschränkt, den Kopf auf die Unterarme gelegt, die Augen im nächtlichen Gewirr verloren.
                            Er wollte die Kraft spüren. Magisch angezogen von den sich entladenden Gewalten entriegelte Eric das kleine Fenster und öffnete die nach innen schwenkenden Läden. Windböen drangen durch das Schlupfloch in sein Zimmer, zerzausten sein Haar, kühlten seine erhitzte Haut. Sprühregen benetzte sein Gesicht. Der Orangenbaum vor dem Haus knarzte und ächzte. Seine Äste, die Jami immer benutzte, um in Erics Zimmer zu klettern, peitschten durch die dumpfe, drückende Luft. Eric sog die salzige Meeresluft in sich auf. Ihr Gewicht presste auf seine Lungen, erschwerte das Atmen. Ein Unwetter zog auf...

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                            • #15
                              Hi Two, ich habe mir die PDF gedownloaded und werde sie mir durchlesen! Dein Schreibsteal ist cool, das, was oben steht hat mir gefallen! Ich freue mich die Story zuendezulesen!

                              Alex / Mortok
                              Ich lebe nicht um zu sein wie andere mich gerne hätten!

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