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"Sol, Krieg im System" [Projekt]

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  • "Sol, Krieg im System" [Projekt]

    Moinsen,
    ich entwickle zur Zeit ein eigenes Sci-Fi Universum. Allerdings, so habe ich mir gedacht, wäre es klasse, so etwas mit anderen zusammen zu erschaffen.

    Jeder kann mitmachen. Das meiste steht noch so ziemlich am Anfang, hab nur so ein paar Gundideen schon mal zusammengetragen, um den einstig ein wenig zu erleichtern.

    Ich wollte die Story in unserem Sonnensystem ansiedeln, wodurch schon mal die Problematik der Reise zu anderen Sternen schon mal entfällt.
    Erste Ideen:
    - 13.271 n.Chr.
    - Über das Sonnensystem verteilte Fraktionen, welche unterschiedlicheste Lebenskulturen entwickelt haben:
    - Terra: erste Großmacht des Systems
    - Mars: zweite Großmacht des Systems
    - Uranus: neutrale Fraktion
    - Neptun: neutrale Fraktion
    - Das Techkollektiv auf Pluto: Menschen haben sich kultähnlich der Logik der Maschinen unterworfen; reine Cyborggesellschaft auf orbitalen Stationen; kollektives Bewusstsein; sehr hoher Technologiestandard; Isolation von den anderen Fraktionen des Sonnensystems
    - Die Stratokratie von Titan: Militärregierung; militanter, abtrünniger Flügel des Techkollektiv; unterwirft sich nicht den Maschinen, sondern macht sich die Technologie zu eigen-> hoher Technologiestandard; größtenteils Cyborggesellschaft, vereinzelte reine "Organer"; orbitale Raumstationen

    Ihr seht meinen eigenen Interressensschwerpunkt Wobei ich das Techkollektiv eher deswegen etwas mehr beschrieben habe, um die Ursprünge der Stratokratie besser erklären zu können.

    Der Sinn von all dem hier: Spaß, Anregung der Kreativität und vielleicht am Ende ein riesen Projekt, dass sich sehen lassen kann.


    Also, hat wer Lust? Wenn ja, meldet euch.

    mfg
    Epibata
    "Enterkommando bereitmachen, Durchbruch des Entertopedos in T-5,...4,...3,...,2...1, lasst die Hölle auf sie los!"
    +++Leutnant Cinius Dragnis, 13. Marineeinheit der Stratokratie von Titan+++

  • #2
    Witzig find ich die Idee schon. Ein paar Kritikpunkte hätte aber schon, habe jetzt aber keine Zeit die aufzuzählen (mach ich später noch, bin grad nur kurz am Computer)

    Hast du schon was geschrieben, oder wo kommt das Zitat in deiner Sig her?

    (Übrigens: *werbung*Ich hab ein ähnliches Projekt, jedoch meldete sich dort niemand. Wenn hier jemand BSG-Fan ist geht auf den Link in meiner Sig..*/werbung* )

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    • #3
      Das Zitat kam mir einfach so in den Sinn, wer weiß kann man ja vielleicht noch einbauen.

      Ich habe ein paar Ideen, aber noch nichts geschrieben, was sich hoffendlich noch bald ändert.
      Was so die Themantik angeht:
      Das Sonnensystem befindet sich zur Zeit in großen Aufruhr, denn ein erneuter Krieg um Rohstoffe, Land, Geld, Technologie und vor allem Macht.
      Mars und Terra, welche sich füher immer wieder bekriegten, scheinen an einem Bündnis zu schmieden, dass die anderen Fraktionen des Systems auslöschen wird, sollten sie ihm nicht entgegnen.
      Es entbrennt ein Renne auf Zeit. Sollten Uranus, Neptun, Titan und Pluto sich nicht rechtzeitig vereinigen, steht ihr untergang bevor.

      Sobald eingeige Daten zu Regierungen und Technologien zusamengetragen sind kann man ja einen etweiligen Verlauf entwefen, an dem man dann Geschichten verschiedensete Geschichten anlehnen kann. Viel Arbeit, aber auch viele Möglichkeiten zur Entfaltung.

      Meinungen?

      P.S. BSG ist nicht so meins, bin eher mit SW und Ghost in the Shell aufgewachsen.
      "Enterkommando bereitmachen, Durchbruch des Entertopedos in T-5,...4,...3,...,2...1, lasst die Hölle auf sie los!"
      +++Leutnant Cinius Dragnis, 13. Marineeinheit der Stratokratie von Titan+++

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      • #4
        Ich würde Venus noch mit einbauen - als religiöses und vor allem merkantiles Zentrum des Sonnensystems, das gegenüber allen anderen Fraktionen neutral ist und deshalb in der Lage, alle Fraktionen mit Ressourcen (hauptsächlich Energie) und Informationen zu beliefern. Venus ist außerdem der Tummelplatz der Agenten aller Fraktionen im Sonnensystem und hat sich außerdem ein Monopol auf die Produktion von Antimatierie gesichert, welches es eifersüchtig hütet. Antimaterie könnte zum Beispiel in der Waffen- und/oder Antriebstechnologie oder bei der Energieversorgung an Bord der Raumschiffe eine entscheidende Rolle spielen ... und den offensichtlichen Grund für die Anwesenheit der Agentenringe auf Venus liefern.
        Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
        (Dr. Samuel Johnson)

        Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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        • #5
          Wieso antworten hier alle, und bei mir niemand?

          Na egal. Die Idee von Eagleeye find ich gut. Würde mehr Abwechslung bringen, und mann könnte das gut in die Story einbauen...

          Hab immer noch nicht viel Zeit und werd morgen mal einen ausführlicheren Beitrag schreiben... Außerdem wäre es schade wenn dieser Thread jetzt nach hinten rutscht. Könnte ja was werden, udn da mir solche Projekte schon immer gefallen haben, mach ich gerne mit.

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          • #6
            Frei von allem zu sein ist halt beliebter als in einem Gewand etwas neues zu schaffen. Auf jedenfall klingt es bis jetzt sehr interessant. Am WE werde ich vllt auch mal ein paar Ideen einwerfen da ich im moment nicht wirklich Zeit habe.
            Die zukunft begann gestern.

            Lichterstaub - Ein Universum entsteht

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            • #7
              Venus kann man auch einbauen, vielleicht aber auch einfach durch eine Großraumstation, oder Kolloniestation auf einem der Monde des Jupiter ansiedeln, dann hat man es etwas zentraler. Rohstofftechnisch muss man sich auch noch überlegen, was man da nimmt.
              So ein zwei Tech punkte:
              - Wir brauchen noch eine Energiequelle für die Raumschiffe. Atomreaktoren? reichen die? Oder hat jemand noch ne gute Idee?
              - Wir brauchen noch ene ungefähre richtung, Was die Waffen angeht. Hier wäre mein Vorschläge: Railguns, Torpedos und Raketenträger, Geschützwaffen (Artilleriegeschosse). Noch Vorschläge?
              "Enterkommando bereitmachen, Durchbruch des Entertopedos in T-5,...4,...3,...,2...1, lasst die Hölle auf sie los!"
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              • #8
                zu 1. Am besten fände ich, angesichts der doch sehr vorrangeschrittenen Zeit in deinem Universum, Antimaterie-Generatorn oder was ähnliches...
                zu 2. find ich gut so, ich hatte schon Angst, dass du mit irgendwelchen Plasmastrahlern und so ein scheiss kommst (Bist ja SW-Fan, oder?)

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                • #9
                  zu 1. Kann man machen, kannst du da ein wenig Techwissen noch Schreiben?

                  zu 2. Bin schon einer, aber trotzdem finde ich gerade Railguns (besonders auf wenn sie groß und auf Schiffen sind) richtig klasse. SW hat viele Ungereimtheiten, trotzdem ist die Geschichte und Schlachten mMn ganz cool.
                  Zuletzt geändert von Epibata; 02.02.2011, 18:45.
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                  • #10
                    zu 1. Was soll ich da noch groß schreiben? Wir sollten meiner Meinung nach, ähnlich wie in nBSG, eh nicht zuviel auf die Tech eingehen, weil das meist nur Probleme auslöst, und so manche Story verhindert. Ich bin also gegen ST-Techno-babble...

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                    • #11
                      Verfolgt einer das Thema überhaupt noch? Oder ist es schon wieder Tot? Wäre schade...

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                      • #12
                        Zitat von bsg4ever Beitrag anzeigen
                        zu 1. Was soll ich da noch groß schreiben? Wir sollten meiner Meinung nach, ähnlich wie in nBSG, eh nicht zuviel auf die Tech eingehen, weil das meist nur Probleme auslöst, und so manche Story verhindert. Ich bin also gegen ST-Techno-babble...
                        Einverstanden, jedenfalls für die endgültige Story. Aber um die Geschichte konsistent zu halten, würde ich zumindest ein technisches Exposé für nötig halten, damit die Leute, die sie lesen, sich nicht plötzlich wundern, warum eine Railgun beim ersten Autor 100.000 und beim nächsten 2 Mio Kilometer weit feuern kann ...
                        Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
                        (Dr. Samuel Johnson)

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                        • #13
                          Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
                          Einverstanden, jedenfalls für die endgültige Story. Aber um die Geschichte konsistent zu halten, würde ich zumindest ein technisches Exposé für nötig halten, damit die Leute, die sie lesen, sich nicht plötzlich wundern, warum eine Railgun beim ersten Autor 100.000 und beim nächsten 2 Mio Kilometer weit feuern kann ...
                          Ja das seh ich auch so. Sowas hat ST gefehlt...

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                          • #14
                            Ich würde an deiner Stelle die "Lebenskultur" der Umwelt anpassen um mehr Flexibilität und abwechslung rein zu bringen. Also um himmels willen bitte keinen Terraforming-Quatsch mit blühenden Gärten auf der Venus.

                            Terranische Kolonien könnten, bzw. müssten den Gegenbenheiten der Umwelt angepasst sein.

                            Merkur
                            Der Merkur rotiert sehr, sehr langsam, ein Merkur-Tag dauert länger, als ein Merkur-Jahr. Problematisch ist die kolonisierung, da du auf der Sonnenseite extreme hohe temperaturen von mehr als 400°C hast, und auf der Nachtseite Temperaturen von fast -200°C. Zudem ist der Merkur aufgrund der komplett fehlenden Atmosphäre stark dem Sonnenwind und der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Sinnvoll wären meiner Ansicht nach hier mobile Koloniekomplexe (Städte auf Beinen, Ketten oder Rädern), die der Rotation des Planeten langsam folgen und sich permanennt in der Dämmerungszone des Planeten aufhalten

                            Venus
                            Auf der venus würden sich "Meereskolonien" anbieten, die ein paar hundert Kilometer über der Planetenoberfläche auf der extrem dichten Atmosphäre "schwimmen". In Bodennähe dürften sich aufgrund des Drucks und der Temperatur maximal Bergbaumaschinen o.ä. aufhalten können, während die gesamte Fauna und Flora in diesen Orbitalen Insel untergebracht ist.

                            Mars
                            Auf dem Mars würden sich "Ballonkolonien" anbieten, d.H. du spannst eine mehrere hundert quadratkilometer große Folie auf und füllst den Raum darunter anschließend mit einer erdähnlichen Atmosphäre. Durch den hohen Innendruck im Vergleich zur dünnen Mars-Atmosphäre würde sich diese "Druckkuppel" dann wie ein Ballon aufrichten und selber tragen. Unten drunter könnte dann ein erdähnliches Ökosystem künstlich aufgebaut werden.

                            Jupiter
                            Jupiter dürfte wegen seiner Masse und der Gestallt als Gasriese am schwersten zu bevölkern sein. Idealerweise würden sich hier nur die Monde Europa, Ganimed und Kallisto anbieten, die meisten anderen Himmelskörper dürften für eine ernsthafte besiedelung zu klein sein, könnten aber als Minen und Industriequellen genutzt werden.
                            Wenn du auf Fusionstechnologie setzt, böte sich Jupiter im Sonnensystem als Hauptexporteur für HE³ an, so dass der Planet trotz einer sehr kleinen Bevölkerung eine starke und reiche Handelsmacht darstellen kann.

                            Saturn
                            Saturn ist wohl ähnlich schwer zu besiedeln, wie Jupiter. Hier böten sich vor allem (oder eher ausschließlich) die Monde Titan, Rhea, Dione, Thetis und Iapetus an. Auf allen Monden würden die Siedlungen dann wohl am ehesten Unterirdisch, bzw. Unter Wasser angelegt sein und den Helium-"Abbau" nutzen um zu Geld zu kommen.

                            Uranus
                            Uranus ist ehrlichgesagt ein Planet, bei dem ich mich fragen würde, warum er besiedelt werden sollte. Als Lebensraum kannst du höchstens die Monde Titania, Oberon, Ariel und Umbriel heranziehen, die aber allesamt sehr klein und ziemlich wertlos (überwiegend Wassereis und Silkatgestein) sind
                            Wenn du den Planeten wirtschaftlich nutzen willst, solltest du ihm und seinen Monden vieleicht ihren einen seltenen Rohstoff andichten um ihn wertvoll zu machen - bis heute weiß man nicht viel über die Monde, das ginge also ggf.
                            Ein weiteres Problem ist die Energieversorgung des Planeten. Uranus bietet zwar Helium für eine Kernfusion allerdings sind seine Reserven sehr viel Kleiner als bei Jupiter und Saturn. Zudem ist er so weit von der Sonne Weg, das er seinen kompletten Energiebedarf selber decken muss. Ein wirtschaftlicher Export von Helium - wie bei Saturn und Jupiter - wäre bei Uranus also wohl eher nicht denkbar, das Zeug müsste von den Einwohnern selber genutzt werden, um nicht zu verhungern oder zu erfrieren.
                            Auf jeden Fall ein Top-Kandidat für einen Slum-Planeten.

                            Neptun
                            Neptun ist dann wohl Uranus in extrem. Ein einziger, kleiner bewohnbarer aber wertloser und geologisch aktiver Mond (Triton) und ansonsten die selben Probleme wie Uranus.

                            Pluto
                            Bei deiner Pluto-Geschichte ergibt sich das Problem, das Pluto eigentlich kein Planet ist, sondern seit 2006 als "Zwergplanet" geführt wird. Von denen gibt es bis heute mehrere bekannte, wobei Pluto, Makemake, Haumea und Eris die größten sind ... Wenn du also Pluto besiedeln willst, solltest du die drei anderen ebenfalls besiedeln.
                            Problem ist: Keiner der 4 bietet nach heutigem Kentnissstand irgendwas wertvolles. Beziehungsweise wären Kolonien dort kaum dazu imstande, sich selber zu versorgen. Wie bei Uranus und Neptun stellt sich also auch dort die Frage: Was will Mensch dort? Beziehungsweise wie baut man eine "Technokratie" auf, wenn man nichtmal eigene Energie produzieren kann?
                            Zuletzt geändert von caesar_andy; 08.02.2011, 15:59.
                            Was ist Ironie?
                            Nachdem Kirks Leben 30 Jahre lang bestimmt wurde von "Captain auf der Brücke"
                            endete es schließlich mit einer Brücke auf dem Captain.

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                            • #15
                              Zitat von caesar_andy Beitrag anzeigen
                              Ich würde an deiner Stelle die "Lebenskultur" der Umwelt anpassen um mehr Flexibilität und abwechslung rein zu bringen. Also um himmels willen bitte keinen Terraforming-Quatsch mit blühenden Gärten auf der Venus.

                              Terranische Kolonien könnten, bzw. müssten den Gegenbenheiten der Umwelt angepasst sein.

                              Merkur
                              Der Merkur rotiert sehr, sehr langsam, ein Merkur-Tag dauert länger, als ein Merkur-Jahr. Problematisch ist die kolonisierung, da du auf der Sonnenseite extreme hohe temperaturen von mehr als 400°C hast, und auf der Nachtseite Temperaturen von fast -200°C. Zudem ist der Merkur aufgrund der komplett fehlenden Atmosphäre stark dem Sonnenwind und der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Sinnvoll wären meiner Ansicht nach hier mobile Koloniekomplexe (Städte auf Beinen, Ketten oder Rädern), die der Rotation des Planeten langsam folgen und sich permanennt in der Dämmerungszone des Planeten aufhalten

                              Venus
                              Auf der venus würden sich "Meereskolonien" anbieten, die ein paar hundert Kilometer über der Planetenoberfläche auf der extrem dichten Atmosphäre "schwimmen". In Bodennähe dürften sich aufgrund des Drucks und der Temperatur maximal Bergbaumaschinen o.ä. aufhalten können, während die gesamte Fauna und Flora in diesen Orbitalen Insel untergebracht ist.

                              Mars
                              Auf dem Mars würden sich "Ballonkolonien" anbieten, d.H. du spannst eine mehrere hundert quadratkilometer große Folie auf und füllst den Raum darunter anschließend mit einer erdähnlichen Atmosphäre. Durch den hohen Innendruck im Vergleich zur dünnen Mars-Atmosphäre würde sich diese "Druckkuppel" dann wie ein Ballon aufrichten und selber tragen. Unten drunter könnte dann ein erdähnliches Ökosystem künstlich aufgebaut werden.

                              Jupiter
                              Jupiter dürfte wegen seiner Masse und der Gestallt als Gasriese am schwersten zu bevölkern sein. Idealerweise würden sich hier nur die Monde Europa, Ganimed und Kallisto anbieten, die meisten anderen Himmelskörper dürften für eine ernsthafte besiedelung zu klein sein, könnten aber als Minen und Industriequellen genutzt werden.
                              Wenn du auf Fusionstechnologie setzt, böte sich Jupiter im Sonnensystem als Hauptexporteur für HE³ an, so dass der Planet trotz einer sehr kleinen Bevölkerung eine starke und reiche Handelsmacht darstellen kann.

                              Saturn
                              Saturn ist wohl ähnlich schwer zu besiedeln, wie Jupiter. Hier böten sich vor allem (oder eher ausschließlich) die Monde Titan, Rhea, Dione, Thetis und Iapetus an. Auf allen Monden würden die Siedlungen dann wohl am ehesten Unterirdisch, bzw. Unter Wasser angelegt sein und den Helium-"Abbau" nutzen um zu Geld zu kommen.

                              Uranus
                              Uranus ist ehrlichgesagt ein Planet, bei dem ich mich fragen würde, warum er besiedelt werden sollte. Als Lebensraum kannst du höchstens die Monde Titania, Oberon, Ariel und Umbriel heranziehen, die aber allesamt sehr klein und ziemlich wertlos (überwiegend Wassereis und Silkatgestein) sind
                              Wenn du den Planeten wirtschaftlich nutzen willst, solltest du ihm und seinen Monden vieleicht ihren einen seltenen Rohstoff andichten um ihn wertvoll zu machen - bis heute weiß man nicht viel über die Monde, das ginge also ggf.
                              Ein weiteres Problem ist die Energieversorgung des Planeten. Uranus bietet zwar Helium für eine Kernfusion allerdings sind seine Reserven sehr viel Kleiner als bei Jupiter und Saturn. Zudem ist er so weit von der Sonne Weg, das er seinen kompletten Energiebedarf selber decken muss. Ein wirtschaftlicher Export von Helium - wie bei Saturn und Jupiter - wäre bei Uranus also wohl eher nicht denkbar, das Zeug müsste von den Einwohnern selber genutzt werden, um nicht zu verhungern oder zu erfrieren.
                              Auf jeden Fall ein Top-Kandidat für einen Slum-Planeten.

                              Neptun
                              Neptun ist dann wohl Uranus in extrem. Ein einziger, kleiner bewohnbarer aber wertloser und geologisch aktiver Mond (Triton) und ansonsten die selben Probleme wie Uranus.

                              Pluto
                              Bei deiner Pluto-Geschichte ergibt sich das Problem, das Pluto eigentlich kein Planet ist, sondern seit 2006 als "Zwergplanet" geführt wird. Von denen gibt es bis heute mehrere bekannte, wobei Pluto, Makemake, Haumea und Eris die größten sind ... Wenn du also Pluto besiedeln willst, solltest du die drei anderen ebenfalls besiedeln.
                              Problem ist: Keiner der 4 bietet nach heutigem Kentnissstand irgendwas wertvolles. Beziehungsweise wären Kolonien dort kaum dazu imstande, sich selber zu versorgen. Wie bei Uranus und Neptun stellt sich also auch dort die Frage: Was will Mensch dort? Beziehungsweise wie baut man eine "Technokratie" auf, wenn man nichtmal eigene Energie produzieren kann?
                              Sehr gute Ideen...

                              Anscheinend hat der Thread-Ersteller schon wieder das Interesse verloren...schade.

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