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Star Trek Fan Fiction - A New Beginning

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  • Star Trek Fan Fiction - A New Beginning

    Kapitel 1: Entscheidungen


    Sternenzeit 200583,6
    Generationsschiff Odyssee; ca. 5 Lichtjahre von der galaktischen Mauer entfernt


    Langsam flog das gewaltige Schiff in Richtung des Gasriesens. Müde betrachtete Captain Johliek Odess das gelb braune Farbenspiel der Gaswolken des Planeten. Leise seufzend rief er sich in Erinnerung, was der Grund für die nun schon, mehr als 80 Jahre dauernden Odyssee der Menschen durch die Leere des Alls war. Ein Volk unbekannter Aliens hatte am 13. Juli 2437, einem Freitag, innerhalb von wenigen Stunden die Föderation ausgelöscht hatte. Woher sie kamen und was sie wollten wusste niemand. Die einzigen Überlebenden befanden sich auf den Schiffen die Weit vom Föderationraum entfernt, den Tiefraum erkundeten und so nur sporadisch Kontakt zur Sternenflotte aufnahmen. Eines dieser Schiffe war die Stargazer gewesen. Ein Schiff der Galaxy-Klasse,das grade aus dem Gamma-Quadranten zurückkehren wollte, als sie die Nachricht empfingen. Mit maximalem Warp hatten sie sich auf den Weg zur erst kürzlich gegründeten Kolonie auf Dantar V gemacht. Um sich mit dem Führer der dortigen Kolonie über das Weitere vorgehen abzustimmen. Kurz darauf empfingen sie den Notrufes eines Schiffes, welches ganz in der Nähe von einer Schiffsflotte unbekannter angegriffen wurde. Schnell herrschte Einigkeit darüber, dass das nächste Ziel diese Kolonie sein würde. In Windes eile wurden die Kolonisten auf die verfügbaren Schiffe evakuiert. Seit diesem Tag dauerte nun die Flucht der Stargazer. Inzwischen erinnerte das Schiff kaum noch an die Galaxy-Klasse, verschiedene Verbesserungen hatte das Schiff hinter sich, um die Kapazität für die wachsende Bevölkerung zu gewährleisten. Inzwischen hieß das Schiff auch nicht mehr Stargazer sondern Odyssee, in Erinnerung an die Irrfahrten des Odysseus und an meinen Vater, dachte Johliek bekümmert.

    „Captain ich empfange mehrere Signale von der Rückseite des Planeten“, meldete eines der Besatzungsmitglieder und rief Odess aus seinen Tagträumereien. „Können sie identifizieren um was es sich handelt“, fragte Odess. „Nein, dafür sind die Interferenzen aufgrund des Planeten zu groß.“ Diese Interferenzen hatten die Flotte hierher geführt in der Hoffnung sich dort eine Weile verstecken und falls möglich dringend nötige Reparaturen am Warpantrieb und anderen wichtigen Systemen durchzuführen. „Teilen sie dem Rest der Flotte mit sie sollen sich zurückziehen und am Sammelplatz Omega-VII auf unsere Rückkehr warten während wir die Lage sondieren. Falls wir nicht in fünf Tagen zurück sind sollen sie die Reise ohne uns fortsetzen“, antwortete Odess und starrte auf den Schirm der immer noch den Gasriesen zeigte. „Wie lange noch bis wir um den Planeten herum sind Navina“, fragte er die Frau an einer der Konsolen. „Drei Minuten“, antwortete sie knapp und konzentrierte sich wieder auf den Bildschirm. „Captain, der Rest der Flotte geht in 20 Sekunden auf Warp“, teilte ihm seine Stellvertreterin Tharah mit. „Computer, verbinde mich mit dem Maschinenraum“, er wartet einige Sekunden bevor er weitersprach. „Tagok, wie ist unser Status“, fragte er den Chefingenieure der Odyssee. „Könnte besser sein Captain. Die Schilde arbeiten nur auf 73% der maximal Leistung, die Torpedobatterien sind immer noch Defekt, der Warpantrieb bringt höchstens noch Warp 6, wenn Überhaupt, einzig die Phaser sind voll einsatzfähig“, antwortete Tagok. „Captain wir sind in 15 Sekunden in Sichtweite. Die Sensoren zeigen immer noch keine eindeutigen Ergebnisse.“ Die nächsten Sekunden verliefen in Schweigen jeder war mit seinen Aufgaben beschäftigt. „Scheiße, sie sind es“, fluchte eines der Besatzungsmitglieder hinter ihm. Jeder wusste was das heißt. „Valentina sofort beidrehen maximale Geschwindigkeiten, weg vom Planeten“, rief er der Pilotin zu. Diese hatte bereits ohne seinen Befehl alles nötige eingeleitet und das Schiff entfernte sich vom Planeten. „Sie haben uns bemerkt“, stellte der Copilot unnötigerweise fest. Fünf Schlachtkreuzer näherten sich der Odyssee und holten schnell auf. Plötzlich trafen einige Strahlen das Heck der Odyssee. „Captain der Warpantrieb ist ausgefallen“, meldete der der Chefingenieure über Bordfunk. Zwei weitere Strahlen schlugen ein und zerstörten die Hauptimpulstriebwerke. „Tagok kannst du die Transwarpspule zum laufen bringen“, fragt Odess den Ingenieure. „Ja, nur ich weiss nicht wo wir landen werden“, antwortete dieser. „Egal tun sie es, wir sind eh verloren.“ Nach einigen Sekunden, die allen wie Stunden vorkamen, ging ein kurzer Ruck ging durch das Schiff als die Transwarpspule hoch fuhr. Zwei Sekunden später verschwand die Odyssee.

    „Captain, der Warpantrieb ist irreparabel beschädigt“, meldet Tagok in seinem typischen ruhigen Ton. Inzwischen waren knapp 20 Minuten seit dem Gefecht vergangen. „Kann es noch schlim...“, antwortete Odess grade als ein gewaltiger Ruck durch das Schiff ging. „Was zur Hölle war das“, fragte Odess in die Runde. „Die Transwarpspule ist hochgegangen“, antwortete Tagok. „Aber wir bewegen uns noch, oder.“ „Ja Captain aber es gibt keine logische Erklärung da....“ Ein weitere heftiger Ruck ging durch das Schiff bevor der Chefingenieure seinen Satz beenden konnte. „Captain wir sind stehen geblieben“, meldete die Pilotin. „Wo sind wir?“ „Keine Ahnung Captain, aber anhand der dichte der Sterne tippe ich auf den Epsilon-Quadranten“, antwortete Valentina. „Faszinierend“, kam auf einmal die Stimme des Chefingenieure aus dem Maschinenraum. „Tagok, weisst du was grade vorging.“ „Nein Sir, aber ich habe eine logische Schlussfolgerung.“ „Die wäre“, fragte Johliek Odess. „Während des Transwarpfluges haben wir die galaktische Mauer durchquert, dies führte zu einer Rückkopplung in der Transwarpspule. Dadurch entstand ein temporäres Wurmloch welches wir mitten im Epsilon-Quadranten verließen.“ „Captain, sehen sie nur“, sagte Lyrisia plötzlich und deutete auf den Hauptschirm. Direkt vor dem Bug der Odyssee lag ein gewaltiges Raumschiff in den weiten des Alls. „Was ist das für ein Schiff“, wollte Johliek von Tharah wissen. „Vom Aussehen her ist es ein Schiff der Sternenflotte aber keines der mir bekannten“, antwortete diese. „Scannt das Schiff ich will wissen ob irgendetwas darauf noch lebt“, befahl einem der Besatzungsmitglieder. Nach einer Weile antwortete er: „Keine Lebenszeichen an Bord Captain nicht mal Bakterien leben dort. „Ist irgendwo die Registrationsnummer zu erkennen.“ „Nein Sir dafür sind wir zu tief.“ „Valentina mach ein Shuttle startklar ich will wissen was das für ein Schiff ist.“

    Zehn Minuten später startete das Shuttle aus dem Heckhangar in Richtung des unbekannten Schiffes. Langsam flog das Shuttle vorbei, wodurch erst die ganze Größe des Schiffes deutlich wurde. Etwa 800 Meter lang, gut 300 Meter breit und 150 Meter hoch schätzte er. „Wirklich gewaltig das Schiff“, sagt Valentina die den Blick des Captains bemerkt hatte. Eine weitere Minute verlief schweigend, während das Shuttle in Richtung Bug flog. Schließlich kam die obere Hälfte des Bugs in Sicht und als er erkannte um welches Schiff es sich handelte, stockte ihm kurz der Atem. „USS Enterprise NCC 1701-F“, las er schließlich stockend hervor. „Ist das wirklich die Enterprise“, fragte er Valentina die genauso erstaunt war wie er. „Durchsuche bitte die Datenbank nach den letzten bekannten Informationen über die Enterprise“, befahl er der Pilotin und grübelte über das gesehene nach. Schließlich erschien auf dem Bildschirm die letzten Berichte über die Enterprise. Sie stammten alle noch aus Zeiten der Föderation und waren fast 100 Jahre alt.

    2423: Beginn einer siebenjährigen Erkundungsmission des Gamma-Quadranten
    2430: Enterprise kehrt nach siebenjähriger Erkundungsmission aus dem Gamma-Quadranten zurück

    Es folgte ein verschlüsselter Absatz und nur von einem Raumschiffcaptain der Sternenflotte geöffnet werden konnte. Schnell Tippte er seinen Kommandocode ein um den verschlüsselten Teil ebenfalls zu lesen.

    2430: Außerdienststellung aufgrund des schlechten Zustandes der Systeme
    2431: Baubeginn der neuen Enterprise
    2433: Stapellauf der USS Enterprise NCC 1701-F; während des Jungfernfluges zerstört sie einen Borgkubus und beweist damit, dass sie das kampfstärkste Schiff der Sternenflotte ist
    2434: Beginnt die Enterprise mit der Erkundung der Epsilon-Quadranten
    2435: Kontakt zur Enterprise geht verloren

    Klassifikation: Evolution-Klasse Enterprise-Typ
    Typ: Multifunktionsschlachtschiff
    Länge: 830 m
    Breite: 274 m
    Höhe: 115 m
    Gewicht: 5.810.000 metrische Tonnen
    Offensivsysteme:
    20 x Typ XX Phaser
    12 x Typ XVI Pulsphaser
    10 x Torpedowerfer (je 5 vorne und hinten)
    Defensivsysteme:
    Triphasen-Schilde
    Transphasenschilde
    Deflektorschild
    Ablativpanzerung
    Taktische Systeme:
    Tarnvorichtung
    Multivektorangriffsmodus

    Erstaunt lass er den Absatz erneut und schüttelte schließlich den Kopf. Wenn diese Angaben stimmten könnte dieses Wrack so ziemlich alles verändern. „Es ist die Enterprise daran besteht kein Zweifel“, sagte er schließlich zu seiner Begleiterin. Danach drückte er einige Knöpfe um eine schiffsweite Verbindung zur Odyssee herzustellen. „Hier spricht der Captain, das Schiff vor uns ist die USS Enterprise daran besteht kein Zweifel.“ Jubel brach nach dieser Nachricht aus. Die Enterprise, das stolzeste Schiff der Sternenflotte lag direkt vor ihnen. „Valentina wir kehren zur Odyssee zurück“, „Aye, Captain“.

    Eine viertel Stunde später saß er wieder im Kommandosessel der Brücke und plante die Erkundung des Schiffes. Sie hofften die Enterprise wieder flott zu bekommen da Tagok nach weiteren Untersuchungen auch die Impulstriebwerke mit den derzeitigen Mitteln für irreparabel beschädigt erklärt hatte. Die Enterprise war ihre letzte Hoffnung um nicht auf Ewigkeit in der Leere des Alls gestrandet zu sein. „Die Erkundungsteams Alpha bis Epsilon haben sich in Transporterraum 1 einzufinden, ich wiederhole, die Erkundungsteams Alpha bis Epsilon haben sich in Transporterraum 1 einzufinden“, meldete Captain Johliek Odess über Bordfunk. „Tharah du hast die Brücke“, sagte er zu seiner Stellvertreterin und machte sich danach selbst auf den zum Transporterraum. Dort warteten bereits gut 50 Leute. „Alpha Team zur mir“, befahl er. „Tagok du suchst den Maschinenraum und schaust was noch funktioniert. Navina du suchst die Krankenstation und die Labore auf und versuchst mehr über die letzten Projekte herauszufinden. Franklin sie durchsuchen mit ihrem Team die Mannschaftequatiere. Xu'Quash sie suchen die Astronomie und Versammlungsorte an Bord des Schiffs auf, vielleicht gibt es dort Hinweise auf die Angreifer. Mein Team macht sich auf den Weg zur Brücke und versuchen die Lebenserhaltungssysteme wieder zu starten“, verteilte er seine Befehle an die einzelnen Teams. Mit einem Grinsen fügte er hinzu: „Sonst geht uns noch irgendwann der Sauerstoff aus.“

    Dank der Konstruktionspläne der Evolution-Klasse fanden Navina und ihr Team recht schnell die Krankenstation. Sie war wie auch der Rest des Schiffes sehr großzügig ausgelegt, im Gegensatz, zu der der Galaxy-Klasse. „Verflucht“, schimpfte einer der Teammitglieder und betrachtete seine Hand auf der ein großer Schnitt verlief. „Herrscht ein Medizinischer Notfall“, fragte auf einmal eine Stimme hinter ihr. Erschrocken wand sie sich um hinter ihr stand eine Frau in der Kleidung der Sternenflotte. „Wer bist du“, fragte Navina verwirrt. „Ich bin das MHN dieses Schiffes“, antwortete die Doktorin und schritt an ihr vorbei, auf das verletzte Besatzungsmitglied zu. Mit einigen geschickten Handgriffen verband die Frau die Hand um die Blutung zu stoppen. Hast du auch einen Namen oder sollen wir dich Doktorin nennen.“ „Oh, tut mir leid das ich mich nicht vorgestellt habe. Mein Name ist Lyrisia und falls euch mein Aussehen ein wenig verwundert das liegt daran das der Chefarzt dieses Schiffes keinen Mann als Gesprächspartner haben wollte sondern lieber eine Frau. Er verbesserte auch das Basisprogramm und gab mir die Gestalt einer Frau eines Volkes welches direkt hinter der galaktischen Mauer lebt“, antwortete das MHN namens Lyrisia. „Weißt du was mit diesem Schiff geschehen ist“, fragte Navina weiter. „Was? Nein ist denn etwas mit dem Schiff passiert“, fragte das MHN sichtlich verwirrt. „Du hast nicht bemerkt wie die ganze Besatzung verschwunden ist“, fragte Navina nach einer Weile erstaunt. „Nein ich habe keinen Zugang zum Hauptcomputer des Schiffes, außerdem hat mir Doktor Lokot befohlen nur heraus zu kommen wenn ich gerufen werde oder ein dringender Notfall ist.“ „Wie lange hat er dich denn nicht mehr gerufen.“ „Genau oder ungefähr.“ „Ungefähr reicht vollkommen.“ „Vor 88 Jahren“, antwortete das MHN und fragte danach: „Wünscht ihr noch etwas.“ „Nein eigentlich nicht.“ Kaum hatte sie das gesagt, verschwand das MHN.

    Tagok stand am Eingang des Maschinenraums uns sah sich die weite des Raumes an. Gegen diesen Raum wirkte der Maschinenraum der Odyssee klein und dies war nur einer von drei. Ähnlich wie die Prometheus-Klasse verfügte dieses Schiff über drei separate Warpkerne die es ihm erlaubten auch nach der Teilung in den Multivektorangriffsmodus, weiterhin auf Warp zu gehen. Vor ihm lag die Hauptkonsole des Maschinenraumes und mit geübten Fingerbewegung flogen seine Finger darüber und lies sich den Zustand des Schiffes anzeigen. Die Waffensysteme schienen kaum beschädigt auch die Schilde waren vollkommen in Ordnung. Was auch immer die Mannschaft vernichtet hatte musste schnell und hart zugeschlagen haben bevor sie die Schilde und Waffen hochfahren konnten. Aber das Computersystem hatte etwas abbekommen, denn die bioneuralen Teile des Computers fehlten komplett. Was auch immer die Mannschaft ausgelöscht hatte, hatte auch alles was aus organischer Materie bestand zerstört. Warp- und Impulstriebwerke schienen ebenfalls nicht schwer beschädigt und mit ein wenig Geduld ließen sie sich wieder flott machen. Anhand der bisherigen Daten schien ihnen das Glück diesmal hold zu sein und sie mussten nicht in den weiten des Alls sterben.

    Die Brücke war riesig ein anderes Wort fiel Johliek Odess nicht ein als er diese betrat. Insgesamt ähnelte sie vom Aufbau jedem anderen Schiff der Föderation, nur größer. Platz für mehr Personal an den einzelnen Stationen, wo früher einer vielleicht zwei Besatzungsmitglieder arbeiten konnte war nun Platz für bis zu fünf Personen. „Captain, sehen sie sich das an“, rief eines der Teammitglieder das einen der Seitenräume betreten hatte. Hastig ging Johliek in Richtung des Raumes um sich den Fund anzuschauen. Vor ihnen lag ein Androide wie von einer Axt gefällt am Boden. Äußerlich schien er unbeschädigt zu sein insofern bestand noch Hoffnung das er funktionierte. „Können sie den Androiden reaktivieren“, fragte er das Mitglied seines Teams welches den Androiden gefunden hatte. „Nein, Sir ich bin für die Sicherheit zuständig und kein Techniker“, antwortete dieser. Langsam hob Johliek seine Hand zum Kommunikator und stellte eine Verbindung zu Tagok her. „Tagok, hier spricht der Captain wir haben etwas sehr interessantes gefunden lassen sie sich schnellst möglich zur Brücke hochbeamen.“ „Verstanden geben sie mir zwei Minuten.“ Die nächsten zwei Minuten verliefen ereignislos, bis Tagok in einem Lichtstrahl erschien. Für einen Vulkanier war er ziemlich klein aber eine Experte wenn es um das zusammenflicken von beschädigten Systemen ging. „Tagok, hier haben wir unseren Fund. Ich hoffe du kannst mehr damit anfangen als wir“, sagte Captain Odess zu seinen Chefingenieure und zeigt auf den Androiden der vor ihnen auf dem Boden lag. „Faszinierend“, sagte dieser, beugt sich herunter und machte einige Handgriffe am Kopf des Androiden. Daraufhin öffnete sich ein Teil der Kopfverschalung und gab den Blick auf das darunter liegende positronische Gehirn frei. „Es weist keine Beschädigungen auf Captain. Er wurde wahrscheinlich nur deaktiviert geben sie mir fünf Minuten dann sollte er wieder laufen“, sagte Tagok nachdem er eine Weile die Schaltkreise betrachtet hatte. Die nächsten fünf Minuten verbrachten sie schweigend. Während Tagok seinen Computer an das positronische Gehirn anschloss und verschiedene Tasten auf dem Display drückte. Auf einmal regte sich der Androide wieder. „Geschafft“, sagte Tagok und befestigte den letzten Teil der Verkleidung wieder. „Sehr gut, schauen sie nach ob sie die Lebenserhaltungssysteme wieder hochfahren können.“ „Aye, Captain“, daraufhin verschwand Tagok in Richtung der Brücke. „Hören sie mich“, fragte Odess. Der Kopf des Roboters ruckte hoch. „Laut und deutlich. Wer sind sie?“ „Meine Name ist Johliek Odess Captain des Generationsschiffs Odyssee und wie heißt du.“ „Mein Name ist Ankh. Aber ich verstehe den letzten Teil ihrer Aussage nicht. Sie tragen doch eine Uniform der Sternenflotte und in der gibt es schon lange keine Generationsschiffe mehr.“ „Was ist das letzte an das sie sich erinnern“, fragte Odess weiter und ignorierte die Frage des Androiden komplett. „Wir waren auf dem Weg zu einem Stern als plötzlich unser Warpantrieb versagte. Danach ist alles schwarz bis sie kamen.“ Antwortete der Androide sichtlich verwirrt. „Interessant, du warst also mehr als 80 Jahre deaktiviert kein Wunder das du keine Ahnung hast.“ „Ich verstehe nicht, was soll das heißen.“ „Das bedeutet das es weder die Sternenflotte noch die Föderation gibt.“ Die nächsten 20 Minuten erklärte er dem Androiden die neue Situation. „Also leben sie jetzt als Nomaden im Weltall. Aber wie haben sie die Enterprise gefunden.“ „Das war ein Unfall wir wurden von den Wesen angegriffen die unseren Warpantrieb zerstörten daraufhin benutzten wir die Transwarpspule um zu flüchten. Daraufhin durchquerten wir die galaktische Mauer was zu einer Rückkopplung mit der Transwarpspule führte und diese zerstörte. Als die Odyssee dann stehen blieb lag die Enterprise vor uns.“ „Und was wollen sie jetzt tun“, fragte Ankh nachdem er kurz überlegt hatte. „Das haben wir noch nicht entschieden da wir immer noch mit der Erkundung des Schiffes beschäftigt sind. Aber es wird wohl darauf hinaus laufen das wir die Odyssee ausschlachten alle nützlichen Teile auf die Enterprise bringen und die wichtigsten Systeme reparieren.“

    Fünf Stunden später versammelten sich die Erkundungsteams auf der Brücke der Odyssee um die Ereignisse und Ergebnisse zu sammeln und auszuwerten. „Tagok wie ist der Zustand des Schiffes“,fragte Johliek Odess den vulkanischen Chefingenieure. „Besser als erwartet und um einiges besser als unser eigener. Die Lebenserhaltungssysteme laufen einwandfrei, der Warpantrieb sollte in 2 Tagen wieder funktionstüchtig sein. Der Rest kommt dann schon noch. Laut Ankh verfügt die Enterprise über Schilde die es ihr erlauben die galaktische Mauer unbeschadet zu durchqueren“, damit beendete er seinen Bericht und setzte sich wieder. „Navina was haben sie herausgefunden.“ Navina erhob sich und schaute kurz in die Runde. Wahrscheinlich um einen kurzen telepathischen Kontakt mit den anwesenden herzustellen. „In den Laboren haben wir nicht nützliches gefunden, aber auf der Krankenstation stolperten wir über das MHN des Schiffes. Es konnte uns einiges erzählen und wird unser eigenes medizinisches Personal unterstützen.“ Odess nickte und forderte die Teamleiter der anderen Teams auf ebenfalls zu sprechen. Diese hatten jedoch nichts nützliches herausgefunden. „Danke. Nun wie es scheint haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder wir machen die Enterprise mit den Teilen der Odyssee wieder flott oder anders herum. Mir persönlich gefällt die erste Möglichkeit besser. Da aufgrund der Daten die wir über das Schiff besitzen es über eine gewaltige Kampfkraft verfügt und allein in der Lage ist einen Borgkubus zu zerstören. Des weiteren besteht die Odyssee mehr aus Flicken denn aus original Teilen, weshalb die Leistung des Schiffes immer weiter abnimmt. Dieses Problem besteht bei der Enterprise nicht. Ich weiss das ihr dieses Schiff als eure Heimat anseht, doch irgendwann geht alles zu Ende.“ Zustimmendes Gemurmel erhob sich aus den Reihen der Zuschauer, andere schauten skeptisch, manche irritiert, der groß teil schien aber zu den selben Schlussfolgerung gekommen zu sein wie er. „Da ich eine Entscheidung dieser Tragweite nicht allein treffen kann möchte ich darüber demokratisch abstimmen. Ich gebe euch einen Tag um zu einer Entscheidung zu gelangen. Morgen um 12 Uhr werden wir zur Abstimmung schreiten.“ Mit diesen letzten Worten verließ der Captain die Brücke während hinter ihm eine Diskussion begann.

    Captain Johliek Odess saß an seinen Schreibtisch und lass die Akten über die Besatzungen und Taten der vorherigen Enterprisebesatzungen als jemand an der Tür klingelte. „Her rein“, sagte er in Richtung der Tür und erhob sich von seinem Schreibtisch. Navina Levinoi betrat die Kabine und schaute sich kurz um. Es war ordentlicher als sonst und in der hinteren Ecke stand bereits ein Koffer. Er schien schon seinen Abschied von der Odyssee jenem Schiff auf dem er geboren worden war gemacht zu haben. „Navina, willkommen.“ „Captain, ich habe mich ihrem Wunsch entsprechend ein wenig umgehört alles deutet daraufhin das sie mit ihrer Vermutung recht hatten. Vor allem diejenigen an Bord dieses Schiffes die nicht direkt zur Besatzung gehören wollen es nicht verlassen. Aufgrund der Tatsache das nur ein drittel dazu gehört könnte die Abstimmung sehr knapp ausfallen.“ „Ich weiss, fällt ihnen etwas ein um die Abstimmung zu Gunsten der Enterprise zu wenden.“ „Sie wollen das wirklich tun nicht wahr.“ „Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen.“ „Ich verstehe. Es hilft vielleicht an die Opfer zu erinnern und an ihren Patriotismus zu appellieren.“ „Ich danke dir Navina. Setze bitte eine Ansprache um 11 Uhr fest.“ „Verstanden Captain.“ Mit diesen Worten verließ Navina die Kabine und ließ den Captain mit seinen Gedanken allein.

    Es war Zeit. Seit nunmehr 5 Stunden lief die Abstimmung und nur noch eine Stimme fehlte die des Captains. Die halbe Nacht hatte er an der Ansprache gefeilt und er hoffte das sie ihren Zweck erfüllt hatte. Mit einem Tastendruck bestätigte er seine Wahl und verließ die Wahlkabine. „Computer zähle bitte die Stimmen zusammen und stelle sie dar.“ Es vergingen einige Sekunden bis das Ergebnis kam. Von den knapp 3300 Wahlberechtigten hatten 1881 für die Übersiedlung auf die Enterprise gestimmt, 1353 dagegen und 66 hatten sich enthalten. Mehr als die Hälfte der Besatzung hatte sich für eine Übersiedlung entschieden und damit auch für den Kampf auch wenn es einigen wahrscheinlich noch nicht bewusst war. Die Weichen für eine neue Zukunft waren am heutigen Tag gestellt worden wohin sie führen würden musste sich noch zeigen.

    Wer die Enterprise sehen will die findet man hier.

    Fragen, Anregungen Kritik und so weiter sind natürlich erwünscht.
    Zuletzt geändert von Oddys; 16.12.2010, 12:36. Grund: Formatierung vergessen ^^
    Die zukunft begann gestern.

    Lichterstaub - Ein Universum entsteht

  • #2
    Hat denn keiner was dazu zu sagen??? Ich beiße euch schon nicht. ^^
    Die zukunft begann gestern.

    Lichterstaub - Ein Universum entsteht

    Kommentar


    • #3
      Du wartest ja schon ziemlich lange auf eine Meinung auf deine kleine Geschichte und ihr kommt sie nun.

      Vom Ansatz her ist die Geschichte ganz nett, jedoch weißt sie für mich einige Schwächen auf, was damit zu haben kann, da dies nur eine Kurzgeschichte ist und kein Roman. Ich finde, es fehlen wichtige Hintergrundinformationen, z.B. was ist mit den Schiffen der Föderation passiert, gab es Widerstand, eine Aufklärung. Was ist mit der Erde und anderer wichtiger Standorte der Föderation passiert. Wurde alle Kolonien vernichtet, ist man wirklich auf keinem Planeten sicher und wieso fliegt man nicht zu den Klingonen oder Romulanern, um sie um Hilfe zu bitten.
      Diese Dinge könnte man in einer langen Geschichte erklären und man könnte noch näher auf die Figuren eingehen, die, wie ich finde, gut gewählt sind. Eine schöne Mischung von Männern und Frauen und auch verschiedener Rassen.
      Was man noch besser in einer langen Geschichte erklären könnte ist, wie sich die Menschen auf dem Schiff selbstversorgen. Du hast zwar gesagt, dass das Schiff erweitert wurde, aber um was. Was wurde hinzugefügt, was wurde entfernt, um Platz zu schaffen.
      Aber gut. Das kannst du ja vielleicht nochmal behandeln, wenn du es länger schreibst.
      Zur Geschichte möchte ich sagen, dass die Idee einer zukünftigen zerstörten Föderation ganz nett finde und man könnte viel daraus machen. Der Fund der Enterprise-F war jetzt vielleicht etwas verfrüht und die Umsetzung etwas plötzlich, aber die idee ist gut. Aber was ist mit der Besatzung passiert? Eine wichtige Frage.

      Am Ende möchte ich sagen, dass das ein guter Anfang war. Vielleicht konnte ich dir etwas helfen.

      Gruß
      Captain Suninho
      Ich habe für 0,68 Sekunden daran gedacht. Für einen Droiden ist das fast eine Ewigkeit.

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      • #4
        Das ganze ist eigentlich auch als Roman geplant und das nur das erste Kapitel. Eientlich gibt es noch einen Prolog der mir aber nicht besonders gefällt und des wegen noch nicht veröffentlicht wurde. Des weeiteren gibt es auch schon ein zweites und drittes Kapitel. Welche ich anderswo bereits veröffentlicht habe, aber da hier keine Antworten kammen, nicht gepostet habe. Was ich jetzt aber nachhole.

        Momentan überlege ich ob ich die geschichte so weiter führe oder es stattdessen in einen zweiten Dominionkrieg wandle. Wobei Charaktere und Schiff die gleichen bleiben.
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        • #5
          Langsam flog das gewaltige Schiff in Richtung des Gasriesens. Müde betrachtete Captain Johliek
          Wenn du daraus einen Roman machen willst, erfordert das noch reichlich Übung. Dein erster Absatz enthält gleich drei massive Fehler, die einen Großteil der Spaß-Leser abschrecken.

          1. Du benutzt fast nur langweilige Adjektive und Verben. „Langsam“, „Müde“, „Leise“, „seufzend“ … so beginnt man kein Buch. Vermittle dem Leser Dynamik und Handlung, aber nicht Stillstand und Resignation, denn das erzeugt Langeweile.
          2. Du beginnst die Geschichte mit einer Rückblende. Das ist ein dramaturgischer Totalschaden. Am Anfang einer Handlung will der Leser nicht wissen, was bereits passiert ist, er will erst einmal wissen, um was es überhaupt gerade geht. Blödes Beispiel: Ein Buch fängt damit an, das der Protagonist, wir nennen ihn Spaßeshalber „James Bond“ in die Todeszelle geführt wird. Führen wir die Handlung jetzt weiter, will der Leser zuerst einmal wissen, was weiter passiert und wie James Bond sich aus dieser Lage rettet.
          Was er in diesem Augenblick NICHT wissen will, ist, wie James Bond in diese Lage gekommen ist. Vergleich das mit dir selbst: Wenn du in einer Kneipe einen neuen Menschen kennen lernst, dann versuchst du auch erstmal auszuloten, welche Interessen er hat, ob er dir sympathisch ist etc. – du willst den „IST“ Zustand ergründen. Aber du fängst ein Gespräch nicht an mit „Erzählen Sie mir doch mal von ihrer Grundschulzeit!“, weil die Vergangenheit erstmal irrelevant ist.
          Ein Buch funktioniert genau so.
          3. Du erzählst und redest. Die Leute haben das gemacht, und das gemacht … das will Niemand wissen. Das Zauberwort lautet: Show, don’t tell.
          Wenn die Odyssee ein klappriges Wrack sein soll, dann vermittle dem Leser durch die Eindrücke deiner Protagonisten dieses Umfeld. Kaputte Konsolen, hängende Kabel, notdürftig reparierte Schotts … so macht man das. Jeder deiner Protagonisten hat Augen, Ohren, Nase, Hände … nutz diese Sinnesorgane, um den Leser an der Welt teilhaben zu lassen, von der er ließt. So erzeugst du Spannung, Atmosphäre und Dynamik.
          Aber BITTE BITTE fang nicht an mit „Die Stargazer war kein Schiff der Galaxy Klasse mehr, weil sie so oft repariert worden ist“ das erzeugt nur Langeweile. Um zum Beispiel klar zu machen, dass das Schiff in der Vergangenheit einmal umbenannt worden ist (Solche Infos kann man sich übrigens auch für das zweite drittel des Buches aufheben, wenn der Leser schon etwas mit den Grundstrukturen der Crew vertraut ist), lass irgendwann einen deiner Protagonisten einen Blick auf die Widmungsplakette des Schiffes werfen, auf der noch der alte Name steht und erwähne dann in einem NEBENSATZ, dass die Stargazer zu ehren des ersten Captains in Odyssee umbenannt worden ist.

          Im zweiten Absatz geht es dann leider nicht viel besser weiter.

          Diese Interferenzen hatten die Flotte hierher geführt in der Hoffnung sich dort eine Weile verstecken und falls möglich dringend nötige Reparaturen am Warpantrieb und anderen wichtigen Systemen durchzuführen.
          Wieder eine Rückblende, wieder nur „tell“. Lass den Leser doch ‚erleben’ wie Defekt das Schiff ist.

          „Scheiße, sie sind es“, fluchte eines der Besatzungsmitglieder hinter ihm. Jeder wusste was das heißt.
          Jeder DER CREW wusste was das hieß. Denn bedauerlicherweise hast du hier die einzige Person, die wirklich relevant ist, geschickt ignoriert: MICH. Oder besser gesagt, deinen Leser. Der weiß an dieser Stelle nämlich nicht, wer SIE sind, und läuft prompt gegen eine Wand, weil er das Gefühl hat, das ihm Wissen fehlt, das für das Verständnis der Handlung notwendig ist.
          Die Einführung deiner Feinde muss also ganz anders laufen. Eine riesen Abhilfe würde es schon mal schaffen, wenn du deinen feinden einen namen geben würdest. Das muss nicht der ‚Echte’ Name der Spezies sein, aber ein ‚Spitzname’, den die Crew für diese Rasse hat, hilft dem Leser auch schon weiter, sich ein Bild von der Spezies zu machen. Jedenfalls mehr, als wenn du einfach nur „Sie“ sagst, denn das kann genau genommen alles sein.

          fragt Odess den Ingenieure. „Ja, nur ich weiss nicht wo wir landen werden“, antwortete dieser. „Egal tun sie es, wir sind eh verloren.“ Nach einigen Sekunden, die allen wie Stunden vorkamen, ging ein kurzer Ruck ging durch das Schiff als die Transwarpspule hoch fuhr. Zwei Sekunden später verschwand die Odyssee.
          Auch hier sind zwei Fehler drin.
          Erstens eins Charakterfehler deines Captains: Eine Aussage wie „Wir sind eh verloren“ sollte für einen kommandierenden Offizier tabu sein. Das klingt nach aufgeben, Resignation. Der Captain muss seine Crew aber beisammen halten, ihr Mut machen, sie anspornen. Das schafft er nicht, wenn er weinend durch die Gänge läuft und rumschreit „Oh mein Gott, wir werden alle sterben!“ Hier wäre eine Formulierung wie „Sonst sind wir verloren“ wesentlich angebrachter, da sie einen zu erreichenden Ausweg aus der Situation suggeriert.

          Der zweite Fehler ist ein Perspektivenfehler. In einem Roman bis du normalerweise innerhalb einer Szene an die Perspektive einer Person gefesselt – in diesem Fall Odess. Das heißt, der Leser weiß nur, was Odess weiß, er hört nur, was Odess hört und er sieht nur, was Odess sieht.

          Du kannst in einem Roman nicht einfach mit „Schnitttechnik“ arbeiten. Eine explodierende Konsole auf der Brücke zeigen, dann einen Satz später beschreiben, wie der Maschinenraum brennt, um dann in eine „Externe Kamera“ zu wechseln, die das Schiff von außen zeigt, wie es auf Warp springt …
          In einer Fernsehserie geht das, in einem schriftlichen Text nicht. Als Schreiberling musst du versuchen, deinen Leser immer nahe am geschehen zu halten. Was der Leser erlebt ist also nicht, wie der Feind sieht, das schiff auf Warp springt, sondern er erlebt die Erleichterung des Captains, wenn dieser feststellt, dass die Feinde außer reichweite sind. Ein perspektivisch Korrekt geschriebenes Buch ist wie ein Ego-Shooter ohne Cut-Scenes.

          Sir, aber ich habe eine logische Schlussfolgerung.“ „Die wäre“, fragte Johliek Odess. „Während des Transwarpfluges haben wir die galaktische Mauer durchquert, dies führte zu einer Rückkopplung in der Transwarpspule.
          AFAIK ist bereits seit TOS bekannt, das diese ‚galaktische Barriere’ gefährlich ist und Schiffe beschädigt. Und dieser Volltrottel von Navigator setzt einfach so einen Fluchtkurs, der ein Schrottreifes Schiff mitten durch die Barriere fliegen lässt?
          Navigieren deine Leute mit Sextanten und Seekarten aus dem 16. Jhd., oder ist der Navigator besoffen?

          Zudem will ich noch mal auf den Epsilon-Quadranten zurück kommen:
          Es gibt keinen Epsilon-Quadranten. In einem Zweidimensionalen Koordinaten-System gibt es nur 4 Quadranten. Und diese sind in StarTrek exakt als Alpha, Beta, Gamma und Delta bezeichnet. Würde in StarTrek ein dreidimensionales Koordinatensystem verwand werden, so würde man von Oktanten sprechen, nicht von Quadranten. Das Schiffe könnte also höchstens im Epsilon-Oktant angekommen sein, nicht aber im „Epsilont-Quadrant“. Nur wissen wird ja bereits canonisch, das es „Quadrant“ heißt, also nur 4 Stück davon gibt.
          "Epsilon-Quadrant" ist genau so sinnfrei, wie die Aussage, "Eine Pizza in fünf Viertel schneiden'

          Langsam flog das gewaltige Schiff in Richtung des Gasriesens.
          Odyssee lag ein gewaltiges Raumschiff in den weiten des Alls.
          „Wirklich gewaltig das Schiff“
          ‚Gewaltig’ ist ein gewaltig wirksamer Superlativ um die gewaltige Größe gewaltiger Objekte zu beschreiben. Unglücklicherweise verlieren Superlative aber gewaltig an Wirkungskraft, wenn sie gewaltig oft verwendet werden. Wenn du also ein gewaltiges Schiff einbauen willst, solltest du gewaltig gut darauf achten, nicht jedes große Schiff als ‚gewaltig’ zu bezeichnen. Denn nach deiner Aussage am Anfang der Handlung (gleich erster Satz) ist auch schon die Odyssee ein „gewaltiges Raumschiff“, womit dieses Superlativ jegliche Wirkung verliert.


          „Was ist das für ein Schiff“, wollte Johliek von Tharah wissen. „Vom Aussehen her ist es ein Schiff der Sternenflotte aber keines der mir bekannten“
          Ich bin sicherlich kein Hardcore Freak, aber ich garantiere dir, dass ich anhand von Bildern 90% aller canonischen Sternenflotten-Schiffe seit der NX-01 der korrekten Typenklasse zuordnen kann. Denn so viele gibt es nicht.
          Für wie wahrscheinlich hältst du es also, dass niemand an Bord der Odyssee, wo es sicher auch mal Geschichtsunterricht in der Schule gab, nicht dazu in der Lage sein soll, ein Klasse von historischen Grosschiffen zu identifizieren? Noch dazu von einer Klasse, zu der ein derart bekannter Name wie „Enterprise“ gehörte?

          Klassifikation: Evolution-Klasse Enterprise-Typ
          Typ: Multifunktionsschlachtschiff
          Länge: 830 m
          Breite: 274 m
          Höhe: 115 m
          Gewicht: 5.810.000 metrische Tonnen
          Offensivsysteme:
          20 x Typ XX Phaser
          12 x Typ XVI Pulsphaser
          10 x Torpedowerfer (je 5 vorne und hinten)
          Defensivsysteme:
          Triphasen-Schilde
          Transphasenschilde
          Deflektorschild
          Ablativpanzerung
          Taktische Systeme:
          Tarnvorichtung
          Multivektorangriffsmodus
          Willst du einen Roman schreiben, oder ein technisches Manual? So eine Aufzählung hat in ersterem nichts verloren. Erst recht dann nicht, wenn du auch noch glaubst, Begriffe wie „Triphasenschilde“, „Transphasenschilde“, „Ablativpanzerung“ oder „Multivektorangriffsmodus“, würden sich selber erklären. Denk immer daran, der Leser weiß nicht das, was du weißt. Und wenn du ihm solche Begriffe von den Kopf donnerst, darfst du NICHT davon ausgehen, dass der Leser weiß, was gemeint ist. Führe den Leser als Langsam an die Enterprise F heran, und lass ihn ERLEBEN, was das Schiff kann.

          Dank der Konstruktionspläne der Evolution-Klasse fanden Navina und ihr Team recht schnell die Krankenstation. Sie war wie auch der Rest des Schiffes sehr großzügig ausgelegt, im Gegensatz, zu der der Galaxy-Klasse. „Verflucht“, schimpfte einer der Teammitglieder und betrachtete seine Hand auf der ein großer Schnitt verlief. „Herrscht ein Medizinischer Notfall“, fragte auf einmal eine Stimme hinter ihr.
          Woher kommt dieser denn Schnitt auf einmal? Diese ganze Ereigniskette wirkt viel zu konstruiert. Wie ein schlechter Gag in einem Film, über den niemand im Kino lachen würde.

          Äußerlich schien er unbeschädigt zu sein insofern bestand noch Hoffnung das er funktionierte. „Können sie den Androiden reaktivieren“, fragte er das Mitglied seines Teams welches den Androiden gefunden hatte. „Nein, Sir ich bin für die Sicherheit zuständig und kein Techniker“, antwortete dieser.
          Du verspielst extrem viel Glaubwürdigkeit, indem du deine Leute immer wieder wie Idioten darstellst. Der Captain hat einen Crewmen in SEINEM Außenteam, von dem er nicht weiß, ob er Techniker oder Soldat ist? Ist das dein Ernst?

          „Also leben sie jetzt als Nomaden im Weltall. Aber wie haben sie die Enterprise gefunden.“ „Das war ein Unfall wir wurden von den Wesen angegriffen die unseren Warpantrieb zerstörten daraufhin benutzten wir die Transwarpspule um zu flüchten. Daraufhin durchquerten wir die galaktische Mauer was zu einer Rückkopplung mit der Transwarpspule führte und diese zerstörte. Als die Odyssee dann stehen blieb lag die Enterprise vor uns.“ „Und was wollen sie jetzt tun“, fragte Ankh nachdem er kurz überlegt hatte. „Das haben wir noch nicht entschieden da wir immer noch mit der Erkundung des Schiffes beschäftigt sind. Aber es wird wohl darauf hinaus laufen das wir die Odyssee ausschlachten alle nützlichen Teile auf die Enterprise bringen und die wichtigsten Systeme reparieren.“
          Wenn du schon inhaltlich leeren Technobabbel in die Handlung einbauen musst, dann wiederhol den Quatsch nicht auch noch. Ich bin mir sicher, das einmal auf jeden Fall ausreicht, um jedem Leser klar zu machen, das du keine Ahnung hast, wovon du redest und technobabbel nur als Alibi nutzt, damit alles technischer wirkt.


          Alles in allem bestimmt ein brauchbarer Anfang. Aber nicht mehr.
          Zuletzt geändert von caesar_andy; 06.05.2011, 13:53.
          Was ist Ironie?
          Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
          endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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          • #6
            Endlich mal ehrliche Kritik und dann von einer Sorte mit der man arbeiten kann.

            Deshalb erstmal ein Danke!

            Manche der von dir angesprochenen Punkte sind in der überarbeiteten Fassung die in dem Post über deinem als PDF angehangen ist bereits behoben. Zum Beisoiel der Punkt mit dem technischen Datenblatt der dort als beschreibung drin ist. Leider hab ich den Fehler gemacht es nicht im Eröffnungspost zu ändern werde ich aber bald tun. (EDIT mir fällt grade auf das der Post nicht mehr editiert werden kann, wahrscheinlich zu alt)

            Wie ich oben geschrieben habe ist die das erste Kapitel es gibt demnach einen Prolog in dem genau das was grade los ist beschrieben wird. Leider bin ich noch nicht zufrieden damit, des wegen habe ich ihn auch noch nicht veröffentlicht.
            Die zukunft begann gestern.

            Lichterstaub - Ein Universum entsteht

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            • #7
              Zitat von Oddys Beitrag anzeigen
              Wie ich oben geschrieben habe ist die das erste Kapitel es gibt demnach einen Prolog in dem genau das was grade los ist beschrieben wird. Leider bin ich noch nicht zufrieden damit, des wegen habe ich ihn auch noch nicht veröffentlicht.
              Schlechte Idee.

              Meiner Erfahrung nach werden 90% der Leser bei dem Begriff "Prolog" schon stutzig. Fängt der prolog dann irgendwie in der Form an "Vor 546 Jahren, genau am 437 Jahrestag der 43 Hochzeit, der 64 Königst der 23 Dynastie von ..." macht der Leser schluss, und blättert weiter, bis er "Kapitel 1" findet.
              Das geht aber nicht nur dir so.

              Kennst du das Buch "Vergessene Welt" von Michael Crichton? Das Buch beginnt genau so ... mit einem Prolog, der eine Uni-Vorlesung über das Thema der Evolution nachbildet, mit lauter fakten, Fakten, Fakten, die von einem Ian Malcom erzählt werden. Das Buch habe ich bis heute bestimmt drei mal Gelesen. Den Prolog habe ich aber immer nach den ersten drei Absätzen galangweilt übersprungen.
              Auch mit dem Prolog kommst du also nicht drum rum, die Hintergründe ordentlich in deine Handlung einzuflechten. Denn den wird - wie gesagt - einer von zehn Leuten lesen ... im besten Fall.

              Überleg dir lieber, wie du den Hintergrund in die Handlung einbauen kannst. Oft reicht es, alle paar Seiten mal einen einzigen Satz zu den historischen Ereignissen fallen zu lassen. Der Leser ist ja nicht dumm. Und wenn du ihm Brotkrumen vor wirfst, dann wird er sich sein Bild mit der Zeit selber zusammen bauen. Der Holzhammer ist also nicht nötig.

              Dazu kommt noch etwas anderes: Mysterien erzeugen spannung. Indem du eine außführliche Geschichstlektion vorschießt, entmystifizierst du deine handlung möglicherweise, was Spannung kostet. Nimm die Spannung lieber mit und nutze Sie, um den Leser zu begeistern.
              Was ist Ironie?
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              • #8
                Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                Schlechte Idee.

                Meiner Erfahrung nach werden 90% der Leser bei dem Begriff "Prolog" schon stutzig. Fängt der prolog dann irgendwie in der Form an "Vor 546 Jahren, genau am 437 Jahrestag der 43 Hochzeit, der 64 Königst der 23 Dynastie von ..." macht der Leser schluss, und blättert weiter, bis er "Kapitel 1" findet.
                Das geht aber nicht nur dir so.
                Es kommt immer darauf an, wie man den Prolog gestaltet. Da gibt es natürlich die trockene Faktenerläuterung wie von dir angeführt. Ich werde wahrscheinlich gleich für die Aussage gesteinigt, aber den Prolog von "Der Herr der Ringe" finde ich auch ziemlich schlimm. Ob da wirklich mehr als 10 % der verpackten Informationen handlungsrelevant sind?

                Die Schlagwörter "Prolog" und "Epilog" finde ich im Grunde aber gar nicht so schlecht, aber wenn vorhanden, sollte er schon Teil der zu erzählenden Geschichte sein. Also keine Faktenaufzählung, sondern gleich mit einem wichtigen Ereignis einsteigen, mit etwas ganz fundamentalem auf das die
                Geschichte entweder aufbaute oder zumindest sehr häufig zurückgreifen wird. Aber eben wirklich schon eine Geschichte erzählen, den Prolog vielleicht als Kurzgeschichte mit offenem Ende schreiben, um Spannung zu erzeugen.

                Klar, man kann es auch schlicht "Kapitel 1" statt "Prolog" nennen. Aber ich finde, wenn man es "Prolog" nennt, ist die Aufmerksamkeit des Lesers gleich eine ganz andere. Da kann man als Autor ein bisschen lenkend eingreifen.

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                • #9
                  Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                  Es kommt immer darauf an, wie man den Prolog gestaltet.
                  Was anderes wollte ich auch nicht sagen. Ich hatte Oddys nur so verstanden, als wenn er plante, seinen Prolog als Geschichtslektion herhalten zu lassen. Und genau das wird nicht funktionieren. Weil der Leser eine solche Lektion gar nicht will.
                  Er will, das ihm die Fakten (und zwar so viele wie nötig, so wenig, wie möglich) spannend präsentiert werden.

                  Wenn du einen "guten" Prolog schreibst, ist das sicher ein Pluspunkt für ein Buch. Aus einer Verkettung von Prolog, Epilog und diversen Intermezzos ließe sich bei einer entsprechenden Story sogar eine ganze Paralelhandlung kreiren - zum Beispiel der Opa, der seinen Enkeln eine Geschichte erzählt.
                  Wichtig ist halt, das der Prolog spannend ist, und vor allem nicht das Ende der Handlung vorweg nimmt.

                  Beispiel wieder mit meinem james Bond (^^):
                  Wenn der Prolog erzählt, wie James Bond in der Todeszelle sitzt, und dann ab Kapitel 1 erzählt werden soll, wie er dort hin kam, ist das absolut schlecht. Denn der Leser kennt jetzt zu Beginn des Buches schon den Ausgang der Handlung: James Bond kommt in die Todeszelle.

                  Aber das nur am Rande. Meine empfehlung, dem Leser keine Geschichtslektion vorzusetzen, bleibt bestehen. Denn fiktive historische Fakten kann man nicht spannender machen, als Geschichtsunterricht in der Schule. Und den findet erfahrungsgemäß auch nur ein Bruchteil der Schüler interessant.
                  Was ist Ironie?
                  Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                  endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                  • #10
                    Also eine Geschichtslektion sollte es nicht werden, sondern eher ein Blick auf die Enterprise zu dem Zeitpunkt als die Mannschaft verschwindet. Wobei mehr Fragen entstehen als beantwortet werden.

                    PS: Lest bitte du aktuelle Version die hat mit der obigen Version nicht mehr so viel gemeinsam.
                    Die zukunft begann gestern.

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                    • #11
                      Naja ... das PDF fängt genau so fehlerhaft an, wie der ursprüngliche Text.

                      Versuch mal folgendes:
                      Lass den ganzen Anfang weg, und beginne das Buch mit dem Einschlag eines Torpedes der Feinde. Anschließend dehnst du die Kampfhandlung auf ... ich sage mal zwei DinA4 Seiten aus, damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie du mit Details Atmosphäre schaffen und spannung erzeugen kannst. Kümmer dich nicht um die Handlung als solches, schreibe einfach nur, wie die Crew 2 DINA4 Seiten lang um ihr leben kämpft. Wenn du nicht weißt wie, schau doch mal in die ENTERPRISE-Fanfic von Kollege MFB hier, der hat das im dritten Teil richtig gut gemacht.

                      Was du an Hintergrund vermitteln willst, vermittelst du NUR +ber Adjektive. Ok? Nicht anderes. NUR Adjektive.
                      Du willst, dass der Leser weiß, das das Schiff alt ist? Dann lass den Captain Angst haben, das das ALTERSSCHWACHE Schiff auseinander bricht. Du willst, dass der Leser weiß, das das Schiff oft geflickt wurde? Dann lass den Steuerman einen IMPROVISIERTEN Steuerknüppel benutzen.

                      Wenn du etwas SAGEN willst, halt den Mund! Überlege dir stattdessen, wie du mittels Assoziationen die entsprechende Aussage im Kopf des Lesers erzeugst. Banales Beispiel:
                      Du willst einbauen, dass sich Offizier XY in eine der Kadettinen auf dem Schiff verknallt.

                      Jetzt könntest du schreiben:

                      XY fand, sie sah unglaublich gut aus.
                      ODER
                      XY war fasziniert von ihrem Lächeln.

                      Letzteres wirkt in der Vorstellungskraft des Lesers viel effektiver.
                      Was ist Ironie?
                      Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                      endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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