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Star Wars Jedi Tales Teil 6

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    Star Wars Jedi-Tales 6/Das Ende der Jedi


    1. Verraten und Verurteilt

    Die Tage vergingen und die Unruhe in Alana, die erstmal nicht im Klonkrieg eingesetzt wurde sondern nur im Ratsaal saß, umhüllte und durchdrang sie. Auch das Gefühl der Dringlichkeit war noch stärker geworden.

    Es wurde Nacht und Alana schlief ruhig in ihrem Zimmer als sie durch gedankliche Hilferufe aufgeweckt wurde. Und das noch gerade rechtzeitig, denn als sie gerade aus dem Bett gesprungen war und sich durch die Macht getarnt hatte tauchten auch schon mehrere Klonsoldaten auf. Sie schauten sich um und entdeckten sie nicht aber nach ihren Worten zu urteilen suchte man sie. Nachdem die Soldaten ihr Zimmer wieder verlassen hatten, zog sie sich schnell um und folgte den Soldaten in dem sie sich in den Schatten verbarg dabei entdeckte sie mehrere tote Jedi. Sie war erschüttert und mußte sich die Tränen verkneifen und entschloß sich sofort, falls es noch überlebende Jedi hier gab, sie zu retten.

    Während die Klonsoldaten weiter nach Jedi suchten, huschte Alana weiter durch den Tempel und kam noch gerade rechzeitig um zu sehen wie sich mehrere Soldaten auf einen jungen Padawan stürzten. Sie hatten ihn umstellt und wollten gerade schießen als Alana mitten in den Kreis sprang, den Padawan schützte, die Schüsse abwehrte und an den Absender zurückschickte danach zog sie den Padawan hinter eine Säule. Der Padawan war mit den Nerven am Ende und bedankte sich stotternd bei ihr. "Ich bin froh überhaupt jemandenen gerettet zu haben. Du mußt hier am besten schnell verschwinden und zwar durch die Geheimgänge. Sag, weißt du wo du dich verstecken kannst?" "Mein Meister hat mir vor einigen Monaten jemanden mit Namen Dexter Jettster vorgestellt, dieser ist sehr loyal gegenüber den Jedi." "Ich kenne Dex und es stimmt was über ihn gesagt wird. Dann ab mit dir und grüß Dex von mir. Und noch eins: Es kann sein das du dich tarnen und nach außen hin alles verleugnen mußt was du bist. Dann tue es auch aber vergiß niemals was du einmal warst oder immer sein wirst." "Danke für den Ratschlag." Der Padawan schaute sich um und huschte durch die Geheimgänge nach draußen. Sie aber ging immer weiter hinein in den Tempel. Sie war gerade in den Trainingsräumen angekommen und dort lagen eine Menge Leichen von kleinen Kindern und auch zwei Meister waren darunter, aber diese waren nicht mit einen Blaster erschossen worden sondern hatten Lichtschwertwunden. Sie wollte sich gerade abwenden und weitergehen als 2 kleine Kinder sich regten, sich ganz langsam bewegten und dann als sie sicher waren das sie keine beobachtete huschten sie in den Schatten eines Schrankes. Alana folgte ihnen und die beiden kleinen Kinder erschraken, als sie aber Alana erkannten atmeten sie auf. Sie konnte die beiden kleinen Kinder nicht alleine zu Dex schicken daher nahm sie die beiden mit.

    Sie bewegten sich still und leise durch die nächsten Räume und hatten wieder einen Korridor erreicht. Hier hatten die heftigsten Kämpfe stattgefunden aber ein älterer Meister hatte leicht verletzt überlebt. Er hatte Alana gesehen, die im Schatten gestanden hatte, und kam dann zu ihr. Er war erleichtert das noch jemand überlebt hatte und fragte: "Hat noch jemand überlebt?" "Das weiß ich nicht. Einen Padawan konnte ich vorhin an einer Kreuzung vor Klonsoldaten retten und diese beiden hier gerade. Wie es weiter aussieht kann ich nicht sagen. Was ist überhaupt passiert? Die Klonsoldaten standen doch auf unserer Seite." "Was die Veränderung der Klonsoldaten betrifft kann ich Euch auch nicht weiterhelfen. Aber den Rest kann ich Euch erzählen. Ein Sith-Lord kam hier durch zusammen mit den Klonsoldaten und metzelte hier alles nieder und wir konnten sie nicht aufhalten." "Habt Ihr erkannt wer der Sith-Lord war?" "Nein, sein Gesicht war unter einer Kapuze versteckt wie ein Feigling", kam es verbittert von den älteren Jedi. "Ich kann Euren Schmerz und Eure Wut verstehen aber wir dürfen es ihnen nicht gestatten von uns genährt zu werden." "Ihr habt ja Recht. Was sollen wir jetzt machen?" "Ihr werdet die beiden kleinen Kinder zu Dex bringen und ich werde mich hier weiter umschauen. Wenn ich noch jemanden retten kann dann schicke ich sie ebenfalls dorthin." "Sollte ich Euch nicht besser unterstützen?" "Nein, Ihr seid verletzt und falls ich nicht überleben sollte seid Ihr die letzten Überlebenden des Ordens." "Ich gehe ungern aber wenn es so sein soll so gehe ich. Möge die Macht mit Euch sein." "Und sie mit Euch." Mit diesen Worten verabschiedete sich der ältere Meister und nahm die beiden Kinder mit und verschwand mit ihnen durch die Geheimgänge nach draußen. Dann ging sie weiter und erreichte das Archiv. Hier lagen so viele Tote das sie sich sicher war, das hier absolut keiner überlebt hatte. Sie hatte aber nicht mit der Raffinesse von zwei 18-jährigen Padawanen gerechnet, diese beiden hatten sich totgestellt und waren so der Säuberungsaktion entkommen. Beide wurden von Alana ebenfalls zu Dex geschickt und dann fühlte sie den Sith-Lord im Ratssaal.

    Sie beeilte sich dorthin zu kommen und bekam gerade noch mit wie der Sith gerade noch den letzten der Jedi-Jünglinge tötete. Die Kinder hatten sich hier versteckt, weil sie gedacht hatten das sie hier sicher waren, leider war dieses nicht der Fall gewesen. Sie rief: "Nein." und sprang in die Mitte des Ratssaales und kreuzte mit dem Sith die Klingen. Als aber seine Kapuze verruschte kam Anakin´s Gesicht zum Vorschein, war sie teilweise geschockt über diesen Verrat aber fing sich dann wieder ganz schnell. Während des Kampfes fragte sie ihn: "Warum Anakin? Was haben wir die getan?" Aber er antwortete nicht. Er wußte nicht das Obi-Wan ihn später auf Mustafar dieselbe Frage stellen würde. Anakin grinste fies und meinte nur: "Na sieh mal an, nach Euch habe ich die ganze Zeit gesucht. Das ist aber sehr nett das Ihr einfach so kommt." "Falsch gedacht, denn ich bin schon wieder weg." Dann verschwand sie einfach aus seinen Blickfeld, einfach so und er schaute sich wütend um aber er sah sie nicht mehr. Aber er konnte sich denken das sie versuchen würde das Signal des Tempels umzustellen oder eine Warnung verbreiten würde aber das konnte er nicht zulassen.

    Sie rannte durch den Tempel und benutzte alles als Deckung aber ab einer bestimmten Stelle gab es keine Deckung mehr und so huschte sie vorsichtig durch die Gänge als sie sich plötzlich in einen Strahlungsfeld befand und so gefangen war. Sie berührte mit ihren Lichtschwert das Energiefeld aber es nützte nichts denn das Feld absorbierte die Energie ihres Schwertes. Sie wartete also gelassen ab und hatte vor sobald man sie aus dem Feld geholt hatte zu entkommen. Sie spürte die Soldaten und auch Anakin aber das war nicht so schlimm. Dann war sie umstellt und Anakin stand gelassen vor ihr und meinte: "Jetzt habe ich Euch, dachtet Ihr das Ihr entkommen könnt? Tja leider falsch gedacht. Und versucht ja nichts unüberlegtes das könnte tödlich enden." "Und zwar für dich. Ich werde dich töten wenn es so sein muß." Er ging nicht auf sie ein und meinte zu den Klonsoldaten, der die Energiehandschellen dabei hatte,: "Stell die Handschellen auf die höchste Stufe und sei schnell." Und zu den anderen: "Falls sie irgendwas versuchen sollte, tötet sie nicht aber verletzt sie, mein Meister will sie lebend."

    Das Feld wurde abgestellt und Alana wollte mit ihren aktivierten Lichtschwert zuschlagen aber es wurde ihr mit der Macht aus der Hand gerissen und dann hatte sie auch schon die Handschellen an. Sie versuchte die Macht anzuwenden und nichts passierte, sie war überrascht. Anakin entging das nicht aber es interessierte ihn jetzt nicht. Er gab die Anweisung: "Bringt sie zu meinem Meister und sagt ihm sie sei ein Geschenk von mir." Dann übergab er den Griff ihres Lichtschwertes an ihre Bewacher und schickte insgesamt 5 Soldaten mit ihr los. Bevor Alana aus seiner Sichtweite war, rief sie ihm zu: "Wir sehen uns wieder." Dann wurde sie fortgeführt.

    Sie wurde bis zum Büro des Kanzlers gebracht und dort wartete der Sith-Meister auf seine Gefangene. Zwei Klone führten sie zum Schreibtisch und drückten sie in den Sessel während die beiden anderen an der Tür standen als Bewacher. Der 5 Soldaten übergab Palpatine den Lichtschwertgriff und zog sich dann an die Tür zurück. Durch das Fenster wehte ein starker Wind, da das Fenster zerstört war und Alana fragte sich wer wohl dafür verantwortlich war. Sie saß ebenfalls gelassen im Sessel und schien irgendwie gar nicht überrascht das sich Palpatine als Sith erwies. Er schaute sich gelassen das Lichtschwert an da er wußte das dieser sehr viel über den Jedi verriet, der ihn hergestellt hatte. Der Griff wies Zeichnungen auf wie z.B. Bäume, Blumen, Wolken und eine Sonne. Ebenfalls war er schön gearbeitet und besaß drei Schalter: Einer war zum Aktivieren der Klinge und natürlich zum Abschalten, der zweite Schalter war zum Runterfahren der Energieleistung (nicht jeder Griff hatte diese Eigenschaft) was aber der dritte Schalter zu bedeuten hatte war ihm ein Rätsel. Und dieser Lichtschwertgriff schien gar nicht so auf Alana hinzuweisen, denn er war irgendwie nicht typisch für sie. Er schaute sie wieder an und meinte: "Ich habe Euch schon lange beobachtet, daher will ich Euch zu meiner Schülerin machen. Eines wundert mich und zwar das Ihr Euch so verändert habt." "Das kommt vor das man sich verändert mit den Jahren, Kanzler. Und was Euer Angebot betrifft das solltet Ihr Euch noch einmal überlegen. Ich habe gedacht das Ihr schon einen Schüler habt und zwar Anakin Skywalker." "Lord Vader ist leider nicht so gefestigt wie er sein sollte, das wißt Ihr sehr gut und daher für mich austauschbar. Eigentlich wart Ihr die ganze Zeit mein Ziel." "Schade das Anakin Euch nicht hören kann, ich glaube das wäre sehr interessant für ihn geworden besonders wie Ihr über ihn redet." "Laßt mich mit Lord Vader in Ruhe. Nun was haltet Ihr von meinem Angebot. Ihr habt danach Macht und Freiheit im Überfluß." "Tut mir leid ich bin nicht so zu ködern wie Anakin. Da habt Ihr Pech gehabt." "Dann sollt Ihr leiden und danach werden wir uns gleich noch einmal unterhalten." Er schoß Machtblitze auf sie und sie machte sich schon darauf gefaßt das sie Schmerzen erleiden würde. Es war aber nicht so, denn sie saß in einer Kugel aus blauer Energie, die aus den Machtblitzen entstanden war. Beide wirkten erstaunt und Palpatine unterließ es mit Machtblitzen weiter auf sie zu schießen und gab den Befehl: "Bringt sie weg." Und zu ihr: "In 4 Tagen wird ein Verfahren stattfinden und Ihr werdet unter meine Fittiche kommen, egal ob Ihr mir widersteht oder nicht." Sie zuckte nur gelassen mit den Schultern und wurde in einen Geheimgang geführt. Sie spürte noch das Yoda in Anmarsch war und hoffte für ihn das er Palpatine zeigen konnte wo der Hammer hing.

    Dann 4 Tage später stand sie ruhig und gelassen vor dem Senat. Ihr wurde der Prozeß gemacht und alle Beweise, die Palpatine vorgelegt hatte, wurden gegen sie verwendet. Sie war immer noch gefesselt aber das schien sie nicht zu stören. Als ihr das Urteil verkündet werden sollte, nahm sie das Recht in Anspruch noch ein letztes Wort zu sagen. Sie wandte sich an den Senat: "Wehrt Euch gegen die Diktatur. Wir Jedi sind nicht die Schuldigen. Wir haben für Euch gekämpft, haben unser Blut für Euch vergossen, sind für Euch gestorben während Ihr nur diskutiert habt. Der Kanzler ist schuld das Ihr so willenlos seid und nichts unternehmt aber eines Tages wird er den Senat auflösen und Euch unterdrücken. Wer wird Euch dann beschützen? Denn wir sind dann nicht mehr da. Aber Ihr könnt handeln indem Ihr Euch gegen ihn wehrt. Das ist alles was ich noch loswerden wollte." Sie hatte während ihrer Rede die Senatoren beobachtet und bemerkt das einige sich nicht mehr so sicher waren wie vorher. Sie bemerkte den Blick von Bail Organa von Alderaan, der ihr ganz leicht zunickte. "Nun dann kommen wir zum Urteil", verkündete Mas Amedda. Jetzt wurde es spannend und sie schaute den Sprecher von Palpatine an. "Die Jedi-Meisterin Alana Fara wird wegen Verrat an der Republik zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt." Der Senat klatschte fanatisch während Alana fortgeführt wurde.

    2. Gefangen im Tempel

    Nach dem Gerichtsverfahren vor dem Senat wurde Alana unter den größten Sicherheitsvorkehrungen in den Tempel gebracht unter der Begleitung des schwer atmenden schwarz gepanzerten Lord Vader. Vor der Tempeltür gingen nur er und Alana in den Tempel. Er begann ihr zu erklären, welche Regeln ab sofort für sie galten. "Falls Ihr einen Ausbruchsversuch mittels der Macht versuchen solltet, kann ich Euch nur raten es nicht zu versuchen. Denn an allen Ausgängen befinden sich Dektetoren und Soldaten. Diese Dektektoren reagieren auf die Macht. Also laßt es, denn es könnte der Tod desjenigen bedeuten der ausbrechen will. Ansonsten könnt Ihr Euch überall im Tempel frei bewegen. Waffen sind nicht erlaubt." "Ich habe gar keine Waffe, denn die hat der Kanzler." "Ich wollte es Euch nur noch einmal erklären. Und nun viel Spaß. Ach und noch eins. Es findet eine unregelmäßige Anwesenheitsprüfung statt und man sollte dabei anwesend sein ansonsten ....." Diese Drohung ließ er offen aber Alana konnte sich denken was passieren würde. Er wollte gerade gehen als Alana meinte: "Ich habe Euch versprochen das wir uns widersehen und meine Versprechen halte ich." "Jedi drohen nicht, habt Ihr das etwa vergessen, Meisterin Fara?" "Wenn Ihr das so auffaßt, Lord Vader ist das Eure Sache." Aber er wollte sich nicht weiter streiten und ging wieder mit noch recht unsicheren Schritten zum Ausgang während sie den Weg zum Saal der tausend Quellen einschlug. Ihr fiel auf das der Tempel aufgeräumt und die Leichen beseitigt worden waren, wahrscheinlich wollte man es den gefangenen Jedi gemütlich machen. Als sie in den Saal kam, erlebte sie eine Überraschung in Form von überlebenden Jedi, ungefähr 19 an der Zahl, die genauso überrascht waren wie sie aber dann begrüßten sie sie freudig. Außer Alana waren von dem ursprünglichen Rat noch 3 weitere Ratsmitglieder am Leben, die das Leben hier seit drei Tagen organisierten.

    2 Tage vergingen und Alana hatte sich vollständig erholt. Dann saß sie mit den 3 Ratsmitgliedern in einen der Meditationsräume zusammen und berieten die Lage. "Was können wir unternehmen?", fragte Adi-Gallia. Alana seufzte lautlos, da sie seit 2 Tagen darüber grübelte und auf keine Lösung gekommen war. "Vielleicht können wir irgendetwas organiesieren und so ausbrechen", meinte Plo-Koon. "Das würde den Tod von uns allen bedeuten, wenn Ihr Euch daran erinnert was Lord Vader erklärt hat", antwortete Shaak-Ti. Alana: "Wir sollten uns noch einmal mit dem Archiv beschäftigen. Vielleicht finden wir dort etwas." Alle schauten sich an und nickten. In diesen 2 Tagen wurden 4 weitere Jedi eingeliefert und hatten wie alle anderen auch ein Gerichtsverfahren bekommen.

    3 Tage waren vergangen und Alana saß nachdenklich mitten im Archiv. Sie hatte bis jetzt keine Lösung gefunden. Sie dachte an Jocasta Nu, die sich hier bestens ausgekannt hatte, aber leider war sie bei der Säuberungsaktion zu Anfang getötet worden. Dann fiel ihr ein das vielleicht eines der Sith-Holocrons, die nur den höchsten Jedi-Meistern zugänglich waren, eine Lösung parat hatten. In dem Geheimversteck, wo die Holocrons verwahrt worden waren, fand sie eine Lösung. Sie beeilte sich um zu den Trainingsräumen zu kommen, wo sich die anderen Ratsmitglieder befanden um den unbewaffneten Kampf zu trainieren. "Ich habe eine Lösung gefunden." Alle 3 Ratsmitglieder schauten sie an und fragten sich, wo sie diese gefunden haben mochte. Adi-Gallia: "Du hast eine Lösung gefunden?" "Ja. Mir fielen die Sith-Holocrons ein und dort habe ich die Lösung gefunden." "Dann bitte erklär es uns", bat Shaak-Ti. "Klar kein Problem. Erinnert Ihr Euch an die die Legende von Sharasa?" Die drei Jedi schauten sich an und schüttelten den Kopf. "Die Legenden berichteten das Sharasa (er war ein sehr hoher Sith-Lord) die Zeitlinien beeinflussen konnte. Er habe es geschafft in die Zeit zurückzugehen und manche Dinge, die falsch gelaufen waren, zu verändern." Jetzt schauten sich die Jedi nachdenklich an und jemand hinter ihnen meinte: "Dann sollten wir es versuchen." Alana kannte die diese Stimme und drehte sich um und sah einen sehr zerzaust aussehenden Mace Windu. "Wir hörten das schlimmste und dachten Ihr seid tot." "Gott sei dank nicht. Es war knapp aber ich habe überlebt. Was deine Idee betrifft bin ich der Meinung das wir es versuchen sollten." "Dann müssen wir planen welche Zeitlinien wir beeinflussen und Zettel in die Roben stecken, damit das verhindert werden kann was falsch gelaufen ist."

    So saßen sie gemeinsam im Saal der tausend Quellen als plötzlich Lord Vader und mehrere Soldaten auftauchte. Er hatte eine Liste der gefangenen Jedi dabei um die Überprüfung durchzuführen. Gerade als er gehen wollte, ging Alana auf ihn zu und meinte: "Ich habe eine ganz simple Frage, die mich schon die ganze Zeit beschäftigt." "Und die wäre?" "Was ist passiert? Das letzte Mal als ich Euch sah, wart Ihr noch recht nett anzusehen." "Das geht Euch gar nichts an da dies meine Angelegenheit ist. Also rate ich Euch mich nicht noch einmal zu fragen." Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ den Saal. Alana kehrte zu den anderen Jedi am Teich zurück und setzte sich wieder. "Wir sollten jetzt wirklich dringend diese Linien beeinflussen." "Da stimme ich dir zu, aber welche?" Mace Windu dachte nach und meinte: "Qui-Gon Jinn´s Tod. Ich glaube das er Anakin im Zaun halten hätte können." Adi-Gallia meinte lachend: "Qui-Gon? Ich bin eher der Meinung, das er und Anakin alles durcheinandergewirbelt hätte aber er war auch ein guter Lehrer. Was man ja auch an Obi-Wan gesehen hat." "Gu noch ein Punkt?" fragte Shaak-Ti. "Vielleicht den Tod der Tusken verhindern, die Anakin´s Mutter entführt hatten", antwortete Plo-Koon. "Einverstanden, nächster Punkt?" "Die Heirat zwischen Padme Amidala und ihn verhindern." "Gut, das wären alle Punkte, die vielleicht wichtig sind. Aber wir müssen den damals anwesenden Ratsmitgliedern Zettel in die Robe stecken damit Anakin trotzdem aufgenommen wird und das es so aussehen sollte, das die Person die diese Reise macht, schon vorher damit betraut war", meinte Alana. Alle waren einverstanden und jetzt fehlte nur noch der, der diese Reise machen sollte. "Ich werde gehen, da ich die einzige bin die damals nicht im Rat gesessen hat als Qui-Gon getötet wurde. Und bei den anderen Linien wäre das kein Problem, da ich mir selbst ja nicht begegnen würde." "Wir stimmen ab", meinte Mace Windu. Er schaute die anderen 3 Ratsmitglieder an und die schienen nachzudenken. Sie berieten sich leide und Plo-Koon meinte: "Wir sind einverstanden. Ws ist mit dir, Mace?" "Sie hat Recht und daher bin ich einverstanden." So schrieben die 4 Ratsmitglieder sich Zettel, die sie erinnern sollten das sie Anakin aufnehmen sollten.

    Am nächsten Tag war Alana ausgeschlafen und traf sich mit den anderen Ratsmitgliedern im Meditationsraum. "Bist du bereit?" "Ja. Ich weiß es wird schwer. Aber ein Problem werde ich haben, und zwar ich habe keine Waffe." "Ich glaube wenn du in die Vergangenheit zurückgehst wirst du eine haben. Also wollen wir anfangen." Alana legte sich auf den Boden, der mit Kissen ausgelegt war. Die anderen saßen um sie herum und bildeten einen Kreis mit ihren Händen. Sie spürte die Macht um sich herum und schloß ihre Augen. Sie konzentrierte sich und ihr Geist wanderte in die Zeit zurück.

    3. Geistige rückwärts Zeitreise

    Naboo, Generatorraum:

    Alana schaute sich um und entdeckte die drei Kämpfenden oben auf den Steg über ihr. Ein Blick an sich herunter bewies ihr das sich ihr Lichtschwert bei sich befand. Sie zündete ihre türkise Klinge und ging zu der Position, die der Sith herunterfallen würde und wartete ab. Sie sah wie ihr Freund Obi-Wan durch einen gemeinen Tritt vom Sith herunterfiel und zwar einen Steg unter ihr, während Qui-Gon den Sith durch die Macht genau vor ihr Lichtschwert runterwarf. Sie wartete gar nicht ab ob Qui-Gon hinterhersprang sondern begann den Sith selber zu attackieren. Beide kämpften sich den ganzen Steg entlang und genau durch diese sich verschließenden Türen. Weit hinter ihr rannten die beiden hinterher und schafften es nicht sie einzuholen. Dann war noch eine Tür zwischen den Sith und Alana. Er schien sich zu freuen das es sogar jetzt 3 Jedi waren, die er besiegen konnte. Dann öffnete sich die Tür und Alana sprang auf den Sith zu und kämpfte ohne Rücksicht auf Verluste. Die anderen beiden Jedi standen jetzt an der vorletzten Tür und wünschten der Jedi viel Glück, besonders da Qui-Gon wußte wie gemein der Sith kämpfte. Alana wurde immer schneller und trat den Sith das Lichtschwert aus der Hand sowie, nachdem er sein Lichtschwert verloren hatte, wandte sie die Macht an und er flog genau in das Loch. Er wirkte noch im Tod überrascht das er ausgerechnet von einer Frau und Jedi gleichzeitig besiegt worden war. Sie schaute sich zufrieden um und dann standen auch schon Qui-Gon und Obi-Wan vor ihr und freuten sich das sie es geschafft hatte. Sie dachte eher das wenn die beiden gewußt hätten was passieren würde, wenn Qui-Gon gestorben wäre, es bestimmt nicht geglaubt hätten. Dann sprang sie zum nächsten Punkt ihrer Liste.

    Tatooine, das Gehöft der Familie Lars, Abends:

    Anakin verabschiedete sich von Padme und meinte dann zu Alana: "Wollt Ihr wirklich mitkommen, Meisterin Fara?" "Ja, natürlich." "Dann steigt auf." Sie stieg hinter Anakin aufs Motorrad und hielt sich fest während er losfuhr, denn er fuhr richtig rasant durch die Wüste.

    Tuskenlager, Nachts:

    Sie hatten, nach etlichen Durchfragen bei verschiedenen Geschöpfen, das Tuskenlager erreicht. Beide Jedi hockten oben auf einer Klippe und beobachteten das schlafende Lager, während der Mond das Lager beschien. Dann wie auf einen geheimen Kommando sprangen sie beide still und leise die Klippen herunter. Dann schlichen sie sich leise durch das Lager und Anakin fand, dank der Verbindung mit seiner Mutter, das Zelt wo sie gefangen war und schnitt vorsichtig die Rückseite auf während Alana Wache hielt. Dann folgte sie ihm ins Zelt und Anakin schnitt seine Mutter los. Die Mutter war erfreut ihren Sohn zu sehen und starb danach. Anakin saß völlig fertig da und Alana legte ihre Hand tröstend auf seine Schulter. "Ich werde sie alle umbringen." "Nein. Wir gehen und lassen sie in Ruhe. Komm." "Nein, sie haben meine Mutter getötet." Alana schaute ihn so streng an wie sie nur konnte und nur ganz langsam kam er wieder zur Besinnung. "Was würde nur dein Meister dazu sagen? Ich werde dir nachher erklären warum du sie an Leben lassen mußt. Aber wir müssen jetzt gehen, die Sonne geht bald auf." "Er wäre wahrscheinlich enttäuscht von mir. Ihr habt Recht, Meisterin Fara." Er nahm seine Mutter auf die Arme und beide Jedi verließen das Lager so wie sie gekommen waren.

    Tatooine, Gehöft der Familie Lars, Morgens:

    Bald hatten sie die Farm erreicht und Anakin war immer noch sehr traurig. Er dachte darüber nach, was Alana ihm gesagt hatte und suchte nach ihr. Er fand sie im Schatten und sie schien auf ihn gewartet zu haben. Er fragte: "Warum haben die Tusken sie nicht getötet als sie zu Anfang bei ihnen war?" "Ganz einfach. Die Tusken sind erstaunt gewesen wie zäh sie war. Sie beurteilen ihre Feinde durch Schmerzen und deine Mutter war sehr tapfer. Sie haben es anerkannt und wenn sie nicht gestorben wäre hätte man sie vielleicht frei gelassen." "Das versteh ich nicht." "Mußt du auch nicht. Es ist ihre Kultur, sie sind eben so und niemand darf sich einmischen." "Werdet Ihr mein Benehmen Meister Jinn erzählen?" "Mach dir keine Sorgen, ich bin verschwiegen wenn du deinem Meister weiterhin gehorchst." "Ich werde mir Mühe geben. Er ist mir fast wie ein Vater." "Dann bin ich beruhigt." Alana war es wirklich und sprang zum letzten Punkt der Liste.

    Naboo, Villa am See:

    Alana stand abwartend neben Anakin, dieser schaute sehnsüchtig zu Padme dann wandte er sich um und beide Jedi gingen zum Boot das auf sie wartete. Er blickte noch einmal zurück und erblickte eine sehr traurige Padme. Er hätte sie gerne geheiratet aber durch die Anwesenheit von Alana war das nicht möglich. Aber er schwor sich bald hierher zurückzukehren und Padme trotzdem zu heiraten. Beide Jedi stiegen in das Boot und fuhren ab. Alana konnte Anakin zwar verstehen aber er mußte sich klar sein, das dies gerade besser für ihn war. Er wirkte traurig und Alana fragte ihn: "Was ist los?" "Gar nichts. Oder doch. Ich liebe Padme und doch weiß ich auch das das nicht sein darf und Qui-Gon kann mir auch nicht helfen." "Er kann schon aber er will dir wahrscheinlich etwas beibringen indem du dich von dem abwendest was du liebst. Du kennst die Regeln. Diese Regeln wurden nicht umsonst aufgestellt. Wenn du diese Regeln brichst bist du verwundbar und Siths können diese Schwäche ausnutzen. Denk mal darüber nach." Er wirkte jetzt nachdenklicher und Alana war sich sicher das sie es geschafft hatte die Zeitlinien zu verändern. Und so kehrte ihr Geist in ihren Körper wieder zurück.

    4. Rückkehr in die Gegenwart

    Sie kam wieder zu sich und die anderen Ratsmitglieder schauten erleichtert. Sie stand auf und fragte: "Hat sich irgendwas geändert?" "Keine Ahnung. Ich fühle mich wie vorher auch", meinte Shaak-Ti. Die anderen nickten nur und so gingen die 5. Ratsmitglieder enttäuscht zurück zum Saal der tausend Quellen. Dort erlebten sie eine Überraschung. Lord Vader stand drohend vor Qui-Gon während die Soldaten die Anwesenheit überprüften. "Qui-Gon lebt", entfuhr es Adi-Gallia leise. "Also hat es doch was gebracht." Sie näherten sich der Szene vor ihnen um mitzukriegen was zwischen den beiden passierte. Die anderen Jedi waren auf dem Sprung um Qui-Gon beizustehen aber die Soldaten hielten schon ihre Waffen in den Händen. "Meister Jinn. Es ist mir eine Freude Euch hier begrüßen zu dürfen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen." "Kommt darauf an was du willst, Anakin." "Ich bin nicht Anakin sondern Lord Vader. Ich will Obi-Wan-Kenobi haben. Ihr wißt wo er ist." "Das letzte Mal als ich ihn sah, war er mit Anakin unterwegs. Ich habe also keine Ahnung wo er steckt." "Ihr lügt." "Ich habe noch nie gelogen. Was hat er dir getan das du so voller Haß bist? Er war dein bester Freund." "Das ist eine Sache, die nur uns beide betrifft. Sollte ich herausfinden das Ihr doch wißt wo er steckt, könnt Ihr mit Euren Tod rechnen." Er wandte sich ab und sah die 5 Ratsmitglieder in der Nähe stehen. "Ihr habt Glück das Ihr hier seid." Er schaute auf die Soldaten, die die Namen abhakten und dann gingen sie.

    5. Fluchtpläne

    "Alles in Ordnung, Qui-Gon?", fragte Adi-Gallia. "Ja, er hat mir nichts getan." Seine Stimme hatte einen entäuschten Klang und dann wanderte sein Blick dorthin, wo Lord Vader verschwunden war. "Was habe ich bloß falsch gemacht?", fragte er sich laut. "Gar nichts, du hast alles gegeben", antwortete Mace sanft. "Ich hätte wohl noch strenger mit ihm sein sollen." "Das hätte auch nichts genützt", erwiderte Alana. Er drehte sich um und die ganze Gruppe wanderte zum Teich. Alana lehnte sich an den Felsen und beobachtete Qui-Gon. Er sah älter aus, seine Haare waren genauso lang wie damals aber die graue Farbe war stärker vorhanden auch spürte sie seine Macht, die noch stärker geworden war. Auch einige andere Jedi saßen mit den Ratsmitgliedern zusammen. "Wo hat man dich erwischt?", fragte Shaak-Ti Qui-Gon. "Ich war mit ein paar Padawanen auf Ragoon 6, wo wir Fährtenlesen trainiert hatten. Gott sei dank hat man ihnen diese Auszeit gegönnt. Uns erreichte ein codiertes Signal das der Krieg beendet sei und alle Jedi zurückkehren sollten. Wir flogen zurück und als die Padawane den Eingang passierten wurden sie einfach niedergeschossen. Ich selber kam leider nich weit. Ich war gerade unterwegs um in den unteren Ebenen zu entkommen als ich dort auch schon erwischt worden bin. So wurde ich vor Gericht gestellt und eben gerade hierher gebracht." "Dieses Gerichtsverfahren haben alle erlebt. Leider war ich gerade hier als Anakin alle Jedi, die das Pech hatten hierzusein, umgebracht hatte", erzählte Alana. "Was machen wir jetzt? Unser Plan hat wohl nicht funktioniert", fragte Plo Koon. "Keine Ahnung. Aber wir müssen jetzt was unternehmen." "Fliehen können wir nicht, da alle Ausgänge bewacht werden", erklärte Alana. "Aber nicht alles wird überwacht. Erinnert ihr euch an das Rohr im Teich? Wie damals Xanatos und Bruck Chun hier reingekommen sind?", meinte Bant. Alana erinnerte sich an diese Episode und meinte: "Bist du sicher das Anakin davon nichts weiß." "Nein, ich glaube nicht. Es ist ja zu unserer Zeit passiert und ich habe dieses letztens beim schwimmen im Teich gefunden." Sie holte aus ihrer Robe einen wasserdichten Sack. Sie öffnete ihn und daraus kam ein Lichtschwertgriff hervor. "Das gibt es nicht. Wie kam der hierher?", fragte Mace erstaunt. "Wahrscheinlich hatte Bruck damals vergessen, diesen aus dem Wasser zu holen. Was wiederum ein Glück für uns ist." "Jetzt brauchen wir nur noch einen Plan." Qui-Gon war dem Gerede ungeduldig gefolgt und meinte dann zu Alana: "Es gibt eine Lösung." "Tätsächlich?" "Ja. Und zwar bist du die Auserwählte." Jetzt lachte Alana und meinte: "Qui-Gon, das hattet Ihr auch damals von Anakin behauptet. Und wir sehen jetzt was daraus geworden ist." "Ich habe mich mit der Prophezeiung nochmal beschäftigt und herausgefunden das es zwei gibt, für jede Seite einen. Sagt mir ist irgendetwas passiert was dieses bekräftigen könnte?" Alana dachte nach und erzählte dann von dem Erlebnis bei Palpatine. "Das beweist meine Theorie. Du bist die einzige die gegen Lord Vader oder Palpatine antreten kann." "Ihr setzt eine zu große Erwartung in mich. Ich kann auch scheitern und dann hat sich die Prophezeiung erledigt." Die anderen Jedi schauten sich an und Mace antwortete: "Du solltest es versuchen." "Nun gut. Ich werde mein Bestes geben, meine Flucht wird sowiso auffallen." Qui-Gon verschwieg ihr das Anakin ihr Halbbruder war, denn sie sollte nicht abgelenkt werden und so vielleicht die Prophezeiung zu erfüllen. "Du mußt aufpassen unten in den Rohren, denn alle 2 Stunden werden die Kanäle geflutet. Jedenfalls war es so vor dem Überfall", gab Bant den Ratschlag. "Es ist immer noch so", mischte sich ein Techniker-Jedi ein. Alana atmete noch einmal tief durch, nahm den Lichtschwertgriff in die Hand und meinte dann zu den anderen: "Also wünscht mir Glück. Möge die Macht mit euch sein." "Viel Glück und möge die Macht mit dir sein", wurde sie verabschiedet. Sie zog noch ihren Mantel aus und watete in den Teich, sie benutzte ihr Atemgerät und begann zu tauchen. Die Jedi sahen ihr nach und Mace hoffte das sie es schaffen würde. Aber sein ehemaliger Padawan war schon immer für Überraschungen gut gewesen.

    Inzwischen schlängelte sich Alana durch das Rohr im Teich und landete dann im Kanal. Sie schwamm sehr schnell durch diesen und dann spürte sie das sich irgendetwas näherte. Schnell sprang sie aus dem Wasser auf eine der Stege. Das war gerade noch rechtzeitig, da das gereinigte Wasser an ihr vorbeischoß. Sie beschloß nur noch die Stege zu benutzen und tat es dann auch. Bald hatte sie den Ausgang erreicht und mußte leider schwimmend durch den Kanal um nach draußen zu gelangen. Bald darauf stieg sie platschnass aus dem Rohr und stand nun in der untersten Ebene. Sie legte sich ihren schwarzen Mantel wieder um und ging dann in die Richtung, wo das Büro des Kanzlers lag. Sie spürte das dort auch Vader war und sie hatte ihm etwas versprochen.

    6. Helle gegen dunkle Seite

    Sie hatte es dank der Macht geschafft unerkannt bis in das Büro des Kanzlers zu kommen. Sie stand unsichtbar an einer Wand im Büro und beobachtete Lord Vader, der ziellos hin und her wanderte. Er schien sich an seinen Anzug gewöhnt zu haben, denn seine Schritte waren nicht mehr so wackelig. Sie wollte sich gerade zeigen als Vader´s Comlink piepte. Er nahm den Anruf entgegen und ein Hologramm von Commander Vasan erschien. "Lord Vader, einer der Jedi ist nicht mehr im Tempel. Sie ist irgendwie entkommen und die anderen Jedi wissen auch nicht wie sie entkommen konnte." "Wer ist es?" "Meisterin Alana Fara." "Sucht sie und wenn Ihr sie habt, erschießt sie. Gnade hat sie mit ihrer Flucht verwirkt." "Alles klar." Dann verschwand das Bild und Vader schaute wieder nach draußen als Alana auftauchte und meinte lächelnd: "Hier bin ich doch. Man braucht mich nicht mehr zu suchen." Er drehte sich um und erblickte eine sehr nasse Jedi in schwarzen Stiefeln, schwarzen Top und schwarzen Hosen und in ihrer Hand hatte sie ein Lichtschwert. "Na sieh an. Wen haben wir den hier? Wie seid Ihr entkommen?" "Auf den üblichen Weg und jetzt ist Schluß." Er lachte und meinte sarkastisch: "Schluß eher mit Euch, Meister Fara. Ihr werdet hier nicht lebend rauskommen." "Jaja, diese Sprüche habe ich schon so oft gehört das ich das nicht mehr hören kann. Aber was sagt den Padme Amidala zu Euren Aussehen?" Während ihres Gesprächs kam leise Palpatine ins Büro und beobachtede die Szene vor ihm. Diese Frage hätte sie nicht stellen sollen, denn jetzt rastete Vader völlig aus. Er schrie laut: "Wagt es ja nicht ihren Namen in Euren dreckigen Mund zu nehmen. Sterbt endlich." Um die drei herum explodierten einen Menge Dinge aber Alana stand eher im Sturm als das er ihr etwas antat. Palpatine war nicht erstaunt, denn er wollte ja Alana auf seine Seite ziehen aber Vader wollte sie jetzt töten. Palpatine würde kurz vor ihrer Niederlage sich nochmal einschalten. So zog Vader sein Lichtschwert und attackierte Alana jetzt.

    7. Finale

    Beide kämpften ohne Rücksicht auf Verluste. Alana war immer noch eine Jedi, mußte aber wegen ihres Gegners ebenso mit Tricks kämpfen. Vader schien zu ahnen was sie vorhatte und verhinderte ihre Attacken schon meist im Voraus. So kämpften sie sich durch das Büro und verwüsteten es schon praktisch und am Ende mußte es neu eingerichtet werden. Alana hatte Palpatine schon gespürt und meinte zu Vader: "Nun was ist mit Euch los? Wollt Ihr mir nicht erzählen was passiert ist?" "Spart Euren Atem. Es könnte das letzte sein und alles andere ist eine rein persönliche Sache zwischen mir und Obi-Wan." Dann kämpfte er noch härter und Alana hatte alle Mühe ihn abzuwehren und noch zwischendurch die Macht anzuwenden. Dann hatte Vader sie in eine Ecke gedrängt und dachte das er sie besiegt hatte. Er wollte gerade sie töten als Palpatine meinte: "Halt." Vader gehorchte und Alana wartete auf das was jetzt kam. "Nun, Meisterin Fara. Ihr seht was Vader anstellen kann aber es genügt mir nicht. Wollt Ihr es Euch nicht doch noch überlegen und meine Schülerin werden? Ich habe für Eure Kräfte Verwendung." Jetzt lachte Alana laut los und meinte zu Vader: "Sehr Ihr wie er über Euch denkt? Ihr seid nur ein Spielzeug für ihn und wenn er keine Lust mehr auf Euch hat, bringt er oder ein anderer Euch um. Dafür habt Ihr den Orden aufgegeben um der dunklen Seite zu dienen? Ihr tut mir leid." Sie drehte sich zu Palpatine um und meinte ganz gelassen zu ihm: "Ich dachte Ihr kennt meine Antwort. Sie hat sich nicht verändert." Vader stand immer noch vor ihr und wartete darauf was Palpatine vorhatte. Er dachte gar nicht darüber nach was sie ihm gesagt hatte, er war ein Sith. Zwar hatte er alles verloren was ihm irgendetwas bedeutet hatte aber er hatte dafür Macht. Das Verrat ein Werkzeug der Sith war, ging an ihm vorbei oder wußte es nicht. "Dann kann ich nichts mehr für Euch tun. Schade um soviel Talent. Lord Vader." Dieser ließ es nicht zweimal sagen und wollte sie mit einen Schlag töten aber sie war nicht mehr in der Ecke sondern stand jetzt auf dem Schreibtisch. Sie hielt ihr eigenes Lichtschwert in der Hand, das sie gerade erst gefunden hatte, und wartete auf ihn. Palpatine mischte sich jetzt ein und schoß Machtblitze auf sie, die sie abwehrte und ein Teil auf Vader ablenkte und dann meinte sie sarkastisch: "Also das hat schon beim letzten Mal nicht geklappt. Außerdem schadet es Euren "netten" Lord Vader. Ihr müßt Euch schon etwas anderes einfallen lassen." Palpatine war erstaunt über ihre Worte aber ließ in seinen Angriffen nicht nach, während Vader sich von den abgelenkten Blitzen erholte und mit einen lauten Schrei sowie einen Machtsprung Alana vom Schreibtisch schubste. Sie verlor ihr Lichtschwert dabei, daß Palpatine aus dem Fenster warf. Jetzt stand sie völlig ohne Waffe vor den beiden Siths und wollte flüchten als sie mit der Macht gegen die Wand geworfen wurde. Sie schaffte es sich zu befreien und sprang mit einen Salto über die beiden hinweg und schnappte sich den 2. Lichtschwertgriff und stand schon im nächsten Moment in Abwehrhaltung da. Vader griff an und bediente sich seinens Zorns während sich Palpatine im Hintergrund hielt und abwartete. Das sein Schüler sie besiegen würde war ihm schon klar, das sah er an ihren Bewegungen.

    Bald hatten sich die beiden verausgabt und ihre Angriffe wurde immer hölzener auch die Macht hatte nicht mehr so viel Kraft wie zu Anfang. Palpatine nutzte das aus und wartete darauf das Alana ihm den Rücken zukehrte. Sein Lichtschwert hatte er schon gezündet und er nickte leicht Vader zu, der sie jetzt zu ihm trieb. Sie war so im Kampf verstrickt und war auch völlig machtleer, das sie nicht merkte das sie gerade ausgetrickst wurde. Dann stand sie so wie es Palpatine wollte und er stach zu und zwar von hinten in die Nieren. Sie wirkte wirklich erstaunt und so starb sie auch. Beide Siths waren zufrieden und Palpatine meinte zu Vader: "Gut gemachte, mein Schüler. Jetzt könnt Ihr den anderen Jedi mitteilen das der Mordversuch nicht geklappt hat. Und noch eins." "Mein Herr?" "Bringt alle anderen Jedi um. Ich habe keine Verwendung mehr für sie." "Wie Ihr wünscht, mein Lord", erwiederte Vader zufrieden.

    Auf Dagobah spürte Yoda den Tod der Jedi und vor ihm erschien Alana. Sie wirkte erstaunt über ihren Tod und das sie jetzt ein Geist war, dann meinte sie zu Yoda: "Ich bin gescheitert, Meister Yoda. Aber beide zusammen sind zu stark." Er schaute Alana an und meinte nachdenklich: "Dann liegt ab jetzt die Hoffnung der Galaxis auf die Kinder von Anakin. Du hast dein Bestes versucht." "Danke, Meister Yoda. Ich wünsche Euch viel Glück." Mit diesen Worten verschwand der Geist und Yoda mußte 20 Jahre warten bis die Hoffnung der Galaxis zu ihm kam. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Ende
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