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Babylon Galactica Version 2

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  • Babylon Galactica Version 2

    Das ist eine massive Neufassung meiner alten Story mit der ich absolut nicht zufrieden war. Da hatte einfach garnichts gepasst. Ich werde die alte Story auch nicht mehr zu Ende bringen. Dieses ganze Hera, Gott ist Schuld und Kara ist die Bringerin des Todes Gedöns, sorry, damit war ich nicht wirklich glücklich.

    Diese Neufassung hier kommt komplett ohne irgendwelchen Krams aus. Gut die Zylonenhybriden behalten ihre prophetische Gaben, aber das war es auch. Im Babylon5 Universum kann man das mit dem Genetischen Eingriff der Vorlonen oder der Schatten entschuldigen, das muss nun nicht wirklich Gott sein.

    Ein Weiteres. Ich werde sie nicht mehr so regelmäßig updaten wie die letzte Story. Ich werde mir richtig Zeit lassen zwischen den Kapiteln. Also wenn es mal ein zwei Wochen dauert, oder gar einen Monat, nicht böse sein, aber ich Poste nur noch, wenn ich auch zufrieden bin mit meinem (Mach)Werk.

    Ach und bevor ich anfange.... die Üblichen Disclaimer. Mir gehören weder Babylon 5 noch nBSG. Ich habe keinerlei Interesse damit Geld zu verdienen, ich schreibe alleine des Spaßes willen. Auf die Charactere und die Universen habe ich keinerlei copyrights, aber die Geschichte an sich ist mir!


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Jolly schrieb nach 3 Minuten und 35 Sekunden:

    Prolog



    Basisstern 234 auf Patroullie an der Kolonialen Grenze

    Das Einser Modell überprüfte gelangweilt die Daten, die ihm vom Hybriden zugespielt wurden. Die Kolonien waren untätig. Wie fast immer. Das letzte mal als sie sich gerührt hatten, war bei einer Aufklärungsmission vor einem halben Jahr, wo die Kolonialen völlig versagt hatten. Seit dem gaben sie wieder Ruhe. Blind und Taub im Cyrannuscluster gefangen. Ahnungslos den Kriegsanstrengungen der Cylonen ausgeliefert. Nicht mehr lange und sie würden die Kolonien angreifen. Ihre Eltern vernichten um den nächsten Schritt in der Evolution zu tätigen. Die Kolonien waren unterwandert von ihren Menschlichen Spionen. Tausende auf allen zwölf Welten, in vitalen Positionen. Militär, Regierung, Forschung, nichts war sicher vor ihren wachsamen Augen. Nicht mehr lange und man hätte zugriff auf das Planetare Verteidigungsnetz der Kolonien, nein besser noch, auf die komplette Vernetzung ihrer Flotte, und dann würde man zuschlagen.

    Der Hybrid des Basissterns begann auf einmal unkontrolliert zu zucken. Speichel rann ihren Wangen herunter und ihre Augen waren aufgerissen. Auf einmal schrie sie laut auf und die Zenturier in der Zentrale schalteten sich ab.

    "Gelb und Fell, kommen aus dem Blau, Krieg und Tod sie bringen, sterben werden wir, wenn Kinder und Eltern sich nicht in ihrem Gezänk einigen. Licht und Schatten werden von nun an den Kampf ausfechten um zu herrschen und die 13. Kolonie wird sich zeigen." Sprach sie in ihrer emotionslosen Stimme und schwieg dann wieder.

    Cavil schreckte auf und starrte den Hybriden an. "Was?" erwiderte er verwirrt. "Es ist zu spät" Antwortete der Hybrid mit seltsam klarer stimme und lächelte dann. "Es hat begonnen, der Kreis beginnt sich zu schließen. All dies ist schon einmal geschehen und all dies wird nun wieder Geschehen. Licht und Schatten beginnen ihren Krieg und ihre Vorboten sind hier!" Cavil trat zitternd von dem Hybridenbecken zurück und starrte eine Sechs an "Was war das?" sie schüttelte nur verwirrt den Kopf und drehte sich zu einer 8 um. "Dradiskontakt. Sigma 148 Karom 123, Energiespitze unbekannten Ursprungs geortet, drei, vier, sechs Kontakte, Kampfsterngröße, sie stoßen Jäger aus!" Ertönte die Stimme eines Fünfermodells. "Kampfstationen besetzen, Raiders starten und Raketen ausrichten!" Seine Hand tauchte in das Sensorbecken des Hybriden. "FTL Hochfahren und sprung zur Kolonie vorbereiten!"

    Sechs blaue Energiewirbel standen im All und spien jeweils ein Schiff aus. Die Konstruktion war anderst als alles was jemals im Cyrannuscluster gesehen worden war. Ein Ovales gelbes Ei, wo ein Stiel mit Triebwerken dran hängt. So würde es in naher Zukunft von den Kolonialen beschrieben werden. Aus jedem der Schiffe starteten mehr als drei dutzend Jäger. Kleine wendige Maschinen mit zigarrenförmigen Rumpf und kleinen Stummelflügeln an den Seiten. Ohne irgendwelche Vorwarnung eröffneten sie das Feuer mit Energiewaffen auf Basisstern 234.


    Picon Flottenhauptquartier, Picon, einen Monat später


    Commander Adama straffte die Falten an seiner Uniform und starrte aus dem Fenster der Raptor. Picon Flottenhauptquartier. Es war jedesmal ein beeindruckender Anblick wenn man die Skyline dieses gewaltigen Komplexes betrachtete. Doch das interessierte ihn nicht. Er fragte sich warum die Admiralität ihn angefordert hatte nach dem Stealthstar Desaster vor einem Jahr. Nach dieser Schwarzen Operation hatte man ihn auf einen ausrangierten Kampfstern abgeschoben und er wartete eigentlich nur noch auf seine Pensionierung.

    Doch vor einer Woche war ein Eilkurier auf der Galactica gelandet. Das war schon ungewöhlich, da Eilkuriere nur dann eingesetzt wurden,, daß die Befehle so sensibel waren, daß man sie nur persönlich überbrachte. Diese Befehle bestanden darin, das er die Alte Dame sofort zu den Scorpia Flottenwerften steuern sollte, für eine Generalüberholung. Wenn die Galactica angedockt hatte, sollte er sich unverzüglich im Picon Flottenhauptquartier bei Admiral Peter R. Corman melden. Er mochte Corman. Er war ein integerer Vorgesetzter mit Kriegserfahrung aus dem ersten Zylonenkrieg. Doch gleichzeitig war es auch der Offizier, der ihm den Auftrag mit dem Stealthstar gegeben hatte. Dies roch wieder einmal sehr nach einer schwarzen Operation. Und da man ihn dazu befohlen hatte, roch es auch nach einer Selbstmordmission. Einen ausrangierten Commander, dessen Karriere ruiniert war, auf einem ausrangierten Schiff, welches seit 30 Jahren veraltet war. Das gefiel ihm einfach nicht.

    Er wurde unsanft aus seinen Überlegungen gerissen, als der Raptor, in dem er saß, auf dem Oktagon, dem Hauptgebäude des Haupquartiers aufsetzte. "Sir, wir sind gelandet" rief ihm seine Pilotin zu "Danke LT Valerie." Er nickte der jungen Frau zu und rückte sich seine Uniform zurecht ehe er sich zur offenen Luke begab. Vorsichtig trat er die Treppe hinab und atmete die frische Mittagsluft ein. "Picon ist um diese Jahreszeit immer eine Reise wert" Adama senkte seinen Blick und schaute in dunkle braune Augen. Die Frau die vor ihm Stand war etwa 1,80 Groß und anfang fünfzig. Kleine Sorgenfalten waren an ihren Augenwinkeln zu erkennen und ihr hageres, aber schönes Gesicht zeigten eine ungewohnte Härte. Trotzdem lächelte Bill und salutierte. "Admiral Cain, es ist mir eine Freude sie zu sehen. Es ist schon eine Ewigkeit her!" "Drei Jahre Commander, und ich habe es nicht vergessen wie sie mit der Pegasus den Boden aufgewischt haben im Therseus Maneuver. Bei den Göttern, sie haben haben verdammt unfair gekämpft." Sein Lächeln verwandelte sich in ein breites Grinsen. "In der Liebe und im Krieg sind alles erlaubt Admiral, und im Krieg gibt es keinen zweiten Platz, nur Gewinner und Verlierer. Und ich hatte nicht vor zu verlieren!" Helena Cain lachte laut auf und reichte ihm ihre Hand. "Schön sie zu sehen Bill!" er ergriff ihre Hand und erwiderte ihren festen Händedruck. "Es ist auch schön sie zu sehen Helena. Es ist zu lange her. Was macht das Biest?" "Der Pegasus geht es gut Bill, aber wir haben leider keine Zeit für Smalltalk. Admiral Corman wartet, und sie wissen wie er auf Unpünktlichkeit reagiert." Adama verzog das Gesicht und nickte.

    Er folgte ihr schweigend eine Weile durch lange, karge Korridore ehe er wieder das Wort ergriff. "Wissen Sie worum es in diesem Gespräch geht Admiral?" Seine Begleiterin schüttelte den Kopf und schaute ihn an. "Bill, Sicherheitsstufe 3 Omega-Gamma, wenn ich es ihnen sagen würde, müßte ich sie erschießen." Er seufzte und bedeutete ihr weiter zu gehen. "Ich habe verstanden Admiral." Nach einer kleinen Ewigkeit ergriff sie dann das Wort. "Sagen sie Commander, warum wurden sie eigentlich auf die Galactica versetzt?" Adama blieb kurz stehen und sein Gesichtsausdruck vedunkelte sich. "Sicherheitsstufe 3 Omega-Alpha!" war alles was er erwiderte ehe er weiter ging. Helena zuckte kurz zusammen und seufzte dann Sicherheitsstufe 3 Omega-Alpha war vielleicht nicht ganz so hoch eingestuft wie die Gammaeinstufung, aber ein Bruch gegen diesen Befehl bedeutete meist lebenslängliche Zwangsarbeit auf Tauron.

    Kurz darauf erreichten sie eine unscheinbare Holztür. Das Namensschild wies es als das Büro von Admiral Corman aus. Viceadmiral Cain straffte sich ihre Uniform ehe sie anklopfte. "Herein" erscholl eine authoritäre aber doch sanft klingende Stimme. Helena öffnete die Tür und trat in das Büro. "Viceadmiral Cain und Commander Adama melden sich wie befohlen Sir!" Ein hagerer, mittelgroßer Mann mit Halbglatze erhob sich hinter einem massigem Schreibtisch. Auf diesem lag ein schwarzer Aktenordner, der jedem Ankömmling regrecht zurief wie geheim dessen Inhalt war. Der Mann hinter dem Schreibtisch war mitte Ende sechzig und seine Stahlgraue Augen sprühten nur vor Energie. "Schließen sie bitte die Tür Admiral und setzen sie sich dann, beide!" Cain salutierte und ließ Adama ein, ehe sie die Tür schloss. Danach setzen sich beide vor Corman und sahen ihn erwartungsvoll an. Corman streckte sich vor und aktivierte einen Störsender ehe er das Wort ergriff. "Nun sind wir ungestört" er erhob sich und reichte jedem seine Hand. "Hallo Bill, es ist wirklich schön sie zu sehen. Selbst wenn die Umstände ein wenig heikel sind." er wendete sich Helnea zu "Danke das auch sie gekommen sind Admiral." Sie erwiderte den Händedruck und lächelte leicht.

    "Kann ich ihnen was zu trinken anbieten? Sie sind ganz unoffiziell hier! Eigentlich sind sie überhaupt nicht hier!" Diese Anspielung zeigte wirkung und beide nickten leicht. Corman lächelte und schenkte jedem ein Glas goldfarbenes Ambrosia ein. Adama erhob sich und sprach als rangniedrigster Offizier den Toast "Auf abwesende Freunde" sagte er mit seiner ruhigen rauhen Stimme und hob das Glas "Auf abwesende Freunde" erwiderten seine Vorgesetzten und sie leerten die Gläser traditionell in einem Zug.

    "Um auf den Grund ihrer Anwesenheit zu kommen, muss ich sie erst darauf aufmerksam machen das dies eine Schwarze Operation ist, also ist alles, was in diesem Raum gesagt wurde, niemals gesagt worden. Jeder Verstoß gegen die Verschwiegenheitsauflagen wird mit der sofortigen Exekution geahndet. Ich denke das ist ihnen klar. Das einzige was ich ihnen vor ihrer Einverständniserklärung sagen kann, ist, das dies eine Gefährliche Mission mit unbekannten Erfolgschancen ist." Er sah Adama an "Wenn sie diese Mission annehmen, werden sie rehabilitiert mit allen Ehren. Selbst wenn sie bei dieser Mission keinen Erfolg haben sollten!" der Commander sah seinen Vorgesetzten an und hob eine Augenbraue. "Sir? Ich dache ich wäre in der Admiralität eine Persona non grata. Und das noch bevor" erstockte kurz und sah verstohlen zu Cain "diesem bestimmten Zwischenfall." Corman nickte "Das waren sie und sind sie eigentlich immer noch Bill. Sie ecken zu sehr an, sie sind stur, sie sind ewig gestrig, und ihre Loyalität zu ihrer Crew wird ihnen noch einmal das Genick brechen." der Admiral begann zu grinsen. "Aber gleichzeitig sind sie unorthodox, ihre Treue zu den Kolonien und der Flotte ist unbestritten und sie haben Erfahrung mit den Zylonen. Sie haben im Krieg gekämpft, gegen diese Toaster und das ist mehr als man von den meisten Admirälen in der Etappe behaupten kann." Er erhob, drehte sich um und verschränkte die Hände auf dem Rücken. Er starrte die Gemälde an die hinter ihn an der Wand hingen. "Bill, die Stealthstaraffäre tut mir aufrichtig leid. Sie hätten schon seit Jahren zum Admiral befördert werden sollen, aber sie waren der Etappe einfach zu unbequem. Diese Mission ist ihre Chance dazu. Ich bitte sie nicht, sie anzunehmen, ich befehle es ihnen auch nicht. Aber sie sind einfach der beste Mann für diese Auftrag!" Corman drehte sich wieder um und schaute seinen alten Freund in die Augen. "Und ich bin ersetzbar" stellte William trocken fest. "Ja, das stimmt leider auch. Es tut mir leid Bill" Adama lächelte leicht. Er mochte Corman, er war einer der wenigen wirklich ehrlichen Vorgesetzten, die er kannte. "Ich nehme diesen Auftrag an Sir." sagte er ohne lange nachzudenken. Was hatte er zu verlieren? Seine Karriere war zu Ende, seine Ehe geschieden und sein ältester Sohne hasste ihne weil sein jüngerer Bruder bei einem Viperunfall gestorben war. Corman nickte und öffnete den schwarzen Aktenordner.

    Corman schaute kurz in das Inhaltsverzeichnis der Akte und öffnete dann die Zusammenfassung des Ordners. "Vor sieben Tagen meldete die Fernaufklärungsstation Ate mehre massive nukleare Explosionen jenseits der Demarkationslinie. Sie waren etwa 31 Lichtjahre entfernt, und geschahen etwa vor einem Monat. Nachdem wir den Inter- und Extrakolonialen Geheimdienst konsultiert haben, sind wir ziemlich sicher, das wir nicht für diese Aktionen verantwortlich sind." Admiral Cain richtete sich steif auf "Kampfhandlungen jenseits der Waffenstillstandslinie?" "Wir wissen es nicht genau Admiral, aber es ist davon auszugehen. Irgendetwas geht jenseits unserer Grenzen vor, und die Admiralität ist nervös. Und ich muss zugeben mit Recht. Ich finde es nicht gut, das dort draußen, ohne unser Wissen, sich jemand einen Krieg leistet und wir hier nichts davon wissen." Adama nickte und erhob das Wort "Sie wollen das ich dort hinein fliege, und rausfinde was passiert ist?" Corman nickte "Genau das. Sie werden mit einer kompletten Kampfsterngruppe und Unterstützungseinheiten in das besagte Gebiet springen, und auskundschaften wer oder was dafür verantwortlich ist." der Commander nickte und richtete seinen Blick auf Cain. "Was wird ihre Aufgabe sein Sir?" "Admiral Cain wird ihre direkte Vorgesetzte und ihr Backup sein. Ihre Aufgabe wird es sein die Fernaufklärungsstation Ate weiter auszubauen als Kampfstation und im Falle einer Auseinandersetzung ihnen Hilfestellung zu leisten, ansonsten? Sind sie auf sich alleine gestellt Commander." Corman lächelte leicht und schaute Helena an. "Ach ja, als Commander einer Kampfsterngruppe, sind sie leider nicht hochgestellt genug. Admiral? Würden sie bitte?" Cain erhob sich und stellte sich hinter Adama, sie griff nach seinen Schulterklappen und löste sie von seiner Uniform. Danach trat sie zurück und ging in Hab Acht Stellung. Corman trat hinter seinem Schreibtisch hervor und griff in seine Hosentasche. "Commander Adama, erheben sie sich!" Adama erhob sich wie befohlen und auch er ging ebenfalls in Hab Acht Stellung. "Commander Adama. Im Namen des Präsidenten der 12 Kolonien, Richard Adar, ernenne ich sie zum Rearadmiral." Corman befestigte die Admiralschulterpins an Adamas Schultern und trat einen Schritt zurück. "Herzlichen Glückwunsch Admiral, es wurde auch Zeit" er reichte William die Hand und lächelte. Der neuernannte Admiral ergriff sie mit klopfenden Herzen nickte ihm stumm zu. "So, ihr erster Auftrag als Admiral wird es sein, die Umrüstung und Neubestückung der alten Dame zu überwachen. Sobald dies beendet ist, werden sie sich bei den Leonis Maneuvergebieten melden um sich ihrer Kampfgruppe anzuschließen. Dort werden sie noch eine Woche an Maneuvern teilnehmen ehe sie in unbekanntes Land aufbrechen Admiral." Corman griff nach dem Aktenordner und überreichte ihn Adama. "Weitere Einzelheiten entnehmen sie den Berichten und Befehlen. Wegtreten Admiral Adama." Bill salutierte und drehte sich um zu gehen. Als er die Tür hinter sich schloss hörte er noch folgendes "Ihre Befehle Admiral Cain sind folgende...."

    "Guten Tag Commander, ich hoffe ihr Gespräch wa..." LT Valeries Augen weiteten sich als sie die Schulterpins des Admirals erkannte und salutierte dann zackig. "Herzlichen Glückwunsch Sir!" Bill lächelte leicht "Danke LT. Starten sie und wärmen sie den FTL auf, wir springen schnellstmöglich nach Scorpia." Die junge Frau nickte und begab sich zu ihrem Pilotensitz.

    Der neuernannte Admiral Setzte sich auf den Sitz des ELOCA Offiziers und blätterte in seinen Befehlen. Die aufstellung der Expedition war interessant. Er würde eine volle Kampfsterngruppe mit zwei Kampfsternen befehligen. Die Galactica sollte als Flaggschiff dienen und würde dafür innerhalb der nächsten drei Wochen umgerüstet werden. Danach traf man bei Leonis mit dem Rest der Gruppe zusammen. Der Kampfstern Boreas, ein neues Modell der Mercury Klasse. Dazu kamen vier Gunstars. Die Alekto, die Aphrodite, die Kybele und die Leto. Alles schiffe des Hadestyp. Sie hatten nur die hälfte der Masse seiner alten Dame, waren aber weit aus besser bewaffent an der Frontpartie. William nickte beeindruckt. Sollte dies wirklich eine Selbstmordmission werden, dann war man wenigsten gut dafür ausgerüstet. Zu den Kriegsschiffen kam noch die Asklepios. Ein Lazarettschiff mit modernsten Behandlungsmitteln, zwei Thyliumfrachter, die Rising Hope und die Damokles und das Raffinerieschiff Cerberus, falls man auf Thyliumvorkommen stoßen sollte, um sie zu erschließen. Insgesamt standen ihm zehn Schiffe zur verfügung. Das war schon eine beeindruckende kleine Streitmacht. Dazu kamen 10 Staffeln Viper mk VII-2. Sollten sie auf Feindkontakt stoßen, und sollte er noch so groß sein, konnte man sich wehren und dem Gegner wirklich weh tun.

    "Sir?" "Was gibt es LT Valerie?" "Der FTL ist aufgeladen, wir können springen wenn sie bereit sind." Adama schloss den Aktenordner und lehnte sich zurück. "Springen sie LT, bringen sie uns nach Hause!"
    Zuletzt geändert von Jolly; 10.05.2010, 11:18. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

  • #2
    Vielversprechender Anfang. Weiter so!
    Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
    (Dr. Samuel Johnson)

    Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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    • #3
      Ja, wirklich gut. Ich hoffe es geht bald weiter.
      Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

      - Mencius

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      • #4
        Ich werde mich bemühen das es so weiter geht. Ich sitze gerade am ersten Kapitel, und schreibe fleißig weiter, aber der Schichtdienst läßt halt auch ein wenig die Zeit fressen. Am Donnerstag habe ich aber ein wenig mehr Zeit, mal sehen ob ich dann das nächste Kapitel gebacken bekomme.

        Achso, als edit noch hinterher. Helena Cain ist hier immer noch eine eiskalte Frau. Aber sie ist keine Psychopathin. Ich denke das war sie vor dem Fall der Kolonien auch nicht. Aber in der Serie wird sie wohl ein Posttraumatisches Stresssyndrom bekommen haben. Da kann man mal austicken. Sie ist meiner Meinung nach also nicht sooo sehr ooc, falls das jemand denken sollte.
        Zuletzt geändert von Jolly; 12.05.2010, 01:21.

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        • #5
          Dann schreib ich auch mal meine Meinung dazu.

          Das neue Szenario gefällt mir sehr gut. Vor allem die mystische Prophezeiung vom Schattenkrieg hast du gut rübergebracht.
          Das ganze macht wirklich lust auf mehr.

          Ich hoffe nur, dass falls es zu Gefechten zwischen der EA und den Zylonen kommt, nicht wieder die waffentechnisch weit unterlegenen (EA-Raketen sind standarmäßig Fusion während die Zylonen nur einzeln nukleare Waffen einsetzen) Zylonen jedes Gefecht ohne jegliche Verluste gewinnen.
          Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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          • #6
            Schattenkrieg? Sorry, da bissu zu früh für Es ist eher der Prolog zum Schattenkrieg *g*

            edit.

            Und keine Sorge Schlachti. Die Zylonen und Kolonialen werden einen taktischen Vorteil haben, wegen ihrem FTL, die Waffenvorteile liegen aber ganz klar im B5 Universum. Das einzige wovor das B5 Universum Respekt haben muss in Sachen Waffen, sind die KEW der Kobolianer und die Flakschirme der Kampfsterne. Denn da es im B5 Universum keine Schilde gibt, tut es auch einem "!"§!Jäger verdammt weh, wenn er versucht ein Strafingrun auf einen Kampfstern anzusetzen

            Wird übrigens erst im nächsten Kapitel verraten gegen wen der Krieg geht. Aber versprochen, es wird mal ein etwas neueres und weniger ausgelutschtes Thema sein, was es noch nicht soooo oft gab.
            Zuletzt geändert von Jolly; 12.05.2010, 10:39.

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            • #7
              Sooooooo, da mein Betaleser mich soooo in Stich gelassen hat und ich auf der Suche nach einem neuen bin, stelle ich dieses Kapitel auch in der Rohfassung on, bis ich jemanden gefunden hat der meine gruseligen Fehler verbessert.

              Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, das die story so langsam angehen lasse, aber ich will diesmal mehr auf Charakterdarstellung gehen als auf Action. Also vieeeels Spaß damit und solltet ihr böse Fehler finden, dann meldet sie mir bitte doch, damit ich sie verbessern kann, viele Augen sehen mehr als nur die Meinen.

              Zusammenfassung:

              Der Feind wird enthüllt und der Admiral macht sich auf die Reise!


              Kapitel 1


              Irgendwo im Prolmarsektor, vier Wochen später


              Die kleine Koloniale Kampfgruppe schlich sich durch ein unbekanntes Sternensystem. Die Dradisantennen waren auf Passiv geschaltet, damit die Emissionsortung so gering wie möglich gehalten wurde. Doch bei aller Vorsicht die sie walten ließen, ihr Feind war vorbereitet, schließlich drangen sie in sein Gebiet ein.

              "Dradiskontakt Gamma 443 zu Karom 325, drei Basissterne!" "Alarmstufe 1, alle Mann auf Gefechtsstationen! Rollen sie das Baby auf 90° und bringen sie die Steuerbordbreitseite auf den Gegner!" "Verstanden Sir" wie ein infernalisches Heulen dröhnte der Alarm auf und sofort verdunkelte sich das CIC mit Rotlicht. Es gab einen Schlag und Adama wurde von den Beinen gerissen. "Frak, ein weiterer Basisstern ist in unserem Heck gesprungen und hat das Feuer eröffnet!" fluchte Col. Tigh, sein XO und rappelte sich wieder auf. "Alarmstaffeln starten. Die Boreas soll einen Kurzsprung hinter die Dreierformation machen und sie von hinten angreifen! Die Gunstars konzentrieren ihr Feuer auf den Mistkerl hinter uns!" "Verstanden Sir!" brüllte LT Dualla, der Kommunikationsoffizier des Kampfsterns über den Lärm zurück. "Die Boreas ist gesprungen und hat ihre Staffeln ausgeschleust." "Ich sehe es Saul, schick Jollies Staffel zu seiner Unterstützung, Karas Staffel bleibt als unser Jägerschirm zurück!" Tigh nickte und gab die Befehle über sein Headset weiter. "Sir die Aphrodite hat einen Volltreffer im Backbordhangar abbekommen. Die Munition ist detoniert sie... sie ist soeben explodiert!" Adama nickte verkniffen "Weiter angreifen, wir müssen die Zylonen unter Druck halten!" "Kernwaffenalarm! Vier Kontakte, kommen schnell auf uns zu Gamma 412 zu 322!" "Das habe ich seit ewigkeiten nicht mehr gehört" murmelte Tigh verkniffen und seine Hände verkrampften sich am Kartentisch "Flakfeuer verstärken und auf Einschlag vorbereiten!"

              Es war wie ein tödliches Ballett. Eine Choreographie der zerstörung. Vier Basissterne umzingelten ihre Opfer. Die Kolonialen Schiffe gingen in den Gegenangriff über. Viper wurden von Raiders umschwärmt und hunderte Raketen flogen auf ihre Ziele zu. Die Kybele bekam schwere Treffer ab und fing an steuerlos im Raum zu driften. Trotzdem feuerten ihre Geschützcrews unbeirrt weiter auf ankommende Ziele.

              "Sir die Kybele hat einen Treffer im CIC abbekommen!" "Wir sammeln sie nach der Schlacht ein! Was machen die Alekto und Leto?" "Sie haben das Feuer verstärkt, bei den Göttern halten diese Basisstern was aus!" Adama nickte und wendete sich wieder dem Dradis LCD Bildschirm zu "Die Kernwaffen haben wir ausgeschaltet, gut" er aktivierte den Flottenweiten Rundruf "Kernwaffenfreigabe mit den mk 50er! Feuert sie nach Schema Adama Sigma Gamma ab. Schickt diese Bastarde zur Hölle!"

              Tief im Rumpf der der Kolonialen Schiffe wurden Acheron Mk 50 Raketen scharf gemacht und in ihre Röhren geschoben. Sie waren mit 50 Kilotonnensprengköpfen ausgerüstet und relativ klein. Das hatte den Vorteil, das man sie kaum abfangen konnte. Mit Hilfe ihrer Bilderkennungssoftware waren auch konventionellen Raketenabwehrmittel wie Schwalben nutzlos. Nur ein massives Flakfeuer könnte sie aufhalten, aber genau das war das Problem bei Zylonenbasissterne. Sie hatten massive Raketenbewaffnung, schwere KEW 200 Geschütze und eine 4 Meter DuraniumV2 Panzerung. Aber kaum Flakabwehr. 35 Raketen wurden abgefeuert und rasten auf vier Ziele zu. Mehr als die Hälfte wurde abgefangen, aber der Rest fand ihr Opfer. Vier neue Sonnen entstanden an den Stellen, wo einst Basissterne ihre Position hatten. "Status!" verlangte der Admiral "Sir, diese Mistkerle sind soeben in den Cylonenhades eingefahren." Adama nickte zufrieden und betrachtete die Dradiskonsole "Schickt die Viper in Tauformation aus zum aufräumen. Ich will keinen einzigen Raider mehr sehen wenn wir hier abfliegen!" "Verstanden Sir!"

              Die Alarmsirenen verstummten und die Brücke erhellte sich wieder. Adama streckte sich ächsend und nickte Tigh augenzwinkernd zu. "Nicht schlecht diese Neuausstattung. Das neue Dradissystem ist fast 300 % effektiver als das alte! Auch die Software für die Flakabwehr ist beeindruckend, Frak, diese Babies schießen nun fast doppelt so schnell mit der neuen Munitionszuführung, und dazu treffen sie um 60 Prozent genauer!" schwärmte der Admiral.

              Tigh grinste ihn an und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. "Allerdings Bill, und diese neuen Maneuversimulatoren sind jeden einzelnen Cubit wert. Man fühlt sich fast wie in einer echten Schlacht." "Das ist auch bitter nötig. Diese Kids hier sind so etwas von Grün, da tut ihnen ein wenig Streß nicht weh." sein XO wollte gerade etwas erwidern, als sich das Schott zum CIC öffnete.

              "Aaaaachtung! Admiral auf der Brücke!" Die gesamte Crew stand stramm und salutierte den Neuankömmling zu "Rühren! Verlassen sie bitte den Simulator!" sofort entspannten sich die Frauen und Männer und verließen nach und nach das CiC. Nagala wartete bis er und Adama alleine waren , ehe er das Wort ergriff "Admiral Adama! Nicht schlecht was sie hier gemacht haben, allerdings haben sie den Kolonialen Steuerzahlern auch einige Milliarden Cubits gekostet." Adama lächelte nur "Admiral Nagala, es ist mir eine Freude sie hier zu sehen. Sir, ich muss ihnen sagen, das ich lieber ein paar Kernwaffen zuviel abfeuer, bevor ich die Kondolenzbriefe für ein paar Tausend gefallene unterschreibe!" Admiral Entios Nagala schaute seinen untergebenen kritisch an und nickte dann. "Es war eine schwere Entscheidung. Kernwaffen setzt man normal nur in kleinen Mengen ein für punktuelle Angriffe. Einen Flächenangriff wie diesen habe ich nicht erwartet." "Sir, was mich die Zylonen ein für alle mal gelehrt haben ist, das es keine punktuelle Angriffe gibt. Sie springen nah an ihre Ziele heran und versuchen ihre Gegner mit ihren Schwärmen an Raider zu überwältigen. Bei der Operation Raptor Talon haben wir sie schmerzlich lernen müssen diese Lektion." Nagala nickte und wechselte das Thema "Was halten sie von ihrer Crew?" Adama runzelte leicht die Stirn ehe er antwortete "Sie sind grün. Verdammt grün. Aber sie haben Potential. Ich werde noch das eine oder andere Maneuver mit ihnen abhalten um die Abläufe noch flüssiger werden zu lassen, aber ich denke mit diesen Frauen und Männern würde ich durch das Feuer gehen, wenn ich muss." "Das ist gut zu hören Admiral Adama, denn wir haben Nachrichten von Admiral Cain. Die Aufklärungsstation Ate hat weitere Detonationen geortet. Diesmal aber in einer Größenordnung, die nur von einer großen Flottenkonzentration zeugen können." Bill hob eine Augenbraue "Das ist aber noch nicht alles oder?" "Nein, diesmal war das Zentrum des Gefechtes nur noch 17 Lichtjahre von der Demarkationslinie entfernt!" Adamas Augen wurden zu Schlitzen, er wußte was dies bedeutete. Irgendjemand hatte einen Krieg angefangen und er kam der eigenen Haustür immer näher. "Verdammt Sir, das hört sich nicht gut an!" "Nein tut es nicht. Ich will das sie in zwei Tagen aufbrechen. Geben sie ihren Frauen und Männern so lange Urlaub, ausnahmslos. Und davon sind sie nicht ausgeschlossen! Fahren sie nach Hause und melden sie sich in 48 Stunden auf ihrem Schiff zurück!" "Aber Sir..." "Das ist ein Befehl Admiral!" "Ja Sir!"

              Omelos, Calibansektor, Hauptwelt, des Dilgarimperiums, etwa zur selben Zeit

              Kriegsmeister Hn´dher war alles andere als in guter Laune. Er hatte ein Pentagon an modernsten Schiffen verloren. Sicher, die Besatzungen waren unerfahren, und diese Schiffe waren ersetzbar. Aber es war unentschuldbar, das diese Schiffe bei einem einfachen Aufklärungseinsatz verschwunden waren. Ohne irgend eine Meldung. Sie waren seit 2 Wochen überfällig und man musste davon ausgehen das sie zerstört wurden. Sie standen unter seinem Kommando, und nun musste er sich vor dem Kriegsrat rechtfertigen. Wenn man ihm nicht genädig gestimmt war, konnte es ganz schnell geschehen, das er seines Amtes enthoben wurde. Und dies bedeutete auf Omelos meist nur eines. Einen langsamen und qualvollen Tod zur Abschreckung an andere, zukünftige Versager. Hn`dher trat vor die Ratskammer und betrachtete finste die beiden Elitegarden. "Was ist das Begehr?!" fauchte der Höherranige " der Kriegsmeister seufzte innerlich, ließ sich aber auf die uralte Prozedur ein "Kriegsmeister Hn`dher, Waffenmeister des Charkrrayn Ritus, Verfechter der 1000 Tode, Bezwinger der Ashlyn, Herrscher des Clans ´dher, ich wurde vor den ehrwürdigen Rat gerufen um sich zu rechtfertigen." "So sei es Hn`dher, tretet ein und rechtfertigt euch!" die beiden Leibgardisten traten zur Seite und ließen ihn ein.

              Langsam trat er in den sechseckigen und sechzig Meter durchmessenden Saal. In der Mitte des Saals stand ein sechseckiger Holzpodest aus feinsten Tropenhölzern. Ebenso langsam wie er den Saal betreten hatte, durchschritt er ihn und erklomm die Sechs stufen des Podestes. Stur starrte er gerade aus und ignorierte die dunklen Flecken, die um und am Podest klebten. Oben angekommen, verschränkte er seine Arme traditionell vor der Brust und verbeugte sich vor den fünf anwesenden Kriegsmeistern. "Kriegsmeister Hn´der hat den Ruf des Rates gehört und ist ihm gefolgt!" "Der Rat hat den Kriegsmeister Hn`der gerufen und ist erfreut, das er ihm gefolgt ist!" erwiederte der oberste Kriegsmeister Che`dahn. Nun, da die Formalitäten erledigt waren, ergriff Hn´der mit einer Frage das Wort "Warum bin ich vor den Rat gerufen worden? Wir sind im Krieg, und ich musste quer durch den Calibansektor reisen um vor euch zu treten!" "Du hast Recht Kriegsmeister, wir im Krieg gegen die Liga der Blockfreien Welten und eine Verzögerung kann nicht geduldet werden!"

              Hn´dher fühlte sich als ob eine kalte Klaue nach seinem Herzen griff. "Und Versagen in diesen sensiblen Zeiten, ist eine Verzögerung. Wir haben dich her gerufen, damit du abgelöst wirst!" fuhr Che´dahn mit einem leisen Fauchen fort. Hn´der sackte innerlich zusammen. Das war sein Todesurteil. "Wer wird meinen Posten übernehmen?" "Das bin ich" erwiderte eine sanfte weibliche Stimme hinter ihn. "Das ist nicht euer ernst!" Knurrte er und drehte sich um "Nicht Jha´dur! Sie ist noch ein Kitten! Sie weiß nicht wie man Krieg führt, wie man tötet, wie..." Hn´dher wurde rüde unterbrochen als 50 Zentimeter Stahl in seinen Magen fuhren. Beiläufig, als wie man eine Fliege erschlägt, hatte sie ihr zeremonielles Schwert gezogen und in ihr Opfer gestochen. "Das Töten mein Freund, ist garnicht so schwer" murrte sie und zog die Klinge mit einem Ruck heraus. Hn´dhers Beine gaben nach und er sackte zu Boden. Beide Hände wie Klauen um die Bauchwunde gepresst. "Du bist erwachsener als ich dachte Jha´dur, und ehrgeiziger als mir es gut tut!" die junge Dilgar lächelte und beugte sich zu ihm herab. "Ich habe viel von dir gelernt Meister, aber nun wird es Zeit das ich meinen eigenen Weg gehe." der ältere Dilgar spuckte Blut und schaute auf "Lass mich wie ein Krieger sterben, töte mich schnell, und lass mich nicht verrecken wie elende Beute! Das bist du mir schuldig Jha´dur!" die Dilgar nickte und stieß ihn ohne zögern die Klinge in den Hals.

              Nach dem sie ihre Klinge an der Kleidung ihres Opfers gereinigt hatte wendete sie sich dem Rat zu. "Rat der Kriegsmeister, ich bin bereit für meine Aufgabe." "Kampfmeister Jha´dur, von nun an wird man dich als Kriegsmeister Jha´dur kennen. Deine Aufgabe wird es sein, in das unbekannte Gebiet vorzustoßen, wo unser Trägerpentagon verloren gegangen ist. Kundschafte diesen Sektor aus, finde heraus wer sie vernichtet hat, und zerschlage den Feind. Ist der Feind zu stark, kehre zurück und erstatte Bericht. Dann mobilisieren wir Reserven und kehren zurück!" Jha´dur nickte und schlug sich mit der Faust gegen die Brust. "Es ist mir eine Ehre für Omelos zu dienen!" "Geh Jha´dur!" sie nickte und verließ mit einem triumphierendem Lächeln die Ratskammer.

              CIC der Galactica, 2 Tage später


              Admiral Adama trat vor das Schott zum CIC und rückte sich seine Uniform zurecht. Er war nun seit vierzig Jahren in der Flotte, ein Veteran des ersten Cylonenkrieg und seit über einem Jahrzehnt Commander eines Kampfsternes, und trotzdem war er nervös wie an seinem ersten Tag in der Akademie. Dies war sein erster offizieller Tag als Flaggoffizier für eine Kampfsterngruppe. Die Wochen vorher zählten nicht. Das war das Zusammenstellen und Ausrüsten der Gruppe. Heute aber musste er das erste mal die volle Verantwortung über mehr als zehntausend Frauen und Männer tragen. Die beiden Marines vor der Tür sahen ihn erwartungsvoll an und er nickte ihnen zu. Der ältere von beiden öffnete ihm das Schott und trat ein "Aaaachtung! Admiral auf der Brücke!" Sofort stand die Crew im CIC still und alle Augen waren auf ihm gerichtet. Adama räusperte sich "Weiter machen!" befahl er ruhig und trat an den Kartentisch in der Mitte des CIC. Er verschränkte die Arme hinter sich und stellte sich mit dem Rücken an den Tisch. Sein Blick wanderte durch das CIC und sah glänzende Augen. Er war stolz auf seine Crew. Abkommandiert einst auf einen ausgemusterten Kampfstern, und trotzdem hatten sie immer ihr bestes gegeben. Er blickte zu LT Dualla "Jr. LT, Gehen sie auf Kampfgruppenfrequenz." "Ja Sir" Er wartete bis sie ihm zustimmend zu nickte"Meine Damen und Herren, hier spricht der Admiral. Ich bin kein Freund großer Worte!" begann er mit klammer Stimme und räusperte sich abermals "Also halte ich es kurz. Ihr seid für diese Aufgabe ausgebildet worden, viele von euch sind von mir ausgebildet worden. Die, die es nicht sind, gingen durch die harte Schule der Kolonialen Flotte. Vor uns liegt ein harter und langer Weg. Das Unbekannte hat uns schon immer gefürchtet, aber wir sind Vorbereitet. Wir werden in den Prolmarsektor springen und dort seit mehr als vierzig Jahren einen Fuß setzen. Ihr habt nichts zu befürchten, denn ihr seid die Besten. Glaubt an euch, so wie ich an euch glaube und wir werden alle heil zurück kommen!" Er wendete sich an Dualla "Ende der Übertragung. Col. Tigh? Ankerklappen lösen und kurs auf die Rendevouskoordinaten setzen. Wir springen in dreißig Minuten!" "Verstanden Sir!"

              An der Andockbucht 67 der Scorpiaflottenwert lösten sich die Klammern an der alten Dame. Langsam, mit Hilfe der Steuerdüsen, trieb sie rückwärts ab. Majestätisch drehte sie sich langsam um 180° ehe sie die Haupttriebwerke aktivierte und in den Leeraum steuerte. Schneller und schneller beschleunigte sie bis sie ihre Reisegeschwindigkeit erreicht hatte. Nach nur wenigen Minuten erreichte sie den Punkt an dem sie wieder abbremste. Langsam, mit einer unglaublichen Perfektion, glitt sie in die Spitze einer keilförmigen Formation als Flaggschiff ihrer Kampfgruppe. Sie war zwar ein wenig kleiner als die Boreas, wirkte aber dank ihrer Breite massiger. Sie war eindeutig ein stolzes altes Flaggschiff. "Dualla, Countdown für den Sprung vorbereiten, geben sie den Commandern und ihren XO´s bescheid, das ich sie nach dem Sprung an Bord der Galactica für eine Besprechung sehen möchte." Er sah Tigh an "Und sag dem Schiffskoch, das ich mit nichts besseren zufrieden bin, als das Beste was er kochen kann!" Tigh grinste "Verstanden Bill, mit nichts besseren als er kochen kann. Dafür bringe ich das beste mit, was Aerilon keltern kann!" Adama grinste und zwinkerte seinen alten Freund zu. "Sir, Coundown startet in fünf Sekunden!" Der Admiral schaute auf und nickte "Countdown flottenweit übertragen!"

              Auf allen Schiffen der Kampfgruppe krachten für eine Sekunde die Funkgeräte, ehe Anastasia Dualla´s Stimme den Lärm ersetzten. "Countown in T-10, 9, 8,7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, Sprung!"

              Wo vorher 10 Schiffe stolz im All schwebten, erschienen an ihrer Stelle 10 grelle blaue Blitze. Danach war es wieder dunkel und leer im All, als wäre niemals was gewesen.

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              • #8
                Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
                Schattenkrieg? Sorry, da bissu zu früh für Es ist eher der Prolog zum Schattenkrieg *g*

                edit.

                Und keine Sorge Schlachti. Die Zylonen und Kolonialen werden einen taktischen Vorteil haben, wegen ihrem FTL, die Waffenvorteile liegen aber ganz klar im B5 Universum. Das einzige wovor das B5 Universum Respekt haben muss in Sachen Waffen, sind die KEW der Kobolianer und die Flakschirme der Kampfsterne. Denn da es im B5 Universum keine Schilde gibt, tut es auch einem "!"§!Jäger verdammt weh, wenn er versucht ein Strafingrun auf einen Kampfstern anzusetzen

                Wird übrigens erst im nächsten Kapitel verraten gegen wen der Krieg geht. Aber versprochen, es wird mal ein etwas neueres und weniger ausgelutschtes Thema sein, was es noch nicht soooo oft gab.
                Der Sprungantrieb ist in der Tat taktisch überlegen. Vor allem weil man auch kleinere Einheiten damit ausrüsten kann (strategisch ist Hyperraum aber im Voreil da viel schneller.). Das aus dem Nichts auftauchen nützt den Zylonen und Kolonialen aber nicht all zu viel, da der Feind, dass mangels Hyperraumtechnik auch kann. Sie sehen keine Schiffe im Hyperraum kommen.

                Bei den Flakschirmen stimm ich dir zu. Die pusten jeden Jäger weg der nahe ran will. Auf große Entfernungen sind Interceptoren aber im Vorteil. Trotzdem will ich nicht in den Flakvorhang fliegen.

                Und eine Frage. Was genau sind KEW?

                Der Dilgar-Krieg ist echt ein neues Szenario.
                Und es geht gut weiter. Ich habe keine gröberen Fehler entdeckt. Der einzige war:
                Ich wurde vor den ehrwürdigen Rat gebeten um sich zu rechtfertigen.
                Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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                • #9
                  KEW Kinetische Energiewaffen. Auf deutsch gesagt Railguns. Mit mächtig bösen Bumskaliber. Nicht die Reichweite von Laserwaffen im B5 Universum, aber das Kawumms was die machen, kann man sehen lassen.

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                  • #10
                    Wow. Ich finde das sehr gut. Ich kenne mich in BSG einigermaßen aus, in B5 aber so gut wie überhaupt nicht. Insgesamt ist es sehr schön geschrieben, man kann sich gut in die Leute hineinversetzen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
                    Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


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                    • #11
                      Es wird zwar noch ein wenig dauern, aber sie kommt, obwohl ich immer noch keinen Betaleser habe der sich an meine Rechtschreibe ran traut

                      Und danke für das Kompliment, ich bin gerade zwei Zentimeter gewachsen.

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                      • #12
                        Kannst du uns sagen wie lange es ungefähr noch dauert?
                        So langsam werde ich nämlich ungeduldig, weil ich wissen will wie es weiter geht.

                        Bis dahin muss ich mich mit The Dilgar War überwasser halten. Lang genug ist es ja.
                        Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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                        • #13
                          *lacht* Ich kanns dir nicht sagen, ich schreibe zwar, aber es ist zäh, ich kann einfach keine Gespräche führen, also auf Papierform. Ich schreibe eines, das wird dann umgeändert, noch mal geändert dann gelöscht und ich fange mit dem Gespräch von vorne an, das ist gruselig, denn das nächste Kapitel ist auch mehr eine Einführung, dauert noch ein wenig bis es Action gibt.

                          Und viel Spaß mit dem Dilgarwar, der war genial geschrieben!

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                          • #14
                            Bin schon bei Kapitel 7. Durch das erste hab ich mich zwar kämpfen müssen, da ich bei englischen Texten weniger Geduld beim lesen habe, aber bis jetzt ist es echt super.
                            Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Großvater, nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer im Wagen. - Will Shriner

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                            • #15
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